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DE60007103T2 - Verfahren zur Förderung der Aufnahme von Nährstoffen, Wasser und/oder Sauerstoff in die Haut - Google Patents

Verfahren zur Förderung der Aufnahme von Nährstoffen, Wasser und/oder Sauerstoff in die Haut Download PDF

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Publication number
DE60007103T2
DE60007103T2 DE60007103T DE60007103T DE60007103T2 DE 60007103 T2 DE60007103 T2 DE 60007103T2 DE 60007103 T DE60007103 T DE 60007103T DE 60007103 T DE60007103 T DE 60007103T DE 60007103 T2 DE60007103 T2 DE 60007103T2
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DE
Germany
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mineral water
skin
water
composition
oxygen
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60007103T
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English (en)
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DE60007103D1 (de
Inventor
Stanley S. Shapiro
Katharine M. Martin
Claud Saliou
Benjamin C. Wiegand
Lester Packer
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Kenvue Brands LLC
Original Assignee
Johnson and Johnson Consumer Companies LLC
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Publication date
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Publication of DE60007103T2 publication Critical patent/DE60007103T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/96Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing materials, or derivatives thereof of undetermined constitution
    • A61K8/965Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing materials, or derivatives thereof of undetermined constitution of inanimate origin
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q19/00Preparations for care of the skin
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    • A61Q17/00Barrier preparations; Preparations brought into direct contact with the skin for affording protection against external influences, e.g. sunlight, X-rays or other harmful rays, corrosive materials, bacteria or insect stings
    • A61Q17/04Topical preparations for affording protection against sunlight or other radiation; Topical sun tanning preparations

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Description

  • Bereich der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft die kosmetische Verwendung eines Mineralwassers zur Unterstützung der Aufnahme von Nährstoffen und/oder Sauerstoff in die Haut.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Hautzellen nehmen Flüssigkeiten und Nährstoffen aus der extrazellulären Umgebung durch den Prozeß der Pinocytose auf. Während der Pinocytose schlucken die Zellen solche Flüssigkeiten und Nährstofflösungen über kleine Vesikel (z.B. im allgemeinen weniger als 150 nm im Durchmesser), die aus der Plasmamembran der Zelle gemacht sind. Die Plasmamembran der Zelle schließt die extrazelluläre Flüssigkeit ein, die Nährstoffe enthält. Das sich ergebende Vesikel löst sich dann von der Zellmembran ab und wandert in die intrazelluläre Region der Zelle. Pinocytose ist im allgemeinen als ein „konstitutiver" Prozeß bekannt, da er kontinuierlich ist, da die Zelle immer Stücke ihrer Plasmamembran zusammen mit extrazellulären Nährstoffen schluckt. Der Zweck von vielen Hautpflegezusammensetzungen (z.B. befeuchtenden Lotionen, die Weichmacher und Befeuchtungsmittel erhalten) ist es, die Haut zu hydratisieren oder die Nährstoffaufnahme in die Haut zu induzieren (z.B. die Haut zu nähren).
  • FR-A-1 248 192 beschreibt ein Verfahren zur Hydratisierung und/oder Versorgung der Haut, umfassend Aufbringen einer Zusammensetzung, umfassend Mineralwasser Evian. FR-A-2 738 742 beschreibt die Verwendung von Mineralwasser Vichy für die Herstellung einer pharmazeutischen Zusammensetzung zur Behandlung von Erkrankungen, die mit einem Übermaß von Synthese und/oder Freisetzung von Substanz P assoziiert sind.
  • Die Haut dient als eine Barriere zwischen der äußeren Umgebung und dem inneren Körper. Ein Aufrechterhalten einer effektiven Barriere unter allen Umständen erfordert eine konstante Erneuerung der äußeren Lage der Haut; die Produktion einer dichten, jedoch auch elastischen, extrazellulären Matrix und die Beteiligung von endogenen natürlichen Abwehrmechanismen.
  • Nichtsdestoweniger sind diese Prozesse energieabhängig und erfordern Sauerstoff. Auf Grund ihrer einmaligen Position kann die Haut Sauerstoff aus zwei verschiedenen Quellen aufnehmen, nämlich dem Blutstrom und der Luft. Während die Dermis ihren Sauerstoff aus dem Blutstrom erhält, der Oxyhämoglobin-beladene Erythrocyten trägt, nimmt die Epidermis ihren direkt aus der Atmosphäre auf. In der Tat ist es gut etabliert, daß die Aufnahme von Sauerstoff durch die Haut ihrer Kohlenstoffdioxid-Exkretion äquivalent ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine kosmetische Verwendung eines Mineralwassers zur Nährstoffaufnahme und/oder Sauerstoffaufnahme in die Haut (z.B. in Hautpflegezusammensetzungen).
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft die kosmetische Verwendung eines Mineralwassers zur Unterstützung der Aufnahme von Nährstoffen und/oder Sauerstoff in die Haut (z.B. in die Hautzellen), wobei das Mineralwasser eine Mineralisierung von mindestens 200 mg/l aufweist (z.B. von 300 mg/l bis ungefähr 1.000 mg/l), wobei das Mineralwasser mindestens ungefähr 10 mg/l Calzium und mindestens ungefähr 5 mg/l Magnesium umfaßt.
  • Die Erfindung stellt weiterhin eine Zusammensetzung zur Verfügung, umfassend (i) Mineralwasser, das eine Mineralisierung von mindestens ungefähr 200 mg/l aufweist, wobei das Mineralwasser mindestens ungefähr 10 mg/l Calzium und mindestens ungefähr 5 mg/l Magnesium umfast; und (ii) eine Verbindung, ausgewählt aus Kreatin, Karnitin, Brenztraubensäure und kosmetisch akzeptablen Salzen oder Estern davon, zur Verwendung als ein Kosmetikum zur Unterstützung der Aufnahme eines Nährstoffes und/oder Sauerstoffs in die Haut.
  • Was mit Unterstützung der Aufnahme gemeint ist, ist entweder (i) eine Erhöhung der Menge an Wasser, Nährstoff und/oder Sauerstoff, die in der Haut gelagert ist, oder (ii) eine Erhöhung der Rate mit der Wasser, Nährstoff und/oder Sauerstoff durch die Haut aufgenommen wird. In einer Ausführungsform ist die Zunahme in der Menge oder Rate mindestens ungefähr 5%, wie zum Beispiel mindestens ungefähr 20%.
  • In einer Ausführungsform umfaßt die Zusammensetzung weiterhin eine Befeuchtigungsmittel oder einen Weichmacher.
  • In einer weiteren Ausführungsform stellt die Erfindung die Verwendung eines Mineralwassers zur Verfügung, das eine Mineralisierung von mindestens ungefähr 200 mg/l aufweist, wobei das Mineralwasser mindestens ungefähr 10 mg/l Calzium und mindestens ungefähr 5 mg/l Magnesium umfaßt, bei der Herstellung eines Medikaments zur therapeutischen Behandlung der Haut durch Unterstützung der Aufnahme eines Nährstoffes und/oder Sauerstoff in die Haut zur Verfügung.
  • Die Förderung der Wasser- oder Nährstoffaufnahme stellt eine gesündere Haut zur Verfügung, z.B. verbessert die Hautfestigkeit und Elastizität und verbessert die Hautbarrierefunktion. Die Unterstützung der Sauerstoffaufnahme läßt die Haut strahlender erscheinen, verbessert den Hautglanz und gleicht die Hauttönung aus.
  • Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der genauen Beschreibung der Erfindung und aus den Ansprüchen ersichtlich.
  • Genaue Beschreibung der Erfindung
  • Es wird geglaubt, daß der Fachmann basierend auf der Beschreibung hier die vorliegende Erfindung in ihrem weitestem Ausmaß anwenden kann. Die folgenden spezifischen Ausführungsformen sind als lediglich verdeutlichend und nicht für den Rest der Beschreibung auf irgendeine Weise begrenzend auszulegen.
  • Wenn nicht anders definiert, weisen alle technischen und wissenschaftlichen Begriffe wie hier verwendet dieselbe Bedeutung auf, wie herkömmlich durch einen Fachmann im Stand der Technik verstanden, zu der die Erfindung gehört.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft die kosmetische Verwendung eines Mineralwassers (z.B. einer kosmetischen Zusammensetzung umfassend Mineralwasser, wie in den Ansprüchen 1 bis 4 beschrieben. Das Mineralwasser kann ein natürlich mineralisiertes Wasser, z.B. ein zum Verbrauch geeignetes Mineralwasser oder thermales Quellwasser, das oft nicht konsumierbar ist, sein. Beispiele von Mineralwasser schließen ein, sind jedoch nicht begrenzt auf, Eau d'Evian (Evian Eau Minerale Naturelle oder Evian® Natural Spring Water, das hier als Evian Mineralwasser bezeichnet wird), Eau Volvic und Eau de Vittel (z.B. Grande-Quelle oder Hepar-Quelle). Beispiele von thermalen Quellwässern schließen Eau de la Bourboule, Eau d'Enghien-les-bains, Eau d'Allevard-les-bains, Eau de Digne, Eau des Maizieres, Eau de Nyrac-les-bains, Eau de Lons le Saunier, Eaux Bonnes, Eau de Rochefort, Eau de Saint Christau, Eau des Fumades, Eau de Tereau de Vittel, Eaux du Bassin de Vichy, Eau d'Uriage, Eau d'Avene und Eau de la Roche Posay ein.
  • In einer Ausführungsform umfaßt das Mineralwasser (a) von 30 mg/l bis 150 mg/l Calzium; (b) von 10 mg/l bis 50 mg/l Magnesium; (c) von 150 mg/l bis 700 mg/l Bicarbonat; (d) von 0,1 mg/l bis 5 mg/l Kalium. In einer weiteren Ausführungsform umfaßt das Mineralwasser zusätzlich (e) von 1 mg/l bis 20 mg/l Sulfate; (f) von 1 bis 10 mg/l Natrium; (g) von 1 mg/l bis 10 mg/l Chloride und (h) von 1 mg/l bis 10 mg/l Nitrate.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung ist das Mineralwasser Evian® Mineralwasser, das umfaßt: (a) 78 mg/l Calzium; (b) ungefähr 24 mg/l Magnesium; (c) 357 mg/l Bicarbonat; (d) ungefähr 1 mg/l Kalium; (e) ungefähr 10 mg/l Sulfate; (f) ungefähr 5 mg/l Natrium; (g) ungefähr 4 mg/l Chloride und (h) ungefähr 1 bis 4 mg/l Nitrate.
  • Was mit einer fördernden Menge an Mineralwasser gemeint ist, ist eine Menge, die in der Lage ist, den gewünschten Effekt zu fördern (z.B. ein Unterstützen der Aufnahme des Nährstoffs, Wasser und/oder des Sauerstoffs in Hautzellen). In einer Ausführungsform umfaßt die Zusammensetzung mindestens ungefähr 0,1 Gewichtsprozent Mineralwasser, z.B. ungefähr 10 Gewichtsprozent bis ungefähr 99 Gewichtsprozent Mineralwasser.
  • Die kosmetische Verwendung der vorliegenden Erfindung kann die topische Verabreichung (z.B. in einer Zusammensetzung) von einer oder mehrerer der folgenden Verbindungen erfordern: Kreativ, Karnitin oder Brenztraubensäure oder eines kosmetisch akzeptablen Salzes oder Ester davon. Was mit kosmetisch akzeptablem Salz oder Ester gemeint ist, ist einer, der nicht den therapeutischen Vorteil der Verbindung beseitigt (z.B. seine hydratisierenden oder nährenden Eigenschaften). Beispiele von kosmetisch akzeptablen Salzen schließen ein, sind jedoch nicht begrenzt auf, diejenigen mit kosmetisch akzeptablen organischen Säuren (z.B. Essig-, Milch-, Malein-, Zitronen-, Äpfel-, Ascorbin-, Succinin-, Benzoe-, Methsulfon-, Toluolsulfon- oder Pamionsäure) sowie polymere Formen (z.B. Tannin oder Carboxymethylzellulose) und Salze mit anorganischen Säuren, wie zum Beispiel eine Hydrohalidsäure (z.B. Hydrochlorsäure, Schwefelsäure oder Phosphorsäure). Beispiele von kosmetisch akzeptablen Estern schließen ein, sind jedoch nicht begrenzt auf, C2-C6-Alkylester, wie zum Beispiel Methylester und Ethylester. Beispiele von solchen Verbindungen schließen ein, sind jedoch nicht begrenzt auf, Kreatin, Monohydrat, Kreatinhemisulfat, D-Karnitin, L-Karnitin, L-Karnitinhydrochlorid, Natriumpyruvat und Brenztraubensäuremethylester. Wie hier verwendet, falls die Stereochemie der Verbindung nicht angegeben ist, dann schließt die Verbindung alle Stereoisomere ein, falls vorhanden.
  • Was mit einem Nährmittel gemeint ist, ist eine organische Substanz, die in Nahrungsmitteln auftritt, die nicht durch den Körper synthetisiert wird, und in Spurenmengen für die normale Stoffwechselfunktion des Körpers erforderlich ist, z.B. Vitamine, essentielle Aminosäuren und essentielle Fettsäuren.
  • Beispiele von solchen Vitaminen schließen ein, sind jedoch nicht begrenzt auf, Vitamin A, Vitamin B (z.B. Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6 oder Vitamin B12), Vitamin C und ein Vitamin E (z.B. ein Tocopherol oder ein Tocotrienol) und kosmetisch akzeptable Salze und Ester davon, wie zum Beispiel Retinylpalmitat, Retinylacetat, Tocopherolsuccinat und Tocopherolacetat.
  • Beispiele von solchen essentiellen Aminosäuren schließen ein, sind jedoch nicht begrenzt auf, Arginin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.
  • Beispiele von essentiellen Fettsäuren schließen ein, sind jedoch nicht begrenzt auf, Linoleat und Linolenat.
  • Was mit einem Weichmacher gemeint ist, ist eine Verbindung, die dabei hilft, das weiche, glatte und geschmeidige Aussehen der Haut aufrecht zuerhalten (z.B. durch Verbleiben auf der Hautoberfläche oder in der Hornhaut, um als ein Gleitmittel zu wirken). Beispiele von Weichmachern können auf den Seiten 1657-1661 des International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handbook, Herausgeber Wenninger und McEwen, Seiten 1612-13, 1626 und 1654-55 (The Cosmetic, Toiletry, and Fragrance Assoc., Washington, D.C., 7th Edition, 1997) (hier im folgenden „ICI Handbook") gefunden werden und schließen ein, sind jedoch nicht begrenzt auf, Hexyldecylstearat und Pflanzen-, Nuß- und pflanzliche Öle, wie zum Beispiel Macadamianußöl, Reiskeimöl, Traubenkernöl, Palmöl, Nachtkerzenöl, hydrogeniertes Erdnußöl, Olivenöl und Avocadoöl.
  • Was mit einem Befeuchtigungsmittel gemeint ist, ist eine Verbindung, die dazu gedacht ist, den Wassergehalt der oberen Lagen der Haut zu erhöhen (z.B. hygroskopische Verbindungen). Beispiele von Befeuchtigungsmitteln können auf den Seiten 1661-1662 des ICI Handbooks gefunden werden und schießen ein, sind jedoch nicht begrenzt auf, Glyzerin oder Trehalose (z.B. α,α-Trehalose, β,β-Trehalose, α,β-Trehalose) oder ein Salz oder Ester davon (z.B. Trehalose-6-Phosphat).
  • Die Menge von Karnitin oder eines kosmetisch akzeptablen Salzes oder Esters davon, Kreatin oder eines kosmetisch akzeptablen Salzes oder Esters davon, Brenztraubensäure oder eines kosmetische akzeptablen Salzes oder Esters davon, Nährmittel, Weichmacher oder Befeuchtigungsmittel variiert in der Zusammensetzung (z.B. in Abhängigkeit von der vorgesehenen Verwendung oder Form der Zusammensetzung) die verabreicht wird und wird typischerweise in der Zusammensetzung in einer Menge von 0,001 Gewichtsprozent bis 20 Gewichtsprozent der topisch verabreichten Zusammensetzung, z.B. von 0,01 Gewichtsprozent bis 10 Gewichtsprozent, wie zum Beispiel von 0,01 Gewichtsprozent bis 5 Gewichtsprozent solcher Weichmacher oder Befeuchtigungsmittel und von 0,01 Gewichtsprozent bis 10 Gewichtsprozent der topisch verabreichten Zusammensetzung, z.B. von 0,01 Gewichtsprozent bis 5 Gewichtsprozent, wie zum Beispiel von 0,01 Gewichtsprozent bis 1 Gewichtsprozent von solchem Karnitin, Kreatin, Brenztraubensäure oder kosmetische akzeptablen Salz oder Ester davon vorhanden sein.
  • Ein anderes kosmetisch aktives Mittel kann verabreicht werden (z.B. in einer Zusammensetzung). Was mit einem „kosmetisch aktiven Mittel" gemeint ist, ist eine Verbindung, die einen kosmetischen oder therapeutischen Effekt auf die Haut bewirkt, z.B. Mittel, um Falten und Akne zu behandeln oder um die Haut aufzuhellen. In einer Ausführungsform ist das Mittel ausgewählt aus, jedoch nicht begrenzt auf, die Gruppe bestehend aus Hydroxysäuren, Benzoylperoxid, Schwefelresorcinol, Ascorbinsäure, D-Panthenol, Hydrochinon, Sonnenschutzmitteln, anti-entzündlichen Mitteln, hautaufhellenden Mitteln, antimikrobiellen und antifungalen Mitteln, Östrogenen, 2-Dimethylaminoethanol, Lipoinsäure, Aminosäuren, wie zum Beispiel ein Prolin und Tyrosin, Lactobionsäure, Acetyl- Coenzym A, Nicin, Riboflavin, Thiamin, Ribose, Elektronentransporter wie zum Beispiel NADH und FADH2, botanische Extrakte, wie zum Beispiel Aloe Vera und Soja und Derivate und Gemische davon. Das kosmetisch aktive Mittel wird typischerweise in einer Menge von 0,001 Gewichtsprozent bis 20 Gewichtsprozent der Zusammensetzung, z.B. 0,01 Gewichtsprozent bis 10 Gewichtsprozent, wie zum Beispiel 0,1 Gewichtsprozent bis 5 Gewichtsprozent vorhanden sein.
  • Beispiele von Hydroxysäuren schließen ein, sind jedoch nicht begrenzt auf, (i) alpha-Hydroxysäuren, wie zum Beispiel Glycolsäure, Milchsäure, Äpfelsäure, Zitronensäure und Tartarsäure, (ii) beta-Hydroxysäuren, wie zum Beispiel Salicylsäure und/oder (iii) Polyhydroxysäuren. Siehe zum Beispiel Europäische Patentanmeldung Nr. 273,202.
  • Beispiele von Derivaten von Ascorbinsäure schließen ein, sind jedoch nicht begrenzt auf, Ascorbylpalmitat, Magnesiumascorbylphosphat, Natriumascorbylphosphat, Zinkascorbylphosphat, Ascorbylglucosid, Natriumascorbat und Ascorbylpolypeptid. Ein Beispiel eines Derivats von Hydrochinon schließt ein, ist jedoch nicht begrenzt auf, Arbutin.
  • Die kosmetische Verwendung der vorliegenden Erfindung kann durch topische Verabreichung an ein Säugetier, z.B. durch die direkte Auflage auf oder Verteilen auf der Haut eines Menschen, des Mineralwassers und irgendeinen anderen Inhaltsstoff in einer Zusammensetzung durchgeführt werden. Die Zusammensetzungen (z.B. kosmetischen Zusammensetzungen), die in der vorliegenden Erfindung brauchbar sind, schließen Formulierungen ein, die für die topische Aufbringung auf Säugetierhaut geeignet sind, eine Formulierung, die (i) Mineralwasser umfaßt, (ii) gegebenenfalls eine sichere und effektive Menge von Kreatin, Karnitin oder Brenztraubensäure oder eines kosmetische akzeptablen Salzes oder Ester davon, (iii) gegebenenfalls ein Nährstoff, einen Weichmacher, ein Befeuchtigungsmittel (z.B. Trehalose) oder andere kosmetisch aktive Mittel und (iv) gegebenenfalls einen kosmetisch akzeptablen topischen Träger. Der Ausdruck „kosmetisch akzeptabler topischer Träger" betrifft einen Träger zur topischen Verwendung, der in der Lage ist, das Mineralwasser und jedes andere Mittel darin dispergiert oder gelöst zu haben und akzeptable Sicherheitseigenschaften aufweist. In einer Ausführungsform umfaßt der kosmetische akzeptable Träger Mineralwasser (z.B. eine Emulsion, wobei die wäßrige Phase Mineralwasser umfaßt oder ein Mineralwasser-basiertes Reinigungsmittel oder Spray).
  • Die in der vorliegenden Erfindung brauchbaren topischen Zusammensetzungen können für eine Vielzahl von kosmetischen Verwendungen verwendet werden, einschließlich, jedoch nicht begrenzt auf, Behandlung, Reinigung, Verschönerung oder Abdeckung der Haut oder der Haare eines Menschen. Die Zusammensetzungen können daher in einer großen Vielzahl von Typen hergestellt werden. Diese schließen ein, sind jedoch nicht begrenzt auf, Lotionen, Cremes, Gele, Stifte, Spray, Einreibungen, Parfum, Schäume, Shampoos, Kosmetika und dermale Pflaster. Produkte schließen ein, sind jedoch nicht begrenzt auf, Lippenbalsame, befeuchtende und Sonnenschutzlotionen/cremes, Hautreinigungszusammensetzungen (z.B. Gesichtswaschungen) und Körpersprays. Diese Produkte können verschiedene Typen von Trägersystemen umfassen, einschließlich, jedoch nicht begrenzt auf, Einzel-Phase-Lösungen (z.B. Wasser, wie zum Beispiel Mineralwasser oder Öl-basierte Lösungen), Emulsionen und Gele.
  • Zusammensetzungen, die in der vorliegenden Erfindung brauchbar sind, die als Lösungen formuliert sind, schließen typischerweise ein kosmetisch akzeptables Wasser, Mineralwasser, und/oder organische Träger (z.B. von 80 Gewichtsprozent bis 99,99 Gewichtsprozent der Zusammensetzung, wie zum Beispiel von 90 Gewichtsprozent bis 99 Gewichtsprozent der Zusammensetzungen eines akzeptablen Wassers, Mineralwassers oder organischen Lösungsmittels) ein.
  • Beispiele von geeigneten organischen Mitteln schließen ein: Propylenglycol, Polyethylenglycol, (200-600), Polypropylenglycol (425-2025), Glyzerin, 1,2,4-Butantriol, Sorbitolester, 1,2,6-Hexantriol, Ethanol, Isopropanol, Butantriol, Sorbitolester, 1,2,6-Hexantriol, Butandiol und Gemische davon.
  • Falls die in der vorliegenden Erfindung brauchbare topische Lösung als ein Aerosol formuliert ist und auf die Haut als ein Spray aufgetragen wird, wird ein Treibmittel zu einer Lösungszusammensetzung hinzugefügt. Beispiele von hier brauchbaren Treibmitteln schließen ein, sind jedoch nicht begrenzt auf, chlorierte, fluorierte und chlor-fluorierte Kohlenwasserstoffe niederen Molekulargewichts. Andere hier brauchbare Treibmittel können in Sagafin, Cosmetics Science and Technology, 2nd Edition, Vol. 2, Seiten 443-65 (1972) (hier im folgenden „Sagafin") und dem ICI Handbook, Seite 1655, gefunden werden.
  • Eine Lotion kann aus einem Lösungsträgersystem hergestellt werden. Lotionen umfassen typischerweise von 1 Gewichtsprozent bis 20 Gewichtsprozent der Zusammensetzung (z.B. von 5% bis 10%) eines Weichmachers und von 50 Gewichtsprozent bis 90 Gewichtsprozent der Zusammensetzung (z.B. von 60% bis 80%) an Wasser, z.B. Mineralwasser.
  • Ein anderer Typ von Produkt, das aus einem Lösungsträgersystem formuliert werden kann, ist eine Creme. Eine Creme umfaßt typischerweise von 5 Gewichtsprozent bis 50 Gewichtsprozent der Zusammensetzung (z.B. von 10% bis 20%) eines Weichmachers und von 45 Gewichtsprozent bis 85 Gewichtsprozent der Zusammensetzung (z.B. von 50% bis 75%) an Wasser.
  • Noch ein anderer Typ von Produkt, das aus einem Lösungsträgersystem formuliert werden kann, ist eine Einreibung. Eine Einreibung kann eine einfache Base oder tierische oder pflanzliche Öle oder semi-feste Kohlenwasserstoffe umfassen. Einreibungen können auch Absorptions-Einreibungsbasen umfassen, die Wasser absorbieren, um Emulsionen zu bilden. Einreibungsträger können auch wasserlöslich sein. Eine Einreibung kann von ungefähr 1 Gewichtsprozent bis ungefähr 20 Gewichtsprozent der Zusammensetzung an Weichmacher(en) umfassen, plus von 0,1 Gewichtsprozent bis 2 Gewichtsprozent der Zusammensetzung eines Verdickungsmittels. Eine vollständigere Offenbarung von Verdickungsmitteln oder Viskosität-erhöhenden Mittel, die hier brauchbar sind, können in Sagafin Seiten 72-73 und im ICI Handbook Seiten 1693-97 gefunden werden.
  • Falls der Träger als eine Emulsion (z.B. eine Öl-in-Wasser-, Silikon-in-Wasser-, Wasser-in-Öl- oder Wasser-in-Silikon-Emulsion) formuliert wird, können von 1 Gewichtsprozent bis 10 Gewichtsprozent der Zusammensetzung (z.B. von 2% bis 5%) des Trägersystems einen Emulgator umfassen. Emulgatoren können nicht nicht ionisch, anionisch, kationisch oder zwitterionisch sein. Geeignete Emulgatoren sind z.B. in U.S.-Patent Nr. 3,755,560, U.S.-Patent Nr. 4,421,769, McCutcheon's Detergents and Emulsifiers, North American Edition, Seiten 317-24 (1986) und dem ICI Handbook, Seiten 1673-86 beschrieben.
  • Lotionen und Cremes können auch als Emulsionen formuliert werden. Typischerweise können solche Emulsionen von 0,5 Gewichtsprozent bis 5 Gewichtsprozent der Zusammensetzung an Emulgator(en) umfassen. Cremes können typischerweise von 1 Gewichtsprozent bis 20 Gewichtsprozent der Zusammensetzung (z.B. von 5% bis 10%) eines Weichmachers umfassen; von 20 Gewichtsprozent bis 80 Gewichtsprozent der Zusammensetzung (z.B. 30% bis 70%) an Wasser, wie zum Beispiel Mineralwasser; und von 1 Gewichtsprozent bis 10 Gewichtsprozent der Zusammensetzung (z. B. von 2% bis 5%) eines Emulgators.
  • Zwei-Phasen-Emulsions-Hautpflegepräparationen, wie zum Beispiel Lotionen und Cremes des Öl-in-Wasser-Typs und Wasser-in-Öl-Typs sind im kosmetischen Stand der Technik gut bekannt und in der vorliegenden Erfindung brauchbar. Triphasen-Emulsionszusammensetzungen, wie zum Beispiel vom Wasser-in-Öl-in-Wasser-Typ, wie in U.S.-Patent Nr. 4,254,105 beschrieben, sind auch in der vorliegenden Erfindung brauchbar. Im allgemeinen enthalten solche Triphasen-Emulsionen Wasser, Weichmacher und Emulgatoren als wesentliche Inhaltsstoffe. Dreifache Emulstionsträgersysteme, umfassend eine Öl-in-Wasser-in-Silikon-Flüssigemulsions-Zusammensetzung, wie in U.S.-Patent Nr. 4,960,764 beschrieben, können auch in der vorliegenden Erfindung brauchbar sein.
  • Die kosmetische Verwendung der vorliegenden Erfindung kann die Verabreichung einer Zusammensetzung einschließen, die eines oder mehrere der folgenden enthält: Antioxidationsmittel (z.B. Ascorbinsäure, Tocopherole, Polypehnole, Tocotrienole, BHA und BHT), Chelat-Bildner (z.B. EDTA) und Konservierungsmittel (z.B. Parabene). Beispiele von geeigneten Antioxidationsmitteln, Konservierungsmitteln und Chelat-Bildnern sind auf den Seiten 1612-13, 1626 und 1654-55 des ICI Handbooks aufgelistet. Zusätzlich können die hier brauchbaren topischen Zusammensetzungen herkömmliche kosmetische Hilfsstoffe enthalten, wie zum Beispiel Farbstoffe, Opazifizierer (z.B. Titanidioxid), Pigmente und Duftstoffe.
  • Die Zusammensetzungen und kosmetischen Formulierungen zur Verwendung in dem Verfahren der vorliegenden Erfindung können unter der Verwendung von Methodologie hergestellt werden, die einem Durchschnittsfachmann gut bekannt ist. Das folgende ist eine Beschreibung der Tests und der Herstellung von kosmetischen Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung.
  • Beispiel 1: Mineralwasser, enthaltend Karnitin Trehalose und Natriumpyruvat
  • Eine Zusammensetzung, die Evian® Mineralwasser (Evian, Frankreich), Karnitin, Natriumpyruvat und Trehalose enthielt, wurde unter der Verwendung der in Tabelle I aufgelisteten Inhaltsstoffe hergestellt.
  • Tabelle I
    Figure 00110001
  • Das Mineralwasser wurde zuerst auf 30°C erhitzt. Die anderen Inhaltsstoffe wurden dann hinzugefügt und einer nach dem anderen unter Mischbedingungen gelöst. Das Pentylenglycol wurde von Dragoco Gerberding & Co. (Holzminden, Deutschland) unter dem Handelsnamen Hydrolite®-5 erhalten.
  • Beispiel 2-Sonnenschutz-Feuchtikgeitsspender
  • Eine Sonnenschutz-Feuchtigkeitsspendende Zusammensetzung, enthaltend die Zusammensetzung von Beispiel 1 und den Sonnenschutzfaktor Octylmethoxyzinnamat wird unter der Verwendung der in Tabelle II aufgelisteten Inhaltsstoffe hergestellt.
  • Tabelle II
    Figure 00110002
  • Figure 00120001
  • Figure 00130001
  • Um die Wasserphase zu bilden, wurde das Mineralwasser (Evian® Mineralwasser, Evian, Frankreich) der Wasser-Phasen-Inhaltsstoffe auf 85°C erhitzt und für ungefähr 15 Minuten in einem ersten Gefäß gerührt. Das Dinatrium EDTA, Glyzerin und Butylenglycol wurden dann zu dem ersten Gefäß hinzugefügt und für weitere 10 Minuten gerührt. Das erste Gefäß wurde dann auf 82°C abgekühlt. Als nächstes wurden das Carbomer und das Acylat-C10-30-Alkylacrylat-Grosspolymer in dem ersten Gefäß in dem Gemisch dispergiert und für ungefähr 25 Minuten gerührt, bis das Gemisch gelierte. Die restlichen Wasser-Phase-Inhaltsstoffe wurden dann zu dem ersten Gefäß hinzugefügt und gemischt.
  • Um die Öl-Phase zu bilden, wurden die Öl-Phase-Inhaltsstoffe zu einem zweiten Gefäß hinzugefügt, auf 85°C erhitzt und für 15 Minuten gemischt. Das Öl-Phase-Gemisch in dem zweiten Gefäß wurde dann zu dem ersten Gefäß unter Mischbedingungen hinzugefügt, um eine Emulsion zu bilden. Die Emulsion wurde dann auf 25°C abgekühlt und mit dem Tromethamingemisch neutralisiert. Als nächstes wurde das Cyclomethicon in die Emulsion für 15 Minuten hineingemischt. Zuletzt wurden das Trehalosegemisch, die Zusammensetzung aus Beispiel 1, das Nachtkerzenöl und der Duftstoff zu dem erhaltenen Gemisch hinzugefügt und bis zur Gleichmäßigkeit gemischt.
  • Beispiel 3: Förderung der Pinocytose mit Mineralwasser
  • Der Effekt von Mineralwasser wurde in primären menschlichen epidermalen Keratinocyten (adult) evaluiert und quantifiziert, um seine Förderung der Pinocytose zu bestimmen. Die Pinocytose wird durch die aktive Aufnahme von Oregon-Green® 488 Farbstoff-konjugiertem Dextran gemessen, der wasserlöslich ist und für Keratinocyten Zellmembranundurchdringlich ist. Aufgrund der Größe des Dextrans (10.000 kDa) ist die Pinocytose der einzige Mechanismus, der den Transfer in die Zellen hinein ermöglicht, was durch Fluoreszenz nachgewiesen wird.
  • Normale menschliche epidermale Keratinocyten (NHEK), erhalten von Cascade Biologics (Portland, OR), wurden in EpiLife®-Medium (Cascade Biologics) kultiviert. Die NHEKs wurden dann in 96-Well-Platten (Costar, Cambridge, MA) für 48-72 Stunden vor dem Testen ausgesät. Das EpiLife®-Medium wurde 24 Stunden vor dem Test mit MCDB 153-Medium (Sigma Chemicals Co.; St. Louis, MO), präpariert mit Evian® Mineralwasser oder destilliertem Wasser von Life Technologies (Rockville, MD), ersetzt. Zur selben Zeit wurde das Oregon-Green® 488 Farbstoff-konjugierte Dextran (finale Konzentration war 0,5 mg/ml; Molecular Probes, Eugene, OR) zu dem MCDB 153 – Medium hinzugefügt, und die Zellen wurden für 24 Stunden inkubiert.
  • Am Ende der Inkubationsperiode wurden die NHEK zweimal mit 200 μl/Well Phosphatgepufferter Kochsalzlösung (Life Technologies) gewaschen und mit einer Trypan-Blau-Lösung (0,25 mg/ml; Sigma Chemicals, Co., St. Louis, MO) für eine Minute inkubiert, um die restliche externe Fluoreszenz abzustoppen. Die Trypan-Blau-Lösung wurde dann durch Ausblasen entfernt und die Zellen zweimal mit gepufferter Kochsalzlösung gewaschen. Die Fluoreszenz wurde anschließend unter der Verwendung eines CytoFluor® Floreszenzplattenlesegerätes (PerSeptive Biosystems, Framingham, MA) gemessen, das mit der folgenden Filter-Kombination eingestellt war: Anregung bei 485 mit und Emission bei 530 nm.
  • Vier Experimente wurden durchlaufen, wobei die Zellsaatkonzentrationen variiert wurden (10.000 Zellen/cm2 – 30.000 Zellen/cm2) auf entweder klaren oder Schwarz-Boden 96-Well-Platten. Von dem MCDB 153-Medium, das mit Mineralwasser präpariert wurde, wurde unerwarteterweise gefunden, daß es signifikant die Aufnahme des Dextrans in die Zellen um 20% verbesserte (n=129).
  • Beispiel 4: Förderung der Wasseraufnahme in die menschliche Haut
  • Eine Studie wurde an 14 menschlichen Teilnehmern durchgeführt, um die Aufnahme von Wasser in die Haut von sowohl destilliertem Wasser und Mineralwasser (Evian® Mineralwasser) zu messen. Die Befeuchtigungsmessungen wurden unter der Verwendung des NovaTM DPM 9003 (Nova Technology Corporation, Portsmouth, NH) durchgeführt. Die zwei Produkte wurden auf den verschiedenen Unterarmen der Testpersonen rotiert, so daß es eine gleichmäßige Verteilung der Produkte auf jedem Unterarm während der Studie gab. Das Protokoll für die Studie ist unten angegeben.
  • Fünf anfängliche Leitfähigkeitsmessungen wurden genommen, bevor die Unterarme eingetaucht wurden. Diese fünf Werte wurden gemittelt und aufgezeichnet. Jeder hohlhandseitige Unterarm wurde für fünf Minuten in eine Wasserlösung eingetaucht, entweder mit deionisiertem Wasser oder mit dem Mineralwasser. Der Unterarm wurde dann aus dem Wasserbad entfernt und trocken getupft. Dann wurden Leitfähigkeitsmessungen durchgeführt, um den Hydrationsspiegel in der Haut zu messen. Nachdem die Leitfähigkeitsmessung genommen wurde, wurden Absorptions-/Desorptionsmessungen unter der Verwendung des Tagami-Verfahrens (Tagami, Journal of Investigative Dermatology, 75:425-28 (1982)) genommen. Dasselbe wurde für den anderen hohlhandseitigen Unterarm wiederholt.
  • Vom Mineralwasser wurde überraschenderweise gefunden, daß es die Hautbefeuchtigung um ungefähr 10–12% verbessert, verglichen mit destilliertem Wasser, das herkömmlich in anderen Hautpflegeprodukten verwendet wird.
  • Die Ergebnisse der Tagami-Verfahren-Experimente zeigten überraschenderweise, daß Mineralwasser die Haut besser dazu präpariert, 15% mehr Feuchtigkeit aufzunehmen und zu halten, als destilliertes Wasser.
  • Beispiel 5: Förderung von Sauerstoff-Aufnahme in Hautzellen
  • Sieben menschliche Studienteilnehmer wurden angewiesen, anfänglich beide Unterarme mit Purpose® Gentle Cleansing Wash (Johnson & Johnson Consumer Companies, Inc. Skillman, New Jersey) zu waschen. Sie wurden dann angewiesen, beide Unterarme mit drei Kreisen von einer Schablone zu markieren. Vor der weiteren Behandlung wurden Diffuse-Reflektionsspektrometrie (DRS)-Messungen auf allen sechs Punkten durchgeführt. Die Diffuse-Reflektionsspektrometrie (DRS) wurde unter der Verwendung eines DRS-Instruments durchgeführt, hergestellt durch Canfield Scientific, Fairfied, NJ. Dieses Instrument scheint weißes Licht auf die Haut und mißt die Intensität des Lichts, das durch die Haut zurückgeworfen wird. Das Licht wird mit einem gegabelten Faserbündel zu der Haut zugefügt und an den Detektor übermittelt. Jede Messung ist ein Reflektionsspektrum von 400-800 nm und wird dann auf Oxy- und Desoxyhämoglobin hin analysiert. Der Algorithmus subtrahiert zuerst den Beitrag von epidermalem Melanin und paßt dann das Spektrum an, das nach der Subtraktion des Melaninbeitrags übrig bleibt, an die Absorptionsspektren des Oxy- und Desoxyhämoglobin.
  • Jeder hohlhandseitige Unterarm wurde dann in entweder destilliertem Wasser oder Mineralwasser (Evian® Mineralwasser) für 15 Minuten eingetaucht. Die rechten und linken hohlhandseitigen Unterarme wurden zwischen den Studienteilnehmern zufällig aufgeteilt. Nach dem Eintauchen wurde der Arm trocken getupft und es ihm erlaubt, für eine Minute an der Luft zu trocknen. Anschließend wurden DRS-Ablesungen auf drei Punkten für jeden Unterarm genommen.
  • Von der Bio-Affinität von Mineralwasser wurde überraschenderweise gefunden, daß sie eine reichhaltigere Zufuhr von Sauerstoff zur Haut zur Verfügung stellt, z.B. durch Erhöhen der Zufuhr von Oxyhämoglobin und eine Abnahme an Desoxyhämoglobin, beides um einen Faktor von zwei, verglichen mit destilliertem Wasser.
  • Es wird verstanden, daß während die Erfindung hier in Verbindung mit der genauen Beschreibung derselben beschrieben wurde, daß die voranstehende Beschreibung dazu gedacht ist, den Bereich der Erfindung zu verdeutlichen und nicht zu begrenzen, der durch den Bereich der beigefügten Ansprüche definiert ist. Andere Aspekte, Vorteile und Modifikationen liegen innerhalb der Ansprüche.

Claims (9)

  1. Kosmetische Verwendung von Mineralwasser, welches eine Mineralisierung von etwa mindestens 200 mg/l aufweist, worin das besagte Mineralwasser mindestens etwa 10 mg/l Calcium und mindestens etwa 5 mg/l Magnesium zur Förderung der Aufnahme eines Nährstoffs und/oder von Sauerstoff in die Haut umfaßt.
  2. Kosmetische Verwendung nach Anspruch 1, worin das besagte Mineralwasser umfaßt (a) von etwa 30 mg/l bis 150 mg/l Calcium; (b) von etwa 10 mg/l bis etwa 50 mg/l Magnesium; (c) von etwa 150 mg/l bis etwa 700 mg/l Bicarbonate; und (d) von etwa 0,1 mg/l bis etwa 5 mg/l Kalium.
  3. Kosmetische Verwendung nach Anspruch 2, worin das besagte Mineralwasser weiterhin umfaßt (e) von etwa 1 bis 20 mg/l Sulphate; (f) von etwa 1 bis 10 mg/l Natrium; (g) von etwa 1 mg/l bis etwa 10 mg/l Chlorid; und (h) von etwa 1 mg/l bis etwa 10 mg/l Nitrate.
  4. Kosmetische Verwendung nach einem der vorangehenden Ansprüche, worin das besagte Mineralwasser Evian® Mineralwasser ist.
  5. Zusammensetzung, umfassend (i) Mineralwasser mit einer Mineralisierung von mindestens etwa 200 mg/l, worin das besagte Mineralwasser mindestens etwa 10 mg/l Calcium und mindestens etwa 5 mg/l Magnesium; und (ii) eine Verbindung ausgewählt aus Kreatin, Karnitin, Brenztraubensäure und kosmetisch akzeptable Salze oder Ester davon umfaßt zur Verwendung als Kosmetikum zur Förderung der Aufnahme eines Nährstoffes und/oder von Sauerstoff in die Haut.
  6. Zusammensetzung nach Anspruch 5, worin das besagte Mineralwasser umfaßt (a) von etwa 30 mg/l bis etwa 150 mg/l Calcium; (b) von etwa 10 mg/l bis etwa 50 mg/l Magnesium; (c) von etwa 150 mg/l bis etwa 700 mg/l Bicarbonate; und (d) von etwa 0,1 mg/l bis etwa 5 mg/l Kalium.
  7. Zusammensetzung nach Anspruch 6, worin das besagte Mineralwasser weiterhin umfaßt(e) von etwa 1 bis 20 mg/l Sulfate; (f) von etwa 1 bis 10 mg/l Natrium; (g) von etwa 1 mg/l bis etwa 10 mg/l Chlorid; und (h) von etwa 1 mg/l bis etwa 10 mg/l Nitrate.
  8. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 5–7, worin das besagte Mineralwasser Evian® Mineralwasser ist.
  9. Verwendung eines Mineralwassers wie in einem der Ansprüche 1 bis 4 angegeben zur Herstellung eines Medikaments zur therapeutischen Behandlung der Haut durch Förderung der Aufnahme eines Nährstoffs und/oder von Sauerstoff in die Haut.
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