DE457719C - Einrichtung zur Verteilung von Brennstaub - Google Patents
Einrichtung zur Verteilung von BrennstaubInfo
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Description
- Einrichtung zur Verteilung von Brennstaub. Die Erfindung betrifft die Verteilung von Brennstaub, und zwar besonders zur Versorgung der Brenner von Feuerungen in Fällen, wo mehrere Brenner bei einer Feuerung oder mehrere Feuerungen zu versorgen sind, deren jede einen oder mehrere Brenner hat, oder in sonstigen Fällen, wo mehrere Lieferpunkte von einer einzigen Quelle aus zu versorgen sind.
- In letzteren Fällen haben sich Schwierigkeiten ergeben wegen der Notwendigkeit, den Brennstoff stetig und gleichförmig an alle Brenner zu verteilen. Bisher -war es hierfür nötig, getrennte Speisevorrichtungen für die einzelnen Brenner vorzusehen, wodurch in Verbindung mit den dafür erforderlichen Regelvorrichtungen die Kosten sehr erhöht wurden.
- Erfindungsgemäß wird Brennstoff auf mehrere Leitungen in einfacher Art und so verteilt, daß eine stetige und gleichförmige Verteilung gewährleistet wird und die ganze Anlage wirksamer und besser arbeitet.
- Unter anderem sollen Einrichtungen geschaffen werden. um die Zufuhr von der Ottelle zum Verteiler wirksam zu regeln und den Brennstoff im Verteiler in richtiger Verfassung zu halten, damit den Anforderungen der durch die mehrfachen Verteilungsleitungen bedienten Vorrichtung entsprochen wird. Zu diesem Zweck hat der Verteiler die Form eines Zyklonabscheiders, in den der Brennstoff schwebend eingeführt wird und dadurch die charakteristische Zyklonbewegung empfängt, die ihn gleichförmig auf die vom unteren Teile des Scheiders ausgehenden Rohre verteilt.
- In der Zeichnung ist -ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen Aufriß einer Feuerungsanlage, Abb. 2 einen Grundriß der Abb. i unter Fortlassung einiger Teile und des Mauerwerks, Abb. 3 einen Schnitt durch den Speiser in größerem Maßstabe, Abb. 4. einen Aufriß einer Feuerungsbatterie, Abb. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 der Abb. 4..
- Die Erfindung ist hier an einem ofenförtnigen Kessel nach einer älteren Anmeldung des Erfinders veranschaulicht, wobei der Brennstoff in jeder der vier Ecken der Kesselfeuerung A aus mehreren je übereinander angeordneten Brennern eingeführt wird. Von diesen führen die Rohre 2 zum unteren Teile des Zyklonverteilers 3, wie noch näher ztt beschreiben ist.
- Zu der Anlage gehört ein Vorratsbehälter oder Trichter 4 für die vorgequetschte hohle, die: durch Schwerkraft durch einen Kanal s zur Mühle 6 gelangt. Ein Zyklonscheider 7 empfängt vom Lüfter 9 durch die Mühle geförderte Luft, die durch Rohr 8 tangential in den Scheider einströmt und die gepulverte Kohle mitnimmt. Ein Rückführungsrohr io führt vom oberen Teile des Scheiders zur Mühle 6.
- Ein Bunker i i etnpfängt den Kohlenstaub vom Zyklonscheider, von wo die Kohle durch den Speiser 12 (Abb. 3) in die Rohre 13 abgeführt wird, um zum Zyklonverteiler 3 gehoben zu werden.
- Zur Hebevorrichtung gehört ein Lüfter 14, dessen Auslaß in den Auslaß 15 des Speisers gerichtet ist, und der ein Saugrohr 16 hat, das vom Rohre io der Mühle abführt. Eine Klappe 17 sitzt im Rückführungsrohre io unter dem Rohre 16 zwecks Regelung der Strömung.
- Da es nicht erwünscht ist, zuviel Luft vom Rückführungsrohre abzuziehen, so hat das Rohr 16 einen ventilgeregelten Lufteinlaß 18. Heiße Luft kann auch zum Lüfter 14 durch den Zweig i9 der Leitung 2o geführt werden. Diese ist auch mit dem Rückführungsrohre io verbunden, um diesem Warmluft von den Luftkanälen 21 zu liefern, die vom Lufterhitzer der Feuerung herkommen. Die durch einen Lufteinlaß 22 in die Leitung 2o geführte Luft dient zur Verringerung der Temperatur der vorgewärmten Luft zwecks Vermeidung von Brand oder Explosion. Die vorgewärmte Luft dient zum Trocknen, und die Abführung von Luft aus dem Rückführungsrohre i o unter Ersatz derselben durch vorgewärmte Luft durch die Leitung 2o hält den Feuchtigkeitsgehalt in der Anlage niedrig.
- Ein Zweigverteiler 23 verteilt die Luft vom Auslaß 15 des Speisers 12 zu den zum Verteiler 3 führenden Brennstoffrohren 13, in denen Drosseln 24 liegen.
- Der Verteiler 3 ist ähnlich einem Zyklonscheider ausgebildet und enthält unten einen aufragenden Kegel 25 in einem gewissen Abstande von der Kegelwand 26, so daß ein ringförmiger Boden 27 entsteht, von dem die Rohre 2 ausgehen. Der in den Verteiler 3 durch den Luftstrom des Lüfters 14 fangential eingeführte Brennstoff wirbelt spiralig nach dem Boden hin, wo er dank des Kegels 25 gleichförmig auf die Rohre 2 und damit auf die Brenner verteilt wird.
- Diese gleichförmige Vertemlung wird durch die gleichförmige Wirbelung am Boden der Zyklonkammer ermöglicht, und hierdurch in Verbindung mit dem Druck wird eine gleichförmige Verteilung nebst gleichförmiger Mischung von Luft und Brennstoff bei allen Rohren 2 ermöglicht. Der Apparat hat seiner Natur nach eine gewisse Elastizität und erhält noch mehr Elastizität durch die Anordnung der doppelten Brennstoffrohre 13. Dadurch wird es mittels Einstellung von Absperrorganen 24 möglich, wechselnden Betriebsbedingungen unter richtigen Geschwindigkeitsverhältnissen zu entsprechen und dadurch eine stets gleichförmige Verteilung zu sichern.
- Hierfür müssen bestimmte Geschwindigkeitsverhältnisse geschaffen werden. Andererseits aber muß die Feuerung allen Belastungen von Null bis Höchstlast entsprechen. Die Brennstoffzuführung zum Zyklonverteiler muß nun so sein, daß die gewünschten Geschwindigkeiten unabhängig von den mit der Belastung schwankenden Brennstoffmengen aufrechterhalten werden. Hierzu dienen die beiden Rohre 13, von denen bei niedriger Belastung nur eines arbeitet, während bei hohen Belastungen beide arbeiten. Würde man nur ein einziges Rohr verwenden, das weit genug ist, um dem Bedarf bei hohen Belastungen zu entsprechen, so würde man bei niedrigen Belastungen nicht die richtigen Geschwindigkeitsverhältnisse im Zyklon erzielen. Natürlich könnten auch noch mehr Rohre 13 verwendet werden.
- Ventile 28 (Abb. 4 und 5) in den Rohren 2 ermöglichen es, eines oder mehrere dieser Rohre auszuschalten.. Die Vorrichtung ist an einer Batterie von Feuerungen B angebracht, deren jede mehrere Brenner G hat.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anlage zur Verteilung von Brennstaub an eine Mehrzahl von Brennern mittels eines Verteilers, in den der Brennstoff im Schwebezustand eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Brennstoff mit der gesamten Primärluft für die Brenner wesentlich tangential in einen Zyklonverteiler eingeführt wird, in dem das Gesamtgemisch kraft seiner eigenen Bewegungsenergie in Kreisströmung versetzt und dadurch gleichmäßig auf eine Mehrzahl von Abzweigleitungen verteilt wird.
- 2. Anlage nach Anspruch 1 in Anwendung bei einer Feuerung mit eigener Mahlanlage, dadurch gekennzeichnet, daß als Primärluft die Sichterluft ganz oder teilweise verwendet wird.
- 3. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen vorgesehen sind, durch die die nötigen Geschwindigkeiten im Zyklonverteiler unabhängig von der daraus abgeführten Brennstoffmenge aufrechterhalten werden, indem z. B. der Zyklonverteiler (3) durch zwei oder mehr getrennt regelbare Rohre (r3) gespeist wird. 4.. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichterluft oder ihr als Primärluft dienender Teil aus der Rückführleitung vom Staubsichter zur Mühle mit Hilfe eines Ventilators abgezapft wird und daß die Primärluftleitung an eine Blasvorrichtung unterhalb des Sichterbunker; angeschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US253900XA | 1925-06-16 | 1925-06-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE457719C true DE457719C (de) | 1928-03-24 |
Family
ID=21825759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW71147D Expired DE457719C (de) | 1925-06-16 | 1925-12-01 | Einrichtung zur Verteilung von Brennstaub |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE457719C (de) |
| GB (1) | GB253900A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740806C (de) * | 1938-11-10 | 1943-10-28 | Babcock & Wilcox Dampfkessel W | Einrichtung zur Lagerung von Brennstaub unter Schutzgas |
-
1925
- 1925-12-01 DE DEW71147D patent/DE457719C/de not_active Expired
-
1926
- 1926-06-11 GB GB14760/26A patent/GB253900A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740806C (de) * | 1938-11-10 | 1943-10-28 | Babcock & Wilcox Dampfkessel W | Einrichtung zur Lagerung von Brennstaub unter Schutzgas |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB253900A (en) | 1927-01-06 |
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