DE597426C - Stabartiges Werkzeug zum Einfuehren und Herausnehmen von Geraeten in bzw. aus Koerperhoehlen - Google Patents
Stabartiges Werkzeug zum Einfuehren und Herausnehmen von Geraeten in bzw. aus KoerperhoehlenInfo
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- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F6/00—Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor
- A61F6/06—Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor for use by females
- A61F6/08—Pessaries, i.e. devices worn in the vagina to support the uterus, remedy a malposition or prevent conception, e.g. combined with devices protecting against contagion
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Description
- Stabartiges Werkzeug zum Einführen und Herausnehmen von Geräten in bzw. aus Körperhöhlen Die Erfindung bezieht sich auf stabartige Werkzeuge zum Einführen und Herausnehmen in bzw. aus Körperhöhlen und betrifft eine neue Ausbildung, durch die eine gleich gute Eignung für beide Handhabungszwecke, eine weite Anpassung an Form und Lage der zu befahrenden Körperhöhlung und ein sicherer Verletzungsschutz empfindlicher Körperteile erreicht wird.
- Die bekannten stabartigen Werkzeuge, die mit einem durch eine Gleithülse verstellbaren Spreizkopf zum Erfassen des einzuführenden bzw. herauszunehmenden Gerätes versehen sind, erfüllen die ihnen zugedachte Aufgabe nur unvollkommen, da die Verstellung der Greifglieder an dem eingeführten Stab vorgenommen werden muß, um ein Lösen des Stabes von dem Gerät oder eine Kupplung zwischen diesen Teilen herbeizuführen. Demgegenüber erfolgt gemäß der Erfindung das Lösen' des eingebrachten Gerätes von dem Stab bzw. das Erfassen desselben zwecks Herausnahme vollkommen selbständig, ohne daß während der Handhabung ein Verstellen der Spreizglieder erforderlich ist.
- Das neue Werkzeug besteht aus einem Stab mit durch Längsschlitzung mehrfach unterteiltem Arbeitskopf mit einer eine Änderung der Spreizlage der Teilstücke herbeiführenden Gleithülse auf dem geschlitzten Teil und kennzeichnet sich dadurch, daß der geschlitzte Arbeitskopf von einer auf einem verjüngten Zapfen sitzenden Halbkugel gebildet ist, eine Muffe durch eine die Halbkugel umschließende Höhlung mit verengter Eintrittsöffnung kugelgelenkartig und lösbar aufnimmt, und die Muffe einen aufragenden Dorn zum Aufsetzen des Gerätes aufweist. In Spreizlage des Arbeitskopfes ist die Muffe somit fest mit dem Stab verbunden und das auf den Dorn aufgesetzte Gerät kann leicht eingeführt werden. Die Stirnfläche der Muffe ist kegelförmig und der Dorn zylindrisch, so daß nach der Einlagerung,des Gerätes die Muffe durch Zurückziehen des Stabes ohne jede Verstellung von dem Gerät abgezogen werden kann. Zur Herausnahme des Gerätes wird der Stab ohne die Muffe und mit gespreiztem Arbeitskopf eingeführt. Die Halbkugel dringt unter vorübergehender Überwindung der Spreizlage ihrer Teile in die bei der Einführung den Dorn der Muffe aufnehmende Bohrung des Gerätes ein, verklinkt sich mit dieser und bildet somit eine feste Kupplung, so daß durch Zurückziehen des Stabes das Gerät, mitgenommen wird. . Eine Ausführungsform des neuen Werkzeuges ist in der Zeichnung für den Fall dargestellt, daß dieses z. B. zur Einführung eines Pessars dient. Es zeigen Fig. i eine teilweise geschnittene Ansicht des Werkzeuges mit aufgesetztem Pessar vor der Einbringung desselben, Fig. ia einen Querschnitt nach der Linie a-a in der Fig. i, Fig.2 die Stellung der Klemmhülse zum Abnehmen der Muffe, Fig. 3 die Kupplung des Werkzeuges mit einemPessar beimHerausnehmen desselbenund Fig.4 die Trennung des Werkzeuges von dem Pessar nach dessen Herausnahme.
- Das stabförmige Werkzeug besteht aus dem Griffstück i und einem dieses unter Zwischenfügung eines konischen -Übergangsteils 2 fortsetzenden, dünneren, zylindrischen Zwischenstück 3, dessen Ende 4 kegelig erweitert ist. Auf einem unter Zwischenfügung einer kegeligen Andrehung 16 abgesetzten Halszapfen 5 trägt der Stab nach seiner Spitze zu eine Halbkugel 6. Die Halbkugel 6, der Halszapfen 5 und das Zwischenstück 4, 3 sind durch Radialschnitte 7 (Fig. ia) der Länge nach geschlitzt und die entstandenen Teilstücke leicht abgespreizt. Auf dem geschlitzten Zwischenstück 3, 4 gleitet eine Klemmhülse 8, deren Weg nach dem Griffstück i zu durch den konischen Teil 2 begrenzt ist. Beim Übergang der Hülse 8 auf den kegeligen Teil 4 werden -die Teilstücke der Halbkugel 6 zusammengepreßt. Die Halbkugel 6 nimmt eine Muffe 9 auf, die sich mit einer Ausnehmung io über diese stülpt und mit einem vorgezogenen Rand i i den Halszapfen 5 umfaßt. Die Abmessungen des Zapfens 5 und der Halbkugel 6 sowie der Ausnehmung io mit dem vorspringenden Rand i i sind so gewählt, daß bei nach dem Griffstück i verschobener Hülse 8 die Halbkugel 6 von dem Rand i i der Aussparung io der Muffe 9 zurückgehalten wird, während bei auf das kegelige Zwischenstück 4 vorgeschobener Hülse 8 die Muffe 9 von der Halbkugel 6 abgezogen werden kann. Der vorspringende Rand i i ist nach außen abgerundet, so daß die Muffe 9 gegenüber der Stabachse verschwenkt werden kann, die Verbindung zwischen den beiden Teilen also kugelgelenkartig wirkt. Die Stirnfläche 12 der Muffe 9 ist kegelförmig ausgebildet und trägt einen zylindrischen Dorn 13.
- Zum Einführen eines Gerätes, etwa eines Pessars, in Körperhöhlen wird die Muffe 9 auf den Stab aufgesetzt und durch Zurückschieben der Hülse 8 auf diesem gesichert. Das Pessar 14 wird mit einer Bohrung 15 in der Kappe 17 auf den Dorn aufgesetzt und dann eingeführt (Fig. i). Durch die bewegliche Kupplung der Muffe 9 mit dem Stab kann das Pessar sich gegen die Stabachse neigen, so daß das Pessar eine gewisse Beweglichkeit beim Eintritt in den Cervicalkanal hat, was die Handhabung wesentlich erleichtert. Der Stab wird nach der Einlagerung des Pessars mit der Muffe g zurückgezogen (Fig.2). Zwecks Herausnahme des Pessars wird der von der Muffe befreite Stab i bei zurückgeschobener Hülse 8, also bei offenen Schlitzen 7, in den Scheidenkanal und das Pessar eingeführt (Fig.3), dessen Stutzen 15 den Kopf 6 unter der Spreizwirkung der Stabteile hinterfängt. Zum Lösen des herausgeholten Pessars vom Werkzeug wird die Gleithülse 8 vorgeschoben (Fig. 4).
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Stabartiges Werkzeug zum Einführen und Herausnehmen von Geräten in bzw. aus Körperhöhlen mit einem durch Längsschlitzung mehrfach unterteilten Arbeitskopf und auf dem geschlitzten Schaftteil verschiebbarer Gleithülse zur Änderung der Spreizung desselben, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskopf in eine auf einem verjüngten Zapfen (5) sitzende Halbkugel (6) ausläuft, die kugelgelenkartig eine Muffe (9) aufnimmt, deren aufragender Dorn (13) zum Aufsetzen des Gerätes (14), z. B. eines Pessars, dient.
- 2. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlitzte Teil des Stabes nach dem vollen Griffstück (i) zu konisch verjüngt ist zur Sperrung der Gleithülse (8).
- 3. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche der Muffe kegelförmig und der auf ihr sitzende Dorn zylindrisch ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US597426XA | 1924-03-26 | 1924-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE597426C true DE597426C (de) | 1934-05-24 |
Family
ID=22024934
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK130043D Expired DE597426C (de) | 1924-03-26 | 1933-05-09 | Stabartiges Werkzeug zum Einfuehren und Herausnehmen von Geraeten in bzw. aus Koerperhoehlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE597426C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2564177A (en) * | 1949-10-07 | 1951-08-14 | Larre Lab Inc | Pessary |
| US5065772A (en) * | 1989-10-13 | 1991-11-19 | Inamed Corporation | Inflatable cerivical pessary |
| DE3590580C1 (de) * | 1984-11-15 | 1995-08-31 | Ewald Pickhard | Intravaginal positionierbare, insbesondere empfängnisverhütende Vorrichtung |
-
1933
- 1933-05-09 DE DEK130043D patent/DE597426C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2564177A (en) * | 1949-10-07 | 1951-08-14 | Larre Lab Inc | Pessary |
| DE3590580C1 (de) * | 1984-11-15 | 1995-08-31 | Ewald Pickhard | Intravaginal positionierbare, insbesondere empfängnisverhütende Vorrichtung |
| US5065772A (en) * | 1989-10-13 | 1991-11-19 | Inamed Corporation | Inflatable cerivical pessary |
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