DE4439869A1 - Mehrteilige Flasche - Google Patents
Mehrteilige FlascheInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65D21/00—Nestable, stackable or joinable containers; Containers of variable capacity
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine mehrteilige Flasche zur Aufnahme
von Flüssigkeiten oder dergleichen.
Kosmetika, wie Sonnenöl oder dergleichen, werden üblicherweise
in einzelnen Flaschen verkauft. Das gleiche gilt für andere
Flüssigkeiten, wie Reinigungsmittel oder Seifen oder auch Puder
oder dergleichen, die ebenfalls in Flaschen abgefüllt werden.
Es ergibt sich dabei häufig das Problem, daß mehrere Sorten der
Flüssigkeit, also beispielsweise mehrere Sorten Sonnenöl oder
Reinigungsmittel, gewünscht werden. Das bedeutet, daß der Be
nutzer eine größere Anzahl von verschiedenen und gegebenenfalls
auch verschieden geformten Flaschen und Behältern bereit halten
muß. Es müssen auch Aufnahmemöglichkeiten für mehrere ver
schieden geformte Flaschen vorgesehen werden.
Die Erfindung hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, eine
Aufbewahrungsmöglichkeit für verschiedene Stoffe vorzusehen,
die handlich und gut zu transportieren ist und zudem einfach
hergestellt werden kann.
Dazu geht die Erfindung aus von einer mehrteiligen Flasche zur
Aufnahme von Flüssigkeiten oder dergleichen und schlägt vor,
daß mehrere identische Flaschen mit gleichförmigem Querschnitt
mit Hilfe von Verbindungsmitteln zu einer Einheit zusammenfüg
bar sind.
Da die einzelnen Flaschen alle identisch sind, können sie
gegeneinander ausgetauscht werden und beispielsweise eine leere
Flasche durch eine volle ersetzt werden. Die Flaschen können
auch einzeln benutzt werden, da jede für sich eine abge
schlossene Einheit bildet.
Vorzugsweise besteht der Querschnitt der Einheit aus mehreren
identischen Kreissektoren.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der
Querschnitt der Einheit ein Kreis. Es sind aber auch andere
geometrische Formen, wie beispielsweise Vierecke, Sechsecke
oder dergleichen, denkbar. Die einzelnen Flaschen weisen dann
einen Querschnitt auf, der einem Teil des Vieleckes entspricht.
Günstig hat es sich herausgestellt, wenn die Kreissektoren
einen Sektorwinkel von 120° aufweisen. Dabei werden drei
Flaschen zu einer Einheit zusammengefügt. Die Flaschen können
einzeln von der Einheit abgekoppelt und wieder darangesetzt
werden, so daß sie auch einzeln verwendbar sind. Zu Verkaufs
zwecken kann auf der von außen einsichtbaren Oberfläche eine
Beschriftung oder dergleichen angebracht werden.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung weisen die
Kreissektoren einen Sektorwinkel von 90° auf. Hierbei werden
vier Flaschen zu einer Einheit zusammengefügt. Es sind auch
kleinere Sektorenwinkel als Flaschenquerschnitt denkbar, so daß
entsprechend viele Flaschen zu einer Einheit zusammengefügt
werden können.
Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die einzelnen
Flaschen jeweils Verschlüsse aufweisen. Dadurch kann der Fla
scheninhalt einer Flasche gezielt auch dann entnommen werden,
wenn die Flaschen zur Einheit zusammengefügt sind. Bei den Ver
schlüssen handelt es sich beispielsweise um aufschraubbare
Klappdeckel, die auf ein Gewinde, das an der Flasche angeformt
ist, aufgeschraubt werden.
Es ist günstig, wenn die Verbindungsmittel fest mit den ein
zelnen Flaschen verbunden sind. Dadurch wird ein Verlust ver
mieden und die Herstellung weiter vereinfacht. Vorteilhaft sind
beispielsweise Noppen mit korrespondierenden, napfartigen Ver
tiefungen als Verbindungsmittel. Dabei weist jeweils eine
Innenseite einer Einzelflasche, die vorzugsweise eben ist, die
Vertiefungen und die andere Innenseite die Noppen auf. Die
einzelnen Flaschen sind völlig identisch und können beliebig
ausgetauscht werden. Die Flaschen bestehen vorzugsweise aus
Kunststoffmaterial, so daß das Anformen von Noppen und Ver
tiefungen problemlos möglich ist. Auch beim Gebrauch einer
einzelnen Flasche erweisen sich die Verbindungsmittel als nicht
störend.
Eine weitere Möglichkeit der Verbindung der Flaschen sind
Klettelemente, wobei wiederum eine Innenseite einer Einzel
flasche jeweils ein Teil der korrespondierenden Klettelemente
aufweist.
Eine weitere Möglichkeit zur Verbindung besteht durch schwal
benschwanzförmige Verbindungsmittel, die so ausgestaltet sind,
daß die Flaschen von oben nach unten bzw. von unten nach oben
ineinander geschoben werden können. All diesen Verbindungs
mitteln ist gemeinsam, daß jede Einzelflasche beide korrespon
dierenden Teile aufweist und sich so die Flaschen beliebig
gegeneinander austauschen lassen.
Eine weitere Möglichkeit zur Verbindung der einzelnen Flaschen
besteht in überstülpbaren Halterungen von unten oder von oben
oder beidseitig auf die Flaschen aufschiebbar. Auch hier sind
die Flaschen untereinander identisch.
In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
einer mehrteiligen Flasche schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer aus meh
reren Flaschen zusammengefügten
Einheit,
Fig. 2 eine Draufsicht einer aus mehreren
Flaschen zusammengefügten Einheit,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Einzel
flasche,
Fig. 4 eine weitere Seitenansicht einer
Einzelflasche und
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Einzel
flasche.
Die Einheit 3 besteht aus vorzugsweise drei Flaschen 1. Dabei
weist die Einheit 3 in der bevorzugten Ausführungsform der Er
findung die Form eines Kreises auf, während die Flaschen 1
Kreissektoren sind. Im Falle einer dreiteiligen Einheit 3
beträgt der Sektorwinkel 5 der Flaschen 1 120°. Dabei wird der
Sektorwinkel 5 von den Berührungsflächen 9 und 10 gebildet.
Die Berührungsflächen weisen die Verbindungsmittel 2 auf, bei
denen es sich beispielsweise um Noppen 7 und Vertiefungen 8
handelt. Die Noppen 7 sind immer der gleichen Berührungsfläche
9 und die Vertiefungen 8 der Berührungsfläche 10 der jeweiligen
Flasche zugeordnet, so daß alle Flaschen 1 identisch sind und
beliebig aus der Einheit 3 ausgetauscht werden können.
Jede Flasche 1 weist an ihrer Unterseite beispielsweise einen
Standwulst 11 auf, der die gekrümmte Fläche 12 umschließt.
Die Außenfläche 13 der Flasche 1 ist radial gekrümmt und wird
auf zwei Seiten von den Berührungsflächen 9 und 10 begrenzt. Am
Oberteil 14 verjüngt sich die Flasche 1 und mündet schließlich
in den Hals 15. Der Hals 15 trägt ein nicht näher dargestelltes
Gewinde, auf das der Verschluß 6, beispielsweise ein Schraub
deckel 16 mit einer aufklappbaren Klappe 17, aufgeschraubt
wird. Die Klappe 17 ist über das Gelenk 18 mit dem Schraub
deckel verbunden und weist einen Flansch 19 zum leichteren
Öffnen auf. Entsprechend ist im Schraubdeckel 16 eine Ein
buchtung 20 vorgesehen.
Die Flaschen 1 bestehen vorzugsweise aus Kunststoffmaterial,
wie Polyäthylen oder dergleichen. Es können aber auch andere
Materialien wie Metall oder dergleichen Verwendung finden.
Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche
sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung
weitergehenden Schutzes.
Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen
weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Haupt
anspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches
hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung
eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale
der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
Merkmale, die bislang nur in der Beschreibung offenbart wurden,
können im Laufe des Verfahrens als von erfindungswesentlicher
Bedeutung, zum Beispiel zur Abgrenzung vom Stand der Technik
beansprucht werden.
Claims (12)
1. Mehrteilige Flasche zur Aufnahme von Flüssigkeiten oder
dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere iden
tische Flaschen (1) mit gleichförmigem Querschnitt mit
Hilfe von Verbindungsmitteln (2) zu einer Einheit (3)
zusammenfügbar sind.
2. Flasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Querschnitt der Einheit (3) aus mehreren identischen
Kreissektoren (4) besteht.
3. Flasche nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt der Einheit (3) ein Kreis ist.
4. Flasche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kreissektoren (4) einen Sektorwinkel (5) von 120° auf
weisen.
5. Flasche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kreissektoren (4) einen Sektorwinkel (5) von 90° auf
weisen.
6. Flasche nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Flaschen (1) jeweils Verschlüsse (6) aufweisen.
7. Flasche nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Flaschen (1) mit ebenen Flächen aneinander anliegen.
8. Flasche nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
ebenen Flächen auch die Verbindungsmittel (2) aufweisen.
9. Flasche nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungs
mittel (2) fest mit den einzelnen Flaschen (1) verbunden
sind.
10. Flasche nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, gekennzeichnet durch Noppen (7) mit korrespon
dierenden, napfartigen Vertiefungen (8) als Verbindungs
mittel (2).
11. Flasche nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, gekennzeichnet durch Klettelemente als Verbin
dungsmittel (2).
12. Flasche nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, gekennzeichnet durch schwalbenschwanzförmige
Verbindungsmittel.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944439869 DE4439869A1 (de) | 1994-11-08 | 1994-11-08 | Mehrteilige Flasche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944439869 DE4439869A1 (de) | 1994-11-08 | 1994-11-08 | Mehrteilige Flasche |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4439869A1 true DE4439869A1 (de) | 1996-05-09 |
Family
ID=6532784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944439869 Ceased DE4439869A1 (de) | 1994-11-08 | 1994-11-08 | Mehrteilige Flasche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4439869A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19644007A1 (de) * | 1996-10-31 | 1998-05-07 | Wolfgang Held | Flasche |
| DE202005008852U1 (de) * | 2005-06-07 | 2006-10-12 | Pagel, Katja | Vorrichtung mit einem wenigstens zwei Aufnahmekammern aufweisenden Flaschenkörper |
| DE102007031422A1 (de) * | 2007-07-05 | 2009-01-08 | Hermann-Josef Wilhelm | Gebinde für Flüssigkeiten, insbesondere Flasche oder Kanister |
| DE102017006857A1 (de) | 2017-07-21 | 2019-01-24 | Célestin Fayet | Behälter mit mehreren Kammern |
| FR3146667A1 (fr) * | 2023-03-16 | 2024-09-20 | Florian Cavaillier | Dispositif multi-compartiments pour crème solaire |
-
1994
- 1994-11-08 DE DE19944439869 patent/DE4439869A1/de not_active Ceased
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19644007A1 (de) * | 1996-10-31 | 1998-05-07 | Wolfgang Held | Flasche |
| DE202005008852U1 (de) * | 2005-06-07 | 2006-10-12 | Pagel, Katja | Vorrichtung mit einem wenigstens zwei Aufnahmekammern aufweisenden Flaschenkörper |
| DE102007031422A1 (de) * | 2007-07-05 | 2009-01-08 | Hermann-Josef Wilhelm | Gebinde für Flüssigkeiten, insbesondere Flasche oder Kanister |
| DE102017006857A1 (de) | 2017-07-21 | 2019-01-24 | Célestin Fayet | Behälter mit mehreren Kammern |
| WO2019015864A1 (de) | 2017-07-21 | 2019-01-24 | Fayet Celestin | Behälter mit mehreren kammern |
| FR3146667A1 (fr) * | 2023-03-16 | 2024-09-20 | Florian Cavaillier | Dispositif multi-compartiments pour crème solaire |
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Legal Events
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