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DE60006734T2 - Unterbrecher - Google Patents

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DE60006734T2
DE60006734T2 DE60006734T DE60006734T DE60006734T2 DE 60006734 T2 DE60006734 T2 DE 60006734T2 DE 60006734 T DE60006734 T DE 60006734T DE 60006734 T DE60006734 T DE 60006734T DE 60006734 T2 DE60006734 T2 DE 60006734T2
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DE
Germany
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fixed electrodes
contact
movable electrode
circuit breaker
housing
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60006734T
Other languages
English (en)
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Inventor
Kazumoto Nagoya-shi Konda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Wiring Systems Ltd
AutoNetworks Technologies Ltd
Sumitomo Electric Industries Ltd
Original Assignee
Sumitomo Wiring Systems Ltd
AutoNetworks Technologies Ltd
Sumitomo Electric Industries Ltd
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Publication date
Application filed by Sumitomo Wiring Systems Ltd, AutoNetworks Technologies Ltd, Sumitomo Electric Industries Ltd filed Critical Sumitomo Wiring Systems Ltd
Publication of DE60006734D1 publication Critical patent/DE60006734D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60006734T2 publication Critical patent/DE60006734T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/05Two-pole devices
    • H01R33/06Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other
    • H01R33/08Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other for supporting tubular fluorescent lamp
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/08Arrangements to facilitate replacement of a switch, e.g. cartridge housing
    • H01H9/085Arrangements to facilitate replacement of a switch, e.g. cartridge housing contact separation effected by removing contact carrying element
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/58Electric connections to or between contacts; Terminals
    • H01H2001/5877Electric connections to or between contacts; Terminals with provisions for direct mounting on a battery pole
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/10Adaptation for built-in fuses
    • H01H2009/108Building a sliding and/or a removable bridging connector for batteries

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
  • Contacts (AREA)

Description

  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Leistungsschalter, der typischerweise im Verlauf von Stromkabeln in einem Elektrofahrzeug vorgesehen sein kann.
  • 2. Beschreibung des einschlägigen Standes der Technik
  • Bei bestimmten Modellen von elektrischen Fahrzeugen ist ein Leistungsschalter im Verlauf von Stromkabeln vorgesehen, so daß diese bei Bedarf, wie etwa bei der Wartung, unterbrochen werden können. Ein Beispiel des Standes der Technik für einen solchen Leistungsschalter ist in der japanischen Offenlegungsschrift (Kokai) Nr. 223439/1997 beschrieben. Wie in 10 gezeigt ist, weist der allgemein unter a gezeigte Leistungsschalter ein Gehäuse b und zwei zylindrische feststehende Elektroden c und d auf, die freistehend im Gehäuse b angeordnet sind, so daß sie einen bipolaren Aufbau zur Verfügung stellen. Eine feststehende Elektrode c ist mit einer an ein Elektrokabel e angedrückten metallischen Anschlußplatte f verbunden, während die weitere feststehende Elektrode d über eine Sammelschiene h mit einem Ende einer Schmelzsicherung i verbunden ist. Das andere Ende der Schmelzsicherung i ist mit einer an ein Elektrokabel e angedrückten metallischen Anschlußplatte g verbunden.
  • Eine bewegliche Elektrode j mit einem Handgriff o kann in oder außer Kontakt mit den feststehenden Elektroden c und d gebracht werden. Die Kombination dieser Elektroden stellt einen Trennschalter p dar, der zwischen den Elektrokabeln mit der Schmelzsicherung i in Reihe verbunden ist. Die bewegliche Elektrode j des Trennschalters p weist Kontakte k und m auf, die über einen Verbindungsabschnitt n eine Verbindung herstellen. Die Kontakte k und m werden in oder außer Kontakt mit den feststehenden Elektroden c und d gebracht, um einen Durchgang zwischen den Elektrokabeln e herzustellen oder zu unterbrechen.
  • Bei Elektrofahrzeugen ist es heutzutage erforderlich, daß sie kleinere und leichtere Teile verwenden, wobei der Leistungsschalter a keineswegs eine Ausnahme darstellt. Ein Problem bei diesem Leistungsschalter ist es, daß seine minimale Größe durch den bipolaren Aufbau der feststehenden Elektroden c und d bestimmt wird, und die Erfordernis einer weiteren Verringerung der Größe und des Gewichts nicht erfüllt werden kann.
  • Als ein weiteres Problem, um die bewegliche Elektrode j in Eingriff mit den feststehenden Elektroden c und d zu bringen, müssen die zwei Kontakte k und m deckungsgleich mit der jeweiligen feststehenden Elektrode c bzw. d sein, jedoch beinhaltet dies einen umständlichen Arbeitsschritt. Falls die Kontakte und die feststehenden Elektroden in Positionen installiert sind, die von einer exakten Übereinstimmung versetzt sind, erhöht sich der zum Einsetzen der beweglichen Elektrode j erforderliche Druck, wodurch es schwierig wird, diese Elektrode in oder außer Kontakt mit den feststehenden Elektroden zu bringen.
  • Die Schrift EP 0 537 751 A beschreibt einen Leistungsschalter gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
  • BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung entstand unter diesen Umständen und hat die Aufgabe, einen Leistungsschalter zur Verfügung zu stellen, der kleiner und leichter gemacht ist und es leichter macht, die bewegliche Elektrode in oder außer Kontakt mit den feststehenden Elektroden zu bringen.
  • Um die oben genannte Aufgabe zu lösen, wird gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung ein Leistungsschalter zur Verfügung gestellt, welcher aufweist: ein Paar feststehende Elektroden, eine bewegliche Elektrode, die mit dem Paar von feststehenden Elektroden in oder außer Kontakt gebracht wird, um eine Verbindung der feststehenden Elektroden herzustellen bzw. zu unterbrechen, und ein Gehäuse der beweglichen Elek trode, das aus einem Isolierharz gefertigt ist, wobei die bewegliche Elektrode in einstückiger Kombination Halteteile aufweist, die in dem Gehäuse gehalten sind, eine Kontaktfahne, die entweder die feststehenden Elektroden kontaktiert oder von ihnen abhebt, und ein Verbindungsteil mit einer geringen Breite, welches die Halteteile und die Kontaktfahne miteinander verbindet.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung bilden die Halteteile eine Röhrenform, welche die Kontaktfahne umgibt.
  • Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung ist die Kontaktfahne im distalen Endabschnitt durch einen Schlitz längsgeteilt, der sich vom distalen Ende zum Ansatzende hin erstreckt.
  • Gemäß einem vierten Aspekt der Erfindung sind die feststehenden Elektroden jeweils mit einer elastischen Fahne versehen, die durch Biegen des freien Endes in eine U-Form gebildet ist, so daß sie parallel mit der Richtung ist, in der die bewegliche Elektrode eingesetzt ist.
  • Bei dem ersten Aspekt der Erfindung hat das Paar von feststehenden Elektroden einen einpoligen Aufbau, der durch gegenüberliegende Anordnung von zwei Elektroden hergestellt wird. Im Vergleich mit feststehenden Elektroden, die in einem bipolaren Aufbau angeordnet sind, erfordert der einpolige Aufbau weniger Einbauraum, und es kann ein kleinerer und leichterer Leistungsschalter verwirklicht werden. Die feststehenden Elektroden eines einpoligen Aufbaus besitzen darüber hinaus den Vorteil, daß die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Versatzes zwischen den Positionen des Paares von feststehenden Elektroden und der beweglichen Elektrode verringert wird, wodurch es leichter gemacht wird, die bewegliche Elektrode in oder außer Kontakt mit den feststehenden Elektroden zu bringen. Als ein weiterer Vorteil ist die bewegliche Elektrode in einem aus einem Isolierharz gefertigten Gehäuse enthalten, so daß die Sicherheit gewährleistet ist, wenn sie in oder außer Kontakt mit den feststehenden Elektroden gebracht wird.
  • Da die bewegliche Elektrode in dem Gehäuse enthalten ist, könnte man vermuten, daß der Arbeitsschritt des Positionierens des Gehäuses einen Versatz mit den Positionen der feststehenden Elektroden eher hervorrufen als beseitigen wird. Bei der vorliegenden Erfindung kommt dies jedoch nicht vor; die Kontaktfahne der beweglichen Elektrode, welche das Paar von feststehenden Elektroden kontaktiert, und das im Gehäuse gehaltene Halteteil sind über das Verbindungsteil mit einer geringen Breite miteinander verbunden, und sobald sich das Verbindungsteil verformt, indem es sich durchbiegt, nimmt es jeglichen Positionsversatz auf und gewährleistet so, daß keine Scheuerbeanspruchung auf die bewegliche Elektrode bzw. die feststehenden Elektroden ausgeübt wird. Dies erleichtert den Vorgang, mit dem die bewegliche Elektrode in oder außer Kontakt mit den feststehenden Elektroden gebracht wird.
  • Bei dem zweiten Aspekt der Erfindung sind die Halteteile der beweglichen Elektrode in einer die Kontaktfahne umgebenden Röhrenform ausgebildet, weshalb es der Kontaktfahne unmöglich ist, sich durch Anstoßen gegen einen Fremdkörper zu verformen oder beim Herstellungsvorgang bei dem Schritt des Einbaus der beweglichen Elektrode am Gehäuse beschädigt zu werden.
  • Bei dem dritten Aspekt der Erfindung ist der distale Endabschnitt der Kontaktfahne der beweglichen Elektrode durch einen Schlitz in zwei Teile längsgeteilt, weshalb die bewegliche Elektrode, wenn sie mit den feststehenden Elektroden in Eingriff gebracht wird, eine bessere Passung besitzt und dadurch einen stabilen Kontakt mit diesen gewährleistet.
  • Bei dem vierten Aspekt der Erfindung sind die feststehenden Elektroden jeweils mit der elastischen Fahne versehen und können daher einen stabileren Kontakt mit der Kontaktfahne der beweglichen Elektrode aufweisen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • 1 zeigt im Schnitt die Steckereinheit und die Buchseneinheit eines Leistungsschalters gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung im voneinander getrennten Zustand zum Unterbrechen des Kreises;
  • 2 zeigt im Schnitt die beiden Grundeinheiten im zusammengefügten (verbundenen) Zustand zum Schließen des Kreises;
  • 3 ist eine perspektivische auseinandergezogene Ansicht der wesentlichen Teile des Leistungsschalters gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • 4 ist eine Draufsicht auf die bewegliche Elektrode in dem Leistungsschalter gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • 5 ist eine Vorderansicht der gleichen beweglichen Elektrode;
  • 6 ist eine Seitenansicht der gleichen beweglichen Elektrode;
  • 7 ist eine perspektivische auseinandergezogene Ansicht der wesentlichen Teile eines Leistungsschalters gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung;
  • 8 ist eine Schnittansicht eines Leistungsschalters gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung;
  • 9 ist eine perspektivische Ansicht von einer der gepaarten feststehenden Elektroden, die in dem Leistungsschalter gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung verwendet werden; und
  • 10 ist eine perspektivische Ansicht eines Leistungsschalters des Standes der Technik.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Im nachfolgenden sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben.
  • Erste Ausführungsform
  • Es wird nun die erste Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die 16 beschrieben. Diese Ausführungsform betrifft einen Leistungsschalter, der im Verlauf von Versorgungskabeln in einem Elektrofahrzeug vorgesehen ist. Der Leistungsschalter besteht aus einer Steckereinheit 10, die im unteren Block von 1 gezeigt ist, und einer Buchseneinheit 20, die im oberen Block gezeigt ist. Es wird zuerst eine Beschreibung der Steckereinheit 10 gegeben, die eine innere Röhre 11 und eine äußere Röhre 12 aufweist, welche jeweils die Form einer allgemein rechteckigen Röhre besitzen und in ihrer Kombination ein auf der Unterseite abgeschlossenes Steckergehäuse 13 bilden, in dessen Innerem ein Paar von feststehenden Elektroden 14 befestigt ist. Jede feststehende Elektrode 14 ist durch Biegen einer Metallplatte in eine allgemeine L-Form ausgebildet. Die Unterseiten 14A der feststehenden Elektroden 14 sind mit Schrauben 15 am Boden des Steckergehäuses 13 befestigt, und ihre vertikalen Seiten 14B sind an entgegengesetzten Seiten einer Elektrodenhalteplatte 16 befestigt, die freistehend und einstückig mit der Mitte der inneren Röhre 11 angeordnet ist. Jede vertikale Seite 14B weist einen sich in der Vertikalrichtung erstreckenden Kontakthöcker 14C auf.
  • Jede Schraube 15 spannt auch eine metallische Anschlußplatte 18 fest, die an jedem Kabel 17 in der Versorgungsleitung eines Elektrofahrzeugs festgeklemmt ist, so daß die zwei Kabel 17 durch die beiden feststehenden Elektroden 14 unterbrochen sind. Die linke Seite der äußeren Röhre 12 des Steckergehäuses 13 weist eine Eingriffswand 19 auf, die einstückig damit vorsteht, wobei in dieser Wand ein Eingriffsloch 19A ausgebildet ist.
  • Die Buchseneinheit 20 weist ein Buchsengehäuse 21 und eine darin enthaltene bewegliche Elektrode 30 auf. Das aus einem Isolierkunstharz geformte Buchsengehäuse 21 besteht aus einer Elektrodenhalteröhre 22 mit der Form einer rechteckigen Röhre, die in die innere Röhre 11 des Steckergehäuses 13 eingesteckt wird, und einer äußeren Röhre 23, die zwischen die innere Röhre 11 und die äußere Röhre 12 des Steckergehäuses 13 eingeschoben werden kann. Das Buchsengehäuse 21 besitzt die Form eines umgestülpten Behälters, wobei die beiden Röhren 22 und 23 auf der Oberseite miteinander verbunden sind, und kann in das Steckergehäuse 13 eingefügt werden. Die äußere Röhre 23 des Buchsengehäuses 21 weist als damit einstückigen Teil eine elastische Eingriffsfahne 24 auf, die sich vom unteren Ende der linken Seite nach oben erstreckt. Wenn die zwei Gehäuse 13 und 21 gemäß der Darstellung in 2 zusammengesetzt sind, fügt sich ein Eingriffsvorsprung 24A der elastischen Eingriffsfahne 24 in das Eingriffsloch 19A im Steckergehäuse 13 ein, wodurch das Buchsengehäuse 21 nicht aus dem Steckergehäuse 13 herausrutschen kann. Die äußere Röhre 23 des Buchsengehäuses 21 weist eine in sie eingesetzte ringförmige Wasserdichtung 25 auf, so daß sich die innere Umfangsfläche der Wasserdichtung 25 im zusammengesetzten Zustand der beiden Gehäuse 13 und 21 in inniger Anlage an der äußeren Umfangsfläche der inneren Röhre 11 des Steckergehäuses 13 befindet und so das Eindringen von Wasser in die innere Röhre 11 verhindert.
  • Die Elektrodenhalteröhre 22 hält die bewegliche Elektrode 30, die gegen Herausrutschen durch ein Halteelement 26 gesichert ist, das wiederum mittels eines Eingriffsvorsprungs 22A am unteren Ende der Elektrodenhalteröhre 22 gegen Herausrutschen gesichert ist.
  • Es wird nun die bewegliche Elektrode 30 im Detail beschrieben. Diese Elektrode ist durch Biegen einer einzigen Metallplatte in die in den 3-6 gezeigte Form ausgebildet. Wie in 5 konkret gezeigt ist, weist die bewegliche Elektrode 30 eine im wesentlichen U-förmige Kontaktfahne 31 mit einer U-förmigen Biegung 31A auf, die sich nach unten erstreckt, wobei sich der Abstand der beiden Arme zunehmend verringert, so daß diese an den unteren Enden nach außen hin gekrümmte Führungen 31B bilden. Der Abstand zwischen den gekrümmten Führungen 31B ist so eingestellt, daß er kleiner als die Dicke der Elektrodenhalteplatte 16 der Steckereinheit 10 ist. Die bewegliche Elektrode 30 weist des weiteren ein Paar von Halteteilen 32 in einer solchen Position auf, daß sie die Kontaktfahne 31 von entgegengesetzten Seiten her kontaktieren. Die Halteteile 32 haben jeweils einen U-förmigen Querschnitt und bilden im zusammengesetzten Zustand eine rechteckige Röhre, welche die Kontaktfahne 31 von entgegengesetzten Seiten her hält und in der Elektrodenhalteröhre 22 des Buchsengehäuses 21 aufgenommen ist. Die in die Elektrodenhalteröhre 22 eingesteckten Halteteile 32 stellen keinen Anlagekontakt mit deren Innenflächen her, sondern lassen einen geringen Spalt frei, der groß genug ist, um eine gewisse Flatterbewegung zuzulassen.
  • Das obere Ende eines jeden Halteteiles 32 und die U-förmige Biegung 31A der Kontaktfahne 31 sind mit Hilfe eines Verbindungsteiles 33 mit einer geringen Breite als Einheit zusammengefügt, so daß die Kontaktfahne 31 von oben her aufgehängt ist und zwischen den Halteteilen 32 liegt. Das Verbindungsteil 33 mit einer geringen Breite, das die Kontaktfahne 31 aufgehängt hält, kann sich in einer Durchbiegung verformen, so daß die unteren Enden der Kontaktfahne 31 in der Richtung des zweispitzigen Pfeils A in 1 hin- und herschwingen. Jedes Halteteil 32 weist an seinem unteren Ende einen nach innen gebogenen Kontaktfahnenschutz 34 auf.
  • Der Leistungsschalter gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung mit dem obenstehend beschriebenen Aufbau funktioniert folgendermaßen. Wenn die Buchseneinheit 20 nicht in die Steckereinheit 10 eingeschoben ist, wie in 1 gezeigt ist, stehen die feststehenden Elektroden 14 nicht in Kontakt miteinander, so daß die Elektrokabel 17 elektrisch unterbrochen sind.
  • Wenn die Buchseneinheit 20 in die Steckereinheit 10 eingeschoben wird, wird die Elektrodenhalteröhre 22 der Buchseneinheit 20 zuerst in die innere Röhre 11 des Stekkergehäuses 13 eingeschoben, und da sie von der inneren Umfangsfläche der inneren Röhre 11 geführt wird, wird das Einfügen der Buchseneinheit 20 fortgesetzt, bis die Kontaktfahne 31 der beweglichen Elektrode 30 die beiden feststehenden Elektroden 14 kontaktiert und übergreift, wodurch ein Durchgang zwischen diesen feststehenden Elektroden hergestellt wird (s. 2).
  • Bei dem obenstehend beschriebenen Einsetzvorgang werden das Gehäuse 13 der Stekkereinheit 10 und das Gehäuse 21 der Buchseneinheit 20 ineinandergeschoben, um einen Positionierungseffekt zu bewirken, und die bewegliche Elektrode 30 kontaktiert und übergreift die feststehenden Elektroden 14 in den durch diesen Positionierungseffekt festgelegten Positionen. Die feststehenden Elektroden 14 sind im Steckergehäuse 13 befestigt, und die bewegliche Elektrode 30 ist im Buchsengehäuse 21 vorgesehen, so daß die beiden Gruppen von Elektroden 14 und 30 einander theoretisch in angemessenen Relativpositionen kontaktieren müßten. In der Praxis sind jedoch verschiedentlich Abweichungen wie etwa Abweichungen beim Biegen von Elektroden, beim Formen von Gehäusen und beim Einbau von Elektroden nicht zu vermeiden, und selbst wenn die Gehäuse 13 und 21 infolge des Positionierungseffektes in den normalen Positionen zusammengesetzt werden können, kann es vorkommen, daß die beiden Gruppen von Elektroden 14 und 30 zueinander versetzt sind. In einem solchen Fall könnten die Elektroden 14 und 30 bei dem Vorgang des Zusammensetzens der Gehäuse 13 und 21 anfänglich schräg oder in einem versetzten Zustand miteinander in Berührung kommen.
  • Bei der betrachteten Ausführungsform ist die Kontaktfahne 31 der beweglichen Elektrode 30 über das Verbindungsteil 33 mit einer geringen Breite an jedes Halteteil 32 angefügt. Selbst wenn die Halteteile 32 in Bezug auf das Steckergehäuse 13 so positioniert sind, als seien sie einstückig mit dem Buchsengehäuse 21 ausgebildet, verformt sich daher das Verbindungsteil 33 mit einer geringen Breite in einer Durchbiegung, wenn die Kontaktfahne 31 in das Steckergehäuse 13 eingeschoben wird, bis sie die feststehenden Elektroden 14 übergreift; infolgedessen wird jeglicher Versatz zwischen den beiden Gruppen von Elektroden 14 und 30 wirksam aufgenommen, und diese Elektroden gelangen problemlos in die letztendlichen Einfügepositionen, ohne irgendwelche ungehinderten Scheuerbeanspruchungen zu erzeugen. Überdies können die Halteteile 32 der beweglichen Elektrode 30 innerhalb der Elektrodenhalteröhre 22 des Buchsengehäuses 21 eine gewisse Flatterbewegung ausführen, wobei auch dieses Flattern den Ef fekt hat, Positionierungsabweichungen aufzunehmen. Infolgedessen kann die Buchseneinheit 20 (bewegliche Elektrode 30) auf sehr einfache Weise in und außer Eingriff mit der Steckereinheit 10 (feststehende Elektroden 14) gebracht werden.
  • Offensichtlich besitzt das Paar von feststehenden Elektroden 14 einen einpoligen Aufbau, der durch die gegenüberliegende Anordnung von zwei Elektroden hergestellt wird. Im Vergleich mit dem Leistungsschalter des Standes der Technik, bei dem feststehende Elektroden in einem bipolaren Aufbau angeordnet sind, erfordert der einpolige Aufbau einen kleineren Einbauraum, und ein kleinerer und leichterer Leistungsschalter kann erzielt werden. Als ein weiterer Vorteil ist die bewegliche Elektrode 30 in dem aus einem Isolierharz gefertigten Buchsengehäuse 21 enthalten, so daß die Sicherheit gewährleistet ist, wenn sie in oder außer Eingriff mit den feststehenden Elektroden 14 gebracht wird. Überdies bilden bei der betrachteten ersten Ausführungsform die Halteteile 32 der beweglichen Elektrode 30 eine Röhrenform, welche die Kontaktfahne 31 umgibt, so daß keine Möglichkeit für die Kontaktfahne 31 besteht, sich durch Anstoßen gegen einen Fremdkörper zu verformen oder bei dem Vorgang der Herstellung des Leistungsschalters während des Vorgangs des Einbaus der beweglichen Elektrode 30 am Buchsengehäuse 21 beschädigt zu werden.
  • Zweite Ausführungsform
  • 7 zeigt die zweite Ausführungsform der Erfindung. Sie unterscheidet sich in zwei Punkten von der ersten Ausführungsform: erstens weist die Kontaktfahne 31 der beweglichen Elektrode 30 einen Schlitz 35 auf, der sich vom distalen Ende auf das Ansatzende hin erstreckt, so daß er den distalen Endabschnitt der Länge nach in zwei Teile teilt; zweitens sind zwei Kontakthöcker 14C auf entsprechende Weise an jeder feststehenden Elektrode 14 ausgebildet. Die weiteren Merkmale der zweiten Ausführungsform sind im wesentlichen die gleichen wie bei der ersten Ausführungsform und erfordern keine ausführliche Beschreibung.
  • Bei dieser Bauform kontaktieren die geteilten Abschnitte des Kontaktsteckers 31 jeweils die beiden Kontakthöcker 14C und stellen so einen formschlüssigeren Kontakt zwischen den beiden Gruppen von Elektroden zur Verfügung.
  • Dritte Ausführungsform
  • Die 8 und 9 zeigen die dritte Ausführungsform der Erfindung. Auch diese unterscheidet sich in zwei Punkten von der ersten Ausführungsform: erstens weist die vertikale Seite 14A einer jeden feststehenden Elektrode 14 eine elastische Fahne 14D auf, die durch Hinunterbiegen ihres freien Endes in eine U-Form ausgebildet ist; zweitens weist die vertikale Seite 14A eine Eingriffsfahne 14E auf, die von ihrem oberen Ende vorsteht und in Eingriff mit dem oberen Abschnitt der Elektrodenhalteplatte 16 des Steckergehäuses 13 gelangt. Die weiteren Merkmale der dritten Ausführungsform sind im wesentlichen die gleichen wie bei der ersten Ausführungsform und erfordern keine ausführliche Beschreibung.
  • Bei dieser Bauform trägt die elastische Fahne 14D einer jeden feststehenden Elektrode 14 auch zur Erzeugung einer elastischen Kraft am Berührungspunkt mit der beweglichen Elektrode 30 bei, und selbst wenn an den feststehenden Elektroden 14 keine Kontakthöcker vorgesehen sind, können sie über die gesamte Fläche der Kontaktfahne 31 in Kontakt mit der beweglichen Elektrode treten. Infolgedessen können die beiden Gruppen von Elektroden einen zuverlässigeren Kontakt besitzen, während gleichzeitig der Kontaktwiderstand verringert ist.
  • Weitere Ausführungsformen
  • Die vorliegende Erfindung ist keineswegs auf die anhand der vorausgegangenen Beschreibung und die beigefügte Zeichnung beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Auch die nachfolgenden Ausführungsformen sind realisierbar und im technischen Schutzumfang der Erfindung enthalten.
    • (1) Bei jeder der obenstehend beschriebenen Ausführungsformen sind die feststehenden Elektroden von einem bipolaren Typ, können jedoch von einem dreipoligen Typ sein, bei dem sie mit drei Bereichen eines Kreises versehen sind, die durch einen Winkel von 120° voneinander beabstandet sind, wobei eine feststehende Elektrode zwei zueinander benachbarten feststehenden Elektroden gegenüberliegend angeordnet ist, so daß zwei feststehende Elektroden bezüglich einer gemeinsamen feststehenden Elektrode ein Paar bilden.
    • (2) Bei jeder der obenstehend beschriebenen Ausführungsformen ist der Leistungsschalter so gestaltet, daß er nur eine Schaltfunktion besitzt, jedoch kann er auch so gestaltet sein, daß eine mit den feststehenden Elektroden verbundene Schmelzsicherung in die Steckereinheit eingegliedert ist.
    • (3) Bei jeder der obenstehend beschriebenen Ausführungsformen befindet sich das Paar von feststehenden Elektroden auf der Steckerseite, und die bewegliche Elektrode auf der Buchsenseite, die in die Steckerseite eingeschoben wird. Der Grundgedanke der Erfindung ist auch dann anwendbar, wenn sich das Paar von feststehenden Elektroden auf der Buchsenseite und die bewegliche Elektrode auf der Steckerseite befindet.
    • (4) Falls sich das Paar von feststehenden Elektroden auf der Steckerseite befindet, ist die jeweilige Formgebung der feststehenden Elektroden nicht auf einen Zylinder beschränkt und kann ein Prisma sein. Selbst nicht-säulenartige Formen liegen im Schutzumfang der Erfindung.

Claims (4)

  1. Leistungsschalter, welcher aufweist: ein Paar feststehende Elektroden (14); eine bewegliche Elektrode (30), die mit dem Paar von feststehenden Elektroden (14) in und außer Kontakt gebracht wird, um eine Verbindung der feststehenden Elektroden (14) herzustellen bzw. zu unterbrechen; und ein Gehäuse (21) der beweglichen Elektrode (30), das aus einem Isolierharz gefertigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Elektrode (30) in einstückiger Kombination Halteteile (32) aufweist, die in dem Gehäuse gehalten sind, eine Kontaktfahne (31), die entweder die feststehenden Elektroden (14) kontaktiert oder von ihnen abhebt; und ein Verbindungsteil (33) mit einer geringen Breite, welches die Halteteile (32) und die Kontaktfahne (31) miteinander verbindet.
  2. Leistungsschalter nach Anspruch 1, bei dem die Halteteile (32) eine Röhrenform bilden, welche die Kontaktfahne (31) umgibt.
  3. Leistungsschalter nach Anspruch 1, bei dem die Kontaktfahne (31) im distalen Endabschnitt durch einen Schlitz (35) längsgeteilt ist, der sich vom distalen Ende zum Ansatzende erstreckt.
  4. Leistungsschalter nach Anspruch 1, bei dem die feststehenden Elektroden (14) jeweils mit einer elastischen Fahne (31) versehen sind, die durch Biegen des freien Endes in eine U-Form gebildet ist, so daß sie parallel mit der Richtung ist, in der die bewegliche Elektrode (30) eingesetzt ist.
DE60006734T 1999-03-11 2000-03-10 Unterbrecher Expired - Lifetime DE60006734T2 (de)

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