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Die
gleichzeitig anhängige
Anwendung mit der Seriennummer 08/923,250 eingereicht am 4. September
1997 stellt einen Schaumprozess und eine Vorrichtung zur Durchführung des
Prozesses zur Bildung von faserigen Nonwoven-Bahnen dar, die die Gleichmäßigkeit
des Flächengewichtsprofils
der produzierten Nonwoven-Bahn verbessern. Die Erfindung sieht ein
Verteilerrohr und ein Verfahren vor, die die Produktion einer Nonwoven-Bahn
durch den Schaumprozess erleichtern, und ist eine Modifikation des
Verfahrens und der Vorrichtung der gleichzeitig anhängigen Anmeldung,
womit sich auch die Gleichmäßigkeit
des Flächengewichtsprofils
verbessern lässt,
wobei in Abhängigkeit
von den verwendeten Fasern eine Variation des Flächengewichts von weniger als
0,5% und genauer genommen gar so niedrig wie 0,2% und sogar darunter
erreicht wird.
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EP-A2-0 158 938 stellt
eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Bildung einer faserigen Bahn
aus einer Schaum-Faser-Suspension dar. Ein Stoffauflauf umfasst
Wände,
die einen langgezogenen Kanal begrenzen, der sich quer zur Bewegungsrichtung
des Formiersiebs erstreckt. Schaum-bildende Düsen sind so positioniert, dass
sie Schaum-Faser-Suspension in den Kanal für Turbulenz einführen – und einen
Aufprall auf einer gegenüber
angeordneten, den Kanal eingrenzenden Wand bewirken. Die turbulent
fließenden
Schaum-Faser-Suspension
wird dann in den Stoffauflaufspalt eingeführt, um mit minimierter Faserorientierung
in Maschinenrichtung auf das Formiersieb abzulaufen.
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Das
Profil der durch den Schaumprozess erzeugten Nonwoven-Bahn ist weitgehende
von der Bauweise und Konstruktion des Verteilerrohrs abhängig. Im
Flüssigkeitsprozess,
der Wasser und beinahe-Newtonsche Flüssigkeiten verwendet, wird
versucht, das Profil gleichmäßig zu machen
durch Einstellung sowohl des statischen als auch dynamischen Druckverhaltens
der Faser-Flüssigkeit-Aufschlämmung, inklusive
einer Formänderung
der Verteilerrohr-Rückwand,
und durch Variieren des Drucks im Verteilerrohr durch Verstellung
eines Auslassventils des Verteilerrohrs. Schaum-Faser-Surfactant-Aufschlämmung verhält sich
jedoch anders als Newtonsche oder beinahe- Newtonsche Flüssigkeiten, was Einstellungen
des Profils schwierig macht, wenn konventionelle Verteilerrohre
eingesetzt werden. Diese Probleme können stark verschlimmert werden, wenn
die jeweiligen Fasern (oder Partikel in der Aufschlämmung) nicht
ordnungsgemäß durch
das Auslassventil im Verteilerrohr fließen, im Wasser instabil sind
oder für
Ausflockung oder Bildung von Knoten oder Faserbündeln anfällig sind.
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Der
vorliegenden Erfindung zufolge sind ein Verteilerrohr, der die Produktion
einer Nonwoven-Bahn durch den Schaumprozess erleichtert, und der
Schaumprozess fürs
Produzieren von Nonwoven-Bahnen mittels des Verteilerrohrs vorgesehen,
die eine präzise
Regelung des Verteilerrohrdrucks örtlich und gleichzeitig im
Wesentlichen auf der gesamten Länge
des Verteilerrohrs ermöglichen.
Das Bahnprofil und die Formation lassen sich genau kontrollieren.
Die Kontrolle kann erreicht werden durch eines oder bevorzugt alle
von: durch den Gegendruck, der sich durch Verstellung des Auslassventils
ergibt, durch die Zuführrate
zum Verteilerrohr und die Zuführrate
wesentlich faserfreien Schaums in die Rückwand des Verteilerrohrs.
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Einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung zufolge ist ein Verteilerrohr
zur Erleichterung der Produktion einer Nonwoven-Bahn aus faserigem
Material vorgesehen, das folgende Komponenten umfasst: Ein Verteilerrohrgehäuse, bestehend
aus ersten und zweiten einander gegenüber liegenden Enden mit einem
Einlass für eine
Schaum-Faser-Aufschlämmung
am ersten Ende. Einen Mittelabschnitt des Verteilerrohrgehäuses mit
einer vom Einlass zum Auslass wesentlich abnehmenden wirksamen Querschnittsfläche. Erste
und zweite Seitenwände,
wobei eine Vorderwand eine wirksame Länge hat, und eine Rückwand des
Mittelabschnitts. Die Vorderwand ist gegenüber der Schaum-Faser-Aufschlämmung porös, um einen
Durchfluss der Aufschlämmung
dadurch zu ermöglichen.
Mittel zur Einführung
eines zweiten Schaums (z. B. im Wesentlichen faserfrei oder einer
Schaum-Faser-Aufschlämmung,
die Surfactant enthalten kann) durch die Rückwand in den Mittelabschnitt.
Und die Mittel zur Einführung
des zweiten Schaums (und vielleicht die Form und Dimensio nen des Mittelabschnitts)
sind derart konstruiert, dass sie die Beibehaltung des Flächengewichts
der Schaum-Faser-Aufschlämmung
erleichtern, die die Vorderwand auf der wirksamen Länge der
Vorderwand wesentlich konstant durchfließt.
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Ein
bedeutendes Merkmal des Verteilerrohrs ist eine vom Einlass zum
Auslass hin abnehmende Querschnittsfläche. Die Verringerung der Querschnittsfläche ist
von drei Faktoren abhängig;
der Menge der vom Verteilerrohr zum Stoffauflauf hin ablaufenden
Aufschlämmung,
der kinetischen Energie der Aufschlämmung innerhalb des Verteilerrohrs
und der Oberflächenreibung
zwischen den Verteilerrohrwänden
und der Aufschlämmung.
Das Verteilerrohr kann eine Form haben, die diese berücksichtigt.
Das Verteilerrohr könnte
zum Beispiel ein zylindrisches Rohr sein, das ein konisches Glied
zur Reduzierung der Querschnittsfläche darin aufweist. Bei solch
einer Konstruktion können
die Düsen,
die die Aufschlämmung
aus dem Verteilerrohr herausleiten, rings um das zylindrische Verteilerrohr
in allen Richtungen positioniert sein, und die den zweiten Schaum-einspeisen
Rohre könnten
am konischen Rohr innerhalb des Verteilerrohrs angeordnet sein.
In diesem Fall sind die Seitenwände
und die Vorderwand und die Rückwand
Teil einer kontinuierlichen gebogenen Konstruktion. Eigentlich sind
die Querschnitte der gesamten Vorderwand, der Rückwand und der Seitenwände bevorzugt
kreisförmig.
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Wahlweise
könnte
das Verteilerrohr zweiseitig sein, d. h. die Düsen an den gegenüber liegenden
Seiten des Verteilerrohrs derart befestigt sein, dass der faserfreie
Schaum durch die anderen gegenüber
liegenden Wände
eingeführt
werden könnte,
wo der Querschnitt des Verteilerrohrs rechteckig ist.
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Die
Ausrichtung des Verteilerrohrs hat typisch sehr wenig Bedeutung;
es kann entweder in einer senkrechten, geneigten oder horizontalen
Position angeordnet sein.
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Die
Mittel zur Einführung
des im Wesentlichen faserfreien Schaums durch die Rückwand in
den Mittelabschnitt können
beliebige konventionelle Fluidkompo nenten umfassen, Düsen, perforierte
Platten, Umlenkbleche, Sprühköpfe oder ähnliches
eingeschlossen. Bevorzugt umfassen solche Mittel eine oder mehrere Leitungen
aus Ventil-bestückten
Rohren, wobei die Ventile zur Regelung der dadurch fließenden Schaummenge
verstellbar sind.
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In
der bevorzugten Ausführungsform
des Verteilerrohrs ist die Rückwand
des Mittelabschnitts zur Vorderwand hin geneigt, so dass die Rückwand näher an die
Vorderwand herankommt und die Querschnittsfläche des Mittelabschnitts von
der Nähe
des ersten Endes des Verteilerrohrs zum zweiten Ende hin kleiner
wird. Bevorzugt sind die Seitenwände
im Wesentlichen geschlossen, und die Rückwand ist im Wesentlichen
geschlossen, abgesehen von den Mitteln zur Einführung im Wesentlichen faserfreien
Schaums; und das Verteilerrohr kann des Weiteren einen Auslass am
zweiten Ende des Verteilerrohrs umfassen, in welchem Fall das Faser-Schaum-Gemisch
rückgeführt werden
kann. Ein Ventil kann bevorzugt im Auslass angeordnet sein, um die Menge
der durch den Auslass fließenden
Aufschlämmung
zu variieren. Die Vorderwand kann im Wesentlichen horizontal sein,
oder aber sie kann andere Ausrichtungen haben. Das Verteilerrohr
ist typisch mit Düsen
und Kanälen
versehen, die die Aufschlämmung
einem Stoffauflauf zuführen,
wobei in Kombination mit einem sich bewegenden porösen Element
(etwa einem Sieb) darauf eine Nonwoven-Bahn von Aufschlämmung gebildet wird,
die durch die Vorderwand in die Düsen und die Kanäle und dann
in den Stoffauflauf fließt;
und in einem stromabwärts
gelegenen Blattformer werden der Aufschlämmung Schaum und Flüssigkeit
entzogen, um die Bahn auf dem porösen Element zu bilden.
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Das
Verteilerrohr kann weiterhin eine Vielzahl von Drucksensoren aufweisen,
die zur Erfassung des Drucks in seinem Mittelabschnitts mit zumindest
einer der im Wesentlichen geschlossen Seitenwände betrieblich verbunden sind.
Außerdem
kann das Verteilerrohr auf die Drucksensoren ansprechende Regelorgane
haben zur Regelung zumindest von einem (bevorzugt allen) von: Einführung von
Schaum-Faser-Aufschlämmung,
Entnahme von Schaum-Faser-Aufschlämmung und
Einführung
wesentlich faserfreien Schaums in den Mittelabschnitt, um das Flächengewicht
der durch die Vorderwand fließenden
Schaum-Faser-Aufschlämmung auf
der wirksamen Länge
der Vorderwand im Wesentlichen konstant zu halten. Die Regelorgane
können
jeden konventionellen Typ von Computer-Regelung, Fuzzy-Regelung,
einen Multi-Variablen-Regler
oder ähnliches umfassen,
die mit Ventilen, Umlenkblechen oder anderen konventionellen Fluidelementen
zusammenwirken, um die erwünschte
Funktion automatisch durchzuführen.
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Der
Querschnitt des Mittelabschnitts kann ein Parallelogramm oder eine
große
Vielzahl von anderen Typen von Vielecken oder anderen Formen sein
(wie oben beschrieben wurde), ist aber bevorzugt im Wesentlichen
rechteckig. Der Mittelabschnitt des Verteilerrohrs umfasst typisch
ein vieleckiges Basisprisma, etwa ein rechteckiges Basisprisma.
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Einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung zufolge ist ein Verteilerrohr
vorgesehen, das die Produktion einer Nonwoven-Bahn aus faserigem
Material erleichtert und folgende Komponenten umfasst: Ein Verteilerrohrgehäuse, das
erste und zweite einander gegenüber
liegende Enden umfasst mit einem Einlass für eine Schaum-Faser-Aufschlämmung am
ersten Ende, einem Auslass am zweiten Ende des Verteilerrohrs und einem
im Auslass angeordneten Ventil, um die Menge der durch den Auslass
fließenden
Aufschlämmung
zu variieren. Einen Mittelabschnitt des Verteilerrohrgehäuses mit
einem wesentlich vieleckigen Querschnitt. Erste und zweite Seitenwände, wobei
eine Vorderwand eine effektive Länge
hat, und eine Rückwand
des Mittelabschnitts. Die Vorderwand ist gegenüber der Schaum-Faser-Aufschlämmung porös, was den
Durchfluss der Aufschlämmung
dadurch ermöglicht.
Mittel zur Einführung
eines zweiten Schaums durch die Rückwand in den Mittelabschnitt.
Und wobei die Rückwand
des Mittelabschnitts derart zur Vorderwand hin geneigt ist, dass
sich die Rückwand
näher an
die Vorderwand herankommt, und die Querschnittsfläche des
Mittelabschnittes von der Nähe
des ersten Endes des Verteilerrohrs zum zweiten Ende hin kleiner
wird. Die Details des Verteilerrohrs entsprechen bevorzugt der obigen
Beschreibung.
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Die
Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zur Herstellung einer
Nonwoven-Bahn aus faserigem Material bei Benutzung eines Verteilerrohrs,
das eine poröse
Vorderwand mit einer effektiven Länge, wodurch Schaum-Faser-Aufschlämmung fließen kann,
wobei das erste und zweite Ende auf der effektiven Länge voneinander
getrennt sind; und eine Rückwand
gegenüber
der Vorderwand; und einen Stoffauflauf hat. Das Verfahren umfasst
bevorzugt: (a) wesentlich kontinuierliche Einführung von Schaum-Faser-Surfactant-Aufschlämmung in
das erste Ende des Verteilerrohrs. (b) wesentlich kontinuierliche
Ableitung von Schaum-Faser-Surfactant-Aufschlämmung durch Öffnungen
in der Verteilerrohr-Vorderwand, um dem Stoffauflauf zugeführt zu werden.
Und (c), Einführung
eines zweiten Schaums (z. B. wesentlich faserfrei oder einer Faser-Schaum-Aufschlämmung mit
ungefähr
demselben oder einem (z. B. um zumindest ungefähr 1%) von dem der bei (a)
eingeführten
Schaum-Faser-Aufschlämmung
abweichenden Prozentsatz von Fasern) in das Verteilerrohr durch
eine Anzahl Öffnungen,
die im Wesentlichen mit regelmäßigen Abständen im
Wesentlichen auf seiner gesamten Länge vorgesehen sind, um das
Flächengewicht
der die Verteilerrohr-Vorderwand durchfließenden Schaum-Faser-Surfactant-Aufschlämmung, auf
der effektiven Länge
der Verteilerrohr-Vorderwand im Wesentlichen konstant zu halten.
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Darüber hinaus
umfasst das Verfahren bevorzugt (d) die Erfassung des Drucks im
Verteilerrohr an einer Vielzahl Stellen auf seiner Länge und
die Durchführung
von (c) als Reaktion auf den erfassten Druck, um die Variation des
Flächengewichts
der die Vorderwand durchfließenden
Schaum-Faser-Aufschlämmung auf der
wirksamen Länge
der Vorderwand unter 0,5% zu halten. Bevorzugt wird auch (c) im
Wesentlichen kontinuierlich durchgeführt. Bevorzugt hat das Verteilerrohr
einen Mittelabschnitt zwischen seinem ersten und zweiten Ende mit
einem im Wesentlichen vieleckigen Querschnitt, der auf der wirksamen
Länge der
Vorderwand wesentlich allmählich
abnimmt, und in diesem Fall wird (c) derart durchgeführt, dass
sich die Schaum-Faser-Surfactant-Aufschlämmung durch
den ständig
abnehmenden Querschnitt des Mittelabschnitts bewegt. Des Weiteren
umfasst das Verfahren typisch (e) eine wesentlich kontinuierliche
Entnahme von etwas Aufschlämmung
durch das zweite Ende des Verteilerrohrs.
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Es
ist die primäre
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verteilerrohr und ein das
Verteilerrohr nutzendes Verfahren zur Herstellung einer Nonwoven-Bahn aus faserigem
Material vorzusehen, das die nicht-Newtonschen Aspekte der Schaum-Faser-Surfactant-Aufschlämmungen
berücksichtigt,
um eine Nonwoven-Bahn wesentlichen konstanten Flächengewichts auf der wirksamen
Länge der
Vorderwand des Verteilerrohrs herzustellen. Diese und andere Aufgaben
der Erfindung gehen aus einer Einsicht in die ausführliche
Beschreibung der Erfindung und den beigefügten Patentansprüchen hervor.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist eine allgemeine schematische
Darstellung eines Schaumprozesssystems, wo das erfindungsgemäße Verfahren
durchgeführt
und die erfindungsgemäße Vorrichtung
eingesetzt werden kann;
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2 ist eine schematische
Detailansicht, teilweise in Schnitt und teilweise in Aufriss, die
die Zuführung
einer Schaum-/Faser-Aufschlämmung
vom Mischer zur Pumpe darstellt, die das Verteilerrohr und den Stoffauflauf
des Systems von 1 speist;
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3 ist eine perspektivische
schematische Detailansicht, teilweise in Schnitt und teilweise in
Aufriss, die die Zugabe von Schaum als solches in den Kanal zwischen
Verteilerrohr und Stoffauflauf gemäß der Erfindung darstellt;
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4 ist eine Seitenansicht,
teilweise in Schnitt und teilweise in Aufriss, eines Details eines
beispielhaften Stoffauflaufs mit geneigtem Sieb, bei der Schaumeinführung zum
Einsatz kommt;
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5 ist eine schematische
Darstellung, die den Effekt eines Reinschaumzusatzes in die Kanäle darstellt,
die vom Verteilerrohr zum Stoffauflauf führen;
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6 ist eine schematische
Darstellung des Flächengewichtsprofils
des Stoffauflaufs von 4 und 5 mit und ohne Reinschaumzusatz;
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7 ist eine schematische
Perspektivansicht, wobei eine der Seitenwände zur Veranschaulichung weggebrochen
ist, eines erfindungsgemäßen Verteilerrohrs,
das die Produktion einer Nonwoven-Bahn aus faserigem Material bei
Benutzung des Schaumprozesses erleichtert:
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8 ist eine Schnittansicht
entlang Linie 8-8 von 7;
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9 ist eine graphische Darstellung
eines beispielhaften Aufschlämmungsprofils,
das sich bei Anwendung der Erfindung von 7 und 8 erreichen
lässt;
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10 und 11 sind graphische Darstellungen wie
die von 9, stellen jedoch
abweichende Verhältnisse
dar;
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12 ist eine seitliche Schnittansicht
einer Verteilerrohr-Ausgestaltung, die einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt
und einen konischen Einsatz hat; und
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13 ist eine Ansicht ähnlich der
von 8, die jedoch ein
Verteilerrohr mit einem im Wesentlichen gespaltenen konischen Querschnitt
zeigt.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Ein
beispielhaftes Schaumprozesssystem zur Durchführung eines Schaumprozesses,
mit dem die Erfindung wunschgemäß angewandt
wird, ist schematisch durch 10 in 1 dargestellt. Das System umfasst einen
Mischbehälter
oder Pulper 11 mit einem Fasereinlass 12, einem
Surfactant-Einlass 13 und einem Einlass 14 für andere
Zusatzmittel, wie pH-Einstellungschemikalien,
etwa Kalziumkarbonat oder Säuren,
Stabilisatoren, usw. Die jeweilige Art der Fasern, des Surfactants
und der Zusatzmittel ist nicht entscheidend, und in Abhängigkeit
von den genauen Details des herzustellenden Produkts (inklusive
seines Flächengewichts)
können sie
weitgehend variiert werden. Es ist erwünscht, ein Surfactant zu verwenden,
das sich ziemlich leicht herauswaschen lässt, weil ein noch vorhandenes
Surfactant die Oberflächenspannung
der endgültigen
Bahn reduziert, was bei einigen Produkten eine unerwünschte Eigenschaft
ist. Welches Surfactant von den Tausenden handelsüblichen
verwendet wird, ist nicht Teil der vorliegenden Erfindung.
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Der
Behälter 11 ist
als solcher völlig
konventionell und ist ein Behälter
des gleichen Typs, wie er als Pulper in konventionellen, den Wasserprozess
nutzenden Papierherstellungssystemen eingesetzt wird. Die einzigen
Unterschiede sind, dass sich die Seitenwände des Mischers/Pulpers 11 ungefähr drei
mal höher
als beim Wasserprozess aufwärts
erstrecken, weil der Schaum eine Dichte von ungefähr einem
Drittel der des Wassers hat. Die Drehzahl und die Schaufelkonfiguration
des konventionellen mechanischen Mischers im Behälter 11 werden in
Abhängigkeit
von den jeweiligen Eigenschaften des herzustellenden Produkts variiert,
sind aber nicht besonders kritisch, und es kann eine große Vielzahl
verschiedener Komponenten und Variablen eingesetzt werden. An den
Wänden
können
auch Bremsglieder vorgesehen sein. Im unteren Teil des Behälters 11 gibt
es einen Wirbel, aus dem der Schaum abläuft, nach dem Einschalten ist
der Wirbel aber nicht sichtbar, weil der Behälter 11 mit Schaum
und Fasern gefüllt
ist.
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Bevorzugt
weist der Behälter 11 auch
eine große
Anzahl von darin angeordneten pH-Messgeräten 15 zur Messung
des pH-Werts an einer Anzahl verschiedener Stellen auf. Der pH-Wert
wirkt sich auf die Oberflächenspannung
aus und wird somit genau bestimmt. Die pH-Messgeräte werden
täglich
kalibriert.
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Beim
ersten Einschalten wird Wasser mit den Fasern über Leitung 12, das
Surfactant über
Leitung 13 und andere Zusätze über Leitung 14 zugegeben; sobald
aber die Funktion einsetzt, ist kein zusätzliches Wasser notwendig,
und im Behälter 11 wird
auch Schaum aufrechterhalten, nicht nur Schaum erzeugt.
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Unter
der Wirkung von Pumpe 17 fließt der Schaum aus dem unteren
Teil des Behälters 11 in
einem Wirbel in Leitung 16 ab. Der Erfindung zufolge handelt
es sich bei der Pumpe 17, wie allen anderen Pumpen des
Systems 10, bevorzugt um eine entgasende Kreiselpumpe.
Der aus Pumpe 17 ablaufende Schaum fließt in Leitung 18 weiteren
Komponenten zu.
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1 illustriert gestrichelt
einen optionalen Haltetank 19. Der Haltetank 19 ist
nicht notwendig, kann aber wünschenswert
sein, um eine relativ gleichmäßige Verteilung
der Fasern im Schaum sicherzustellen, falls es Schwankungen gibt,
die in den Mischer 11 eingeführt werden. Das heißt, der
Haltetank 19 (der klein, typisch lediglich in der Größenordnung
von fünf
Kubikmetern ist) dient mehr oder weniger als "Ausgleichsbehälter" zum Ausgleich der Faserverteilung.
Weil die Gesamtzeit von Mischer 11 zum Stoffauflauf 30 bei
Durchführung des
Prozesses typisch nur ungefähr
45 Sekunden ist, gibt der Haltetank 19 – falls eingesetzt – Zeit zum
Ausgleich von Schwankungen.
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Wenn
der Haltetank 19 benutzt wird, wird Schaum von Pumpe 17 in
Leitung 20 zum oberen Teil des Behälters 19 gespeist,
und verlässt
den unteren Teil des Behälters
in Leitung 21 durch die Wirkung von Kreiselpumpe 22 und
fließt
dann zur Leitung 18. Das heißt, wenn der Haltetank 19 benutzt
wird, ist die Pumpe 17 nicht direkt, sondern nur über den
Tank 19 mit der Leitung 18 verbunden.
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Die
Leitung 18 erstreckt sich zum Siebwasserkasten 23.
Der Siebwasserkasten 23 als solcher ist ein konventioneller
Behälter
wie beim konventionellen Wasser-Papierprozesssystem, doch mit höheren Seitenwänden. Es
ist wichtig, den Siebwasserkasten 23 so auszuführen, dass
es keine toten Winkel gibt, weshalb der Behälter 23 nicht zu groß sein sollte.
Die konventionelle Konstruktion 24, die die Einführung von
Schaum- und Fasergemisch in Leitung 18 in die entgasende
Kreiselpumpe 25 ermöglicht,
(die betrieblich nahe dem Bo den des Siebwasserkastens 23 angeschlossen
ist) wird anhand von 2 weiter
beschrieben. In jedem Fall pumpt die Pumpe 25 das Schaum-Faser-Gemisch in Leitung 18,
durch den Mechanismus 24 eingeführt, und zusätzlichen
Schaum aus dem Siebwasserkasten 23 in die Leitung 26.
Weil aus dem Siebwasserkasten 23 eine ziemlich große Menge
Schaum in die Pumpe 25 eingesaugt wird, ist die Konsistenz
in Leitung 26 typisch bedeutend niedriger als in Leitung 18.
Die Konsistenz in Leitung 18 liegt typisch bei 2–5% Feststoff
(Fasern), während
jene in Leitung 26 typisch ungefähr 0,5–2,5% ist, obwohl die Konsistenz
in jedem Fall gar so hoch wie zirka 12% sein kann.
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Im
Siebwasserkasten 23 findet keine bedeutende Trennung des
Schaums in Schichten unterschiedlicher Dichte statt. Während es
einen minimalen Anstieg zum Boden hin gibt, ist jener Steigerungsgrad
klein und hat keinen Einfluss auf die Funktion des Systems.
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Aus
der Leitung
26 fließen
Schaum/Fasern zum Verteilerrohr
27, das ihm zugeordnete,
Schaum-erzeugende Düsen
28 aufweist.
Bevorzugt sind die Düsen
28 – wobei
es sich um konventionelle Schaum-erzeugende Düsen handelt (die den Schaum
stark umrühren)
wie sie bei den, hier als Referenz angeführten US-Patenten
3,716,449 ,
3,871,952 und
3,938,782 zum Einsatz kommen – auf dem
Verteilerrohr
27 montiert, und eine große Anzahl Düsen
28 ist auf dem
Verteilerrohr
27 montiert. Von jeder Düse
28 erstreckt sich
ein Kanal
29, der zum Stoffauflauf
30 führt, durch
den ein oder mehrere konventionelle Papierherstellungssiebe (poröse Elemente)
verlaufen.
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Der
Stoffauflauf 30 hat eine Vielzahl Saugkästen (typisch ungefähr drei
bis fünf) 31,
die von der gegenüber
liegenden Seite des Siebs (porösen
Elements) von der Einführung
des Schaum-Faser-Gemisches Schaum entnehmen, und ein letzter Abscheiderkasten 32 befindet
sich am Ablaufende der gebildeten Bahn 33 vom Stoffauflauf 30.
Die Anzahl der Saugkästen 31,
die im Saugtisch zur Regelung der Entwässerung vorgesehen sind, wird
für dichtere
Produkte oder Betrieb mit höherer
Geschwindigkeit vergrößert. Die
gebildete Bahn 33, die typisch eine Feststoffkonsistenz
von ungefähr
40–60%
(z. B. ungefähr
50%) hat, wird bevorzugt einem Waschvorgang unterworfen, wie durch
Wäscheschritt 34 in 1 schematisch angedeutet
ist. Der Wäscheschritt 34 dient
zur Entfernung des Surfactants. Die hohe Konsistenz der Bahn 33 bedeutet,
dass ein Mindestmaß an
Trockenvorrichtungen genutzt werden muss.
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Die
Bahn 33 wird vom Wäscher 34 an
einer oder mehreren optionalen Streichmaschinen 35 vorbei
zur konventionellen Trockenanlage 36 geleitet. In der konventionellen
Trockenanlage 36, wenn synthetische Hüll-/Kernfasern (wie Cellbond)
Teil der Bahn 33 sind, wird der Trockner 36 betätigt, um
die Bahntemperatur über
den Schmelzpunkt des Hüllmaterials
anzuheben (typisch Polypropylen), während das Kernmaterial (typisch
PET) nicht schmilzt. Wo zum Beispiel eine Cellbond-Faser in der
Bahn 33 verwendet wird, ist die Temperatur im Trockner
typisch ungefähr
130°C oder
etwas mehr, was gleich oder etwas höher als die Schmelztemperatur
der Hüllfaser,
aber sehr wohl unter der Schmelztemperatur der Kernfaser von ungefähr 250°C ist. Auf
dieser Weise ist eine Bindewirkung durch das Hüllmaterial gegeben, doch ohne
Abstriche an der Integrität des
Produkts (durch die Kernfaser gegeben).
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Obwohl
es immer nicht notwendig ist, berücksichtigt der Prozess auch
die Möglichkeit,
reinen Schaum zum Stoffauflauf 30 oder in seine unmittelbare
Nähe für eine Anzahl
vorteilhafter Zwecke zuzugeben. Wie aus 1 zu ersehen ist, saugt die Kreiselpumpe 41 Schaum
aus dem Siebwasserkasten 23 in die Leitung 40.
Der Schaum in Leitung 40 wird in ein Sammelrohr 42 gepumpt,
das den Schaum dann auf eine große Anzahl verschiedener Stutzen 43,
zum Stoffauflauf 30 hin verteilt. Der Schaum kann – wie durch
Linie 44 angedeutet – direkt
unter die Decke des Stoffauflaufs 30 (wo es sich um einen
Stoffauflauf mit geneigtem Sieb handelt), und/oder über Kanäle 45 in
die Leitungen 29 (oder Düsen 28) zur Einführung von
Schaum-Faser-Gemisch in den Stoffauflauf 30 eingeführt werden.
Die Details der Schaumeinführung
werden anhand der 3 bis 6 beschrieben.
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Die
Saugkästen 31 leiten
den dem Stoffauflauf 30 entnommenen Schaum über Leitungen 46 in
den Siebwasserkasten 23. Zu diesem Zweck werden typisch
keine Pumpen benötigt
oder eingesetzt.
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Eine
bedeutende Menge des Schaums im Siebwasserkasten 23 wird
dem Pulper 11 rückgeführt. Der Schaum
wird in Leitung 47 durch eine Kreiselpumpe 48 entnommen
und fließt
dann in Rohrleitung 47 durch das konventionelle In-line-Dichtemessgerät 49 zur
Einführung – wie bei 50 schematisch
angedeutet ist – zurück in den
Behälter 11.
Zusätzlich
zur Dichtemessung des Schaums in Leitung 47 bei 49,
wie schematisch in 1 dargestellt
ist, können
eine oder mehrere Dichtemeßeinheiten
(wie Denseometer) 49A direkt in den Behälter 11 eingebaut
werden.
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Zusätzlich zur
Schaumrückführung gibt
es typisch auch Wasserrückführung. Der
dem letzten Saugkasten 32 entnommene Schaum fließt über Leitung 51 einem
konventionellen Abscheider 53, etwa einem Zyklonabscheider
zu. Der Abscheider 53 trennt – z. B. durch Wirbelwirkung – Luft und
Wasser von dem in den Abscheider 53 eingeführten Schaum,
um Wasser mit sehr wenig Luft zu produzieren. Das abgeschiedene Wasser
fließt
in Leitung 54 vom unteren Teil des Abscheiders 53 zum
Wasserbehälter 55.
Die vom Abscheider 53 getrennte Luft fließt in Leitung 56 mit
Hilfe des Gebläses 57 vom
oberen Teil des Abscheiders 53 und wird in die Atmosphäre abgeleitet
oder in einem Verbrennungsprozess verwendet oder sonst wie behandelt.
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Ein
Flüssigkeitsniveau 58 wird
im Wasserbehälter 55 aufrechterhalten,
wobei etwas Flüssigkeit
zum Abwasserkanal oder zur Aufbereitung überläuft, wie in 1 schematisch bei 60 angedeutet
ist. Wasser wird dem Behälter 55 auch
unter dem Niveau 58 über
Leitung 61 entnommen und durch die Wirkung von Kreiselpumpe 62 in
Leitung 61 durch einen konventionellen Durchflussmesser 63 gepumpt
(der die Pumpe 62 ansteuert). Schließlich wird das zurückgeführte Wasser – wie in 1 bei 64 schematisch
angedeutet – in
den oberen Teil des Mischers 11 eingeführt.
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Typische
Durchsätze
sind 4000 Liter Schaum/Faser pro Minute in Leitung 18, 40000 Liter
Schaum/Faser pro Minute in Leitung 26, 3500 Liter
Schaum pro Minute in Leitung 47 und 500 Liter
Schaum pro Minute in Leitung 51.
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Das
System 10 umfasst auch eine Anzahl von Regelkomponenten.
Ein bevorzugtes Beispiel für
verschiedene Alternativen zur Regelung der Funktion des Systems
umfasst einen ersten Fuzzy-Regler 71, der den Schaumpegel
im Behälter 11 reguliert.
Ein zweiter Fuzzy-Regler 72 reguliert die Zugabe von Surfactant
in Leitung 13. Ein dritter Fuzzy-Regler 73 reguliert
die Bahnbildung im Bereich des Stoffauflaufs 30. Ein vierter Fuzzy-Regler 74 wird
mit dem Wäscher 34 benutzt.
Ein fünfter
Fuzzy-Regler 75 steuert die pH-Messgeräte 15 an, und reguliert
möglicherweise
die Zugabe anderer Zusätze
in Leitung 14 zum Mischer 11. Fuzzy-Regelung wird
auch zur Regelung des Surfactants und Steuerung der Formation benutzt.
Ein Multi-Variablen-Regelsystem und ein Neuronet-Regelsystem sind
ebenfalls, den anderen Regelungen überlagert, bevorzugt vorgesehen.
Die Multi-Variablen-Regelung wird auch zur Regelung des Ausströmverhältnisses
bei Blattformation benutzt. Die Variablen können je nach ihrem Einfluss
auf gewünschte
Prozessregelung und Endergebnis geändert werden.
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Um
die Ansteuerung der verschiedenen Komponenten zu erleichtern, ist
typisch eine Waage 76 mit der Fasereinführung 12 verbunden,
um die Menge der zuzugebenden Fasern pro Zeiteinheit genau zu bestimmen.
Ein Ventil 77 in Leitung 13 kann zur Regelung
der Einführung
von Surfactant sowie eine Waage 78 vorgesehen sein. Ein
Ventil 79 kann auch in der Leitung 14 vorgesehen
sein.
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Im
System 10 sind im Grunde genommen keine Ventile zur absichtlichen
Kontaktierung des Schaums an irgendeiner Stelle während seiner
Handhabung vorgesehen, von Füllstandsregelventilen
in Leitungen 46 möglicherweise
abgesehen.
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Auch
während
der gesamten Durchführung
des Prozesses des Systems von 1 wird
der Schaum unter relativ starken Scherkräften gehalten. Weil es gilt,
dass je stärker
die Scherkraft, desto niedriger die Viskosität, ist es wünschenswert, den Schaum unter
starken Scherkräften
zu halten. Das Schaum-Faser-Gemisch funktioniert als Pseudo-Plastik
und zeigt nicht-Newtonsches
Verhalten.
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Die
Anwendung des Schaumprozesses hat eine Anzahl von Vorteilen im Vergleich
zum Wasserprozess insbesondere bei sehr absorptionsfähigen Produkten.
Zusätzlich
zur reduzierten Trocknerkapazität
infolge der hohen Konsistenz der Bahn 33 erlaubt der Schaumprozess
eine gleichmäßige Verteilung
von Fasern oder Partikeln praktisch jeden Typs (ohne übermäßiges "Versinken" von Partikeln hoher
Dichte, während
Partikel niedriger Dichte etwas "Versinken" – im Wasser versinken sie gar
nicht) in der Aufschlämmung
(und schließlich
in der Bahn), solange die Fasern oder Partikel eine spezifische
Dichte von ungefähr
0,15–13
kg/dm3 haben. Der Schaumprozess erlaubt
auch die Produktion von Bahnen mit sehr unterschiedlichen Flächengewichten,
einem Produkt mit gesteigerter Gleichmäßigkeit und größerem spezifischen
Volumen im Vergleich zu Produkten des Wasserprozesses, und ein sehr
hohes Gleichmäßigkeitsniveau.
Eine Vielzahl Stoffaufläufe kann
hintereinander, oder zwei (oder mehrere) Schichten können gleichzeitig
innerhalb eines Stoffauflaufs mit einem Doppelsieb usw. hergestellt
werden, und/oder die einfachen Streichmaschinen 35 können dazu
benutzt werden, zusätzliche
Schichten (wie Strich) sehr leicht vorzusehen.
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2 zeigt die Einführung von
Schaum-Faser-Gemisch und Schaum in die mit dem Siebwasserkasten 23 verbundene
Pumpe 25. Die Konstruktion 24 ist aus dem Wiggins-Teape-Prozess
bekannt, wie er in den hier als Referenz angeführten Patenten beschrieben
ist, und das in Leitung 18 fließende Schaum/Faser wird veranlasst,
umgelenkt zu werden, wie es durch den gekrümmten Kanal 83 dargestellt
ist, so dass das Schaum-Faser-Gemisch aus seinem offenen Ende 84 direkt
in den Einlass 85 der Pumpe 25 abläuft.
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Schaum
aus dem Siebwasserkasten 23 fließt ebenfalls in den Einlass 85,
wie durch Pfeile 86 angedeutet ist. Der unter Fuzzy-Regelung
ablaufende Betrieb der Pumpe 48 regelt das Niveau im Siebwasserkasten 23.
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Wo
die zur Erzeugung des Schaums zu verwendenden Fasern besonders lang
sind, das heißt
in der Größenordnung
von mehreren Zoll, endet die Leitung 18, statt zum Saugeinlass 85 der
Pumpe 25 ausgerichtet zu sein (wie aus 2 ersichtlich), in Leitung 26 stromabwärts von
Pumpe 25. In diesem Fall muss die Pumpe 17 natürlich einen
höheren
Druck erzeugen als sonst, das heißt einen ausreichenden Druck,
so dass die Strömung
aus 18 trotz des Drucks in Leitung 26 von der
Pumpe 25 in die Leitung 26 erfolgt.
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3 stellt die Details einer
Form eines zusätzlichen
Schaumeinführungsaspekts
des erfindungsgemäßen Prozesses
dar. 3 stellt dar, wie
Schaum als solcher aus Leitungen 45 in das Schaum-Faser-Gemisch im Kanal 29 kurz
vor dem Stoffauflauf 30 eingeführt wird. Wenn Schaumeinspritzleitungen 45 benutzt werden,
brauchen sie nicht Schaum in all die Leitungen 29 einzuspritzen,
nur in so viele, dass die erwünschten Ergebnisse
erreicht werden. Zu den erwünschten
Ergebnissen zählen
(als primärer
Vorteil) ein gleichmäßigeres
Flächengewichtsprofil.
Bei Bedarf können
die Rohre 29 den Schaum von den Schaumdüsen 28 in eine Explosionskammer
im Stoffauflauf 30 leiten. Es gibt jedoch keinen wirklichen
Grund, eine Explosionskammer in den Stoffaufläufen zur Durchführung des
Ahlstrom-Prozesses zu benutzen. Sollte eine Explosionskammer eingesetzt
werden, dient sie einzig der Sicherheit.
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Die
Menge des reinen in Leitungen 45 zugesetzten Schaums und
die exakte Zugabestelle müssen
empirisch für
jede Situation bestimmt werden, die vom jeweiligen Stoffauflauf 30 und
der übrigen
benutzten Ausrüstung,
von Typ und Größe der Fasern
und anderen Variablen abhängig
ist. In den meisten Verhältnissen bringt
der Zusatz reinen Schaums, der irgendwo zwischen ungefähr 2–20% vom
Volumen des Schaum-Faser-Gemisches liegt, die gewünschten Ergebnisse.
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4 stell einen beispielhaften
Stoffauflauf 30l mit geneigtem Sieb dar, der zwei verschiedene
Formen von Schaumeinspritzung nutzt (die in 3 dargestellte Form plus einer anderen).
Im Stoffauflauf 30l von 4 bewegt
sich das geneigte konventionelle Formiersieb 90 in Richtung
des Pfeils, und mit Schaumeinspritzung bei 45 wird das
Schaum-Faser-Gemisch in der Regel aus den Rohren 29 in
den Stoffauflauf 30l dispergiert, wie in 4 dargestellt ist. Schaum wird in den
Stoffauflauf 30l auch durch Kanal 44 eingeführt, so
dass der Schaum generell, wie durch Pfeil 92 in 4 angedeutet, fließt. Das
heißt,
der in Richtung des Pfeils 92 fließende Schaum fließt gegen
die Unterseite der Decke 93 des Stoffauflaufs 30l.
Ein Umlenkblech 94 kann im Stoffauflauf 30l vorgesehen
sein, um die anfängliche
Strömung
des Schaums in Richtung 92 aus jedem von einer Vielzahl
Rohren 44 sicherzustellen.
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Die
Neigung (z. B. ungefähr
45°) des
Stoffauflaufs 30l wird aus einer Anzahl von Gründen bevorzugt. Wenn
die Decke 93 des Stoffauflaufs 30l in Bewegungsrichtung
des Siebs 90 aufwärts
geneigt ist, wird jede im oberen Teil des Stoffauflaufs 30l gebildete
Gasblase von selbst aus dem Stoffauflauf 30l herausgeleitet. Wenn
das den Boden des Stoffauflaufs 30l bildende Sieb horizontal
ist, bleibt die Gasblase im oberen Teil des Stoffauflaufs 30l,
und es muss eine spezielle Konstruktion (z. B. ein Ventil-bestücktes Rohr
und/oder eine Pumpe) vorgesehen sein, um sie zu entfernen.
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Ein
Grund, weshalb der im Wesentlichen reine Schaum in einem oder mehreren
Rohren 44 eingeführt wird,
liegt in dem Zweck, im Stoffauflauf 30l weniger Scherkraft
der Fasern zu bewirken, so dass die Fasern in der Aufschlämmung nicht
unidirektional (generell in Bewegungsrichtung Siebs 90)
werden. Wenn das Schaum-Faser-Gemisch die Decke 93 berührt, hat
die Reibung unter den grundsätzlichen
fluid-dynamischen Prinzipien zur Folge, dass die Faserorientierung
in der Grenzschicht unidirektional wird, was unerwünscht ist. Der Schaum,
der derart eingeführt
wird, dass er in Richtung 92 fließt, eliminiert dieses Grenzschicht-Problem und
funktioniert als Schmiermittel.
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Der
in Leitungen 44 eingeführte
Schaum kann auch eine erwünschte
Wirkung auf das Flächengewichtsprofil
der Schaum-Faser-Aufschlämmung 91 haben.
Darüber
hinaus hält
der in Leitungen 44 eingeführte, in Richtung 92 fließende Schaum
die Unterseite der Decke 93 sauber, was auch erwünscht ist.
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Die
Menge des auf diese Weise (über
Rohre 44) eingeführten
Schaums muss in jeder verschieden Situation auch empirisch bestimmt
werden, normalerweise wird aber das Optimum irgendwo innerhalb eines
Bereichs von ungefähr
1–10%
vom Volumen des durch Rohre 29 eingeführten Schaum-Faser-Gemisches sein.
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Die
Einführung
des Schaums in Rohre 45 (typisch in einem Winkel von ungefähr 30–90° – vgl. 3 und 4), wie sie sowohl in 3 als auch 4 beschrieben
ist, dient einem anderen Zweck. 5 ist
eine schematische Draufsicht (die nur drei Kanäle 29 zeigt, während normalerweise
sehr viele vorgesehen sind) des Stoffauflaufs 30 (z. B. 30l),
die den Unterschied zeigt, der durch Einspritzung reinen Schaums
entsteht. Ohne die Einspritzung im Wesentlichen faserfreien Schaums
bei 45 wird das durch Rohre 29 eingeführte Schaum-Faser-Gemisch
generell, wie durch Linien 91 in 4 und 5 dargestellt
ist, verteilt. Wenn es aber Schaumeinspritzung bei 45 gibt, ändert sich
das Flächengewichtsprofil,
weil es eine stärkere
Dispergierung des Schaum-Faser-Gemisches gibt, wie schematisch durch
Linien 96 in 5 dargestellt
ist. Die Auswirkung auf das Flächengewichtsprofil
geht aus der schematischen Darstellung in 6 hervor. Das normale Flächengewichtsprofil
(ohne Schaumeinspritzung), durch Linie 91A dargestellt,
beinhaltet eine große
Ausbauchung 97. Wenn es aber eine Schaumeinspritzung gibt,
wie durch Linie 96a angedeutet, ist die Ausbauchung 98 viel kleiner.
Das heißt,
das Flächengewicht
ist gleichmäßiger. Eine
Profilkontrolle wird erreicht, indem der verdünnende Schaum dem Hauptstrom
des Verteilerrohrs 27 zuge setzt wird (z. B. vor Düsen 28)
oder kurz vor oder kurz nach dem Eintritt der Rohre 29 in
den Stoffauflauf 30l (kurz bevor sie bei 45 in 4 erscheinen), d. h. hinter
den Düsen 28.
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Gewünschtenfalls
können
die Rohre 29 den Schaum von den Schaumdüsen 28 zu einer Explosionskammer
im Stoffauflauf 30, 30l führen. Es gibt jedoch keinen
wirklichen Grund, eine Explosionskammer in den Stoffaufläufen zur
Durchführung
des Prozesses der Erfindung einzusetzen. Falls eingesetzt, dient
eine Explosionskammer allein der Sicherheit.
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Wie
durch die punktierte Linie in 4 dargestellt
ist, kann eine Schaumdüse 98 in
einigen oder all den Rohren 44 vorgesehen sein. Auch das
Flächengewichtsprofil
kann mittels der Schaumströmung 92 eingestellt
werden (allein oder in Kombination mit der Strömung in den Rohren 45).
Die Rohre 44 können
verzweigen, eine Verzweigung in Richtung 92 und eine andere
Strömungen 91 durchschneidend
(mit Umlenkblech 94 entfernt oder von der zweiten Verzweigung
durchdrungen).
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Bei
Benutzung der in 3 bis 5 dargestellten Anordnungen
sieht man, dass die folgenden Verfahrensschritte durchgeführt werden
können:
(a) Eine erste Schaumaufschlämmung
aus Luft, Wasser, Fasern (z. B. synthetischen und Cellulosefasern,
obwohl andere Fasern, wie Glasfasern verwendet werden können) und einem
geeignetem Surfactant wird in den Stoffauflauf 30l und
zum Kontakt mit dem sich bewegenden porösen Element 90 geleitet.
(b) Ein erster im Wesentlichen faserfreier Schaum wird – wie durch
den Pfeil 92 in 4 angedeutet – weit weg
vom porösen
Element 90 zum Kontakt mit der Oberfläche 93 (z. B. der
Decke) des Stoffauflaufs 30l an einer Stelle eingeführt. Schritt
(b) wird typisch durchgeführt,
um zu veranlassen, dass Schaum die Oberfläche 93 entlang zum
Element 90 hinfließt,
um die Scherung von Fasern im Stoffauflauf 30l derart zu minimieren,
dass die Fasern nicht unidirektional werden, in der allgemeinen
Bewegungsrichtung des porösen Elements 90,
und auch um die Oberfläche 93 rein
zu halten. Und es gibt den Schritt (c) zur Entnahme von Schaum durch
das poröse
Element 90, um eine faserige Nonwoven-Bahn auf dem Element 90 zu
bilden, welche Entnahme von Schaum bei Benutzung der Saugkästen 31, 32 oder
jeder anderen für
diesen Zweck geeigneten konventionellen Vorrichtung (wie Saugwalzen
oder -tische, Anpresswalzen oder dergleichen) erfolgt.
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Es
kann auch ein Verfahren geben, das aus all den 3 bis 5 ersichtlich
ist – das
folgende Schritte umfasst: (a) Aufgabe einer ersten Faser-Schaum-Aufschlämmung, etwa
durch die in 3 und 4 dargestellten Rohre 29 (z.
B. mit der Strömung 91 im
Grunde in der gleichen Richtung mit der Strömung 92 in 4); (b) Entnahme des Schaums
durch das Element 90 (wie es oben beschrieben wurde); und
(c) Leitung eines zweiten, im Wesentlichen faserfreien Schaums in
die erste Schaumaufschlämmung
(wie in den beiden 3 und 4 bei 45 angedeutet
ist) nahe der Stelle, wo die erste Schaumaufschlämmung in den Stoffauflauf 30, 30l aufgegeben
wird (typisch am Verteilerrohr 27 oder bis kurz hinter
der Stelle ihrer Einführung),
um ein gleichmäßigeres
Flächengewichtsprofil
der produzierten Nonwoven-Bahn zu erreichen (wie aus 6 ersichtlich).
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Bei
Durchführung
des Verfahrens der vorliegenden Erfindung und Anwendung des Systems
sind typische Schaumprozess-Parameter, die eingesetzt werden können, in
der folgenden Tabelle aufgestellt (obwohl der Parameterbereich größer sein
kann, wenn ein Produktbereich größer ist):
| PARAMETER | WERT |
| pH
(im Wesentlichen das ganze System) | zirka
6,5 |
| Temperatur | zirka
20–40°C |
| Verteilerrohrdruck | 1–1,8 bar |
| Konsistenz
im Mischer | 2,5 |
| Konsistenz
im Stoffauflauf | 0,5–2,5 |
| Konsistenz
von Partikeln, Füllstoff
oder | |
| anderem
Zusatzmittel | zirka
5–20 |
| Konsistenz
der gebildeten Bahn | zirka
40–60 |
| Flächengewichtsschwankungen
der Bahn unter 1/2% | |
| Schaumdichte
(mit oder ohne Fasern) | 250–450 Gramm
pro Liter bei 1 bar |
| Schaumbläschengröße | mittlerer
Durchmesser 0,3–0,5
mm |
| | (eine
Gaußsche
Verteilung) |
| Luftgehalt
des Schaums | 25–75% (z.
B. zirka 60%; ändert |
| | sich
mit dem Druck im Prozess) |
| Viskosität | es
gibt keine "Ziel"-Viskosität, doch |
| | der
Schaum hat typisch eine Visko |
| | sität in der
Größenordnung
von 2–5 |
| | Centipoise
unter stark scherenden |
| | Verhältnissen
und 200 k–300
k |
| | Centipoise
unter schwach scheren |
| | den
Verhältnissen,
welche Bereiche |
| | je
nach Art der Viskositätsbestim |
| | mung
größer sein
können. |
| Blattformiergeschwindigkeit | ungefähr 200–500 Meter
pro Minute |
| spezifische
Schwerkraft von Fasern | |
| oder
Zusatzmittel | irgendwo
im Bereich von 0,15–13
kg/dm3 |
| Surfactant-Konzentration | abhängig von
vielen Faktoren, wie |
| | Wasserhärte, pH,
Fasertyp, usw. |
| | Normalerweise
zwischen 0,1–0,3 |
| | von
Wasser im Umlauf |
| Spannung
des Formiersiebs | 2–10 N/cm |
| beispielhafter
Durchsatz | |
| – vom Mischer
zum Siebwasserkasten | zirka
4000 Liter pro Minute |
| – vom Siebwasserkasten
zum Stoffauflauf | zirka
40.000 Liter pro Minute |
| – Schaum-Rückführkanal | zirka
3500 Liter pro Minute |
| – Saugentnahme
zu Wasserrückführung | zirka
500 Liter pro Minute |
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Das
bisher Beschriebene ist in der anhängigen US-Patentanmeldung mit
der Seriennummer
08/923,250 ,
eingereicht am 4. September 1997, aufgedeckt. Der vorliegenden Erfindung
zufolge sind ein spezielles Verteilerrohr und ein Verfahren zur
Herstellung einer Nonwoven-Bahn mit Hilfe des Verteilerrohrs, vorgesehen,
die die Produktion einer Nonwoven-Bahn erleichtern, die über ihre
Breite ein im Wesentlichen konstantes Flächengewichtsprofil aufweist.
In
7 und
8 sind die den von
4 ähnlichen
Komponenten durch das gleiche Bezugszeichen, jedoch mit einer vorangehenden "1" dargestellt. Andere Komponenten haben
ein Bezugszeichen, das mit einer "2" beginnt.
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Das
Verteilerrohr gemäß der vorliegenden
Erfindung kann die schematisch bei 200 in 7 und 8 dargestellte
Konstruktion aufweisen, obwohl viele andere Formen (zylindrisch
mit einem konischen Einsatz, gebogene Seitenwand, usw. eingeschlossen)
eingesetzt werden können,
etwa die in 12 schematisch
dargestellte im Wesentlichen zylindrische Form, wo mit jenen von 8 vergleichbaren Komponenten
durch das gleiche zweistellige Bezugszeichen, jedoch mit einer vorangehenden "3" anstelle von "1" oder "2" dargestellt sind. Ein konischer Einsatz
wird normalerweise nicht benutzt, wo die Vorderwand (210, 310)
planar ist, weil es die Konstruktion zu kompliziert und teuer machen
würde.
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Das
Verteilerrohr 200 von 7 und 8 umfasst ein Gehäuse mit
einem ersten Ende 201 mit einem Einlass 129 und
einem zweiten Ende 202, wahlweise mit einem Auslass 203,
der zu einem manuell oder bevorzugt automatisch verstellbaren Ventil 204 führt. Wenn
der Einlass 129 der Darstellung in 7 entsprechend im Querschnitt kreisförmig ist,
wie auch der Auslass 203, dann umfasst das Verteilerrohr 200 bei
dieser bevorzugten Ausführungsform
einen Mittelabschnitt 205, der bevorzugt ein abgeschnittenes
Prisma auf Polygonbasis ist mit einem Übergang 206 vom kreisförmigen Querschnitt
des Einlasses 129 zur Polygonbasis des Mittelabschnitt-Prismas 205 und
mit einem anderen Übergang 207 von
der abgeschnittenen Spitze des prismatischen Mittelabschnitts 205,
der mit dem Auslass 203 (falls vorgesehen) verbunden ist.
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Der
Mittelabschnitt 205 des Verteilerrohrs 200 umfasst
eine erste Seitenwand 208 und eine zweite Seitenwand 209.
In 7 ist die erste Seitenwand 208 über den
größten Teil
ihrer Länge
zur Veranschaulichung der Darstellung des hohlen Inneren und seiner
Komponenten weggebrochen. Doch sind die beiden Seitenwände 208, 209 bevorzugt
im Wesentlichen geschlossen, obwohl daran verschiedene Aussparungen
für Sensoren oder
für andere
Zwecke vorgesehen sein können.
Die Seitenwände 208, 209 können im
Wesentlichen planar oder gebogen sein (siehe z. B. 308, 309 in 12).
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Der
Mittelabschnitt 205 umfasst auch eine Vorderwand 210,
die eine wirksame Länge
hat (die sich von einem Übergang 206 zum
anderen Übergang 203 oder über einen
kleineren Teil jenes Abstands erstrecken kann) und eine Rückwand 193 gegenüber der
Vorderwand 210. Die Vorderwand 210 ist porös gegenüber der Schaum-Faser-Surfactant-Aufschlämmung 211,
die in den Einlass 129 fließt, während die Rückwand 193 im Wesentlichen
geschlossen ist, abgesehen von darin befindlichen Öffnungen 212,
durch die ein zweiter Schaum, wie in 7 und 8 durch Pfeile 213 schematisch
angedeutet ist, in den Innenraum des Mittelabschnitt 205 eingeführt werden
kann. Die Rückwand 193 kann
im Wesentlichen planar oder gebogen sein (siehe z. B. 393 in 12).
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Wenn
der zweite Schaumstrom 213 im Folgenden der Einfachheit
halber als aus wesentlich faserfreiem Schaum bestehend beschrieben
wird, ist es lediglich eine bevorzugte Ausführungsform, und unter vielen Verhältnissen
kann als zweiter Schaum 213 faserhaltiger Schaum (mit ungefähr dem gleichen
Prozentsatz von Fasern wie die bei 211 eingeführte Schaum-Faser-Aufschlämmung oder
mit einem um 1% größeren oder
kleineren Prozentsatz von Fasern im Vergleich zu der bei 211 eingeführten Aufschlämmung) verwendet
werden. An verschiedenen Stellen der Einführung können die Schaumströme 213 auch
verschiedene Prozentsätze
von Fasern haben.
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Die
Rohre 144 mit darin angeordneten Ventilen 214,
die auf fluiddichte Weise mit den Öffnungen 212 verbunden
sind, umfassen eine Ausführungsform
zur Einführung
des im Wesentlichen faserfreien Schaums 213 durch die Rückwand 193 in
den Mittelabschnitt. Die Rohre 144 und Öffnungen 212 können in
einer einzigen Reihe, wie in 7 und 8 dargestellt, oder in mehreren
Reihen oder in einer großen
Vielzahl von anderen Mustern oder Anordnungen vorgesehen sein. Beliebige
andere konventionelle Fluidelemente wie Düsen, Köpfe, perforierte Platten, Umlenkbleche
oder dergleichen können
als Mittel oder Teil davon zur Einführung des Schaums 213 benutzt
werden, doch bevorzugt sind die Mittel im Stande, Schaum 213 an
einer großen
Vielzahl verschiedener Stellen auf der Länge des Mittelabschnitts 205 einzuführen, um
die Druckverhältnisse
innerhalb des Mittelabschnitts 205 an jeder Stelle zu verändern, um
schließlich
das Flächengewicht
der durch die Vorderwand 210 fließenden Schaum-Faser-Surfactant-Aufschlämmung auf
ihrer wirksamen Länge
(z. B. mit einer Variation unter 0,5%, bevorzugt so niedrig wie
zirka 0,2% oder sogar darunter) wesentlich konstant zu machen.
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Der
Druck innerhalb des Mittelabschnitts 205 wird bevorzugt
erfasst, um sicherzustellen, dass das Flächengewicht im Wesentlichen
konstant ist, weil das Flächengewicht
an jeder speziellen Stelle vom Druck der Schaum-Faser-Aufschlämmung an
jener Stelle weitgehend abhängig
ist. Wie zum Beispiel schematisch in den 7 und 8 dargestellt
ist, kann eine Vielzahl der Seitenwand 208 (oder jeder
der Seitenwände 208, 209)
zugeordnete Drucksensoren 217 vorgesehen sein. Wahlweise
kann die Vorderwand 210 planar, und die Rück- und
Seitenwände 193, 208, 209 können aus
einer gebogenen Fläche
gebildet, bevorzugt Teil eines Kreises oder eines Kegels sein, wie
in 13 schematisch dargestellt
ist. Dabei können
sowohl von den Drucksensoren 217 als auch den Schaum-Einführungskanälen 144 einer
oder mehrere an der Rück-/Seitenwand 15, 193, 208, 209 angeordnet
sein.
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Die
Sensoren 217 können
Druckmessgeräte
oder konventionelle Sensoren jedes anderen Typs sein, die bevorzugt
eine elektronische Ablesung oder einen Impuls bereitstellen. Bevorzugt
sind die Ausgänge
von jedem der Sensoren 217 (jede Anzahl kann vorgesehen
sein, je mehr typisch vorgesehen sind, desto gleichmäßiger wird
das Flächengewicht
sein) elektronisch mit automatischen Regelorganen verbunden, die
schematisch bei 218 in 7 dargestellt
sind. Als Reaktion auf den Ausgang von den Drucksensoren 217,
sowie andere durch Umwelt oder Mensch verursachte Faktoren, steuern
die Regelorgane 218 das Ventil 204 an, die Aufschlämmung 211 zum
Einlass 129 pumpende Pumpe (z. B. die in 1 und 2 dargestellte
Pumpe 25), die den zweiten Schaum 213 in den Mittelabschnitt 205 speisenden
Ventile 214, oder bevorzugt sämtliche von Ventil 204,
Pumpe 25 und Ventilen 214. Durch Ansteuerung des
Ventils 204, so dass es weiter geöffnet wird, wird der Druck
innerhalb das Blattformierers 205 reduziert, und durch
weiteres Schließen
desselben wird der Druck im Mittelabschnitt 205 gesteigert;
durch Steigerung der Drehzahl von Pumpe 25 wird der Druck
gesteigert, und durch Herabsetzen der Drehzahl wird der Druck gesenkt;
und durch Ansteuerung der Ventile 214 wird der Durchsatz
an jeder speziellen Stelle an der Rückwand 193 individuell
geregelt, um dadurch den Druck an jener Stelle örtlich zu steigern oder zu
senken.
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Bei
der dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist die Rückwand 193 in
Hinsicht auf die Vorderwand 210 derart geneigt, dass die
Rückwand 193 näher an die
Vorderwand 210 herankommt, und die Querschnittsfläche des
Mittelabschnitts 205 von der Nähe des ersten Endes 201 des
Verteilerrohrs 200 zum zweiten Ende 202 kleiner
wird, wie aus 8 zu ersehen
ist. Bevorzugt ist die Neigung der Rückwand 193 im Wesentlichen
gleichmäßig, so
dass die Verringerung der Querschnittsfläche auch gleichmäßig ist,
obwohl eine nicht gleichmäßige Neigung
vorgesehen werden kann, falls sie durch Modifikationen der im Wesentlichen
faserfreien Schaum-Einführungsmittel
oder des gleichen ausgeglichen wird.
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Die
Regelorgane 218 können
aus jeden geeigneten konventionellen Regelorganen wie einem Fuzzy-Regler,
einer Multi-Variablen-Regelung oder jeder an deren geeigneten Computer-Regelung
bestehen, die die erwünschte
Funktion zur Ansteuerung von Ventilen 204 und 214 und
möglicherweise
Pumpe 25 durchzuführen
vermag.
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9 ist eine graphische Darstellung
des Flächengewichts
der Schaum-Faser-Aufschlämmung, die auf
der Länge
des Mittelabschnitts 205 durch die Vorderwand 210 fließt. Die
wirksame Länge
des Mittelabschnitts 205 ist in 9 durch das Bezugszeichen 220 angedeutet,
während
Schwankungen des Flächengewichts
in Hinsicht auf eine Konstante 221 (typisch in Gramm pro
Quadratmeter) durch Linie 222 dargestellt sind. Die Schwankung
in 9 ist weniger als
0,5% vom Höchstwert
der Kurve 222 oberhalb der Grundlinie 221, zum
Ventil darunter. 10 und 11 haben wiederum Kurven 223,
beziehungsweise 224, die in einem ungeeigneten Produkt
resultieren. 10 zeigt
eine Situation, wo eine unzureichende Menge Aufschlämmung in
das Verteilerrohr fließt,
was zu einem Verteilerrohrdruck, der am Einlass 129 zu
niedrig ist, und somit zu einem Flächengewicht auf der linken
Seite des Verteilerrohrs 200 führt, wie es in 7 abgebildet ist, das zu niedrig ist. 11 zeigt eine abnormale
Situation, wo zu viel Aufschlämmung
in Leitung 225 (z. B. zurück zur Pumpe 25 oder
zum Siebwasserkasten 23) rückgeführt wird, weil das Ventil 204 zu
weit geöffnet
ist, was in einer Reduzierung des Drucks im Verteilerrohr und einem
zu niedrigen Flächengewicht
der Aufschlämmung resultiert,
die durch die Vorderwand 210 rechts vom Verteilerrohr 200 fließt, wie
aus 7 ersichtlich).
-
7 zeigt auch das Verteilerrohr 200 in
schematischem Verhältnis
zu einem konventionellen Stoffauflauf 30; das heißt, das
Verteilerrohr 200 nimmt bevorzugt die Stelle des in 1 und 3 dargestellten Verteilerrohrs ein und
hat ihm zugeordnete Düsen
(wie 28 und 29 in 3),
die den das Sieb 99 beinhaltenden Stoffauflauf 30 speisen
und dem die Saugkästen
zugeordnet sind.
-
Bei
einem Verfahren zur Nutzung des Verteilerrohrs 200 gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Herstellung einer Nonwoven-Bahn aus faserigem Material
können
folgende Verfahrensschritte durchgeführt werden: (a) Wesentlich
kontinuierliche Einführung
von Schaum-Faser-Surfactant-Aufschlämmung 211 ins erste Ende 201 des
Verteilerrohrs 200. (b) Wesentlich kontinuierliche Entnahme
von Schaum-Faser-Surfactant-Aufschlämmung 211 durch Öffnungen
in der Verteilerrohr-Vorderwand 210, um dem Stoffauflauf 30 zugeführt zu werden.
Und, (c) Einführung
eines zweiten Schaums 213 (im Wesentlichen faserfrei oder
eine Schaum-Faser-Aufschlämmung)
in das Verteilerrohr durch eine Anzahl Öffnungen 212, die
mit im Wesentlichen regelmäßigen Abständen auf
seiner gesamten Länge
angeordnet sind, um das Flächengewicht
der durch die Verteilerrohr-Vorderwand 210 fließenden Schaum-Faser-Surfactant-Aufschlämmung auf
der wirksamen Länge 220 der Verteilerrohr-Vorderwand 210 wesentlich
konstant zu halten (wie aus Kurve 222 in 9 ersichtlich ist); z. B. so, dass das
Flächengewicht
der durch die Vorderwand 210 fließenden Aufschlämmung und
der schließlich auf
dem porösen
Element 99 gebildeten Bahn um 0,5% oder weniger variiert.
-
Das
Verfahren kann auch (d), Erfassung des Drucks im Verteilerrohr 200 an
einer Vielzahl Stellen (Sensoren 217) auf seiner Länge und
Regelung (c), als Reaktion auf den erfassten Druck umfassen, um
das Flächengewicht
der durch die Vorderwand 210 fließenden Aufschlämmung (bevorzugt
mit einer Variation von weniger als 0,5%) auf der wirksamen Länge 220 der
Vorderwand 210 im Wesentlichen konstant zu halten. Dies wird
zum Beispiel durch Sensoren 217 erreicht, die die Regelorgane 218 mit
Regelsignalen versorgen, die dann die Ventile 214 dem Bedarf
entsprechend (und möglicherweise
das Ventil 204 und möglicherweise
auch die Drehzahl der Pumpe 25) verstellen. Beim Verfahren
wird auch (c) bevorzugt wesentlich kontinuierlich durchgeführt, obwohl
der Durchsatz von Rohr 144 zu Rohr variieren kann, um einen
gleichmäßigen Druck
innerhalb des Verteilerrohr-Mittelabschnitts 205 zu erreichen,
und die Aufschlämmung 211 bewegt
sich durch den ständig
abnehmenden Querschnitt des Mittelabschnitts 205 (wie aus 8 ersichtlich) vom Einlass 129 zum
Auslass 203.
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Das
Verteilerrohr 300 von 12 hat
einen zylindrischen Querschnitt mit einem konischem Einsatz 399.
In 12 repräsentieren
die oberste und die unterste Konstruktion die "Vorderwand" 310 des Verteilerrohrs mit Öffnungen
und weiteren Verbindungen zum Stoffauflauf. Das Faser-Schaum-Gemisch 311 tritt
von rechts in das Verteilerrohr 300 ein. Der spitz zulaufende
Teil innerhalb des Verteilerrohrs ist der konische Einsatz 399,
der der "Rückwand" des Verteilerrohrs
entspricht, d. h. beide haben einen kreisförmigen Querschnitt. Wie zu
ersehen ist, tritt der zweite Schaum 313 in den konischen
Einsatz 399 über
eine Vielzahl Rohre 344 ein, die in eine Öffnung in
der konischen "Rückwand" 393 münden. Die
Drucksensoren 317 können
in der "Seitenwand" 309 angeordnet
sein. Ferner sollte bemerkt werden, dass das Verteilerrohr 300 konisch
und der Einsatz 399 zylindrisch, oder beide konisch sein
könnten.
Auch andere Querschnitte als zylindrisch könnten eingesetzt werden, zum
Beispiel elliptische Querschnitte, oder die Konfiguration von 13, wo die Oberfläche 408, 409, 493 gebogen
und bevorzugt ein halbierter Kegel ist [in 13 sind die mit denen von 7, 8 und 12 vergleichbaren
Komponenten durch die gleiche zweistellige Ziffer, jedoch mit einer
vorangehenden "4" dargestellt].
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Es
ist die primäre
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, sehr vorteilhafte Modifikationen
des Schaumprozesses vorzusehen. Während die Erfindung hier anhand
dessen dargestellt und beschrieben wurde, was man derzeit für die praktischste
und bevorzugteste Ausführungsform
hält, leuchtet
es einem vom Fach ein, dass daran viele Modifikationen im Schutzumfang
der Erfindung vorgenommen werden können.