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DE60013484T2 - Verfahren zur reinigung von objekten durch eine erwärmte flüssigkeit und anlage zur durchführung dieses verfahrens - Google Patents

Verfahren zur reinigung von objekten durch eine erwärmte flüssigkeit und anlage zur durchführung dieses verfahrens Download PDF

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Publication number
DE60013484T2
DE60013484T2 DE60013484T DE60013484T DE60013484T2 DE 60013484 T2 DE60013484 T2 DE 60013484T2 DE 60013484 T DE60013484 T DE 60013484T DE 60013484 T DE60013484 T DE 60013484T DE 60013484 T2 DE60013484 T2 DE 60013484T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
evaporation
level
container system
condensate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Application number
DE60013484T
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English (en)
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DE60013484D1 (de
Inventor
Agne Rubertsson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE60013484D1 publication Critical patent/DE60013484D1/de
Publication of DE60013484T2 publication Critical patent/DE60013484T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/10Vacuum distillation
    • B01D3/106Vacuum distillation with the use of a pump for creating vacuum and for removing the distillate
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/0082Regulation; Control
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/10Vacuum distillation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0057Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation in combination with other processes
    • B01D5/0072Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation in combination with other processes with filtration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/04Cleaning involving contact with liquid
    • B08B3/10Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration

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  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • TECHNISCHER BEREICH
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen von Objekten mittels einer erwärmten Flüssigkeit, und eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens. Genauer gesagt, betrifft es ein solches Reinigen, welches zum Beispiel in Verbindung mit industrieller Fertigung vorkommt.
  • STAND DER TECHNIK
  • In verschiedenen Zusammenhängen werden Flüssigkeiten innerhalb Prozessen in einer solchen Weise benutzt, die in der Kontamination der Flüssigkeiten resultiert. Dieses tritt besonders bei Prozessen zum Reinigen von Objekten auf. Als ein Beispiel könnte das Reinigen von industriellen Produkten in Verbindung mit Fertigungsprozessen erwähnt werden, wodurch Werkstücke und Produkte in Bädern oder durch Aufsprühen der Flüssigkeit gereinigt werden.
  • Vorgänge zum Reinigen von Fahrzeugen, wie beispielsweise Kraftfahrzeuge und Eisenbahnwagen, von Schmutz und Erdölprodukten können ebenfalls aufgeführt werden.
  • Bei solchen Reinigungsprozessen gibt es eine strenge Forderung zur Klärung bzw. Reinigung der Flüssigkeit derart, dass sie in dem geringsten möglichen Grad zur Kontamination der Umwelt beiträgt. Dabei würde das Optimum sein, wenn die Flüssigkeit so gereinigt ist, dass ihre erneute Verwendung in dem Prozess ermöglicht ist, während die gesammelten Kontaminationsprodukte in Gestalt einer im Wesentlichen von Flüssigkeit freien Masse zur Vernichtung bzw. zur Zersetzung gebracht werden könnten. Auf diese Weise würde die Umwelt so wenig wie möglich be lastet, während die Wirtschaftlichkeit des Prozesses verbessert würde, indem keine neue Flüssigkeit in wesentlicher Menge zugeführt werden muss; es könnte sogar möglich sein, dass bestimmte teure Substanzen vor der Vernichtung zum Recycling entfernt würden.
  • Zum Reinigen in den oben genannten Prozessen ist es bekannt, solche Verfahren wie Filtern und Ausflocken zu verwenden. Der erreichbare Grad an Reinheit ist jedoch beschränkt. Bei Prozessen, in denen die Flüssigkeit gereinigt wird, um recycelbar zu sein, wird sie während aufeinander folgendem recyceltem Gebrauch auf Grund der Unvollkommenheit des Reinigungsprozesses auf einen höher und höher werdenden Grad kontaminiert. Wenn die unvollständig gereinigte Flüssigkeit in ein Behältnis befördert wird, wird das Behältnis belastet, und die Belastung wird um so schwerer, je größer das Volumen der die Kontamination mit sich führenden Flüssigkeit ist. Um eine wirkungsvollere Reinigung zu ermöglichen als die, welche durch die oben beschriebenen Verfahren erreicht werden kann, ist es vorbekannt, nach einem geeigneten Grad von anfänglicher Reinigung, wie solche durch Filtration mit Entfernung von zumindest festen Partikeln, die restliche Flüssigkeit zu verdampfen und sie nach Kondensation dem Reinigungsprozeß wieder zuzuführen. Mittels der Verdampfung ist ein solch hoher Grad an Trennung erreichbar, dass der Rückstand hauptsächlich aus den Kontaminationsstoffen besteht und zur Vernichtung separiert werden kann.
  • Für die Verdampfung ergibt sich jedoch ein bedeutender Energieverbrauch, und sie könnte separate Kühlung für die Kondensation erfordern. Die Verwendung von Wärmepumpen wurde dabei vorgeschlagen, um die Kondensationswärme dem Verdampfungsprozeß wieder zuzuführen. Dieses jedoch resultiert in einer auf wendigen Anlage, und eine bestimmte Menge an elektrischer Leistung muss für den Betrieb der Wärmepumpe zugeführt werden.
  • In bestimmten Zusammenhängen kann der Leistungsverbrauch zur Heizung beim Verdampfen von Flüssigkeiten durch Erniedrigung der Verdampfungstemperatur durch Erzeugen eines Vakuums reduziert werden, nämlich mittels einer Pumpenvorrichtung, welche den Druck über der Oberfläche der Flüssigkeit verringert. Als ein Beispiel von Pumpenvorrichtungen können flüssigkeitsgetriebene Ausstoßeinrichtungen bzw. Ejektoren oder Strahlpumpen angeführt werden.
  • Aus der Patentveröffentlichung JP-A-11 33 01 06 ist eine Reinigungsanlage bekannt, welche Verdampfung von Flüssigkeit anwendet, die während des Reinigungsprozesses kontaminiert worden ist. Hierbei wird die Flüssigkeit aus einem Behälter, in dem ein Reinigen von Objekten stattfindet, zu einem Verdampfungsbehälter gepumpt, der mit Heizvorrichtungen ausgestattet ist. Der Druck über der Flüssigkeitsoberfläche in dem Verdampfungsbehälter wird begrenzt, indem der Dampf kondensiert und das Kondensat weitergepumpt wird, um dem Reinigungsprozeß wieder zugeführt zu werden. Zum Pumpen der kondensierten Flüssigkeit wird ein Ejektor bzw. eine Ausstoßeinrichtung benutzt, der bzw. die von einer nur für diesen Zweck angeordneten Pumpe angetrieben wird.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren zu schaffen, welches den Leistungsverbrauch des beschriebenen Destillationsprozesses für die kontaminierte Flüssigkeit absenkt, oder welches sogar eine Realisation der Destillation ermöglicht, ohne dass von außen Energie zugeführt wird, die über der für Heizung und Flüssigkeitstransport in dem Reinigungsprozeß notwendigen liegt. Der Prozeß ermöglicht es, dass die Anlage für die Reinigung sehr einfach aufgebaut ist, besonders im Vergleich mit Reinigungsanlagen, die eine Wärmepumpe und deren geeignete Zusatzausrüstung aufweisen.
  • Die Lösung der Aufgabe der Erfindung wird dadurch erreicht, dass die in dem Reinigungsprozeß kontaminierte Flüssigkeit in einem Fluß gepumpt wird, nachdem sie eine Filtrationseinrichtung passiert hat, wobei ein erster Teilfluss zu einer Verdampfungseinrichtung geleitet wird und ein zweiter Teilfluss durch eine Ausstoßeinrichtung für den Betrieb derselben geführt wird. Die Funktion der Ausstoßeinrichtung besteht darin, den Druck innerhalb der Verdampfungseinrichtung zu reduzieren und dadurch die für die Verdampfung notwendige Temperatur abzusenken. Die Ausstoßeinrichtung wird auch zur Kondensation und zur Rückführung des Kondensats in den Reinigungsprozeß benutzt. Durch Ausgleichen der beiden Teilflüsse in Bezug aufeinander kann maximale Leistungswirtschaftlichkeit erreicht werden, wobei der erste Teilfluss so angepasst ist, dass er nicht größer als nötig ist, um einen vorher festgelegten Grad an Reinheit der Reinigungsflüssigkeit beizubehalten. Die maximale mögliche Menge des gesamten Flusses kann hiermit in der Gestalt des zweiten Teilflusses zum Betrieb der Ausstoßeinrichtung verwendet werden, wobei dadurch die größtmögliche Druckreduzierung in der Verdampfungseinrichtung erlangt wird, und wobei ermöglicht wird, dass die Verdampfung bei der geringst möglichen Temperatur stattfindet. Auf diese Weise kann durch dieses Ausgleichen der Teilflüsse in Bezug aufeinander die für die Erwärmung der Reinigungsflüssigkeit und zum Umpumpen derselben benötigte Energie gleichzeitig bei dem Verdampfungsprozeß benutzt werden, um die Erwärmungs- bzw. Heizanforderungen davon zu reduzieren.
  • BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Im Folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung mit Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben, welche ein Blockdiagramm der Anlage zur Durchführung des Verfahrens darstellt.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Die Zeichnung stellt eine Anlage zur Reinigung von Werkstücken und Produkten einer industriellen Fertigung dar. Die Reinigung besagter Objekte wird mittels einer Flüssigkeit durchgeführt, und zur Aufnahme bzw. Anpassung dieser Flüssigkeit ist ein Behälter 1 vorgesehen. Die Reinigung kann dabei innerhalb des Behälters stattfinden, wobei die Objekte zum Beispiel mechanisch oder mittels Flüssigkeit aus Strahlöffnungen, oder durch Ultraschallschwingungen behandelt werden. Alternativ kann der Behälter 1 als Vorratstank benutzt werden, aus welchem Flüssigkeit beispielsweise zur Spülung der Objekte entnommen wird. In der Figur ist jedoch keine Spülausrüstung oder weitere Hilf- oder Zusatzausrüstung dargestellt. Im Allgemeinen wird vorausgesetzt, dass die Reinigungsflüssigkeit erwärmt wird, was durch eine elektrisch versorgte Heizschlange 7 innerhalb des Behälters 1 angezeigt wird.
  • Da der Reinigungsprozeß andauert, wird die Flüssigkeit in dem Behälter durch Partikel und losgelöstem Material von den bei der Reinigung gereinigten Objekten kontaminiert. Die Verunreinigungsstoffe können zum Beispiel Fertigungsrückstände wie Werkstoffspäne oder Rückstände von zum Beispiel Schneidflüssigkeit oder Schmierstoffen sein. Die kontaminierte Flüssigkeit in dem Behälter wird durch ein Abflußrohr 2 mittels einer Pumpe 3 entfernt. Von der Pumpe 3 wird die Flüssigkeit weiter durch ein Rohr 4 in einen Filterbehälter 5 gefördert, der mit mindestens einem Grobfilter zur Abtrennung von Partikeln und möglicherweise mit einem Feinfilter versehen ist. Hierbei fließt die Flüssigkeit von dem Rohr 4 heraus durch die röhrenförmigen Filterkörper und in den Behälter 5 hinein, und weiter durch ein Auslaßrohr 8 von dort weg.
  • Das Auslaßrohr 8 ist mit einem Dreiwegeventil 9 mit zwei Auslässen verbunden: ein Spülrohr 10, das für die Entfernung der Flüssigkeit für andere Zwecke außerhalb des Behälters 1 benutzt werden kann, und ein Umlaufrohr 11, das zu einer Ausstoßeinrichtung 12 führt. Weiterhin ist ein Füllrohr 13, welches zu einem Verdampfungsgefäß 14 führt, an das Auslaßrohr 8 angeschlossen. Die Funktion einer Steuereinheit 15 besteht darin, mittels eines Ventils 16 die von dem Auslaßrohr 8 ankommende Flüssigkeit zwischen den an das Ventil 9 angeschlossenen Rohren 10, 11, 13 aufzuteilen. Es sollte jedoch erwähnt werden, dass das Dreiwegeventil 9 durch Steuerventile in den jeweiligen Rohren 10 und 11 ersetzt werden kann. Diese Rohre können dann mit Steuereinheiten für besagte Ventile versehen sein. Das Füllrohr 13 kann mit einem Drosselventil 16 mit einer Steuereinheit 15 ausgerüstet sein. Die Aufteilung der Flüssigkeit in Teilflüsse zwischen den Rohren 11 und 13 kann somit mittels des Ventils 16 gesteuert werden. Wenn es geöffnet ist, wird nur ein Teil des Stroms durch das Rohr 13 fließen, was zurückzuführen ist auf den Druck, der sich vor dem Drosselventil 16 aufbaut. Es sollte auch erwähnt werden, dass die den Fluß bzw. die Strömung fördernde Pumpe 3 mit einer Steuerung der Fördermenge versehen sein könnte, so dass die gesamte Flüssigkeitsströmung in die drei Rohre 10, 11 und 13 nicht nur durch die Öffnungsstellungen der Ventile, sondern auch durch die gesamte von der Pumpe kommende Strömung festge legt wird. Eine solche Fördermengensteuerung als eine Alternative zur Drosselung oder Abstellen von Strömungen ist häufig vorteilhaft, wenn der Leistungsverbrauch der Förderpumpe in Betracht gezogen wird.
  • Das Verdampfungsgefäß 14 besteht aus einem Gefäß 20, der hier mit einem konischen Boden dargestellt ist, dessen engerer Bodenabschnitt ein Ablaßventil 21 für konzentrierte Verunreinigungsstoffe aufweist. Das Gefäß 20 ist von einem Deckel 21 verschlossen und weist an seinem oberen Ende einen Auslaß in Gestalt eines Rohres 22 mit großem Durchmesser auf. Innerhalb des Gefäßes ist eine nicht abgeschlossene Trennwand angeordnet, die als eine thermische Abdeckung 26 bezeichnet wird, wobei sie sich nach unten auf die Mündung des Rohres 22 in das Gefäß zu neigt. Zwei Niveaumeßgeräte 23 und 24 legen den Variationsbereich für den Füllstand bzw. das Niveau 25 der Flüssigkeit in dem unteren Abschnitt des Gefäßes fest. Eine Heizungseinheit 30 ist um den unteren Abschnitt des Gefäßes 20 herum vorgesehen, wobei sie hier als ein elektrischer Heizmantel mit einer Steuereinheit 31 für ihren Betrieb dargestellt ist. Eine weitere Alternative würde eine Heizspirale innerhalb des Gefäßes sein. Weiterhin ist ein Temperaturfühler 32 in dem unteren Abschnitt des Gefäßes zur Erfassung der Flüssigkeitstemperatur und ein Druckfühler 33 zur Erfassung des Drucks in dem Dampfraum über dem Flüssigkeitsspiegel 25 vorgesehen.
  • Das Auslaßrohr 22 setzt sich von dem oberen Ende des Gefäßes 20 hinter einer Biegung in einen sich konisch verengenden Abschnitt 36 fort, durch welchen sich das Umlaufrohr 11 mit einem Abschnitt 37 erstreckt, welcher einen Zwischenraum zwischen der äußeren Wand davon und der inneren Wand bildet. Ein Endrohr 38 ist mit dem kleineren Ende des Abschnitts 36 verbunden. Das Rohr 38 mündet innerhalb des Tanks 1, über oder unter seinem Flüssigkeitsspiegel 40. Dieser Flüssigkeitsspiegel wird von zwei Niveaumeßgeräten 41 und 42 festgelegt. Weiterhin ist ein Temperaturfühler 43 mit dem Tank unterhalb seines Flüssigkeitsspiegels zur Steuerung der aktuellen Leistung für die Heizspirale 7 verbunden.
  • Ein weiteres Rohr 27 dient zur Zufuhr frischer Flüssigkeit von einem Behälter oder, wenn die Flüssigkeit Wasser ist, zum Beispiel von einem Wasserversorgungssystem. Ein Ventil 28 mit einer Steuereinheit 29 ist zur Steuerung des Zustroms von frischer Flüssigkeit angeordnet. Das Rohr 27 ist mit der Mündung innerhalb des Behälters 1 dargestellt. Sollte die zugeführte Flüssigkeit hochgradige Reinheit erfordern, könnte sie jedoch über das Verdampfungsgefäß 14 eingespeist werden.
  • Wie hieraus entnommen werden kann, wird die vorher erwähnte Ausstoßeinrichtung 12 durch den Abschnitt des Rohrs 22 nach seiner Biegung, nämlich durch den sich verengenden Abschnitt 36 gebildet, wobei das Rohr 38 mit dem kleineren Ende des besagten Abschnitts verbunden ist, und wobei sich das innere Rohr 11 teilweise durch diese Bauteile hindurch erstreckt und in einem geeigneten Abstand in Strömungsrichtung hinter dem kleineren Ende des Abschnitts 36 innerhalb des Rohrs 38 endet. Diese Ausstoßeinrichtung oder Strahlpumpe wird mit der Flüssigkeit, die durch das Rohr 11 und durch seinen Öffnungsabschnitt hindurch herausströmen, eine Gasströmung aus dem Gefäß 20 über das Rohr 22 heraus erzeugen, und auf diese Weise ein Vakuum innerhalb des Gefäßes erzeugen.
  • Bei Betrieb der Anlage wird Flüssigkeit mittels der Pumpe 3 durch den Filterbehälter 5 und zu dem Dreiwegeventil 9 gepumpt. Durch Steuerung des Ventils 16 durch die Steuereinheit 15 wird ein geeigneter Teilfluss durch das Rohr 13 von der ge drosselten Strömung im Rohr 11 zu dem Verdampfungsgefäß 14 abgeleitet. Dieser Teilfluss ist so angepaßt, dass in Bezug auf den Grad der Kontamination, dem die Flüssigkeit innerhalb des Behälters 1 in Folge ausgesetzt ist, eine Verdünnung der Flüssigkeit in dem Behälter 1 durch die Rückführung der durch Destillation gereinigten Flüssigkeit erlangt wird, so dass die Konzentration von Verunreinigungsstoffen auf einer annehmbaren Höhe gehalten wird. Hierbei gibt es eine Anforderung, die den Sachverhalt betrifft, welche Höhe der Kontamination der Flüssigkeit in dem Behälter zulässig ist, die zur Reinigung verwendet wird. Eine bestimmte Größe an Kontamination wird die Filter passieren und in Folge während des Umlaufs durch den Behälter aufsummiert. Damit dieses nicht zu einer übermäßigen Kontamination der Flüssigkeit im Vergleich mit dem Zulässigen führt, muss die Flüssigkeit in Folge mit der gereinigten Flüssigkeit auf einen noch höheren Grad verdünnt werden, damit ein Gleichgewichtspegel bei einem maximal zulässigen Kontaminationsgrad aufrecht erhalten wird. Die pro Zeiteinheit erforderliche Menge an solcher zuzuführenden gereinigten Flüssigkeit korrespondiert zu dem Teilfluss, der über das Rohr 13 zu dem Verdampfungsgefäß 14 abgeleitet werden muss.
  • Die Strömung bzw. der Fluß zu dem Verdampfungsgefäß 14 könnte durch Einstellung eines kontinuierlichen Teilflusses gesteuert werden, der an die Anforderung von gereinigter Verdünnungsflüssigkeit angepaßt ist. Alternativ könnte der Teilfluss dadurch gesteuert werden, indem dem Ventil 16 ermöglicht wird, so intermittierend zu arbeiten, dass das Verdampfungsgefäß jedes Mal, wenn das Niveaumeßgerät 23 anzeigt, dass der Flüssigkeitsstand auf seinen vorher festgelegten untersten Stand abgesunken ist, nachgefüllt wird, bis das Niveaumeßgerät 24 anzeigt, dass der Flüssigkeitsstand seinen vorher festgelegten höchsten Stand erreicht hat. Diese intermittierende Steuerung würde vorgezogen werden und wird bei der folgenden Funktionsbeschreibung verwendet.
  • Die Bestimmung der Größe einer zu verdampfenden Menge bei Betrieb der Anlage kann nach verschiedenen Prinzipien durchgeführt werden. In vielen Fällen sollte es möglich sein, die Strömung bzw. den Fluß von Hand auf Grundlage von Erfahrungswerten von Kontamination einzustellen, die durch einen bestimmten Reinigungszyklus erzeugt wird. Es ist ebenfalls vorstellbar, die Strömungsrate automatisch zu steuern, entweder durch die Höhe der Belastung der Anlage in Bezug auf die Menge von Werkstücken pro Zeiteinheit, oder durch Messung des Kontaminationsgrads, zum Beispiel durch Messung der Transparenz der Flüssigkeit, welche mit zunehmendem Kontaminationsgrad abnimmt. Mit anderen Worten, wenn die Flüssigkeit dazu neigt, so kontaminiert zu sein, dass sie die Anforderung nicht erfüllt, muss der Teilfluss durch das Rohr 13 erhöht werden, und bei absinkendem Kontaminationsgrad, zum Beispiel in Zeitabschnitten, in denen keine Reinigung durchgeführt wird, kann der Teilfluss reduziert werden. Die zu verdampfende Menge muss selbstverständlich an die Anforderung und an die Zufuhr von Flüssigkeit angepaßt sein. Die Leistungsfähigkeit der Verdampfung ist von solchen Faktoren abhängig, wie von der dem Behälter 20 zugeführten Wärme, von dem von der Ausstoßeinrichtung 12 erzeugten Vakuum und von der Größe der Flüssigkeitsoberfläche, und davon, ob ein Verdampfungsgefäß oder mehrere vorgesehen sind.
  • Die Zufuhr von Flüssigkeit durch das Rohr 13 in das Gefäß 20 erhöht den Flüssigkeitsstand 25, und wenn er einen vorher festgelegten maximalen Stand erreicht hat, erfaßt dieses das Niveaumeßgerät 24. Damit der maximale Füllstand nicht überschritten wird, wird das Ventil 16 geschlossen. Nun wird Flüs sigkeit in Folge verdampft. Hierbei muss die Flüssigkeit innerhalb des Gefäßes durch Erwärmung auf einer bestimmten Temperatur gehalten werden. Die Höhe dieser Temperatur zum Erhalt einer bedeutenden Verdampfung ist durch den Siedepunkt der Flüssigkeit festgelegt, welcher für eine spezielle Flüssigkeit von dem Druck über der Flüssigkeitsoberfläche abhängig ist; je niedriger der Druck, desto niedriger ist der Siedepunkt. Um eine Temperatur zu erlangen, die optimal an die erforderliche Temperatur der Reinigungsflüssigkeit angepaßt ist, um auf diese Weise Heizenergie einzusparen, wird innerhalb des Gefäßes ein Vakuum erzeugt, indem durch das Rohr 11 der Ausstoßeinrichtung 12 Flüssigkeit zugeführt wird. Die durch den Öffnungsabschnitt 37 heraus fließende Flüssigkeit erzeugt eine Gasströmung aus dem Verdampfungsgefäß heraus und erzeugt ein Vakuum über der Flüssigkeitsoberfläche 25. Wenn das Vakuum, das mittels der Ausstoßeinrichtung bei der Strömung erzeugt werden kann, die dort hindurch geleitet werden kann, nicht ausreichend genug ist, um einen maximal zulässigen Flüssigkeitsstand in dem Gefäß 20 bei der vorherrschenden Umgebungstemperatur beizubehalten, muss dem Gefäß Wärme zugeführt werden. Diese kann mittels der Heizungseinheit 30 erfolgen. Wenn andererseits die Verdampfung zu hoch ist, wobei der Flüssigkeitsstandmesser 23 einen unter den vorher festgelegten niedrigsten Flüssigkeitsstand absinkenden Flüssigkeitsstand erfaßt, kann die Erwärmung reduziert werden.
  • Die verdampfte Flüssigkeit, welche durch die Verdampfung einen hohen Reinheitsgrad erhalten hat, wird in dem Raum oberhalb des Flüssigkeitsstands 25 gesammelt und wird, zumindest zum Teil, dort kondensieren. Das Kondensat und der verbleibende Dampf werden längs durch das Rohr 22 auf Grund der Wirkung der Ausstoßeinrichtung 12 gesaugt, und erreichen bei weiterer Kondensation den Behälter 1 durch das Rohr 38 zusammen mit der durch die Ausstoßeinrichtung strömenden Flüssigkeit, die durch das Rohr 11 zugeführt wurde. Somit wird einerseits dem Behälter Flüssigkeit zugeleitet, die nur in den Filtern gereinigt wurde und in den Behälter durch den Öffnungsabschnitt 37 von dem Rohr 11 fließt, oder durch das Rohr 10 unter Steuerung des Ventils 9, oder Teilflüsse aus beiden besagten Rohren. Andererseits wird der Behälter weiterhin mit hochgradig gereinigter Flüssigkeit gespeist, die in dem Verdampfungsgefäß 14 erzeugt wird und dem Behälter mittels der Ausstoßeinrichtung 12 zugeführt wird. Durch dieses kann ein Gleichgewichtszustand zwischen gefilterter Flüssigkeit und mittels Destillation hochgradig gereinigter Flüssigkeit in dem Behälter aufrecht erhalten werden, wobei ermöglicht wird, dass der maximale zulässige Kontaminationsgrad nicht überschritten wird.
  • Wenn eine intermittierende Steuerung des Teilflusses zu dem Verdampfungsgefäß verwendet wird, wird der Fluß mittels des Ventils 16 wie oben erläutert unterbrochen. Wenn durch die Verdampfung der Flüssigkeitsstand auf den vorher festgelegten niedrigsten Füllstand, erfaßt durch das Niveaumeßgerät 23, abgesunken ist, wird der Prozeß wieder von neuem begonnen, indem das Ventil 16 geöffnet wird, bis dass der vorher festgelegte höchste Füllstand erreicht ist. Der Steuervorgang besteht somit darin, dass das Ventil 16 geöffnet wird, wenn das Niveaumeßgerät 23 den niedrigsten Füllstand erfaßt, und es wird geschlossen, wenn das Niveaumeßgerät 24 den höchsten Füllstand erfaßt, und es bleibt geschlossen bis das Niveaumessgerät 23 ein Öffnen des besagten Ventils wieder aktiviert.
  • Es wird bevorzugt, die Anlage mit einem kontinuierlichen Fluß zu dem Verdampfungsgefäß zu betreiben, hauptsächlich müssen die per Zeiteinheit zugeführte Menge an Flüssigkeit und die in der gleichen Zeiteinheit verdampfte Flüssigkeitsmenge aneinan der angepaßt sein. Wenn die Verdampfungskapazität bzw. -leistung bei einem ununterbrochenen Fluß zu gering ist, wird das Gefäß überfüllt. Wenn jedoch die Verdampfungskapazität ausreichend ist, um die regulierte Menge an zugeführter Flüssigkeit zu verdampfen, kann die Verdampfungskapazität wenn nötig, das heißt, wenn eine Tendenz zur Überfüllung durch das Niveaumessgerät 24 erfaßt wird, durch Erhöhung der Wärmezufuhr und/oder durch Verringerung des Vakuums erhöht werden.
  • Die Anforderung zur Verdampfung der Flüssigkeit in dem Verdampfungsgefäß besteht darin, dass der Druck über der Flüssigkeitsoberfläche dergestalt ist, dass sich die Flüssigkeit bei der in der Flüssigkeit vorherrschenden Temperatur an dem Siedepunkt befindet. Der Zusammenhang hierbei ist: je niedriger der mittels der Ausstoßeinrichtung 12 erhaltene Druck ist, je niedriger ist die Temperatur, bei der Verdampfung auftritt. Die Leistungsfähigkeit der Ausstoßeinrichtung in Hinblick auf die Druckreduzierung hängt von seinem Aufbau und von der durch ihn pro Zeiteinheit gepumpten Menge an Flüssigkeit ab. Eine erhöhte Leistungsfähigkeit zur Druckreduzierung durch den Aufbau kann nicht nur durch Dimensionierung erlangt werden, sondern auch durch Anordnung mehrerer bzw. verschiedener Ausstoßeinrichtungen in Reihe oder in paralleler Anordnung. Die Menge an Flüssigkeitsströmung durch die Ausstoßeinrichtung ist abhängig von der Leistungsfähigkeit der Pumpe 3; wie erwähnt kann die Pumpe für Leistungssteuerung ausgerüstet sein. Im Allgemeinen gibt es jedoch eine Grenze für die Größe einer Strömung durch den Behälter 1, welche zur Aufrechterhaltung in Bezug auf solche Faktoren wie zum Beispiel den Reinigungseffekt geeignet ist. Das Verhältnis zwischen Druck und Temperatur steht selbstverständlich auch in größter Abhängigkeit von der Flüchtigkeit der Flüssigkeit. In dem vorliegenden Fall wird Wasser hauptsächlich als Flüssigkeit angenommen, vorzugs weise ergänzt mit oberflächenaktiven Reinigungssubstanzen bzw. Detergentien.
  • Wenn bei Einbeziehen dieser Faktoren die Ausstoßeinrichtung einen Aufbau erhalten hat, der an die Bedingungen angepasst ist und so eine bestimmte Leistungsfähigkeit zur Absenkung des Drucks aufweist, kann es vorkommen, dass die Umgebungstemperatur, höchstwahrscheinlich Raumtemperatur, nicht ausreichend ist, um den Siedepunkt bei dem Vakuum zu erreichen, das erzeugt werden kann. Außerdem wird die Verdampfungswärme der Flüssigkeit entzogen, wobei sie dazu neigt, deren Temperatur zu erniedrigen. Es ist deshalb im Allgemeinen notwendig, der Flüssigkeit weitere Wärme zuzuführen, und dazu ist die oben erwähnte Heizummantelung 30 vorgesehen worden. Die Temperatur der Flüssigkeit kann hierbei mittels des Temperaturfühlers 32 überwacht werden. Die Temperatur, welche beibehalten werden muss, damit Verdampfung erfolgen kann, ist wie erwähnt durch den Druck in dem Gefäß festgelegt, welcher mittels des Druckfühlers 33 erfaßt werden kann. Ob irgendeine Verdampfung überhaupt stattfindet, wird durch den Flüssigkeitsstand in dem Gefäß 20 bestimmt, welche durch die Niveaumessgeräte 23 und 24 überwacht wird. Wenn das Niveaumeßgerät 24 einen Füllstand über der vorher festgelegten maximalen Höhe erfaßt, soll Verdampfung beibehalten werden wie beschrieben, bis der durch das Niveaumeßgerät 23 erfaßte unterste Füllstand erreicht ist. Aus energiewirtschaftlichen Gründen sollte Druckabnahme als ein Mittel zur Verdampfung mit Priorität behandelt werden und Erwärmung als ein zweites, wenn bei dem erreichbaren Vakuum keine Verdampfung erfolgt. Mit einem angepaßten Steuersystem können optimale Energiebedingungen aufrecht erhalten werden, die auf den erfaßten Daten der besagten Sensoren bzw. Fühler basieren; der Temperaturfühler 32, die Niveaumeßgeräte 23, 24 und der Druckfühler 33.
  • Die der Flüssigkeit innerhalb des Verdampfungsgefäßes entzogene Verdampfungswärme wird zurückgewonnen, wenn der Dampf kondensiert. Es kann angenommen werden, dass Kondensat schon bis zu einem bestimmten Ausmaß in dem Dampfraum des Gefäßes über der Flüssigkeitsoberfläche 25 erzeugt wird, wobei sich dieser auf der Trennwand 26 niederschlägt und durch das Rohr 22 herausfließt. Endgültig Kondensation erfolgt in der Ausstoßeinrichtung und in dem Rohr 38, und die Wärme wird der Flüssigkeit in dem Behälter 1 zugeführt, in welchen das Kondensat schließlich hineinfließt. Es wird häufig gefordert, dass die Flüssigkeit in dem Behälter 1 eine angehobene Temperatur aufweisen sollte, um die beste Reinigungswirkung zu entfalten. Hierbei sind hauptsächliche Gelegenheiten zur Anpassung der Anlage in einer solchen Weise verfügbar, dass die für die Verdampfung notwendige Wärme dem Prozeß zurückgeführt werden kann, um die Reinigungsflüssigkeit mit einer erhöhten Temperatur zu versehen.
  • In solchen Reinigungsanlagen, für welche die Erfindung besonders anwendbar ist, wird die Reinigungsflüssigkeit im Allgemeinen erwärmt gehalten, bei wäßrigen Lösungen oft bis zu mehr als 50° C, aber unterhalb des Siedepunktes. Um diese Temperatur über der Umgebungstemperatur beizubehalten, ist eine Wärmequelle erforderlich. Zu diesem Zweck ist die Heizspirale 7 in dem Behälter 1 vorgesehen worden. Da der Flüssigkeit durch den Verdampfungsprozeß Wärme durch das Verdampfungskondensat zugeführt wird, kann die Wärmeenergie zur Erwärmung der Flüssigkeit in dem Behälter 1 reduziert werden, wobei dadurch der Hauptanteil der Wärmeanforderung zur Aufrechterhaltung des laufenden Verdampfungsprozesses kompensiert wird. Dieses ermöglicht für einen solchen Ausgleich, dass die zugeführte Wärmeenergie im Allgemeinen nicht erhöht werden muss, wenn Ver dampfung stattfindet; sie muss nur zwischen den Heizelementen 7 und 30 der beschriebenen Ausführungsform neu verteilt werden. Gleichzeitig wird die Verdampfungstemperatur durch Verwendung des Flüssigkeitsumlaufs zur Erzeugung eines Vakuums in dem Verdampfungsgefäß gesenkt.
  • Der Rest der dem Verdampfungsvorgang zugeführten Energie, das heißt der Energie zur Erzeugung eines Vakuums mittels der Ausstoßeinrichtung 12, wird durch die Arbeit der Pumpe 3 zugeführt. In einer Anlage von dieser Ausführung ist es jedoch normalerweise notwendig, einen bestimmten Umlauf der Reinigungsflüssigkeit zu haben, und wenn wie in dem Ausführungsbeispiel eine Filtervorrichtung vorhanden ist, muss diese von der Reinigungsflüssigkeit durchströmt werden. Mit einer optimalen Anpassung der Anlage ist es vorstellbar, dass der Pumpe 3 zum Betrieb der Ausstoßeinrichtung keine zusätzliche Energie über die Energie hinaus zugeführt werden muss, die auf jeden Fall zur Zirkulation der Flüssigkeit eingespeist werden muss.
  • Die Folgerung ist somit, dass es zumindest unter bestimmten Bedingungen möglich ist, die Anlage mit ihrer hochgradigen Reinigung von Teilmengen durch Verdampfung ohne jeglichen, oder mit einem sehr begrenzten, Zusatz an Energie zu betreiben, die über der liegt, welche zur Aufrechterhaltung der Zirkulation und erforderlichen Temperatur für die Reinigungsfunktion notwendig ist.
  • Zugleich mit der Verdampfung wird die Flüssigkeit in dem Gefäß 20 mit nichtflüchtigen Substanzen angereichert, welche nicht verdampfen. Wie erwähnt können diese durch das Ventil 21 zur endgültigen Vernichtung abgelassen werden. Das bringt es mit sich, dass die gesamte Flüssigkeitsmenge in dem System abnimmt. Eine solche Abnahme kann auch zufällig durch Verdamp fung in die umgebende Atmosphäre vorkommen und bei den meisten Reinigungsvorgängen auch durch Flüssigkeit, die mit den gereinigten Objekten mitgeführt wird. Diese Reduktion des Flüssigkeitsvolumens wird durch Zufuhr frischer Flüssigkeit kompensiert, und dazu kann ein solches Rohr wie das Rohr 27 vorgesehen sein. Vorzugsweise wird die Zufuhr in Verbindung mit Ablassen der Verunreinigungen durch das Ventil 21 vorgenommen. Wenn der Vorgang automatisiert werden soll, ist dieses möglich durch Koordinierung der durch die Niveaumessgeräte 23, 24 und 41, 42 erfaßten Daten. Im Zusammenhang mit einer Entfernung von Flüssigkeit und angesammelten Verunreinigungen könnte eine Zusetzung von Substanzen wie zum Beispiel Wasch- bzw. Reinigungssubstanzen erforderlich sein. Auch eine Reinigung von Filtern, falls vorgesehen, ist Teil der Wartung.
  • Um die beschriebene Funktion zu erhalten, wird eine bestimmte Steuerfolge für die vorhandenen Betriebseinheiten erforderlich. Dieses kann in der folgenden Weise beispielhaft dargestellt werden:
    • 1. Die Teilmenge pro Zeiteinheit, welche von der mittels der Pumpe 3 zirkulierten Flüssigkeit dem Verdampfungsgefäß zuzuführen ist, wird durch intermittierenden oder kontinuierlichen Fluß auf der Basis der notwendigen Verdünnung mit der Flüssigkeit aus der hochgradigen Reinigung durch Verdampfung während der vorherrschenden Bedingungen festgelegt und eingestellt.
    • 2. Mittels der Niveaumeßgeräte 23, 24 wird überwacht, dass eine Verdampfung von Flüssigkeit erfolgt, die zu der zugeführten Teilmenge korrespondiert.
    • 3. Sollte der Flüssigkeitsstand innerhalb des Verdampfungsgefäßes dazu neigen, trotz maximaler Strömung durch die Ausstoßeinrichtung anzusteigen, muss das Verdampfungsgefäß erwärmt werden. Wenn es weitere Gründe zur Erwärmung der Flüssigkeit gibt, kann eine solche Erwärmung wie erläutert so reduziert werden, dass die Energieanforderung zur Erwärmung der Flüssigkeit gegenüber dem zusätzlichen Beitrag zur Verdampfung ausgeglichen wird.
    • 4. Wenn mittels der Ausstoßeinrichtung durch gleichzeitiges Beibehalten von maximalem Vakuum in dem Verdampfungsgefäß und Erwärmung eine solche Verdampfung erreicht wird, dass der Flüssigkeitsstand als unter das vorher festgelegte Minimum fallend erfaßt wird, kann frische Flüssigkeit mit intermittierender Steuerung zugeführt werden. Durch kontinuierliche Zufuhr ohne Steuerung der Flüssigkeitsströmung kann die Erwärmung reduziert werden, und das Vakuum kann, falls erforderlich, folglich durch eine der Ausstoßeinrichtung zugeführte verringerte Teilmenge reduziert werden.
    • 5. Wenn trotz Beibehaltung maximalen Vakuums und maximaler Erwärmung die Teilmenge an Flüssigkeit innerhalb des Verdampfungsgefäßes dazu neigen sollte, über den vorher festgelegten maximalen Füllstand hinaus zu steigen, muss die dem Verdampfungsgefäß zugeführte Teilmenge an Flüssigkeit reduziert werden.
  • Innerhalb des Rahmens der Erfindung, wie durch die angefügten Ansprüche festgelegt ist, kann das Verfahren und die Anlage in Bezug auf die Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels variiert werden. In besagtem Beispiel wurde angenommen, dass die Flüssigkeit, bevor sie dem Verdampfungsgefäß zugeführt wird, eine bestimmte Reinigung durchlaufen muss; das Beispiel führt Filterung/Partikeltrennung an. Die Anforderung für anfängliche Reinigung hängt ab von der Eigenschaft und Menge der Kontamination in der Flüssigkeit, und von dem Reinheitsgrad, der darin beibehalten werden soll. Rohr- und Ventilanordnungen können unterschiedlich ausgelegt werden als in der beschriebenen Art und Weise, vorausgesetzt, dass sie für aufgeteilten gepumpten Fluß zwischen dem Verdampfungsgefäß und der Ausstoßeinrichtung angepaßt sind. Eine Angabe von elektrischem Strom als Heizung schließt nicht die Verwendung von anderen Heiz- bzw. Erwärmungsverfahren aus. Zum Beispiel könnte die in dem Sammelbehälter erwärmte Flüssigkeit zur Erwärmung des Verdampfungsgefäßes mittels eines Wärmetauschers mit oder ohne Zusatzheizung benutzt werden. Durch das von der Ausstoßeinrichtung in dem Verdampfungsgefäß erzeugte Vakuum könnte die Verdampfungstemperatur unter diejenige abgesenkt werden, welche innerhalb des Sammelbehälters vorliegt.
  • Der Behälter 1, auch als der Sammelbehälter bezeichnet, kann wie ein Kübel aufgebaut sein, in welchem die zu reinigenden Objekte untergetaucht sind. Er kann auch die Funktion eines Pufferbehälters für Spülflüssigkeit aufweisen. Der Behälter kann in verschiedene Behälter und/oder Kübel unterteilt sein und wird in den Ansprüchen als ein Behältersystem bezeichnet.
  • Als ein Beispiel eines solchen Systems könnten Reinigungsanlagen aufgeführt werden, welche verschiedene Behälter oder Kübel aufweisen, zwischen denen die Reinigungsflüssigkeit umgepumpt wird. Hierbei sind die Behälter so angeordnet, dass ein erster Behälter die Funktion der Aufnahme des Kondensats aus der Ausstoßeinrichtung aufweist und Flüssigkeit zu einem zweiten Behälter fördert. Von diesem Behälter aus wird Flüssigkeit in einer geeigneten Menge zum Verdampfungsgefäß gefördert. Der erste Behälter, dem das Kondensat zugeführt wird, enthält somit die reinste Flüssigkeit in dem System, wohingegen der zweite Behälter eine mehr kontaminierte Flüssigkeit enthält. Sie ist auf diese Weise zur Verwendung bei vorbereitender Reinigung geeignet, gefolgt von einer nachfolgenden Reinigung in dem ersten Behälter. Eine solche mehrstufige Anlage kann mit weiteren Zwischenbehältern erweitert sein, welche nacheinander Flüssigkeit von dem vorhergehenden Behälter in der Kette erhalten und sie weiter zu dem nachfolgenden leiten, wobei der vorher erwähnte Behälter, der die Flüssigkeit zum Verdampfungsgefäß fördert, der letzte in der Reihe ist. Das gereinigte Objekt sollte hierbei von dem zuletzt erwähnten Behälter und dem für die Endreinigung zu dem vorher erwähnten ersten Behälter durchlaufen. Alternativ könnten die Behälter selbstverständlich für unterschiedliche Objekte mit unterschiedlichen Reinheitsanforderungen benutzt werden.
  • Es sollte auch erwähnt werden, dass eine bestimmte Abtrennung von Verunreinigungen neben bzw. außer der von der Verdampfung erzeugten in dem Verdampfungsgefäß durchgeführt werden könnte. Wenn zum Beispiel irgendeine Oberflächenschicht aus Öl abgestreift wird, wird die Verdampfung erleichtert.

Claims (7)

  1. Verfahren zum Reinigen von Objekten mittels einer erwärmten Flüssigkeit, wobei die Flüssigkeit dabei in einem Behältersystem (1) kontaminiert und aufgenommen wird, wobei die kontaminierte Flüssigkeit schrittweise von dem Behältersystem zu einer Verdampfungseinrichtung (14) gepumpt wird und einer Verdampfung und anschließend einer Sammlung des dadurch erzeugten Kondensats ausgesetzt wird, welches danach zu der mittels der erwärmten Flüssigkeit durchgeführten Reinigungsprozess zurückgeführt wird, wobei das Verdampfen bei einem Druck durchgeführt wird, der mittels einer Ausstoßeinrichtung (12) unterhalb des atmosphärischen Drucks gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit von dem Behältersystem (1) auf bekannte Art und Weise in einem Fluß durch eine Filtrationseinrichtung (5, 6) für eine Abtrennung von Schmutzteilchen gepumpt wird, woraufhin die Flüssigkeit, nachdem sie die Filtrationseinrichtung passiert hat, in zwei Teilflüsse aufgeteilt wird, von welchen ein erster zu der Verdampfungseinrichtung (14) transportiert wird, während der zweite Teilfluss durch die Ausstoßeinrichtung (12) für den Betrieb derselben geführt wird, wobei die Ausstoßeinrichtung an ihrer Saugseite (22) mit der Verdampfungseinrichtung zum Bilden des Vakuums verbunden und an ihrer Auslassseite (38) mit dem Behältersystem (1) zum Zurückführen des zweiten Teilflusses der Flüssigkeit zu dem Reinigungsprozess zusammen mit dem Kondensat aus der Verdampfungseinrichtung verbunden wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betrieb der Ausstoßeinrichtung (12) mittels einer Anpassung des Teilflusses durch dieselbe bezüglich des somit innerhalb der Verdampfungseinrichtung (14) erhaltenen Vakuums derart ausgebildet wird, dass der Siedepunkt der Flüssigkeit während der Verdampfung im wesentlichen der hohen Temperatur entspricht, auf welcher die Flüssigkeit für eine Verwendung in dem Reinigungsprozess gehalten wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Reinheitsgrad der an den Reinigungsprozess gelieferten Flüssigkeit gemessen und auf ein festes, vorbestimmtes Sauberkeitsniveau bezogen wird, und dass das Verdampfungsergebnis schrittweise an das Erfordernis für eine Verdünnung der Flüssigkeit in dem Behältersystem (1) mit dem Kondensat angepaßt wird, um das vorbestimmte Sauberkeitsniveau aufrecht zu erhalten, wobei die Ergebnisanpassung durch Steuerung der Stromzufuhr für eine Erwärmung in der Verdampfungseinrichtung (14) durchgeführt wird im Verhältnis zu der Anpassung der Fähigkeit der Ausstoßeinrichtung (12) ein Vakuum, bei welchem eine Verdampfung auftritt, auf der in der Verdampfungseinrichtung (14) vorherrschenden Temperatur zu halten.
  4. Anlage zum Reinigen von Objekten mittels eines Verfahrens gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage ein Behältersystem (1) zum Aufnehmen der Flüssigkeit, eine Einrichtung (3) zum Pumpen der Flüssigkeit aus dem Behältersystem und durch eine Filtrationseinrichtung (5, 6) heraus zum Separieren von Schmutzteilchen, eine Verdampfungseinrichtung (14) zum Bilden eines Kondensats und zum Abtrennen von angereicherten, weiteren Schmutzteilchen durch Verdampfung, eine Ausstoßeinrichtung (12), welche mit ihrer Saugseite (22) mit der Verdampfungseinrichtung (14) zum Absorbieren von Dampf und des Kondensats daraus verbunden ist und welche mit ihrer Auslassseite (38) mit dem Behältersystem (1) zum Zurückführen der kondensierten Flüssigkeit zu dem Reinigungsprozess verbunden ist, eine Ventileinrichtung (9), welche in Richtung stromabwärts der Filtrationseinrichtung (5, 6) zum Aufteilen des Flüssigkeitsflusses in zwei Teilflüsse vorgesehen ist, von welchen der erste Teilfluss zu der Verdampfungseinrichtung (14) geführt wird, während der zweite Teilfluss zu der Ausstoßeinrichtung (12) geführt wird, aufweist, wobei die Ventileinrichtung (9) derart steuerbar ist, dass die Verhältnisse zwischen den beiden Teilflüssen auf eine derartige Weise angepaßt werden können, dass der zu der Verdampfungseinrichtung geführte Teilfluss zum Bestehen aus lediglich der notwendigen Menge für ein Erreichen eines vorbestimmten Sauberkeitsniveaus in dem Reinigungsprozeß durch Verdünnung mit dem Kondensat angepaßt werden kann, wodurch eine nahezu vollständige Verwendung des zweiten, verbleibenden Teilflusses gewährleistet wird, durch die Fähigkeit der Ausstoßeinrichtung (12), den Druck innerhalb der Verdampfungseinrichtung (14) zum Verringern der Verdampfungstemperatur zu verringern, wodurch die für die Verdampfung erforderliche Energie reduziert wird.
  5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Sauberkeitsniveau der Flüssigkeit in dem Behältersystem (1) zum Steuern des Gleichgewichts zwischen den Teilflüssen aufgezeichnet wird, mit einem Anstieg des Teilflusses zu der Verdampfungseinrichtung (14), wenn das Sauberkeitsniveau unter einen vorbestimmten Wert durch Kontamination der Flüssigkeit fällt, um somit eine Erhöhung der Zufuhr des Kondensats zu dem Behältersystem zu aktivieren.
  6. Anlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdampfungseinrichtung (14) mit Niveaumeßgeräten (23, 24) zum Registrieren eines vorbestimmten, minimalen Flüssigkeitsniveaus und eines vorbestimmten, maximalen Flüssigkeitsniveaus ausgestattet ist, und dass Mittel (15, 16) zum Steuern der Zufuhr der ersten Teilmenge der Flüssigkeit zu der Verdampfungseinrichtung von dem Behältersystem (1) vorgesehen sind, welche die Funktion aufweisen, durch die Niveaumeßgeräte in einer derartigen Weise aktiviert zu werden, dass die Zufuhr der Flüssigkeit zu der Verdampfungseinrichtung aktiviert wird, wenn das minimale Flüssigkeitsniveau registriert wird, wohingegen die Flüssigkeitszufuhr unterbrochen wird, wenn das maximale Niveau registriert wird, bis das minimale Niveau von neuem registriert wird, nachdem die Verdampfung durchgeführt worden ist.
  7. Anlage nach wenigstens einem der Ansprüche 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältersystem (1) Erwärmungsmittel (7) für die Flüssigkeit aufweist, und dass die Verdampfungseinrichtung (14) Mittel (30) zum Erwärmen der Flüssigkeit zum Gewährleisten der Verdampfung aufweist, wobei die Erwärmungsmittel (7, 30) mit Steuermitteln ausgestattet sind, welche die Funktion besitzen, die Stromzufuhr zu den Erwärmungsmitteln (7) des Behältersystems zu reduzieren, wenn die Erwärmungsmittel (30) der Verdampfungseinrichtung durch die Stromzufuhr aktiviert sind, wobei die Verringerung wenigstens im wesentlichen durch die Wärme kompensiert wird, welche durch das Kondensat aus der Verdampfung geliefert wird.
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