[go: up one dir, main page]

DE466102C - Einrichtung zum Erhitzen durch einen einem Flammenstrom ueberlagerten Lichtbogen - Google Patents

Einrichtung zum Erhitzen durch einen einem Flammenstrom ueberlagerten Lichtbogen

Info

Publication number
DE466102C
DE466102C DES69731D DES0069731D DE466102C DE 466102 C DE466102 C DE 466102C DE S69731 D DES69731 D DE S69731D DE S0069731 D DES0069731 D DE S0069731D DE 466102 C DE466102 C DE 466102C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flame
nozzle
arc
fuel
electrode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES69731D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE466102C publication Critical patent/DE466102C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B11/00Heating by combined application of processes covered by two or more of groups H05B3/00 - H05B7/00

Landscapes

  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Erhitzen durch einen einem Flammenstrom überlagerten Lichtbogen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erhitzen mittels eines einen Flammenstrom überlagernden Lichtbogens derjenigen bekannten Art, bei -welchem der Lichtbogen mittels eines Gasstrahles in den Flammenstrom hinein- und an ihm entlanggefülirt wird und besteht darin, daß die Lichtbogenquelle von der Flammenstromquelle getrennt und die Geschwindigkeit des Gasstrahles so bemessen ist, daß das Zurückschlagen des Lichtbogens auf die Flammenstromquelle verhindert wird. Die Einrichtung -wird am besten so ausgeführt, daß der aus einer Mischung von Brennstoff und oxydierendem Gas bestehende Strahl aus einer Dilse in einen Flammenstrom und über die Elektroden, die im Abstand von der Düse und an verschiedenen Punkten längs des Flammenstromes liegen, mit einer solchen Geschwindigkeit gestoßen wird, daß der Lichtbogen nicht in die Düse zurückschlagen kann.
  • Die Vorrichtung besteht aus einer in eine Düsenelektrode eingebauten Düse, deren Bohrung zum Ausstoßen von Brennstoff und Luft in den Flammenstrom dient und eine starre Elektrode, deren den Lichtbogen bildender Teil über die Düse hinausragt, mit Reibung gleitbar aufnimmt.
  • Bei den bekannten Verfahren und Vorriebtungen zum Erhitzen durch den einen Flarnmenstrom überlagernden Lichtbogen, bei welchen der Lichtbogen mittels eines Gasstrahles in den Flammenstrom und an ihm entlang geführt wird, ist keine Vorkehrung getroffen, um das Zurückschlagen des Lichtbogens auf die Flammenquelle zu verhindern, weil der Lichtbogen entweder innerhalb der Düse oder zu nahe ihrer Mündung gebildet wird. Im übrigen haben die bekannten Verfahren und Vorrichtungen nur das eine Merkmal mit der Erfindung gemein, daß der Lichtbogen inittels des Gasstrahles am Flammenstrom entlanggeführt wird.
  • In der Zeichnung stellen dar: Abb. i einen Längsschnitt der Düsenelektrode, Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie 2-9" Abb. 3 die Zu- und Abführung des Kühlwassers zu und von der Düse, Abb. 4 einen Grundriß von drei Düsenelektroden für den Dreiphasenbetrieb in einer geschlossenen Kammer, Alb. 5 den Grundriß von zwei Düsenelektroden zum Betrieb mit verschiedenen Stromspeisungen mit den Anschlüssen an die büsenelektroden und die Fläche, auf welche die elektrischen und Brennstoffflammen stoßen, Abb. 6 die Anwendung der Erfindung auf eihen Schmelzofen, teils im Aufriß, teils im Längsschnitt, Abb. 7 einen Längsschnitt nach der Linie 7-7 der Abb. 8, Abb. 8 einen Querschnitt nach der Linie 8-8 der Abb. 6 und 7.
  • i i sind die Düsen, durch welche Brennstoff und ein ihn tragendes Verbrennungsgas eingeführt und in die Verbrennungsflamme 12 gestoßen werden. jede Düse besteht aus Metall und besitzt doppelte Wandungen zur Herstellung eines geschlossenen zylindrischen Hohlraumes 13, durch welchen das Kühlwasser umlaufen kann. Brennstoff und Luft können gärennt dem Austrittsende der Düse, wo die Durchmischung erfolgt, zugeführt werden; einfacher ist es aber, wenn man Brennstoff und Luft zusammen am hinteren Ende der Düsenbohrung 14 einführt. Ein Y-förmiger Einlaß i4#a schließt sich an die Bohrung 14 an zur Bildung eines Blasrohres, welches mit Brennstoff durch Rohr 15 nebst Ventil 16 (Abb. 6) gespeist wird; diese Teile sind von dem Blasrohreinlaß isoliert und mit ihm durch die Isolierhülse 17 verbunden. Das Rohr 15 wird von einem Hauptrohr 18 mit flüssigem oder gasförmigem Brennstoff gespeist. Für staubförmigen Brennstoff wird das Hauptrohr mit einer Fördervorrichtung, z. B. einer Schnecke, versehen, um den Brennstoff schnell zum Einlaß i4#a zu bringen. Luft oder ein anderes oxydierendes Gas wird dem Blasrohr 14 mittels eines Rohres ig nebst Ventil 2o und Isolierhülse 21 aus derh Hauptrohr 22 (Abb. 6) zugeführt. Eine Stromklemme 23 und Leitungsdraht:24 schließen die Düse an eine elektrische Kraftquelle an.
  • In der Bohrung 14 einer jeden Düse i i befindet sich als Elektrode 25 entweder ein fester Kohlen- oder Graphitstab oder eine mit kohlenstoffhaltiger Masse gefüllte Metallröhre oder eine durch Flüssigkeit gekühlte Metallröhre mit einer ersetzbaren Licht:bogenspitze. Wenn die festen Stäbe oder gefüllten Röhren mit Gewindeenden 26 versehen werden, dann können neue Teile an die äußeren Enden der aufgebrauchten Elektrode angesetzt und die Stümpfe bis zum vollständigen Verbrauch vorgestoßen werden. Um guten elektrischen Kontakt zwischen der Elektrode und der Düse zu sichern und eine unbeabsichtigte Bewegung der Elektrode zu verhindern, ist die Düse mit einer dicht umschließenden Gleithülse 27 versehen. Wenn die Vorrichtung in einem Ofen verwendet wird, der unter einem höheren als Atmosphärendruck arbeitet, dann wird das äußere E, nde der Gleithülse mit einer Stopfbüchse 28 abgedichtet. Die Gleithülse wird zweckmäßig bis über die Düse ii hinaus durch einen feuerfesten Teil:29 verlängert, der die Elektrode gegen übermäßige Oxydation durch die Flamme 12 schützt.
  • Der Düse ii wird das Kühlwasser in ununterbrochenem Strom zugeführt und von ihr abgeführt, und zwar so, daß keine elektrische Verbindung zwischen Düse und Wasserzusowie -abführung besteht. Gemäß Abb. 3 ge-'angt das Wasser aus dem HauptrOhr 30 in das Speiserohr P; dieses läuft in die DÜse 33 aus, welche den Wasserstrom zu einem aus kleinen Tropfen bestehenden Strahl 34 versprüht. Ventil 3:2 in dem Rohr 3 1 dient zur Regelung der Wassermenge. Das versprühte Wasser fällt in einen Trichter 35 und wird aus diesem durch Rohr 36 um die Brennstoffdüse i i geführt. Von der Brennstoff düse i i wird das verbrauchte Wasser in ähnlicher Weise abgeführt durch Rohr 37, DÜse 38, Sprühkegel 39, Trichter 40, Rohr 41 und Abflußrohr 4:2.
  • Im Ofen wird jede Düse durch eine Isolierhülse 43 gelagert. Diese besteht aus feuerbeständigem Material, das unmittelbar in das Mauerwerk des Ofens eingebaut werden kann. In den Bohrungen der Isolatoren sind Kanäle 44 angeordnet, die durch Leisten 44a voneinander getrennt sind; die Leisten bilden die Auflage für die Düsenelektroden. Die Isolatoren reichen in den Ofen hinein bis zu den Düsenenden, um diese vor Überhitzung durch Ausstrahlung aus dem Ofeninnern zu schützen und gleichzeitig durch Vergrößerung der Oberfläche die elektrische Isolierung zu verel bessern. Die äußeren Enden der Düsenelektrode sind durch einen Windkasten 45 (Abb. 4) abgeschlossen, der durch Rohr 45" (Abb. 6) mit Luft aus einem Gebläse gespeist wird. Aus dem Windkasten 45 gelangt die Luft in den Ofen durch die Kanäle 44 als zusätzlicher Luftstrom, um die vollständige Verbrennung des durch -die Düse mit dem Luftstrom gestoßenen Brennstoffes zu sichern und die in dem Ofen entwickelten unoxydierten Gase zu verbrennen. Dieser zusätzliche Luftstrom kühlt die Düsen und der die Stromleitungen umhüllende Windkasten 45 bildet einen Schutz für die Arbeiter. Ein Schauglas 46 ist in der angelenkten Tür 47 des Windkastens vorgesehen. Die Tür 47 stellt den Kontakt 48 (Abb. 6) des Stromkreises mit einem Relais auf dem Hauptschalter her; die Kraft-und Relaisstromkreise sind so angeordnet, daß die elektrischen Teile innerhalb des Windkastens nicht stroffizuführend sind, wenn der Relaisstromkreis unterbrochen ist. Bei geöffneter Tür 47 wird der Relaisstronikreis an dem Kontakt 48 geöffnet, und der Hauptschalter wird selbsttätig geöffnet, aber bleibt, wenn er unbeabsichtigterweise geschlossen wird -, nicht geschlossen. Die isolierten elektrischen Drähte treten in den Windkasten 45 durcb eine metallische Leitung 48a ein; zum Schutz für den Arbeiter und die Vorrichtung werden Windkasten 45, Luftleitung 45a und Leitung 48a geerdet.
  • Wenn flüssiger Brennstoff verwendet wird, dann wird die Düse i i an ihrem inneren Ende eingezogen zur Bildung eines verengten Mundstückes 49 (Abb. i), welches nicht nötig ist, wenn gas- oder staubförmiger Brennstoff benutzt wird. - Das verengte Mundstück 49 wird zweckmäßig durch eine Muffe.5o gebildet, welche über die Gleithülse 27 dort, wo sie an den feuerfesten Ansatz 29 stößt, übergezogen ist und Gleithülse sowie Ansatz verbindet. Die Muffe 5o wird in der Brennstoffdüse i i durch schmale niedrige Leisten 5 1 (--Nbb. 2) zentriert. Flüssiger Brennstoff, z. B. 01 -, tritt an dem Y-förmigen Einlaß i4#a aus der Röhre 15 ein, wird in der Düsenbohrung 14 mit dem Luftstrom fortgerissen sowie gemischt und beim Austritt aus dem engen Mundstück 49 zerstäubt und in die Verbrennungsflamme versprüht.
  • Abb. 6, 7 und 8 zeigen einen Ofen mit einem Kamin 5:2 und Herd 53. Die Beschikkung 54 sinkt in dem Kamin abwärts, wird darin vorgewärmt sowie vorgeschmolzen und in dem Herd weiter geschmolzen, wo die phy- sikalischen und chemischen Umsetzungen stattfinden. Der Herd ist mit einem AbstichlOch 55 und einem Schauloch 56 versehen. Da für die Verbrennung des Brennstoffes ein weiter Raum vorgesehen ist, können verhältnismäßig lange Lichtbogen 57 gebildet und die im Großbetrieb üblichen Spannungen verwendet werden. So sind elektrische Kräfte mit Spannungen von 6oo bis 6 ooo Volt sowohl für Wechsel- als auch Gleichströme mit E,rfolg benutzt worden.
  • Gemäß Abb. 4 und 6 brauchen die elektrischen Lichtbogen nicht die Ofenbeschickung zu erreichen, sondern können sich in dem Raum oberhalb des Bades vereinigen. Bei dreiphasigem Wechselstrom wird eine Gruppe von drei Düsenelektroden verwendet; jede Phase des Speisestromkreises ist an eine besondere Düse angeschlossen. Eine neutrale Verbindung ist nicht notwendig; falls sie verwendet werden soll, kann sie in üblicher Weise an das Bad gelegt werden. Zwei Düsenelektroden können verwendet werden, ebenso verschiedenartige Anordnungen für Einphasen- oder Mehrphasenstromkreise oder Stromkreise mit Teilspannungen, wie in Abb. 5 dargestellt. Der Lichtbogen kann durch Auseinanderziehen gebildet werden odier die Bogengabel kann auf eine Fläche, wie die Ofenheschickunz, aufstoßen, und diese kann an den neutralen oder einen Dreileitergleichstrom- oder Wechselstromkreis angeschlossen werden.
  • Um die Vorrichtung in Betrieb zu setzen, werden die Elektrodenspitzen so eingesetzt, daß sie etwas über die Düsenenden hinausragen, Brennstoff und Luft werden den Düsenbohrungen zugeführt; die Verbrennungsflamme wird dann irgendwie entzündet, die Ventile so eingestellt, daß eine ziemlich steife Gebläseflamme um die Elektrodenspitzen herum und über sie hinaus brennt. Beim Schließen des Hauptschalters werden die elektrischen Lichtbogen von dem einen Ende jeder Elektrode in und längs der jeweiligen Verbrennungsflanime bis zu. ihrer Verbindungsstelle oder zu der gemeinsamen Fläche, auf welche sie auftreffen, spielen. Die Geschwindigkeit, mit welcher die Brennstoffinischung ausgestoßen wird, wird so geregelt, daß die Lichtbogen nicht längs der Flammen zurückschlagen und mit den Bauteilen der Anlage in Berührung kommen können. Die Bogenbildung ist für alle ausreichend, ob die Verbrennungsflamme eine reduzierende, neutrale oder oxydierende ist; bei einer oxydierenden Flamme jedoch sind die Elektroden aus Metallröhren, die mit kohlenstoffhaltiger Masse gefüllt sind, den einfachen Kohlen-oder Graphitstäben überlegen, weil sie der Oxvdation besser widerstehen. Wenn die Elektroden durch die Lichtbogenverbrennung abbrennen, wird die Regulierung der Stromstärke erreicht, indem man die Stäbe in bekannter Weise entweder von Hand oder durch eine elektromagnetische Einrichtung vorschiebt.
  • Gewöhnlich wird der größere Teil der Energie vom Brennstoff bestritten und nur vom elektrischen Strom ein so kleiner Teil, als die gewünschte Steigerung der gemeinsamen Temperatur durch die äußerst hohe Temperatur des Lichtbogens erfordert. Die Erfindung gestattet die Verwendung eines jeden Verhältnisses von elektrischer Energie zur Brennstoffenergie und dieses in einem vollkommen stetigen Betrieb. Bei Ofen, welche verhältnismäßig große Beschickungen enthalten, so große, daß ein bedeutender Vorrat an hoher Wärmeintensität zum Verbrauch kommt, kann Elektrizität nur intermittierend verwendet werden, insbesondere während der Tageszeiten, wo die Elektrizität billig berechnet wird, sie kann jedoch auch vorteilhaft verwendet werden, wenn eine hohe Durchschnittstemperatur und ein hoher Durchsatz durch intermittierende Steigerung an intensiver Überhitzung aufrechterhalten werden soll. Die Einrichtung kann mit Brennern für Gas, 01 oder staubförmige Brennstoffe verwendet werden, wie sie gewöhnlich unter Dampfkesseln zur Erzielung höherer Temperaturen benutzt werden, und besonders in stetigerem Betriebe, wo minderwertiger oder brüchiger Brennstoff verwendet wird. Bei dieser oder anderen Anwendungen der Erfindung brauchen die Elektroden nicht durch die Düsen hindurchzutreten' sondern können schräg durch die Verbrennurigsflamme bis über das Ende der Düse hinaus hindurchtreten. Bei einer einzigen Brennstoff düse und Flamme werden zwei Elektroden in der Flamme verwendet, die eine liegt der Düse näher, die andere weiter von ihr ab.
  • Stoffe, welche der intensiven Hitze der Flammenbogen unterworfen werden sollen, können- durch die Düsen in gasförmiger, flüssiger oder granulierter Form eingeführt oder sie können den Elektroden agglomeriert werden. Bei hoher Spannung werden Gleichströme verwendet. Die Einführung von Dämpfen gewisser Stoffe in die Flamme vermehrt das elektrische Leitungsvermögen und verbessert die stetige Bogenwirkung der Flamme. Körnige Stoffe, welche Feuchtig# keit oder Gase in unbeständigem Zustande erhalten, werden in einen viel feineren Zustand zerlegt, wenn sie in die Flammen eingeführt werden. Z. B. wird ein fein gepulverter ungelöschter Kalk erhalten, wenn körniger Kalkstein durch die Düse und in die Verbrennungsflarntne geführt wird.
  • Die Düsen können aus feuerfestem Material, mit Ausnahme von Metall, hergestellt werden, und ein flüssiges Kühlmittel für die Düse ist nicht notwendig, wenn flüssiger Brennstoff verwendet wird. Die Träger 43 können auch aus Metall sein; es wird eine Isolierung vorgesehen, wenn Träger und Düsen metallisch sind. Ein einziger Träger kann mit mehreren öffnungen versehen werden, um darin mehrere Düsen einer einzigen Gruppe aufzunehmen.
  • Anstatt den Lichtbogen innerhalb und längs der Flamme zu bilden, kann er längs der Flamme und dicht neben ihr gebildet werden. Andererseits kann eine besonders enge Beziehung zwischen den Verbrennungsflanimen und den Elektroden erreicht werden, wenn ein Bündel von kleinen, voneinander getrennten Stäben anstatt eines einzigen Stabes für die Elektroden verwendet wird; die Verbrennungsgase der Flamme werden dann auch durch die Zwischenräume zwischen den Stäben hindurchgeschleudert. Gewünschtenfalls kann eine oder mehrere der Düsenelektroden einer Gruppe drehbar befestigt werden, um den Konvergenzwinkel zwischen den Elektroden zu verändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Erhitzen durch einen einem Flammenstrom überlagerten Lichtbogen, bei welcher der Lichtbogen mittels eines Gasstrahles in den -Flammenstrom hinein- und an ihm entlanggeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtbogenquelle von der Flammenstromquelle getrennt angeordnet und die Geschwindigkeit des Gasstrahles so bernessen ist, daß das Zurückschlagen des Lichtbogens auf die Flammenstromquelle verhindert wird. :2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einer Mischpng von Brennstoff und oxydierendem Gas bestehende Strahl aus einer Düse über die mit Abstand von der Düse angeordneten und längs des Flammenstromes liegenden Teile der Elektroden gestoßen wird. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Elektroden an verschiedenen Punkten längs des Flammenstromes angeordnet sind. 4. Einrichtung nach Anspruch 2" dadurch gekennzeichnet, daß in eine Isolierhülse (43) ein Düsenkörper (i i) eingebaut ist, dessen ringförmige Öffnung (49) zum Ausstoßen von Brennstoff und Oxydationsmittel dient und in dem, konaxial mit ihm verlaufend, eine starre Elektrode gleitbar gelagert ist, die mit ihrer Spitze über die Düsenöffnung hinausragt. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Elektrode umschließende Gleithülse (27) in ein aus der Düse herausragendes Verlängerungsstück (29) aus feuerbeständigem Material endigt, um die Elektrode gegen Oxydation zu schützen. 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Düsen mit ihren den Brennstoff und das Oxydationsmittel ausstoßenden Bohrungen gegen den zu erhitzenden Raum gerichtet sind. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen so gerichtet sind, daß ihre Flammen und somit auch ihre Lichtbogen in dem zu erhitzenden Raum einander begegnen. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem Verbrennungsraum ein die Düsen umspülender zusätzlicher Luftstrom zugeführt wird. g. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Düsenkörper und Isolierhülse Kanäle (44) angeordnet sind, durch welche der zusätzliche Luftstrom der Verbrennungsflamme zugeführt wird. io. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere feuerfeste, in den Arbeitsraum des Ofens füh- rende Isolierhülsen angebracht sind und jede Hülse eine Düsenelektrode trägt, während eine Luftkammer zur Zuführung des zusätzlichen Luftstromes zü den Kanälen in den Hülsen dient.
DES69731D 1924-05-07 1925-04-23 Einrichtung zum Erhitzen durch einen einem Flammenstrom ueberlagerten Lichtbogen Expired DE466102C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US466102XA 1924-05-07 1924-05-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE466102C true DE466102C (de) 1928-09-29

Family

ID=21944385

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES69731D Expired DE466102C (de) 1924-05-07 1925-04-23 Einrichtung zum Erhitzen durch einen einem Flammenstrom ueberlagerten Lichtbogen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE466102C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0030932A1 (de) * 1979-12-14 1981-06-24 VEB Edelstahlwerk 8. Mai 1945 Freital Verfahren zum Plasma-Schmelzen von Metallen und Legierungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0030932A1 (de) * 1979-12-14 1981-06-24 VEB Edelstahlwerk 8. Mai 1945 Freital Verfahren zum Plasma-Schmelzen von Metallen und Legierungen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3690574C2 (de) Vorrichtung zum Erhitzen von Sauerstoff
EP0135826A1 (de) Vorrichtung zum thermischen Spritzen von Auftragsschweisswerkstoffen
DE69120968T2 (de) Gasgekühlte kathode für einen plasmabrenner
DE1501979C3 (de) Verfahren und Brenner zur Verbrennung großer Volumina fließfähiger Brennstoffe
DE2818303A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum plasmaspritzen eines ueberzugmaterials auf eine unterlage
DE1501802A1 (de) Brenner
AT234298B (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Fäden aus thermoplastischem Material, insbesondere Glasfäden
DE1589562C3 (de) Verfahren zur Erzeugung eines Plasmastroms hoher Temperatur
EP0475128B1 (de) Verfahren zur Verringerung von Schadstoffen in den Abgasen brennerbefeuerter Schmelzöfen
DE466102C (de) Einrichtung zum Erhitzen durch einen einem Flammenstrom ueberlagerten Lichtbogen
AT107291B (de) Vorrichtung zur kombinierten Heizung mittels elektrischer Lichtbögen und eines Brennstoff-Luftgemisches.
DE1152783B (de) Brenner zur thermischen Umsetzung von gasfoermigen und/oder dampffoermigen bzw. fluessigen Kohlenwasserstoffen und/oder sonstigen Brenngasen mit sauerstoffhaltigen Gasen und Verfahren zum Betrieb des Brenners
DE1558065B1 (de) Gasgefeuerter Kupolofen
DE102013014911A1 (de) Brenner
DE1262310B (de) Drehrohrofen fuer die Reduktion von Eisenoxyden
EP1204769B1 (de) Vorrichtung und verfahren zur eindüsung von erdgas und/oder sauerstoff
DE188774C (de)
DE1526194A1 (de) Verfahren zum Betreiben einer Stufenschmelzkammerfeuerung
DE861998C (de) Verfahren und Ofen zur Herstellung von Karbiden des Bors, Siliciums, Titans oder Wolframs
DE338121C (de) Verfahren zur Herstellung von Stahl in elektrischen OEfen
CH411105A (de) Verfahren zum Betrieb eines MHD-Generators
DE69124429T2 (de) Nichtverstopfender hochleistungsfähiger Plasmabrenner
DE2820931C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zünden von pulverisierter Kohle
DE1401854C (de) Verfahren zum Erzeugen einer Hoch temperaturflamme und Vorrichtung zum Durchfuhren dieses Verfahrens
DE1558065C (de) Gasgefeuerter Kupolofen