DE533550C - Frosch fuer Cellobogen - Google Patents
Frosch fuer CellobogenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/16—Bows; Guides for bows; Plectra or similar playing means
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Description
- Frosch für Cellobogen Die Erfindung betrifft einen Frosch für Cellobogen.
- Für Geigen sind bereits Bogen bekannt, bei denen am Frosch oder der Bogenstange besondere Auflagen, Erhöhungen oder Führungsstücke für die Finger der bogenführenden Hand vorgesehen sind, um eine sichere Bogenführung zu gewährleisten und 'ein Ermüden der Hand zu vermeiden. Diese hekannten Bogen sind aber für das Cellospielen nicht geeignet, da ein Cellobogen ganz alnders gehalten wird als ein Geigenbogen.
- Die üblichen Frösche von Cellobogen bestehen aus einem massiven Holzkörper mit einem kleinen halbrunden Ausschnitt an der Innenseite, in den sich der Daumen des Spielers legt. Die übrigen Finger der rechten Hand liegen flach zum Teil auf der Bogenstange, zum Teil. auf der Seite $iäche des Frosches auf.
- Es ist nun eine bekannte Erscheinung, daß, vor allem bei längerem Cellospielen mit dem üblichen Bogest, die rechte Hand, insbesondere die Maus und der Daumen: stark .ermüden und leicht von einem Krampf befallen werden. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die vier Finger den beim Cellospilelen sehr beträchtlichen Bogendruck auf den Daumen übertragen, so daß dieser überlastet ist. Die rechte Hand wirkt dabei wie eine um den Frosch gespannte Klammer.
- Bei der sogenannten Springbogentechnik beschreiben die Finger !eine Relativbewegung zur Bogenstange. Dabei ist uxtbedingt eino lockere Handmuskulatur notwendig. Es ereignet sich infolgedessen sehr häufig, daß die Finger den nötigen Klammerdruck nicht aufbringen und der Bogen der Hand ,entgleitet.
- Es wurde bereits versucht, diese übelstände zu beseitigen. Man sah in dem Frosch, der entsprechend höher sein mußte, ein Loch für den Eingriff des Daumens vor; ferner brachte man auf der Seitenfläche des Frosches einen Steg senkrecht zur Bogenstange an, der sich zwischen Mittel- und Ringfinger der Hand legte. Auf diese ZVeis'e wurde zwar das Fallenlassen und Verschieben des Bogens in der Hand vermieden, zugleich aber war durch den Steg die unentbehrliche. Relativbewegung zwischen Fingern und Bogen unterbunden.
- Nach der Erfindung werden die Nachteile der bisherigen Bogen durch eine in der Bogenlängsrichtung verlaufende Einbuchtung im Frosch beseitigt, die für den Eingriff von vier Fingerspitzen ausreicht. Dadurch wirkt die Hand nicht mehr wie eine Klammer, sondern sie umschließt die Bogenstange. Infolgedessen ruht der Bogen auch schon dann fest in der Hand, wenn die Muskeln niche gespannt sind. Der Daumen ist dadurch wesentlich entlastet. Die Relativbewegung der Finger ist nicht gehindert, und der Bogen entgleitet aueh.bei lockrerer Führung nicht.
- In der Zeichnung ist :ein der Erfindung entsprechender Frosch eines Cellobogens in einer beispielsweisen Ausführungsform in der Seitenansicht mit teilweisem Schnitt von der Fingerseite aus und im Schnitt nach Linie a-a dargestellt.
- Der Frosch i weist :eine Einbuchtung 2 auf, die im wesentlichen parallel der Bogenstange 3 verläuft. Damit alle fünf Finger am Frosch selbst angreifen können, ist dieser ungefähr um den Betrag x länger als die bisher gebräuchlichen Frösche. Der obere Schenkel q. des Frosches i ist an dem in der Zeichnung rechten Ende höher als am linken, wodurch sich. die Finger sehr bequem anlegen -und eine Auflagefläche für Daumen und Zeigefinger entsteht. Die Begrenzungskante 5 der Einbuchtung 2 ist auf der Seite der Fingerspitzen stark abgerundet.
- Die Mutter 6 für die Spannspindel 7 muß wegen ihrer Befestigungsschraube 8 an das ungeschwächte äußere Ende des Frosches verlegt werden. Man rückt säe aber soweit als möglich nach der Einbuchtung zu. .
- Der Erfindungsgegenstand hat nicht dieselbe Anordnung wie der beim Kontrabaßbogen benutzte Frosch. Während der Baßgeigenbogen von der Seite, -also unterhalb des . Spindelkopfes gegriffen wird, umgreift die Hand nach der Erfindung wie bisher die Bogenstange 3 von oben. Die Finger liegen dabei nicht übereinander, sondern hintereinander. Der Abstand des Bezugs q von der Stange 3 braucht darum nicht größer zu sein als bei dem bisher üblichen Cellobogen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Frosch für Cellobogen, gekennzeichnet durch eine für den Eingriff von vier Fingerspitzen ,ausreichende Einbuchtung (2) in der Bogenlängsrichtung.
- 2. Frosch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungskante (5) der Einbuchtung (2) auf der dem Daumen abgekehrten Seite als Auflage für die Fingerspitzen stark abgerundet ist.
- 3. Frosch nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Bogenstange (3) anliegende Schenkel (¢) des U-förmigen Frosches (i) in der Richtung zur Bogenspitze zu höher wird, wodurch eine Auflagefläche für Daumen und Zeigefinger entsteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE533550T | 1930-02-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE533550C true DE533550C (de) | 1931-09-19 |
Family
ID=6556077
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930533550D Expired DE533550C (de) | 1930-02-11 | 1930-02-11 | Frosch fuer Cellobogen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE533550C (de) |
-
1930
- 1930-02-11 DE DE1930533550D patent/DE533550C/de not_active Expired
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