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DE558910C - Vorrichtung zum Aufwickeln von Papierbahnen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufwickeln von Papierbahnen

Info

Publication number
DE558910C
DE558910C DEB148163D DEB0148163D DE558910C DE 558910 C DE558910 C DE 558910C DE B148163 D DEB148163 D DE B148163D DE B0148163 D DEB0148163 D DE B0148163D DE 558910 C DE558910 C DE 558910C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cradle
rollers
winding
shaft
paper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB148163D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beloit Iron Works Inc
Original Assignee
Beloit Iron Works Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beloit Iron Works Inc filed Critical Beloit Iron Works Inc
Priority to DEB148163D priority Critical patent/DE558910C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE558910C publication Critical patent/DE558910C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs
    • B65H18/08Web-winding mechanisms
    • B65H18/14Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web
    • B65H18/20Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web the web roll being supported on two parallel rollers at least one of which is driven

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufwickeln von Papierbahnen Die Erfindung bezieht sich auf eine : Vorrichtung zum Aufwickeln von Papierbahnen in Spulenform oder auch zum _Wiederaufwikkeln von Papierbahnen in verschieden große Spulen.
  • Bei Papierwickelmaschinen der genannten Art, zu der die vorliegende Erfindung gehört, bestehen Schwierigkeiten in der Entfernung der Spulen aus der Wickelmaschine. Die heutigen Papiermaschinen stellen Papierbahnen her, die sehr häufig die Breite von 6 m haben. Die aus diesen Papierbahnen hergestellten Spulen sind nun äußerst schwer und schwierig zu handhaben, so daß man mechanische Vorrichtungen hierzu vorsehen muß. Gewöhnlich bestehen diese mechanischen Vorrichtungen aus Deckenkranen o. dgl., die die Enden der Wickelstange erfassen und dann die Spule aus der Wickelmaschine herausheben. Infolge des großen Gewichtes und der Länge dieser Papierspulen muß man die Wickelstange besonders stark herstellen, damit sie sich nicht durchbiegen kann, wenn man die Spule aus der Wickelmaschine heraushebt.
  • Nun gibt es schon Vorrichtungen zum Aufwickeln von Papierbahnen auf eine Wickelstange mit zwei die Papierspule unterstützenden und nach derselben Richtung angetriebenen Walzen, von denen die eine um die Achse der anderen ausschwingbar ist, um die Papierspule von den Wickelwalzen abzustoßen. Bei dieser bekannten Konstruktion ruht die ausschwingbare Walze in einem ausschwingbaren Lagergestell, das auch das Getriebe zum Antrieb der Walze oder -beider Walzen trägt.-. Dieses ist nun recht umständlich und macht eine verhältnismäßig umständliche und sperrige Vorrichtung zur Ausschwingung der Walze notwendig.
  • Nach der Erfindung werden beide Walzen in einer Wiege gelagert, die -"um die Drehachse der die beiden Rollen antreibenden gemeinsamen Welle kippbar ist. Die Wiege hat eine gekrümmte-Unterseite, die auf einer gekrümmten Fläche im Maschinengestell aufruht, welches die großen Drücke aufnimmt und von den Lagern der Antriebswelle- fernhält. Da:s Kippen dieser Wiege,- die eine sehr gedrängte.-Bauart hat, kann sehr leicht und einfach bewerkstelligt werden und geschieht gemäß der Erfindung durch eine mit einer Rutschkupplung versehene angetriebene Welle, an der ein. Zahnrad sitzt, das mit einem Zahnbogen an der gekrümmten Unterseite der Wiege kämmt.
  • In. -der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. t ist eine Seitenansicht der Wickelvorrichtung..
  • Abb. 2 ist eine .Draufsicht, wobei Teile fortgelassen sind: Abb.3 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen Schnitt nach der Linie III-III der Abb. i.
  • Abb. 4. ist ein Schnitt ähnlich der Abb.. 3, wobei sich die Papierspule in Ausstoßlage befindet, und Abb. 5 ist ein Querschnitt in vergrößertem Maßstabe nach der 'Linie V-V der Abb. 3. Das Maschinengestell i der Wickelvorrichtung ist mit einer Grundplatte 2 und einem Paar aufwärts ragender Seitenglieder 3 versehen. - Wie es bei Wickelmaschinen dieser Art üblich ist, dient ein Paar von Walzen 4 und 5 dazu, die Papierbahn auf einer Wickelstange 6 aufzuwickeln, indem die Wickelstange 6 oberhalb zwischen diesen. beiden Walzen liegt, so daß die entstehende Papierspule von den beiden Walzen getragen wird. Die vorliegende Erfindung bezieht sich insbesondere auf die Anordnung und Lagerung der Rollen 4 und 5, und zwar sind die Walzen so angeordnet, daß sie gekippt oder ausgeschwungen werden können, damit die Papierspule an der Wickelstange 6 über den Umfang der einen der beiden Walzen hinweggehoben wird, um auf eine Plattform zu g elangen.
  • Die vorderen Lagerzapfen 7 und 8 der Walzen 4 und 5 sind drehbar in geteilten Lagerstützen 9 und io angeordnet, dieihrerseits an einer Wiege i i befestigt sind. Diese Wiege i i ist in einem Stützrahmen 12 schwingbar, der an dem vorderen Ende der Grundplatte 2 angeordnet ist. An dem hinteren Ende sind die beiden Wälzen 4 und 5 mit verlängerten Lagerzapfen 13 und 14 versehen, die in Lagerstützen 15 und 16 ruhen, die an einer Wiege 17 befestigt sind, die genau so ausgebildet ist wie die vordere Wiege i i. Im folgenden wird lediglich die Bauart der Wiege i i beschrieben.
  • Gemäß den Abb.3 und 5 ist die vordere Wiege i i unten mit kreisförmig gekrümmten Flanschen 18 und i 9 versehen, die in im Abstand voneinander liegenden Führungen 20 und 2 1 des Wiegenstützengestelles 12 hineinragen. Die unteren gekrümmten Flächen der Flansche i 8 und i 9 ruhen auf kreisartig gekrümmten Lagerflächen 22 und 23, die sich in dem Stützgestell befinden. Der Mittelpunkt der Krümmungen dieser gekrümmten Flächen liegt in einer Ebene, die durch die beiden Achsen der Walzen 4 und 5 hindurchgeht.
  • Eine kreisförmig gekrümmte Zunge 24 ist zwischen den abwärts ragenden Flanschen i8 und i 9 der Wiege i i angeordnet und ragt über diese Flansche hinaus, und zwar ist diese Zunge an ihrem hinteren Ende mit Zähnen 25 versehen, die mit einem Zahnrad 26 kämmen. Dieses Zahnrad 26 und ein zweites Zahnrad 27, das mit der hinteren Wiege 17 kämmt, sind an einer Welle 28 befestigt, die in dem Grundgestell e gelagert ist. Die Welle 28 ist mit einer hinteren Verlängerung 29 versehen, an der eine Kupplungshälfte 3o befestigt ist, die mit einer zweiten Kupplungshälfte 3 i zusammenarbeitet, die an einem Wellenstumpf 32 sitzt. Dieser Wellenstumpf 32 wird durch ein Schneckenradvorgelege angetrieben, das sich im Innern des Gehäuses 33 befindet. Dieses Schneckenradvorgelege hat eine Welle 34, die von einem umkehrbaren Motor 3 5 unter Vermittlung eines Zahnradvorgeleges 36 und 37 und Kupplungsscheiben 38 und 39 angetrieben wird. Das Zahnrad 37 sitzt lose drehbar auf der Welle 34, und die Kupplungsscheibe 39 ist an der Nabe dieses Zahnrades 37 befestigt. Die zweite Kupplungsscheibe 38 dreht sich mit der Welle 34, kann jedoch in deren Längsrichtung verschoben werden und wird durch eine starke Schraubenfeder 40 gegen die Scheibe 39 gedrückt. Die Schraubenfeder 40 liegt zwischen der Scheibe 38 und einer Mutter und Unterlegscheibe 41, die an dem Ende der Welle 34 sitzen. Diese Reibungskupplang 38 und 39 ist so eingestellt, daß sie, die zwischen dem Motor und dem Zahnradgetriebe der beiden Wiegen i i und 17 angeordnet ist, schlüpft, so daß eine Beschädigung des Motors verhindert wird, wenn ein Weiterkippen der Wiegen nicht möglich ist.
  • Die Walzen 4 und 5 werden von einer Welle 42 angetrieben (Abb. 2), die unmittelbar durch eine Kupplung 43 in Drehung versetzt wird oder auch dusch einen Treibriemen angedreht wird, der um eine konische Riemenscheibe 44 gelegt ist, die an der Welle 42 sitzt. Die Welle 42 ruht in Lagern 45 und 46 und ist mit Zahnrädern 47 und 48 versehen, die mit Zahnrädern 49 und 5o kämmen, die an dem verlängerten hinteren Lagerzapfen 13 und 14 der Walzen 4 und 5 befestigt sind. Damit die Zahnräder 49 und 5o stets mit den Zahnrädern 47 und 48 in Eingriff bleiben, wenn die Wiege mit den Walzen 4 und 5 gekippt wird, ist es einleuchtenderweise erforderlich, daß die Drehachse der Welle 42 mit der Kippachse der Wiegen zusammenfällt.
  • Die Wickelstange 6 wird an ihren Endenvon geteilten Lagerklammern- 51 getragen, die an den unteren Enden von senkrecht verscbiebbaren Stangen 52 angeordnet sind. Diese Stangen 52 sind in Nuten 53 verschiebbar, die sich in den senkrechten Seitenteilen 3 des Maschinengestelles befinden. Diese Stangen sind in üblicher Weise mittels Schnüre oder Seile 54, die über Seilscheiben 55 hinweglaufen, mit einem Gegengewicht 56 verbunden. Ein Handrad 57, das an einer Welle 58 sitzt, dient dazu, um die Wickelstange 6 von Hand aus anheben und senken zu können.
  • Wenn die Wickelvorrichtung in Betrieb genommen wird, dann wird die Papierbahn 59 unter der Walze 4 hindurchgeführt und auf die Wickelstange 6 gewickelt. Hierauf werden die Walzen 4 und 5 in Drehung versetzt, so daß sich die Papierbahn auf die Wickelstange 6 aufrollt, wobei sich die bildende Spule mit den Umfängen der Walzen und 5 in Berührung befindet. Diese unterstützen die Spule während des Aufwickelns; und wenn die Spule 6o die gewünschte Größe 61 erreicht hat, dann wird die Aufwicklung unterbrochen.
  • Um nun die Spule 61 von den Wickelwalzen 4. und 5 zu entfernen, werden zunächst die Lagerklammern 51 geöffnet und von den Enden der Wickelstangen entfernt, und dann wird der Motor 35 in Betrieb gesetzt, um die Wiegen i i und 17 zu kippen. Die Walzen ¢ und 5 werden so gekippt, daß sie die in der Abb. ¢ gezeigte Lage einnehmen, in der die Walze ¢ aufwärts und die Walze 5 abwärts bewegt worden ist. An dem vorderen Ende der Gestelle 12 sind Anschläge 62 vorgesehen, die ein zu weites Kippen der Wiegen verhindern. Die Papierspule wird in dieser Weise über den Umfang der Walze 5 hinweggerollt und gelangt auf eine Plattform 63, wie in gestrichelten Linien dargestellt ist.
  • Hierauf werden die Walzen q. und 5 durch Umkehrung der Drehrichtung des Motors 35 in ihre waagerechte Arbeitslage zurückgebracht. An den Enden der Wiegen i i und 17 sitzen Anschläge 6q., die beim Eintreffen in der waagerechten Lage mit Zungen 65 an dem Stützrahmen 12 in Eingriff geraten, um ein Drehen der Wiegen über ihre waagerechte Lage hinaus zu verhindern.
  • Die Wickelvorrichtung nach der Erfindung kann auch zum Aufwickeln von Geweben benutzt werden und ist nicht auf Papierbahnen beschränkt. Das Neue besteht in der Anordnung der Wickelwalzen ,4 und 5 an einer Wiege, die so gekippt wird, daß die eine Walze gesenkt und die andere erhöht wird, damit die Wickelrolle durch Hinwegrollen über die tiefer liegende Walze aus der Wickelvorrichtung herausbefördert werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Aufwickeln von Papierbahnen auf eine Wickelstange mit zwei die Papierspule unterstützenden und nach derselben Richtung angetriebenen Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß beide Walzen (q., 5) in einer Wiege (i i, 17) gelagert sind, die um die Drehachse der die Walzen antreibenden Welle (q.2) kippbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerzapfen (7, 8 bzw. 13, 1¢) der Walzen (¢, 5) in an der Wiege befestigten Lagern (9, io bzw. 15, 16) ruhen und die Wiege (i i, 17) eine gekrümmte Unterseite hat, die auf einer gekrümmten Fläche (22, 23) im Führungsgestell (2o, 21) aufruht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der gekrümmten Unterseite der Wiege (i 1, 17) ein Zahnbogen (25) sitzt, der mit einem Zahnrad (26) an einer im Maschinengestell (1, 2) gelagerten Welle (28) kämmt. ¢. Vorrichtung nach Anspruch i -bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippbewegung der Wiege (i i, 17) nach beiden Richtungen hin durch Anschläge (62, 65) begrenzt ist und in der Antriebsverbindung der Zahnradwelle (28) eine Rutschkupplung (38, 39) angeordnet ist.
DEB148163D 1931-02-06 1931-02-06 Vorrichtung zum Aufwickeln von Papierbahnen Expired DE558910C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6362760B2 (en) 1997-08-21 2002-03-26 Data Fusion Corporation Method and apparatus for acquiring wide-band pseudorandom noise encoded waveforms
US6788734B2 (en) 1996-08-23 2004-09-07 Wolfgang Kober Rake receiver for spread spectrum signal demodulation

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US6380879B2 (en) 1997-08-21 2002-04-30 Data Fusion Corporation Method and apparatus for acquiring wide-band pseudorandom noise encoded waveforms
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