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DE4439394C2 - Trag- und Befestigungsvorrichtung für einen Rolladenkasten - Google Patents

Trag- und Befestigungsvorrichtung für einen Rolladenkasten

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DE4439394C2
DE4439394C2 DE4439394A DE4439394A DE4439394C2 DE 4439394 C2 DE4439394 C2 DE 4439394C2 DE 4439394 A DE4439394 A DE 4439394A DE 4439394 A DE4439394 A DE 4439394A DE 4439394 C2 DE4439394 C2 DE 4439394C2
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projections
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Rino Cattaneo
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IMBAC SpA
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/17Parts or details of roller shutters, e.g. suspension devices, shutter boxes, wicket doors, ventilation openings
    • E06B9/17061Connection of the box to the guides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
  • Blinds (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Trag- und Befestigungsvorrichtung für einen Rolladenkasten aus Metall oder einem anderen geeigneten Material.
Die bekannten Rolläden, die als Schließvorrichtungen für Fenster und Tür­ fenster verwendet werden, sind an einer Rolladenachse befestigt, auf die sie mit Hilfe verschiedener, handbetätigter oder elektrischer Systeme aufgewickelt bzw. von denen sie abgewickelt werden, wobei die Läden entlang von Führungen laufen, die senkrecht in den Seiten der Öffnungen angeordnet sind, die in der Wand angebracht sind.
Die aus der Rolladenachse, den zugehörigen Endhaltern, den Rolladenbetäti­ gungsmitteln und dem Rolladen bestehende Einheit bildet den sog. Roll­ ladenkasten, dessen Einbau in die Fenster- oder Türfensteröffnung mit einer Reihe von arbeitsintensiven Operationen verbunden ist.
Die den Rolladenkasten bildenden Elemente müssen zunächst zusammengebaut werden, um eine Einheit zu bilden, die dann sicher und dauerhaft mit einer Wand verbunden werden muß. Hierzu werden metallische Wandstützen verwendet und durch Schrauben und Zugstäbe mit den Gleitführungen der Rolläden verbunden, die normalerweise vorab in der Wand installiert wer­ den. Je nach der Größe der Rolläden ist es manchmal erforderlich, zusätzli­ che Zugstäbe oder Versteifungsplatten für die Einheit zu verwenden.
Diese Arbeiten werden üblicherweise gänzlich an der Arbeitsstelle nach Zusammenbau des Rolladenkastens ausgeführt, so daß zusätzlich zur Sach­ kenntnis für die Ausführung Zeit erforderlich ist. Das Verbinden der Wand­ stützen mit den Gleitführungen erfordert die Verwendung spezieller Befesti­ gungsmittel, beispielsweise Schrauben, die in Löcher gesteckt werden, welche in den Führungen angebracht sind. In einigen Fällen sind spezielle An­ passungen erforderlich, je nach Größe und Ausrichtung der Wandstützen.
So ist aus der FR 2 662 466 A1 eine Trag- und Befestigungsvorrichtung für einen Rolladenkasten bekannt, der aus vielen aufeinander genau abzustim­ menden Einzelteilen besteht, wobei auch für die Montage erhebliche Kosten verursacht werden.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die oben genannten Nachteile hin­ sichtlich der permanenten Befestigung eines vormontierten Rollkasten in der Fenster- oder Türfensteröffnung zu vermeiden und eine technisch nicht aufwendige Trag- und Befestigungsvorrichtung für einen Rolladenkasten zu schaffen, bei deren Einsatz keine arbeitsintensiven Operationen zur endgülti­ gen Unterbringung der Einheit im oberen Teil der Fenster- und Türfenster­ öffnung erforderlich sind, sondern ein leichtes Abstützen und Haltern der Rolladenkasten beliebigen Typs einschließlich eines steifen Verankerungsarms gewährleistet ist, der aus jeder der Ladengleitführungen herausragt.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäß mit einer Trag- und Befestigungsvor­ richtung gemäß den Ansprüchen 1 und 2 erreicht. Zweckmäßige Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Trag- und Befestigungsvorrichtung ergeben sich aus den Ansprüchen 3 bis 8.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Erläuterung der Erfindung an Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten Zeichnungen.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Explosionsansicht einer Trag- und Befestigungsvor­ richtung;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 1, die bei einer Gleitführung für Rolläden angewandt wird und integral mit dieser verbunden ist; und
Fig. 3 schematisch eine Explosionsansicht einer anderen Ausführungsform der Trag- und Befestigungsvorrichtung.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen besteht die Trag- und Befestigungs­ vorrichtung für einen Rolladenkasten aus Metall oder einem anderen ge­ eigneten Material im wesentlichen aus einer Platte 10 mit zylindrischen Vorsprüngen 12 und Schlitzen 14, einem Block 16 mit stirnseitigen Vor­ sprüngen 40, die in die Schlitze 14 eingeschoben werden können, und einem Profilbalken 50, beispielsweise mit H-Querschnitt, der orthogonal mit der Platte 10 verbindbar ist.
Die Platte 10 ist rechteckig und dünn und weist auf einer Seite Paare der zylindrischen Vorsprünge 12 auf, die an ihrem oberen und unteren Abschnitt ausgebildet sind. Die Vorsprünge 12 sind waagrecht und senkrecht derart voneinander beabstandet, daß sie mit Löchern 20 ausgerichtet sind, die entlang der gegenüberliegenden Seiten der Kanäle angebracht sind, die Gleitführungen 22 des Rolladens bilden. Entlang der Platte 10 ist im Ab­ schnitt zwischen den Vorsprüngen 12 eine Vielzahl von Schlitzen 14 in einer senkrechten Reihe vorgesehen, die voneinander geringfügig beabstandet sind und rechteckige Form aufweisen. Auf einer Seite der Platte 10 erstreckt sich orthogonal zu der Fläche, entlang derer die Vorsprünge 12 vorgesehen sind, ein viereckiges Kreuzstück 24. Das vordere Ende des Kreuzstückes trägt eine integrierte Plätte 26 mit rechteckiger Durchgangsöffnung 28. Die Platte 26 ragt von der Platte 10 orthogonal zum Kreuzstück 24 nach außen. Richtungsmäßig mit der Platte 26 abgestimmt sind zwei einander gegenüber­ liegende quadratische Zähne 30 angebracht, die ein Gleitfach bilden, dessen Konfiguration und Größe im wesentlichen der Ausbildung der in der Platte 26 gebildeten Öffnung 28 entsprechen. Zwischen den Zähnen 30 und der Platte 26 ist auf dem Kreuzstück 24 eine zu den Zähnen 30 hin vorsprin­ gende elastische Feder 32 ausgebildet. An der Platte 10 ist der Block 16 angeordnet, der aus einem winkelförmigen Element 34 gebildet ist, an das ein Gleitstück 36 mit einer unteren Verlängerung 38 angekuppelt ist. Das winkelförmige Element 34 trägt auf seiner Vorderseite ein Paar von Vor­ sprüngen 40 mit einer Konfiguration, die derjenigen des Schlitzes 14 in der Platte 10 entspricht. Die Seitenwand 42 des winkelförmigen Elements 34 trägt auf ihrer inneren Fläche ein leicht waagrecht vorspringendes Schwal­ benschwanzsegment 44. Das Segment erstreckt sich parallel zur unteren Kante der Seitenwand 42 und dient als Führung für das an das winkelför­ mige Element 34 angekuppelte Gleitstück 36. Der Läufer besteht aus einem rohrförmigen Körper mit viereckigem Querschnitt, auf dessen Innenseite eine Ausfräsung angebracht ist, in die das schwalbenschwanzförmige Segment 44 eingreift. Das Gleitstück 36 weist eine untere Verlängerung 38 auf, die aus einer Platte mit einer Breite besteht, die derjenigen der Platte 10 entspricht, deren Länge jedoch erheblich kleiner als die der Platte 10 ist. Die Ver­ längerung 38 weist auf ihrer den Vorsprüngen 40 des winkelförmigen Ele­ mentes 34 zugekehrten Vorderseite mindestens zwei Paare von Vorsprüngen 12 auf, die denjenigen entsprechen, die auf der Platte 10 angebracht sind. Sie sind waagrecht und senkrecht in gleicher Weise beabstandet wie die Vorsprünge 12 der Platte 10, damit sie mit den entlang der Gleitführung 22 des Rolladens angebrachten Löchern 20 fluchten können.
An der Verlängerung 38 des Gleitstückes befindet sich ein Steg 46, der an der Vorderseite der Verlängerung 38 und parallel zu ihr angeordnet ist. Der Abstand zwischen letzterer und dem Steg 46 ist etwas größer als die Dicke der Seitenwand der Gleitführung 22. Die Trag- und Befestigungsvorrichtung umfaßt weiter einen Profilbalken 50, der so ausgebildet ist, daß er an der Platte 10 befestigt werden kann; eine Gabel 60 dient zum Festspannen des Blockes 16 an der Platte 10. Der Profilbalken hat einen H-förmigen Quer­ schnitt, dessen maximale Höhe und Breite gleich groß sind, mit Ausnahme der Toleranzen zum Anpassen an die Öffnung 28 des Kreuzstückes 24 sowie des inneren Abstandes zwischen den auf dem Kreuzstück gebildeten Zähnen 30. Diese Bemessung des Profilbalkens ist auf seinen Frontabschnitt 52 begrenzt, dessen Länge im wesentlichen der Breite des Kreuzstückes 24 entspricht. Innerhalb seines verbleibenden Abschnittes besitzt der Profilbalken 50 einen leicht größeren Querschnitt, der einen Absatz 54 definiert, der an eine Kante der Platte 26 anstößt.
An seinem Frontabschnitt 52 weist der Profilbalken 50 eine Durchgangsöff­ nung 56 auf, die so gestaltet ist, daß sie die auf dem Kreuzstück 24 ausgebildete Feder 32 aufnimmt. Der Profilbalken besitzt eine Vielzahl von einander gegenüberliegenden Schlitzen 58, die entlang seines mittleren Abschnittes und angrenzend an seine gegenüberliegenden parallelen Randstege angebracht sind. Die Schlitze sind beispielsweise im zentralen rückwärtigen Teil des Profilbalkens angebracht und bilden eine entsprechende Anzahl von alternativen Verankerungspunkten für die Köpfe des Rolladenkastens, der mit der Trag- und Befestigungsvorrichtung zu verbinden ist.
Die Gabel 60 weist einen Breite, die der Breite der Platte 10 gleicht, und eine rechteckige zentrale Öffnung 62 auf, die sich nach unten erstreckt und deren Breite derjenigen der Vorsprünge 40 des Blockes 16 entspricht.
Fig. 3 zeigt schematisch eine weitere vereinfachte Ausführungsform der Trag- und Befestigungsvorrichtung.
Diese Vorrichtung weist eine Platte 10', einen Block 16' mit einem Gleit­ stück 36' und einer unteren Verlängerung 38' mit zylindrischen Vorsprüngen auf ihrer Innenseite, sowie einen Profilbalken 50' auf. Sie kann mit her­ kömmlichen Rolladen-Gleitführungen 22' verbunden werden, die Paare senkrechter Reihen von Löchern 20' entlang den Seiten aufweisen und auf der der offenen Seite gegenüberliegenden Seite einen sich in Längsrichtung erstreckenden abgeteilten Hohlraum bzw. Kanal 22' mit rechteckigem Quer­ schnitt besitzen.
Die Platte 10' weist eine rechteckige Form mit einer Breite und Dicke auf, die etwas kleiner als die entsprechenden Abmessungen des Kanals 22'' der Gleitführung 22' ist. Die Platte 10' besitzt auf einer Seite eine Vielzahl von gleichmäßig beabstandeten Schlitzen 14' in senkrechter Reihe. Die gegenüber­ liegende Seite der Platte 10' weist entlang des mittleren Abschnittes eine viereckige Platte 26' mit einer rechteckigen Durchtrittsöffnung 28' auf. Die Platte 26' erstreckt sich von der Platte 10' aus orthogonal zur Vorderseite derselben. Richtungsmäßig abgestimmt mit der Platte 26' sind auf der Vorderseite der Platte 10' zwei einander gegenüberliegende quadratisch geformte Zähne 30' gebildet, die ein Gleitfach definieren, dessen Konfigura­ tion und Größe derjenigen der Öffnung 28' der Platte 26' äquivalent ist.
Zwischen den Zähnen 30' und der Platte 26' ist auf der Platte 10' durch partielles Scherschneiden eine elastische Feder 32' ausgebildet. Der Block 16' gleicht dem Block 16 der vorhergehenden Ausführungsform und ist aus einem Winkelelement 34' hergestellt, mit dem ein Gleitstück 36' mit einer unteren Verlängerung 38' verbunden ist. An der Seitenwand 42' des Winkel­ elementes 34' ist ein Paar ausgefluchteter parallelepipedförmiger Vorsprünge 40' vorgesehen, deren Höhe und Länge etwas geringer als die entsprechen­ den Abmessungen der Nuten 14' in der Platte 10' sind, während die Tiefe der Vorsprünge mindestens der Dicke der Platte 10' entspricht.
Die Trag- und Befestigungsvorrichtung umfaßt Profilbalken 50', der dem Profilbalken 50 gleicht und in seinem Frontalabschnitt eine Durchgangsöff­ nung 56' und in seinem rückwärtigen Abschnitt gegenüberliegende Schlitze 58' aufweist.
Der Zusammenbau der Komponenten der Trag- und Befestigungsvorrichtung erfolgt durch rasche Handgriffe, worauf die Vorrichtung an der Gleitführung 22 des Rolladens befestigt wird.
Bei der ersten Ausführungsform wird die Platte 10 an einer Seite der Gleitführung 22 in der Weise gehalten, daß die Vorsprünge 12 mit ent­ sprechenden Löchern 20 der Gleitführung in Eingriff kommen. Das Kreuz­ stück 24, das orthogonal zur Platte 10 vorragt, ruht auf der bohrungsfreien Stirnwand der Gleitführung 22. Dann wird der Block 16 in die Nähe der Platte 10 gebracht, um das Eingreifen der Vorsprünge 40 in die Schlitze 14 der Platte zu ermöglichen. Die Gabel 60 wird auf die von der Rückseite der Platte abragenden Vorsprünge gesteckt, und hält das Winkelelement 34 des Blockes 16 somit an der Platte fest. Der Block 16 wird im voraus in bezug auf die Gleitführung 22 so plaziert, daß der untere Steg 46 auf ihre innere Wand trifft. Gleichzeitig wird das Gleitstück 36 zur Gleitführung hingeschoben. Die untere Verlängerung 38 des Gleitstückes 36 trifft dann auf die Seitenwand der Gleitführung gegenüber derjenigen Wand, an der die Platte 10 befestigt ist. Die auf der Innenseite der Verlängerung 38 vor­ gesehenen zylindrischen Vorsprünge greifen in die in der Seitenwand der Gleitführung 22 angebrachten entsprechenden Löcher ein.
Am Winkelelement 34 oder am Gleitstück 36 ist eine Stellschraube oder ein äquivalentes Mittel angeordnet, mit welcher ein Festklemmen des Gleitstückes ermöglicht wird, nachdem die Vorsprünge der unteren Verlängerung 38 in die Löcher der Seitenwand der Gleitführung 22 eingerastet sind.
Im Anschluß an diese Operation wird das obere Ende der Gleitführung 22 mit ihren gegenüberliegenden Seitenwänden durch die Platte 10 begrenzt, und der Block 16 ist entsprechend starr an der Führung befestigt. Der Profilbalken 50 steht dann mit seinem vorderen Abschnitt 52 in Eingriff mit der Öffnung 28, die in der Platte 26 des Kreuzstückes 24 ausgebildet ist. Der Absatz 54 des Profilbalkens 50 stößt gegen die Platte 26, während sein am weitesten vorn liegender Teil in den Raum eingeschoben ist, der durch die Zähne 30 begrenzt wird, die mit der Öffnung 28 fluchten. Gleichzeitig schnappt die elastische Feder 32 halternd in die Öffnung 56 ein, die im vorderen Abschnitt des Profilbalkens 50 ausgebildet ist.
Der Profilbalken 50 ist so über das Kreuzstück starr an der Platte 10 befestigt, wie dies in Fig. 2 schematisch dargestellt ist, nach welcher die Trag- und Befestigungsvorrichtung vollständig zusammengebaut und mit einem Rolladenkasten verbunden gezeigt ist.
Das Gleitstück 36 des Blockes 16 kann in einem mehr oder weniger großen Ausmaß entlang des vorspringenden Schwalbenschwanzsegmentes 44 in Abhängigkeit von dem Querschnitt des Kanals bewegt werden, den die Gleitführung 22 bildet. Der Block kann in einer Höhe entlang der Schlitze 14 der Platte 10 je nach den Installationserfordernissen und dem von ande­ ren Komponenten besetzten Platz angeordnet werden, so daß der Rolladenka­ sten in vorteilhafter Weise an der Trag- und Befestigungsvorrichtung befe­ stigbar ist.
Bei der aus ihren Komponenten zusammengesetzten und integral mit jeder der Gleitführungen 22 verbundenen Vorrichtung erstreckt sich der Profilbal­ ken 50 zur Fenster- und Türfensteröffnung hin, die in Fig. 2 gestrichelt dargestellt ist. Der Profilbalken bildet einen starren Träger bzw. Arm, an den leicht, beispielsweise durch Gleiteingriff der Kopf eines Rolladenkastens angekuppelt sein kann, der an der Rolladenachse befestigt ist.
Bezugnehmend auf die zweite Ausführungsform wird die Platte 10' vom oberen Ende der Gleitführung her in den Kanal 22'' eingeschoben. Gleich­ zeitig wird der Block 16' in die Nähe der Innenseite der Platte 10' ge­ bracht, derart, daß das Paar von Vorsprüngen 40' des Blockes 16' in zwei entsprechende Schlitze 14' eingreift, die an der Seite der Platte angebracht sind. Das Gleitstück 36' des Blockes 16' wird zur Seite der Führung 22' hin gedrückt. Die zylindrischen Vorsprünge an der Innenfläche der unteren Verlängerung 38' des Gleitstückes greifen in die entsprechenden Löcher 20' der Gleitführung 22' ein. Das Gleitstück 36' wird dann gegen Gleiten durch eine Stellschraube oder ein äquivalentes Mittel in einer Weise festgeklemmt, die der beim Gleitstück 36 der ersten Ausführungsform angewandten Weise entspricht. In dieser Lage ist die Platte 10' permanent mit der Gleitführung 22' verbunden und wird von dem Block 16' gehalten. Je nach der Ein­ hakposition der Vorsprünge 40' in den oberen oder unteren Schlitzen 14' ragt die Platte von der Gleitführung in einem größeren oder kleineren Maße ab, das von den Installationsanforderungen und dem Platz abhängt, der von den übrigen Komponenten besetzt wird, welche den Rolladenkasten bilden. Der Profilbalken 50' wird dann in die Öffnung 28' der Platte 26' einge­ steckt, wobei sein vorderer Abschnitt von den Zähnen 30' geführt wird, die mit dieser Öffnung fluchten. Die an der Platte 10' ausgebildete elastische Feder 32 schnappt halternd in die Öffnung 56' des Profilbalkens 50' ein und blockiert ihn in seiner Position.
Auch bei dieser Ausführungsform bildet der Profilbalken 50' einen starren Träger oder Arm, an dem der Kopf eines Rolladenkastens integral mit der Rolladenachse befestigt werden kann.
Bei beiden Ausführungsformen ermöglicht die Vorrichtung das leichte und schnelle Anbringen eines Trägers für einen Rolladenkasten mit Rolladen. Die Komponenten der Vorrichtung können ohne komplizierte Operationen ver­ einigt werden und einen einzelnen, starren und permanenten Block mit jeder der Gleitführungen 22 oder 22' der Rolladen bilden.
Besonders vorteilhaft ist die Tatsache, daß die Vorrichtung bei verschiedenen Typen von Kanälen angewandt werden kann, die die Gleitführung 22 und 22' der Rollade bilden, und zwar wegen der Abstimmbarkeit der Nähe der Führung, die das Gleitstück 36 oder 36' des Blockes 16 oder 16' bietet.

Claims (8)

1. Trag- und Befestigungsvorrichtung für einen Rolladenkasten aus Metall oder einem anderen geeigneten Material, die am oberen Ende der äußeren Wände jeder der Gleitführungen (22) des Rolladens angebracht ist, mit einer Platte (10) mit senkrechten Reihen von viereckigen Schlit­ zen (14), die oben und unten durch Paare von zylindrischen Vorsprün­ gen (12) begrenzt werden, mit einer orthogonalen Seitenverlängerung, die aus einem Kreuzstück (24) gebildet ist, das auf seiner Vorderseite eine Öffnung (28) zum Führen und Haltern des vorderen Abschnittes (52) eines Profilbalkens (50) aufweist, mit einem Block (16) mit minde­ stens zwei den Schlitzen (14) komplementären vorderen Vorsprüngen (40), mit Festspannmitteln (60) für die Vorsprünge (40), die über die Rückseite der Schlitze hinaus vorstehen, und mit einem Gleitstück (36), das waagerecht entlang des Blockes (16) vorsteht und mit einer unteren Verlängerung (38) versehen ist, an deren Vorderseite zu Löchern (20) in den äußeren Wänden der Gleitführungen (22) analoge Paare zylin­ drischer Vorsprünge (12') angebracht sind.
2. Trag- und Befestigungsvorrichtung für einen Rolladenkasten aus Metall oder einem anderen geeigneten Material, die am oberen Ende der äußeren Wände jeder der Gleitführungen (22) des Rolladens angebracht sind, wobei die Gleitführungen (22) jeweils einen längs verlaufenden Kanal (22'') mit rechteckigem Querschnitt und Paaren von senkrechten Reihen von Löchern (20') entlang seiner einander gegenüberliegenden Wänden aufweisen, mit einer Platte (10') mit senkrechten Reihen gleich­ mäßig beabstandeter Schlitze (14') auf einer Seite, und einer viereckigen Platte (26') mit einem rechteckigen Durchgangsloch (28') zum Führen und Haltern eines Profilbalkens (50'), der orthogonal auf der entgegen­ gesetzten Seite vorragt, mit einem Block (16') mit senkrechten Reihen von Vorsprüngen (40') auf der Vorderseite (42'), die zu den Schlitzen (40') komplementär sind, und mit einem waagerecht vom Block (16) vorstehenden Gleitstück (36') mit einer unteren Verlängerung (38'), auf dessen Vorderseite Paare von zylindrischen Vorsprüngen angebracht sind.
3. Tragvorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß entlang des Kreuzstückes (24) oder auf der Platte (10') einander gegen­ überstehende, vorspringende, quadratische Zähne (30, 30') gebildet sind, deren innere Abschnitte mit den Öffnungen (28, 28') ausgefluchtet sind, wobei eine elastische Feder (32, 32') zu den Zähnen hin vorspringt.
4. Tragvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die auf dem Block (16) gebildeten Vorsprünge (40) ein­ ander gegenüberliegende heruntergehende und gerade Segmente an ihrem Frontabschnitt in Berührung mit dem Block aufweisen, entlang dessen die Festspannmittel (60) befestigt sind, die aus einer Gabel bestehen, welche an der Außenseite der Platte (10) anliegt.
5. Tragvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Block (16, 16') aus einem winkelförmigen Element (34, 34') besteht, dessen Seitenwand (42, 42') auf einer inneren Fläche ein leicht vorstehendes Segment (44) aufweist, das waagerecht vorragt und schwalbenschwanzförmig ausgebildet ist, und die untere Verlänge­ rung (38 oder 38') des Gleitstücks (36 oder 36') eine Ausfräsung aufweist, in die das Segment (44) eingreift, und daß Gleitanschlagmittel, bestehend aus einer Stellschraube oder einem äquivalenten Mittel, vorhanden sind.
6. Tragvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Profilbalken (50) einen H-förmigen Querschnitt mit einem unteren vorderen Abschnitt (52) auf mindestens einer Seite, und einer Durchgangsöffnung (56) in der Nähe des vorderen Endes, die der Feder (32 oder 32') komplementär ist, aufweist.
7. Tragvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Vorderseite der unteren Verlängerung (38) des Gleit­ stücks (36) als Steg (46) ausgebildet ist, der auf die Innenwand einer der Seiten der Gleitführung trifft.
8. Tragvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der rechtwinklig zur Platte (10 oder 10') angeordnete Profilbalken (50) in seiner Längsrichtung mindestens zwei einander gegenüberliegende Schlitze (58, 58') im Bereich seiner Längsränder aufweist.
DE4439394A 1993-11-05 1994-11-04 Trag- und Befestigungsvorrichtung für einen Rolladenkasten Expired - Fee Related DE4439394C2 (de)

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