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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die Erfindung betrifft Schichtmaterialien,
die eine Membran aus expandiertem PTFE beinhalten und als Filtermedien
einsetzbar sind, mit denen Feststoffe aus Fluidströmen ausgefiltert
werden, beispielsweise aus Industriegasströmen, Industrie- und Hausstaubsauger-Schmutzströmen und
dergleichen.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die Beseitigung von Partikeln aus
einem Gasstrom kennt eine langzeitige Praxis auf verschiedenen Gebieten
der Industrie und der Verbraucher. Herkömmliche Mittel zum Ausfiltern
von Partikeln und dergleichen aus Gasströmen enthalten – nicht
ausschließlich – Filterbeutel,
Filterschläuche
und Filterpatronen. Aus Zweckmäßigkeitsgründen wird
hier der Begriff "Filterelement" benutzt, um kollektiv
auf all diese Typen von Filtereinrichtungen Bezug zu nehmen.
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Herkömmliche Filtermethoden verwenden Filtermedien,
um Partikel in der Tiefe des Elements abzufangen, wobei sich die
Partikel in und/oder an dem Element aufbauen und dabei der Filtrierwirkungsgrad
des Elements steigt. Nachdem eine Menge Staub auf der Oberfläche des
Filterelements einen Kuchen gebildet hat, verringert sich der Strömungsdurchsatz
von Gas durch das Element auf einen Wert, bei dem der massive Staubkuchen
von dem Element entfernt werden muß, typischer Weise durch irgendeine
Form von Bewegung, beispielsweise Vibration oder dergleichen. Herkömmliche
Filterelemente sind typischer Weise aus Filz und/oder Stoff aus
einer Vielfalt von Werkstoffen aufgebaut, darunter Polyester, Polypropylene,
Aramide, Glase und Fluorpolymere. Die Auswahl des Typs der verwendeten
Medien basiert typischer Weise auf dem Gasstrom, mit welchem das
Filterelement in Berührung
tritt, den Betriebsbedingungen des Systems und dem Typ der auszufilternden
Teilchen.
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Eine signifikante Entwicklung auf
dem Gebiet der Partikelfilterung wurde erreicht, als eine Membran
aus expandiertem PTFE auf einem Oberflächenlaminat auf herkömmlichen
Filterelementen angeordnet wurde. Ein Beispiel findet sich in dem US-Patent
4 878 930, welches eine Filterpatrone zum Beseitigen von Staubpartikeln
aus einem Strom sich bewegenden Gases oder bewegter Luft betrifft.
Bevorzugte Filtermedien für
die Patrone sind Filz- oder Stoffkomposite, die eine Schicht einer
Membran aus porösem,
expandiertem Polytetrafluorethylen enthalten.
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Der Einsatz einer Membran aus expandiertem
PTFE (im folgenden expandierte PTFE-Membran) steigert in großem Umfang
die Leistungsfähigkeit
von Filterelementen deshalb, weil sich die Partikel auf der Oberfläche des
expandierten PTFE ansammeln, und nicht in der Tiefe der Elemente,
wie es der Fall ohne Schicht aus expandiertem PTFE war. Verschiedene
beträchtliche
Vorteile wurden bei diesen Filterelementen beobachtet: Erstens war
der Filtrierwirkungsgrad der Elemente von Beginn des Filtriervorgangs
an groß,
und es bestand keine Notwendigkeit für den "Aufbau" eines Partikelkuchens, um eine hohe
Effizienz zu erreichen. Zweitens waren die Elemente langlebiger,
weil keine Partikel in den Trägerstoff
des Elements gelangten und an den Fasern rieben und sie dadurch
verschlissen. Drittens war bei reinigungsfähigen Systemen die zum Befreien
der Elemente von den Partikelkuchen erforderliche Reinigungsenergie
deshalb geringer, weil die Oberfläche der Membran glatt war und
eine geringere Oberflächenenergie
besaß.
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Es gibt derzeit eine Reihe von Staubsaugern, die
in eftektiver Weise entweder nur trockenes Material aufnehmen können, oder
sowohl trockenes als auch feuchte Stoffe. Diese Geräte finden
sich in einer Vielfalt von Ausführungsformen,
im Grunde genommen enthalten sie aber sämtlich einen umfangreichen
Aufnahmebehälter
mit einer an dem Behälter angebrachten
Saugeinheit. Trokkene und/oder nasse Stoffe werden während des
Saugvorgangs durch einen Schlauch in den Aufnahmetank gezogen.
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Im Fall der Trockenmaterialaufnahme
ist es wichtig, daß der
in den Aufnahmebehälter
eines Staubsaugers eingezogene Staub nicht durch die Vakuum-Ansaugung
in die Luft außerhalb
des Behälters geblasen
wird. Um dies zu vermeiden, werden sämtliche Staubsauger mit irgendeiner
Form von Filter verkauft, der sich zwischen dem Behälter und
dem Auslaß befindet,
damit der Filter eine Trockenstaubverunreinigung aus dem Behälter des
Staubsaugers aufnimmt. Im Fall von Naß-/Trocken-Saugern (hier zweckmäßiger Weise
als "Naßtrockensauger" bezeichnet) ist
eine gängige
Beschwerde von Benutzern die, daß die Filter sich nicht für nasse
Materialien eignen. Wenn der typische Filter für Naßtrockensauger Wasser oder
auch nur nassen Stoffen (beispielsweise nassem Laub) ausgesetzt
ist, pflegt das Wasser die Papierfilter durchzunässen und zerstört sie rasch,
wenn schwere Reinigungsbedingungen vorliegen. Zahlreiche dieser
Probleme wurde überwunden
durch den Einsatz von Naßtrockensauger-Filtern,
die ein hydrophobes und luftdurchlässiges Filtermaterial verwenden,
beispielsweise expandiertes Polytetrafluorethylen (PTFE). Diese
verbesserten Filterpatronen für
Naßtrockensauger
sind beziehbar von W. L. Gore & Associates,
Inc. unter der Handelsbezeichnung CLEANSTREAM®. Diese
Filter haben bei ihrem Einsatz gezeigt, daß mit ihnen ein Filtrierwirkungsgrad
von 60 bis 99% und mehr für
0,3 Mikrometer große
Partikel erreichbar ist, vorzugsweise ein Wirkungsgrad von 99,7
bis 99,97 und mehr.
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Im Verlauf der Zeit kann das Auftreffen
der Partikel die Filterleistung beträchtlich beeinflussen, sei es
nun bei einem Filtermedium mit Membran oder ohne Membran. Das direkte
Auftreffen von Teilchen und der Aufschlag von Staub hat gemeinsame
Auswirkungen auf die meisten porösen
Luftfiltermedien, ungeachtet des Materials und des Aufbaus. Unabhängig davon
beispielsweise, ob die Filtermedien durch Schleuderbonden oder Schmelzblasen
gebildetes Polyester, Polypropylen, Polyethylen, Glasfaser, Mikroglasfaser
oder eine ePTFE-Membran
aufweisen, kann der Partikelaufprall zu einer verminderten Durchlässigkeit
führen,
bedingt durch das (sowohl kurzzeitige als auch bleibende) Imprägnieren mit
Staub, kann zu einer beschleunigten Verschlechterung der Filtermedien
führen,
gekennzeichnet durch Abnutzung, Wirksamkeitsverlust oder Löcherbildung
und verminderte Reinigungsfähigkeit,
Ergebnis einer bleibenden Imprägnierung
mit Staub. Darüber
hinaus gilt insbesondere für
Filtermedien hoher Leistungsfähigkeit
wie die ePTFE-Membran sowie Mikroglasfaser, daß diese Medien unter speziellen zusätzlichen
Problemen leiden, wodurch sie besonders anfällig sind für Beschädigungen aufgrund eines Partikelaufpralls.
Solche ePTFE-Membranen sind so gestaltet, daß sie ausgenommen hohe Luftfiltrierwirkungsgrade
erreichen, allerdings relativ wenig Abriebbeständigkeit im Vergleich zu anderen
Medien mit geringerem Wirkungsgrad. Deshalb kann die an sich beabsichtigte
Funktion in schwerwiegender Weise beeinträchtigt werden durch die Wirkungsgradverschlechterung,
die durch den Partikelaufprall-Verschleiß bedingt
ist. Sogar ein nur geringes Ausmaß an Filtermedium-Beschädigung kann
bewirken, daß der
Filter unter den geforderten Leistungsnennwerten arbeitet, was einen
Filteraustausch erforderlich macht, was sowohl teuer als auch zeitraubend
ist.
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Die geschichteten Materialien gemäß der vorliegenden
Erfindung sind so ausgestaltet, daß diese Probleme gelöst werden.
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OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung ist eine
verbesserte Schichtstruktur gemäß Anspruch
1, geeignet als Filtermittel für
Gasfiltriersysteme, beispielsweise für Industriegasströme und für Industrie-
und Hausstaubsauger. Das verbesserte Filtermaterial enthält eine
Trägerschicht
beispielsweise aus Vlies aus Polyester, Polypropylen, Polyethylen,
Glasfaser oder Mikroglasfaser, angebracht an einer Seite einer Membran
aus porösem
expandiertem PTFE, und ein Schutz-Oberflächenmuster, welches an der
anderen Seite der expandierten PTFE-Membran angebracht ist. Das
Schutz-Oberflächenmuster
schützt
das expandierte PTFE gegen eine Beschädigung durch den Aufprall angesammelter
Partikel während
des Betriebs des Gasfiltriersystems. Damit ist das neue Filtermaterial
in der Lage, durch Abrieb bedingter Beeinträchtigung zu widerstehen und
gleichzeitig während
des Betriebs einen hohen Filtrierwirkungsgrad beizubehalten. Erreicht
wird also eine erhöhte
Haltbarkeit des Filtermaterials ohne Beeinträchtigung von dessen Reinigungsfähigkeit.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform
enthält
das Filtermaterial eine auf eine Membran aus porösem, expandiertem PTFE gebondete
Trägerschicht,
und enthält
weiterhin ein Schutz-Oberflächenmuster
aus einem Sieb- oder Maschenmaterial, wie es hier im folgenden näher beschrieben
wird, durch Laminieren mit dem porösen, expandierten PTFE verbunden.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
eine bevorzugte geschichtete Struktur gemäß der Erfindung in einer perspektivischen,
auseinandergezogenen Darstellung.
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2 bis 4 sind graphische Darstellungen, die
den Partikel-Auffangwirkungsgrad des Filtermaterials nach Beispiel
2 und des Vergleichsbeispiels nach der spezifizierten Anzahl von
Verschleißzyklen veranschaulichen.
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5 und 6 sind Photographien von
gefältelten
Filterelementen, die gemäß Vergleichsbeispiel bzw.
Beispiel 1 hergestellt sind, und zwar nach dem Verschleiß.
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7 ist
eine graphische Darstellung, der Durchlässigkeits-Erholung des Filtermaterials
nach Beispiel 2 und nach dem Vergleichsbeispiel nach der spezifizierten
Anzahl von Reinigungszyklen.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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1 ist
eine schematische auseinandergezogene, perspektivische Ansicht einer
bevorzugten Schichtstruktur gemäß der Erfindung,
umfassend eine Membran aus expandiertem PTFE, 11, die sich zwischen
einer Vlies-Trägerschicht 15 und
einem Maschenmaterial 19 befindet. Die expandierte PTFE-Membran ist mit der
Vlies-Trägerschicht
und dem Maschenmaterial beispielsweise durch Laminieren verbunden.
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Die Erfindung macht in ihren Elementen
Gebrauch von Membranen aus expandiertem Polytetrafluorethylen (PTFE).
Die porösen
PTFE-Membranen, die sich für
diese Elemente eignen, werden nach einer Reihe unterschiedlicher
bekannter Verfahren hergestellt, wobei sie bevorzugt hergestellt
werden durch Expandieren von PTFE, wie dies in den US-Patenten 4
187 390; 4 110 392 und 3 953 566 beschrieben ist, um expandiertes,
poröses
PTFE zu erhalten. Mit "porös" ist gemeint, daß die Membran
eine Luftdurchlässigkeit
von mindestens 10,16 × 10–3 Kubikmeter
pro Sekunde und Quadratmeter (m3s/m2) (2 Kubikfuß pro Minute und Quadratfuß (cfm/ft2)) bei 12,7 mm (0,5 Zoll) Wassersäule (diese Einheit
wird häufig
auch als Frazier-Zahl bezeichnet) hat. Membranen mit einer Luftdurchlässigkeit
von bis zu 1,524 cms/m3 (300 cfm/ft2) oder darüber können ebenfalls verwendet werden.
Die Poren sind Mikroporen, gebildet durch die Knötchen und Fibrillen des expandierten
PTFE. Bevorzugte Membranen für
die Endung besitzen eine Luftdurchlässigkeit von mindestens 25,4 × 10–3 und
vorzugsweise mindestens 81,3 × 10–3 m3s/m2 (bei mindestens
5 und noch mehr bevorzugt 16 cfm/ft2) bei
12,7 mm (0,5 Zoll) Wassersäule
bei dem Einsatz in der Gasstromfiltrierung.
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Die Trägerschicht kann ein Vlies oder
ein Filzstoff sein. Beispiele für
geeignete Trägerschichtmaterialien
können – ohne Beschränkung – Spunbond-
oder Schmelzblas-Polyester, Polypropylen, Polyethylen, Glasfaser,
Mikroglasfaser und Polytetrafluorethylen enthalten.
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Das Schutz-Oberflächenmuster gemäß der Erfindung
enthält
eine entweder kontinuierliche oder diskontinuierliche Materialschicht,
die auf der stromaufwärtigen
Seite des Filtermaterials in Bezug auf die Luftstromrichtung gelegen
ist, und die das expandierte PTFE gegen eine Beschädigung durch
Aufprall abgefangener Partikel während
des Betriebs des Gasfiltriersystems schützt. Das Schutz-Oberflächenmuster
kann diskontinuierlich sein, beispielsweise ein Muster aus Flecken
oder dergleichen sein, es kann kontinuierlich sein, beispielsweise
die Form eines Maschenmusters oder Siebmusters oder dergleichen haben,
oder kann eine Kombination aus kontinuierlichen oder diskontinuierlichen
Komponenten sein. Vorzugsweise bedeckt das Schutz-Oberflächenmuster
60% oder weniger und noch mehr bevorzugt 50% oder weniger der Fläche der
Membran, wenn das Schutz-Oberflächenmuster
mit dieser verbunden ist, beispielsweise durch Laminieren, Siebdruck,
Gravurdruck oder dergleichen. Die Bedeckung der Oberfläche der
Membran durch das Schutz-Oberflächenmuster
wurde ermittelt durch Untersuchung mit einer digitalen Videokamera
(Song CCD-IRIS), die unter einem Winkel von 90 Grad bezüglich der
Ebene der Pro benoberfläche
bei einer Vergrößerung von
10 × angeordnet
war. Aufgenommen wurde das Bild von einer digitalen Bildaufnahmetafel
(verkauft unter der Modellbezeichnung "Snappy" von Play, Inc., U.K.) mit einer Auflösung von
1024 × 768
Pixeln, und das Bild wurde an einen Rechner übertragen. Das digitale Bild wurde
analysiert mit Hilfe von Scion Image Software (Scion Corporation,
Frederick, MD), um die Bedeckung zu ermitteln. Das Bild wurde zu
einem Schwarz-Weiß-Bild
verarbeitet, welche den offenen Flächenbereich als weiß und den
abgedeckten Bereich als schwarz darstellte. Die prozentuale Bedeckung
entsprach der Anzahl schwarzer Pixeln dividiert durch die Gesamtanzahl
von Pixeln (insgesamt 1024 × 768).
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform
enthält
das Schutz-Oberflächenmuster
ein Maschenmuster in einer im wesentlichen gleichförmigen Anordnung
aus einander kreuzenden Filamenten, wobei die Filamente entweder
rechtwinklig zueinander oder unter irgendeinem anderen Winkel in
Bezug auf die Bearbeitungsrichtung orientiert sind (das heißt der Richtung
des Materialvorschubs während
der Fertigung). Der Begriff "Filament" soll hier entweder einen
einzelnen Faden, eine einzelne Faser oder eine einzelne Litze oder
eine Mehrfachlitzenstruktur bezeichnen, beispielsweise eine solche,
die durch eine monolithische Extrusion gewonnen wird, oder es handelt
sich um einen Draht oder eine gesponnene Faser. Der Begriff "im wesentlichen gleichförmig" soll sich auf ein
sich regelmäßig wiederholendes
Muster beziehen, welches ein keinen Variationen unterliegendes Erscheinungsbild
aufweist. "Einander
kreuzend" bezieht
sich auf Filamente, die einander in Abständen berühren. Bei einer Ausführungsform
sind Filamentflächen
auf zumindest der Seite der Maschenanordnung, die mit der ePTFE-Membran
verbunden ist, im wesentlichen eben oder flach, wie es der Fall
bei einem Maschenmaterial ist, welches durch Expandieren einer thermoplastischen
Polymerextrusion entsteht. Alternativ kann das Maschenmaterial mehrere
Ebenen aufweisen (zum Beispiel hergestellt durch Warmverschweißung an
den Kreuzungsstellen, beispielsweise gewebt, gestrickt, geknotet,
etc.). Bevorzugte Maschenmaterialien sind solche, die Öffnungen
zwischen den Filamenten in der Weise besitzen, daß 60% oder
weniger, vorzugsweise 50% oder weniger von der Membranoberfläche durch
das Maschenmaterial abgedeckt ist, wenn letzteres mit der Membran
beispielsweise durch Laminieren verbunden ist. Darüber hinaus
haben bevorzugte Maschenmaterialien eine Dicke von mindestens 0,0762
mm (3 mil), noch mehr bevorzugt von mindestens 0,165 mm (6,5 mil).
Geeignete Maschenmaterialien können – ohne Beschränkung – Kunststoffe
sein, beispielsweise Polypropylen und Polyethylen, Polyurethan,
Nylon, Metalle wie zum Beispiel Edelstahl und Aluminium, außerdem Glasfaser.
Ein besonders bevorzugtes Maschenmaterial enthält eine Polypropylen-Maschenschicht
mit einer Dicke von 0,2 mm (8,0 mil) mit einer Filamentzahl in Bearbeitungsrichtung
von 0,87 pro mm (22 pro Zoll) und einer Filamentzahl in Bahn-Querrichtung
(das heißt rechtwinklig
zur Bearbeitungsrichtung) von 0,47 pro mm (12 pro Zoll).
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Man kann optional einen oder mehrere
Klebstoffe einsetzen, um die Schichten miteinander zu verbinden,
abhängig
von dem angestrebten Aufbau des Filtermaterials und der Zusammensetzungen von
Trägermaterial
und Maschenmaterial. Ein geeigneter Klebstoff ist ein thermoplastischer
Klebstoff, der sich bei Erhitzung erweicht, anschließend beim
Abkühlen
aushärtet,
was im Rahmen einer Reihe von Aufheiz- und Abkühlzyklen erfolgt. Ein Beispiel
für einen
solchen thermoplastischen Klebstoff ist ein sogenannter "Heißschmelz"-Klebstoff.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
ist die ePTFE-Membran beispielsweise mit Hilfe einer passenden Laminiertechnik
an dem Trägermaterial
angebracht, beispielsweise indem die Werkstoffe durch einen Heißwalzen-Spalt
bei einer Temperatur geleitet werden, die ausreicht, um eine Oberfläche des
Trägermaterials
anzuschmelzen und das Stützmaterial an
einer Membran anzukleben. Das Maschenmaterial wird dann auf die
freiliegende Oberfläche
des expandierten PTFE geklebt, um das Maschenmaterial mit der Membran
zu verbinden.
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Das neue erfindungsgemäße Filtermaterial besitzt
eine Luftdurchlässigkeit
von mindestens 5,8 × 10–3 m3s/m2 bei 12,7 mm
Wassersäule
(1 Frazier), vorzugsweise von mindestens 10,16 × 10–3 cm3s/m2 bei 12,7 mm
Wassersäule
(2 Frazier), noch mehr bevorzugt mindestens 20,32 × 10–3 cm3s/m2 bei 12,7 mm
Wassersäule
(4 Frazier) und noch mehr bevorzugt mindestens 35,56 × 10–3 m3s/m2 bei 12,7 mm Wassersäule (7 Frazier).
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Im Betrieb ist das Filtermaterial
gemäß der Erfindung
derart orientiert, daß das
Oberflächen-Schutzmuster
zur stromaufwärtigen
Seite der Schicht aus expandiertem PTFE weist, so daß es das expandierte
PTFE gegen eine Beschädigung
durch Aufprallen abgefangener Partikel während des Betriebs des Gasfiltriersystems
schützt.
Damit ist das neue Filtermaterial in der Lage, durch Abrieb bedingte
Verschlechterung zu vermeiden, während
im Betrieb ein guter Filtrierwirkungsgrad erhalten bleibt. Es wurde
dementsprechend überraschend
herausgefunden, daß die
erhöhte
Haltbarkeit bei dem vorliegenden Filtermaterial ohne Beeinträchtigung
der Reinigungsfähigkeit
verbessert wird.
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Im vorliegenden Zusammenhang beziehen sich
die Begriffe "haltbar" und "Haltbarkeit" auf die Fähigkeit
des Filtermaterials, einer Beschädigung
zu widerstehen und die bauliche Integrität der Membran zu schützen (das
heißt
Risse, Brüche,
Löcher,
etc. zu vermeiden oder zu minimieren). Beurteilen läßt sich die
Haltbarkeit dadurch, daß die
Partikelabfang-Effizienz des Filtermaterials gemessen wird, wobei
es sich um ein Maß des
Partikelsammel-Wirkungsgrads oder Partikelabfang-Wirkungsgrads (vergleiche
die unten angegebenen Prüfverfahren,
zum Beispiel bei einer Partikelgrößen-Vorgabe von 0,3 Mikrometer und
einer Geschwindigkeit von 5,3 cm/s) der verschlissenen Filtermaterialprobe
handelt (zum Beispiel 50 Zyklen mit einem 240-körnigen Schleifpapier), bezogen
auf den Wirkungsgrad der gleichen Probe in unverschlissenem Zustand.
Der bevorzugte Partikelrückhaltewirkungsgrad
für das
Filtermaterial der Erfindung beträgt mindestens 80%. Reinigungsfähigkeit
ist die Fähigkeit,
angesam meltes Teilchenmaterial von dem Filtermedium zu entfernen,
Bestimmen läßt sie sich
durch Messen der Wiederherstellung der Luftfähigkeit der Probe nach der
Reinigung (vergleiche den unten angegebenen Test). Die bevorzugte
Luftdurchlässigkeits-Wiederherstellung
der neuen erfindungsgemäßen Filterelemente
beträgt mindestens
50%, vorzugsweise mindestens 70%.
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TESTVERFAHREN
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LUFTDURCHLÄSSIGKEIT – FLACHSTÜCKE
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Die Luftdurchlässigkeit von expandierten PTFE-Membranen
und dem Filtermaterial in Flachstückform wurden mit Hilfe der
im folgenden beschriebenen Prozedur gemessen.
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Luftdurchlässigkeit wurde gemessen, indem eine
Testprobe in einer abgedichteten, mit Flanschen versehenen Haltevorrichtung
eingeklemmt wurde, die mit einer kreisförmigen Fläche von etwa 3827 mm2 (69,85 mm Durchmesser) (6 Quadratzoll (2,75 Zoll
Durchmesser)) für
die Luftstrommessung ausgestattet war. Die stromaufwärtige Seite
der Proben-Haltevorrichtung wurde mit einem Durchflußmesser
gemessen, die in Reihe mit einer Trocken-Druckluftquelle angeordnet
war. Die stromaufwärtige
Seite der Proben-Haltevorrichtung war zur Atmosphäre hin offen.
Der Test erfolgte durch Aufbringen eines Drucks von 12,7 mm (0,5
Zoll) Wassersäule
auf die stromaufwärtige
Seite der Probe und durch Aufzeichnen des Strömungsdurchsatzes von Luft durch
den Durchflußmesser
(ein Kugel-Schwimmrotameter). Die Probe wurde vor dem Testen für mindestens
vier Stunden auf eine Temperatur von 70°F und 65% relative Feuchtigkeit
gebracht. Die Ergebnisse wurden als Frazier-Zahl verzeichnet, wobei
es sich um das Volumen Luftstrom in Kubikmetern pro Sekunde und
Quadratmeter handelt (Kubikfuß/Minute/Quadratfuß) der Probe
bei 12,7 mm (0,5 Zoll) Wassersäule
handelt.
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FESTIGKEIT-BALL-BURST
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Dieses Testverfahren und die dazugehörige Probenhaltevorrichtung
wurden entwickelt von W. L. Gore & Associates,
Inc. zur Verwendung in Verbindung mit einem Chatillon Test-Gerüst. Der
Test ist eine mechanische Messung der Berstfestigkeit von Werkstoffen
wie zum Beispiel Stoffen (Webstoff, Strickstoff, Vlies, etc.), porösen oder
nicht porösen Kunststoffolien,
Membranen, Flachstücken
etc., daraus gebildeten Laminaten und anderen Werkstoffen in planarer
Form.
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Eine Probe wird stramm, jedoch nicht
gereckt zwischen zwei kreisringförmige
Klemmplatten eingeklemmt (innerer, nicht abgestützter Durchmesser: 76,2 mm
(3 Zoll)). Ein Stab mit einer polierten kugelförmigen Stahlspitze eines Durchmessers
von 25,4 mm (1 Zoll) bringt eine Belastung gegen die Mitte der Probe
in Z-Richtung (rechtwinklig zu der X-Y-Ebene) auf. Der Stab ist
mit seinem anderen Ende an ein dazugehöriges Chatillon-Kraftmeßgerät gekoppelt,
das in einem Chatillon-Materialprüfstand Modell TCD-200 gelagert
ist (Ametek TEst & Calibration
Instruments, Largo, FL). Die Last wird mit einer Rate von 10 Zoll
pro Minute solange aufgebracht, bis es zu einer Zerstörung der
Probe kommt. Die Zerstörung
(Reißen,
Bersten, etc.) kann irgendwo innerhalb des eingeklemmten Flächenbereichs
auftreten. Ergebnisse werden aufgezeichnet als maximal aufgebrachte
Kraft vor der Zerstörung.
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Die Prüfung erfolgt in Innenumgebungstemperatur
und Innenraum-Feuchtigkeitsbedingungen, allgemein bei einer Temperatur
von 70–72°F und relativer
Feuchtigkeit von 45–55%.
Die zu prüfenden Werkstoffe
werden vor der Prüfung
nicht auf eine spezifische Temperatur und Feuchtigkeit gebracht. Messungen
werden angegeben in Pfund/Zoll2 (psi).
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LUFTSTROM – GEFÄLTELTE ELEMENTE
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Der Luftstrom durch die gefältelten
Filterelemente wurde mit Hilfe der im folgenden beschriebenen Prozedur
gemessen.
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Der Luftstrom durch die Filterelemente
wurde gemessen mit der ASTM-Prozedur F 558–93. Dieses Testverfahren deckt
speziell Prozeduren zum Bestimmen der Luftleistungskennwerte für Filtereinsatz-Bodenstaubsauger
für Haushalte
und für
Kombinations-Staubsauger mit Vorrichtungen zur Anbringung eines
Schlauchs. Ein Staubsauger vom Typ ROYAL® DIRT
DEVIL® "VISION" (Modell Nr. 086900, Royal
Appliance Manufacturing, Inc., Cleveland, OH, Anschlußwerte 120
V, 60 Hz des Motors, hergestellt von GS Electric (A712-3410– 65)) wurde
mit seinem Schlauch an eine Druckkammer angeschlossen, die mit Düsenöffnungen
ausgestattet werden konnte, die eine Öffnung im Bereich von 6,35
mm bis 50,8 mm bildeten (0,250 Zoll bis 2,00 Zoll). Der Staubsauger wurde
dann mit einem sauberen Filter ausgerüstet. Der Staubsauger wurde
eingeschaltet, und ein an der Druckkammer angebrachtes Manometer
diente zum Messen der resultierenden Saugleistung, gemessen in Zoll
Wassersäule.
Diese "gemessene" Ansaugung dienten
im Verein mit der Umgebungszimmertemperatur, der Feuchtigkeit und
dem barometrischen Druck zum Berechnen der "korrigierten Ansaugung" und des Luftstroms
in Kubikfuß pro
Minute. (Vergleiche ASTM F 558–93,
beziehbar von der American Society For Testing & Materials).
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VERSCHLEIßTEST – UNIVERSALVERSCHLEIßTEST
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Die flachen Proben des Filtermaterials
wurden mit Hilfe des im folgenden beschriebenen Tests verschlissen.
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Der Verschleiß- oder Abriebtest erfolgte
mit Hilfe eines CSI-Stoll-Quartermaster-Verschleißtestgeräts Modell
Nr. CS-22C der Firma Custom Scientific Instruments (Cedar Knolls,
NJ). Zum Testen wurde eine Probe des Filtermediums mit einer Größe von 152,4
mm (6 Zoll) Durchmesser an dem Probenhalter des Testgeräts angebracht,
indem ein Gummi-O-Ring über
die Probe gestreift und der Probenhalter dann in dem Testgerät wieder
installiert wurde. Die Größe der Probe
wurde so gewählt,
daß sie
für eine
nachfolgende Prüfung
in das Partikel-Abfangwirkungsgrad-Testgerät (welches unten beschrieben wird)
paßte.
Die aktuelle Fläche
an der Probe für
den Abrieb- oder Verschleißtest
entsprach einem in der Mitte der Testprobe befindlichen Kreis mit
einem Durchmesser von 50,8 mm (2 Zoll). Das für die Prüfung verwendete Abriebmaterial
(welches bei den Beispielen spezifiziert ist) wurde in dem Verschleißtestgerät durch
Anklemmen an einem Schleifkissen installiert. Dann wurde auf den
Hebelarm des Schleifkissens ein 0,88 kg (zwei Pfund) schweres Gewicht aufgebracht,
und in dem Zyklustimer wurde die Anzahl von Zyklen programmiert.
Der Hebelarm wurde dann abgesenkt, um das Abriebmaterial mit der
Probe in Berührung
zu bringen, und der Test wurde begonnen, wodurch der Probenhalter
sich gegenüber dem
Abriebmaterial vor und zurückbewegte,
während
er gleichzeitig in einer Kreisbewegung weitergeschaltet wurde. Jede
Probe wurde mit der Anzahl voreingestellter Abriebzyklen geprüft.
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PARTIKELABFANGWIRKUNGSGRAD-TEST
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Der Partikelabfangwirkungsgrad wurde
von einem automatisierten Testgerät (Modell 8160 von TSI, Inc.,
St. Paul, MN) gemessen. Eine Filtermaterial-Flachstückprobe mit einem Durchmesser
von 152,4 mm (6 Zoll) wurde mit horizontal angebrachten Dichtungen
in dem Filterhalter eingeschlossen. Der kreisförmige Filterhalter besaß zwei Zonen,
eine zentrale Testzone, die einen Durchgang des Luftstroms und der
Testpartikel ermöglichte,
und eine äußere Schutzzone
zum Verhindern des Leckens des Luftstroms zwischen der Testzone und
der Atmosphäre. Der
Differenzdruck zwischen den beiden Zonen wurde auf nahezu Null eingestellt,
so daß keine
Außenluft
in die Testzone gelangen konnte. Die Testzone hatte eine Fläche von
etwa 100 Quadratzentimeter (11,3 cm Durchmesser) (15 Quadratzoll,
4,4 Zoll Durchmesser)). Es wurde eine Dioctylphthalat-(DOP-)Lösung zerstäubt, um
ein polydispersives Aerosol zu bilden. Die Aerosolpartikel wurden
dann nach ihren elektrischen Beweglichkeiten klassifiziert, um monodispersive
Partikel mit einem Durchmesser von 0,03 bis 0,5 Mikrometer zu bilden.
Die Partikel wurden dann durch den Testfilter geleitet. Zwei Kondensations-Kernpartikelzähler maßen gleichzeitig
die Teilchenkonzentrationen stromaufwärts und stromabwärts des
Filters, um den Partikeleinfangwirkungsgrad zu ermitteln. Der Wirkungsgrad
wurde dargestellt als Prozentsatz von dem Filter eingefangener oder
abgefangener Partikel in Bezug auf die stromaufwärtigen Belastungspartikel.
Der Druckabfall wurde in mm Wassersäule aufgezeichnet. Durchgeführt wurde
der Test mit einer filtermaterialseitigen Geschwindigkeit von 5,3
cm/s.
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Als der Partikeleinfangwirkungsgrad
des nicht verschlissenen Abschnitts jeder Probe größer als
99% war, wurde unterstellt, daß die
während
des Wirkungsgradtests in die Filtermaterialproben eingedrungenen
Teilchen durch die verschlissenen Abschnitte der Proben hindurch
gegangen waren.
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Der Test wurde bei Umgebungs-Zimmertemperatur
(70°F) und
Umgebungs-Feuchtigkeitsbedingungen
(40%) durchgeführt.
Zu prüfende
Proben wurden vor dem Test nicht auf spezielle Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen
gebracht.
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DURCHLÄSSIGKEITSERHOLUNG
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Die Wiederherstellung der Durchlässigkeit eines
gefältelten
Filterelements wird mit Hilfe des im folgenden beschriebenen Testverfahrens
beschrieben (vergleiche Poon, W. S. "Seasoning test method for cleanable
filter media", vorgestellt
in der 12. Annual Technical Conference of the American Filtration & Separation Society,
6. bis 9. April 1999, Boston, Massachusetts).
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Das Filtermaterial wurde in einer
Testkammer geprüft,
an der ein Staubwirbelschichterzeuger und ein Pulsreinigungssystem
angebracht waren. Die Testkammer besaß Abmessungen von 0,2 m × 0,46 m × 0,25 m
(4 Zoll auf 18 Zoll auf 10 Zoll) (Breite × Höhe × Tiefe), die Filterprobe (0,1
m × 0,46
m, Fläche
0,046 m2) (4 Zoll auf 18 Zoll, Fläche 0,5
ft2) wurde vertikal angebracht. Die Nenngeschwindigkeit
und die Nenn-Luftstromrate betrug 0,1 m/s (20 ft/min) bzw. 0,005
m3/s (10 ft3/min).
Der Staubwirbelschichtgenerator besaß einen Behälter für den Staub und eine darunter
befindliche Düse,
er diente zum Streuen des von dem Filter abzufangenden Prüfstaubs. Der
Hochgeschwindigkeits-Luftstrom
aus der Düse scherte
die Staubpartikel, um die Staubpartikel dann aufzubrechen und auszustreuen.
Der Strömungsdurchsatz
der Wirbelschicht betrug 7,5 × 10–4 m3/s (1,5 ft3/min).
Es wurde Zementstaub (Portland Zement Typ I, 2 bis 34 Mikrometer
Durchmesser, Lehigh Portland Cement Co., Allentown, Pa) verwendet,
und der Behälter
wurde mit 420 g befüllt.
Das Pulsreinigungssystem bestand aus einem Membranventil, das an
einen Drucklufttank angeschlossen war. Der Tankdruck war auf 0,67
kN/m2 (30 psi) eingestellt. Wurde das Ventil
geöffnet,
schnellte Druckluft in die Reinseite der Testkammer, das heißt in die
stromabwärtige
Seite des Testfilters. Der kurze Puls (50 ms) der Luft schlug den
Staub von der Filteroberfläche, indem
er diesem Bewegung verlieh und den Luftstrom vorübergehend umkehrte.
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Während
eines Testzyklus wurde der Filter solange mit Zementstaub belastet,
bis der Druckabfall einen Wert von 203 mm (8 Zoll) Wassersäule erreichte.
Dann wurde ein Reinigungsvorgang ausgelöst und das Membranfilter geöffnet, um
die Druckluft freizugeben. Unmittelbar nach Abschluß des Reinigungsvorgangs
wurde der Druckabfall an dem Filter aufgezeichnet. Bezeichnet wird
dies als Restdruckabfall. Nach der Reinigung des Filters wurde die
Belastung erneut aufgenommen. Die Belastungs- und Reinigungszyklen
wurden 15-mal wiederholt. Die Luftdurchlässigkeit des Filters nach dem
Reinigen wurde berechnet aus der Nenngeschwindigkeit und dem Restdruckabfall
für jeden
Zyklus. Der Test wurde dreimal für
jedes Filtermaterial mit und ohne Netzmaterial wiederholt.
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Allgemein ist der Druckabfall an
dem Filtermaterial linear proportional zur Nenngeschwindigkeit des
Luftstroms. Bei 0,1 m/s (20 ft/min) steht die Durchlässigkeit
der Probe zu dem Restdruckabfall durch folgende Gleichung in Beziehung:
Durchlässigkeit,
Frazier = 10/Restdruck, Zoll Wassersäule
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Die Durchlässigkeitserholung ist das Verhältnis der
Durchlässigkeit
zu der Anfangsdurchlässigkeit.
Das heißt:
Durchlässigkeitserholung,
% = (Durchlässigkeit/Anfangsdurchlässigkeit) × 100
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Vergleichsbeispiel
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Es wurde eine Filterpatrone aufgebaut,
indem zunächst
eine Membran aus expandiertem, porösem Polytetrafluorethylen (ePTFE)
mit einer durchschnittlichen Frazier-Zahl von 19,7 (100,1 × 10–3 m3s/m2 bei 12,7 mm
Wassersäule)
und eine Ball-Burst-Messung bei 0,09 kN/m2 (3,87
psi) (beziehbar von W. L. Gore As sociates, Inc.) beschafft wurden.
Dann wurde die Membran auf ein Polyestervlies-Trägermaterial von 200 g/m2 auflaminiert, wobei das Trägermaterial
1/2 mm dick war (beziehbar von Kolon Industries, Inc., Korea). Das
Laminieren erfolgte dadurch, daß das
Trägermaterial
und die Membran durch den Spalt einer aufgeheizten Walze bei einer
Temperatur von 325°C
und einer Geschwindigkeit sowie einem Druck durchgeleitet wurden,
die ausreichten, damit das Vlies-Trägermaterial
an der Membran haften blieb, die Geschwindigkeit betrug 0,76 m/s
(150 Fuß pro
Minute) bei einem Druck von 0,67 kN/m2 (30
psi).
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Das Laminat wurde zu einer Breite
von 216 mm (8,5 Zoll) geschlitzt und in Längsrichtung geschnitten, um
55 Falten (0,17 Falten pro mm (4,2 Falten pro Zoll)) (0,3 m2 (3,2 ft2)) zu bilden,
die dann in eine zylindrische Form gebracht wurden, wobei die beiden
Endfalten mit einem Tropfen Ethylenvinylacetat (EVA), einem Heißschmelzkleber
(The Dexter Corporation Seabrook, NH) entlang den miteinander zu
verbindenden Rändern
des Materials zusammengeklebt wurden.
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Es wurde ein Filterträgerschlauch
hergestellt durch Schneiden eines Zylinders mit einem Durchmesser
von 74,68 mm (2,94 Zoll) eines gezogenen Thermoplastmaterialschlauchs
(beziehbar von NSW Corporation, Roanoke, VA, Teilenummer FT2A45)
zu einer Länge
von 215,9 mm (8,5 Zoll).
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Die Filterpatrone wurde dann zusammengesetzt,
indem der gezogene Thermoplastmaterialschlauch in die Mitte des
zylindrischen gefältelten
Filtermaterials eingezogen wurde. Dieser Aufbau wurde dann in spanabhebend
zugerichtete Polycarbonat-Endkappen (Polycarbonat bezogen von AIN Plastics
of Harrisburg, PA) mit einer Radialnut eines Außendurchmessers von 104,65
mm (4,12 Zoll) und einem Innendurchmesser von 66,3 mm (2,61 Zoll)
mit einer gemessenen Tiefe von 5,080 mm (0,200 Zoll) vergossen.
Die obere Kappe besaß eine
Mittelöffnung
mit einem Durchmesser von 66,30 mm (2,61 Zoll), die Bo denkappe war
massiv ohne Öffnung.
Das Vergußmaterial
zum Ankleben des gefältelten
Filtermaterials und des Filter-Trägerschlauchs an den Endkappen
war bei Zimmertemperatur aushärtbares Urethan
(GORE-BOND® 13P3-Klebstoff,
W. L. Gore & Associates,
Inc., Elkton, MD).
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Beispiel 1
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Es wurde eine Filterpatrone hergestellt,
indem zunächst
eine Membran aus expandiertem, porösen Polytetrafluorethylen (ePTFE)
mit einer mittleren Luftdurchlässigkeit
von 100,1 × 10–3 m3s/m2 bei 12,7 mm
Wassersäule
(einer mittleren Frazier-Zahl von 19,7) und einer Ball-Burst-Messwertgröße von 0,09
kN/m2 (3,868 psi) (beziehbar von W. L. Gore & Associates, Inc.,
Elkton, MD) beschafft wurde. Die Membran wurde anschließend auf
ein Polyestervlies-Trägermaterial
von 200 g/m2 einer Dicke von etwa 1/2 mm
(beziehbar von Kolon Industries, Inc., Korea) auflaminiert. Das
Laminieren erfolgte dadurch, daß das
Trägermaterial
und die Membran durch den Spalt einer aufgeheizten Walze bei einer Temperatur
von 325°C
mit einer Geschwindigkeit von 0,76 Meter pro Sekunde (150 Fuß pro Minute)
bei einem Druck von 0,67 kN/m2 (30 psi)
geleitet wurden.
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Auf die Membranseite der Struktur
aus ePTFE/Polyestervlies wurde eine Propylen-Maschenmaterialschicht
mit einer Dicke von 0,2 mm (8,0 mil) mit einer Filamentzahl in Verarbeitungsrichtung
von 0,87 pro mm (22 pro Zoll) und einer Filamentzahl in Bahn-Querrichtung
von 0,45 pro mm (12 pro Zoll) (beziehbar von Applied Extrusion Technologies,
Inc., Middletown, DE als RB0404-12P mit einem Klebstoff auf der
ebenen oder Flachseite des Maschenmaterials) auflaminiert. Dieses
Laminieren geschah während
eines Fältelungsprozesses,
der auf einem geregelten Klingen-Falzapparat durchgeführt wurde, währenddessen
12,7 mm (0,5 Zoll) große
Falten in dem Laminat ausgeformt wurden. Die Materialien wurden
zwischen einer erhitzten Gegendruckwalze (aufgeheizt auf 280°F) und einer
Aluminiumwalze mit einem Durchmesser von 50,8 mm (2 Zoll) durchgeleitet,
die sich über
die Materialbreite (auf der Oberseite) erstreckte, um eine gute
Kontaktierung des erweichten Klebstoffs mit dem ePTFE zu erreichen,
anschließend
erfolgte ein Durchlauf durch ein nachgeschaltetes Fältelungs-Druckteil, das auf
30°F eingestellt
war.
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Das Membran-Laminat wurde zu einer
Breite von 216 mm (8,5 Zoll) geschlitzt und in Längsrichtung geschnitten, um
55 Falten (0,17 Falten pro mm (4,2 Falten pro Zoll)) (0,3 m2 (3,2 ft2)) zu erhalten,
die dann in eine zylindrische Form gebracht wurden. Mit Hilfe eines
Heißschmelzklebers
in Form eines Tropfens Ethylenvinylacetat (EVA) (The Dexter Corporation
Seabrook, NH), aufgetragen entlang den miteinander zu verbindenden
Rändern
des Materials, wurden die Endfalten zusammengeklebt.
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Es wurde ein Filterträgerschlauch
hergestellt durch Schneiden eines Zylinders mit einem Durchmesser
von 74,68 mm (2,94 Zoll) eines gezogenen Thermoplastmaterialschlauchs
(beziehbar von NSW Corporation, Roanoke, VA, Teilenummer FT2A45)
zu einer Länge
von 215,9 mm (8,5 Zoll).
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Die Filterpatrone wurde dann zusammengesetzt,
indem der gezogene Thermoplastmaterialschlauch in die Mitte des
zylindrischen gefältelten
Filtermaterials eingezogen wurde. Dieser Aufbau wurde dann in spanabhebend
zugerichtete Polycarbonat-Endkappen (Polycarbonat bezogen von AIN Plastics
of Harrisburg, PA) mit einer Radialnut eines Außendurchmessers von 104,65
mm (4,12 Zoll) und einem Innendurchmesser von 66,3 mm (2,61 Zoll)
mit einer gemessenen Tiefe von 5,080 mm (0,200 Zoll) vergossen.
Die obere Kappe besaß eine
Mittelöffnung
mit einem Durchmesser von 66,30 mm (2,61 Zoll), die Bodenkappe war
massiv ohne Öffnung.
Das Vergußmaterial
zum Ankleben des gefältelten
Filtermaterials und des Filter-Trägerschlauchs an den Endkappen war
bei Zimmertemperatur aushärtbares Urethan
(GORE-BOND® 13P3-Klebstoff,
W. L. Gore & Associates,
Inc., Elkton, MD).
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Der Luftstrom durch das so erhaltene
gefältelte
Filterelement wurde gemessen zu 0,03 Kubikmeter pro Sekunde (62,60
cfm) mit korrigiertem Saugvermögen
von 1,40 H2O @ bei einer Düsenöffnung von
50,8 mm (2 Zoll).
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STAUBSAUGER-VERSCHLEIßTESTBEDINGUNGEN
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Der Filter des Vergleichsbeispiels
und derjenige des Beispiels 1 wurden jeweils in einem Bodenstaubsauger
(ROYAL® DIRT
DEVIL® "VISION"-Staubsauger (Modell
Nr. 086900, Royal Appliance Manufacturing Inc., Cleveland, OH, mit
einem Motor für
120 V, 60 Hz von GS Electric (A712-3410-65)) installiert. Dem Staubauffangbecher
des Staubsaugers wurden etwa 354,9 cm2 (1,5 Tassen)
Sand (beziehbar als sogenannter Allzwecksand von American Stone-Mix
Inc., Towson, MD) hinzugegeben. Es wurde zyklisch Vakuum während acht Minuten
Einschaltzeit und zwei Minuten Ausschaltzeit erzeugt, um einen Cyclon-Strom
des Sandes um das Filterelement herum zu erreichen.
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Das Filterelement des Vergleichsbeispiels wurde
nach 2 Stunden Ein- und Aus-Zyklus herausgenommen und einer Sichtprüfung unterzogen.
Anhand des zerfransten Erscheinungsbilds der Membranoberfläche wurde
eine signifikante Beschädigung des
Materials festgestellt.
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Der Filter des Beispiels 1 wurde
nach 140 Stunden Ein- und -Aus-Zyklus herausgenommen und einer Sichtprüfung unterzogen.
Es war ein minimaler Abrieb der Membran zu beobachten.
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5 und 6 sind photographische Aufnahmen,
die in 10-fachen Vergrößerung die
Filterpatrone des Vergleichsbeispiels und diejenige des Beispiels
1 nach dem Verschleißtest
zeigen.
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Beispiel 2
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Die Prozedur gemäß Beispiel 1 wurde wiederholt,
nur daß die
Schutz-Oberflächenmusterschicht
aus einem Polyethylen-Maschenmaterial mit einer Dicke von 0,17 mm
(6,5 mil) und einer Filamentzahl von 0,4 pro mm (10 pro Zoll) in
Bearbeitungsrichtung und einer Filamentzahl von 0,28 pro mm (7 pro
Zoll) in Bahn-Querrichtung bestand (Applied Extrusion Technologies,
Inc., Middletown, DE, Teilenummer KX225NAT-S, ein thermoplastischer
Klebstoff mit niedrigerem Schmelzpunkt auf der ebenen oder Flachseite
des Maschenmaterials).
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Filtermaterialproben des Beispiels
2 und Proben des für
das Vergleichsbeispiel beschriebenen, nicht gefältelten Filtermaterials (das
heißt
ohne Maschenmaterial) wurden anschließend bezüglich des Partikelauffangwirkungsgrads
geprüft,
nachdem sie verschiedenen unterschiedlichen Verschleißbedingungen
ausgesetzt waren. Insbesondere wurden Proben gerieben (vergleiche
Universalverschleißtest)
mit Schmiergeltuch, 240-körnigem
Schleifpapier und 80-körnigem
Schleifpapier (sämtlich
bezogen von 3M, Minneapolis, MN), jeweils für 10, 25, 50, 75, 100 und 200
Abriebzyklen (vorgesehen war außerdem
eine Kontrolle bei 0 Zyklen). Anschließend wurde der Partikelauffangwirkungsgrad
mit den verschlissenen Proben und der Kontrollprobe (ohne Verschleiß) mit Hilfe
des Partikeleinfang-Wirkungsgradtests geprüft.
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Es wurden drei Proben jedes Filtermaterials für jedes
verwendete Abriebmittel geprüft.
Die drei jeder Abriebbelastung unterzogenen Proben wurden dann bezüglich des
Partikelauffangwirkungsgrads geprüft. Die Testergebnisse, ange geben
als durchschnittliche Wirkungsgrad-Standardabweichung von ±1, sind
in den graphischen Darstellungen der 2 bis 4 dargestellt.
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Es wurde eine weitere Probe des Filtermaterials
nach Beispiel 2 bezüglich
Reinigungsfähigkeit getestet,
wie es oben erläutert
wurde, indem der Durchlässigkeitserholungs-Test
des Materials vorgenommen wurde. Ergebnisse des Durchlässigkeitserholungs-Tests
sind in der graphischen Darstellung der 7 angegeben.
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Ohne hierdurch den Schutzumfang der
Erfindung beschränken
zu wollen, zeigen die obigen Beispiele, wie die vorliegende Erfindung
genutzt werden kann.
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Während
spezielle Ausführungsformen
der Erfindung hier dargestellt und beschrieben wurden, ist die Erfindung
nicht auf diese Darstellungen und Beschreibungsteile beschränkt. Es
sollte gesehen werden, daß Änderungen
und Abweichungen vorgenommen und realisiert werden können als
Bestandteil der Erfindung innerhalb des durch die beigefügten Ansprüche bestimmten
Schutzumfangs.