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1. Gebiet
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Fest-Flüssig-Trennung
für die Trennung
von Feststoffen, groben Fremdstoffen usw. aus einer Flüssigkeit
oder aus einem Fest-Flüssig-Gemisch.
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2. Stand der
Technik
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Eine
von der herkömmlichen,
bekannten Vorrichtungen zur Fest-Flüssig-Trennung ist jene, die in
einer Vorrichtung für
Entwässerungsbehandlung für grobe
Fremdstoffe verwendet wird.
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Diese
Vorrichtung zur Fest-Flüssig-Trennung bearbeitet
wasserbeinhaltende grobe Fremdstoffe in der Form eines Fest-Flüssig-Gemisches,
gebildet durch das Vermischen von groben Fremdstoffen, die aus der
Küche mit
Wasser entleert werden und durch Zerreibung dieses Gemisches. Solche
wasserbeinhaltende groben Fremdstoffe werden in das innere des unteren
Teils eines Filters eingeführt
und dann, durch die Rotation der Schaufeln einer Schraube, die in
dem Filter eingebaut sind, in den oberen Teil des Filters befördert. Während die
groben Fremdstoffe zum oberen Teil des Filters hin bewegt werden,
fließt das
Wasser aus dem Filter durch eine unzählige Anzahl von kleinen Öffnungen
(Flüssigkeitsdurchflusswege)
die in dem Filter gebildet sind. Die groben Fremdstoffe werden dadurch
aus dem oberen Teil des Filters getrennt und in einem entwässerten
Zustand abgeleitet. 111 der oben beschriebenen Struktur werden Feststoffe,
wie zum Beispiel verriebene grobe Fremdstoffe usw., und eine Flüssigkeit,
wie zum Beispiel Wasser, usw., die in einem Gemisch enthalten sind,
durch den Filter der unzählige
kleine Öffnungen
aufweist, getrennt. Diese Struktur weist jedoch Probleme auf. Obwohl
die Feststoffe, die an der inneren umlaufenden Fläche des
Filters haften, ständig
durch die Schaufeln abgeschabt werden können, können kleine Partikel des Feststoffes,
die an der unteren Wandoberfläche
der kleinen Öffnungen
haften, die als Durchflusswege für
die abgetrennte Flüssigkeit
agieren, nicht durch die Schaufeln abgeschabt werden. Im Ergebnis
neigen die kleinen Öffnungen dazu,
sich zu verstopfen und das Abfließen der Flüssigkeit wird unzureichend.
Ebenso sinkt die Effizienz der Fest-Flüssig-Trennung
und häufige
Säuberungen oder
Ersatz des Filters wird notwendig. Solch ein Verstopfen kann vermindert
werden durch das Verwenden eines dümmeren Filters, um die Länge der
Flüssigkeitsdurchflusswege
zu verkürzen
oder durch das Vergrößern des
Durchmessers der kleinen Öffnungen.
Diese Maßnahmen
verursachen jedoch ein Ansteigen des Anteils von Feststoffen, die
in der abgetrennten Flüssigkeit
verbleiben, was zu einer Abflussverunreinigung führt.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Dementsprechend
soll die vorliegende Erfindung die obigen Probleme lösen.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine Vorrichtung
zur Fest-Flüssig-Trennung bereitzustellen,
die Feststoffe und Flüssigkeiten
effizient trennen kann, wobei das Verstopfen des Filters verhindert
wird.
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Die
oben genannte Aufgabe wird durch eine einzigartige Struktur für eine Vorrichtung
zur Fest-Flüssig-Trennung
der vorliegenden Erfindung erreicht, die folgendes umfasst:
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Einen
Filter, der als zylindrischer Körper
gebildet ist, durch nebeneinanderstehendes Anordnen einer Vielzahl
von flachen, plattenförmiger,
kreisförmiger
Ringelemente mit dazwischenliegenden Lücken;
ein Gehäuse mit
einem Aufnahmebereich zum Einsetzen des Filters, wobei der Aufnahmebereich
in einen inneren Filterbereich und einen äußeren Filterbereich unterteilt
ist, so dass in dem äußeren Filterbereich
eine Einlassöffnung
zum Einführen
eines Feststoff-Flüssigkeits-Gemisches
gebildet ist und eine Abflussöffnung
zum Ableiten der Flüssigkeit nach
außen,
die zwischen den kreisförmigen
Ringelementen fließt
und in den inneren Bereich des Filters eindringt, in dem inneren
Filterbereich gebildet ist; und einen Abstreifer, der plattenförmige vorstehende Elemente
umfasst, deren Enden in die Lücken
zwischen den kreisförmigen
Ringelementen hineinragen, wobei der Abstreifer entlang der äußeren umlaufenden
Flächen
der kreisförmigen
Ringelemente beweglich ist, um die Feststoffe, die an den flachen Oberflächen der
kreisförmigen
Ringelemente anhaften, zu entfernen.
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In
dem obigen Aufbau wird die in dem Gemisch, welches in den äußeren Bereich
des Filters eingeführt
wird, enthaltene Flüssigkeit
in den inneren Bereich des Filters hineingezogen, in dem sie die
Lücken
zwischen der flachen Oberfläche
der entsprechenden kreisförmigen
Ringelementen, die den Filter bilden, passiert, und aus der Abflussöffnung entleert wird.
Demgegenüber
verbleiben die Feststoffe in dem äußeren Bereich des Filters,
da die sie nicht durch die Lücken
zwischen den kreisförmigen
Ringelementen durchgehen. Dadurch wird die Fest-Flüssig-Trennung
erreicht.
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Im
Gegensatz zu den kleinen Öffnungen,
die in konventionellen Filterstrukturen verwendet werden, in denen
die Länge
der Flüssigkeitsdurchflusswege
gleich der Dicke des Filters ist, weisen außerdem die Flüssigkeitsdurchflusswege,
die durch die kreisförmigen
Ringelemente in der vorliegenden Erfindung gebildet werden, mindestens
die Länge
auf, die der Differenz zwischen den internen Durchmessern und den
externen Durchmessern der kreisförmigen
Ringelemente entspricht. Dadurch ist die Länge des Flüssigkeitsdurchflussweges der
vorliegenden Erfindung beträchtlich
länger
im Vergleich zu dem üblichen
Flüssigkeitsdurchflussweg,
der durch kleine Öffnungen
gebildet ist. Dementsprechend wird die Menge der Feststoffe, die
in die Zwischenräume
zwischen die kreisförmigen
Ringelemente eindringt und an den flachen Oberflächen der kreisförmigen Ringelemente
haftet, vergrößert, und
die Menge der Feststoffe, die in den inneren Bereich des Filters
eindringt verringert. Im Ergebnis stellt die Trennvorrichtung der vorliegenden
Erfindung eine verbesserte Fest-Flüssig-Trennleistung
zur Verfügung.
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Außerdem werden
die Feststoffe, die an den flachen Oberflächen der kreisförmigen Ringelementen
anhaften, ständig
durch die plattenförmigen
vorstehenden Elementen des Abstreifers, die im Verhältnis zur äußeren Umfangsfläche des
Filters entlang bewegt werden, abgeschabt. Dementsprechend wird das
Verstopfen verhindert.
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Vorzuziehen
ist die Installation des Filters in den Aufnahmebereich des Gehäuses, so
dass er sich um die Drehachse in einer horizontalen Richtung drehen
kann, und die Einlassöffnung
und die Abflussöffnung
geöffnet
sind, so dass zumindest die äußere Umfangsfläche des
oberen Filterbereichs sich oberhalb des Flüssigkeitspegels des Gemisches
aus dem Gehäuse
befindet. In der vorliegenden Erfindung ist es ebenfalls vorzuziehen,
dass die Abstreifer die Feststoffe, die an der flachen Oberfläche des
Filters, die sich oberhalb des Flüssigkeitspegels des Gemisches
befindet von dem Abstreifer abgeschabt werden. Mit den oben beschriebenen
Strukturen werden die Feststoffe, die an dem Filter oberhalb des
Flüssigkeitspegels
des Gemisches haften entfernt und die Feststoffe, die dadurch abgeschabt
wurden, werden daran gehindert, sich wieder mit dem Gemisch zu vermischen.
Dadurch wird eine effiziente Fest-Flüssig-Trennung durchgeführt.
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Der
Abstreifer ist an der Austrittsseite des oberen Filterbereichs im
Bezug zur Drehrichtung des Filters angeordnet. Mit dieser Abstreiferposition
legen die Feststoffe, die an dem Filter haften und von der Flüssigkeitsoberfläche des
Gemisches herausgetragen wurden, eine größere Distanz zurück, bevor sie
von dem Abstreifer abgeschabt werden. Dementsprechend besteht für die Flüssigkeit
eine erhöhte Gelegenheit
aus dem Feststoff herauszurinnen, und die Fest-Flüssig-Trennleistung
wird im Vergleich zu den Fällen,
in welchen die Feststoffe gleich nach dem Verlassen der Flüssigkeitsoberfläche abgeschabt werden,
stark verbessert.
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Da
die an dem Filter haftenden Feststoffe von dem Abstreifer abgeschabt
werden, während
die Feststoffe von dem oberen Bereich des Filters nach unten verlagert
werden, können
außerdem
die Feststoffe, die abgeschabt wurden, leicht aus dem Filter entfernt
werden. Dadurch kann ein wirkungsvolles Abschaben der Feststoffe
erfolgen.
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Eine
oder mehrere Überstände sind
an der äußeren Umfangsfläche der
mindestens einer der Vielzahl der kreisförmigen Ringelemente gebildet,
so dass die Feststoffe, die in dem Ge misch enthalten sind aus dem
Flüssigkeitspegel
des Gemisches herausgeführt
werden. Es werden insbesondere zwei Typen von kreisförmigen Ringelementen
verwendet: Flache kreisförrmige
erste Ringelemente und flache kreisförmige zweite Ringelemente.
Die zweiten kreisförmigen
Ringelemente weisen denselben äußeren Durchmesser
wie die ersten kreisförmigen
Ringelemente auf und weisen eine Vielzahl von Überständen auf, die an der äußeren Umfangfläche in bestimmten Winkelintervallen
gebildet sind. Durch die Verwendung dieser kreisförmigen Ringelemente
wird der Filter gebildet durch die Anordnung einer Vielzah1 von kreisförmigen Ringelementen
Seite an Seite mit bestimmten Lücken
dazwischen zwischengelagert zwischen den zweiten kreisförmigen Ringelementen,
so dass der Filter eine zylindrische Form und eine Vielzahl von
Rippen aufweist, welche durch die Überstände der zweiten kreisförmigen Ringelementen
auf der äußeren Fläche gebildet
sind.
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Im
Ergebnis werden die Feststoffe, die in dem Gemisch enthalten sind
nach oben abgeschabt und aus dem Gemisch durch die Überstände (welche die
Rippen bilden) entfernt. Dadurch kann eine viel effizientere Fest-Flüssig-Trennung
erreicht werden.
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Die
Abflussöffnung
in der Trennvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist im Aufnahmebereich des
Gehäuses
geöffnet.
Sie ist an der Zulaufseite des Abstreifers angebracht im Bezug zur
Drehrichtung des Filters, so dass die Feststoffe, die durch den
Abstreifer abgeschabt werden zur Außenseite des Gehäuses durch
die Entladungsöffnung
entfernt werden. Zusätzlich
ist ein Abdeckelelement und ein Andruckmittel, welches das Abdeckelement
ständig
an den Filter andrückt,
in der Nähe
der Entladungsöffnung
vorgesehen. Das Abdeckelement ist so vorgesehen, dass es die Entladungsöffnung verdeckt.
Ein Ende des Abdeckelements ist drehbar an dem Eckteil der Entladungsöffnung an
der Zulaufseite der Entladungsöffnung
im Bezug zur Drehrichtung des Filters angebracht, so dass das andere
Ende des Abdeckelements (das heißt die Seite, die an der Austrittsseite der
Entladungsöffnung
im Bezug zur Drehrichtung des Filters liegt) frei um das eine Ende
schwingbar ist.
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Mit
dieser Struktur werden die durch die Rotationen des Filters bewegten
Feststoffe durch das Abdeckelement gepresst, so dass die Flüssigkeit,
die in den Feststoffen enthalten ist, ausgepresst wird. Dadurch
wird die Fest-Flüssig-Trennleistung
stark verbessert.
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Zusätzlich kann
ein Pressbereich irgendwo zwischen der Einlassöffnung und dem Abstreifer gebildet
werden. Dieser Pressbereich ist so gebildet, dass der relative Abstand
zwischen der äußeren Umfangsfläche des
Filters und der inneren Umfangsfläche des rohrförmigen Aufnahmebereichs
des Gehäuses
in der Drehrichtung des Filters allmählich enger wird. Aufgrund
dieser Struktur bleibt die Flüssigkeit, die
in den Feststoffen enthalten ist, an der äußeren Umfangsfläche des
sich rotierenden Filters haften, ferner in der Pressrichtung ausgepresst,
so dass der entwässernde
Effekt stark verbessert wird.
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In
der vorliegenden Erfindung ist die Einlassöffnung in einer niedrigeren
Position als die Ausgangsöffnung
positioniert. Dadurch sammelt sich die Flüssigkeit in dem rohrförmigen Aufnahmebereich bis
hinauf zu dem Pegel der Auslassöffnung.
Diese Struktur ermöglicht
den Feststoffen, die in der Flüssigkeit
enthalten sind, die durch den rohrförmigen Aufnahmebereich über die
Einlassöffnung
eintritt sich in der angesammelten Flüssigkeit zu verstreuen und sich
um die äußere Umfangsfläche des
Filters zu verbreiten. Dadurch kann eine Situation verhindert werden,
dass lediglich ein Teil des Filters immer einen Teil des Gemisches
filtert, der eine hohe Konzentration an Feststoffen aufweist. Dadurch
kann eine wirkungsvolle Entwässerung
erreicht werden.
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Zeichnungsbeschreibung
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1 ist ein erläuterndes
Diagramm, welches das grundsätzliche
Konzept der Vorrichtung zur Fest-Flüssig-Trennung gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt;
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2 ist eine Schnittdarstellung
entlang der Rotationsachse des Filters in der Vorrichtung der 1;
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3 ist eine vordere Schnittdarstellung, welche
den Aufbau eines Ausführungsbeispiels
der Vorrichtung zur Fest-Flüssig-Trennung
der vorliegenden Erfindung darstellt;
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4 ist eine Seitenansicht
des Filters, der in 3 gezeigt
wird;
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5 ist eine Explosionsdarstellung
des Filters, der in 3 gezeigt
wird und
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6 ist eine Scnnittdarstellung,
welche den Aufbau eines anderen Ausführungsbeispiels der Vorrichtung
zur Fest-Flüssig-Trennung
gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt.
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Detaillierte
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
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Zuerst
wird das Grundkonzept der Vorrichtung zur Fest-Flüssig-Trennung 10 der
vorliegenden Erfindung in Bezug auf die 1 und 2 beschrieben. Der
Filter 12, der in der Vorrichtung zur Fest-Flüssig Trennung 10 verwendet
wird, ist in der Form eines zylindrischen Körpers und wird durch das Aufeinanderstapeln
einer Vielzahl von flachen, plattenförmigen, kreisförmigen Ringelementen 14 erhalten
(oder Anordnung der flachen, plattenförmigen, kreisförmigen Ringelementen 14 Seite
an Seite) mit bestimmten Lücken
zwischen den entsprechenden kreisförmigen Ringelementen 14.
Die Größe der Lücken, die
sich zwischen den Oberflächen
der benachbarten kreisförmigen
Ringelementen 14 bildet, wird von der Größe der Partikel
aus den Feststoffen 16 bestimmt, die in dem Gemisch enthalten
sind und aus der Flüssigkeit 18 durch
den Filter 12 getrennt werden.
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Mit
anderen Worten, wenn der Verunreinigungsgrad der Flüssigkeit 18 durch
das Verringern des Anteils an Feststoffen, die in der abgetrennten Flüssigkeit 18 enthalten
sind, abgesenkt werden soll, werden die Lücken zwischen den kreisförmigen Ringelementen 14 verengt,
so dass der Anteil an Feststoffen, die zwischen den kreisförmigen Ringelementen 14 hindurchkommt
verringert wird. Für
den gegenteiligen Fall werden die Lücken zwischen den kreisförmigen Ringelementen 14 in
einem gewissen Ausmaß verbreitert.
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In
der gezeigten Struktur ist der Filter 12 als ein zylindrischer
Körper
ausgeformt, der einen konstanten Durchmesser aufweist durch Aufeinanderstapeln
der kreisförmigen
Ringelemente 14 mit dem gleichen äußeren Durchmesser. Es ist ebenfalls möglich den
Filter 12 in Form eines Kegelstumpfs zu bilden, so dass
der äußere Durchmesser
allmählich zu
einem Ende des Filters 12 hin abnimmt durch Anordnung der
kreisförmigen
Ringelemente 14 mit kleineren Durchmessern in der Richtung
des selben Endes.
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Die
Lücken
zwischen den kreisförmigen
Ringelementen 14 bilden Flüssigkeitsdurchflusswege, durch
welche die Flüssigkeit
fließen
kann. Entsprechend kann die Differenz zwischen dem äußeren und dem
inneren Durchmesser der kreisförmigen
Ringelemente 14, oder die Breite A der kreisförmigen Ringelemente 14 wie
in 1 gezeigt, die Flüssigpfadlänge der
Flüssigkeitsdurchflusswege
bilden. Ein Teil der Feststoffe, die in der Flüssigkeit enthalten sind, die
durch die Lücken
zwischen den kreisförmigen Ringelementen 14 durchfließt (dass
heißt,
die Lücken,
die durch die Ringformen gebildet sind) haften an den flachen Oberflächen der
kreisförmigen
Ringelemente 14 während
die Flüssigkeit
durch die Lücken hindurchkommt.
Entsprechend vergrößert sich
der Anteil an Feststoffen, die an der flachen Oberfläche der
kreisförmigen
Ringelemente 14 haftet mit dem Vergrößern der Länge der Flüssigkeitsdurchflusspfade, dass
heißt,
der Breite A der flachen Oberflächen der
kreisförmigen
Ringelemente 14.
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Wie
oben ersichtlich ist, beeinflusst die Breite A der flachen Oberflächen der
kreisförmigen
Ringelemente 14 die Fähigkeit
des Filters 12 die Flüssigkeit und
die Feststoffe zu trennen. Deshalb ist es wünschenswert die Breite A zu
vergrößern, wenn
die Trennfähigkeit
vergrößert werden
soll. Andererseits, wie nachfolgend beschrieben, werden die Feststoffe, die
an der Oberfläche
der kreisförmigen
Ringelemente 14 haften von den flachen plattenförmigen (lamellenförmigen)
vorstehenden Elementen 22 des Abstreifers 20 abgeschabt;
deshalb, wenn die Breite A der flachen Oberfläche der kreisförmigen Ringelemente 14 zu
breit ist, vergrößert sich
der Kontaktwiderstand zwischen den hervorstehenden Elementen 22 und
den kreisförmigen
Ringelementen 14, wodurch eine hohe Antriebskraft notwendig
ist für
das Drehen des Filters 12. In der üblichen Anwendungen der Trennvorrichtung
wird deshalb die Breite A der flachen Oberfläche der kreisförmigen Ringelemente 14 unter
Berücksichtigung
der erforderlichen Antriebskraft und der Fest-Flüssig-Trennfähigkeit bestimmt.
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Das
Gehäuse 24 hat
einen rohrförmigen
Aufnahmebereich (ab hier einfach als "Aufnahmebereich" genannt) 26, welcher den Filter 12 darin
aufnimmt. Dieser Aufnahmebereich 26 wird durch den Filter 12 in
einen inneren Filterbereich B und einen äußeren Filterbereich C aufgeteilt.
Außerdem
wird der Filter 12 drehbar im Aufnahmebereich 26 unterstützt, und
die beiden Enden des Filters 12 sind geschlossen. Zusätzlich wird
der Filter 12 so angeordnet, dass seine drehende Welle 48 waagrecht
ist.
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Eine
Einlassöffnung 28,
welche ein Gemisch von Flüssigkeit
und Feststoffen in den äußeren Filterbereich
C innerhalb des Aufnahmebereichs 26 einführt, wird
in dem oberen Teil des Aufnahmebereichs 26 angeordnet.
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Eine
Abflussöffnung 30 ist
im Aufnahmebereich 26 so geformt, dass sie in dem inneren
Filterbereich B und unterhalb der Entladeöffnung (nachfolgend beschrieben)
angeordnet werden kann. Die Abflussöffnung 30 entlädt die Flüssigkeit,
welche in den inneren Filterbereich B eingedrungen ist, nach außen in den
Aufnahmebereich 26. Als ein Beispiel liegt die Abflussöffnung 30 in
der Nähe
der inneren Umfangsfläche
des unteren Bereichs des Filters 12 gebildet.
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Der
Abstreifer 20 umfasst ein Stützelement 32 und eine
Vielzahl von plattenförmigen
(lamellenförmigen)
vorstehenden Elementen 22, angeordnet an dem Stützelement 32.
Die Enden der vorstehenden Elemente 22 dringen in den Raum
zwischen den flachen Oberflächen
der kreisförmigen
Ringelementen 14 ein, welche den Filter 12 bilden
und erreichen die inneren Umfangsflächen der kreisförmigen Ringelemente 14.
Das Stützelement 32,
auf welchem die vorstehenden Elemente 22 angeordnet sind,
werden am besten wie in 2 gezeigt
angeordnet, so dass sie sich in Axialrichtung des Filters 12 erstrecken; und
die hervorstehenden Elemente 22 werden auf einer flachen
Oberfläche
des Stützelements 32 angeordnet,
welche dem Filter 12 gegenüberstehen. Eine Kante 22a des
vorstehenden Elements 22 und eine Kante 32a des
Stützelements 32 die
an der Zuflussseite im Bezug zur Drehrichtung D des Filters 12 positioniert
sind, wie in 1 gezeigt,
sind im Bezug zum Durchmesser des Filters 12 geneigt. Dadurch werden
die Feststoffe 16, die von den vorstehenden Elementen 22 abgeschabt
wurden allmählich
in Richtung des äußeren Umfangs
der kreisförmigen
Ringelemente 14 entlang der geneigten Kanten 22a und 32a bewegt,
während
sich der Filter 12 dreht. Darüber hinaus ist die filterseitige
Kante der Endfläche des
Stützelements 32,
welche an der Zuflussseite mit Bezug auf die Drehrichtung D des
Filters 12 positioniert ist, in Kontakt mit den äußeren Umfangsflächen der
kreisförmigen
Ringelemente 14.
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Als
Ergebnis der Abstreiferstruktur 20 werden die Feststoffe 16,
die an den flachen Oberflächen der
kreisförmigen
Ringelemente 14 haften abgeschabt durch die vorstehenden
Ele mente 22, und die Feststoffe 16, die an den äußeren Umfangsflächen der
kreisförmigen
Ringelemente 14 haften werden von den Endflächen des
Stützelements 32 auf
der Zuflussseite mit Bezug auf die Drehrichtung D des Filters 12 abgeschabt.
Die Feststoffe 16, die dadurch abgeschabt wurden, werden
von den geneigten Kanten 22a der vorstehenden Elemente 22 und
durch die geneigte Kante 32a des Stützelements 32 geleitet und
aus dem Gehäuse 24 durch
die Ablauföffnung 34,
vorgesehen an der Zuflussseite des Abstreifers 20, herausgeführt.
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Eine
Antriebsvorrichtung 36 dreht den Filter 12. Es
handelt sich um einen Motor oder ähnliches, und bewirkt, dass
der Filter 12 sich während
des Verfahrens für
die Fest-Flüssig-Trennung kontinuierlich dreht.
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Mit
der oben beschriebenen Struktur werden die Feststoffe 16,
die sich in den Lücken
zwischen den flachen Oberflächen
der kreisförmigen
Ringelemente 14, die als Flüssigkeitsdurchflusswege agieren,
und die Feststoffe 16, die an den flachen Oberflächen der äußeren Umfangsflächen der
kreisfömrmigen
Ringelemente 14 haften, ständig von dem Abstreifer 20 abgeschabt.
Dementsprechend tritt kein Verstopfen des Filters 12 ein.
Darüber
hinaus wird die Länge
des Durchflussweges der Flüssigkeit, die
den Filter 12 durchfließt, durch die Breite A des kreisförmigen Ringelements 14 definiert
und diese Länge
ist beträchtlich
länger
als die Länge
des Durchflussweges, welcher durch die Dicke eines konventionell
aufgebauten Plattenfilters definiert ist, in welchem kleine Öffnungen
im Plattenfilter gebildet sind. Dadurch kann die Menge an Feststoffen,
die an den Innenflächen
der Flüssigkeitsdurchflusswege haften,
entsprechend erhöht
werden und dadurch kann die Fest-Flüssig-Trennleistung verbessert werden.
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Als
nächstes
wird die Vorrichtung zur Fest-Flüssig-Trennung 10 der
vorliegenden Erfindung genauer mit Bezug auf die 3 bis 6 beschrieben.
Die dargestellten Komponenten, welche dieselben sind wie in der
oben beschriebenen grundsätzlichen
Konstruktion, werden mit den gleichen Referenzsymbolen bezeichnet,
und eine detaillierte Beschreibung dieser Komponenten entfällt.
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Die
Vorrichtung zur Fest-Flüssig-Trennung 10 umfasst
den Filter 12, das Gehäuse 24,
den Abstreifer 20 und die Antriebsvorrichtung 36,
welche den Filter 12 dreht.
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Eine
Vielzahl von kreisförmigen
Ringelementen 14 werden seitlich gestapelt oder Seite an
Seite mit dazwischenliegenden Lücken
zwischen diesen kreisförmigen
Ringelementen 14 angeordnet und bilden den Filter 12 mit
einer zylindrischen Form. Die kreisförmigen Ringelemente 14 bestehen
aus 2 unterschiedlichen Typen: Flache kreisförmige erste Ringelemente 14a und
flache kreisförmige
zweite Ringelemente 14b. Die flachen kreisförmigen zweiten Ringelemente 14b weisen
den gleichen externen Durchmesser auf wie die ersten kreisförmigen Ringelemente 14a und
weisen eine Vielzahl von (beispielsweise 3) Überständen 38 auf, welche
in bestimmten Intervallen auf deren äußeren Umfangsflächen gebildet
sind.
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Die
kreisförmigen
Ringelemente 14a und 14b werden am besten aus
der 4 ersichtlich, seitlich
gestapelt mit bestimmten Lücken
dazwischen, in solch einer Weise, dass ein bestimmtes Element (eines
aus den 4 und 5) des ersten kreisförmigen Ringelements 14a zwischengelagert ist
zwischen zwei benachbarten kreisförmigen Ringelementen 14b.
Die oben beschriebenen bestimmten Lücken werden durch Abstandshalter 44 erzielt,
wie in der 5 gezeigt
wird. Mit anderen Worten, die Abstandshalter 44 werden
auf ersten Stegen 42 angepasst, welche durch die Durchgangsbohrungen 40 hindurchkommen,
die in den kreisförmigen
Ringelementen 14a und 14b gebildet sind. Es können jedoch andere
Elemente für
das Erzielen der Lücken
verwendet werden.
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Die
Y-förmigen
Speichen 46 werden beispielsweise am Innenteil der kreisförmigen Ringelemente 14a und 14b angebracht;
und eine Drehwelle 48 ist in der Mitte dieser Speichen 46 angebracht. Beide
Ende der Drehwelle 48 werden im Gehäuse 24 drehend gelagert.
Mindestens ein Ende der Drehwelle 48 durchdringt das Gehäuse 24 nach
außen,
so dass dieses Ende drehend angetrieben wird durch die Antriebsvorrichtung 36,
wodurch der Filter 12 in die von dem Pfeil D gezeigten
Richtung aus der 3 gedreht
wird. Der Filter 12 wird kontinuierlich gedreht; er kann
aber auch wiederholt in bestimmten Intervallen gedreht und gestoppt
werden und ebenfalls zu beliebigen Zeiten gedreht werden.
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Die
zweiten kreisförmigen
Ringelemente 14b, welche die Überstände 38 an ihren äußeren Umfangsflächen aufweisen,
werden so angeordnet, dass die Überstände 38 die
Rippen 50 auf der äußeren Umfangsfläche des
Filters 12 bilden. Dadurch erstrecken sich die Rippen 50 in
der Axialrichtung des Filters 12. Mit anderen Worten, die Überstände 38 eines
zweiten kreisförmigen
Körpers 14b sind
direkt hinter den Überständen 38 des
nächsten
zweiten kreisförmigen
Ringkörpers 14b positioniert,
so dass die Rippen 50 aus diesen Überständen 38 gebildet werden,
wenn der Filter 12 von einem Ende davon betrachtet wird.
Im Ergebnis werden eine Vielzahl von Rippen 50, die parallel
zur Achse des Filters 12 liegen auf der äußeren Umfangsfläche des
Filters 12 gebildet. Weil die ersten kreisförmigen Ringelemente 14a,
die keine Überstände 38 aufweisen,
zwischen den kreisförmigen
zweiten Ringelementen 14b zwischenpositioniert sind, bilden
sich Lücken
zwischen den Rippen 50.
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Das
Gehäuse 24 weist
einen röhrenförmigen Aufnahmebereich 26 auf,
welcher den Filter 12 aufnimmt. Der Filter 12 wird
innerhalb des röhrenförmigen Aufnahmebereichs 26 hineingesetzt,
so dass die Rotationsachse des Filters 12, das heißt, die
Rotationswelle 48, welche mit dem Filter 12 verbunden
ist, in einer waagrechten Richtung orientiert ist. Die Öffnungen
an beiden Enden des Filters 12 sind durch ein paar gegenüberliegenden
Innenwandflächen
des röhrenförmigen Aufnahmebereichs 26 verschlossen, so
dass die Flüssigkeitsbewegung
zwischen dem äußeren Bereich
C und dem inneren Bereich B des Filters 12 hauptsächlich über die
Lücken
zwischen den kreisförmigen
Ringelementen 14a und 14b erfolgt.
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Außerdem ist
die Einlassöffnung 28,
welche ein Gemisch aus Feststoffen und Flüssigkeit einlässt, in
der Wand in der Nähe
des Bodens des röhrenförmigen Aufnahmebereichs 26 geöffnet, um
in dem äußeren Bereich
C des Filters positioniert zu werden. Ebenso ist die Abflussöffnung 30,
welche die von den Feststoffen abgetrennte Flüssigkeit aus dem Gehäuse 24 nach
außen
befördert,
in der Wand des röhrenförmigen Aufnahmebereichs 26 geöffnet, so
dass sie im Inneren des Bereichs B des Filters 12 positioniert ist.
Die Einlassöffnung 28 ist
an einer niedrigeren Position als die Abflussöffnung 30 angeordnet,
wie in 3 ersichtlich.
Dadurch sammelt sich das Gemisch ständig an der niedrigeren Position
des rohrförmigen
Aufnahmebereichs 26, wobei der untere Teil des Filters 12 in
dem Gemisch eingetaucht ist, und der obere Teil des Filters 12 oberhalb
des Flüssigkeitspegels
F des Gemisches, wie in 3 gezeigt,
offen ist.
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Die
Entladungsöffnung 34 ist
in dem oberen Teil des rohrförmigen
Aufnahmebereichs 26 offen, so dass die Entladungsöffnung 34 in
dem äußeren Bereich
C des Filters 12 angeordnet ist. Die Entladungsöffnung 34 erstreckt
sich in der Richtung der Drehachse des Filters 12, so dass
sie die Feststoffe 16 entfernt, die aus der Flüssigkeit
abgetrennt worden sind und entlang der inneren Umfangsfläche des rohrförmigen Aufnahmebereichs 26 durch
die Rippen 50 außerhalb
des Gehäuses 24 befördert werden.
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Die
Entladungsöffnung 34 öffnet sich
in den Raum des rohrförmigen
Aufnahmebereichs 26 oberhalb des Flüssigkeitspegels F des Gemisches.
Die Entladungsöffnung 34 ist
an der Austrittsseite des oberen Bereichs T des Filters 12,
im Bezug zur Drehrichtung D des Filters 12, und auf der
Zuflussseite des Abstreifers 20, im Bezug zur Drehrichtung
D des Filters 12, wie aus der 3 ersichtlich, angeordnet.
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Das
Abdeckelement 52 ist auf der Entladungsöffnung 34 des Gehäuses 24 angeordnet,
so dass die Entladungsöffnung 34 vom
Abdeckelement 52 abgeschlossen wird. Insbesondere ist ein
Ende des Abdeckelements 52 an der Kante der Entladungsöffnung 34 drehbar
befestigt, angeordnet auf der Zuflussseite der Entladungsöffnung 34,
im Bezug zur Drehrichtung D des Filters 12, so dass das
andere Ende des Abdeckelements 52, das sich auf der Austrittsseite
im Bezug zur Drehrichtung D des Filters 12 befindet, zu
und von der Entladungsöffnung 34, wie
in der 34 durch den Pfeil S gezeigt,
bewegt wird oder schwingt.
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Das
Abdeckelement 52 wird ständig an den Filter 12 durch
ein Andruckelement oder eine Feder 54 angedrückt. Die
Feder 54 ist an einem Ende an dem Gehäuse 24 angekoppelt
und an einem anderen Ende an dem Abdeckelement 53 angekoppelt.
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Durch
die Vorspannung der Feder 54, drückt das Abdeckelement 52 die
Feststoffe 16, welche von den Rippen 50 des Filters 12 gedrückt und
bewegt werden, an die äußere Umfangsfläche des
Filters 12, um die Flüssigkeit
aus den Feststoffen 16 herauszupressen. Das Abdeckelement 52 und
die Feder 54 können
weggelassen werden, so dass die Feststoffe, die vom Abstreifer 20 abgeschabt
werden, entladen werden (oder ohne von dem Abdeckele ment 52 gepresst
zu werden) zur Außenseite
des Gehäuses 24 hin
von der Entladungsöffnung 34.
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Der
rohrförmige
Aufnahmebereich 26 wird mit einem Pressbereich E in zumindest
einem Bereich davon gebildet. In dem Pressbereich E verengt sich
der Abstand zwischen der äußeren Umfangsfläche des
Filters 12 und der inneren Umfangsfläche des rohrförmigen Aufnahmebereichs 26 allmählich in Richtung
der Entladungsöffnung 34 von
der Einlassöffnung 28 entlang
der Drehrichtung D des Filters 12.
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In
der 3 erstreckt sich
der Bereich E von der Einlassöffnung 28 bis
in die Nähe
der Auslassöffnung 30.
Der Pressbereich E kann an einer bestimmten Stelle in dem Bereich
gebildet werden, der sich von der Einlassöffnung 28 zur Entladungsöffnung 34 erstreckt;
und alternativ kann er in dem gesammten Bereich gebildet werden,
der sich von der Einlassöffnung 28 zur
Entladungsöffnung 34 hin
erstreckt, so dass sich der Pressbereich allmählich in Richtung der Entladungsöffnung 34 verengt.
Anstatt in der Nähe der
Eingangsöffnung 28,
wie in 3 gezeigt, kann der
Pressbereich E in der Nähe
des Abdeckelements 52 gebildet werden.
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Mit
dieser Struktur, die sowohl das Abdeckelement 52 als auch
den Pressbereich E umfasst, kann die Flüssigkeitsmenge die in den Feststoffen 16 enthalten
ist, stark verringert werden und die Fest-Flüssig-Trennungsleistung wird
verbessert.
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In
den Fällen,
in denen eine gute Trennfähigkeit
nur durch das Abdeckelement 52 oder den Pressbereich E
erreicht wird, ist es ausreichend nur eines dieser beiden Elemente
zu verwenden. Es ist ebenfalls möglich
beide Elemente, das Abdeckelement 52 und den Pressbereich
E, wegzulassen, im Hinblick auf Nachfrage nach einer Vereinfachung
der Struktur, Senken der Produktionskosten, usw.
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Wie
aus 5 ersichtlich, kann
der Abstreifer 20 durch das seitliche Stapeln einer Vielzahl
von flachen Platten aufgebaut werden; wie in 3 gezeigt wird der Abstreifer 20 an
der Austrittsseite des oberen Bereichs T des Filters 12,
im Bezug zur Drehrichtung D des Filters 12, angeordnet.
Zusätzlich
wird der Abstreifer 20 in der Nähe der Entladungsöffnung 34 angeordnet,
so dass er auf der Austrittsseite der Entladungsöffnung 34 im Bezug zur Drehrichtung
D des Filters 12 angeordnet ist.
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In
dem gezeigten Ausführungsbeispiel
werden der Abstreifer 20 und die Entladungsöffnung 34 auf
der Austrittsseite des oberen Bereichs T des Filters 12 im Bezug
auf die Drehrichtung D des Filters 12 angeordnet. Diese
Elemente können
jedoch auch in der Nähe
des oberen Bereichs T des Filters 12 angeordnet werden,
und es ist ebenfalls möglich
diese Elemente auf der Zuflussseite des Filters 12 im Bezug
zur Drehrichtung D des Filters 12 anzuordnen, so dass sie
sich in einer Position befinden, die den Flüssigkeitspegel F des Gemisches
nicht erreicht.
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Der
Abstreifer 20 wird nachfolgend bezüglich seiner konkreten Struktur
beschrieben.
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Der
Abstreifer 20 umfasst plattenförmige erste hervorstehende
Elemente 56, plattenförmige
zweite hervorstehende Elemente 58 und Stützelemente 60.
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Jeder
der hervorstehenden Elemente 56 ist aus einer Platte gebildet,
die dieselbe Dicke wie die der des entsprechenden ersten kreisförmigen Ringelements 14a,
die den Filter 12 bilden und das Ende (obere Ende in 5) des ersten hervorstehenden Elements 56 durchdringt
in Richtung der äußeren Umfangsfläche eines
jeden der ersten kreisförmigen Ringelemente 14a,
so dass sie Feststoffe 16 abschaben, die an den äußeren Umfangsflächen der
ersten ringförmigen
Elemente 14a haften.
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Jedes
der zweiten hervorstehenden Elemente 58 wird aus einem
plattenförmigen
Material gebildet, das dieselbe Dicke aufweist wie die einer der
Lücken
zwischen den ersten kreisförmigen
Ringelementen 14a und zweiten kreisförmigen Ringelementen 14b.
Das Ende (obere Ende in 5)
des zweiten hervorstehenden Elements 58 dringt in die Lücken zwischen
den ersten und zweiten kreisförmigen Ringelementen 14a und 14b ein,
um die Feststoffe 16 abzuschaben, die an den entsprechenden
flachen Oberflächen
der kreisförmigen 14a und 14b haften.
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Jedes
der Stützelemente 60 wird
aus einem plattenförmigen
Material gebildet, das dieselbe Dicke aufweist wie die entsprechenden
zweiten ringförmigen
Elemente 14b, die Überstände 38 auf
deren äußeren Umfangsflächen aufweisen.
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Die
ersten vorstehenden Elemente 56, zweiten vorstehenden Elemente 58 und
Stützelemente 60 sind,
wie in 4 gezeigt, in
einer festgelegten Reihenfolge versehen übereinstimmend mit der Anordnungsreihenfolge
der ersten kreisförmigen
Ringelemente 14a und zweiten kreisförmigen Ringelemente 14b,
welche den Filter 12 bilden. Insbesondere sind die ersten
vorstehenden Elemente 56 so angeordnet, dass sie den Umfangsflächen der
ersten kreisförmigen
Ringelemente 14a gegenüberstehen,
die zweiten vorstehenden Elemente 58 sind so angeordnet, dass
die spitzen Endbereiche davon in die Lücken zwischen die kreisförmigen Ringelemente 14a und 14b eindringen,
und die Stützelemente 60 sind
so angeordnet, dass sie den Umfangsflächen der zweiten kreisförmigen Ringelemente 14b gegenüberstehen. Die
ersten vorstehenden Elemente 56, zweiten vorstehenden Elemente 58 und
Stützelemente 60 sind ferner
in einer ganzheitlichen Einheit mit den zweiten Stegen 64 gebildet,
welche durch die Durchgangsbohrungen 62, die in diesen
Elementen gebildet sind, hindurchkommen.
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In
dieser Struktur sind die Lücken
zwischen den entsprechenden kreisförmigen Ringelementen 14a und 14b so
festgelegt, dass sie kleiner sind als die Dicke der entsprechenden
kreisförmigen
Ringelemente 14a und 14b. Im Ergebnis ist die
Dicke der zweiten vorstehenden Elemente 58, welche in die
Lücken
zwischen den entsprechenden kreisförmigen Ringelementen 14a und 14b eindringen,
kleiner als die Dicke der kreisförmigen
Ringelemente 14a und 14b. Dadurch kann die Stärke der
zweiten vorstehenden Elemente 58 möglicherweise nicht ausreichend sein;
dementsprechend werden die zweiten vorstehenden Elemente 58,
durch die Zwischenstellung zwischen den ersten vorstehenden Elemente 56 und den
Stützelementen 60,
angeordnet auf beiden Seiten der zweiten vorstehenden Elemente 58,
verstärkt.
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In
den Strukturen die in 4 und 5 gezeigt werden, sind die
ersten kreisförmigen
Ringelemente 14a an beiden Enden des Filters 12 angeordnet,
welcher eine zylindrische Form als Ganzes aufweist. Dementsprechend
ist das erste vorstehende Element 56, das zweite vorste hende
Element 58 und das Stützelement 60 in
dieser Reihenfolge von einem Ende des Abstreifers 20 angeordnet
und dadurch eine "Einheit" bildend; und diese "Einheit" wird in der Richtung
der zweiten Stege 64 wiederholt, und das erste vorstehende
Element 56 wird an dem anderen Ende des Abstreifers 20 angeordnet.
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In
der in 5 gezeigten Struktur
unterscheiden sich die ersten vorstehenden Elemente 56a,
welche an beiden Enden des Abstreifers 20 angeordnet sind,
in der Form von anderen ersten vorstehenden Elementen 56,
die in den zwischenliegenden Teilen des Abstreifers 20 angeordnet
sind. Mit anderen Worten sind die ersten vorstehenden Elemente 56a an
beiden Enden größer und
weisen einen breiteren Bereich auf im Vergleich zu den anderen vorstehenden
Elemente 56. Es wird beabsichtigt, dass diese ersten vorstehenden
Elemente 56a das Abdeckelement 52 an beiden Enden
(angeordnet auf der Zuflussseite des Abstreifers 20 in
Bezug zur Drehrichtung D des Filters 12) von beiden Seiten
aus festhalten, so dass beide Enden des Abdeckelements 52 von
diesen ersten vorstehenden Elementen 56a abgedeckt werden.
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Der
Betrieb der Struktur der obigen Vorrichtung zur Fest-Flüssig-Trennung 10 wird
nachfolgend beschrieben:
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Die
Antriebsvorrichtung 36 wird in Betrieb genommen, so dass
der Filter 12 anfängt
sich innerhalb des Gehäuses 24 kontinuierlich
zu drehen.
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Ein
Gemisch aus Feststoffen 16 und Flüssigkeit wird in den äußeren Bereich
C (siehe 1 und 3) des Filters 12 in
den unteren Teil des röhrenförmigen Aufnahmeteils 26 über die
Einführungsöffnung 28 eingeführt. Die
Flüssigkeit
durchläuft
die Lücken zwischen
den ersten kreisförmigen
Ringelementen 14a und zweiten kreisförmigen Ringelementen 14b, die
den Filter 12 bilden und dringt in den inneren Bereich
B des Filters 12 ein. Danach fließt die Flüssigkeit aus dem Gehäuse 24 über die
Auslassöffnung 30 heraus.
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Unter
Berücksichtigung
der externen Dimensionen der Feststoffe 16, welche aus
der Flüssigkeit herausgetrennt
werden sollen, werden unterdessen die Lücken zwischen den ersten kreisförmigen Ringelementen 14a und
zweiten kreisförmigen
Ringelementen 14b so einge stellt, dass die Feststoffe 16 nicht
durch die Lücken
durchkommen können.
Entsprechend sammeln sich die meisten der Feststoffe 16 an
der äußeren Umfangsfläche des
Filters 12. Einige der Feststoffe 16, mit kleinen äußeren Ausmaßen gelangen
in die Lücken
zwischen den ersten kreisförmigen
Ringelementen 14a und zweiten ringförmigen Elementen 14b.
In der vorliegenden Erfindung wird die Differenz zwischen dem äußeren Durchmesser
und dem inneren Durchmesser der entsprechenden kreisförmigen Ringelemente 14a und 14b so
eingestellt, dass sie gleich der Länge der Flüssigkeitsdurchflusswege des
Filters 12 ist, welche länger ist als die Länge der
Durchflusswege in konventionellen Filtern. Dementsprechend haften
solche Feststoffe, welche in die Lücken hineindringen, an den
entsprechenden flachen Oberflächen
der ersten und zweiten kreisförmigen
Ringelemente 14a und 14b, und die Menge der so
haftenden Feststoffe ist größer als
die in konventionellen Filtern.
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Eine
primäre
Fest-Flüssig-Trennung
wird dadurch durchgeführt.
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Wie
aus 3 ersichtlich ist
die Flüssigkeitsauslassöffnung 30 geringfügig oberhalb
der Einlassöffnung 28 gebildet.
Entsprechend erreicht der Flüssigkeitspegel
F des Gemisches innerhalb des röhrenförmigen Aufnahmebereichs 26 nur
einen Teil der Auslassöffnung 30,
und das Gemisch sammelt sich im unteren Teil des röhrenförmigen Aufnahmebereichs 26.
Folglich befindet sich der untere Teil des Filters 12 ständig in
dem Flüssigkeitsgemisch.
Im Ergebnis dieser Struktur mischt sich das Gemisch, welches durch
die Einlassöffnung 28 eingeführt wird,
mit dem Gemisch, welches vorhergehend in den röhrenförmigen Aufnahmebereich 26 eingeführt wurde
und sammelt sich in dem röhrenförmigen Aufnahmebereich 26 und
die Feststoffe, die in dem Gemisch enthalten sind, diffundieren
in dem angesammelten Gemisch. Als Ergebnis kann ein Zustand verhindert
werden, in dem nur ein Teil der äußeren Umfangsfläche des
Filters 12 die Gemischflüssigkeit mit einer extrem hohen
Konzentration an Feststoffen berührt
und die Adhäsion
einer größeren Menge
an Feststoffen an einem gewissen Teil der äußeren Umfangsfläche des Filters 12 wird
vermieden. Dadurch wird das Verstopfen eines Teils des Filters 12,
das zeitweilig auftreten würde,
verhindert.
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Die
Feststoffe 16, welche sich an der äußeren Umfangsfläche des
Filters 12 sammeln, werden von den Rippen 50,
die sich an den äußeren Umfangsflächen gebildet
haben, eingefangen und gesammelt, und diese Feststoffe werden durch
die Rippen 50 entlang der inneren Umfangsfläche des
röhrenförmigen Aufnahmebereichs 26 entlangbefördert, während sich
der Filter 12 dreht.
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Wie
aus 3 ersichtlich, ist
der untere Teil der inneren Umfangsfläche des röhrenförmigen Aufnahmebereichs 26 im
wesentlichen flach ausgebildet und die Seitenwand führt von
diesem flachen unteren Ende allmählich
in einer Kreisbogenform nach oben entlang der Drehrichtung D des
Filters 12. Entsprechend verengt sich die Lücke zwischen
der äußeren Umfangsfläche des
Filters 12 und der inneren Umfangsfläche des röhrenförmigen Aufnahmebereichs 26 allmählich in
dem Bereich, in dem der flache untere Teil in die bogenförmige Seitenwand übergeht. Dieser
Bereich bildet dadurch den Pressbereich E.
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Im
Ergebnis durchlaufen die Feststoffe 16, die von den Rippen 50 gesamelt
und befördert
werden, diesen Pressbereich E, die Feststoffe werden zwischen der äußeren Umfangsfläche des
Filters 12 und der inneren Umfangsfläche des röhrenförmigen Aufnahmebereichs 26 zusammengedrückt, die
flüssige
Komponente, die in den Feststoffen enthalten ist, wird weiter ausgepresst,
und die Feststoffe 16 werden über den Flüssigkeitspegel F des Gemisches
befördert,
während
sich der Filter 12 dreht.
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Eine
sekundäre
Fest-Flüssig-Trennung
wird dadurch ausgeführt.
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Die
Flüssigkeit
die dadurch ausgepresst wurde, durchläuft den Filter 12,
dringt in den inneren Bereich B des Filters 12 ein, und
wird über
die Auslassöffnung 30 entladen.
Wenn die Rippen 50 oberhalb des Flüssigkeitspegels F des Gemisches
herausragen, verbleiben Feststoffe 16 an den Oberflächen der Rippen 50.
Entsprechend kann die aus den Feststoffen 16 herausgesickerte
Flüssigkeit
zu den Rückseiten
der Rippen 50 über
die Lücken
in den Rippen 50 durchdringen, so dass diese Flüssigkeit
sich mit dem Gemisch wieder vermischt.
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Zudem
werden durch die Rotation des Filters 12 die Feststoffe 16 von
den Rippen 60 weggedrückt und
entlang der inneren Umfangsfläche
des röhrenförmigen Aufnahmebereichs 26 durch
den Bereich oberhalb des Flüssigkeitspegels
F weiterverschoben. Auch während
dieses Vorgangs durchdringt die aus den Feststoffen 16 herausrinnende
Flüssigkeit
den Filter 12 und fällt
auf den Boden des inneren Bereichs B des Filters 12. Dadurch
erfolgt ebenfalls eine Fest-Flüssig-Trennung
während
der Bewegung der Feststoffe.
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Im
gezeigten Ausführungsbeispiel
ist der Abstreifer 20 und die Entladungsöffnung 34,
wie aus 3 ersichtlich,
auf der Austrittsseite des oberen Bereichs T des Filters 12 im Bezug
zur Drehrichtung des Filters 12 angeordnet. Dementsprechend
werden die Feststoffe 16, die an dem Filter 12 haften oder
die Feststoffe 16, die von den Rippen 50 abgeschabt
werden und aus dem Flüssigkeitspegel
F des Gemisches heraustreten über
eine längere
Strecke in den Raum oberhalb des Flüssigkeitspegels F verlagert,
bevor die Feststoffe den Abstreifer 20 und die Entladungsöffnung 34 erreichen.
Dadurch besteht eine verbesserte Gelegenheit für die Flüssigkeit um aus den Feststoffen 16 herauszurinnen,
und eine verbesserte Fest-Flüssig-Trennleistung
wird sichergestellt, im Vergleich zu den Fällen, in denen die Feststoffe
sofort nach dem Heraustreten aus dem Flüssigkeitspegel F abgeschabt
werden.
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Des
weiteren werden die Feststoffe 16, die von dem Filter 12 verlagert
werden, von dem Abstreifer 20 abgeschabt, während die
Feststoffe von dem oberen Bereich T des Filters 12 nach
unten bewegt werden. Dementsprechend können die Feststoffe 16, die
dadurch abgeschabt wurden, leicht aus dem Filter 12 entfernt
werden und aus der Entladungsöffnung 34 entladen
werden. Die Feststoffe 16 werden dadurch mit einer guten
Wirksamkeit abgeschabt und entladen.
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Wenn
die Feststoffe 16 weiter verlagert werden und in den Bereich
der Entladungsöffnung 34 eintreten,
nachdem sie den oberen Bereich T des Filters 12 passiert
haben, wird die Flüssigkomponente, die
noch immer in den Feststoffen 16 enthalten ist, durch das
Abdeckelement 52, welches an der Entladungsöffnung 34 angebracht
ist, herausgepresst und von der Feder 54 ständig an
den Filter 12 angedrückt.
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Eine
dritte Fest-Flüssig-Trennung
wird dadurch durchgeführt.
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Hier
durchläuft
die Flüssigkeit,
die aus den Feststoffen 16 durch Pressen mit dem Abdeckelement 52 ausgepresst
wurde, die Lücken
zwischen den entsprechenden kreisförmigen Ringelementen 14a und 14b des
Filters 12 und fließt
nach unten in den Bereich B des Filters 12. Diese Flüssigkeit
fließt in
Richtung Boden des röhrenförmigen Aufnahmebereichs 26 über eine
bogenförmige
Durchflusspassage 66. Diese Durchflusspassage 66 ist
der Bereich, der durch die innere Grenzfläche des Stützelements 60 (wobei
jede davon so angeordnet ist, um der äußeren Umfangsflächen der
entsprechenden zweiten kreisförmigen
Ringelemente 14b gegenüberzuliegen,
die Überstände 38 an
deren äußeren Umfangsflächen aufweisen)
und durch die flachen Oberflächen
der benachbarten zwei vorstehenden Elemente 58 (welche
die Stützelemente 60 einpferchen
und so angeordnet sind, dass sie den Umfangsflächen der zweiten kreisförmigen Ringelemente 14b gegenüberstehen)
definiert wird. Ein Teil der Flüssigkeit
kann zu den Rückseiten
der Rippen 50 hinfließen,
in dem sie die Lücken
der Rippen 50 durchläuft
und ferner in den äußeren Bereich
B des Filters 12, durch das durchqueren der Lücken zwischen
den entsprechenden kreisförmigen
Ringelemente 14a und 14b, gelangt.
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Wenn
die Feststoffe 16 einen Mittelpunkt der inneren Oberfläche des
Abdekcelements 52 erreichen, werden die Feststoffe 16,
die an den äußeren Umfangsflächen der
ersten kreisförmigen
Ringelemente 14a anheften durch die ersten vorstehenden Elemente 56 des
Abstreifers 20 abgeschabt. Ebenso werden die Feststoffe 16,
die an den entsprechenden flachen Oberflächen der ersten kreisförmigen Ringelemente 14a und
zweiten kreisförmigen
Ringelemente 14b haften, durch die zweiten vorstehenden
Elemente 58 abgeschabt.
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Danach
werden die so abgeschabten Feststoffe durch die ersten und zweiten
kreisförmigen Ringelemente 14a und 14b des
Abstreifers 20 vom Filter 12 zur oberen Oberfläche des
Abstreifers 20 befördert.
Wie aus der Beschreibung bezüglich
der vorstehenden Elemente 22 ersichtlich ist; die
geneigte Kanten 22a in 1 aufweisen,
ist der obere Bereich 20a des Abstreifers 20 als
eine schiefe Ebene ausgebildet, welche sich nach unten entlang einer Tangentialrichtung
des Filters 12 erstreckt. Dementsprechend werden die Feststoffe 16,
die zur oberen Fläche 22a des
Abstreifers 20 verlagert werden, durch die Rippen 50 des
Filters 12 entlang der geneigten Ausrichtung des Filters 20 weggedrückt, wodurch
die Andrückkraft
der Feder 54 und das Öffnen des
Abdeckelements 54 überwunden
werden und außerhalb
des Gehäuses 24 entladen
werden.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene Struktur
beschränkt.
Hinsichtlich der Struktur des Abstreifers 20 kann die Drehwelle 48 des
Filters 12 in einer anderen Richtung als die waagrechte
ausgerichtet sein, beispielsweise in einer geneigten Ausrichtung.
Auch in diesem Fall sind mindestens der Abstreifer 20 und
die Entladungsöffnung 34 so
angeordnet, dass sie außerhalb
des Flüssigkeitspegels
F des Gemisches, das sich im unteren Teil des Aufnahmebereichs 26 angesammelt
hat, positioniert sind.
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Ebenso
erstrecken sich in dem obigen Ausführungsbeispiel die Rippen 50,
welche auf der äußeren Umfangsfläche des
Filters 12 durch benachbarte Überstände 38 der zweiten
kreisförmigen
Ringelemente 14b gebildet sind, direkt in die Axialrichtung des
Filters 12. Diese Rippen 50 können jedoch eine andere Form
aufweisen, beispielsweise können
die Rippen 50 in einer Spiralform an der äußeren Umfangsfläche des
Filters 12a gebildet werden. Diese spiralförmigen Rippen
werden durch die Anordnung der zweiten kreisförmigen Ringelemente 14b erhalten,
so dass die Überstände 38 umfangsseitig
geringfügig
von den Überständen der
benachbarten zweiten kreisförmigen
Ringelemente 14b verschoben sind. Mit diesen spiralförmigen Rippen
durchlaufen die Feststoffe 16, die von einer Rippe 15 bewegt
werden, den Pressbereich E beim Durchkreuzen in einer diagonalen
Richtung. Entsprechend kann die Widerstandskraft, die der Antriebseinrichtung 36,
die den Filter 12 antreibt, kleiner sein im Vergleich zu
der Struktur, die gerade Rippen einbezieht. Dadurch kann der Filter 12 durch
eine schwächere
Antriebskraft gedreht werden.
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Im
Gegensatz zur Struktur, in welcher der Filter 12 gedreht
wird und der Abstreifer 20 fixiert ist, wie in dem beschriebenen
Ausführungsbeispiel, kann
eine Struktur verwendet werden, in welcher der Filter 12 stationär ist und
der Abstreifer 20 gedreht wird.
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Darüber hinaus
ist es möglich
die externe Form des Filters 12 als Kegelstumpf und nicht
als Zylinder zu formen, wie in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel.
In diesem Fall werden kreisförmige Ringelemente 14a und 14b mit
unterschiedlichen Durchmessern verwendet, so dass Ringelemente mit größeren Durchmessern
an einem Ende und Ringelement mit kleineren Durchmessern in Richtung
des anderen Endes vorgesehen sind.
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Ferner
kann die Vorrichtung zur Fest-Flüssig-Trennung 10 wie
in 6 gezeigt aufgebaut
sein. In dieser Struktur ist der Abstand zwischen der äußeren Umfangsfläche des
Filters 12 und der inneren Umfangsfläche des röhrenförmigen Aufnahmebereichs 26
am kleinsten in seinem Mittelpunkt und verbreitet sich in Richtung
der Entladungsöffnung 34.
Mit dieser Struktur wird die Kraft, die durch die äußere Umfangsfläche des
Filters 12 und innere Umfangsfläche des röhrenförmigen Aufnahmebereichs 26 den Feststoffen 16 angewandt
werden, die von dem Filter 12 verlagert werden, allmählich kleiner.
Dadurch ist es möglich
die Feststoffe 16, die von den Rippen 50 transportiert
werden, sanft zu entladen.
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In
der Struktur aus 6 ist
die Querschnittsform der inneren Umfangsfläche des röhrenförmigen Aufnahmebereichs 26 im
wesentlichen kreisförmig,
und der Filter 12, mit einer kreisförmigen Querschnittsform wird
in diesem röhrenförmigen Aufnahmebereich 26 mit
der Drehwelle 48 versetzt von dem röhrenförmigen Aufnahmebereich 26 eingebaut. Im
Ergebnis erreicht der Abstand zwischen der äußeren Umfangsfläche des
Filters 12 und der inneren Umfangsfläche des röhrenförmigen Aufnahmebereichs 26 sein
Minimum an dem Mittelpunkt (rechte Seite in 6) zwischen der Einlassöffnung 28 und der
Entladungsöffnung 34.
In dem Ausführungsbeispiel
aus 6 wird das Abdeckelement
(52) nicht verwendet.
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Die
obigen Ausführungsbeispiele
werden im Bezug zu einer Vorrichtung zur Fest-Flüssig-Trennung beschrieben, die in einer Entwässerungsverfahrensvorrichtung
für grobe
Verunreinigungen verwendet werden, und Wasser wird aus verriebenen groben
Verunreinigungen abgetrennt. Es ist jedoch ersichtlich, dass die
Trennvorrichtung der vorliegenden Erfindung auch für die Trennung
anderer Kombinationen als grobe Verunreinigungen und Wasser verwendet
werden kann.
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Wie
aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, wird in der Vorrichtung
zur Fest-Flüssig-Trennung der vorliegenden
Erfindung der Filter aus einer Vielzahl von gestapelten kreisförmigen Ringelementen mit
dazwischenliegenden Lücken
gebildet, und Feststoffe, die an den flachen Oberflächen der
kreisförmigen
Ringelemente, die den Filter bilden, haften, werden von einem Abstreifer
abgeschabt. Obwohl die Lücken
zwischen den kreisförmigen
Ringelementen eng eingestellt werden können, kann jedes Verstopfen,
verursacht durch die Ansammlung von Feststoffen in den Räumen zwischen
den flachen Oberflächen
der kreisförmigen
Ringelemente, die den Flüssigkeitsabflussweg
bilden, vermieden werden. Dadurch wird eine gute Fest-Flüssig-Trennleistung
sichergestellt. Weil kein Verstopfen auftritt kann ferner die Differenz
zwischen dem inneren Durchmesser und dem äußeren Durchmesser der kreisförmigen Ringelemente
größer sein
und als Ergebnis werden längere
Flüssigkeitsabflusswege
erzielt im Vergleich zu Strukturen, in welchen kleine Öffnungen
in einer Platte gebildet werden, um als Flüssigkeitsabflusswege in konventionellen
Vorrichtungen zu dienen. Daher werden mehr Feststoffe, die in die
Lücken
zwischen den kreisförmigen
Ringelementen eindringen, an den flachen Oberflächen der kreisförmigen Ringelemente
anhaften und entfernt, wodurch der Filtereffekt stark verbessert
wird.
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Weil
die Menge an angesiedelten Feststoffen, die an dem Filter haften
reduziert werden kann, ist zusätzlich
die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Fäulnis geringer und die Bildung
von unangenehmen Gerüchen
usw. kann ebenfalls verhindert werden.