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DE564152C - Drehkolbengeblaese, insbesondere fuer Papierverarbeitungsmaschinen - Google Patents

Drehkolbengeblaese, insbesondere fuer Papierverarbeitungsmaschinen

Info

Publication number
DE564152C
DE564152C DEB153162D DEB0153162D DE564152C DE 564152 C DE564152 C DE 564152C DE B153162 D DEB153162 D DE B153162D DE B0153162 D DEB0153162 D DE B0153162D DE 564152 C DE564152 C DE 564152C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotary piston
fresh air
suction
compression chamber
fan
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB153162D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO BECKER JR
Original Assignee
OTTO BECKER JR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OTTO BECKER JR filed Critical OTTO BECKER JR
Priority to DEB153162D priority Critical patent/DE564152C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE564152C publication Critical patent/DE564152C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C29/00Component parts, details or accessories of pumps or pumping installations, not provided for in groups F04C18/00 - F04C28/00
    • F04C29/04Heating; Cooling; Heat insulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Description

  • Drehkolbengebläse, insbesondere für Paprerverarbeitungsmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Drehkolbengebläse mit sichelförmigem Arbeitsraum und Schieberkolben, insbesondere zum Betriebe der pneumatischen Bogenanleger hei Papierverarbeitungsmaschinen. Diese Gebläse dienen entweder nur zur Erzeugung eines Saugstromes oder zur gleichzeitigen Erzeugung eines Saug- und Blasstromes. Da einerseits die geringe angesaugte Luftmenge nicht ausreicht, um die Reibungswärme abzuführen, und anderseits aus betrieblichen Gründen solche Gebläse keine Flüssigkeitskühlung erhalten können, so erhitzen diese Gebläse sich während des Betriebes sehr stark.
  • Um das zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung die Verdichtungskammer des Gebläses nach Abschluß gegen die Saugseite durch einen Kanal mit der Außenluft verbunden, so daß die Außenluft in die Verdichtungskammer einströmen kann, wodurch eine wirksame und ausreichende Kühlung des Gebläses auch ohne Flüssigkeit erzielt wird.
  • Bei Gebläsen, die nur als Saugpumpen arbeiten, kann derFrischl.u4tkanal unmittelbar in die gegen die Saugseite abgeschlossene Verdichtungskammer münden. Soll dagegen das Gebläse glei --hzeitig als Saug- und Druckpumpe arbeiten, so darf der Frischlufteinlaß in die Verdichtungskammer nur zeitweise, und zwar vor Eintritt der Verdichtung, geöffnet sein. Um da zu erreichen, kann: die Kolbentrommel mit Aussparungen versehen sein, die den Frischlufteinlaß nur während des Überschleifens mit der Verdichtungskammer verbinden, während der Einlaß sonst durch die Trommel abgeschlossen ist.
  • Bei der letzteren Art von Gebläsen bietet die Erfindung neben der Kühlung noch einen weiteren Vorteil. Da nämlich bei diesen Gebläsen die angesaugte, zu verdichtende Luft gegenüber der Außenluft Unterdruck aufweist, so läßt sich bisher kein kräftiger Blasstrom erzielen. Dadurch nun, daß gemäß der Erfindung die nach dem Abschluß gegen die Saugseite nur mit verdünnter Luft angefüllte Verdichtungsdruckkammer mit der Außenluft in Verbindung gebracht wird, kann sie sich mit Luft von atmosphärischem Druck auffüllen, wodurch ein erhöhter Druck und eine größeze Fördermenge erzielt wird, die einen kräftigen Blasstrem gewährleisten.
  • Der Frischluftkanal kann vorteilhaft durch Bohrungen in den Zylinderdeckeln gebildet sein, die von beiden Seiten her in den Zylinder münden. Hierbei können dann die die Mündungen steuernden Aussparungen der Kolbentrommel von am Rande der Stirnflächen angeordneten kurzen Nuten gebildet sein. Hierdurch wird ein schnelles Auffüllen der Verdichtungskammer und damit gute Kühlung gewährleistet.
  • Um das beim Einströmen der Außenluft in die einen Unterdruck aufweisende Verdichtungskammer entstehende Geräusch zu dämpfen, kann weiterhin eine über die ganze Länge des Gebläses sich- erstreckende Kammer vorgesehen sein, in die die Kanalbohrungen in `den Zylinderdeckeln münden, und die durch eine kleiner als die Summe der Kanalquerschnitte gehaltene Öffnung mit der Außenluft frei in Verbindung steht, wodurch ein Druckausgleich erzielt wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i ein nur als Saugpumpe arbeitendes Gebläse im Ouerschnitt, Fig. 2 ein gleichzeitig als Saug- und Druckpumpe arbeitendes Gebläse in der gleichen Darstellung, Fig. 3 eine Rückansicht des Gebläses.
  • Das Gehäuse 4 des Gebläses enthält den Arbeitszylinder 5, in dem die Kalbentrommel6 exzentrisch gelagert ist, unl zwar so, daß sie den Zylinder an einer Stelle berührt. In der Kolbentrommel sind in radial angeordneten Schlitzen 7 die durch die Fliehkraft nach außen an die Zylinderwandung gedrückten verschiebbaren Kolben 8 angeordnet. Der Arbeitszylinder ist an beiden Stirnenden durch Deckel 9, io abgeschlossen, die gleichzeitig die Lager für die Trommelw°lle i i tragen. Die im Gehäuse 4 vorgesehene Saug- und Druckkammer steht mit dem Innern des Arbeitszylinders 5 in bekannter Weise durch Schlitze 12, 13 in Verbindung.
  • Gemäß der Erfindung sind die beiden Zylinderdeckel 9, io mit Längsbohrungen 14 verbunden, die durch am inneren Erde vorgesehene Ouerbohrungen 15 mit dem Innern des Arbeitszylinders 5 in Verbindung stehen, und zwar an einer zwischen dem hinteren Ende des Einlasses 12 und dem vorderen Ende des Auslasses 13 liegenden Stelle. Das äußere Ende dieser Kanäle mündet in eine an der Rückwand des Gehäuses 4 angeordnete und sich über dessen ganze Länge erstreckende Kammer 16 von rechteckigem Querschnitt, die in der Mitte durch eine kleiner als die Summe der beiden Kanalquerschnitte 14 gehaltene Öffnung 17 mit der Außenluft in freier Verbindung steht.
  • Bei dein nur als Saugpumpe arbeitenden Gebläse nach Fig. i münden die beiden Deckelkanäle 14, 15 urmittelbar in dieVerdichtungska.mmer des Gebläses, und zwar sirsd ihre Mündungen so angeordnet, daß sie bei jeder Stellung der Kolbentrommel stets gegen die Saugseite 1a der Pumpe abgeschlossen sind. Bei dem gleichzeitig als Saug- und Druckpumpe arbeitenden Gebläse nach Fig. 2 liegen die inneren Mündungen 15 der beiden Deckelkanäle 14 innerhalb der Stirnflächen der Kolbentrommeln, so daß sie für gewöhnlich durch die Trommel verschlossen gehalten sind. Um sie mit,dem Verdichtungsraum in Verbindung bringen zu können, ist die Kolbentrommel 6 auf ihrem Umfange, und zwar an den Stirnenden in der Mitte zwischen den Sch.ieberkolben 8, mit kurzen Nuten 18 versehen, in deren Drehbereich die Kanalmündungen 15 liegen. Diese sind dabei so angeordnet, daß, bevor sie durch die Nuten i8 mit dem Verdichtungsraum in Verbindung gebracht werden, dieser bereits gegen die Saugseite iz der Pumpe abgeschlossen ist.
  • Die Wirkungsweise der dargestellten Gebläse isst folgende: Dreht sich bei der Saugpumpe nach Fig. i die Kolbentrommel aus der gezeichneten Stellung weiter in Richtung des Pfeiles x, so überschneidet der Schieberkolben 8' die innere Mündung 15 der Kanäle r4. Hieu-durch wird der von ihm und dem folgenden Kolben begrenzte Verdichtungsraum i9, der infolge des Ansaugens verdünnter Luft gegenüber der Atmosphäre Unterdruck aufweist, durch die Kanäle 14 mit der Kammer 16 verbunden, so daß aus dieser noch Frischluft in den Verdichtungsraum i9 einströmt und dadurch das Gebläse kühlt. Um bei der weiteren Drehung der Kolbentrommel infolge der eintretenden Raumverminderung der sichelförmigen Verdichtungskammer io ein Wiederzurückdrücken eines Teiles der eingeströmten Frischluft in die Kammer 16 zu vermeiden, kann hierbei in den Kanälen 14 ein Kugelrückschlagventil angeordnet sein. Jedoch würde auch ein Wiederherausdrücken eines Teiles der Frischluft aus dem Verdichtungsraum i9 hierbei nichts schaden, weil ja die Purrpe nur als Vakuumpumpe arbeiten soll und, die Frischluft inzwischen ihren Zweck, nämlich die Kühlung der Pumpe, erfüllt hat.
  • Bei dem gleichzeitig als Saug- und Druckpumpe wirkenden Gebläse nach Fig. z müssen jedoch, um eine Verdichtung der angesaugten Luft über den Atmosphärendruck erzielen zu können, die beiden Frischluftkanäle besonders gesteuert werden, und zwar so, daß sie während der Verdichtung gegen die Kammer i9 abgeschlossen sind.
  • Das erfolgt beim dargestellten Beispiel folgendermaßen: Wird die Kolbentrommel 6 aus der gezeichneten Stellung, bei der die Verdichtungskammer i9 gerade gegen die Saug" Seite 12 abgeschlossen ist, im Sinne des Pfeiles x weitergedreht, so überschneiden die Trommelnuten 18' die Mündungen 15 der beiden Frischluftkanäle 14, so daß Frischluft aus der Kammer 16 dü-rch die Kanäle 14, 15 über die Trommelnuten 18' in die Verdichtungskammer i9 einströmt und diese auffüllt. Ist die Trommelnut 18' in die strichpunktiert angedeutete Stellung gelangt, so sind die Kanalmündungen 15 durch die Stirnflächen der Trommel 6 wieder abgesperrt, so daß die gesamte eingeströmte Frischluft in der Verdichtungskammer verbleibt. Infolge der größeren Luftmenge wird bei der bem Weiterdrehen der Kolbentrommel erfolgenden Verdichtung ein erhöhter Druck und kräftiger Blasstrom auf der Druckseite des Gebläses erzielt. Bei diesem Gebläse wird mithin durch die in den Verdichtungsraum eingeleitete Frischluft nicht nur eine gute Kühlung, sondern auch eine Leistungssteigerung des Gebläses erreicht.
  • Infolge des nach Abschließen gegen die Saugseite 12 in der Verdichtungskammer 19 des Gebläses herrschendem Unterdruckes erfolgt das Eindringen der- Frischluft in .die Kammer stoßartig, was wegen des durch die hohe Drehzahl solcher Gebläse bedingten häufigen Wechsels ein geräuschvolles Arbeiten zur Folge haben würde. Zur Dämpfung des Geräusches dient die auf der Rückseite des Gebläses vorgesehene Frischluftkammer 16, in die die Kanäle 14 münden. Diese Kammer wirkt nämlich als Druckausgleich, indem ihre enge Öffnung 17 weniger Frischluft einläßt, als ihr durch die beiden Kanäle 14 entzogen wird, wodurch das Eindringen der Frischluft in die Verdichtungskammer des Gebläses gemildert und damit das dabei entstehende Geräusch gedämpft wird.
  • Natürlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Beispiele beschränkt, vielmehr sind auch andere Ausführungen, insbesondere hinsichtlich der Anordnung und derSteuerung der Fr.ischluftkanäle, möglich.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehkolbengebläse, insbesondere für Papierverarbeitungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Saugseite (12) abgeschlossene Verdichtungskammer (i9) des Gebläses durch einen Kanal (14, 15) mit der Außenluft verbunden wird.
  2. 2. Drehkolbengebläse nach Anspruch i, das nur als Saugpumpe arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß der Frischlüftkanal (14, 15) unmittelbar ,in den Verdichtungsraum (i9) mündet.
  3. 3. Drehkolbengebläse nach Anspruch i, das gleichzeitig als Saug- und Druckpumpe arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Mündung (15) des Frischluftkanals (14, 15) durch in der Kolbentrommel (6) angeordnete Aussparungen (18) gesteuert wird, die die Mündung (15) nur zeitweise freigeben.
  4. 4. Drehkolbengebläse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Frischluftkanal (14, 15) durch in den beiden den Arbeitszylinder (5) an den Stirnenden abschließenden Deckeln (9, io) angeordnete Bohrungen. g '>ildet wird, die von beiden Seiten her in den Zylinder münden.
  5. 5. Drehkolbengebläse nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Frischluftkanäle (14, 15) außen in eine Kammer (16) münden, die nur durch eine kleiner als die Summe der Kanalquerschnitte gehaltene Öffnung (17) mit der Außenluft in Verbindung steht.
DEB153162D 1931-11-22 1931-11-22 Drehkolbengeblaese, insbesondere fuer Papierverarbeitungsmaschinen Expired DE564152C (de)

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DEB153162D DE564152C (de) 1931-11-22 1931-11-22 Drehkolbengeblaese, insbesondere fuer Papierverarbeitungsmaschinen

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DEB153162D Expired DE564152C (de) 1931-11-22 1931-11-22 Drehkolbengeblaese, insbesondere fuer Papierverarbeitungsmaschinen

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DE (1) DE564152C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2523317A (en) * 1943-10-30 1950-09-26 Daniel F Mcgill Rotary type air compressor
US2619911A (en) * 1943-06-01 1952-12-02 Ernest J Svenson Liquid dispensing apparatus
US2760348A (en) * 1952-08-05 1956-08-28 Wetmore Hodges Motor-compressor in plural temperature refrigerating system
DE2027272A1 (de) * 1970-06-03 1971-12-09 Aerzener Maschinenfabrik Gmbh, 3251 Aerzen Drehkolbenverdichter
DE19819538A1 (de) * 1998-04-30 1999-11-11 Rietschle Werner Gmbh & Co Kg Druck-Saug-Pumpe
DE19829618A1 (de) * 1998-07-02 2000-01-13 K Busch Gmbh Druck & Vakuum Dr Zweiwellige Drehkolbenpumpe zur gleichzeitigen Erzeugung von Unterdruck und von Überdruck

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