DE532258C - Verfahren zur Gewinnung des Wollfetts aus dem in bekannter Weise aus dem Abwasser von Wollwaeschereien erhaltenen Schlamm - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung des Wollfetts aus dem in bekannter Weise aus dem Abwasser von Wollwaeschereien erhaltenen SchlammInfo
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Description
- Verfahren zur Gewinnung des Wollfetts aus dem im bekannter Weise aus dem Abwasser von Wollwäschereien erhaltenen Schlamm Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren zur Gewinnung des Wollfetts, das in den durch verschiedene Konzentrierungsverfahren für Abwässer aus Wollwäschereien entstandenen schlammigen Konzentraten enthalten ist.
- Zur Gewinnung des in diesem verschiedenen Konzentratsorten enthaltenen Fettes ist eine gewisse Anzahl physikalischer, chemischer und thermischer Verfahren vorgeschlagen worden. Unter den physikalischen Verfahren befinden sich die Schleudermaschinen, die durch Fliehkraft die Fetteilchen niederschlagen und zusammenkleben sowie außerdem die Kalt- und Warmf lterpr essen. Diese Verfahren besitzen den großen Nachteil, daß sie sehr innige physikalische Verbindungen von Fett und Verunreinigungen bilden, wodurch die Läuterung verwickelt wird. Als chemische Verfahren sind solche bekannt, die darin bestehen, daß das Konzentrat mit Hilfe eines geeigneten Reaktionsmittels öfters bei erhöhter Temperatur behandelt wird, wobei. jedoch keine reinen Fette erhalten werden. Außerdem sind diese Verfahren sehr kostspielig, weil sie mehrere aufeinanderfolgende Arbeitsgänge zur Wiedergewinnung der angewandten Reaktionsmittel erforderlich machen. Als thermisches Verfahren ist es bekannt, das Konzertrat in offenen Behältern bei erhöhter Temperatur zu behandeln. Auch derartige Verfahren sind nachteilig, weil sich in der Wärme leicht Emulsionen bilden, die späterhin schwierig zu trennen sind.
- Es ist auch bereits bekannt, die schäumigen Konzentrate durch eine Druckbehandlung im Autoklav zu zerlegen, wobei die Konzentrate mit Wasser auf Druck von mehreren Atmosphären erhitzt werden.
- Es wurde nun gefunden, daß diese Druckbehandlung bei einer wesentlich niedrigeren nur go bis ioo° betragenden Temperatur durchgeführt werden kann, wenn der zur Zerlegung nötige Druck durch Einführung eines indifferenten Gases erzeugt wird.
- .Das vorliegende Verfahren hat zunächst den Vorteil der Wirtschaftlichkeit. . Zur Behandlung eines Konzentrates, das einen Druck von 3 bis 4 kg im Innern des Autoklavs, also bisher etwas mehr als 4 kg Druck des Heizdampfes erforderte, genügt es jetzt, das Konzentrat auf go bis ioo° C zu heizen, also unter einem Heizdampfdruck von i kg und den fehlenden Druck durch Einführung eines geringen Volumens Luft zu ersetzen. Hieraus erwächst eine Wärmeersparnis von 40 °/o.
- Gleichzeitig ergibt sich aus der niedrigen Behandlungstemperatur der bedeutende Vor.-teil, daß das Fett keiner Veränderung unterworfen wird, wie es bei, einer Behandlung bei höheren Temperaturen der Fall ist.
- Das Veriebreli.,_ kann . in_der' Praxis durch bekannte Mittel ausgeführt werden, z. B. indem vor der Erwärmung des Autoklavs Luft, Sauerstoff oder irgendein zweckmäßiges Gas unter Druck in denselben eingeführt wird, oder indem das Konzentrat mit Hilfe einer Pumpe in der Autoklav gedrückt und mittels dieser Pumpe der gewünschte Druck im Autoklav erzeugt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung des Wollfetts aus dem in bekannter Weise aus dem Abwasser von Wollwäschereien erhaltenen schaumigen, niedergeschlagenen oder kolloidalen Konzentrat durch eine Druck-und Wärmebehandlung, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck durch ein von der Wärmebehandlung unabhängiges Mittel z. B. durch Einführen eines indifferenten Gases in den Autoklaven erzeugt wird.
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| BE532258X | 1929-11-23 |
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