DE4439394C2 - Trag- und Befestigungsvorrichtung für einen Rolladenkasten - Google Patents
Trag- und Befestigungsvorrichtung für einen RolladenkastenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Trag- und Befestigungsvorrichtung für
einen Rolladenkasten aus Metall oder einem anderen geeigneten Material.
Die bekannten Rolläden, die als Schließvorrichtungen für Fenster und Tür
fenster verwendet werden, sind an einer Rolladenachse befestigt, auf die sie
mit Hilfe verschiedener, handbetätigter oder elektrischer Systeme aufgewickelt
bzw. von denen sie abgewickelt werden, wobei die Läden entlang von
Führungen laufen, die senkrecht in den Seiten der Öffnungen angeordnet
sind, die in der Wand angebracht sind.
Die aus der Rolladenachse, den zugehörigen Endhaltern, den Rolladenbetäti
gungsmitteln und dem Rolladen bestehende Einheit bildet den sog. Roll
ladenkasten, dessen Einbau in die Fenster- oder Türfensteröffnung mit einer
Reihe von arbeitsintensiven Operationen verbunden ist.
Die den Rolladenkasten bildenden Elemente müssen zunächst zusammengebaut
werden, um eine Einheit zu bilden, die dann sicher und dauerhaft mit einer
Wand verbunden werden muß. Hierzu werden metallische Wandstützen
verwendet und durch Schrauben und Zugstäbe mit den Gleitführungen der
Rolläden verbunden, die normalerweise vorab in der Wand installiert wer
den. Je nach der Größe der Rolläden ist es manchmal erforderlich, zusätzli
che Zugstäbe oder Versteifungsplatten für die Einheit zu verwenden.
Diese Arbeiten werden üblicherweise gänzlich an der Arbeitsstelle nach
Zusammenbau des Rolladenkastens ausgeführt, so daß zusätzlich zur Sach
kenntnis für die Ausführung Zeit erforderlich ist. Das Verbinden der Wand
stützen mit den Gleitführungen erfordert die Verwendung spezieller Befesti
gungsmittel, beispielsweise Schrauben, die in Löcher gesteckt werden, welche
in den Führungen angebracht sind. In einigen Fällen sind spezielle An
passungen erforderlich, je nach Größe und Ausrichtung der Wandstützen.
So ist aus der FR 2 662 466 A1 eine Trag- und Befestigungsvorrichtung für
einen Rolladenkasten bekannt, der aus vielen aufeinander genau abzustim
menden Einzelteilen besteht, wobei auch für die Montage erhebliche Kosten
verursacht werden.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die oben genannten Nachteile hin
sichtlich der permanenten Befestigung eines vormontierten Rollkasten in der
Fenster- oder Türfensteröffnung zu vermeiden und eine technisch nicht
aufwendige Trag- und Befestigungsvorrichtung für einen Rolladenkasten zu
schaffen, bei deren Einsatz keine arbeitsintensiven Operationen zur endgülti
gen Unterbringung der Einheit im oberen Teil der Fenster- und Türfenster
öffnung erforderlich sind, sondern ein leichtes Abstützen und Haltern der
Rolladenkasten beliebigen Typs einschließlich eines steifen Verankerungsarms
gewährleistet ist, der aus jeder der Ladengleitführungen herausragt.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäß mit einer Trag- und Befestigungsvor
richtung gemäß den Ansprüchen 1 und 2 erreicht. Zweckmäßige Weiterbildungen der
erfindungsgemäßen Trag- und Befestigungsvorrichtung ergeben sich aus den
Ansprüchen 3 bis 8.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich aus
der nachfolgenden Erläuterung der Erfindung an Ausführungsbeispielen
anhand der beigefügten Zeichnungen.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Explosionsansicht einer Trag- und Befestigungsvor
richtung;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 1, die bei
einer Gleitführung für Rolläden angewandt wird und integral mit
dieser verbunden ist; und
Fig. 3 schematisch eine Explosionsansicht einer anderen Ausführungsform
der Trag- und Befestigungsvorrichtung.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen besteht die Trag- und Befestigungs
vorrichtung für einen Rolladenkasten aus Metall oder einem anderen ge
eigneten Material im wesentlichen aus einer Platte 10 mit zylindrischen
Vorsprüngen 12 und Schlitzen 14, einem Block 16 mit stirnseitigen Vor
sprüngen 40, die in die Schlitze 14 eingeschoben werden können, und einem
Profilbalken 50, beispielsweise mit H-Querschnitt, der orthogonal mit der
Platte 10 verbindbar ist.
Die Platte 10 ist rechteckig und dünn und weist auf einer Seite Paare der
zylindrischen Vorsprünge 12 auf, die an ihrem oberen und unteren Abschnitt
ausgebildet sind. Die Vorsprünge 12 sind waagrecht und senkrecht derart
voneinander beabstandet, daß sie mit Löchern 20 ausgerichtet sind, die
entlang der gegenüberliegenden Seiten der Kanäle angebracht sind, die
Gleitführungen 22 des Rolladens bilden. Entlang der Platte 10 ist im Ab
schnitt zwischen den Vorsprüngen 12 eine Vielzahl von Schlitzen 14 in
einer senkrechten Reihe vorgesehen, die voneinander geringfügig beabstandet
sind und rechteckige Form aufweisen. Auf einer Seite der Platte 10 erstreckt
sich orthogonal zu der Fläche, entlang derer die Vorsprünge 12 vorgesehen
sind, ein viereckiges Kreuzstück 24. Das vordere Ende des Kreuzstückes
trägt eine integrierte Plätte 26 mit rechteckiger Durchgangsöffnung 28. Die
Platte 26 ragt von der Platte 10 orthogonal zum Kreuzstück 24 nach außen.
Richtungsmäßig mit der Platte 26 abgestimmt sind zwei einander gegenüber
liegende quadratische Zähne 30 angebracht, die ein Gleitfach bilden, dessen
Konfiguration und Größe im wesentlichen der Ausbildung der in der Platte
26 gebildeten Öffnung 28 entsprechen. Zwischen den Zähnen 30 und der
Platte 26 ist auf dem Kreuzstück 24 eine zu den Zähnen 30 hin vorsprin
gende elastische Feder 32 ausgebildet. An der Platte 10 ist der Block 16
angeordnet, der aus einem winkelförmigen Element 34 gebildet ist, an das
ein Gleitstück 36 mit einer unteren Verlängerung 38 angekuppelt ist. Das
winkelförmige Element 34 trägt auf seiner Vorderseite ein Paar von Vor
sprüngen 40 mit einer Konfiguration, die derjenigen des Schlitzes 14 in der
Platte 10 entspricht. Die Seitenwand 42 des winkelförmigen Elements 34
trägt auf ihrer inneren Fläche ein leicht waagrecht vorspringendes Schwal
benschwanzsegment 44. Das Segment erstreckt sich parallel zur unteren
Kante der Seitenwand 42 und dient als Führung für das an das winkelför
mige Element 34 angekuppelte Gleitstück 36. Der Läufer besteht aus einem
rohrförmigen Körper mit viereckigem Querschnitt, auf dessen Innenseite eine
Ausfräsung angebracht ist, in die das schwalbenschwanzförmige Segment 44
eingreift. Das Gleitstück 36 weist eine untere Verlängerung 38 auf, die aus
einer Platte mit einer Breite besteht, die derjenigen der Platte 10 entspricht,
deren Länge jedoch erheblich kleiner als die der Platte 10 ist. Die Ver
längerung 38 weist auf ihrer den Vorsprüngen 40 des winkelförmigen Ele
mentes 34 zugekehrten Vorderseite mindestens zwei Paare von Vorsprüngen
12 auf, die denjenigen entsprechen, die auf der Platte 10 angebracht sind.
Sie sind waagrecht und senkrecht in gleicher Weise beabstandet wie die
Vorsprünge 12 der Platte 10, damit sie mit den entlang der Gleitführung 22
des Rolladens angebrachten Löchern 20 fluchten können.
An der Verlängerung 38 des Gleitstückes befindet sich ein Steg 46, der an
der Vorderseite der Verlängerung 38 und parallel zu ihr angeordnet ist. Der
Abstand zwischen letzterer und dem Steg 46 ist etwas größer als die Dicke
der Seitenwand der Gleitführung 22. Die Trag- und Befestigungsvorrichtung
umfaßt weiter einen Profilbalken 50, der so ausgebildet ist, daß er an der
Platte 10 befestigt werden kann; eine Gabel 60 dient zum Festspannen des
Blockes 16 an der Platte 10. Der Profilbalken hat einen H-förmigen Quer
schnitt, dessen maximale Höhe und Breite gleich groß sind, mit Ausnahme
der Toleranzen zum Anpassen an die Öffnung 28 des Kreuzstückes 24 sowie
des inneren Abstandes zwischen den auf dem Kreuzstück gebildeten Zähnen
30. Diese Bemessung des Profilbalkens ist auf seinen Frontabschnitt 52
begrenzt, dessen Länge im wesentlichen der Breite des Kreuzstückes 24
entspricht. Innerhalb seines verbleibenden Abschnittes besitzt der Profilbalken
50 einen leicht größeren Querschnitt, der einen Absatz 54 definiert, der an
eine Kante der Platte 26 anstößt.
An seinem Frontabschnitt 52 weist der Profilbalken 50 eine Durchgangsöff
nung 56 auf, die so gestaltet ist, daß sie die auf dem Kreuzstück 24
ausgebildete Feder 32 aufnimmt. Der Profilbalken besitzt eine Vielzahl von
einander gegenüberliegenden Schlitzen 58, die entlang seines mittleren
Abschnittes und angrenzend an seine gegenüberliegenden parallelen Randstege
angebracht sind. Die Schlitze sind beispielsweise im zentralen rückwärtigen
Teil des Profilbalkens angebracht und bilden eine entsprechende Anzahl von
alternativen Verankerungspunkten für die Köpfe des Rolladenkastens, der mit
der Trag- und Befestigungsvorrichtung zu verbinden ist.
Die Gabel 60 weist einen Breite, die der Breite der Platte 10 gleicht, und
eine rechteckige zentrale Öffnung 62 auf, die sich nach unten erstreckt und
deren Breite derjenigen der Vorsprünge 40 des Blockes 16 entspricht.
Fig. 3 zeigt schematisch eine weitere vereinfachte Ausführungsform der
Trag- und Befestigungsvorrichtung.
Diese Vorrichtung weist eine Platte 10', einen Block 16' mit einem Gleit
stück 36' und einer unteren Verlängerung 38' mit zylindrischen Vorsprüngen
auf ihrer Innenseite, sowie einen Profilbalken 50' auf. Sie kann mit her
kömmlichen Rolladen-Gleitführungen 22' verbunden werden, die Paare
senkrechter Reihen von Löchern 20' entlang den Seiten aufweisen und auf
der der offenen Seite gegenüberliegenden Seite einen sich in Längsrichtung
erstreckenden abgeteilten Hohlraum bzw. Kanal 22' mit rechteckigem Quer
schnitt besitzen.
Die Platte 10' weist eine rechteckige Form mit einer Breite und Dicke auf,
die etwas kleiner als die entsprechenden Abmessungen des Kanals 22'' der
Gleitführung 22' ist. Die Platte 10' besitzt auf einer Seite eine Vielzahl von
gleichmäßig beabstandeten Schlitzen 14' in senkrechter Reihe. Die gegenüber
liegende Seite der Platte 10' weist entlang des mittleren Abschnittes eine
viereckige Platte 26' mit einer rechteckigen Durchtrittsöffnung 28' auf. Die
Platte 26' erstreckt sich von der Platte 10' aus orthogonal zur Vorderseite
derselben. Richtungsmäßig abgestimmt mit der Platte 26' sind auf der
Vorderseite der Platte 10' zwei einander gegenüberliegende quadratisch
geformte Zähne 30' gebildet, die ein Gleitfach definieren, dessen Konfigura
tion und Größe derjenigen der Öffnung 28' der Platte 26' äquivalent ist.
Zwischen den Zähnen 30' und der Platte 26' ist auf der Platte 10' durch
partielles Scherschneiden eine elastische Feder 32' ausgebildet. Der Block
16' gleicht dem Block 16 der vorhergehenden Ausführungsform und ist aus
einem Winkelelement 34' hergestellt, mit dem ein Gleitstück 36' mit einer
unteren Verlängerung 38' verbunden ist. An der Seitenwand 42' des Winkel
elementes 34' ist ein Paar ausgefluchteter parallelepipedförmiger Vorsprünge
40' vorgesehen, deren Höhe und Länge etwas geringer als die entsprechen
den Abmessungen der Nuten 14' in der Platte 10' sind, während die Tiefe
der Vorsprünge mindestens der Dicke der Platte 10' entspricht.
Die Trag- und Befestigungsvorrichtung umfaßt Profilbalken 50', der dem
Profilbalken 50 gleicht und in seinem Frontalabschnitt eine Durchgangsöff
nung 56' und in seinem rückwärtigen Abschnitt gegenüberliegende Schlitze
58' aufweist.
Der Zusammenbau der Komponenten der Trag- und Befestigungsvorrichtung
erfolgt durch rasche Handgriffe, worauf die Vorrichtung an der Gleitführung
22 des Rolladens befestigt wird.
Bei der ersten Ausführungsform wird die Platte 10 an einer Seite der
Gleitführung 22 in der Weise gehalten, daß die Vorsprünge 12 mit ent
sprechenden Löchern 20 der Gleitführung in Eingriff kommen. Das Kreuz
stück 24, das orthogonal zur Platte 10 vorragt, ruht auf der bohrungsfreien
Stirnwand der Gleitführung 22. Dann wird der Block 16 in die Nähe der
Platte 10 gebracht, um das Eingreifen der Vorsprünge 40 in die Schlitze 14
der Platte zu ermöglichen. Die Gabel 60 wird auf die von der Rückseite
der Platte abragenden Vorsprünge gesteckt, und hält das Winkelelement 34
des Blockes 16 somit an der Platte fest. Der Block 16 wird im voraus in
bezug auf die Gleitführung 22 so plaziert, daß der untere Steg 46 auf ihre
innere Wand trifft. Gleichzeitig wird das Gleitstück 36 zur Gleitführung
hingeschoben. Die untere Verlängerung 38 des Gleitstückes 36 trifft dann
auf die Seitenwand der Gleitführung gegenüber derjenigen Wand, an der die
Platte 10 befestigt ist. Die auf der Innenseite der Verlängerung 38 vor
gesehenen zylindrischen Vorsprünge greifen in die in der Seitenwand der
Gleitführung 22 angebrachten entsprechenden Löcher ein.
Am Winkelelement 34 oder am Gleitstück 36 ist eine Stellschraube oder ein
äquivalentes Mittel angeordnet, mit welcher ein Festklemmen des Gleitstückes
ermöglicht wird, nachdem die Vorsprünge der unteren Verlängerung 38 in
die Löcher der Seitenwand der Gleitführung 22 eingerastet sind.
Im Anschluß an diese Operation wird das obere Ende der Gleitführung 22
mit ihren gegenüberliegenden Seitenwänden durch die Platte 10 begrenzt,
und der Block 16 ist entsprechend starr an der Führung befestigt. Der
Profilbalken 50 steht dann mit seinem vorderen Abschnitt 52 in Eingriff mit
der Öffnung 28, die in der Platte 26 des Kreuzstückes 24 ausgebildet ist.
Der Absatz 54 des Profilbalkens 50 stößt gegen die Platte 26, während sein
am weitesten vorn liegender Teil in den Raum eingeschoben ist, der durch
die Zähne 30 begrenzt wird, die mit der Öffnung 28 fluchten. Gleichzeitig
schnappt die elastische Feder 32 halternd in die Öffnung 56 ein, die im
vorderen Abschnitt des Profilbalkens 50 ausgebildet ist.
Der Profilbalken 50 ist so über das Kreuzstück starr an der Platte 10
befestigt, wie dies in Fig. 2 schematisch dargestellt ist, nach welcher die
Trag- und Befestigungsvorrichtung vollständig zusammengebaut und mit
einem Rolladenkasten verbunden gezeigt ist.
Das Gleitstück 36 des Blockes 16 kann in einem mehr oder weniger großen
Ausmaß entlang des vorspringenden Schwalbenschwanzsegmentes 44 in
Abhängigkeit von dem Querschnitt des Kanals bewegt werden, den die
Gleitführung 22 bildet. Der Block kann in einer Höhe entlang der Schlitze
14 der Platte 10 je nach den Installationserfordernissen und dem von ande
ren Komponenten besetzten Platz angeordnet werden, so daß der Rolladenka
sten in vorteilhafter Weise an der Trag- und Befestigungsvorrichtung befe
stigbar ist.
Bei der aus ihren Komponenten zusammengesetzten und integral mit jeder
der Gleitführungen 22 verbundenen Vorrichtung erstreckt sich der Profilbal
ken 50 zur Fenster- und Türfensteröffnung hin, die in Fig. 2 gestrichelt
dargestellt ist. Der Profilbalken bildet einen starren Träger bzw. Arm, an
den leicht, beispielsweise durch Gleiteingriff der Kopf eines Rolladenkastens
angekuppelt sein kann, der an der Rolladenachse befestigt ist.
Bezugnehmend auf die zweite Ausführungsform wird die Platte 10' vom
oberen Ende der Gleitführung her in den Kanal 22'' eingeschoben. Gleich
zeitig wird der Block 16' in die Nähe der Innenseite der Platte 10' ge
bracht, derart, daß das Paar von Vorsprüngen 40' des Blockes 16' in zwei
entsprechende Schlitze 14' eingreift, die an der Seite der Platte angebracht
sind. Das Gleitstück 36' des Blockes 16' wird zur Seite der Führung 22'
hin gedrückt. Die zylindrischen Vorsprünge an der Innenfläche der unteren
Verlängerung 38' des Gleitstückes greifen in die entsprechenden Löcher 20'
der Gleitführung 22' ein. Das Gleitstück 36' wird dann gegen Gleiten durch
eine Stellschraube oder ein äquivalentes Mittel in einer Weise festgeklemmt,
die der beim Gleitstück 36 der ersten Ausführungsform angewandten Weise
entspricht. In dieser Lage ist die Platte 10' permanent mit der Gleitführung
22' verbunden und wird von dem Block 16' gehalten. Je nach der Ein
hakposition der Vorsprünge 40' in den oberen oder unteren Schlitzen 14'
ragt die Platte von der Gleitführung in einem größeren oder kleineren Maße
ab, das von den Installationsanforderungen und dem Platz abhängt, der von
den übrigen Komponenten besetzt wird, welche den Rolladenkasten bilden.
Der Profilbalken 50' wird dann in die Öffnung 28' der Platte 26' einge
steckt, wobei sein vorderer Abschnitt von den Zähnen 30' geführt wird, die
mit dieser Öffnung fluchten. Die an der Platte 10' ausgebildete elastische
Feder 32 schnappt halternd in die Öffnung 56' des Profilbalkens 50' ein
und blockiert ihn in seiner Position.
Auch bei dieser Ausführungsform bildet der Profilbalken 50' einen starren
Träger oder Arm, an dem der Kopf eines Rolladenkastens integral mit der
Rolladenachse befestigt werden kann.
Bei beiden Ausführungsformen ermöglicht die Vorrichtung das leichte und
schnelle Anbringen eines Trägers für einen Rolladenkasten mit Rolladen. Die
Komponenten der Vorrichtung können ohne komplizierte Operationen ver
einigt werden und einen einzelnen, starren und permanenten Block mit jeder
der Gleitführungen 22 oder 22' der Rolladen bilden.
Besonders vorteilhaft ist die Tatsache, daß die Vorrichtung bei verschiedenen
Typen von Kanälen angewandt werden kann, die die Gleitführung 22 und
22' der Rollade bilden, und zwar wegen der Abstimmbarkeit der Nähe der
Führung, die das Gleitstück 36 oder 36' des Blockes 16 oder 16' bietet.
Claims (8)
1. Trag- und Befestigungsvorrichtung für einen Rolladenkasten aus Metall
oder einem anderen geeigneten Material, die am oberen Ende der
äußeren Wände jeder der Gleitführungen (22) des Rolladens angebracht
ist, mit einer Platte (10) mit senkrechten Reihen von viereckigen Schlit
zen (14), die oben und unten durch Paare von zylindrischen Vorsprün
gen (12) begrenzt werden, mit einer orthogonalen Seitenverlängerung,
die aus einem Kreuzstück (24) gebildet ist, das auf seiner Vorderseite
eine Öffnung (28) zum Führen und Haltern des vorderen Abschnittes
(52) eines Profilbalkens (50) aufweist, mit einem Block (16) mit minde
stens zwei den Schlitzen (14) komplementären vorderen Vorsprüngen
(40), mit Festspannmitteln (60) für die Vorsprünge (40), die über die
Rückseite der Schlitze hinaus vorstehen, und mit einem Gleitstück (36),
das waagerecht entlang des Blockes (16) vorsteht und mit einer unteren
Verlängerung (38) versehen ist, an deren Vorderseite zu Löchern (20)
in den äußeren Wänden der Gleitführungen (22) analoge Paare zylin
drischer Vorsprünge (12') angebracht sind.
2. Trag- und Befestigungsvorrichtung für einen Rolladenkasten aus Metall
oder einem anderen geeigneten Material, die am oberen Ende der
äußeren Wände jeder der Gleitführungen (22) des Rolladens angebracht
sind, wobei die Gleitführungen (22) jeweils einen längs verlaufenden
Kanal (22'') mit rechteckigem Querschnitt und Paaren von senkrechten
Reihen von Löchern (20') entlang seiner einander gegenüberliegenden
Wänden aufweisen, mit einer Platte (10') mit senkrechten Reihen gleich
mäßig beabstandeter Schlitze (14') auf einer Seite, und einer viereckigen
Platte (26') mit einem rechteckigen Durchgangsloch (28') zum Führen
und Haltern eines Profilbalkens (50'), der orthogonal auf der entgegen
gesetzten Seite vorragt, mit einem Block (16') mit senkrechten Reihen
von Vorsprüngen (40') auf der Vorderseite (42'), die zu den Schlitzen
(40') komplementär sind, und mit einem waagerecht vom Block (16)
vorstehenden Gleitstück (36') mit einer unteren Verlängerung (38'), auf
dessen Vorderseite Paare von zylindrischen Vorsprüngen angebracht
sind.
3. Tragvorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
entlang des Kreuzstückes (24) oder auf der Platte (10') einander gegen
überstehende, vorspringende, quadratische Zähne (30, 30') gebildet sind,
deren innere Abschnitte mit den Öffnungen (28, 28') ausgefluchtet sind,
wobei eine elastische Feder (32, 32') zu den Zähnen hin vorspringt.
4. Tragvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die auf dem Block (16) gebildeten Vorsprünge (40) ein
ander gegenüberliegende heruntergehende und gerade Segmente an ihrem
Frontabschnitt in Berührung mit dem Block aufweisen, entlang dessen
die Festspannmittel (60) befestigt sind, die aus einer Gabel bestehen,
welche an der Außenseite der Platte (10) anliegt.
5. Tragvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Block (16, 16') aus einem winkelförmigen Element
(34, 34') besteht, dessen Seitenwand (42, 42') auf einer inneren Fläche
ein leicht vorstehendes Segment (44) aufweist, das waagerecht vorragt
und schwalbenschwanzförmig ausgebildet ist, und die untere Verlänge
rung (38 oder 38') des Gleitstücks (36 oder 36') eine Ausfräsung
aufweist, in die das Segment (44) eingreift, und daß Gleitanschlagmittel,
bestehend aus einer Stellschraube oder einem äquivalenten Mittel,
vorhanden sind.
6. Tragvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Profilbalken (50) einen H-förmigen Querschnitt mit
einem unteren vorderen Abschnitt (52) auf mindestens einer Seite, und
einer Durchgangsöffnung (56) in der Nähe des vorderen Endes, die der
Feder (32 oder 32') komplementär ist, aufweist.
7. Tragvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vorderseite der unteren Verlängerung (38) des Gleit
stücks (36) als Steg (46) ausgebildet ist, der auf die Innenwand einer
der Seiten der Gleitführung trifft.
8. Tragvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der rechtwinklig zur Platte (10 oder 10') angeordnete
Profilbalken (50) in seiner Längsrichtung mindestens zwei einander
gegenüberliegende Schlitze (58, 58') im Bereich seiner Längsränder
aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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1994
- 1994-11-04 DE DE4439394A patent/DE4439394C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
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Also Published As
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| EP0652350A1 (de) | 1995-05-10 |
| DE4439394A1 (de) | 1995-05-11 |
| ATE151496T1 (de) | 1997-04-15 |
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