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DE60006917T2 - Geschlossenes Strukturteil - Google Patents

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DE60006917T2
DE60006917T2 DE60006917T DE60006917T DE60006917T2 DE 60006917 T2 DE60006917 T2 DE 60006917T2 DE 60006917 T DE60006917 T DE 60006917T DE 60006917 T DE60006917 T DE 60006917T DE 60006917 T2 DE60006917 T2 DE 60006917T2
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DE
Germany
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workpiece
channel
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Prior art date
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DE60006917T
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DE60006917D1 (de
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Masataka Toyota-shi Iida
Masahiko Toyota-shi TAKEUCHI
Sadao Toyota-shi Ishihara
Takanori Toyota-shi Matsukura
Takayuki Toyota-shi Furuhata
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toyota Motor Corp
Original Assignee
Toyota Motor Corp
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Publication date
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Publication of DE60006917D1 publication Critical patent/DE60006917D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60006917T2 publication Critical patent/DE60006917T2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D47/00Making rigid structural elements or units, e.g. honeycomb structures
    • B21D47/01Making rigid structural elements or units, e.g. honeycomb structures beams or pillars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R19/00Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
    • B60R19/02Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects
    • B60R19/18Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects characterised by the cross-section; Means within the bumper to absorb impact
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60R2019/1806Structural beams therefor, e.g. shock-absorbing
    • B60R2019/1813Structural beams therefor, e.g. shock-absorbing made of metal
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/04Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of metal
    • E04C2003/0404Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of metal beams, girders, or joists characterised by cross-sectional aspects
    • E04C2003/0443Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of metal beams, girders, or joists characterised by cross-sectional aspects characterised by substantial shape of the cross-section
    • E04C2003/0452H- or I-shaped
    • E04C2003/0456H- or I-shaped hollow flanged, i.e. "dogbone" metal beams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Technisches Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht auf ein Aufbauelement oder ein Strukturelement mit einem geschlossenen Querschnitt oder Profil und auf ein Gerät und ein Verfahren zum Herstellen des Aufbauelementes. Genauer gesagt bezieht sich die Erfindung auf ein Aufbauelement, das aus einem plattenartigen Stück ausgebildet ist und einen kanalförmigen Profilabschnitt und zwei geschlossene Profilabschnitte hat, die beide Seitenwände des kanalförmigen Profilabschnittes miteinander teilen, und auf ein Gerät und ein Verfahren zum Herstellen eines Aufbauelementes mit einem derartigen geschlossenen Profil.
  • 2. Beschreibung des zugehörigen Standes der Technik
  • Eine Stoßstangenverstärkung, die eine Stoßstange eines Kraftfahrzeuges bildet, ist als diese Art eines Aufbauelementes bekannt. Wie dies in der offengelegten japanischen Patentanmeldung Nr. Hei 10-278 706 offenbart ist, wird die Stoßstangenverstärkung angebracht und fixiert, indem der Endstückendabschnitt der Seitenelemente eines Kraftfahrzeuges in den kanalförmigen Profilabschnitt eingeführt wird und dieser in Übereinstimmung mit der Form einer Stoßstange gebogen oder gekrümmt wird, die ein Teil des Designs des Kraftfahrzeuges bildet.
  • Unter Bezugnahme auf 17 ist der kanalförmige Profilabschnitt 51 einer Stoßstangenverstärkung durch die Bodenwand 60, die im Wesentlichen in der Mitte eines plattenförmigem Werkstückes W' (siehe 11) ausgebildet ist, und Grenzwänden (Seitenwänden) 61 definiert, die jeweils eine Grenze zu einem geschlossen Profilabschnitt 52 bilden, der durch ein Biegen des plattenförmigen Werkstückes von den jeweiligen Enden der Bodenwand 60 ausgebildet ist. Außerdem ist der geschlossene Profilabschnitt 52 durch die Grenzwände 61, eine Längsinnenseitenwand 62, die an der Seite des Fahrzeugs angeordnet ist, wenn das plattenförmige Werkstück von den jeweiligen Enden der Grenzwand 61 gebogen wird und an einem Seitenelement angebracht und fixiert wird, eine vertikale äußere Seitenwand 63, die sich außerhalb des Kraftfahrzeugs in der vertikalen Richtung befindet, wenn das plattenförmige Werkstück von der Längsinnenseitenwand 62 gebogen wird und an dem Seitenelement angebracht und fixiert wird, und eine Längsaußenseitenwand 65 definiert ist, die sich an der gegenüberliegenden Seite des Fahrzeugs befindet, wenn sie von der vertikalen Außenseitenwand 63 gebogen wird, wodurch bewirkt wird, dass die Seitenwände des Werkstückes an der Bodenwand 60 des kanalförmigen Profilabschnittes 51 überlappen und an dem Seitenelement angebracht und fixiert werden. Die jeweiligen Seitenwände 60, 61, 62, 63 und 65 sind so ausgebildet, dass sie eben sind, und die Wände, die benachbart zueinander sind, werden so gebogen, dass sie ungefähr senkrecht zueinander stehen. Des Weiteren sind die Bezeichnungen dieser Bodenwand 60, Grenzwand 61, Längsinnenseitenwand 61, der vertikalen Außenseitenwand 63 und der Längsaußenseitenwand 65 lediglich als Referenz verwendet, um ein Aufbauelement mit einem geschlossenen Profil bei der Erfindung zu beschreiben, und sie sollen nicht die Anwendungsmöglichkeiten beschränken. Es sollte hierbei beachtet werden, dass die Längsrichtung, die vertikale Richtung oder die Innenposition und die Außenposition gemäß der tatsächlichen Anwendung unterschiedlich sein können.
  • Beim Herstellen einer derartigen Stoßstangenverstärkung wird im Allgemeinen, wie dies in den 11 bis 18 gezeigt ist, ein plattenförmiges Werkstück W' vorbereitet (siehe 11), und die Position, die zwischen die Grenzwand 61 und die Längsinnenseitenwand 62 des Werkstückes W' fällt, wird gebogen, um so geformt zu werden, dass die Form des Werkstückes W11 sichergestellt wird (siehe 12). Außerdem wird die Position, die zwischen die Bodenwand 60 des Werkstückes W11 und die Grenzwand 61 fällt, gebogen, damit sie so geformt wird, dass die Form des Werkstückes W12 sichergestellt wird, bei der der kanalförmige Profilabschnitt 51 ausgebildet wird (siehe 13), und die Position, die zwischen die Längsinnenseitenwand 62 und die vertikale Außenseitenwand 63 des Werkstückes W12 fällt, wird zu einer Form so gebogen, dass die Form des Werkstückes W13 sichergestellt ist (siehe 14). Danach wird die Position, die zwischen die vertikale Außenseitenwand 63 und die Längsaußenseitenwand 65 fällt, geringfügig zu einer Form so gebogen, dass die Form des Werkstückes W14 sichergestellt ist (siehe 15). Danach wird die Position, die zwischen die vertikale Außenseitenwand 63 und die Längsaußenseitenwand 65 fällt, vollständig so gebogen, dass die Seitenränder des Werkstückes W14 dazu gebracht werden, dass die an der Bodenwand 60 des kanalförmigen Profilabschnittes überlappen, wodurch die Form des Werkstückes W15 sichergestellt wird (siehe 16). Des Weiteren wird ein Prozess zum Formen des Werkstückes W11 bis W15, die gemäß 12 bis 16 geformt sind, aus dem plattenförmigen Werkstück W' durch Pressformen so ausgeführt, dass die jeweiligen gebogenen Abschnitte annähernd senkrechte steife Linien bilden. Die Breite des plattenförmigen Werkstückes W' wird so eingestellt, dass sie angemessene Abstände so ausbildet, dass die Endflächen Wa, Wa an beiden Seitenrändern, die dazu gebracht werden, dass sie mit der Bodenwand 60 des kanalförmigen Profilabschnittes 51 überlappen, nicht nachgeben werden, indem sie miteinander in Kontakt gebracht werden. Das Werkstück W15, das gemäß 16 gebogen ist, wird schließlich entlang seiner Länge in der Übereinstimmung mit der Gestaltung einer Stoßstange eine Kraftfahrzeuges gekrümmt oder gebogen und wird zu der Form des Werkstückes W16 geformt (siehe 18). Jedoch werden, um verschiedenen Probleme zu vermeiden wie beispielsweise ein Verziehen, ein Wellen oder ein Öffnen der Seitenwände des Werkstückes W15, die bei dem Längsrichtungsbiegen oder dem Krümmprozess auftreten können, nachdem das Werkstück W11 bis W15 so gebogen worden ist, dass es gerade oder linear in seiner Längsrichtung bei den jeweiligen in 12 bis 16 gezeigten Schritten geworden ist, die Seitenwände des Werkstückes W15 an die Bodenwand des kanalförmigen Profilabschnittes geschweißt, an denen die Seitenränder des Werkstückes W15 dazu gebracht worden sind, dass sie einander überlappen (siehe 17). Bei dem Endprozess einer Reihe an Schritten wird das Aufbauelement im Allgemeinen entlang seiner Länge bei einem fixierten Krümmungsradius R1 im Allgemeinen gebogen durch Pressformen aus einer Form, die in 18 durch Strichpunktlinien gezeigt ist, zu einer Form, die darin mit durchgehenden Linien gezeigt ist, wodurch das Aufbauelement in der Form des Werkstückes W16 ausgebildet ist.
  • Andererseits offenbart die offen gelegte japanische Patentanmeldung Nr. Sho 59-39 422 ein Verfahren zum Herstellen eines kastenförmigen Aufbauelementes, das so aufgebaut ist, dass ein plattenförmiges Material, das wie ein Kanal durch eine Bodenwand und beide Seitenwände geformt ist, in einen kanalförmigen Profilabschnitt eines Gesenks gesetzt wird, beide Seitenwände geklappt und gebogen werden, während eine axiale Kraft auf diese durch einen sich drehenden Biegestempel aufgebracht wird, die Endflächen der freien Abschnitte einander gegenüberstehen und die Endstückendflächen, die einander gegenüberstehen, miteinander verschweißt werden.
  • Das heißt bei der vorstehend beschriebenen Erfindung wurde ein Herstellverfahren angestrebt und entwickelt, bei dem beide Endflächen der freien Endabschnitte ineinander an dem Mittelpunkt in der breiten Richtung laufen, indem ein Plattenelement geklappt wird, wobei ein oberes Gesenk und ein unteres Gesenk zum Verarbeiten in der vorstehend beschriebenen Weise verwendet werden, wobei, da ein Material, das wie ein Kanal geklappt wird, zuvor geklappt und gebogen worden ist, wobei der Winkel der freien Endabschnitte an dem Eckenabschnitt zwangsweise groß wird, und der freie Endabschnitt innen abfallen kann. Das heißt die Endstückendflächen der freien Endabschnitte laufen ineinander bei dem Prozess des Ausbildens, wobei die freien Endabschnitte horizontal werden können, bevor sie vollständig bearbeitet worden sind, oder wenn die freien Endabschnitte an das Ende gepresst werden, kann bewirkt werden, dass sie innen abfallen. Das heißt es ist schwierig das Werkstück zu einer erwünschten Form zu klappen und zu biegen, und keine tatsächliche Anwendung wird bewirkt. Dies ist darin beschrieben (von Seite 1 Zeile 5 in der rechten unteren Spalten der Veröffentlichung bis Seite 2, dritte Zeile in der rechten oberen Spalten von dieser).
  • Daher ist die vorstehend erwähnte Erfindung im Hinblick auf die vorstehend dargelegten Situationen gemacht worden, wobei bei diesem Ausführungsbeispiel ein Anschlag an der Klapp- und Biegefläche einer Biegestanze vorgesehen ist, die drehbar an der oberen Wand eines Gesenks über einen Zapfen gestützt ist, und wenn die Biegestanze nach unten bewegt wird, werden die freien Endabschnitte an die Seitenwand des kanalförmigen Profilabschnittes durch den Anschlag gepresst (das heißt eine axiale Kraft wird auf den Biegabschnitt aufgebracht), und es ist beschrieben, dass die freien Endabschnitte geklappt und gebogen werden, um in diesem Zustand horizontal zu werden.
  • Jedoch wird bei diesen vorstehend beschrieben und in den 11 bis 18 gezeigten Arten des Standes der Technik zum Vermeiden von Problemen wie beispielsweise ein Verziehen, ein Wellen und dergleichen des Werkstückes W15, die bei dem Prozess des Klappens oder Biegens entlang seiner Länge auftreten können, ein Aufbauelement geschweißt, nachdem es geklappt oder gebogen worden ist, so dass es in seiner Längsrichtung geradlinig wird. Danach muss ein Biegen in der Längsrichtung separat von den vorstehend beschriebenen Prozessen ausgeführt werden. Daher nimmt die Anzahl der Prozesse zu und die Prozesse sind schwerfällig, wobei Einrichtungen erforderlich sind, um die Prozesse auszuführen. Es tritt ein derartiges Problem auf, dass die Herstellkosten nicht verringert werden können.
  • Des Weiteren werden bei diesem Beispiel angemessene Abstände so ausgebildet, dass die Endflächen Wa, Wa nicht gebogen werden, aufgrund dessen, dass sie in Kontakt miteinander gebracht werden, wenn beide Seitenränder des Werkstückes W15 dazu gebracht werden, dass sie an der Bodenwand 60 des kanalförmigen Profilabschnittes 51 überlappen. Da daher die Abstände zwischen den beiden Endflächen Wa, Wa aufgrund eines Biegewinkels variieren können, ergibt sich ein weiteres Problem, dass deren Maßgenauigkeit nicht verbessert werden kann.
  • Des Weiteren wird bei diesem Beispiel das Werkstück W15, das gebogen und ausgebildet wird, damit es gradlinig wird, geschweißt, um ein derartiges Problem wie beispielsweise ein Verziehen und dergleichen zu verhindern, wobei, da sich seine Querschnittsform oder Profilform aufgrund des Pressens zum Zwecke des Biegens oder Klappens bei Ausführen der Pressformtätigkeit ändert, wenn ein Biegeprozess oder Klappprozess in der Längsrichtung ausgeführt wird, danach ein derartiges Problem sich ergibt, dass die Maßgenauigkeit nicht verbessert werden kann.
  • Andererseits offenbart die offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. Sho 95-39 422 des vorstehend erwähnten Standes der Technik ein Verfahren zum Herstellen eines kastenförmigen Aufbaus mit einem rechtwinkligen Abschnitt, der von einem Aufbauelement mit einem geschlossen Profil unterschiedlich ist, das durch die vorliegenden Erfindung ausgebildet wird. Ein Gerät, das zum Herstellen eines kastenförmigen Aufbauelementes offenbart ist, hat eine drehbare darin gestützte Biegestanze, und ein Anschlag ist an der Klapp- und Biegefläche vorgesehen, wobei der Aufbau komplex wird.
  • Außerdem werden bei einem Herstellverfahren, für das das Gerät verwendet wird, die Endstückendflächen der freien Endabschnitte in Kontakt mit dem Anschlag gebracht, indem der Biegestempel gedreht und nach unten verschoben wird, wobei der Anschlag so wirkt, dass die freien Endabschnitte an die Seitenwand des kanalförmigen Profilabschnittes gepresst werden und so geklappt und gebogen werden, dass sie horizontal werden. Das heißt durch die vorstehend erwähnte Erfindung werden die Endstückflächen an beiden Seiten der freien Endabschnitte eines plattenförmigen Materials in Kontakt mit den Anschlägen gebracht, die jeweils an der Klapp- und Biegefläche der Biegestanze eingebaut sind. Daher können die freien Endabschnitte durch den Abstand zwischen den beiden Anschlägen beabstandet sein, wenn die freien Endabschnitte geklappt und gebogen werden, um so horizontal zu werden. Demgemäß ergibt sich ein derartiges Problem wie bei den in den 11 bis 16 gezeigten Arten des Standes der Technik, das eine Maßgenauigkeit nicht verbessert werden kann. In dem Fall, bei dem die Endstückenden der freien Endabschnitte der beiden Seitenwände des plattenförmigen Elementes in Kontakt miteinander gebracht werden, ist es schwierig, das plattenförmige Material zu einer derartigen Breite zu formen, dass die Endstückendflächen des plattenförmigen Materials nicht in Kontakt miteinander gebracht werden, wobei das plattenförmige Material gebogen wird, da die Presskraft nicht entlastet werden kann, da die Seitenwand eben ist, wenn die Endstückendfläche in Kontakt miteinander gebracht werden.
  • Die Druckschrift US 5 813 594 offenbart eine Endstoßstange für Kraftfahrzeuge und ein Gerät zum Ausbilden der Selben. Die Endstoßstange ist aus einem einzelnen Blech einer Hochspannungs-Festigkeits-Blechrolle ausgebildet, wobei sie so ausgebildet ist, dass zwei röhrenartige Abschnitte Seite an Seite vorgesehen sind. Jeder Abschnitt hat eine vordere Wand, eine äußere Seitenwand, eine Rückwand und eine innere Seitenwand, wobei die eine innere Seitenwand von der anderen beabstandet ist und sie durch eine Bahnrolle verbunden sind, die einstückig mit den Innenseitenwänden ausgebildet ist. Die vorderen Wände haben jeweils verlängerte Enden, die mit der Bahn überlappen und an dieser anliegen. Die äußeren Enden der vorderen Wände bilden außerdem eine Anlagestelle, die zusammengeschweißt wird und außerdem an die Bahn geschweißt wird.
  • Wie dies bei den vorstehend erwähnten Arten des Standes der Technik beschrieben ist, wird ein Material, das so geklappt wird, das es kanalartig ist, zuvor unter Verwendung eines oberen Gesenks und eines unteren Gesenks geklappt und gebogen, und seine freien Endabschnitte werden miteinander während des Ausbildens ausgerichtet, wobei die freien Endabschnitte horizontal werden, bevor das untere Gesenk und das obere Gesenk vollständig gepresst sind, und wenn diese vollständig bis zum Ende gepresst sind, werden die freien Endabschnitte nach innen geklappt, wodurch es schwierig wird, dass die freien Endabschnitte zu einer vorbestimmten Form geklappt und gebogen werden, und es unmöglich ist, das Verfahren praktisch anzuwenden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung ist im Hinblick auf die vorstehend erwähnten Probleme und Mängel entwickelt worden und es daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Aufbauelement mit einem geschlossenen Profil und ein Gerät und ein Verfahren zum Herstellen des Aufbauelementes zu schaffen, bei denen die Herstellkosten bei einem einfachen Aufbau verringert werden können und gleichzeitig die Maßgenauigkeit verbessert werden kann.
  • Diese Aufgabe ist durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
  • Des Weiteren soll ein Gerät und ein Verfahren zum Herstellen eines Aufbauelementes gemäß Anspruch 1 geschaffen werden.
  • Ein geeignetes Gerät wird durch die Merkmale von Anspruch 2 erzielt. Ein Verfahren zum Herstellen des Aufbauelementes wird durch die Merkmale von Anspruch 3 erzielt.
  • Da bei der Erfindung gemäß einer bevorzugten Form der Erfindung das Werkstück nicht in der Längsrichtung bei dem Nachschritt gebogen wird, bleibt seine Querschnittsform unverändert erhalten.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 zeigt eine Querschnittsansicht der Hauptteile eines Gerätes zum Herstellen eines Aufbauelementes gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • 2 zeigt eine Querschnittsansicht von einem Zustand, bei dem die Endflächen des Werkstückes in Kontakt miteinander gebracht werden, indem ein Gesenk aus dem in 1 gezeigten Zustand nach unten verschoben wird.
  • 3 zeigt eine Querschnittsansicht von einem Zustand, bei dem ein Pressformen des Werkstückes vollendet ist, indem das Gesenk aus dem in 2 gezeigtem Zustand weiter nach unten verschoben worden ist.
  • 4 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Form eines plattenförmigen Werkstückes vor dem Formen, das bei der Erfindung verwendet wird.
  • 5 zeigt eine perspektivische Ansicht der Form des Werkstückes, bei dem die erste Hälfte des Prozesses des Vorschrittes zum Ausbilden eines kanalförmigen Profilabschnittes bei dem in 4 dargestellten plattenartigen Werkstück vollendet ist.
  • 6 zeigt eine perspektivische Ansicht der Form des zuerst bearbeiteten Werkstückes, bei dem die zweite Hälfte des Prozesses des Vorschrittes vollendet ist.
  • 7 zeigt eine perspektivische Ansicht der Form des Werkstückes, bei dem die erste Hälfte des Prozesses des Zwischenschrittes zum Ausbilden des als zweites bearbeiteten Werkstückes aus dem zuerst bearbeiteten Werkstück vollendet ist.
  • 8 zeigt eine perspektivische Ansicht der Form des Werkstückes, bei dem die zweite Hälfte des Zwischenschrittes vollendet ist.
  • 9 zeigt eine perspektivische Ansicht der Endform des Aufbauelementes gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 10 zeigt eine Schnittansicht des Hauptaufbaus von einem Gerät zum Herstellen eines Aufbauelementes gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • 11 zeigt eine perspektivische Ansicht der Form des plattenartigen Werkstückes vor dem Formen, das im Allgemeinen verwendet wird.
  • 12 zeigt eine perspektivische Ansicht der Form des herkömmlichen Werkstückes, bei dem die erste Hälfte des Vorschrittes zum Ausbilden des kanalartigen Profilabschnittes aus dem plattenartigen Element, das in 11 gezeigt ist, vollendet ist.
  • 13 zeigt eine perspektivische Ansicht der Form des herkömmlichen Werkstückes, bei dem die zweite Hälfte des Prozesses des Vorschrittes vollendet ist.
  • 14 zeigt eine perspektivische Ansicht der Form des herkömmlichen Werkstückes, bei dem die erste Hälfte des Prozesses des Zwischenschrittes zum Weiterformen des Werkstückes nach dem Vorschritt vollendet ist.
  • 15 zeigt eine perspektivische Ansicht der Form des herkömmlichen Werkstückes, bei dem der Zwischenschritt beendet worden ist.
  • 16 zeigt eine perspektivische Ansicht der Endform des herkömmlichen Aufbauelementes.
  • 17 zeigt eine perspektivische Ansicht der Form des herkömmlichen Erzeugnisses, bei dem die Form des in 16 gezeigten Aufbauelementes durch Schweißen fixiert wird.
  • 18 zeigt eine perspektivische Ansicht der Form des herkömmlichen Erzeugnisses in einem Zustand, bei dem ein gerades Werkstück in der Längsrichtung aus dem in 17 gezeigten Zustand gekrümmt worden ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • Zunächst wird ein Ausführungsbeispiel eines Aufbauelementes mit einem geschlossenen Profil, das bei einer eine Stoßstange eines Kraftfahrzeuges bildenden Stoßstangenverstärkung angewendet ist, erfindungsgemäß hauptsächlich unter Bezugnahme auf 9 detailliert beschrieben.
  • Ein Aufbauelement mit einem geschlossenen Profil gemäß der vorliegenden Erfindung ist im Wesentlichen mit einem kanalförmigen Profilabschnitt 1, der durch Biegen eines plattenförmigen Werkstückes (siehe 4) ausgebildet wird, und geschlossenen Profilabschnitten 2, 2 benachbart zu dem kanalförmigen Profilabschnitt 1 vorgesehen, bei dem die beiden Endflächen Wa, Wa an entgegengesetzten Seitenrändern des Werkstückes W in Kontakt miteinander gebracht werden und gleichzeitig bewirkt wird, dass beide Seitenränder sich an der Bodenwand 10 des kanalförmigen Profilabschnittes 1 überlappen, so dass ein fortlaufender gekrümmter Abschnitt 16 zwischen einer Längsaußenseitenwand 15 und einer vertikalen Außenseitenwand 13 ausgebildet wird, wobei die geschlossenen Profilabschnitte 2 gebildet werden.
  • Unter Bezugnahme auf 4 ist das Werkstück W ursprünglich zu einer rechtwinkligen Platte in einer Draufsicht ausgebildet. Das plattenförmige Werkstück W wird entlang der Strichpunktlinien von annähernd der Mitte zu beiden Seitenrändern nacheinander gebogen. Schließlich besteht, wie dies in 9 gezeigt ist, das Werkstück W aus einem kanalförmigen Profilabschnitt 1, der durch die Bodenwand 10 und die Grenzwände (Seitenwände) 11 definiert ist, die jeweils von der Bodenwand 10 gebogen sind und Grenzen mit den geschlossenen Profilabschnitten 2 ausbilden, in die der Endstückendabschnitt eines (nicht dargestellten) Seitenelementes eines Kraftfahrzeuges eingeführt, angebracht und befestigt wird, den Grenzwänden 11, Längsinnenseitenwänden (Innenabschnitt) 12, die von den Grenzwänden 11 gebogen sind und an der Seite des Kraftfahrzeuges beim Anbringen und Befestigen an dem Seitenelement angeordnet werden, einer vertikalen Außenseitenwand 13, die in der vertikalen Richtung des Kraftfahrzeuges angeordnet ist, und einer Längsaußenseitenwand 15, die sich an der Seite, die zu der Seite des Kraftfahrzeuges entgegengesetzt ist, befindet und über den gekrümmten Abschnitt 16 von der vertikalen Außenseitenwand 13 gebogen ist. Das heißt hierbei sind die geschlossenen Profilabschnitte 2, 2 an dem oberen und unteren Teil des kanalförmigen Profilabschnittes 1 benachbart zu diesem angeordnet. Die jeweiligen Seitenränder des Werkstückes W, die die Längsaußenseitenwand 15 in einem Zustand bilden, bei dem die Endflächen Wa, Wa von beiden Seitenrändern aneinander gepresst und in Kontakt miteinander gebracht werden, werden teilweise dazu gebracht, dass sie an der Bodenwand 10 des kanalförmigen Profilabschnittes 1 überlappen und werden schließlich durch Schweißen oder dergleichen in einem Zustand aneinander fixiert, bei dem die Endflächen Wa, Wa an beiden Seitenränder in Kontakt miteinander gebracht worden sind und aneinander gepresst sind. Des Weiteren wird, wie dies in 9 gezeigt ist, das als eine Stoßstangenverstärkung auszubildende Werkstück W entlang seiner Länge bei einem fixierten Krümmungsradius R1 in Übereinstimmung mit der Form einer Stoßstange gekrümmt, die ein Teil des Designs des Kraftfahrzeuges bildet.
  • Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel eines Gerätes zum Herstellen eines Aufbauelementes mit einem geschlossenen Profil gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die 1 bis 3 auf der Grundlage eines Falles einer Herstellung des Aufbauelementes mit einem geschlossenen Profil, wie dies vorstehend beschrieben ist, beschrieben. Ein Gerät zum Herstellen eines Aufbauelementes mit einem geschlossenen Profil gemäß der vorliegenden Erfindung wird für das Herstellen des Werkstückes W5 verwendet, das so geformt ist, wie dies in 9 gezeigt ist, indem das Werkstück W4 pressgeformt wird, das so geformt ist, wie dies in 8 gezeigt ist. Im Allgemeinen ist es ein Gerät zum Herstellen eines Aufbauelementes, das aus einem kanalförmigen Profilabschnitt 1 und geschlossenen Profilabschnitten 2, 2 benachbart zu diesem durch ein Biegen des plattenförmigen Werkstückes W ausgebildet wird. Das heißt das Gerät ist aus einer Pressform 20 mit einem Stempel 21 und einem Gesenk 22, die entgegengesetzt für ein Pressformen so angeordnet sind, dass beide Seitenränder des Werkstückes 4 dazu gebracht werden, dass sie an der Bodenwand 10 des kanalförmigen Profilabschnittes 1 überlappen, und einer Herunterfallverhinderungseinrichtung 23 ausgebildet, das die Endflächen Wa, Wa so führt, dass sie in Kontakt miteinander gebracht werden, indem das Herunterfallen von beiden entgegengesetzten Seitenrändern des Werkstückes 4, das in der Pressform 20 pressgeformt wird, verhindert wird. Das Gesenk 22 der Pressform 20 ist so geformt, dass ein Ausbilden des fortlaufenden gekrümmten Abschnittes 16 zwischen der Längsaußenseitenwand und der vertikalen Außenseitenwand 15 und 13 ermöglicht, die die geschlossenen Profilabschnitte 2, 2 bilden, indem die Kompressionsspannung auf das Werkstück W4 durch einen Pressvorgang zwischen den Endflächen Wa, Wa des Werkstückes W4 aufgebracht wird, die mit der Herunterfallverhinderungseinrichtung 23 während des Pressformens in Kontakt stehen.
  • Unter Bezugnahme auf 8 hat das Werkstück W4 einen kanalförmigen Profilabschnitt 1, der durch die Bodenwand 10 und die beiden Grenzwände 11, 11 definiert ist; die Längsinnenseitenwände 12 und die vertikale Außenseitenwand 13, die ein Teil des geschlossenen Profilabschnittes 2 bilden, der die Grenzwände 11 umfasst, die zuvor ausgebildet worden sind. Wie dies in 1 gezeigt ist, sind beide Seitenränder, an denen der gekrümmte Abschnitt 16 und die Längsaußenseitenwand 15 ausgebildet sind, einander gegenüberstehend, und das Werkstück W4 wird von der vertikalen Außenseitenwand 13 geringfügig gebogen. Die Länge von der Position, an der das Werkstück W4 an der vertikalen Außenseitenwand 13 gebogen wird, bis zu den Endflächen Wa an beiden Seitenrändern, das heißt die Länge der beiden Seitenränder zum Ausbilden des gekrümmten Abschnittes 16 und der Längsaußenseitenwand 15 ist derart eingestellt, dass, wenn das Gesenk 22 und der Stempel 21 relativ nahe zueinander sind und das Werkstück W4 in dem Pressengesenk 20 pressgeformt wird, die Endflächen Wa, Wa des Werkstückes W4 in Kontakt miteinander gebracht werden und aneinander gepresst werden, und an das Gesenk 22 gepresst werden, wobei eine Kompressionsspannung zwischen der vertikalen Außenseitenwand 13 und der Längsaußenseitenwand 15 erzeugt wird. Des Weiteren ist in diesem Fall das Werkstück W4 bereits entlang seiner Länge bei einem fixierten Krümmungsradius R1 gekrümmt und hat Löcher Wb, Wb in der Bodenwand 10 des kanalförmigen Profilabschnittes 1, in die Herunterfallverhinderungszapfen 25 (die nachstehend beschrieben sind) der Herunterfallverhinderungseinrichtung 23 eingeführt werden.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Stempel 21 an dem Bett oder der Unterlage (nicht dargestellt) einer Presse angeordnet und ein Gesenk 22 ist in einer Ramme (nicht dargestellt) derart angeordnet, dass ein Pressformen ausgeführt wird, indem bewirkt wird, dass das Gesenk 22 sich in Bezug auf das neben dem Stempel 21 angeordnete Werkstück W4 nach unten verschiebt. Der Stempel 21 ist in Übereinstimmung mit den Formen der Bodenwand 10, den Grenzwänden 11 und der Längsinnenseitenwand 12 des kanalförmigen Profilabschnittes 1 des Werkstückes W4, das gemäß 8 geformt ist, geformt. Außerdem ist beim Pressformen, damit die Längsaußenseitenwand 15 an der Bodenwand 10 des kanalförmigen Profilabschnittes 1 in einem Zustand überlappt, bei dem die Endflächen Wa, Wa des Werkstückes W4 in Kontakt miteinander gebracht sind, das Gesenk 22 so geformt, dass ein Ausbilden des fortlaufenden gekrümmten Abschnittes 16 zwischen der vertikalen Außenseitenwand 13 und der Längsaußenseitenwand 15 ermöglicht wird, indem eine Kompressionsspannung zwischen ihnen aufgebracht wird.
  • Außerdem ist die Herunterfallverhinderungseinrichtung 23 aus Herunterfallverhinderungszapfen 25, die in die Löcher Wb eingeführt werden, die in der Bodenwand 10 des kanalförmigen Profilabschnittes 1 ausgebildet sind, und einer Druckfeder 26 ausgebildet, die elastisch den Herunterfallverhinderungszapfen 25 so drückt, dass jedes Endstückende von diesem zu dem Gesenk 22 hin vorragt. Daher kann eine Vielzahl an Herunterfallverhinderungseinrichtungen 23 entlang der Länge des Werkstückes W4 vorgesehen sein. Um die Endflächen Wa, Wa des Werkstückes W4 so zu führen, dass sie miteinander zwischen dem Endstückende der Herunterfallverhinderungszapfens 25 und der Unterseite des Gesenks 22 in Kontakt gebracht werden, die sich nähert, wenn die Ramme sich nach unten verschiebt, ist eine (nicht gezeigte) Zwischenraumhalteeinrichtung zum Halten eines Zwischenraums C, der der Plattendicke des Werkstückes W4 äquivalent ist, mit den Herunterfallverhinderungszapfen 25 verbunden. Die Zwischenraumhalteeinrichtung kann so aufgebaut sein, dass der Herunterfallverhinderungszapfen 25 sich nach unten verschiebt zeitgleich mit dem Gesenk 22 entgegen einer Druckkraft der Druckfeder 25, wobei der Zwischenraum C im Bezug auf die Unterseite des Gesenks 22 gehalten wird, indem ein Vorwärtspresszapfen angewendet wird, der im Allgemeinen bei einer Presse vorgesehen ist.
  • Nachstehend ist ein Verfahren zum Herstellen eines Aufbauelementes mit einem geschlossenen Profil gemäß der vorliegenden Erfindung auf der Grundlage eines Falls zum Herstellen des vorstehend erwähnten Aufbauelementes mit einem geschlossenen Profil unter Verwendung des vorstehend erwähnten Herstellgerätes hauptsächlich unter Bezugnahme auf die 4 bis 9 detailliert beschrieben.
  • Ein Verfahren zum Herstellen eines Aufbauelementes mit einem geschlossenen Profil gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen eines Aufbauelementes mit einem geschlossenen Profil, das aus einem kanalförmigen Profilabschnitt 1 durch Biegen eines plattenförmigen Werkstückes W und benachbart zu diesen befindlichen geschlossenen Profilabschnitten 2, 2 ausgebildet wird. Das Verfahren umfasst einen Vorschritt zum Erhalten eines Werkstückes (primär bearbeitetes Werkstück) W2 durch ein Ausbilden eines kanalförmigen Profilabschnittes 1, der durch die Bodenwand 10 und die Grenzwände 11, 11 definiert ist, die von dieser gebogen sind, um die Grenzen zwischen dem kanalförmigen Profilabschnitt 1 und den geschlossenen Profilabschnitten 2 auszubilden, und Längsinnenseitenwände 12, die von den entsprechenden Grenzwänden 11 gebogen sind, um die geschlossenen Profilabschnitte 2 auszubilden; einen Schritt zum Ausbilden einer vertikalen Außenseitenwand (Zwischenschritt) zum Erzielen eines Werkstückes (sekundär bearbeitetes Werkstück) W4 durch ein Ausbilden der vertikalen Außenseitenwand 13, die die geschlossenen Profilabschnitte 2 ausbildet, durch ein Biegen des Werkstückes W2 mit der Längsinnenseitenwand 12 bei einer vorbestimmten Position derart, dass die Kompressionsspannung bei dem anschließenden Schritt angewendet werden kann; und einen Krümmungsabschnittausbildungsschritt (Nachschritt) zum Ausbilden einer Längsaußenseitenwand 15, die die geschlossenen Profilabschnitte 2 ausbildet, durch ein Pressformen der Endflächen Wa, Wa an beiden entgegengesetzten Seitenrändern des Werkstückes W4 mit der vertikalen Außenseitenwand 13 derart, dass sie an der Bodenwand 10 des kanalförmigen Profilabschnittes 1 in einem Zustand überlappen, bei dem Endflächen Wa, Wa in Kontakt miteinander gebracht sind, und Erzielen eines Werkstückes W5 durch ein Ausbilden eines gekrümmten Abschnittes 16, der sich fortlaufend zwischen der vertikalen Außenseitenwand 13 und der Längsaußenseitenwand 15 erstreckt, die die geschlossenen Profilabschnitte 2 bilden, resultierend aus dem Aufkbringen der Kompressionsspannung auf das Werkstück W4 durch den Pressvorgang zwischen den gepressten Endflächen Wa, Wa des Werkstückes W4. Außerdem werden die Werkstücke W, W1, W2 oder W3 in der Längsrichtung bei dem Vorschritt oder bei dem Zwischenschritt (Schritt zum Ausbilden der vertikalen Außenseitenwand) gekrümmt.
  • Wie dies in 4 gezeigt ist, ist das Werkstück W ursprünglich in einer Draufsicht eben gestaltet. Die Breite H zwischen den Endflächen Wa, Wa an beiden Seitenrändern bildet den kanalförmigen Profilabschnitt 1 und die geschlossenen Profilabschnitte 2, 2. Es ist so dimensioniert, dass eine Kompressionsspannung aufgebracht werden kann, wenn die Endflächen Wa, Wa in Kontakt miteinander in der vorstehend beschriebenen Weise gebracht werden. Das Werkstück W wird an den Positionen, die durch die Strichpunktlinien in 4 gezeigt sind, bei den anschließenden Prozessen jeweils gebogen.
  • Unter Bezugnahme auf 5 wird zunächst das Werkstück W annähernd senkrecht an den Positionen zwischen den Abschnitten gebogen, die zu den Grenzwänden 11 und den Längsinnenseitenwänden 12 werden. Es wird des Weiteren bei einem fixierten Krümmungsradius R1 entlang seiner Länge gekrümmt, woraufhin sich das Werkstück W1 ergibt. Dann wird, wie dies in 6 gezeigt ist, das Werkstück W1 annähernd senkrecht an den Positionen zwischen den Abschnitten gebogen, die zu der Bodenwand 10 und zu den Grenzwänden 11 werden, womit das Werkstück W1 zu dem Werkstück W2 mit der Form geformt wird, die dem darin ausgebildeten kanalförmigen Profilabschnitt 1 hat. Zu diesem Zeitpunkt werden, da die Teile zwischen den Abschnitten, die zu den Grenzwänden 11 und den Längsinnenseitenwänden 12 werden, zuvor gebogen worden sind, die Längsinnenseitenwände 12 gleichzeitig ausgebildet. Bei dem Vorschritt der Erfindung ist das Werkstück W2 so geformt, wie dies in 5 und 6 gezeigt ist.
  • Anschließend wird, um das Werkstück W3, das in 7 gezeigt ist, aus dem Werkstück W2 zu erhalten, indem der Zwischenschritt der Erfindung ausgeführt wird, das Werkstück W2 annähernd senkrecht an den Positionen zwischen den Abschnitten gebogen, die zu den Längsinnenseitenwänden 12 und der vertikalen Außenseitenwand 13 werden. Dann werden Löcher Wb in der Bodenwand 10 des kanalförmigen Profilabschnittes 1 ausgebildet, durch die Herunterfallverhinderungszapfen 2 eingeführt werden. Des Weiteren werden die Positionen, die zwischen Abschnitten, die zu den Längsinnenseitenwänden 12 und den vertikalen Außenseitenwand 13 werden, zu biegen sind, so eingestellt, dass, wenn die Endflächen Wa, Wa an beiden entgegengesetzten Seitenrändern des Werkstückes W4 bei dem nachstehend beschriebenen Nachschritt pressgeformt werden, um an der Bodenwand 10 des kanalförmigen Profilabschnittes 1 in einem Zustand überlappen, bei dem die Endflächen Wa, Wa in Kontakt miteinander gebracht worden sind, ein fortlaufender gekrümmter Abschnitt 16 zwischen der vertikalen Außenseitenwand 13 und der Längsaußenseitenwand 15 ausgebildet werden kann, indem eine Kompressionsspannung auf das Werkstück W4 durch den Pressvorgang zwischen den Endflächen Wa, Wa des Werkstückes W4 aufgebracht wird. Des Weiteren sind das Längsbiegen und Krümmen des Werkstückes W1, W2 oder W3 oder das Bohren der Löcher Wb zum Aufnehmen der Herunterfallverhinderungszapfen 25 durch diese nicht auf die Beispiele des vorstehend erwähnten Ausführungsbeispiels beschränkt, solange diese vor dem Beginn des Nachschrittes vollendet werden, der als Nächstes auszuführen ist. Dieser Vorschritt und der Zwischenschritt kann durch ein Pressformen ausgeführt werden.
  • Anschließend werden, um das in 8 gezeigte Werkstück W4 aus dem Werkstück W3 durch ein Ausführen des Nachschrittes der vorliegenden Erfindung zu erhalten, die Abschnitte, die zu gekrümmten Abschnitten 16 werden, die zwischen der vertikalen Außenseitenwand 13 und der Längsaußenseitenwand 15 ausgebildet sind, jeweils geringfügig größer als der rechte Winkel so gebogen, dass die Endflächen Wa, Wa an der Bodenwand 10 der Längsaußenseitenwand 15 überlappen können, durch ein anschließenden Pressformen in einem Zustand, bei dem die Endflächen Wa, Wa in Kontakt miteinander gebracht worden sind. Wie dies in 1 gezeigt ist, wird das Werkstück W3 an einen Stempel 21 bei einem Zustand gesetzt, bei dem die Herunterfallverhinderungszapfen 25 in die Löcher Wb eingeführt sind, die in der Bodenwand 10 ausgebildet sind, wobei das Gesenk 22 nach unten verschoben wird, um das Werkstück W4 durch Pressformen zu erhalten. Da zu diesem Zeitpunkt unter Bezugnahme auf 2 die Herunterfallverhinderungszapfen 25 gleichzeitig mit dem Gesenk 22 bei einem Zustand nach unten verschoben werden, bei dem ein feststehender Zwischenraum c der der Plattendicke des Werkstückes W4 gleichwertig ist, zwischen seinen Endstückenden und dem Gesenk 22 gehalten wird, werden die Endflächen Wa, Wa an beiden Seitenrändern des Werkstückes W in Kontakt miteinander gebracht, während sie jeweils durch den Zwischenraum C geführt werden.
  • Dann wird, wenn das Gesenk 22 weiter nach unten verschoben wird, das Werkstück W4 zu der Innenfläche des Gesenks 22 während des Aufbringens der Kompressionsspannung auf dieses gepresst, wie dies durch die Pfeile X, X (siehe 3) gezeigt ist, da die Endflächen Wa, Wa an beiden Seitenrändern dazu gebracht werden, dass sie an der Bodenplatte 10 des kanalförmigen Profilabschnittes 1 in einem Zustand überlappen, bei dem die Endflächen Wa, Wa aneinander gepresst sind, wodurch, wie dies in 3 gezeigt ist, kontinuierliche gekrümmte Abschnitte 16, bei denen die Endflächen Wa, Wa an beiden Seitenrändern zu der Oberseite von innen gestaltet werden, zwischen der vertikalen Außenseitenwand 13 und der Längsaußenseitenwand 15 ausgebildet werden. Wenn die Positionen zwischen den Abschnitten, die zu Längsinnenseitenwänden 12 und der vertikalen Außenseitenwand 15 werden, nicht so gebogen werden, dass sie einen annähernd rechten Winkel ausbilden können, da die Längsaußenseitenwände 15 dazu gebracht werden, dass sie an der Bodenwand 10 des kanalförmigen Profilabschnittes 1 überlappen, während die Endflächen Wa, Wa des Werkstückes W4 aneinander gepresst sind, können die Abschnitte bei annähernd einem rechten Winkel bei der Vollendung des Pressformens gebogen werden. Somit ist die Herstellung des Aufbauelementes vollendet, wobei, da die Kompressionsspannung so gestaltet wird, dass sie auf den gekrümmten Abschnitt 16 bei dem vorstehend beschriebenen Nachschritt aufgebracht wird, die Kompressionsspannung an dem entsprechenden gekrümmten Abschnitt 16 belassen bleiben kann, verhindert wird, dass die Längsaußenseitenwand 15 einem Rückspringen selbst bei geöffnetem Gesenk unterworfen ist, wobei die Form der geschlossenen Profile 2, 2 fixiert werden kann.
  • Darüber hinaus kann selbst in einem Fall, bei dem die Endform eines Aufbauelementes eine Stoßstangenverstärkung ist, die entlang ihrer Länge in Übereinstimmung mit der Form einer Stoßstange gebogen oder gekrümmt wird, die das Design eines Kraftfahrzeuges bildet, da ein Biegen oder Krümmen in Längsrichtung von irgendeinem der Werkstücke W, W1, W2 oder W3 gleichzeitig mit dessen Biegen bei dem Vorschritt oder dem Zwischenschritt ausgeführt werden kann, die Anzahl der Prozesse verringert werden. Als Ergebnis können die Herstellkosten verringert werden. Da darüber hinaus das Werkstück W oder dergleichen in einem Zustand (bei dem Fall des Beispiels von diesem Ausführungsbeispiel) gebogen wird, bei dem es zuvor bei einem fixierten Krümmungsradius R1 entlang seiner Länge gekrümmt worden ist, ergeben sich keine Falten bei dem Werkstück W, wird kein Seitenrand nach innen geklappt und wird die Profilform nicht zusammengedrückt oder verformt, wodurch die Maßgenauigkeit der vertikalen Außenseitenwand 13 und der Längsaußenseitenwand 15, die die geschlossenen Profilabschnitte 2 bilden, und schließlich die Maßgenauigkeit des Aufbauelementes mit dem geschlossenen Profil verbessert werden können.
  • Bei dem vorstehend erwähnten Ausführungsbeispiel ist eine Herunterfallverhinderungseinrichtung 23, die das Fallen der beiden Seitenränder, die einander gegenüberstehen, des Werkstückes W4 ändern kann und die Endflächen Wa, Wa so führen kann, dass die Endflächen Wa, Wa in Kontakt miteinander gebracht werden, an der Seite des Stempels 21 von einer Pressform 20 vorgesehen (siehe die 1 bis 3). Jedoch kann die Herunterfallverhinderungseinrichtung 23 an der Seite des Gesenks 22 vorgesehen sein, wie dies in 10 gezeigt ist. In diesem Fall wird ein Herunterfallverhinderungszapfen 25, der die Herunterfallverhinderungseinrichtung 23 bildet, durch das Gesenk 22 so gehalten, dass sein Endstückendabschnitt üblicherweise eine festgesetzte Länge von der Innenfläche des Gesenks 22 vorragt und seine hintere Seite durch eine Druckfeder 26 gedrückt wird. Beim Pressformen wird zu Beginn das Werkstück W4 (das sekundär bearbeitete Werkstück, siehe 8), das bei dem Zwischenschritt gemäß der vorstehend beschriebenen Darlegung erhalten wird, an den Stempel 21 gesetzt. Da jedoch hierbei die Herunterfallverhinderungseinrichtung 23 an der Seite des Gesenks 22 angeordnet ist, ist es nicht erforderlich, ein Loch Wb, in das der Herunterfallverhinderungszapfen 25 eingeführt wird, in dem sekundär bearbeiteten Werkstück W4 auszubilden. Wenn jedoch das Loch Wb als ein Rohloch zum Verringern des Gewichtes verwendet wird, macht dies nichts.
  • Wenn das Gesenk 22 herunterfällt, nachdem das sekundär bearbeitet Werkstück W4 auf den Stempel 21 gesetzt worden ist, bewegen sich zunächst die Endstückenden (und Endflächen) Wa, Wa an beidem Seitenrändern des Werkstückes W in einer Richtung, in der sich beide nähern, während sie durch die Unterseite des Gesenks 22 geführt werden, und die Endflächen werden in Kontakt mit dem Vorsprungsfuß P des Herunterfallverhinderungszapfens 25 gebracht, der von dem Gesenk 22 vorragt, wodurch die Bewegung der Endflächen angehalten wird (siehe die linke Hälfte von 10). Danach fällt das Gesenk 22 weiter nach unten. Da dann die Bewegung der Endstückenden an den beiden Seitenrändern des Werkstückes W4 angehalten wird, verformt das Werkstück W4 allmählich den Abschnitt kontinuierlich von beiden Seitenrändern zu der Innenseite des Gesenks 22. Während des Verformens wird das Endstückende des Herunterfallverhinderungszapfens 25 in Kontakt mit der Bodenwand 10 des kanalförmigen Profilabschnittes 1 des Werkstückes W gebracht, wobei der Herunterfallverhinderungszapfen 25 entgegengesetzt zu dem Absenken des Gesenks 22 angehoben wird. Schließlich gleiten die Endstückenden an beiden Seitenrändern des Werkstückes W entlang der Radiusfläche 25a an dem Endstückende des Herunterfallverhinderungszapfens 25, wobei die Endstückenden des Werkstückes W unter dem entsprechenden Herunterfallverhinderungszapfen 25 sich nach vorn bewegen, während geringfügig der Zapfen 25 entgegen einer Druckkraft der Druckfeder 25 angehoben wird, und die Endflächen Wa, Wa werden miteinender in Kontakt gebracht.
  • Danach erreicht das Gesenk 22 den Bodentotpunkt der Presse und beide Seitenränder des Werkstückes W werden dazu gebracht, dass sie an der Bodenwand 10 des kanalförmigen Profilabschnittes 1 überlappen, während die jeweiligen Endflächen Wa, Wa aneinander gepresst werden. Gleichzeitig werden beide Seitenränder der Werkstückes W an die Innenfläche des Gesenks 22 gepresst, während sich die Kompressionskraft ergibt, die durch den Fall X, X gezeigt ist, wobei ein kontinuierlicher gekrümmter Abschnitt 16 zwischen der vertikalen Außenseitenwand 13 und der Längsaußenseitenwand 15 ausgebildet wird, wobei die Endflächen Wa, Wa von beiden Seitenrändern zu der Oberseite gestaltet werden (siehe die rechte Hälfte von 10). Daher kann die Kompressionsspannung in dem gekrümmten Abschnitt 16 verbleiben durch das Aufbringen von Kompressionskraft wie bei dem vorstehend erwähnten Ausführungsbeispiel. Es kann verhindert werden, dass die Längsaußenseitenwand 15 einem Rückfedern selbst bei offenem Gesenk ausgesetzt ist, und die Form der geschlossenen Profile 2, 2 ist fixiert. Außerdem kann bei diesem Ausführungsbeispiel, da der Herunterfallverhinderungszapfen 25 nicht in das sekundär bearbeitete Werkstück W4 eingeführt wird, die Form des Zapfens wahlweise entschieden werden. Beispielsweise kann er durch ein stabartiges Element ersetzt werden, das sich in der Längsrichtung des Werkstückes W4 erstreckt.
  • Die Form des Werkstückes W5, das in der vorstehend beschriebenen Weise geformt wird, wird normalerweise fixiert, indem die Bodenwand 10 des kanalförmigen Profilabschnittes 1 und die Längsaußenseitenwand 15 überlappend an diesem durch Schweißen fixiert werden. Da jedoch die Längsaußenseitenwand 15 des Aufbauelementes aus einem gekrümmten Abschnitt 16 mit einer Restkompressionsspannung besteht, wird kein Verzögerungsbruch, der häufig zu einem Problem bei Hochspannungsmaterialien wird, selbst dann erzeugt, wenn ein kostengünstiges Verstemmverfahren anstelle eines Schweißverfahrens angewendet wird. Da bei dem vorstehend erwähnten Ausführungsbeispiel ein Aufbauelement in der Längsrichtung bei dem Vorschritt oder dem Zwischenschritt zuvor gebogen oder gekrümmt wird und ein Pressformen so ausgeführt wird, dass die Bodenwand 10 des kanalförmigen Profilabschnittes 1 dazu gebracht wird, dass sie an der Längsinnenseitenwand 12 bei dem Schritt zum Ausbilden des gekrümmten Abschnittes (Nachschritt) überlappt, wird kein Verziehen oder Wellen gezeigt. Es tritt kein Problem wie beispielsweise ein Abtrennen (oder Beabstanden) der Bodenwand 10 von der Längsaußenseitenwand 15 vor dem Fixieren der Form auf.
  • Außerdem ist die Erfindung nicht auf eine Stoßstangenverstärkung, die in der Längsrichtung gebogen oder gekrümmt ist, beschränkt und stattdessen kann die Erfindung beispielsweise auf verschiedene Arten an Aufbauelementen mit einem geschlossenen Profil angewendet werden, wie beispielsweise auf eine Art, die beispielsweise in der Längsrichtung gerade ist, und auf eine Art, die mit einem kanalförmigen Profilabschnitt 1, der durch ein Biegen eines plattenförmigen Werkstückes W ausgebildet wird, und geschlossenen Profilabschnitten 2, 2 benachbart zu diesen versehen ist.
  • Außerdem kann bei dem Aufbauelement die vertikale Außenseitenwand 13 weggelassen werden. In diesem Fall wird ein gekrümmter Abschnitt 16 ausgebildet, der von dem Kontaktabschnitt der Endflächen Wa, Wa der beiden Seitenränder zu der Längsinnenseitenwand 12 fortlaufend ausgebildet ist.
  • Ein Aufbauelement mit einem geschlossenen Profil und ein Gerät und ein Verfahren zum Herstellen des Selben sind vorgesehen, um die Herstellkosten zu verringern und die Maßgenauigkeit durch einen einfachen Aufbau sicherzustellen. Das Gerät erzeugt ein Aufbauelement, das mit einem kanalförmigen Profilabschnitt und geschlossenen Profilabschnitten benachbart zu diesen versehen ist, durch ein Biegen eines Werkstückes, und umfasst eine Pressform, die aus einem Stempel und einer Stanze, die entgegengesetzt eingebaut sind und zum Pressformen so verwendet werden, dass beide Seitenränder des Werkstückes dazu gebracht werden, dass sie an der Bodenwand des kanalförmigen Profilabschnittes überlappen, und einer Herunterfallverhinderungseinrichtung ausgebildet ist, die verhindert, dass beide einander gegenüberstehende Seitenränder des Werkstückes, das in der Pressform presszuformen ist, herunterfallen, und führt beide Seitenränder so, dass ihre Endflächen in Kontakt miteinander gebracht werden. Da die Stanze eine Kompressionskraft auf das Werkstück aufbringt, wobei die Endflächen des Werkstückes, die mit der Herunterfallverhinderungseinrichtung in Kontakt gebracht werden, aneinander gepresst werden, wird ein gekrümmter Abschnitt mit einer Restkompressionsspannung in der Längsaußenseitenwand und der vertikalen Außenseitenwand ausgebildet.

Claims (4)

  1. Aufbauelement, das aus einem plattenartigen Stück ausgebildet ist und einen kanalförmigen Profilabschnitt (1) und zwei geschlossene Profilabschnitte (2) hat, die aus beiden Seitenwänden des kanalförmigen Profilabschnittes (1) ausgebildet sind, wobei die beiden geschlossenen Profilabschnitte (2) so ausgebildet sind, dass ihre Enden benachbart zu der Bodenwand des kanalförmigen Profilabschnittes (1) sind, um sich mit der Bodenwand zu überdecken, wobei die Seitenrandabschnitte der beiden gebogenen Abschnitte der geschlossenen Profilabschnitte (2) gebogen sind, um der Bodenwand gegenüberzustehen und um miteinander an ihren Endflächen in Kontakt zu stehen, wobei jeder der jeweiligen geschlossenen Profilabschnitte (2) einen ebenen Abschnitt hat, der mit der Seitenwand des kanalförmigen Profilabschnittes (1) in rechtem Winkel verbunden ist, und einen gekrümmten Abschnitt hat, der zwischen dem ebenen Abschnitt und der Bodenwand des kanalförmigen Profilabschnittes (1) gebogen ist und eine freie Endfläche an dem Seitenrandabschnitt hat, die den Oberteil des Elementes ausbildet und eine Druckspannung in der Krümmungsrichtung zwischen dem ebenen Abschnitt und dem Seitenrandabschnitt durch ein Fixieren der Seitenrandabschnitte hält.
  2. Gerät zum Herstellen eines Aufbauelementes gemäß Anspruch 1 mit: einer Pressform (20), die aus einer Stanze (21) und aus einem Gesenk (22) ausgebildet ist, die gegenüberstehend eingebaut sind, wobei sie beide Seitenränder des Aufbauelementes durch ein Pressformen so ausbildet, dass die Endflächen der beiden geschlossenen Profilabschnitte (2) dazu gebracht werden, dass sie die Bodenwand des kanalförmigen Profilabschnittes (1) überdecken; einer Herunterfallverhinderungseinrichtung (25) zum Führen von beiden Seitenrändern derart, dass die Endflächen der beiden Seitenränder in Kontakt miteinander gebracht werden, indem ein Herunterfallen der gegenüberstehenden beiden Seitenränder des Aufbauelementes verhindert wird, das in der Pressform (20) presszuformen ist; wobei das Gesenk (22) der Pressform (20) eine derartige Form hat, dass eine Druckspannung an den geschlossenen Profilabschnitten (2) erzeugt wird, indem die Endflächen des Aufbauelementes gepresst werden, die miteinander durch die Herunterfallverhinderungseinrichtung in Kontakt gebracht werden, wenn das Pressformen ausgeführt wird.
  3. Verfahren zum Herstellen eines Aufbauelementes gemäß Anspruch 1 mit den folgenden Schritten: einem ersten Schritt zum Ausbilden eines Primärbearbeitungselementes, das mit dem kanalförmigen Profilabschnitt (1) und mit Biegestücken ausgerüstet ist, die von beiden Seitenwänden des kanalförmigen Profilabschnittes (1) zu seiner Außenseite hin unter einem rechten Winkel gebogen sind; einem zweiten Schritt zum Ausbilden eines Sekundärbearbeitungselementes, das den geschlossenen Profilabschnitt (2) zusammenbringt durch ein Biegen der Seitenränder der jeweiligen Biegestücke des Primärbearbeitungselementes zu einer bestimmten Position; einem dritten Schritt zum Ausbilden der geschlossenen Profilabschnitte (2) durch ein Pressformen derart, dass die gegenüberstehenden Endflächen der beiden geschlossenen Profilabschnitte (2) an dem Sekundärbearbeitungselement dazu gebracht werden, dass sie die Bodenwand des kanalförmigen Profilabschnittes (1) in einem Zustand überdecken, bei dem die Endflächen in Kontakt miteinander gebracht sind, und zum Ausbilden von gekrümmten Abschnitten, die die geschlossenen Profilabschnitte (2) bilden, durch ein Erzeugen einer Druckspannung an dem Element, indem die Endflächen des Elementes, die miteinander in Kontakt gebracht sind, zueinander gedrückt werden; und einem vierten Schritt zum Fixieren der Seitenrandabschnitte.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 3, wobei das Element in seiner Längsrichtung bei dem ersten oder zweiten Schritt gekrümmt wird.
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