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DE4434299A1 - Verfahren und Vorrichtungen für mechanische Kleiderbundweitungen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtungen für mechanische Kleiderbundweitungen

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Publication number
DE4434299A1
DE4434299A1 DE4434299A DE4434299A DE4434299A1 DE 4434299 A1 DE4434299 A1 DE 4434299A1 DE 4434299 A DE4434299 A DE 4434299A DE 4434299 A DE4434299 A DE 4434299A DE 4434299 A1 DE4434299 A1 DE 4434299A1
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DE
Germany
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waistband
holder
collar
expansion
tensile force
Prior art date
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Ceased
Application number
DE4434299A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich-Ernst Schmidt
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE4434299A priority Critical patent/DE4434299A1/de
Priority to DE19944439496 priority patent/DE4439496A1/de
Priority to DE19506877A priority patent/DE19506877A1/de
Publication of DE4434299A1 publication Critical patent/DE4434299A1/de
Priority to DE1995142389 priority patent/DE19542389A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K10/00Body-drying implements; Toilet paper; Holders therefor
    • A47K10/12Grips, hooks, or the like for hanging-up towels
    • A47K10/14Self-holding grips
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/02Dress holders; Dress suspending devices; Clothes-hanger assemblies; Clothing lifters
    • A47G25/06Clothes hooks; Clothes racks; Garment-supporting stands with swingable or extending arms
    • A47G25/0657Wall-mounted trouser clamps
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/66Trouser-stretchers with creasing or expanding devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/50Auxiliary implements
    • A47L13/51Storing of cleaning tools, e.g. containers therefor
    • A47L13/512Clamping devices for hanging the tools
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C5/00Shaping or stretching of tubular fabrics upon cores or internal frames
    • D06C5/005Shaping or stretching of tubular fabrics upon cores or internal frames of articles, e.g. stockings

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zum Weiten und Span­ nen von Hosen-, Rock- und anderen Kleiderbünden nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Mit dieser Erfindung soll erreicht werden, daß spezielle Kleidungs­ stücke einem größeren Nutzerkreis zugänglich sind, länger genutzt wer­ den können und das Wohlbefinden des Nutzers verbessert wird.
Es ist bekannt, daß Hosen und Röcke wegen der oft nicht mehr flexiblen Bundweiten, bei Gewichtszunahmen, nach der Reinigung (waschen), aber auch von Kindern und Jugendlichen wegen der kurzzeitig eintretenden Wachstumsphasen nicht mehr genutzt werden können.
Die Kleidungsstücke erreichen somit oft nur einen geringen Prozentsatz des geplanten Nutzeffektes.
Personen mit Abweichungen von den Normalkörpermaßen wird durch die zu­ nehmend vorgenommene Addition beieinanderliegender Größen zu Einheits­ größen, der Erwerb passender Kleidungsstücke erschwert und nicht selten muß wegen der zu engen Bundweiten auf geschmackentsprechende Kleidung verzichtet werden.
Andere erwerben hochwertige Artikel, lassen sie mit entsprechenden Keil­ stücken ändern, wodurch der Wert sogleich herabgesetzt ist. Da sol­ cherart vorgenommene Änderung sichtbar ist, wird davon Abstand genommen und mit dem hineinzwängen der eigenen Gesundheit Schaden zugefügt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, daß wegen obig beschriebener Probleme nicht von vornherein auf den Erwerb geschmackentsprechender Kleidungsstücke verzichtet werden muß und durch längere Nutzung spezi­ eller Kleidung, der effektivste Nutzeffekt erzielt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch mechanische Materialstreckung mit den in den Patentansprüchen 1 bis 4 bezeichneten Bundweitern gelöst.
Die von der Bekleidungsindustrie verarbeiteten Materialien sind im all­ gemeinen langzeitbelastbar und auch strapazierfähig und lassen sich ent­ sprechend ihrer individuellen Eigenschaften strecken.
Im Bund eines Kleidungsstückes ist das Material in mindestens 2 Lagen verarbeitet und durch das in ihm eingearbeitete Material auf der Kleid­ seite noch verstärkt. Er ist somit der resistenteste Teil.
Durch systematische Anwendung entsprechender Zugkraft über eine längere Zeitspanne ist bei mehrmaliger Wiederholung eine bleibende Bundweitung bis 4% möglich.
Mit feuchtem und bei Textilgewebe tropfnassem Material wird eine weit­ aus höhere Streckbarkeit erzielt und eine größere konstante Weitung er­ reicht.
Der Beschaffenheit des Materials entsprechend und ohne Beeinträchtigung desselben, ist unter Einsatz geringerer Zugkraft als im Trockenzustand, bei einmaliger Durchführung eine bleibende Weitung von 6 bis 12% reali­ sierbar.
Die in der Bekleidungsindustrie verarbeiteten Materialien lassen sich mit dieser Methode 12 bis 18% strecken, fast alle Textilgewebe jedoch mindestens 15% und ziehen sich im Nachhinein auf durchschnittlich 65% der ursprünglich erreichten Weitung zurück, wenn das zu streckende Mate­ rial unter voller Zugkrafteinwirkung mit warmem Wasser benetzt wird (Textilien im allgemeinen bis 65° Celsius) und der Trocknungsprozeß sich unter ständiger Zugkrafteinwirkung vollzieht.
Durch nochmalige Durchführung des Weitungsvorgangs oder bei periodischem Spannen über einen mehrtägigen Zeitraum während der Zeit, wenn das ge­ weitete Kleidungsstück nicht getragen wird, ist eine bleibende Bundwei­ tung von 12% absolute Realität.
Alle Baumwollgewebe, vorzüglich die u. a. in Jeanshosen verarbeiteten grobgerippten Stoffe eignen sich besonders für die mechanische Bund­ weitung.
Die mit dieser Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß bei Gewichtszunahmen bis 15%, bei Bundweitenreduktion nach der Rei­ nigung (im Volksmund i. allg. auch - einlaufen nach dem Waschen - ge­ nannt), während und nach kurzzeitigen Wachstumsphasen Heranwachsender, nach dem Erwerb von im Bund etwas zu enger Kleidung wegen nichtvorhan­ dener Größen auf Grund eigener anomaler Körpermaße u.v.m., jedermann die Bundweitung an seiner Kleidung ohne optische oder qualitative Wertminderung selbst ausführen kann, damit neben den nicht unerheb­ lichen finanziellen Vorteilen auch das eigene Wohlbefinden und die Ge­ sundheit fördernd, da das sich Hineinzwängen in im Bund zu enger Klei­ dungsstücke weitgehendst entfällt.
Außerdem bietet die Erfindung evtl. die Möglichkeit, mit Verwendung der in den Patentansprüchen 1 bis 4 beschriebenen Bundweiter eine neue Dienstleistungsbranche entstehen zu lassen, da derartige Einrichtungen mechanische Bundweitungen weitaus kostengünstiger ausführen könnten, als dies auf handwerkliche Art (auf die aus obig genannten Gründen im allgemeinen verzichtet wird) möglich ist und die Zahl derer, die dies­ bezügliche Angebote nützten, wäre wahrscheinlich beachtenswert.
Der in den Patentansprüchen 1 und 2 bezeichnete Bundweiter ist eine leicht zu handhabende, die Nutzung jeglicher bekannter Aufbewahrungs­ möglichkeiten erlaubende Vorrichtung. Er kann auch prinzipiell mit we­ nigen Handgriffen, ohne den Spannhebel benutzen zu müssen dann kurzzei­ tig effektiv eingesetzt werden, um nach Körpertranspirationen oder nach der Reinigung eine Bundverengung zu verhindern; wenn schon gleich nach dem Erwerb eines Kleidungsstückes festgestellt wird, daß es im Bund doch etwas eng ist; oder bei geringen Gewichtszunahmen u. dgl. m. Mit der diesbezüglichen Verwendung allein kann eventuellen späteren Gesund­ heitsschäden wie Durchblutungs- und Kreislaufstörungen, Beeinträchti­ gungen innerer Organe, Bandscheibenschäden u.v.m. vorgebeugt werden.
Die in den Patentansprüchen 5 und 6 bezeichneten Bundendenhalter haben die Aufgabe, während der Weitungs- und Spannprozesse mit dem Bundwei­ ter nach Patentanspruch 1 und 2 als Doppelbundendenhalter beide Enden des in seiner Mitte vom Bundmittehalter gehaltenen Bundes gleichzeitig und beim Einsatz für den in Patentanspruch 3 und 4 bezeichneten Bund­ weiter, in einfacher Ausführung die Bundenden einzeln zu halten, ohne dafür schraubzwingenähnliche technische Vorrichtungen verwenden zu müssen. Auf Grund der Halteklammerkonstruktion reagiert der Bundenden­ halter auf jede momentan wirkende Zugkraft mit entsprechendem Druck der Halteklammer auf das zu haltende Material und preßt dieses auf die Auflagefläche.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Patentansprüchen 1 bis 6 und der Beschreibung angegeben.
Die Weiterbildungen nach den Patentansprüchen 1 bis 6 ermöglichen es, Bundweiter industriemäßig herzustellen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in Zeichnungen dargestellt und werden im einzelnen näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 Konstruktions- und Funktionsschema des Bundweiters nach Patentanspruch 1 mit Bezugszeichen.
Fig. 2-9 Detaildarstellungen der relevantesten Einzelteile des Bund­ weiters nach Patentanspruch 1 mit Bezugszeichen.
Da der Bund mit dem im Kreis geschlossenem Kleidungsstück eine Einheit bildet, kann er als ganzes nur in seiner Mitte und an den Enden gehal­ ten, geweitet und gespannt werden.
Das Material ist im Kleiderbund in mehreren, jedoch mindestens 2 Lagen vorhanden, außerdem ist es entlang der oberen und der unteren Kante ab­ gesteppt und das in einer Bundkante eingearbeitete Kleidmaterial erhöht die Resistenz des Bundes zusätzlich.
Das als Hauptteil vorhandene segmentäre Rohr 1(2) besteht aus 4 un­ gleichlangen, variabel einsetzbaren Teilstücken gleichen Durchmes­ sers, so daß die Länge der Vorrichtung immer der jeweiligen Bundweite entsprechend bestimmt werden kann und auch überdimensionale Kleider­ bünde geweitet werden können.
Die Rohrteilstücke sind an den hinteren Enden-mit Innengewinde 2(1) und vorne, bei Verjüngung des Rohres als Zapfen in Erscheinung tretend, mit Außengewinde 2(2) für lösbare Verbindungen miteinander und jedes einzelnen mit dem die Vorrichtung hinten abschließenden Bundmittehal­ ter 1(5) versehen und weisen außerdem ein gleichmäßiges Lochmuster 2(3) auf, wobei sich nach den Schraubverbindungen das letzte Loch des einen mit dem ersten Loch des nächsten Rohrteilstückes deckt.
Das Lochmuster des segmentären Rohres ist für den gesamten Weitungs­ prozeß von größter Relevanz, da die, die Bundstreckung bewirkenden Schraubenfedern das Rohr mit Gleitsitz umschließen und somit die Vor­ bereitung der Vorrichtung für die jeweilige Bundweite, sämtliche Ar­ beitsgänge sowie die Weitungsbegrenzung sich an dem Lochmuster orien­ tieren oder mit Nutzung desselben durchgeführt werden.
Zur Realisierung prozentual gleicher Weitungsresultate unterschiedli­ cher Bundweiten bei gleicher oder ungleicher Bundstruktur bedarf es eines ständig wechselnden Energieeinsatzes.
Die bei Beendigung des Streckvorgangs erforderliche Zugkraft weist für alle Bundweiten mit gleicher Bundbeschaffenheit, für gleiche prozen­ tuale Weitungsresultate eine einheitliche Größe auf, die bei jeder Weitung vorhanden sein muß.
Zur Gewährleistung der Weitung großer und überdimensionaler Bundweiten, müßte eine einzelne Schraubenfeder, da sie während des Streckvor­ gangs in die Ruhelage zurückkehrend ständig Energie verliert und schwä­ cher wird, eine Länge aufweisen, die sich für kleine Bundweiten wegen der zur Verfügung stehenden kurzen Distanz zwischen Bundmittehalter 1(5) und Doppelbundendenhalter 1(8), nicht verwenden ließe.
Die Segmentierung der Schraubenfeder in 5 gleichlange Teilstücke mit gleicher Zugkraft, ermöglicht einen variablen Zugkrafteinsatz mit für jede auszuführende Weitung vorhandener Anfangs- und Endzugkraft, bei maximalen Weitungsresultaten und geringem Arbeits- und Zeitaufwand. Die Länge jedes Federteilstückes beträgt 13 cm und in gespannter Posi­ tion 3 cm mit einer Anfangszugkraft von 220 N. Es sind bei Einsatz aller 5 Federteilstücke 1100 N Zugkraft vorhanden.
Durch die Zugkraftdezimierung während des Streckvorgangs verliert die Feder durchschnittlich je cm = 22 N Energie.
Die erforderlichen Zugkräfte können beliebig überschritten werden, denn wenn das vorgesehene Weitungsendmaß erreicht ist, läßt die festgestell­ te Weitungsbegrenzungssperre 1(3) ein weiteres Strecken des Bundes nicht zu.
Versuche mit 3 Hosenbünden unterschiedlich großer Bundweiten aber glei­ chen Materials (Jeanshosen mittlerer Qualität) ergaben, daß für glei­ che prozentuale Weitungen, unabhängig von den Bundweiten, bei Abschluß des Weitungsprozesses immer gleichgroße Mindestzugkräfte vorhanden sein müssen. In dem folgendem Beispiel ist das Weitungsmaß halbiert an­ gegeben, da beide Bundhälften gleichzeitig gestreckt werden.
Zur Durchführung einer Bundweitung wird das Rohr der Bundweite entspre­ chend ausgewählt oder aus Teilstücken montiert.
Der Bundmittehalter 1(5) wird mit dem Gewindezapfen 5(1) in das hintere Rohrende eingeschraubt und mit dem Haltestift 1(11) gesichert.
Zum Feststellen der gespannten Federn werden die Hülsen 1(7) Fig. 7 ge­ nutzt und zum Sichern sämtlicher Teile werden die Haltestifte 1(6) Fig. 6 mit Nutzung des gleichmäßigen Lochmusters in den Rohren 2(3) (Lochabstände 2 cm) verwendet.
Aus der Bundweite und der auszuführenden prozentualen Weitung ergeben sich die erforderliche Zugkraft und die Anzahl der einzusetzenden Federteilstücke, woraus die Position der, den Federdruck nach hinten absichernden Feststellhülse 1(a) hervorgeht. Diese wird mit einem Hal­ testift gesichert.
Werden mehrere oder alle Federteilstücke eingesetzt, dann können sie
  • a) einzeln, vor jeder einzelnen eine Feststellhülse,
  • b) nach jeder 2. oder 3. eine Feststellhülse oder
  • c) alle nacheinander, ohne Zwischenfeststellhülse (dann wäre aber deren Fehlen bei der Positionsbestimmung der Feststellhülse 1(a) zu berücksichtigen) mit dem Doppelbundendenhalter 1(8) vor dem letzten Federteilstück, auf das Rohr gesteckt und gespannt werden.
Das Spannen der Federn wird mit dem Spannhebel (mechanischer Kraftver­ stärker) 1(9) Fig. 9 durchgeführt.
Mit dem Spannhebel, dessen Hebelarm 9(1) die 7fache Länge des Last­ armes 9(2) aufweist, kann ein Federteilstück mit einem Hebelzug völlig gespannt werden.
Wird der Bundweiter entsprechend der Möglichkeit a, mit einzeln gesi­ cherten Federteilstücken eingesetzt, dann werden das Federteilstück 1(f) und die Feststellhülse 1(b) an die sich in Sicherungsposition be­ findende Feststellhülse 1(a) herangeführt.
Der Spannhebel 1(9) wird sodann, zum Spannen geöffnet, d. h. mit gerin­ gem Abstand zwischen Druckhülse 9(3) und Drehachsenhülse 9(4) an die Feststellhülse 1(b) herangeführt und durch Feststellen der Drehachsen­ hülse mittels eines Haltestiftes in Spannposition festgestellt. Mit einem Hebelzug wird nun das Federteilstück gespannt und die Fest­ stellhülse 1(b) wird mit einem Haltestift gesichert. Sodann wird der Spannhebel vom Rohr entfernt und der Vorgang wiederholt sich bis vor dem letzten Federteilstück. Diesem wird der Doppelbundendenhalter 1(8) vorgesetzt und vor selbigem d. h., zwischen diesem und der Druckhülse 9(3) des Spannhebels befindet sich die für die Weitungsbegrenzung vorhandene Feststellhülse 1(3), die nach erneutem, letzten Hebelzug festgestellt wird.
Die zum Einlegen des Bundes offenen Seiten 5(2) des Bundmittehalters und 8(2) des Doppelbundendenhalters weisen nach unten und der Bund wird mit seiner Mitte, von der unteren Seite aus auf den halbrunden Auflageblock 5(3) des Bundmittehalters aufgelegt und mittels der Klemmbacke 5(5) und der mit dieser flexibel verbundenen, mit einem Handdrehknopf 5(4) ver­ sehenen Schraube festgestellt. Die Bundenden werden auf die Auflageflä­ che 8(1) des Doppelbundendenhalters aufgelegt und bei gestrafftem Bund, von den Halteklammern 8(3) gehalten.
Der Spannhebel, der während des Auflegens und des Befestigens des Bundes vom Rohr entfernt wird oder auf dem Rohr verbleiben kann, wird nun mit geringer Spannbereitschaft (der Hebelarm in spitzem Winkel zum Rohr nach hinten in Richtung Bundmittehalter 1(5) weisend) herangeführt und festgestellt. Mit kurzem Hebeldruck lassen sich alle Haltestifte heraus­ nehmen und nur die Feststellhülse 1(a) bleibt für die Absicherung des Federdruckes nach hinten, festgestellt.
Jetzt wird die Feststellhülse 1(3) mit Hilfe des Spannhebels, bei großen Weitungen mit wechselseitigem Feststellen von Spannhebel und Feststell­ hülse, etappenweise zurückgeführt und die Feststellhülse 1(3) wird auf vorgesehener, dem Weitungsvorhaben entsprechender Position, nun als Wei­ tungsbegrenzungssperre fungierend, festgestellt.
Der Spannhebel und das für dessen Einsatz evtl. zusätzlich vorne ange­ setzte Rohrteilstück werden entfernt.
Auf die vordere Rohrspitze wird eine Plastikkappe aufgesetzt und das nun mit dem Bundweiter verbundene Kleidungsstück wird mit Nutzung des Bügel­ hakens Fig. 4, der mit seinem Gewindezapfen 4(2), dabei die ungefähre Gleichgewichtslage beachtend, in eine der in allen Feststellhülsen vor­ handenen, mit Innengewinde versehenen Muffen 7(1) eingeschraubt werden kann, am Bundweiter hängend, bis zum obig beschriebenem Weitungsprozeß­ ende aufbewahrt. Um für die Verbindung mit dem Bügelhaken auch die wäh­ rend des Weitungsprozesses mit einem Haltestift versehene Feststellhül­ se 1(a) verwenden zu können, ist der ganze Schaft, wie auch das obere Schaftende 7(1) des Bügelhakens hohl.
Das sich im Weitungsprozeß befindende Kleidungsstück kann aber auch mit der dem Bund gegenüberliegenden Seite (bei einer Hose sind es die Hosenbeinenden) in einem mit 2 Klemmleisten haltenden Kleiderhalter geklemmt, mit sich dann unten befindendem Bundweiter aufbewahrt werden.
Das mit dem Entspannen der Federn verbundene Lösen des Bundes nach be­ endetem Weitungsprozeß, geschieht in umgekehrter Reihenfolge. Der Spann­ hebel wird jetzt bis an die Weitungssperre herangeführt und in mittle­ rer Spannbereitschaft festgestellt. Bei kleinem Hebeldruck lassen sich alle Haltestifte, außer der der Feststellhülse 1(a), herausnehmen. Bei weiterem Hebeldruck wird die Weitungssperre 1(3) 1 oder 2 Löcher nach hinten erneut festgestellt, wobei die Federn nachgespannt werden, der Bund entspannt wird und in Bundmittehalter und Doppelbundendenhalter ge­ löst und entnommen werden kann. Etappenweise, mit wechselseitigem Fest­ stellen von Spannhebel und Weitungssperre wird die gesamte eingesetzte Federlänge entspannt und die Vorrichtung kann demontiert werden.
Wird die Bundweitung nach den in b) und c) bezeichneten Möglichkeiten durchgeführt, dann wird das gleichzeitige Spannen von 2 oder 3 Feder­ teilstücken entsprechend Möglichkeit b), schrittweise in 4 cm Etappen, die immer 2 Löcher des Rohres entsprechen und beim gleichzeitigen Span­ nen sämtlicher Federteilstücke entsprechend Möglichkeit c), in 2 cm Etap­ pen durchgeführt. Im übrigen ist der gesamte Ablauf, der obig beschrie­ benen Variante a) identisch.
In feuchtem oder nassem Zustand dürfen geweitete Kleiderbünde nicht über 40°C erhitzt werden. Wird dem nicht entsprochen, nur dann ist eine erneute Weitung erforderlich.
Bei wesentlicher Reduzierung der Zubehörteile, wird dieser Bundweiter nur zum Spannen von Kleiderbünden, als Bundspanner hergestellt und ist dem Nutzer in vielen Situationen, wie im ersten Teil schon beschrieben, eine große Hilfe. Je nach Materialbeschaffenheit lassen sich auch mit dem Bundspanner beachtliche Weitungsergebnisse erzielen.
Auch seine Handhabung ist im Vergleich zum Bundweiter sichtbar verein­ facht, da nur noch eine und für große Bundweiten zwei Schraubenfedern mit anderen Längen und Leistungsdaten eingesetzt sind, deren Zugkraft nur in Ausnahmefällen zu 100% genutzt wird und diese sich mit ent­ schieden einfacheren mechanischen Hilfsmitteln herstellen läßt, das Spannen der Federn im allgemeinen aber manuell, ohne jegliche mecha­ nischen Hilfsmittel ausgeführt werden kann.
Ein weiteres Beispiel der Erfindung ist in Zeichnungen dargestellt und wird im einzelnen näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 10 schematische Darstellung des Bundweiters nach Patentanspruch 3 mit Bezugszeichen.
10(11) Sockel
10(12) Teleskoprohr
10(13) Bundmittehalter
10(14) Bundendenhalter
10(15) Weitungssperre (auch Zugkraftsperre)
10(16) Fußspannbügel
10(17) Handgriff
10(18) Schraubenfeder (Hauptzugkrafterzeuger)
10(19) Gummiseil (Zusatzzugkrafterzeuger)
Fig. 11 Sockel (Maßstab 1 : 2)
kreisrunde, nach oben gewölbte Grundplatte, versehen mit der Aufnahme­ hülse (Rohrstutzen) 11(1) für die lösbare Verbindung mit dem Teleskop­ rohr 10(12), 2 Haltebügel 11(2) zum Halten der gespannten Schraubenfe­ dern 10(18) während des Weitungsprozesses, 2 Ösen 11(3) zum Halten der Gummiseile 10(19) während des Weitungsprozesses und einer Senkrecht­ bohrung 11(4) zum Einziehen des Sicherungsseiles für die vertikale Sta­ bilität beim Spannen der Zugkrafterzeuger.
Fig. 12 Teleskoprohr (Maßstab 1 : 2)
sich nach oben verjüngendes, aus 3 ineinandergesteckten Rohren beste­ hendes Rohrgestänge, das mit Nutzung des in allen 3 Rohren vorhandenen gleichmäßigen Lochmusters die Weitung auch überdimensionaler Bundweiten ermöglicht.
Fig. 13 Bundmittehalter (Maßstab 1 : 2)
Zwinge mit einem halbrunden Bundauflageblock 13(1), einem Rohrzapfen 13(4) für die Steckverbindung mit dem Teleskoprohr 10(12) und einer Klemmbacke 13(2) zum Feststellen der Bundmitte.
Fig. 14 Bundendenhalter (Maßstab 1 : 2)
aus einem Materialstück bestehender, nach 3 Seiten offener U-förmiger Block, dessen einer Schenkel 14(1) der Bundendenauflage dient, während in dem zweiten, als Rahmen vorhandenen Schenkel 14(2) die Halteklammer 14(3) gelagert ist. Die unteren Schenkelseiten sind mit Ösen 14(4) für die Verbindung mit den Zugkrafterzeugern versehen. Da beide Bundenden, sich während des Weitungsprozesses beidseitig des Teleskoprohres befin­ dend, gehalten werden müssen, ist der Bundendenhalter in links- und rechtsseitiger Ausführung vorhanden.
Fig. 15 Weitungssperre (auch Zugkraftsperre) (Maßstab 1 : 2)
beidseitig mit je 2 parallel zueinanderstehenden Schenkeln 15(2) verse­ hene, als Weitungsbegrenzer wirkende Rohrhülse 15(1). Sie wird mit Nutzung der Bohrung 15(3), dabei das untere Rohr 12(1) des Teleskoproh­ res und dessen Lochmuster nutzend, entsprechend des zu erreichenden Weitungsendmaßes festgestellt und unterbricht die Zugkraft, wenn das Weitungsendmaß erreicht ist.
Fig. 16 Fußspannbügel (Maßstab 1 : 2)
ein an den Enden durch einen Quersteg verbundener Bügel, der mit dem auf dem oberen Radiuspunkt vorhandenen Haken 16(1) in die Öse der Schraubenfeder eingehakt, durch Fußdruck die Feder nach unten spannend, mit dem in der Mitte des Querstegs vorhanden Haken 16(2) in dem Halte­ bügel 11(2) des Sockels eingehakt wird.
Fig. 17 Handgriff (Maßstab 1 : 2)
ein am oberen Ende mit einem Haken 17(1) für die Verbindung mit dem Zusatzzugkrafterzeuger 10(19) (Gummiseil oder Schraubenfeder) und am unteren Ende mit einem Haken 17(2) zum Feststellen des gespannten Zusatzzugkrafterzeugers in der Öse 11(3) des Sockels, versehener Griff.
Die Schraubenfedern (Hauptzugkrafterzeuger) sind bei ihrem Einsatz beidseitig des Teleskoprohres vorhanden und an den Enden mit Haken bzw. Ösen für die Verbindung mit dem Bundendenhalter 10(14) und dem Fuß­ spannbügel 10(16) versehen. Die maximale Zugkraft beträgt 300 N.
Die Zusatzzugkrafterzeuger (Gummiseile oder Schraubenfedern) sind bei ihrem Einsatz ebenfalls beidseitig des Teleskoprohres vorhanden und auch sie sind mit Haken bzw. Ösen für Verbindungen mit dem Bund­ endenhalter und dem Handgriff versehen. Ihre Zugkraft beträgt 125 N.
Aufbau und Arbeitsweise des Bundweiters
Die Haupteinrichtung des Bundweiters setzt sich aus Sockel 10(11), Teleskoprohr 10(12), Weitungssperre 10(15) und Bundmittehalter 10(13) zusammen und wird in dieser Reihenfolge montiert.
Der als Grundplatte in Erscheinung tretende Sockel (Fig. 11) ist für die Montage mit dem Teleskoprohr (Fig. 12), mit der Aufnahmehülse (vertika­ ler Rohrstutzen) 11(1) versehen.
Für die lösbare Verbindung mit dem Teleskoprohr ist in der Aufnahmehül­ se die Bohrung 11(5) und für die Stabilität des Teleskoprohres im Sockel, sowie einer unkomplizierten Montage beider Teile, der Hülsenbo­ den 11(6) vorhanden.
Die Längenmaße der 3 einzelnen Rohre des Teleskoprohres weisen mit steigender Tendenz vom äußeren und somit unterem Rohr 12(1) zum inneren und somit oberen Rohr 12(3) einen Längenunterschied von 2 cm auf. Mit Ausnahme des Loches 12(6) das der präzisen Einstellung für kleine Bundweiten dient, weisen alle 3 Rohre ein gleichmäßiges Lochbild, 3 cm vom unteren Ende beginnend, mit Lochabständen von 3 cm, und 2 cm vor dem oberen Ende auslaufend auf, so daß sich beim Aufsetzen aller 3 Roh­ re auf dem Boden der Aufnahmehülse, sämtliche Löcher decken.
Die Rohre 12(3) und 12(2) dienen ausschließlich der Längeneinstellung des Teleskoprohres entsprechend der jeweiligen Bundweite und des zu er­ reichenden Weitungsendmaßes, wofür die Löcher dieser beiden Rohre vom oberen Ende 12(5) bis unteres Ende des Rohres 12(2) durchgehend nume­ riert sind.
Wegen Berücksichtigung des auf dem Bundmittehalter bis zum ersten Loch vorhandenen Bundteiles beginnt die Numerierung bei 12 cm und die 3 cm Lochabstände bedeuten jeweils 6 cm Bundlänge, wegen des gleichzeitigen Vorhandenseins beider Bundhälften.
Das Lochmuster 12(4) des unteren Rohres 12(1) dient der Positions­ bestimmung der Weitungssperre 10(15) entsprechend der durchzuführenden prozentualen Weitung.
Für die Weitung von Kleiderbünden bis ca. 135 cm Bundlänge wird für die Längeneinstellung des Teleskoprohres nur das Rohr 12(3) verwendet und erst für größere Bundlängen wird das Rohr 12(2), bei voller Nutzung des oberen Rohres 12(3), miteinbezogen.
Das Teleskoprohr wird also entweder mit den Rohren 12(1) und 12(2) bei Bundlängen bis 135 cm oder nur mit dem Rohr 12(1) auf dem Hülsenboden 11(6) des Sockels aufsitzend, mittels Verschraubung, dafür die unteren Löcher besagter Rohre und die Bohrung 11(5) in der Sockelhülse nutzend mit dem Sockel verbunden.
Sodann wird die Weitungssperre 10(15) auf das Rohr 12(1) gesteckt und liegt einstweilen auf dem Sockel auf.
Der Bundmittehalter 10(13) (Fig. 13) wird mit dem Zapfen 13(4) in das obere Ende des Rohres 12(3) eingesetzt und mit einer Schraube, dafür die Bohrung 13(8) und das obere Loch des Rohres nutzend, befestigt. Nach Montage der Haupteinrichtung wird der Bund 10(20) mit seiner Mitte von der nach hinten offenen Seite auf den Auflageblock 13(1) des Bund­ mittehalters aufgelegt und mit der Klemmbacke 13(2) mittels der mit dieser verbundenen, durch den Schenkel 13(7) führenden Schraube 13(3), beidseitig der Bundmitte festgestellt. Das Kleid hängt jetzt hinten herunter.
Beide Bundenden werden mit den Bundendenhaltern 10(14) (Fig. 14) durch Auflegen auf die Schenkel 14(1) und Herunterdrücken der Halteklammern 14(3) verbunden.
Das Teleskoprohr wird soweit ausgezogen, das die Halteösen 14(4) der Bundendenhalter sich in Höhe des oberen Endes des Rohres 12(1) befin­ den, womit ein Überspannen der Zugkrafterzeuger ausgeschlossen und die maximale Zugkraft erreicht wird.
Die Weitungssperre 10(15) (Fig. 15) wird mit Nutzung der Bohrung 15(3) und des Lochmusters des Rohres 12(1), entsprechend des vorgesehenen Weitungsendmaßes festgestellt.
Für die vertikale Stabilität der Vorrichtung während des Spannens der rechten Schraubenfeder (Hauptzugkrafterzeuger) 10(18), die in der Öse 14(5) des Bundendenhalters eingehakt ist, wird ein durch die Senk­ rechtbohrung 11(4) des Sockels führendes dünnes Stahlseil 10(20) straffgezogen auf dem Block 13(4) des Bundmittehalters liegend, mit der Schelle 13(5) festgestellt.
In den, an den unteren Enden der Schraubenfedern vorhandenen Ösen,werden die Fußspannbügel 10(16) (Fig. 16) mit den Haken 16(1) eingehakt. Die Schraubenfedern befinden sich jetzt zwischen den Schenkeln 15(2) der Weitungssperre beidseitig des Teleskoprohres und werden, zuerst die rechte und danach die linke mit Fußdruck gespannt, bis die Haken 16(2) unter die Haltebügel 11(2) des Sockels greifen.
Es sind 2 Hauptzugkrafterzeuger und 4 Zusatzzugkrafterzeuger vorhanden.
Auch die Zusatzzugkrafterzeuger 10(19) sind an ihren Enden mit Haken bzw. Ösen versehen und werden bei ihrer Verwendung mit den Haken in die Ösen 14(4) der Bundendenhalter eingehakt. In den sich dann unten befin­ denden Ösen werden die Handgriffe 10(17) (Fig. 17) mit dem Haken 17(1) eingehängt und die Federn oder Gummiseile werden mittels Handzug ge­ spannt und mit dem Haken 17(2) in der Öse 11(3) des Sockels gehalten. Mit welchen Zugkrafterzeugern eine Bundweitung durchgeführt werden muß, ergibt sich jeweils aus der Bundweite, der Bundstruktur und dem vorgese­ henem Weitungsendmaß. Es muß aber stets für beide Bundhälften die glei­ che Zugkraft vorhanden sein und diese werden mit den Hauptzugkrafter­ zeugern beginnend (wenn diese eingesetzt sind) erst rechts- und dann linksseitig des Teleskoprohres und danach die Zusatzzugkrafterzeuger wechselseitig, immer rechts beginnend, gespannt.
Wenn das vorgesehene Weitungsendmaß erreicht ist, was mit ausreichend eingesetzter Zugkraft relativ schnell geschieht, setzen die Bundenden­ halter auf die Schenkel 15(2) der Weitungssperre auf und der Bund wird in der gestreckten Position bis zur Beendigung des Weitungsprozesses, wie obig beschrieben, von der noch vorhandenen Zugkraft gehalten. Die Bundendenhalter können aber auch, beim Erreichen der Weitungssperre auf die Schenkel 15(2) aufsetzend, durch herandrücken an die Hülse 15(1) der Weitungssperre, sich dabei mit der Bohrung 14(5) auf den Halte­ stift 15(4) der Weitungssperre schiebend, gehalten werden und die Zugkrafterzeuger werden entfernt, um zur Beendigung der Bundweitung erneut, in gleicher, obig beschriebener Reihenfolge eingesetzt und in umgekehrter Reihenfolge für die Lösung des Bundes in den Bundendenhal­ tern, sowie im Bundmittehalter, entspannt zu werden.
Auch mit diesem Bundweiter werden beim einfachen, mehrmaligen Spannen des Bundes, das mit geringerer Zugkraft, die sich durch herunterstel­ len des Teleskoprohres aber auch mit alleinigem Einsatz von Zusatzzug­ krafterzeugern, ohne Verwendung der Weitungssperre regulieren läßt, schon beachtliche Weitungsergebnisse erzielt.
Die Notwendigkeit einer geeigneten Kleiderbundflexibilität und die daraus resultierenden Vorteile zeigen folgende Beispiele.
Das meist genutzte Kleidungsstück ist die Hose, die sich in den letzten Jahrzehnten auch in der Frauenmode durchsetzen konnte.
Bei oftmals gröblicher Vernachlässigung wichtiger Faktoren, die dieses Kleidungsstück als langzeitnutzbar und bequem auszeichneten, wurde es ein Körperformen betonendes Kleidungsstück mit i.allg. rückläufiger Nutzungsdauer, bei sichtbarer Steigerung der Materialqualität. Die Hosenträger, die jedem das Auswählen einer im Bund etwas weiten Hose gestatteten und auch dem Hersteller erlaubten, den Bund, den Klei­ dergrößen entsprechend etwas größer zu gestalten, wurden verpönt. Der zweite Knopf oder das zweite Knopfloch an der Bundöffnung gerieten in Vergessenheit.
Die mit Knopfloch-Stofflaschen versehenen, an beiden Bundseiten ver­ deckt vorhandenen Gummibänder zum beliebigen Verstellen des Bundes mit­ tels beidseitig vorhandener Knöpfe oder auch einfacher, zweiteiliger Stoffbänder mit Halteklammern, waren nicht mehr modeentsprechend und sind deshalb nicht mehr vorhanden u.v.m.
Die Mode hat sich dahingehend entwickelt, daß die Hose auch in und nach bestimmten und besonderen Situationen nur noch als Bade-, Jogging-, Trainings- und Turnhose eine ausgesprochene Bequemlichkeit bietet und langzeitnutzbar bleibt.
Da diese gesamte Entwicklung sich allmählich vollzog, blieb die sicht­ bare schneiderhandwerkliche Änderung ohne Alternative.
Die sich mit Nutzung obig beschriebener Bundweiter bietende einzige Al­ ternative, Kleiderbünde mechanisch zu weiten, bedingt aber die Beach­ tung des wichtigen Faktors, daß mechanisch geweitete Kleiderbünde kei­ nesfalls mit weit über 30°C temperierten Flüssigkeiten genäßt werden dürfen. Sollte aber doch eine Hose mit einem um 12% geweiteten Bund versehentlich bei 60°C gewaschen werden, dann verbleiben max. 33% die­ ser Weitung. Die Weitung müßte wiederholt werden.
Wird der Bund eines Kleidungsstückes nur einige Minuten in 60 bis 65°C heißes Wasser getaucht, dann weist dieser Bund im nachhinein noch höchstens 90% seiner ursprünglichen Länge auf. Die Originalbundweite wäre jetzt auch nur mit Anwendung großer Zugkraft bei überhitzt genäß­ ten Bund erreichbar.
Wird ein Kleiderbund wegen Gewichtszunahme beträchtlich mechanisch ge­ weitet und der Nutzer erreicht sein früheres Gewicht wieder, dann läßt sich auch ohne schneiderhandwerkliche Änderung, nur durch überhitztes Nässen des Bundes, die ursprüngliche Bundweite wieder annähernd herstellen.
Wird dieser Vorgang bei zwischenzeitlichem Trocknen des Bundmaterials mehrmals wiederholt, dann wird sogar das genaue Originalmaß erreicht.
Mit steigendem Anteil zur höchstmöglichen Weitungsgrenze (d. h. je näher die Weitung in den absoluten Weitungsgrenzbereich führt) steigt auch das konstante Weitungsendmaß.
Eignet sich ein Bund auf Grund seiner Gesamtkonstellation für eine 18%ige Weitung und er wird 18% geweitet, dann verbleiben davon als konstantes Endmaß 66%. Er ist also 12% weiter geworden.
Wird der gleiche Bund jedoch nur 9% gestreckt, dann verbleiben davon noch maximal 40% als absolutes Weitungsendmaß. Er ist jetzt nur noch 4% weiter geworden.
Wird mit diesem Bund aber nur eine 3%ige mechanische Streckung durch­ geführt, ist letztendlich kein nennenswertes Ergebnis vorhanden.
Zur Erreichung respektabler Weitungsergebnisse müssen beachtliche Zugkräfte eingesetzt werden, die mit den obig beschriebenen Bundwei­ tern zur Verfügung stehen.
Beispiele der in den Bundweitern verwendeten Bundendenhalter sind in Zeichnungen dargestellt und werden im einzelnen näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 18 Bundendenhalter des Bundweiters nach Patentanspruch 3, ent­ sprechend Patentanspruch 5 mit Bezugszeichen.
Fig. 19 Halteklammer der in den Bundweitern nach Patentanspruch 1 und 3 verwendeten Bundendenhalter bzw. Doppelbundendenhal­ ter mit Bezugszeichen.
Fig. 20 Doppelbundendenhalter des Bundweiters nach Patentanspruch 1, entsprechend Patentanspruch 5 mit Bezugszeichen.
Der mit dem im Kreis geschlossenen Kleidungsstück eine Einheit bilden­ de Bund wird durch gleichzeitige Streckung beider Bundhälften geweitet.
Die Bundmitte ist im Bundmittehalter festgestellt und beide Bundhälf­ ten werden mit dem Bundweiter entsprechend Patentanspruch 1 gemeinsam mit einer Zugkraft, oder mit dem Bundweiter entsprechend Patentan­ spruch 3 gleichzeitig mit zwei separat wirkenden Zugkräften gestreckt.
Die Bundweitung kann nur durchgeführt werden, wenn neben der Bundmitte auch beide Bundenden gehalten werden.
Das Halten der Bundenden geschieht bei Bundweitungen mit dem Bundwei­ ter entsprechend Patentanspruch 1 mit dem Doppelbundendenhalter Fig. 20 und bei Bundweitungen mit dem Bundweiter entsprechend Patent­ anspruch 3 mit zwei separaten, in links- und rechtsseitiger Ausfüh­ rung vorhandenen Bundendenhaltern Fig. 18.
Der Bundendenhalter Fig. 18 stellt einen aus einem Materialstück be­ stehenden, gleichschenkligen U-förmigen Block mit einer integrierten Halteklammer 18(19) und zwei an den Schenkeln 18(1) und 18(2) vorhan­ denen Ösen 18(4) und 18(5), für die Verbindung mit den Zugkrafterzeu­ gern dar.
Die Innenfläche 18(1a) des Schenkels 18(1) dient als Auflagefläche für das Bundende, während in dem nur als Rahmen vorhandenen Schenkel 18(2), über der Bundauflagefläche, quer zum Bund die schwenkbare Hal­ teklammer 18(19) lagert.
Zwischen den beiden in ihren Außenabmessungen gleichgroßen, nur an einer Seite verbundenen, parallel zueinander stehenden Schenkeln 18(1) und 18(2), befindet sich der somit nach 3 Seiten offene Freiraum zum Einlegen des Bundes.
Das Bundende wird mit der vorderen Bundkante in Pfeilrichtung 18(l) weisend, so auf die Schenkelinnenfläche 18(1a) aufgelegt, daß die vor­ dere Bundkante 1,5-2 cm unter der Halteklammer 18(19) hervorsteht und das Bundende in seiner vollen Breite von der Halteklammer erfaßt werden kann.
Die vordere, parallel mit dem Bund verlaufende Rahmenleiste 18(6) und die gegenüberliegende Rahmenseite 18(8) des Schenkels 18(1), sind mit Bohrungen für die drehbare Lagerung der Halteklammer versehen.
Die Form der Halteklammer Fig. 19, die Anordnung ihrer Drehachse 19(4) (Position der durch sie hindurchführenden Welle), ihre Position in dem Schenkel 18(2) und zum von ihr zu haltenden Bund, sowie die Be­ schaffenheit der Haltefläche verleihen ihr die Fähigkeit, jeder zeit­ lich wirkenden Zug kraft mit entsprechendem Druck auf das zu haltende Material zu begegnen.
Die Halteklammer stellt einen aus einem massiven Materialstück beste­ henden, im Querschnitt durch den sich nach einer Seite verjüngenden Radius 19(7) ellipsenförmig wirkenden und mit auf der anderen Seite, im Querschnitt als Zapfen erscheinender Druckleiste 19(6) versehenen, zylindrischen Körper dar.
Die in Längsrichtung durch die Halteklammer führende Bohrung 19(4), ist für die als Drehachse wirkende Welle 19(2), nach der sich verjün­ genden Seite 19(7) versetzt.
Die für die Wellenlagerung in der Schenkelrahmenleiste 18(6) und der Schenkelseite 18(8) vorhandenen Bohrungen sind so angeordnet, daß die Halteklammer nach beiden Seiten schwenkbar ist.
Für die Montage der Halteklammer in den Schenkelrahmen 18(2), wird sie mit ihrer Bohrung 19(4), so daß diese mit den Bohrungen 18(9) und 18(10) eine Linie bildet, in den Schenkelrahmen eingefügt. Die Wel­ le 19(2) wird von einer Seite aus durch die Bohrungen geführt und die Klammer wird mit den Schrauben 19(3) an der Welle festgestellt. Die Halteklammer lagert nun quer über der Bundauflagefläche 18(1a), mit den Wellenenden 19(8) und 19(9) in den Bohrungen 18(9) und 18(10), dabei mit der Seite des größeren Volumens (des sich vergrößernden Ra­ dius) 19(5) in Pfeilrichtung 18(l) weisend, in der auch die für die Bundstreckung eingesetzte Zugkraft wirkt.
Zum Einlegen des Bundes in den nach 3 Seiten offenen Raum 18(7), auf die Auflagefläche 18(1a), wird die Halteklammer 18(3) mit Betätigung (zurückdrücken) der Druckleiste 19(6) geöffnet.
Der in seiner Mitte im Bundmittehalter festgestellte Bund (in Pfeil­ richtung 18(r)) wird mit dem Ende der einen Hälfte, dabei in Pfeil­ richtung 18(l) weisend, 1,5 bis 2 cm unter der Halteklammer hervorste­ hend, so auf die Auflagefläche 18(1a) gelegt, daß er in seiner vollen Breite von der Halteklammer erfaßt werden kann.
Bei straffgezogenem Bund wird die Halteklammer, wiederum mit Betätigung (herunterdrücken) der Druckleiste 19(6), auf das zu haltende Bund­ material gedrückt.
Es werden nun die Zugkrafterzeuger gespannt, was dem Zug des Bundenden­ halters vom Bundende hinweg, gleichzusetzen ist.
Es wirkt also sofort die Zugkraft in Pfeilrichtung 18(l), womit aber ausgelöst wird, daß das im Bundmittehalter festgehaltene Material be­ strebt ist, sich aus dem Bundendenhalter herauszuziehen.
Da es sich aber schon unter dem Druck der Halteklammer befindet, von dieser auf die Auflagefläche 18(1a) gedrückt wird und außerdem von den stachelförmigen Nocken erfaßt ist, zieht es die Halteklammer, dabei deren Drehachse (Welle) in den Lagern 18(9)/18(10) drehend, mit sich und für die Halteklammer wirkt die Zugkraft in entgegengesetzter Rich­ tung Pfeilrichtung 18(r).
Durch den sich vergrößernden Radius der Halteklammer, dem sich somit auch ständig vergrößerndem Massevolumen zwischen deren Drehachse 19(2) und der Auflagefläche 18(1a), wird das Material, bedingt durch den stets selbst auslösenden und regulierenden Momentandruck und die in das Material drückenden stachelförmigen Nocken 19(5), ständig der stärker werdenden Zugkraft und jeder Zugkraft entsprechend, auf die Auflagefläche gepreßt und kann sich nicht herausziehen, sondern zieht sich immer nur fester.
Wird die Halteklammer mittels einer Drehbewegung in ihren Lagern, ein­ mal an das zu haltende Material herangeführt und dabei ein kleiner Druck ausgelöst; erfassen gleichzeitig die stachelförmigen Nocken das Material, dann wird schon mit Wirkung der geringsten Zugkraft der Hal­ teeffekt durch die sich entsprechend der zeitlich wirkenden Zug kraft auf das zu haltende Material pressende Halteklammer, ausgelöst.
Die stachelförmigen Nocken der Halteklammer wirken nicht destruktiv auf das zu haltende Material, sondern bewirken nur, daß die Halteklammer mitgezogen wird, wogegen der Haltedruck auf das Material von der nach außen gewölbten Haltefläche der Halteklammer ausgeht.
Für den Bundweiter nach Patentanspruch 1 wird der Doppelbundendenhalter entsprechend Patentanspruch 5, dargestellt in Fig. 20, verwendet.
Der aus einem Materialstück bestehende Doppelbundendenhalter ist für den Gleitsitz auf dem Rohr des Bundweiters nach Patentanspruch 1 Fig. 1(2), mit der als Buchse genutzten Bohrung 20(5) versehen.
Beidseitig des mit der Bohrung 20(5) versehenen Mittelteils 20(6) befin­ den sich die, nur an der Seite 20(7) mit diesem verbundenen und auch nur als Rahmen in Erscheinung tretenden Schenkel 20(2).
Die bei den Bundendenhaltern Fig. 18 vorhandenen Bohrungen 18(9) und 18(10) für die Lagerung der Halteklammer sind in diesen Schenkeln an gleicher Stelle angeordnet.
Die beidseitig der Bohrung 20(5) vorhandenen Seitenwände 20(1) als Bund­ auflagefläche nutzend, werden die Bundenden von den sich über den Aufla­ geflächen befindenden Halteklammern 20(3), beidseitig des Mittelteils 20(6) gehalten.
Da der, bei seinem Einsatz das Rohr Fig. 1(2) umschließende Doppelbunden­ denhalter, von den sich zwischen ihn und der Bundmitte befindenden Zug­ krafterzeugern hinweggedrückt wird, ist er auch nicht mit Ösen u. dgl. versehen. Des weiteren ist der Doppelbundendenhalter den im Bundendenhal­ ter vorhandenen Merkmalen identisch und auch im Doppelbundendenhalter sind die integrierten Halteklammern und deren Position die effizien­ testen Faktoren.
Die zum Halten der Bundenden erdachte und eingesetzte Haltemechanik schließt alle bekannten Vorgänge wie: anbinden, anhaken, anschnallen, anschrauben, feststellen mit Zwingen u. dgl.m. zum Halten einer Last oder zur Erreichung der Resistenz gegenüber einer Kraft aus. Diese Haltemechanik muß nicht nur für Bundweitungen, sondern kann auch für andere Zwecke genutzt werden.
Mit dieser Haltemechanik, bei ihrer Anwendung mit ihrer Größe im richti­ gen Verhältnis zur vorhandenen Last oder Kraft stehend, können Handtü­ cher an der Wand und auch Tonnenlasten gehalten werden.
Im Grunde genommen hält sich in dieser Haltemechanik jede Last, auf Grund des Eigengewichts eine Zugkraft auslösend, und jede Kraft auf Grund der Übertragung auf das Haltesystem, selbst.
Bezugszeichenliste
Fig. 18 Bundendenhalter nach Patentanspruch 4
18(1) Schenkel für Bundauflage
18(2) Schenkel als Halterahmen für die Halteklammer
18(19) integrierte Halteklammer
18(4) Halteöse für Zusatzzugkrafterzeuger
18(5) Halteöse für Hauptzugkrafterzeuger
18(6) vordere Rahmenleiste
18(7) offene Seite zum Einlagen des Bundendes
18(8) hintere Rahmenleiste als Teil des Verbindungsstegs
18(9) Rahmenleiste (6) mit Bohrung und gelagerter Halteklammerwelle
18(10) Rahmenleiste (8) mit Bohrung und gelagerter Halteklammerwelle
18(1a) Bundendenauflagefläche
18(l) Zugrichtung der Zugkrafterzeuger
18(r) Zugrichtung der gespannten Bundenden
Fig. 19 Halteklammer des Bundendenhalters
19(1) Klammerhülse mit versetztem Drehpunkt
19(2) integrierte Welle
19(3) Schrauben zum Befestigen der Welle in der Hülse
19(4) nach einer Seite versetze Drehachse
19(5) stachelförmige Nocken
19(6) Hebel zum Öffnen und Schließen
19(7) sich verkleinernder Radius zum Drehachsenmittelpunkt
19(8) aus der Halteklammerhülse vorstehendes Wellenende
19(9) aus der Halteklammerhülse hervorstehendes Wellenende
Fig. 20 Doppelbundendenhalter
20(1) Seitenflächen des Mittelteils für die Auflage der Bundenden
20(2) Schenkelrahmen für Halteklammerlagerung
20(3) integrierte Halteklammern
20(5) Bohrung im Mittelteil für Rohrgleitsitz
20(6) Mittelteil
20(7) hintere Seite mit Schenkelrahmen für Halteklammerlagerungen

Claims (4)

1. Bundweiter und Bundendenhalter zum Weiten und Spannen von Hosen-, Rock- und anderen Kleiderbünden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bundstreckung durch mechanische Materialstreckung erreicht, die für das Weiten und Spannen erforderliche Zugkraft mit Schraubenfedern und/oder Gummiseilen erzeugt wird und die Weitungs- oder Spannprozes­ se unter Verwendung der Bundendenhalter durchgeführt werden.
2. Bundweiter nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, das als Haupteinrichtung in der in horizontaler Position verwend­ baren Vorrichtung vorhandene, mit gleichmäßigem Lochmuster versehene segmentäre Rohr die Verwendung für beliebige Bundweiten ermöglicht, die für die Zugkrafterzeugung vorhandenen, das Rohr umschließenden und mit­ tels Feststellhülsen gesicherten Schraubenfedern mit einem mechanischen Kraftverstärker gespannt werden und die Teilstücke des segmentären Rohres an den Enden mit Innengewinde bzw. Außengewindezapfen für eine Schraubverbindung miteinander und mit dem sich stets am hinteren Ende befindenden Bundmittehalter versehen sind.
3. Bundweiter nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupteinrichtung der in vertikaler Position für alle Bundweiten nutzbaren Vorrichtung aus einem mittels Steckverbindung in einem Sockel ruhendem Teleskoprohr (3 ineinanderverschiebbare Rohre) besteht, die Bundweiteneinstellung, die Weitungsbegrenzung und die Zugkraftregulie­ rung durch Nutzung des in den Rohren vorhandenen gleichmäßigen, nume­ rischen Lochmusters vorgenommen, der Weitungsprozeß mit der sich varia­ bel an dem Teleskoprohr befindenden Sperrvorrichtung an einem belie­ bigen, die Weitung beendenden Punkt unterbrochen wird, die Zugkraft­ erzeuger (Schraubenfedern oder Gummiseile) manuell gespannt werden und die Bundendenhalter die Verbindung zwischen Zugkrafterzeuger und Kleiderbund herstellen.
4. Bundendenhalter nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der einen Schenkelinnenfläche des aus einem Materialstück be­ stehenden U-förmigen Hauptteils der Bund aufgelegt wird, während in dem zweiten, nur als Rahmen vorhandenen Schenkel die quer zum Bund angeordnete, schwenkbare, mit Zacken oder Stacheln versehene Halte­ klammer lagert, die, bei entsprechender Bundauflage nur diesen erfas­ send, bedingt durch ihre ovale Form auf Grund des sich zur Bundenden­ seite, das heißt, der entgegengesetzten Seite des zu haltenden Teils hin vergrößernden Radius, das zu haltende Material entsprechend der jeweils wirkenden Zugkraft auf die Auflagefläche preßt und sich bei nichtvorhandenem Zug mit dem in der Schenkelöffnung vorhandenem, zur Halteklammer gehörenden Hebel öffnen läßt.
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