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DE50107C - Maschine zur Bildung der Flanschboden von Metallpatronenhüisen - Google Patents

Maschine zur Bildung der Flanschboden von Metallpatronenhüisen

Info

Publication number
DE50107C
DE50107C DENDAT50107D DE50107DA DE50107C DE 50107 C DE50107 C DE 50107C DE NDAT50107 D DENDAT50107 D DE NDAT50107D DE 50107D A DE50107D A DE 50107DA DE 50107 C DE50107 C DE 50107C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
punch
cartridge cases
slide
forming
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50107D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. GREEN-WOOD in Leeds, Albion Works, Grafschaft York
Publication of DE50107C publication Critical patent/DE50107C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K21/00Making hollow articles not covered by a single preceding sub-group
    • B21K21/04Shaping thin-walled hollow articles, e.g. cartridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine neue Anordnung zum Bilden der Böden an Patronenhülsen und im Bedarfsfalle zum Zuspitzen der letzteren.
Fig. ι zeigt die hierzu verwendete Maschine im Grundrifs, Fig. 2 in Seitenansicht mit theilweise weggenommener Antriebswelle zur besseren Darstellung der in dem hinteren Theil der Maschine liegenden Organe, Fig. 3 in einem Querschnitt nach Linie 1 - 2 der Fig. 1 und Fig. 4 in der Stirnansicht, während Fig. 5 und 6 die Stempel zur Bildung der Köpfe und der Kegel an den Hülsen in gröfserem Mafsstabe zeigen.
Der gufseiserne Rahmen A A der Maschine trägt die horizontalen Führungen α α für den gufseisernen Schlitten B, an welchem die zur Bildung des Patronenhülsenbodens dienende stählerne Matrize b angebracht ist, und welcher durch zwei Excenterstangen bethätigt wird, deren Bügel die horizontale, auf dem Hauptrahmen gelagerte Welle C umgreifen. An dem einen Ende dieser Welle sitzt eine Fest- und eine Losscheibe DD1, am anderen Ende eine Bremsscheibe E. Schlitten B ist zur Aufnahme eines zweiten Schlittens B1, an welchem die Patrize bx für die Bodenbildung der Patronenhülse sitzt, und welcher durch eine mittlere Excenterstange von der Hauptwelle C aus bethätigt wird, hohl gegossen; der Hub für diesen Schlitten ist etwas kleiner als derjenige für den Hauptschlitten B.
Gegenüber der Matrize b und dem Stempel bl ist in einem Ansätze des Hauptgestells verstellbar ein Stempel b2 zum Breitschlagen des Patronenhülsenbodens angebracht, der dem Druck von b und bl zu widerstehen hat. Dieser Stempel b2 ist aus Stahl und mit Gewinde versehen, auf welchem je zwei an das Gestell sich legende Muttern sitzen, durch deren Drehung der
Stempel b2 entsprechend dem Arbeitsstück eingestellt werden kann. In gleicher Weise ist Stempel b1 gemäfs den verschiedenen Stärken des zu bearbeitenden Metalles verstellbar angeordnet.
Die mit Böden zu versehenden Hülsen werden mit der Hand oder in anderer Weise in die Maschine eingeführt und der Reihe nach in das Bereich des Stempels b1 gebracht, der beim Rückwärtsgange der Matrize b die Böden zur Ausführung der Flanschenbildung dem Stempel b2 entgegenführt.
F ist ein am Hauptgestell befestigter, gegen die Ebene der Stempel geneigter Zuführungstisch, unter welchem die Führungen für den horizontal sich bewegenden Schieber F1 angebracht sind, der, mit einer segmentartig gestalteten Quernuth versehen, folgendem Zweck dient.
Die gegenüberliegenden Kanten und das untere Ende des geneigten Tisches sind mit Flanschen zum Halten der vom Arbeiter auf denselben gelegten Hülsen versehen, die der Reihe nach durch einen im Tische vorgesehenen Spalt in die Quernuth des Schiebers F1 fallen, von einer federnden Klaue G erfafst und dem Stempel b1 entgegengeführt werden.
Durch ein Zwischengelenk ist der Schieber F1 mit dem freien Ende des am Hauptgestell drehbar gelagerten Schwingarmes F2 verbunden, dessen Rolle in einer Nuth der Nuthenscheibe F3 geführt wird, Fig. 7, welche auf der Scheibenwelle H, die mittelst Kegelräder von der Kurbelwelle C aus bewegt wird, angebracht ist.
Bei Drehung der Welle H wird der Schieber -F1 hin- und herbewegt und hierdurch die Hülsen der Reihe nach der federnden Klaue G entgegengeführt, welche aus zwei an dem einen Ende des Armes G verschiebbar
angebrachten Backen g g gebildet ist, wobei dieser Arm fest auf einer am Gestell gelagerten Wiegewelle sitzt. Durch eine im Halter der Klaue G liegende Feder werden die Backen zusammengehalten, welche derart gestaltet sind, dafs sie sich beim Aufpressen auf die Hülse öffnen, um diese zu erfassen und vom Schieber F1 abzuheben. Der auf der Wiegewelle sitzende kurze Arm G* ist durch die Gelenkstange G1 mit dem auf einem Zapfen des Gestells drehbaren Arme G2 verbunden, welcher mit einer an ihm befindlichen Rolle durch eine Feder gegen die auf der Welle H sitzende Hubscheibe G3 gedrückt wird.
Die federnde Klaue hat solche Stellung zu den Stempeln, Fig. ι und 4, dafs ihre Backen zur Bethätigung zwischen den festliegenden und den beweglichen Stempel treten, um die vom Schieber genommene Hülse in die Richtung des sich vorwärts bewegenden Stempels zu bringen.
Unter Einwirkung der Hubscheibe G3 wird zunächst die federnde Klaue auf die in der Nuth des Schiebers liegende Hülse aufgesetzt, diese dann abgehoben, gegen den sich vorwärts bewegenden Stempel geführt und an die Matrize abgegeben, worauf die Klaue schnell aus der Bahn .des Stempels gebracht wird. Die Gestalt der Hubscheibe G3 ist aus Fig. 8 ersichtlich.
Bei Vollendung der Bewegung der Schlitten B und jB1 wird das Metall am Boden der Hülse durch den Druck des Stempels b1 und Gegendruck des Stempels b2 breit gedrückt, bis es die Bohrung in der Matrize b ausfüllt, Fig. 5, wodurch ein mit Flansch versehener Boden entsteht. Nach Ausführung der Bodenbildung werden die Schlitten B und B1 zurückbewegt, wobei infolge des gröfseren Hubes der Schlitten B schneller als der Schlitten B1 bewegt wird.
Um die jetzt freigelegte, aber noch auf dem Stempel b1 sitzende Hülse von demselben abzustreifen, dient der Ausstofser /, welcher mit zwei Backen versehen ist, die bei ihrem Vorgange die Hülse unmittelbar hinter dem geflanschten Boden erfassen. Die Ausstofsklauen bilden das Ende zweier Hebel i i1, von denen ein jeder mit einem in den des anderen eingreifenden Zahnsector versehen ist, und deren Drehpunkte sich an dem innerhalb des Hauptgestells bewegten und gelenkig mit dem an jenem drehbaren Hebel /2 verbundenen Schieber I1 befinden. Der Hebel /2 wird mittelst einer an ihm befindlichen Rolle durch die auf der Welle H sitzende Nuthenscheibe Is bethätigt. Auf der Welle H sitzt noch die in Fig. 9 besonders dargestellte Hubscheibe 74, deren Umfläche gegen eine mit dem Hebel i verbundene Stange i3 wirkt; bei Bewegung des Hebels i wird dessen Sector mit dem des Hebels i1 in Eingriff gebracht, wodurch die Backen die Hülse ergreifen, um dieselbe beim Zurückziehen des Stempels abzustreifen.
Hierauf treten die Backen des Ausstofsers von der Hülse zurück und bewegen sich in diagonaler, durch die Pfeile angedeuteten Richtung in ihre ursprüngliche Stellung, Fig. 1 und 4.
Infolge dieser Anordnung braucht die Kurbelwelle nicht so weit herumgedreht zu werden, als wenn die Backen des Ausstofsers festlägen.
Durch Einsetzen einer spitz zulaufenden Matrize und eines geeignet gestalteten Stempels, Fig. 6, an Stelle der Matrize b und des Stempels bl zur Bildung des Bodens der Hülse erhält die letztere Kegelform, wobei die Bewegungen der Maschine im übrigen dieselben bleiben.
Zur Unterbrechung des Ganges der Maschine ist folgende Einrichtung getroffen: Mit der Riemengabel ist die Stange D2 verbunden, an deren anderem Ende die Zahnstange d befestigt ist, deren Zähne in ein auf der verticalen Welle jD3 sitzendes Zahnrad άΛ eingreifen. Die Welle D3 ruht in einem verstellbaren Fufslager, das an dem einen Ende des am Gestell gelagerten Bremshebels Ei sitzt, dessen längerer Arm den unter das Bremsrad greifenden Bremsklotz e trägt, und ist mit dem Schraubengewinde d2 versehen, welches mit dem Gewinde eines am Maschinengestell eingesetzten Lagers in Eingriff steht. Bei Drehen der Welle in der einen oder anderen Richtung mittelst eines aufgesetzten Handhebels wird dieselbe durch ihre Lagerung in dem Muttergewinde gehoben oder gesenkt. Wird die Riemengabelstange £)2 so bewegt, dafs der Riemen auf die Losscheibe gelangt, so wird gleichzeitig der Bremsklotz e am Hebel E1 gegen das Bremsrad E geprefst und dadurch die lebendige Kraft der Kurbelwelle schnell aufgezehrt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zur Bildung der Flanschböden oder der zulaufenden Form von Metallpatronehhülsen, in welcher die Matrize (b) und der Stempel (b"1) iri gleicher Richtung, aber mit verschiedenen Hublängen und Ge-' schwindigkeiten vor einem feststehenden, einstellbaren Gegenstempel (b2) auf die eingeführten Hülsen einwirken, die nach erfolgter Formgebung durch zwei selbstthätig sich um. die Hülse legende Klauen (i i1) festgehalten und durch den Ausstofser (I) aus der Maschine entfernt werden.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT50107D Maschine zur Bildung der Flanschboden von Metallpatronenhüisen Expired - Lifetime DE50107C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE50107C true DE50107C (de)

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DENDAT50107D Expired - Lifetime DE50107C (de) Maschine zur Bildung der Flanschboden von Metallpatronenhüisen

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DE (1) DE50107C (de)

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