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DE4435695A1 - Verfahren zur Herstellung einer Warensicherung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Warensicherung

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DE4435695A1
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Rudi Dr Weniger
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Waren­ sicherung, eine Warensicherung selbst sowie eine zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Warensicherung geeignete Druckfarbe gemäß dem Oberbegriff der jeweiligen Patentansprüche.
Die in den Verkaufsräumen von Warenhäusern, Supermärkten und dergleichen ausgestellten Waren werden heutzutage zunehmend mit Warensicherungssystemen gegen Diebstahl geschützt. Die bekannten Warensicherungssysteme bestehen dabei in der Regel aus einer direkt an dem Artikel oder dessen Verpackung anzubringenden Sicherungs­ marke, welche durch eine bestimmte Vorrichtung in einen aktivierten Zustand versetzt werden kann. Wird der Artikel ordnungsgemäß aus dem Regal entnommen und an der Kasse zum Bezahlen vorgelegt, so erfolgt durch eine weitere Vorrichtung ein Deaktivieren der Siche­ rungsmarke. Der Kunde kann nun den Artikel aus dem Verkaufsraum herausführen, ohne daß durch eine am Ausgangsbereich des Verkaufs­ raumes angeordnete Detektorschleuse Alarm ausgelöst wird. Unter­ bleibt das Deaktivieren des Sicherungsetikettes, so erfolgt beim Herausführen des Artikels das Auslösen eines insbesondere akusti­ schen Alarmes.
Weit verbreitet sind Warensicherungssysteme, bei welchen die Sicherungsmarken aus einem Verbund von weich- und hartmagnetischem Material bestehen. Im aktivierten Zustand wird das hartmagnetische Material (hohe Koerzitivkraft) der Sicherungsmarke vollständig entmagnetisiert. An der Detektorschleuse im Ausgangsbereich des Verkaufsraumes erfolgt ein Einstrahlen eines magnetischen Wechsel­ feldes. Wegen der vollständigen Entmagnetisierung des hartmagnetischen Materials wird nun durch das magnetische Wechsel­ feld das weichmagnetische Material (geringe Koerzitivkraft) ent­ sprechend der Feldfrequenz ständig ummagnetisiert, so daß das weichmagnetische Material seinerseits ein magnetisches Wechselfeld abstrahlt, welches aber aufgrund der Magnetisierungshysterese und dem materialspezifischen Sättigungsverhalten einen charakteristi­ schen Schwingungsverlauf aufweist. Dieser Schwingungsverlauf ist durch eine Empfangs- und Auswerteeinheit detektierbar.
Das Deaktivieren einer Sicherungsmarke beim ordnungsgemäßen Bezahlen des Artikels erfolgt dabei dadurch, daß das hartmagnetische Material zu einem Dauermagneten ummagnetisiert wird. Durch das verbleibende Magnetfeld des hartmagnetischen Materials kann nun das weichmagne­ tische Material der Sicherungsmarke durch das magnetische Wechselfeld an der Detektorschleuse nicht mehr periodisch ummagne­ tisiert werden. Der für das weichmagnetische Material charakteristische Ummagnetisierungsverlauf ist somit an der Schleuse nicht mehr feststellbar. Es wird kein Alarm ausgelöst.
Die Anbringung von beispielsweise nach zuvor beschriebenem Wirk­ prinzip arbeitenden Sicherungsmarken an den zu sichernden Artikeln erfolgt meist durch Personal im Geschäft, was aber sehr arbeits­ intensiv ist. Um diesem Nachteil abzuhelfen, wäre es möglich, die Sicherungsmarken bei der Herstellung des Verpackungsmittels (Falt­ schachteln) oder bei der Herstellung von insbesondere auf Flaschen aufzuklebenden Etiketten direkt anzubringen. Diese Vorgehensweise hat aber den Nachteil, daß für eine derartige Anbringung der Sicherungsmarken zusätzliche Verarbeitungsmaschinen nötig sind. Stellt man sich eine Anbringung der Sicherungsmarken auf bedrucktem Karton vor, aus dem später Faltschachteln oder andere Warenträger gefertigt werden, so muß dies ebenfalls auf einer zusätzlichen Verarbeitungsmaschine geschehen. Ferner sind auch die mit den Sicherungsmarken versehenen Bogen nicht mehr gut zu stapeln, da durch das übereinanderliegen der Sicherungsmarken die einzelnen Bogen im Stapel nicht mehr plan liegen können. Die gleichen Nach­ teile ergeben sich bei der Herstellung von mit Sicherungsmarken zu versehenden Bogen, aus denen später auf Getränkeflaschen aufzu­ klebende Etiketten gefertigt werden. Überdies erschweren derartig auf den Etiketten aufgetragene Sicherungsmarken den Etikettiervor­ gang.
Aus der DE 42 42 992 A1 ist eine Anordnung zur Warensicherung bekannt, bei dem die Sicherungsmarken direkt in das Material des Artikels oder in dessen Verpackung eingearbeitet ist. Beschrieben wird in dieser Schrift die Art der Warensicherung am Beispiel von CD′s. Durch das Anbringen der Sicherungsmarken in das Material, insbesondere der CD, wird aber der Herstellungsprozeß verkompli­ ziert.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Herstellung einer Warensicherung, eine Warensicherung selbst sowie eine dazu verwendbare Druckfarbe gemäß dem Oberbegriff des je­ weiligen Anspruches derartig zu erweitern, so daß eine in der Herstellung kostengünstige Warensicherungsanbringung möglich ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale der jeweiligen Hauptansprüche. Vorteilhafte Weiterbildungen der Er­ findung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, die Sicherungsmarke auf einem an dem Artikel anbringbaren Bedruckstoff in wenigstens einem Durchgang eines Druckverfahrens als Farbschicht aufzudrucken, wobei eine Druckfarbe verwendet wird, welche ein aktivier- und deaktivierbares Material enthält. Da die Sicherungsmarke mit der erfindungsgemäßen Farbe gedruckt wird, sind keine zusätzlichen Verarbeitungsmaschinen nötig. Die Sicherungsmarke kann dabei in einem einzigen Druckgang als eine Farbschicht aufgetragen werden. Die erfindungsgemäße Druckfarbe enthält dann das aktivier- und deaktivierbare Material in gemischter Form. In der vorliegenden Anmeldung wird der Begriff Druckfarbe verwendet, wobei hier aber sämtliche verdruckbaren fluiden Medien zu verstehen sind. Das Medium kann also farbig pigmentiert oder nach Art eines Lackes transparent bzw. klar ausgebildet sein.
Erfindungsgemäß kann aber auch vorgesehen sein, in zwei oder mehreren Druckvorgängen jeweils eine Farbschichten aufzutragen, wobei durch den Über- und/oder Nebeneinanderdruck dieser mehreren Farbschichtdicken sich in Kombination die aktivier- und deaktivier­ bare Eigenschaft ergibt.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, eine Druckfarbe zu verwenden, die das aktivier- und deaktivierbare Material in Form feinster Partikel enthält. So kann insbesondere eine Druckfarbe verwendet werden, welche ein Gemisch aus hartmagnetischen Metallpartikeln und Parti­ keln aus weichmagnetischem Material enthält. Soll die Sicherungs­ marke in mehreren Druckgängen durch Über- und/oder Nebeneinander­ druck von Farbschichten entstehen, so ist es möglich, eine Druck­ farbe zu verwenden, welche die hartmagnetischen Partikel (Metall­ teilchen) enthält und daraufhin eine weitere Druckfarbe, welche die weichmagnetischen Materialteilchen enthält.
Die Implikation des für die Sicherungsfunktion wichtigen Materials in die Druckfarbe soll dabei aber nicht auf das Prinzip des Aktivierens/Deaktivierens mittels der Kombination von hart- und weichmagnetischen Materalien beschränkt sein. Die Druckfarbe kann dabei auch magnetisierbare Substanzen enthalten, welche beim Ummagnetisieren entsprechend dem Parkhausen-Effekt eine detektier­ bare Rückstrahlung aufweisen, über welche dann die Überwachung des gesicherten Artikels erfolgt. Auch kann die Druckfarbe Materialien enthalten, welche in einem aktivierten Zustand durch eine elektro­ magnetische Hochfrequenzstrahlung durch Rückstrahlung einer mate­ rial- oder strukturtypischen Strahlung detektierbar ist. Die rückgestrahlte Strahlung unterscheidet sich dabei charakteristisch, insbesondere in der Frequenz (Grund und/oder Oberwellen) und/oder der Polarisation von der eingestrahlten Hochfrequenzstrahlung.
Die erfindungsgemäße Warensicherung ist mit bekannten Druckver­ fahren herstellbar. Ausschlaggebend ist hierfür die Konsistenz der erfindungsgemäßen Druckfarbe. Es ist also möglich die erfindungs­ gemäße Druckfarbe hochviskos auszubilden, so daß die eine oder mehrere Farbschichten der erfindungsgemäßen Sicherungsmarke durch ein oder mehrere Druckwerke einer Offsetdruckmaschine (Bogenoffset­ druckmaschine) hergestellt werden können. Bei anderen viskosen Eigenschaften der erfindungsgemäßen Druckfarbe ist selbstverständ­ lich auch eine Verarbeitung auf Flexo- oder Tiefdruckmaschinen vorstellbar. Auch Druckverfahren, welche nach dem sogenannten Non-Impact-Verfahren arbeiten, sind denkbar. Als Beispiel wäre hier der sogenannte Tintenstrahldruck zu nennen.
Gemäß einer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Erzeugung der erfindungsgemäßen Sicherungsmarke durch eine an oder innerhalb der Druckmaschine angeordnete Zusatzdruckeinrichtung auf den Bedruckstoff aufgebracht wird. Hier wäre also eine zusätzliche Druckeinheit vorstellbar, welche beispielsweise den Druckwerken einer Bogenoffsetdruckmaschine nachgeschaltet und dem Ausleger der Druckmaschine vorgeschaltet ist. Erfindungsgemäß kann auch vorge­ sehen sein, eine insbesondere bei einer Bogenoffsetdruckmaschine häufig vorhandene zusätzliche Veredelungsstation insbesondere in Form eines Lackwerkes für den Aufdruck der erfindungsgemäßen Sicherungsmarke zu verwenden. Wenn besonders hohe Schichtdicken für die Erzeugung der erfindungsgemäßen Sicherungsmarke vorzusehen sind, kann hier vorzugsweise ein Lackierwerk verwendet werden, bei welchem die Druckfarb- bzw. Lackzufuhr zum Formzylinder über eine Rasterwalze mit Kammerrakel erfolgt.
Durch das Drucken der erfindungsgemäß vorgesehenen Sicherungsmarke mit einer oder mehreren dazu geeigneten Druckfarben ist es möglich, große Flächen der Verpackung für den zu sichernden Artikel bzw. größere Flächen von an dem Artikel anzubringenden Etiketten (Warensicherung über die Etiketten an Spirituosenflaschen) vorzu­ nehmen. Die erfindungsgemäß vorzusehende Farbe kann dabei selbst noch Farbpigmente aufweisen, so daß dann die gesamte Sicherungsmarke oder Teile davon durch das Sujet, beispielsweise des Etikettes, gebildet sind. Insbesondere kann die Warensiche­ rungsmarke durch den Aufdruck einer entsprechend modifizierten Effektdruckfarbe (z. B. Goldlack) gebildet sein. Es kann aber auch vorgesehen sein, die erfindungsgemäße Druckfarbe als einen weitest­ gehend transparenten Lack auszuführen, der flächig oder nur teil­ weise auf beispielsweise dem für eine Getränkeflasche vorgesehen Etikett aufgebracht wird.
Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, den heutzutage auf einer Vielzahl von Verpackungen bzw. Etiketten aufgedruckten Warencode (EAN-Code) selbst als Sicherungsmarke auszubilden. Dies geschieht dann beispielsweise in der Weise, daß die Striche des Warencodes mit der erfindungsgemäßen Farbe gedruckt werden. Durch die Ausbildung des Warencodes als Sicherungsmarke ist es dann in einfacher Weise möglich, während des Abscannen des Warencodes gleichzeitig die Deaktivierung vorzunehmen. Dies erfolgt dann durch eine an ein Handscanner anzubringende Zusatzeinrichtung, beispielsweise durch Permanentmagnete.
Erfindungsgemäß ist ferner vorzusehen, bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Sicherungsmarke diese auch gleichzeitig durch eine an oder innerhalb der Druckmaschine angeordnete Zusatzein­ richtung zu aktivieren. Bei Verwendung einer erfindungsgemäßen Druckfarbe, welche ein magnetisch aktivier- und deaktivierbares Material enthält, erfolgt dies beispielsweise durch eine Entmagne­ tisierungsvorrichtung, welche die in der Druckfarbe enthaltenen hartmagnetischen Partikel entmagnetisiert.
Des weiteren erfolgt die Erläuterung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der Zeichnungen. Es zeigt:
Fig. 1 bis 4 Möglichkeiten zur Erzeugung einer erfindungsgemäßen Sicherungsmarke, welche einen Warencode darstellt,
Fig. 4 eine erfindungsgemäße Warensicherung an einer als Faltschachtel ausgebildeten Verpackung,
Fig. 6 und 7 Möglichkeiten zur Deaktivierung der erfindungsgemäßen Warensicherung.
Fig. 1 zeigt prinzipiell und in starker Vergrößerung ein Stück eines Bedruckstoffes 1, der an dem zu sichernden Artikel angebracht wird, z. B. also den Karton einer Faltschachtel bzw. das Papier eines Etikettes. Auf diesen Bedruckstoff 1 sind direkt die strich­ förmigen Farbschichten 2 eines an sich bekannten Warencodes (Fig. 5) aufgedruckt. Die Farbe, aus welchen die den Strichcode bildenden Farbschichten 2 gedruckt wurden, enthalten dabei ein Material, das aktivierbar und deaktivierbar ist.
Fig. 2 zeigt die den Strichcode ergebende Farbschichten 2 auf dem Bedruckstoff 1, wobei der Bedruckstoff 1 zunächst mit einer als Grundierung ausgebildeten Farbschicht 3 versehen wurde. Hier kann vorgesehen sein, daß beispielsweise die den Strichcode ergebenden Farbschichten 2 ein Material enthalten, welches hartmagnetische Eigenschaften aufweist und ferner die weitere Farbschicht 3 ein Material enthält, welches die weichmagnetischen Eigenschaften aufweist. Die erfindungsgemäße Sicherungsmarke ist somit durch Übereinanderdruck entstanden.
Fig. 3 zeigt eine weitere Möglichkeit zum Aufbau einer erfindungs­ gemäßen Sicherungsmarke. Hier wurden die Farbschichten 2 des Strichcodes direkt auf den Bedruckstoff 1 gedruckt, woraufhin eine Lackschicht 4 darübergedruckt wurde. Hier kann vorgesehen sein, daß das Fluid der Lackschicht 4 selbst das aktivier- und deaktivierbare Material enthält. Es kann aber auch analog zu dem Beispiel gemäß Fig. 2 vorgesehen sein, daß die den Strichcode bildenden Farb­ schichtdicken 2 ein Material enthalten, welches hartmagnetische Eigenschaften aufweist und die Lackschicht 4 die entsprechend weichmagnetische Komponente enthält.
Fig. 4 zeigt wiederum den Bedruckstoff 1, auf den eine Farbschicht 3 aufgedruckt wurde. Auf diese Farbschicht 3 wurden dann die Farbschichten 2 des Strichcodes aufgedruckt, woraufhin ein Auftrag einer Lackschicht 4 erfolgt ist. Auch hier ist es möglich, die in dem jeweiligen Druckgang zur Erzeugung der Farbschichtdicken 2, 3 bzw. der Lackschicht 4 zugeführten Farben mit den jeweiligen die Sicherheitsfunktion ergebenden Materialien zu versetzen. Insbeson­ dere kann vorgesehen sein, daß sich die Sicherungsfunktion durch die Kombination der Materialien beim Übereinanderdruck ergibt.
Fig. 5 zeigt eine Faltschachtel 6 mit einem daran angebrachten Warencode 5. Dieser ist nach einer gemäß der Fig. 1 bis 4 beschriebenen Art und Weise aufgebaut. Anstatt den Warencode 5 als Sicherungsmarke auf dem Bedruckstoff auszubilden kann aber ferner auch vorgesehen sein, insbesondere bei einer Verpackung für einen Artikel in Form einer Faltschachtel 6, Teile des Sujets selbst mit einer Farbe zu drucken, welche ein aktivier- und deaktivierbares Material enthält. Schriftzeichen, Dekorationen insbesondere in Effektlacken (z. B. Goldlack) oder sonstige Teile des Sujets über­ nehmen somit die Sicherungsfunktion. Somit ist es möglich, preis­ günstig eine Warensicherung für Low-Cost-Artikel herzustellen.
Fig. 6 zeigt eine Möglichkeit, um eine erfindungsgemäß hergestellte und ausgebildete Sicherungsmarke zu deaktivieren. Die erfindungs­ gemäße Sicherungsmarke ist hierbei als ein Warencode 5 ausgebildet, welche sich auf dem Etikett 8 einer Flasche 9 befindet. Ein darge­ stellter Handscanner 10 weist in an sich bekannter Weise eine Einrichtung auf, um die Striche des Warencodes 5 abzutasten. Nicht gezeigt ist eine in dem Handscanner 10 angeordnete Einrichtung zum Deaktivieren der erfindungsgemäßen Warensicherung. Dies können beispielsweise in dem Handscanner 10 untergebrachte Permanent­ magneten sein.
Fig. 7 zeigt einen Kassentisch 11 mit in an sich bekannter Weise darin untergebrachten Scanner 12. Eine Bedienperson führt zum Einlesen des Preises den Artikel, hier dargestellt als Flasche 9, über den flächig ausgebildeten Abtastbereich des Scanners 12. Im Bereich des Scanners 12 sind beispielsweise zwei Magnete 13 ange­ ordnet, so daß sich ein Magnetfeld ergibt, welches sich über die Fläche des Scanners 12 erstreckt. Wird der Artikel - hier die Flasche 9 - über den Scanner 12 geführt, so erfolgt durch das Magnetfeld der Magnete 13 gleichzeitig ein Deaktivieren der er­ findungsgemäßen Sicherungsmarke, vorzugsweise ausgebildet als Warencode 5, und gleichzeitig auch das Erfassen des Codes selbst, also die Ermittlung des Preises.
Bezugszeichenliste
1 Bedruckstoff
2 Farbschicht (Strichcode)
3 Farbschicht (Grundierung)
4 Lackschicht
5 Warencode
6 Faltschachtel
7 Sujet
8 Etikett
9 Flasche
10 Handscanner
11 Kassentisch
12 Scanner
13 Magnet

Claims (22)

1. Verfahren zur Herstellung einer Warensicherung für einen Artikel gegen unbefugtes Entfernen aus einem Verkaufsraum, bei dem an der Ware eine Sicherungsmarke angebracht wird, welche aus einem aktivier- und deaktivierbaren Material gefertigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsmarke durch wenigstens einen Druckvorgang als mindestens eine Farbschicht auf einem auf dem Artikel anzubringenden Bedruckstoff hergestellt wird, unter Verwendung einer Druckfarbe, welche das aktivier- und deaktivierbare Material enthält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsmarke in einem einzigen Druckvorgang her­ gestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsmarke durch eine Mehrzahl von Über- und/oder Nebeneinanderdrucken von Farbschichten hergestellt wird, wobei bei jedem Druckvorgang eine Druckfarbe aufgetragen wird, welche ein Teil der insgesamt aktivier- und deaktivierbaren Eigenschaft aufweist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsmarke durch wenigstens eine in der Druck­ maschine angeordnete Zusatzdruckeinrichtung aufgedruckt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsmarke mittels wenigstens eine der Druck­ maschine zugeordneten Veredelungseinheit aufgedruckt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Farbschichten der Sicherungsmarke mittels verschiedener Druckverfahren aufgebracht werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsmarke bei der Herstellung von an dem Artikel anzubringenden Etiketten aufgedruckt wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsmarke auf einem zu einem Verpackungsmittel weiter zu verarbeitenden Bedruckstoff aufgedruckt wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsmarke unter Verwendung wenigstens einer Lackschicht gedruckt wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zufuhr und Dosierung der das aktivier- und deaktivier­ bare Material enthaltenden Farbe eine Farbwalze mit Raster­ struktur sowie ein daran angestelltes Kammerrakel verwendet wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Drucken der Sicherungsmarke direkt eine Aktivie­ rung erfolgt.
12. Warensicherung, welche nach einem der Verfahren nach Anspruch 1 bis 11 hergestellt ist, bestehend aus einer an dem Artikel anzubringenden Sicherungsmarke, welche ein aktivier- und deaktivierbares Material aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsmarke aus wenigstens einer auf einem auf dem Artikel anzubringenden Bedruckstoff aufgedruckten Farbschicht besteht, wobei in der Farbschicht das aktivier- und deaktivierbare Material enthalten ist.
13. Warensicherung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsmarke aus dem Über- und/oder Nebeneinander­ druck mehrerer aufgedruckter Farbschichten gebildet ist, wobei die in den einzelnen Druckfarben enthaltenen Materialien im Über- und/oder Nebeneinanderdruck die aktivier- und deaktivierbare Eigenschaft ergeben.
14. Warensicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der insgesamt vorgesehenen aktivier- und deaktivierbaren Eigenschaft durch eine Lackschicht gebil­ det ist.
15. Warensicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsmarke im Sujet eines Verpackungsmittels bzw. Etikettes für den zu sichernden Artikel untergebracht ist.
16. Warensicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsmarke als ein aufgedruckter Warencode ausgebildet ist.
17. Druckfarbe zur Verwendung in einem der voranstehenden Ver­ fahrensansprüche sowie zur Herstellung einer Warensicherung, gemäß der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfarbe ein Material enthält, welches durch Ein­ strahlung einer magnetischen Wechselstrahlung in einem akti­ vierten Zustand eine Eigenstrahlung erzeugt, welche detektier­ bar ist.
18. Druckfarbe zur Verwendung in einem der voranstehenden Ver­ fahrensansprüche sowie zur Herstellung einer Warensicherung, gemäß der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfarbe ein Material enthält, welches durch Ein­ strahlung einer elektromagnetischen Strahlung in einem akti­ vierten Zustand eine Eigenstrahlung erzeugt, welche detektier­ bar ist.
19. Druckfarbe nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfarbe ein aktivier- und deaktivierbares Material in Form feinster Partikel enthält.
20. Druckfarbe nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfarbe ein Gemisch verschiedener feinster Partikel enthält, deren physikalische Eigenschaften im Gemisch eine aktivier- und deaktivierbare Eigenschaft ergeben.
21. Druckfarbe nach einem-der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfarbe mit dem aktivier- und deaktivierbaren Material als ein Drucklack ausgebildet ist.
22. Druckfarbe nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfarbe mit dem aktivier- und deaktivierbaren Material als eine Effektdruckfarbe mit entsprechenden Pigmenten ausgebildet ist.
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