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DE60001573T2 - Schutzvorrichtung gegen elektromagnetische strahlung mit dichtungen - Google Patents

Schutzvorrichtung gegen elektromagnetische strahlung mit dichtungen

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Publication number
DE60001573T2
DE60001573T2 DE60001573T DE60001573T DE60001573T2 DE 60001573 T2 DE60001573 T2 DE 60001573T2 DE 60001573 T DE60001573 T DE 60001573T DE 60001573 T DE60001573 T DE 60001573T DE 60001573 T2 DE60001573 T2 DE 60001573T2
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DE
Germany
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emi gasket
emi
gasket
contact
groove
Prior art date
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DE60001573T
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Reijo Nurmi
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Nokia Oyj
Nokia Inc
Original Assignee
Nokia Oyj
Nokia Inc
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Publication date
Application filed by Nokia Oyj, Nokia Inc filed Critical Nokia Oyj
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Publication of DE60001573T2 publication Critical patent/DE60001573T2/de
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K9/00Screening of apparatus or components against electric or magnetic fields
    • H05K9/0007Casings
    • H05K9/002Casings with localised screening
    • H05K9/0022Casings with localised screening of components mounted on printed circuit boards [PCB]
    • H05K9/0037Housings with compartments containing a PCB, e.g. partitioning walls
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schutzvorrichtungen gegen interferierende elektromagnetische Strahlung.
  • Eine in einer Vorrichtung erzeugte elektromagnetische Strahlung kann entweder den eigenen Betrieb der Vorrichtung oder den Betrieb einer anderen externen Vorrichtung stören. In allgemeinen ist es das Ziel, empfindliche Vorrichtungen und Störquellen elektromagnetischer Strahlung gegen Strahlung zu schützen, indem sie in Umhüllungen eingehüllt werden, die aus einem leitfähigen Material hergestellt sind, und indem die Umhüllungen so fest abgedichtet werden, dass keine interferierende elektromagnetische Strahlung durch die Umhüllung hindurchdringen kann. Diese Art an Schutz oder ein ähnlicher Schutz von Vorrichtungen gegen elektromagnetische Strahlung wird EMI-Abschirmung (Elektromagnetische-Interferenz-Abschirmung) genannt.
  • Ein problematischer Bereich bei dem EMI-Abschirmen ist das Abdichten von Verbindungen und Verbindungsflächen, die Vorrichtungen, Vorrichtungsgehäuse und -kästen haben. Wenn die Verbindungsflächen nicht geeignet mit EMI-Dichtungen abgedichtet sind, tritt interferierende elektromagnetische Strahlung mit Leichtigkeit durch die Verbindungsstelle. Der beste Schutz gegen Interferenz bzw. Störung wird erreicht, wenn die Verbindungsflächen galvanisch fest miteinander abgedichtet sind. Das bedeutet, dass der Widerstand zwischen den Verbindungsflächen, der sogenannte "Verbindungswiderstand" so gering wie möglich ist. Jedoch ist es schwierig und kostspielig, derartige ebenartige Verbindungsflächen herzustellen, an denen die Flächen an jeder Stelle fest galvanisch aneinander angebracht sind. Daher werden Lösungen, bei denen ein guter Kontakt zwischen den Verbindungsstellen nicht an jeder Stelle aber an bestimmten Abständen entlang der gesamten Länge der Verbindung ausgebildet ist, für das Abdichten von Verbindungsflächen verwendet. Wenn der Abstand zwischen den ausgebildeten Kontakten ausreichend kurz ist, kann elektromagnetische Strahlung nicht länger die Verbindung in störenden Mengen durchdringen. Ein ausreichender Kontaktabstand hängt von der Frequenz der Interferenzstrahlung und dem erforderlichen Dämpfungspegel ab. Mechanische Eigenschaften und der zu Verfügung stehende Raum beeinflussen außerdem den angewendeten Kontaktabstand. In Verbindung mit Vorrichtungsgehäusen und Gestellen kann ein typischer Kontaktabstand beispielsweise 5 bis 15 mm betragen.
  • Ein EMI-Abdichten ist bei verschiedenen Arten an elektrischen Vorrichtung erforderlich. Unter anderem werden EMI-Dichtungen bei Türen und Öffnungen von Vorrichtungskästen und -gehäusen und auch bei Teilungen zwischen verschiedenen Einheiten innerhalb von Vorrichtungsgehäusen verwendet.
  • Es gibt zumindest drei Arten an Dichtungen, die weitgehend verbreitet für das EMI-Abdichten verwendet werden. Bei einer Lösung wird ein Mantel aus einem leitfähigen Material um eine elastische Gummiverbindung oder ein anderes entsprechendes Material verbunden. Der Mantel wird aus einem sehr dünnen Draht verbunden, der als ein leitfähiges Gewebe wirkt. Wenn sie zwischen den Verbindungsflächen angeordnet werden, ergeben diese Arten an Dichtungen einen gleichmäßigen Kontakt, aber sie ergeben nicht unbedingt einen ausreichenden Kontakt für das EMI- Abschirmen aufgrund der großen Kontaktfläche. Sie dringen nicht durch die Oberfläche hindurch, die geringfügig oxidiert oder fettig ist. Diese Arten an Dichtungen können kurze Stücke aus Draht abgeben, die einen Kurzschluss bewirken können, nachdem sie zu einer bedruckten Tafel getreten sind. Sie können auch keine Reibung und kontinuierlichen Verschleiß aushalten.
  • Bei einer zweiten Lösung werden leitfähige Partikel innerhalb einer gummiartigen Abdichtungsverbindung vermischt, wobei die leitfähigen Partikel eine galvanische Verbindung zwischen Verbindungsstellen ausbilden, wenn die Verbindungsflächen aneinander gepresst werden. Jedoch kommt die elektrische Leitfähigkeit von diesen Arten an Dichtungen nicht in die Nähe von beispielsweise Kupferlegierungsdichtungen. Darüber hinaus können die Eigenschaften von diesen Arten an Dichtungen sich ändern, wenn sie altern.
  • Eine dritte Lösung wird vorgesehen durch federartige Dichtungen, die aus einem Metallblech gebogen werden. Ihre elektrische Leitfähigkeit ist gut, aber ihre Herstellung ist problematisch. Die Herstellung von federartigen Blechmetalldichtungen erfordert kostspielige Perforier- und Biegewerkzeuge. Außerdem sind die Ränder der Dichtungen scharf, woraufhin Handverletzungen sich ergeben können, und die Länge der Dichtungen ist auf die Länge des bei ihrer Herstellung verwendeten Bleches beschränkt, das normalerweise ungefähr 70 cm beträgt, wobei in diesem Fall eine Dichtung in gesamter Länge aus verschiedenen Stücken zusammengebaut werden muss.
  • Der bedeutsamste Nachteil einer federartigen Blechmetalldichtung ist jedoch ihre Anfälligkeit gegenüber einer Beschädigung aufgrund ihrer schlechten elastischen Eigenschaften. Die Dichtung hat eine außerordentlich genaue Kompressionstoleranz. Wenn die Verbindungsflächen zu wenig zusammengedrückt werden, wird die zwischen ihnen angeordnete Dichtung lecken, wie dies genannt wird, d. h. sie wird eine elektromagnetische Strahlung in bedeutsamer Höhe durch sie hindurchlassen. Wenn andererseits die Verbindungsflächen zu stark gedrückt werden, findet eine dauerhafte Verformung in der Dichtung statt und ihre Kompressionskraft ist nicht länger ausreichend. Auch in diesem Fall beginnt die Verbindung zu lecken.
  • Fig. 1 zeigt eine EMI-Dichtung, die in der Patentveröffentlichung US 5 091 606 gezeigt ist und die eine Schraubenfeder aufweist, die aus einem kreisartig profilierten Draht hergestellt ist, und sie kann eine Lage aufweisen, die an der Oberseite der Feder aus einem leitfähigen und biegsamen Material hergestellt ist. Wenn diese Art an Dichtung zwischen den abzudichtenden Flächen angeordnet wird und die Flächen aneinandergepresst werden, wird ein Kontakt zwischen den Flächen ausgebildet. Die Dichtung ist für ein Abdichten von Wellen und andere Flächen mit einem kreisartigen Querschnitt und deren Umgebung gedacht. Ein Nachteil von diesen Arten an Dichtungen ist ein ziemlich komplexer Herstellprozess und die Schwierigkeit des Einsetzens der Dichtung in kleinen Räumen. Außerdem ist es schwierig, sie anzubringen und an Ort und Stelle zu belassen bei in Bezug auf den Aufbau schwierigen Verbindungspunkten.
  • Nunmehr ist ein EMI-Abdichten erfunden worden, das insbesondere beispielsweise für das EMI-Abschirmen von Vorrichtungsgehäuseteilungen, Absätzen, bedruckten Tafeln und anderen ähnlichen Arten an Stücken und Teilen der Stücke gut geeignet ist. Es ist gekennzeichnet durch eine längliche EMI- Dichtung dieser Erfindung, die aus einem elektrisch leitfähigen Draht hergestellt ist, wobei die EMI-Dichtung eine Nut aufweist, die im wesentlichen parallel zu der Längsrichtung zum Aufnehmen eines Stückes oder eines Teiles des Stückes innerhalb der EMI- Dichtung ist.
  • Entsprechend ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein erstes Teil und ein zweites Teil, die miteinander verbunden sind, und eine längliche EMI-Dichtung aufweist, um den ersten Teil und den zweiten Teil in Kontakt zu bringen und um zu verhindern, dass elektromagnetische Interferenz durch eine Verbindungsstelle zwischen dem ersten Teil und dem zweiten Teil hindurchtritt, dass die EMI-Dichtung eine Nut aufweist, die im wesentlichen parallel zu der Längsrichtung der EMI-Dichtung ist, um zumindest entweder das erste Teil oder das zweite Teil innerhalb der EMI- Dichtung aufzunehmen, und wobei die EMI-Dichtung in Kontakt mit sowohl dem ersten Teil als auch dem zweiten Teil steht, um einen elektrischen Kontakt durch die EMI-Dichtung zwischen den Teilen auszubilden.
  • Es ist ein Kennzeichen einer zweiten Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, dass die Vorrichtung einen ersten Teil, einen zweiten Teil und einen dritten Teil, die miteinander verbunden sind, und zwischen ihnen eine längliche EMI-Dichtung aufweist, die aus einem elektrisch leitfähigen Draht hergestellt ist, um die Teile in Kontakt miteinander zu bringen, und um zu verhindern, dass elektromagnetische Interferenz durch die Verbindungsstellen zwischen den Teilen hindurchtritt, wobei die EMI-Dichtung in Kontakt mit dem ersten Teil und dem zweiten Teil steht und wobei die EMI-Dichtung eine Nut aufweist, die im wesentlichen parallel zu der Längsrichtung der EMI-Dichtung verläuft, um den dritten Teil zumindest teilweise innerhalb der EMI-Dichtung aufzunehmen, und wobei die Nut durch einen ersten Rand begrenzt ist, der in Kontakt mit dem dritten Teil steht, um einen elektrischen Kontakt zwischen dem ersten Teil, dem zweiten Teil und dem dritten Teil auszubilden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die EMI-Dichtung aus einem federartigen elektrisch leitfähigen Draht hergestellt, der zu der geeigneten Formenabhängigkeit von der Verwendung gebogen wird, jedoch so, dass sie eine Nut aufweist, die im wesentlichen parallel zu der Längsrichtung der EMI-Dichtung verläuft, von der ein Stück, das EMI-abzudichten ist, zumindest teilweise in die EMI-Dichtung eindringen kann. Das gegen interferierende elektromagnetische Strahlung zu schützende Stück wird EMI- abgeschirmt, indem die EMI-Dichtung an den Rand des Stückes gedrückt wird und indem Kontakte über die EMI-Dichtung zwischen dem Stück und einer elektrisch leitfähigen Fläche angeordnet werden, die nahe zu diesem ist.
  • Nachstehend ist die vorliegende Erfindung detailliert unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine EMI-Dichtung gemäß dem Stand der Technik.
  • Die Fig. 2a bis 2c zeigen eine Art und Weise eines EMI- Abdichtens einer Bauteilumhüllungsteilung gemäß der Erfindung.
  • Die Fig. 3a bis 3b zeigen das EMI-Abdichten von einer Bauteilumhüllungsabteilung gemäß der Erfindung.
  • Die Fig. 4a bis 4b zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel des EMI-Abdichtens gemäß der Erfindung.
  • Die Fig. 5a bis 5b zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel des EMI-Abdichtens gemäß der Erfindung.
  • Fig. 6 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel des EMI- Abdichtens gemäß der Erfindung.
  • Fig. 1 ist vorstehend in Verbindung mit der Beschreibung des Standes der Technik erörtert worden. Die Fig. 2a und 2c beziehen sich auf ein erstes Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung, bei dem eine Vorrichtungsgehäuseteilung EMI-abgedichtet ist. Hierbei sind mit Vorrichtungsgehäuse sämtliche Arten an Umhüllungen gemeint, die zum Schützen von Vorrichtungen verwendet werden, wobei die Außenabmaße von ihnen typischerweise von einigen 10 mm bis zu einigen Metern variieren können. Eine zum Abdichten verwendete EMI-Dichtung 20 kann hergestellt werden, indem beispielsweise ein Abdichtdraht mit einem kreisartigen Profil in Windungen für eine spezifische erste Länge im Uhrzeigersinn und im Gegenuhrzeigersinn um die Längsrichtung der Dichtung 20 gewickelt wird. Immer dann, wenn sich die Wickelrichtung ändert, wird dem Abdichtdraht gestattet, parallel zu der Längsrichtung der Dichtung 20 eine spezifische zweite Länge lang zu laufen. In dieser Weise ist es möglich, die längliche schraubenartige federartige EMI-Dichtung 20 gemäß der vorliegenden Erfindung herzustellen (siehe Fig. 2a), deren Querrichtungsprofil vorzugsweise in der Form eines kreisartigen Bogens offen ist. Die EMI-Dichtung 20 weist eine Nut auf, die parallel zu der Längsrichtung der Dichtung läuft, um einen Rand des Stückes, das EMI-abzuschirmen ist, innerhalb der Dichtung 20 aufzunehmen. Alternativ kann das Querrichtungsprofil einer EMI- Dichtung gemäß der vorliegenden Erfindung außerdem in anderen verwendbaren Formen beispielsweise in der Form eines Vierecks gebogen sein, bei dem eine Seite des Vierecks zumindest teilweise offen ist.
  • Typischerweise ist ein abzudichtendes Vorrichtungsgehäuse (siehe Fig. 2b) aus einem elektrisch leitfähigen Material wie beispielsweise Gussaluminiumlegierung hergestellt und es weist einen ersten Teil 21, der einen Absatz 23 aufweist, der beispielsweise eine Teilung eines Gehäuses sein kann, und einen zweiten Teil 22 auf, der typischerweise keinen Absatz hat. Dieser zweiter Teil 22 kann beispielsweise ein Teil des Körpers des Vorrichtungsgehäuses oder eine bedruckte Tafel in dem Gehäuse sein.
  • Typischerweise trennt die Teilung 23 in einer elektronischen Vorrichtung zwei Blöcke voneinander, die verschiedene Funktionen haben, die aber dennoch zu dem gleichen Körperaufbau d. h. zu der gleichen Einheit gehören. Das EMI-Abdichten ist zwischen den Blöcken erforderlich, damit diese verschiedenen Blöcke sich nicht einander beeinträchtigen beispielsweise aufgrund ihrer Radiofrequenzstrahlung (RF-Strahlung). Typische derartige Blöcke sind beispielsweise Niedrigfrequenzteile und Hochfrequenzteile, analoge und digitale Teile und auch Prozesseinheiten. Diese Vorrichtungen können beispielsweise Vorrichtungen bei einem Mobilkommunikationsnetzwerk sein. Sie können sich beispielsweise in einer Basissender-empfängerstation des Mobilkommunikationsnetzwerkes befinden.
  • Das Durchdringen von interferierender elektromagnetischer Strahlung von einer Seite des Absatzes 23 zu der anderen Seite wird verhindert, indem die EMI-Dichtung 20, die eine Nut aufweist, parallel zu der Längsrichtung der Nut zwischen dem Absatz 23 und dem zweiten Teil 22 so angeordnet wird, dass der Absatz 23 teilweise in die Dichtung 20 gepresst wird, und indem der erste Teil 21 und der zweite Teil 22 des Gehäuses gegeneinander gepresst werden. Wenn dies der Fall ist, gelängen die Ränder, die an die Nut angrenzen, in einen starken Kontakt mit dem Absatz 23 und dem Teil der Dichtung, der der Öffnung der Nut mit der Oberfläche des zweiten Teils 22 des Vorrichtungsgehäuses gegenübersteht, woraufhin ein Zusammendrücken an der EMI-Dichtung 20 bewirkt wird (siehe Fig. 2c).
  • Die elastischen Kräfte, die in der zusammengedrückten Dichtung 20 wirken, neigen dazu, die Dichtung zu ihrer ursprünglichen Form zurückkehren zu lassen, woraufhin die flexible Dichtung 20 fest gegen den zweiten Teil 22 des Gehäuses und den Absatz 23, den der erste Teil 21 aufweist, presst. Wenn dies der Fall ist, werden feste elektrische Kontakte zwischen dem ersten und dem zweiten Teil ausgebildet, die miteinander verbunden sind, bei nahen regelmäßigen Abständen, wobei ein Durchdringen von elektromagnetischer Strahlung durch die Verbindung verhindert ist.
  • Typischerweise sind innerhalb des Gehäuses angrenzend an unterschiedlich große Räume Teilungen gewickelt. Damit der abzudichtende Aufbau EMI-dicht wäre, muss die EMI-Dichtung 20 entlang der gesamten Länge der Verbindung laufen und demgemäß gewunden sein.
  • Die Dichtung 20 kann aus verschiedenen unterschiedlichen Materialien hergestellt sein, beispielsweise aus legiertem Kupfermetall, rostfreiem Stahl oder einem anderen entsprechenden Material. Die elektrischen und mechanischen Eigenschaften der Dichtung und ihre Herstellbarkeit können durch die Auswahl des Dichtungsmaterials beeinflusst werden. Der Durchmesser des für die Herstellung der Dichtung 20 verwendeten Drahtes kann variieren, jedoch ist er typischerweise ungefähr 0,3 bis 5 mm. Der Durchmesser der Dichtung 20 kann beispielsweise 2 bis 40 mm betragen. Der die Teilung des Gewindes kann beispielsweise I bis 15 mm betragen. Der Abdichtungsdraht wird in der erforderlichen Form durch eine Federherstellmaschine gebogen, die für ein Biegen von Drahtmaterial gestaltet ist.
  • Die Fig. 3a und 3b zeigen, wie ein gesamter Vorrichtungsgehäuseraum gegenüber seiner Umgebung EMI- abgedichtet ist. Fig. 3a zeigt ein Vorrichtungsgehäuse, das drei Räume aufweist und aus einem elektrisch leitfähigen Material hergestellt ist. Der Körper des Vorrichtungsgehäuses weist zwei unterschiedliche Hälften auf: eine erste Hälfte 32 und eine zweite Hälfte 31, die miteinander beispielsweise durch Schrauben 33 verbunden sind. Mit der Hilfe einer mit einem Absatz versehenen Teilung 34, grenzt der Körper innerhalb des Vorrichtungsgehäuses drei Räume oder Abteilungen ein, die bedruckte Tafeln 35 haben, die an dem Körper 31 des Vorrichtungsgehäuses durch Schrauben mit der Hilfe von Erhebungszapfen 37 angebracht sind. An der bedruckten Tafel befindet sich in dem mittleren Gehäuseraum eine interferierende Quelle 36 der elektromagnetischen Strahlung. Erfindungsgemäß wird verhindert, dass die in dem mittleren Raum des Vorrichtungsgehäuses erzeugte elektromagnetische Strahlung in die anderen Räume eindringt, durch das EMI-Abdichten gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die bei dem ersten Ausführungsbeispiel vorhandenen EMI-Dichtungen 20 zusammengedrückt an den Teilungen 34 des Vorrichtungsgehäuses eingebaut sind.
  • Fig. 3b unterscheidet sich von dem in Fig. 3a gezeigten Fall dahingehend, dass separate bedruckte Tafeln 35 der Räume durch eine einzelne gemeinsame bedruckte Tafel 38 ersetzt worden ist, die sich zu sämtlichen drei Räumen erstreckt. Wenn dies der Fall ist, pressen die EMI-Dichtungen die leitfähige Oberfläche an der bedruckten Tafel 38, bei der das Erdungspotential zum Erzielen der EMI-Dichtheit vorhanden sein muss, d. h. das gleiche Potential wie der Körper des Gehäuses.
  • Die bei dem ersten Ausführungsbeispiel gezeigte EMI-Dichtung 20 ist für einen Einbau an dem Rand von verschiedenen Arten an Tafeln beispielsweise bedruckten Tafeln 43 gut geeignet (siehe Fig. 4a). Fig. 4b zeigt das zweite Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung, bei dem ein Vorrichtungsgehäuse, das die bedruckte Tafel 43 aufweist, EMI-abgedichtet ist. Der Körper des Vorrichtungsgehäuses weist einen ersten Teil 41 und einen zweiten Teil 42 auf, die miteinander beispielsweise durch Schrauben 44 verbunden werden können. Der erste Teil 41 weist Erhebungszapfen 45 auf, wobei mit der Hilfe von ihnen die bedruckte Tafel 43 an dem Körper des Vorrichtungsgehäuses durch Schrauben 46 angebracht werden kann. An den Oberflächen der bedruckten Tafeln 43, die zu dem ersten Teil 41 und dem zweiten Teil 42 des Gehäuses zeigen, befindet sich vorzugsweise als Erdungsebene ein elektrisch leitfähiger Bereich, der beispielsweise aus einem elektrisch leitfähigen Metallfilm, Folie hergestellt sein kann. An den Oberflächen der bedruckten Tafel können sich elektrische Bauteile 47 befinden.
  • Zum Erzielen einer EMI-Dichtheit wird die EMI-Dichtung 20 zunächst an den Rand der bedruckten Tafel 42 gedrückt, und die bedruckte Tafel mit der Dichtung wird in dem Gehäuse so angeordnet, dass ein Teil der EMI-Dichtung 20 an der Ecke des ersten Teils 41 des Gehäuses lehnt. Danach wird der zweite Teil 42 des Gehäuses mit dem ersten Teil 41 in Übereinstimmung gebracht, und die Teile 41 und 42 werden zusammengepresst beispielsweise durch die Schrauben 44. Wenn dies der Fall ist, wird die EMI-Dichtung, die sich in einer zwischen den Teilen 41 und 42 erzeugten Vertiefung befindet, zusammengedrückt, und die Dichtung 20 wird fest gegen die Oberflächen des ersten Teils 41 und des zweiten Teils 42 des Gehäuses gepresst. Die Teile der EMI-Dichtung 20, die an der Nut angrenzen, die parallel zu der Längsrichtung der Dichtung 20 verläuft, pressen gegen einen elektrisch leitfähigen Bereich, der sich an der Oberfläche der bedruckten Tafel 43 befindet. Wenn dies der Fall ist, werden elektrische Kontakte bei engen regelmäßigen Abständen zwischen den Gehäuseteilen 41 und 42 und der Erdungsebene der bedruckten Tafel 43 ausgebildet, woraufhin das Eindringen von interferierender elektromagnetischer Strahlung in das Gehäuse und das Herausdringen aus dem Gehäuse verhindert ist. Das Eindringen von Strahlung innerhalb des Gehäuses von einer Seite der bedruckten Tafel zu der anderen Seite ist ebenfalls verhindert.
  • Eine EMI-Dichtung 50 kann außerdem so gestaltet werden, dass eine Vertiefung 51, die für den Rand der bedruckten Tafel angepasst ist, an dem Teil der Dichtung gebogen ist, der zu der Öffnung der Dichtung 50 entgegengesetzt ist, woraufhin die Dichtung besser dem Rand der bedruckten Tafel 43 folgt (siehe Fig. 5a). Die Ränder der Vertiefung 51 berühren vorzugsweise die Randteile der bedruckten Tafel 43. Wenn dies der Fall ist, ist die bedruckte Tafel 43 wirkungsvoller an der Dichtung 50 angebracht, und es gibt mehr Kontaktstellen zwischen der Dichtung und der Tafel. Ein Vorteil von diesem Aufbau ist außerdem, dass, wenn beispielsweise die Dichtung von einer Seite der bedruckten Tafel 43 stärker als von der anderen Seite gepresst wird oder wenn sie lediglich von einer Seite der bedruckten Tafel 43 gepresst wird, die Dichtung 50 ihre Form gut beibehält und nicht dazu neigt, sich in Bezug auf den Rand der bedruckten Tafel 43 zu verdrehen.
  • Es ist häufig beispielsweise aufgrund von Raumeinschränkungen geeignet, dass eine Vielzahl an bedruckten Tafeln sich in dem gleichen Vorrichtungsgehäuse befinden. In diesem Fall muss neben dem EMI-Abschirmen des gesamten Gehäuses außerdem ersichtlich sein, dass die bedruckten Tafeln, die typischerweise aufeinander in dem Gehäuse gestapelt sind, nicht aufgrund von elektromagnetischer Strahlung zueinander interferieren. Fig. 5b zeigt das dritte Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung, bei dem drei bedruckte Tafeln 53 bis 55, die übereinander in einem Vorrichtungsgehäuse gestapelt sind, voneinander EMI-isoliert sind. Der Körper des Vorrichtungsgehäuses 52 weist zwei Teile auf, zwischen denen der mittlere Teil 54 der bedruckten Tafeln reicht. Die bedruckten Tafeln 52 bis 55 sind aneinander durch Zwischenstücke 56 angebracht. Typischerweise sind elektrische Schaltbauteile 57 an zumindest einer Seite der bedruckten Tafel angebracht. Zum EMI- Isolieren der bedruckten Tafeln 53 bis 55 voneinander sind EMI- Dichtungen 50, die dem Rand der bedruckten Tafel folgen, im zusammengedrückten Zustand an dem Rand der äußersten bedruckten Tafeln 53, 55 gemäß der vorliegenden Erfindung angeordnet. Wenn die Körperteile des Gehäuses 52 zusammengedrückt sind, bilden die EMI-Dichtungen 50 Kontakte bei nahen regelmäßigen Abständen mit den leitfähigen Bereichen, die sich an der Oberfläche der bedruckten Tafeln 53 bis 55 befinden, und mit dem Körper des Gehäuses 52, der das Gehäuse 52 in verschiedene Arten an Räumen teilt, die voneinander EMI-isoliert sind.
  • Die Teile des Körpers des Vorrichtungsgehäuses 52 können außerdem so geformt sein, dass die in Verbindung mit dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigte Vertiefung in dem Gehäuse hergestellt ist, woraufhin die EMI-Dichtung 50 auch an dem Rand der mittleren bedruckten Tafel 54 eingebaut werden kann, wobei die EMI-Dichtung 50, wenn die Körperteile zusammengepresst sind, in der Vertiefung gegen die Körperteile des Gehäuses presst, wobei verhindert wird, dass interferierende elektromagnetische Strahlung in das Vorrichtungsgehäuse eindringt oder aus dem Vorrichtungsgehäuse durch die Verbindung zwischen den Körperteilen des Gehäuses 52 herausdringt.
  • Fig. 6 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung, bei dem eine EMI-Dichtung 60, die so wirkt, wie dies vorstehend gezeigt ist, außerhalb eines Vorrichtungsgehäuses eingebaut ist, um die EMI-Dichtheit des Gehäuses sicherzustellen. Das Gehäuse weist ein spezifisches erstes Teil 61 und ein spezifisches zweites Teil 62 auf, die aneinander angebracht sind, indem die EMI-Dichtung 60 gespannt auf einem Absatz 62 gepresst wird, wobei der Absatz 63 erzeugt wird, wenn die Teile 61 und 62 des Gehäuses mit geeignet geformten Randteilen aneinander gesetzt werden. In diesem Fall steht die EMI-Dichtung 60, die einen Querschnitt in der Form von beispielsweise einem an einer seiner Seite offenen Rechteck haben kann, mit den Teilen 61 und 62 des Vorrichtungsgehäuses in Kontakt, wodurch verhindert wird, dass interferierende elektromagnetische Strahlung durch die Verbindung zwischen den Gehäuseteilen hindurchdringt. Keinerlei herkömmlich angewendete Anbringverfahren wie beispielsweise Schrauben sind erforderlich, um die Vorrichtungsgehäuseteile 61 und 62 anzubringen, sondern statt dessen sorgt die gespannt auf dem Absatz 63 angeordnete EMI-Dichtung 60 für die Befestigung.
  • Die Leichtigkeit des Anbringens einer EMI-Dichtung gemäß dieser Erfindung ist ein wesentlicher Vorteil der Erfindung. Es ist kein Kleben für das Anbringen erforderlich. Ein Rand oder ein Absatz einer Platte, gegen die die EMI-Dichtung gedrückt werden kann, ist für das Anbringen ausreichend. Die Vielseitigkeit der EMI-Dichtung ist ein Vorteil. Eine EMI-Dichtung gemäß dieser Erfindung kann mit Leichtigkeit ersetzt werden, wenn dies erforderlich ist, beispielsweise durch eine EMI-Dichtung, die einen Durchmesser mit einer anderen Größe hat.
  • Dieses Dokument zeigt die Ausführung und die Ausführungsbeispiele der Erfindung mit Hilfe von Beispielen. Ein Fachmann erkennt, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die Einzelheiten der vorstehend aufgezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt ist, und dass die Erfindung auch in anderer Form ausgeführt werden kann, ohne von den Kennzeichen dieser Erfindung abzuweichen. Die gezeigten Ausführungsbeispiele sollen als Veranschaulichung und nicht als Einschränkung aufgefasst werden. Somit sind die Möglichkeiten zum Ausführen und Anwenden der Erfindung lediglich durch die beigefügten Ansprüche eingeschränkt, und die unterschiedlichen Optionen zum Ausführen der Erfindung, die durch die Ansprüche bestimmt sind und gleichwertige Ausführungen umfassen, gehören ebenfalls zu dem Umfang der Erfindung.

Claims (13)

1. Längliche EMI-Dichtung (elektromagnetische-Interferenz- Dichtung) (20, 50, 60),
dadurch gekennzeichnet, dass
die EMI-Dichtung (20, 50, 60) aus einem elektrisch leitfähigen Draht ausgebildet ist, der in einer federartigen Form derart gebogen ist, dass die EMI-Dichtung folgendes aufweist:
einen Längsabschnitt, der durch den Draht ausgebildet ist,
wobei der Abschnitt parallel zu der Längsrichtung der EMI- Dichtung ist, und
eine Nut, die im Wesentlichen parallel zu der Längsrichtung der EMI-Dichtung verläuft, wobei die Nut daran angepasst ist, ein Stück oder ein Teil des Stücks (23, 34, 43, 53, 55, 63) innerhalb der EMI-Dichtung (20, 50, 60) aufzunehmen.
2. EMI-Dichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI-Dichtung (20, 50, 60) so eingerichtet ist, dass sie das Stück oder das Teil des Stücks (23, 34, 43, 53, 55, 63) mit dem Längsabschnitt berührt.
3. EMI-Dichtung (20, 50, 60) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI-Dichtung hergestellt ist, indem ein elektrisch leitfähiger Draht so gebogen wird, dass er ein längliches Element ausbildet, dessen Querprofil offen ist.
4. EMI-Dichtung (20, 50) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Querprofil einen kreisartigen Bogen aufweist.
5. EMI-Dichtung (60) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Querprofil ein Rechteck ist, das an einer seiner Seiten offen ist.
6. EMI-Dichtung (50) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut des Weiteren eine Vertiefung (51) aufweist, die entgegengesetzt zu der Öffnung der Nut ist, wobei die Wände der Vertiefung daran angepasst sind, das Stück oder sein Teil (23, 34, 43, 53, 55, 63) zu berühren.
7. EMI-Dichtung (20, 50) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Ränder, die an die Nut angrenzen, daran angepasst ist, dass er das Stück oder sein Teil (23, 34, 43, 53, 55, 63) berührt.
8. EMI-Dichtung (20, 50) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stück oder sein Teil (23, 34, 43, 53, 55,) eine Teilung eines Vorrichtungsgehäuses oder einer Schalttafel ist.
9. Vorrichtung mit einem ersten Teil (21, 32, 61) und einem zweiten Teil (22, 31, 62), die miteinander verbunden sind, und
einer länglichen EMI-Dichtung (20, 60), um den ersten Teil (21, 23, 32, 61) und zweiten Teil (22, 31, 62) in Kontakt zu bringen und um zu verhindern, dass elektromagnetische Interferenz durch die Verbindungsstelle zwischen dem ersten und dem zweiten Teil hindurchtritt,
dadurch gekennzeichnet, dass
die EMI-Dichtung (20, 60) aus einem elektrisch leitfähigen Draht hergestellt ist, der in einer federartigen Form derart gebogen ist, dass die EMI-Dichtung (20, 60) folgendes aufweist:
einen Längsabschnitt, der durch den Draht ausgebildet ist,
wobei der Abschnitt parallel zu der Längsrichtung der EMI- Dichtung ist, und
eine Nut, die im Wesentlichen parallel zu der Längsrichtung der EMI-Dichtung verläuft, wobei die Nut daran angepasst ist,
dass sie zumindest entweder den ersten oder den zweiten Teil (23, 34, 43, 53, 55, 63) innerhalb der EMI-Dichtung aufnimmt, und
wobei die EMI-Dichtung (20, 60) mit sowohl dem ersten Teil als auch dem zweiten Teil in Kontakt steht, um einen elektrischen Kontakt über die EMI-Dichtung zwischen den Teilen (21, 22; 32, 31; 61, 62) auszubilden.
10. Vorrichtung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI-Dichtung (20) zwischen dem ersten Teil (21, 32) und dem zweiten Teil (22, 31) ist.
11. Vorrichtung gemäß Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
der zweite Teil (22, 31) der Vorrichtung eine externe Fläche der EMI-Dichtung (20) berührt und
der erste Teil (21, 32) der Vorrichtung teilweise innerhalb der EMI-Dichtung (20) ist und
die Nut durch einen ersten Rand begrenzt ist, der mit dem ersten Teil (21, 32) in Kontakt steht, woraufhin die EMI- Dichtung einen Kontakt zwischen dem ersten Teil (21, 32) und dem zweiten Teil (32, 31) der Vorrichtung ausbildet.
12. Vorrichtung gemäß Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
sowohl der erste Teil (61) als auch der zweite Teil (62) der Vorrichtung teilweise innerhalb der EMI-Dichtung (60) sind und die Nut durch einen ersten Rand und einen zweiten Rand
begrenzt ist, wobei die Ränder mit dem ersten Teil (61) und dem zweiten Teil (62) der Vorrichtung jeweils in Kontakt stehen,
woraufhin ein Kontakt zwischen dem ersten und dem zweiten Teil über die EMI-Dichtung (60) extern um die Verbindungsstelle zwischen dem ersten und dem zweiten Teil (61, 62) herum ausgebildet ist.
13. Vorrichtung mit
einem ersten Teil (41), einem zweiten Teil (42) und einem dritten Teil (43), die miteinander verbunden sind, und
einer länglichen EMI-Dichtung (20) zwischen ihnen, die aus einem leitfähigen Draht hergestellt ist, um die Teile in Kontakt miteinander zu bringen und um zu verhindern, dass elektromagnetische Interferenz durch die Verbindungsstelle zwischen den Teilen (41, 42, 43) hindurchtritt,
dadurch gekennzeichnet, dass
die EMI-Dichtung (20) mit dem ersten Teil (41) und dem zweiten Teil (42) in Kontakt steht und
die EMI-Dichtung (20) aus einem elektrisch leitfähigen Draht hergestellt ist, der in einer federartigen Form derart gebogen ist, dass die EMI-Dichtung (20) folgendes aufweist:
einen Längsabschnitt, der durch den Draht ausgebildet ist,
wobei der Abschnitt parallel zu der Längsrichtung der EMI- Dichtung ist, und
eine Nut die im Wesentlichen parallel zu der Längsrichtung der EMI-Dichtung verläuft, wobei die Nut daran angepasst ist,
dass sie den dritten Teil (43) zumindest teilweise innerhalb der EMI-Dichtung (20) aufnimmt, und
wobei die Nut durch einen ersten Rand begrenzt ist, der in Kontakt mit dem dritten Teil (43) steht, um einen elektrischen Kontakt zwischen dem ersten Teil (41), dem zweiten Teil (42) und dem dritten Teil (43) auszubilden.
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