DE4428109A1 - Vorrichtung mit austauschbaren Blatt zum Halten einer Druckplatte auf einem Tragzylinder in einer Rotationsdruckmaschine und Werkzeug zum Demontieren des Blattes - Google Patents
Vorrichtung mit austauschbaren Blatt zum Halten einer Druckplatte auf einem Tragzylinder in einer Rotationsdruckmaschine und Werkzeug zum Demontieren des BlattesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten einer Druck
platte auf einem Tragzylinder in einer Rotationsdruckmaschine,
wobei der Tragzylinder eine zu seiner Drehachse zylindrische,
äußere Umfangsfläche besitzt und innen wenigstens eine längsge
richtete Bohrung enthält, die in der äußeren Umfangsfläche
mit einem längsgerichteten Schlitz mündet, wobei Mittel vorge
sehen sind, um wenigstens einen Rand der in gespanntem Zustand
auf die äußere Umfangsfläche des Tragzylinders gewickelten
Platte in dem Schlitz zurückzuhalten, die enthalten:
- - wenigstens ein längsgerichtetes Blatt, das in den Schlitz eingesetzt ist und das einen ersten, radial bezüglich der Drehachse des Tragzylinders inneren, in dessen Bohrung an geordneten Randbereich und einen zweiten längsgerichteten Randbereich besitzt, der radial außen bezüglich der Drehachse des Tragzylinders ist und der bezüglich des Tragzylinders zwischen einer das Ergreifen oder das Freigeben des Randes der Platte an dem zweiten Randbereich ermöglichenden Endposition und einer Endposition zum Zurückhalten des Randes der Platte bewegbar ist, und das zwei längsgerichtete Flächen besitzt, die in Umfangsrichtung bezüglich der Drehachse einander gegenüber liegen,
- - eine längsgerichtete Spannstange, die in der Bohrung des Tragzylinders angeordnet sind und die zwischen den Endpositio nen des zweiten Randbereiches entsprechenden Endpositionen be weglich ist, wobei die Spannstange in Verlängerung des Schlit zes eine längsgerichtete Abflachung besitzt, die eine ebene Ab stützung für eine erste der längsgerichteten Flächen des Blat tes in ihrem ersten Randbereich bildet und die Mittel zum lös baren Befestigen dieses ersten Randbereiches enthält, insbeson dere durch Anlegen in Richtung zur Abflachung auf der zweiten längsgerichteten Fläche des Blattes,
- - Antriebsmittel um die Spannstange gesteuert zwischen ihren Endpositionen bezüglich des Tragzylinders hin- und herzu bewegen.
Eine Vorrichtung dieser Art ist in der DE-C 25 23 580 beschrie
ben, bei welcher bei einer Ausführungsform zwei Blätter auf der
gleichen Spannstange angebracht sind. Eine elastische Platte
ist dazu bestimmt, in ihrer zweiten Randzone auf die vordere,
auf den Rand des Schlitzes gehakte Endfalte der Druckplatte ei
nen Druck auszuüben, und eine zweite, starre Platte, deren
zweite Randzone zum Einhaken einer hinteren Endfalte der Druck
platte dient, ist dazu bestimmt, die Druckplatte unter Spannung
in aufgewickeltem Zustand auf der äußeren Umfangsfläche des
Tragzylinders festzuhalten.
Mit ihren ersten Randzonen sind die beiden Blätter der bekann
ten Vorrichtung an die Spannstange angeschraubt, die drehbar um
eine von dem Innern der Bohrung bestimmten Längsachse ist, um
von einer in die andere Endposition zu gelangen. Eine Endposi
tion entspricht für beide Blätter einer Freigabe der jeweiligen
Endfalte der Druckplatte. Die andere Endposition entspricht für
beide Blätter einer Eingriffsstellung mit den jeweiligen End
falten, mit dem Ziel, die Platte in gespanntem Zustand auf der
äußeren Umfangsfläche des Tragzylinders festzuhalten.
Die bekannte Vorrichtung besitzt einen wesentlichen Nachteil
dadurch, daß die Montage der beiden Blätter auf der Spannstange
ihre Demontage erfordert, wenn sie zerstört sind, und dann die
Wiedermontage von Ersatzblättern. Diese Arbeiten der Demontage
und der Wiedermontage erfordern, daß die Spannstange in Längs
richtung aus der Bohrung herausgezogen wird.
Es handelt sich dabei um eine lange und aufwendige Arbeit, die
eine lange Stillstandszeit der Druckmaschine und eine große
Aufmerksamkeit erfordern, weil die Demontage nicht nur die
teilweise Demontage der Antriebsmittel der Spannstange erfor
dert, sondern auch die Demontage von zahlreichen anderen Ele
menten der Druckmaschine, die in Längsrichtung dem Tragzylinder
gegenüberliegend angeordnet sind und deshalb Hindernisse beim
Herausziehen der Spannstange bilden. Natürlich müssen die so
demontierten Elemente anschließend wieder montiert werden.
Darüber hinaus erfordert das Herausziehen und das Einführen der
Spannstange durch eine entsprechende Längsbewegung, daß ein
ausreichender Platz auf der Seite der Druckmaschine vorgesehen
wird, was eine besondere Aufstellung in einem Raum erfordert
und die Aufstellung in einem Raum verhindert, der zwar groß ge
nug ist, um die Druckmaschine aufzustellen, jedoch es nicht er
lauben würde, auf ihrer Seite in Verlängerung des Tragzylinders
eine Abmessung zur Verfügung zu stellen, die im wesentlichen
der Längsabmessung des Tragzylinders entspricht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile zu
vermeiden. Zu diesem Zweck schlägt die vorliegende Erfindung
eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff vor, die darüber hinaus
dadurch gekennzeichnet ist, daß die zweite längsgerichtete Flä
che des Blattes zwischen dem ersten und dem zweiten Randbereich
eine Entriegelung aufweist, die einen längsgerichteten entlang
des ersten Randbereiches verlaufenden Abschnitt aufweist, und
daß die Mittel zum lösbaren Befestigen enthalten:
- - fest an der Spannstange angebrachte Mittel, um mit der Abfla chung eine Führung für das Blatt zu bilden, die lotrecht zur Abflachung eine Weite aufweist, die annähernd gleich aber größer als die Dicke des Blattes zwischen seiner ersten Fläche und seiner zweiten Fläche ist,
- - Anschlagmittel, die fest an der Spannstange angeordnet sind, um einerseits jeder längsgerichteten Verlagerung des ersten Randbereiches in der Führung und andererseits jeder Verlagerung des ersten Randbereiches in der Führung in einer ersten Richtung die parallel zur Abflachung und von dem zweiten Randbereich zu dem ersten Randbereich verläuft, einen Anschlag entgegenzuset zen,
- - einen Anschlag, der auf der Spannstange elastisch bezüglich der zweiten längsgerichteten Fläche des Blattes angebracht ist und der einen längsgerichteten, einem Abschnitt zum Entriegeln zugeordneten Riegel und eine längsgerichtete Betätigungsfläche enthält, die der zweiten längsgerichteten Fläche des Blattes zugewandt ist und die sich von dieser ausgehend von dem Riegel in einer zweiten Richtung entfernt, die der ersten Richtung entgegengesetzt ist, wobei der Anschlag derart elastisch an der Spannstange angebracht ist, daß bei einem Belasten der Betäti gungsfläche in der ersten Richtung, insbesondere mit einem fla chen, in die Bohrung über den Schlitz eingeführten Werkzeug, der Riegel ausreichend von dem Abschnitt der Entriegelung der zweiten Fläche des Blattes außer Eingriff bringbar ist, um das Herausziehen in der zweiten Richtung des ersten Randbereiches aus der Führung zu ermöglichen, und daß der erste Randbereich in die Führung mittels einer Bewegung in der ersten Richtung einsetzbar ist, wobei die zweite Fläche des Blattes den Riegel des Anschlages elastisch zurückstößt, bis dieser mit dem Riegel auf dem Abschnitt der Entriegelung dieser zweiten Fläche ein schnappen kann.
Ein Fachmann wird leicht verstehen, daß auf diese Weise die Ge
samtheit der vorerwähnten Nachteile vermieden wird, da es nicht
mehr nötig ist, die Spannstange aus der Bohrung herauszuziehen,
um das Blatt auszuwechseln, oder wenn, wie es bevorzugt ist,
mehrere Exemplare dieses Blattes in Längsrichtung auf der Spann
stange verteilt angeordnet sind, um ein oder mehrere dieser
Exemplare auszuwechseln. Die für das Auswechseln notwendige
Zeit, die der Stillstandszeit der Druckmaschine entspricht, ist
wesentlich verringert, vor allem wenn beachtet wird, daß es
nicht notwendig ist, irgendwelche Elemente der Druckmaschine zu
demontieren, natürlich mit Ausnahme der Druckplatte und des
Blattes oder mehrerer Elemente des Blattes. Darüber hinaus kann
die Aufstellung der Druckmaschine in einem Raum viel freier ge
wählt werden, da es nicht mehr notwendig ist, die Spannstange
für so häufige Wartungsarbeiten, wie es das Wechseln des Blat
tes sein kann, herauszuziehen. Es ist nur noch notwendig, die
Spannstange bei größeren Reparaturen der Druckmaschine heraus
zuziehen, die eine vollständige Demontage der Spannstange und
insbesondere des Tragzylinders erfordern. In diesem Fall ist es
möglich, dann den Tragzylinder an einen Ort zu transportieren,
an welchem ausreichender Platz für das Herausziehen der Spann
stange vorhanden ist, wenn dies nicht an dem Aufstellungsort
der Fall ist.
Für den Riegelanschlag und insbesondere für seine elastische
Montage an der Spannstange können mehrere Ausführungen vorgese
hen werden. Es wird jedoch eine besonders einfache Ausführungs
form vorgesehen, gemäß welcher der Riegelanschlag aus einer
längsgerichteten Blattfeder gebildet ist, die wenigstens in
drei längsgerichtete Leisten gefaltet ist, von welcher eine
erste den Riegel und die längsgerichtete Betätigungsfläche de
finieren, eine zweite etwa parallel zur ersten verläuft und mit
der ersten gegenüber dem Riegel mittels einer längsgerichteten
Falte angeschlossen ist, und eine dritte an die zweite gegen
über dem Anschluß der zweiten mit der ersten über eine Faltung
anschließt und parallel zu der Abflachung und an dieser be
festigt ist, um die Führung zu definieren.
Auf diese Weise werden in einem einzigen Bauteil der Anschlag,
die Mittel zum Bilden der Führung mit der Abflachung der Spann
stange und die Mittel zum elastischen Anbringen des Anschlags
auf dieser Stange zusammengefaßt.
Darüber hinaus können vorteilhafterweise die Anschlagmittel von
den Befestigungsmitteln der dritten Leiste mit der Abflachung
gebildet werden, die die Führung lotrecht zur Abflachung durch
dringen und die in Kerben des ersten Randbereiches des Blattes
aufgenommen werden, was es gestattet, über die aus der vorlie
genden Erfindung resultierenden Vorteile ohne die bekannten
Komplikationen im Bereich der Spannstange zu verfügen.
Obwohl natürlich das Blatt im wesentlichen eben ist, besitzt
seine erste Fläche einen Vorsprung in Übereinstimmung mit der
Entriegelungsvertiefung der zweiten Fläche. Damit dieser Vor
sprung weder bei der Montage noch bei der Demontage des Blattes
bezüglich der Spannstange ein Hindernis bildet, wird vorgese
hen, daß die Abflachung eine örtliche Unterbrechung zur Aufnah
me dieses Vorsprungs aufweist, die in ausreichendem Abstand zu
der Führung in der zweiten Richtung ist, um das Herausziehen
oder das Einführen des ersten Randbereiches durch flaches Glei
ten in der Gleitführung der ersten Fläche des Blattes gegen die
Abflachung zu gestatten.
Die Anschlagmittel können somit auch durch den Vorsprung der
ersten Fläche des Blattes und durch entsprechende Randanschläge
der örtlichen Unterbrechung gebildet werden.
Das Blatt kann im übrigen jede bekannte Gestalt besitzen, ins
besondere im Hinblick auf seine Zusammenarbeit mit dem Rand der
Druckplatte. Beispielsweise kann sein zweiter Randbereich ört
lich hakenförmig ausgebildet sein und einen Vorsprung bezüglich
der zweiten, längsgerichteten Fläche bilden, um das Einhaken
des in geeigneter Weise hakenförmig gebogenen Randes der Platte
zu erleichtern und zu verbessern, beispielsweise gemäß einer
aus der DE-A 22 35 119 bekannten Anordnung.
Selbstverständlich kann ein beliebiges Werkzeug, das zwischen
den Riegelanschlag und das Blatt eingeführt wird, benutzt wer
den, um dieses von dem Riegelanschlag zu lösen. Es ist jedoch
vorteilhaft, zu diesem Zweck in Anbetracht der Gesamtlänge des
Riegelanschlages auf einen größeren Teil einzuwirken, um einer
seits den Verriegelungsanschlag nicht zu beschädigen und ande
rerseits gleichzeitig mit einemmal das Blatt auf seiner gesamten
Längsabmessung freizugeben. Zu diesem Zweck schlägt die Erfin
dung ein Werkzeug für die Demontage des Blattes von der Spann
stange vor, das die Form einer Platte besitzt, die geeignet
ist, über den Schlitz zwischen der zweiten Fläche des Blattes
und dem Verriegelungsanschlag eingeführt zu werden, um diesen
zurückzubewegen, und das zu diesem Zweck einen Einführungsrand
und in einem diesem gegenüberliegenden Randbereich Mittel zum
Ergreifen besitzt, die dazu bestimmt sind, aus dem Innern des
Schlitzes bezüglich der äußeren Umfangsfläche des Tragzylinders
herausragend zu bleiben.
Vorzugsweise werden das Werkzeug und das Blatt in der Weise
verwirklicht, daß die Platte zwischen ihrem Einführungsrand und
dem diesem gegenüberliegenden Endbereich eine Verhakungsschul
ter aufweist, die dem Einführungsrand abgewandt ist und die ge
eignet ist, mit einem Gegenstück des Blattes in Eingriff zu
kommen, wenn die Platte zwischen dem Riegel des Anschlags und
das Blatt eingeführt wird.
Beispielsweise ist die Verhakungsschulter aus einem Vorsprung
der Platte gebildet, der geeignet ist, in ein Loch des Blattes
einzudringen, wenn die Platte zwischen dem Riegel des Anschlags
und dem Blatt eingeführt wird. Wie bereits vorstehend aufge
zeigt wurde, ist der zweite Randbereich des Blattes örtlich
hakenförmig gebildet. Es kann in gleicher Weise vorgesehen wer
den, um eine Verhakungsschulter zu bilden, daß die Platte zwi
schen ihrem Einführungsrand und dem diesen gegenüberliegenden
Randbereich einen Verhakungsrand aufweist, der dem Einführungs
rand abgewandt und parallel zu diesem ist und der in einem der
artigen Abstand von dem Einführungsrand angeordnet ist, daß
dieser umgebogene Rand mit dem Haken des Blattes in Eingriff
kommt, wenn die Platte zwischen dem Riegelanschlag und das
Blatt eingeführt wird.
Auf diese Weise kann das Blatt leicht aus der Führung der
Spannstange und dann aus dem Schlitz herausgezogen werden,
indem an den Griffmitteln des Werkzeuges gezogen wird, was
diese Zugkraft auf das Blatt mit Hilfe der Verhakungsschulter
überträgt, die entweder aus einem Ansatz oder aus einem umge
bogenen Verhakungsrand gebildet wird. Das Herausziehen ist so
mit wesentlich erleichtert.
Das Einführen eines neuen Blattes erfordert kein Werkzeug. Der
Verriegelungsanschlag rastet automatisch auf dem Abschnitt der
Enthakung ein, wenn das Blatt, das gleitend auf der Abflachung
eingeführt wird, in eine genaue Position gelangt, die die Posi
tion ist, in welcher das Blatt mit der Spannstange verbunden
werden soll, um geeignet zu sein, seine Verhakungsfunktion mit
einem Rand der Druckplatte zu erfüllen.
Weitere Merkmale und Vorteile dieser beiden Aspekte der Erfin
dung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines
nicht beschränkenden Ausführungsbeispiels und aus den beige
fügten Zeichnungen, die einen integralen Bestandteil dieser
Beschreibung bilden.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt entlang einer in Fig. 2 gezeig
ten Ebene I-I einer die Erfindung verwirklichenden Vorrichtung
um den hinteren Rand einer Druckplatte zu halten, die in ge
spanntem Zustand auf der äußeren Umfangsfläche eines Tragzylin
ders gewickelt ist, wobei der Haken seine hintere Endposition
bei Fehlen der Druckplatte einnimmt.
Fig. 2 zeigt einen Teilschnitt der gleichen Vorrichtung gemäß
einer Längsebene, die die Achse der Spannstange einschließt und
die mit II-II in Fig. 1 dargestellt ist.
Fig. 3A und 3B stellen einmal in einer Ansicht in Richtung des
Pfeiles III der Fig. 1 und zum anderen in einer Ansicht ent
sprechend der der Fig. 1 zwei aufeinanderfolgende Phasen der
Montage eines elastischen, den Haken bildenden Blattes auf der
Spannstange dar.
Fig. 4 zeigt in perspektivischer Ansicht ein Werkzeug zum
Demontieren dieses Blattes.
Fig. 5 bis 7 stellen in den den Fig. 1 bis 3 entsprechenden An
sichten die Verwendung des Werkzeugs zum Demontieren des
Blattes dar.
Fig. 8A und 8B zeigen in Schnitten entlang der Längsachse des
Tragzylinders zwei Zustände einer eine Drehkupplung ersetzen
den Vorrichtung, die vorgesehen ist, um zeitweise die Zufuhr
eines Druck-Fluids, in der Praxis Druckluft, zu pneumatischen
Antriebsmitteln der Spannstange zu sichern, um diese zeitweise
in ihre Ausrichtung entsprechend der vorderen Endposition des
Hakens zu bringen.
Fig. 9 stellt in einem teilweisen Schnitt durch den Tragzy
linder den pneumatischen Schaltkreis dar, der zu diesem Zweck
innerhalb von diesem vorgesehen ist.
Fig. 9A und 9B stellen in einem Detail aus der Fig. 9 zwei
Zustände einer Vorrichtung dar, die in diesem Schaltkreis vor
gesehen ist, sowohl um zeitweise die Versorgung der pneumati
schen Antriebsmittel mit Druckfluid sicherzustellen, sowie um
das Austreten des Fluids aus den pneumatischen Mitteln zu
gestatten.
Fig. 10 zeigt in einer Ansicht in einer in Fig. 2 mit X ange
gebenen Längsrichtung den Anfang eines Aufwickelvorgangs einer
Druckplatte auf der äußeren Umfangsfläche des Tragzylinders,
auf welcher die Druckplatte bereits mit einer vorderen Endfalte
am Anfang eingehakt ist.
Fig. 11 zeigt in einer Ansicht entsprechend denjenigen der Fig.
1, 3, 5 bis 7 eine Phase unmittelbar vor dem Einhaken des hin
teren Randes der Platte an dem Haken, der deshalb seine vordere
Endposition einnimmt, in welcher er eine leichte Auskragung
beispielsweise in der Größenordnung von einem bis zu mehreren
Millimetern bezüglich der äußeren Umfangsfläche des Tragzy
linders bildet.
Fig. 12 zeigt in einer Teilansicht der Fig. 11 aufeinanderfol
gende Abschnitte des Verhakens des hinteren Randes der Platte
auf dem Haken, während dieser sich von seiner vorderen Endpo
sition in seine hintere Endposition bewegt, in welcher er be
züglich der äußeren Umfangsfläche des Tragzylinders zurückge
zogen ist.
Fig. 13 zeigt in einer den Ansichten der Fig. 1, 3, 5 bis 7,
11 entsprechenden Ansicht den Endzustand des Verhakens bevor
die Platte gespannt wird, wobei der Haken eine Zwischenposition
zwischen seiner vorderen und seiner rückwärtigen Endposition
einnimmt.
Fig. 14 zeigt in einer den Ansichten der Fig. 1, 3, 5 bis 7,
11, 13 entsprechenden Ansicht das Spannen der Platte durch
Biegen des den Haken bildenden Blattes, das versucht, seine
rückwärtige Endposition einzunehmen, jedoch aufgrund seines
Einhakens in die rückwärtige Falte der Druckplatte zurückgehal
ten ist.
Fig. 15 stellt in perspektivischer Ansicht einfache, pneumati
sche Antriebsmittel dar, durch welche diejenigen ersetzt werden
können, die in den Fig. 1, 2, 9, 9A, 9B, 11, 13 dargestellt
sind, um die Spannstange zeitweise in ihrer Ausrichtung ent
sprechend der vorderen Endposition des Hakens aufgrund von
zeitweiser Zufuhr eines Druckfluids, in der Praxis Druckluft,
zu halten.
Fig. 16 zeigt einen Längsschnitt dieser Mittel, links bei feh
lender Versorgung mit einem Druckfluid und rechts, wenn sie mit
Druckluft versorgt sind.
Fig. 16A und 16B stellen die gleichen Mittel in einer Querebene
entsprechend XVIA-XVIA und XVIB-XVIB der Fig. 16 dar, jeweils
bei Fehlen einer Zufuhr von Druck-Fluid und im Fall einer Zu
fuhr von Druck-Fluid.
Fig. 17A zeigt in einem Querschnitt das Zusammenwirken des
Tragzylinders und der Druckplatte, die bereits mit ihrem
vorderen Rand auf diesem verhakt ist, während des Verhakens mit
dem hinteren Rand nach dem Aufwickeln in eine Phase, die
derjenigen der in Fig. 13 dargestellten entspricht, mittels
eines Druckelementes, das diese Einhakoperation erleichtert,
wobei der Schnitt entlang einer in Fig. 17B mit XVIIA-XVIIA
gekennzeichneten Ebene gelegt ist.
Fig. 17B zeigt einen Teilschnitt dieser Anordnung in radialer
Richtung bezüglich der Achse des Tragzylinders, die in Fig.
17A mit XVIIB angegeben ist.
In den Zeichnungen ist mit (1) ein Tragzylinder bezeichnet, der
um eine horizontale Längsachse (2) drehbar in einem Gehäuse (3)
einer
Rotationsdruckmaschine angeordnet ist. Der Tragzylinder (1)
wird von zwei im wesentlichen ebenen Querflächen (4, 5) be
grenzt, von denen jede in der Achse (2) mit einem längsgerich
teten Lagerzapfen (6, 7) versehen ist, der jeweils in einem
Lager des Gehäuses (3) aufgenommen wird, beispielsweise einem
Lager (188). Zwischen den Querflächen (4, 5) ist der Tragzylin
der mittels einer äußeren, längs gerichteten, im wesentlichen
bezüglich der Achse (2) zylindrischen Umfangsfläche versehen,
die dazu bestimmt ist, eine Druckplatte (9) aufzunehmen und zu
halten, die koaxial aufgewickelt und in Umfangsrichtung in
aufgewickeltem Zustand gespannt ist, gemäß den Merkmalen die
nachfolgend beschrieben werden. Es sind nicht dargestellte
Antriebsmittel vorgesehen, um den Tragzylinder (1) und mit ihm
die Druckplatte (9) um die Achse (2) bezüglich des Gehäuses (3)
in einem mit (10) angegebenen Sinn zu drehen, einerseits um das
Aufwickeln der Druckplatte (9) auf der äußeren Umfangsfläche
(8) des Tragzylinders (1) vor der Druckarbeit zu bewirken und
zum anderen während des Druckens mittels der in Rede stehenden
Druckplatte (9).
Die Richtung (10) dient im folgenden als Bezug für die Bezeich
nungen vorne und hinten, stromauf und stromab und für die
vordere und hintere Kennzeichnung.
In unmittelbarer Nähe der äußeren Umfangsfläche (8) des Tragzy
linders (1) sind innerhalb von diesem zwei Längsbohrungen (11
und 12) angeordnet, die gegeneinander in der Richtung (10) ver
setzt sind und die beide mit zylindrischen Drehflächen (13, 14)
um Achsen (15, 16) begrenzt sind. Die beiden Bohrungen (11, 12)
erstrecken sich wenigstens über den größten Teil der Längsab
messung der äußeren Umfangsfläche (8) des Tragzylinders (9).
Ihr Durchmesser, der beispielsweise identisch ist, ist klein
bezüglich dem Durchmesser der Umfangsfläche (8) derart, daß
ihre Innenumfangsflächen (13, 14) die äußere Umfangsfläche
nicht stören und daß die Lage der Achsen (15, 16) zwischen der
Achse (2) und der
äußeren Umfangsfläche näher zur äußeren Umfangsfläche als zur
Achse (2) ist.
Die innere Umfangsfläche (14) der stromabwärtigen Bohrung (12)
ist kontinuierlich. Die innere Umfangsfläche (13) der stromauf
wärtigen Bohrung (11) besitzt eine Unterbrechung über einige
Winkelgerade bezüglich der Achse (15), die zwischen der Achse
(15) und der äußeren Umfangsfläche (8) des Tragzylinders (1) in
einer gemeinsamen Mittel-Längsebene (17) der Achsen (2 und 15)
angeordnet ist. Diese Unterbrechung bildet in der inneren Um
fangsfläche (13) der Bohrung (11) die Mündung (18) eines
Schlitzes (19), der die innere Umfangsfläche (13) mit der äuße
ren Umfangsfläche (8) des Tragzylinders (1) verbindet, in wel
cher dieser Schlitz (19) eine Mündung (20) aufweist, die nach
vorne bezüglich der Mündung (18) versetzt ist, so daß der
Schlitz bezüglich der Mittelebene (17) geneigt ist, derart, daß
sich dieser von der Mittelebene bezüglich der Achse (2) oder
bezüglich der Achse (15) entfernt. Zwischen den Mündungen (18
und 20) ist der Schlitz (19) mit zwei ebenen, zueinander paral
lelen Flanken begrenzt, die eine entsprechende Neigung bezüg
lich der Ebene (17) aufweisen, d. h. eine stromaufwärtige oder
hintere Flanke (21) und eine stromabwärtige oder vordere
Flanke (22) bilden, die gegenseitig einen im Vergleich zum
Durchmesser der inneren Umfangsfläche (13) der Bohrung (11) ge
ringen Abstand aufweisen, d. h. in der Praxis in der Größenord
nung von einigen Millimetern.
Aufgrund ihrer Neigung bezüglich der Ebene (17) definiert die
stromaufwärtige Flanke (21) des Schlitzes (19) mit der äußeren
Umfangsfläche (8) des Tragzylinders eine Nase (23), an der sich
direkt in für sich bekannter Weise eine vordere längsgerichtete
Endfalte (24) der Druckplatte (9) einhakt. Diese Falte ist
durch Verformung eines äußeren vorderen Längsrandes (25) der
Platte (9) gebildet, der einen Haken mit den unmittelbar
anschließenden Zonen der Druckplatte (9) bildet und der flach
an der stromaufwärtigen Flanke (21) des Schlitzes (9) anliegt.
Die Druckplatte (9) besitzt außerdem eine hintere, längsgerich
tete Endfalte (26), die von einem äußeren, flachen, längsge
richteten Rand gebildet wird, der hakenförmig umgefaltet ist
bezüglich der unmittelbar anschließenden Bereiche der Druck
platte (9), und zwar in einer Position, daß die hintere Endfal
te (26) mit der Mündung (20) des Schlitzes (19) übereinstimmt,
so daß der äußere Rand (27) in diese eintritt, jedoch ohne
Kontakt mit den Flanken (21 und 22), wenn die Druckplatte (9)
in gespanntem Zustand auf die äußere Umfangsfläche (8) des
Tragzylinders aufgewickelt ist, um diese mit Mitteln festzuhal
ten, die teilweise innerhalb des Schlitzes (19) und in den
Bohrungen (11, 12) angeordnet sind und die noch beschrieben
werden.
Es wird darauf hingewiesen, daß gemäß einer für sich dem Fach
mann bekannten, nicht dargestellten Anordnung die Mittel in
mehreren Ausführungen in Winkelabständen um die Achse (2) des
Tragzylinders (1) angeordnet werden können, und zwar in der
gleichen Anordnung entsprechend des Tragzylinders, wobei eine
Bohrung (11), eine Bohrung (12) und ein Schlitz (19) in der be
schriebenen Weise derart angeordnet werden, daß jeder Schlitz
entsprechend dem Schlitz (19) eine hintere Endfalte entspre
chend der Falte (24) einer Druckplatte und eine vordere Endfal
te entsprechend der Falte (26) einer weiteren Druckplatte
aufnimmt, wobei diese Druckplatten entsprechend der Platte (9)
in Umfangsrichtung aufeinander auf der äußeren Umfangsfläche
(8) des Tragzylinders (1) folgen. Die Ausgestaltung dieser sich
wiederholenden Mittel entspricht derjenigen, die noch beschrie
ben werden wird.
Insbesondere aus Fig. 1, 2, 3A ist zu entnehmen, daß im Inneren
der Bohrung (11) eine um die Achse (15) bezüglich des Tragzy
linders (1) drehbare, längsgerichtete Spannstange (28) angeord
net und geführt ist, die auf einen Umfang in der Größenordnung
von 240° bezüglich der Achse (15) begrenzt ist und eine äußere,
bezüglich der Achse (15) zylindrische Umfangsfläche (29) auf
weist, deren Durchmesser im wesentlichen identisch mit
der inneren Umfangsfläche (13) der Bohrung (11) ist, so daß
sich zwischen den Flächen (13 und 29) ein führender Gleitkon
takt zur relativen Drehung um die Achse (15) einstellt. Die
Spannstange (28) ist im übrigen über etwa 120° mit einer in
Längsrichtung verlaufenden Abflachung (30) versehen, deren Ge
stalt noch im Detail beschrieben werden wird, und die in etwa
in allen möglichen Ausrichtungen, die die Stange im Innern der
Bohrung (11) unter normalen Gebrauchsbedingungen durch Verdre
hen um die Achse (15) einnehmen kann, in etwa den Schlitz (19)
verlängert.
Die Spannstange (28) erstreckt sich über die gesamte Längsab
messung des Tragzylinders (1) und besitzt auf ihrer gesamten
Längsabmessung eine innere, längsgerichtete Aussparung (31) im
Bereich der Achse (15) mit rechteckigem Querschnitt, in welcher
koaxial eine längsgerichtete Torsionsstange (32) aufgenommen
wird, deren Querschnitt ebenfalls rechteckig ist und deren bei
den Enden im Bereich der Querflächen (4 und 5) des Tragzylin
ders (1) mittels Lagern (33) gehalten sind, die fest auf den
betreffenden Querflächen des Tragzylinders montiert sind. Die
Anordnung der Torsionsstange (32) ist derart, daß sie die
Spannstange (28) elastisch zur Drehung um die Achse (15) gegen
über dem Tragzylinder (1) in einer Richtung (34) belastet, die
in der unmittelbaren Nähe der Mündung (18) des Schlitzes (19)
der Richtung (10) entgegengesetzt ist bezüglich jeder Drehung
der Spannstange (28) um die Achse (15) im Innern der Bohrung
(11) unter den Bedingungen des normalen Gebrauchs.
Zwischen jedem Lager (33) der Torsionsstange (32) und der be
treffenden Querfläche (4, 5) des Tragzylinders (1) ist die
Spannstange (28) mit einem Ende versehen, mit welchem sie in
starrer Verbindung jeweils einen Hebel (35, 36) trägt.
Die beiden Hebel (35, 36) sind radial bezüglich der Achse (15),
untereinander parallel und in jeder bei normalen Gebrauchsbe
dingungen gegebenen Ausrichtung der Spannstange (28) annähernd
lotrecht zur Ebene (17) ausgerichtet, derart, daß sie jeweils
ein Ende in der Längsverlängerung der Bohrung (12) aufweisen,
jeweils gegenüber der Querfläche (4) und der Querfläche (5) des
Tragzylinders (1). Einstellbare Anschläge (37), die auf den
Querflächen (4, 5) des Tragzylinders (1) unmittelbar stromab
wärts von dem Schlitz (19) angeordnet sind, arbeiten derart mit
den Hebeln (35, 36) zusammen, um eine Drehbewegung der Spann
stange (28) um die Achse (15) im Innern der Bohrung (11) in
Richtung (34) eine einstellbare Grenze zu geben, die einer
Position eines längsgerichteten, geradlinigen Anschlags (38)
entspricht, den das Ende der äußeren Umfangsfläche (29) in
Richtung (34) zu der Mündung (18) des Schlitzes (19) in der
Bohrung (11) bildet, d. h. zwischen den Übergängen der stromauf
wärtigen Flanke und der stromabwärtigen Flanke des Schlitzes
(19) mit dem Innenumfang (13) der Bohrung (11) derart, daß eine
Zone der äußeren Umfangsfläche (29) die unmittelbar diesem
Anschlag (38) benachbart ist, gegenüber von dem Schlitz ange
ordnet wird, wie es in der Fig. 1 gezeigt ist. Diese Position
ergibt sich ebenso aus Fig. 14.
Aus dieser Endausrichtung kann die Spannstange (28) um die
Achse (15) in eine Richtung entgegen der Richtung (34) im
Innern der Bohrung (11) drehen, was die Hebel (35, 36) von den
Anschlägen (37) löst, und zwar in Richtung zu der Achse (2) des
Tragzylinders (1), was ein Ansteigen der Spannung der Torsions
stange (32) herbeiführt.
Eine Begrenzung des Drehens der Spannstange (28) im Inneren der
Bohrung (11) entgegen der Richtung (34) wird mittels einer
längsgerichteten, profilierten Stange (39) bewirkt, die im
Innern der Bohrung (12) angeordnet ist und die in Längsrichtung
den Tragzylinder (1) von einer bis zur anderen der Querflächen
(4, 5) derart durchdringt, daß die profilierte Stange (39) im
Bereich der Querflächen (4, 5) fest mit den Hebeln (35, 36)
verbunden ist.
In Fig. 11, die die Stange (39) entgegen der Richtung (34) in
einer Anschlagstellung gegen die innere Umfangsfläche (14) der
Bohrung (12) zeigt, sieht man, daß diese Stange (39) entgegen
der Richtung (34) mittels einer äußeren, zu einer Längsachse
(41) zylindrischen Umfangsfläche (40) begrenzt ist, die in der
in Fig. 1 dargestellten Position auf der gleichen Seite wie der
Schlitz (19) bezüglich einer Längsebene (42) angeordnet ist,
die lotrecht zur Ebene (17) verläuft und die durch die Achsen (14 und 16)
definiert ist, so daß diese Achse (41) in der in
Fig. 11 dargestellten Endposition mit der Achse (16) zusammen
fällt. In Bezug auf diese Achse (41) besitzt die äußere Um
fangsfläche (40) einen mit dem Durchmesser der inneren Umfangs
fläche (14) der Bohrung (12) bezüglich der Achse (16) identi
schen Durchmesser mit einer Winkelerstreckung in der Größenord
nung von 100°, die gleichmäßig beidseits einer Symmetrielängs
ebene (47) der profilierten Stange (39) verteilt ist, die durch
die Achse (41) verläuft und sich in einer zur Ebene (17)
parallelen Längsebene (43) befindet und die durch die Achse
(16) in der in Fig. 11 dargestellten Position der profilierten
Stange (39) verläuft.
Die profilierte Stange (39) kann sich durch Drehen um die Achse
(15) im Innern der Bohrung (12) in durch die Spannstange (28)
geführter Weise zwischen der in Fig. 1 dargestellten, durch An
schlagen der Hebel (35 und 36) gegen die einstellbaren Anschlä
ge (37) in Richtung (34) begrenzten Position und der in Fig. 11
dargestellten Position hin- und herbewegen, in welcher die Achse
(41) mit der Achse (16) zusammenfällt und die äußere Umfangs
fläche (40) sich entgegen der Richtung (34) auf der inneren
Umfangsfläche (14) der Bohrung abstützt, indem sie sich örtlich
gegen diese innere Umfangsfläche (14) anlegt, was für die
Spannstange (28) einer anderen Endausrichtung bezüglich der
Achse (15) im Inneren der Bohrung (11) entspricht. Die zwei so
definierten Endausrichtungen der Spannstange (28) sind winkel
mäßig gegeneinander nur um wenige Grad bezüglich der Achse (15)
versetzt, beispielsweise in der Größenordnung von 10°.
In Richtung (34) ist die profilierte Stange (39) mit drei äuße
ren, ebenen Flächen (44, 45, 46) begrenzt. Die bezüglich der
Ebene (47) symmetrische Fläche (45) geht jeweils in die Flächen
(44 und 46) über, die symmetrisch zu der Ebene (47) angeordnet
sind und die im übrigen an die äußere Umfangsfläche (40) an
schließen.
Die Flächen (44, 45, 46) sind in einer für einen Fachmann
leicht bestimmbaren Weise derart dimensioniert, daß zwischen
ihnen und der inneren Umfangsfläche (14) der Bohrung (11) in
Richtung (34) ein Spalt (48) mit konstantem Querschnitt be
steht, der sich über die gesamte Längserstreckung des Tragzy
linders (1) zwischen den Querflächen (4 und 5) erstreckt.
Der Spalt (48) enthält einen aufblasbarem Balg (49), der sich
praktisch über die gesamte Länge des Tragzylinders (1) zwischen
den Querflächen (4 und 5) erstreckt und der auf der profilier
ten Stange (39) verankert ist, beispielsweise durch Eingriff
einer außen an dem Balg (49) angebrachten Längsrippe (50), die
in eine in der Fläche (45) der profilierten Stange (39) entlang
der Symmetrieebene (47) angebrachte Längsrille (51) eingreift,
wobei die Symmetrieebene in gleicher Weise eine Symmetrieebene
für den Spalt (48) und den Balg (49) bildet. Die Verankerung
der Längsrippe (50) in der Längsrille (51) wird durch eine
geeignete Gestaltung ihrer Querschnitte sichergestellt, die mit
einem Schwalbenschwanzquerschnitt vergleichbar ist.
Selbstverständlich können auch andere Arten der Befestigung des
Balges an der profilierten Stange (39) gewählt werden,
insbesondere ein Verkleben.
Der Balg (49) bildet ein einfaches Antriebsmittel, das es er
möglicht, die Spannstange (28) von ihrer in Fig. 1 dargestell
ten Ausrichtung mittels Aufblasen mit einem bezüglich des Umge
bungsdruckes unter Überdruck stehenden Fluids zu überführen,
insbesondere mittels Druckluft. Dabei entsteht ein Anstieg der
elastischen Beanspruchung der Torsionsstange (32), die bestrebt
ist, die Spannstange (28) in ihrer in Fig. 1 dargestellte Aus
richtung zurückzuführen, wobei ein Entleeren des Balges hervor
gerufen wird, wenn sich diesem nichts entgegenstellt.
Um eine temporäre Zufuhr von Druck-Fluid, insbesondere Druck
luft, zu dem Balg (49) herbeizuführen und um für den Rest der
Zeit den Atmosphärendruck im Balg (49) vorzusehen, sind Mittel
vorgesehen, die in Verbindung mit Fig. 8A, 8B, 9, 9A, 9B be
schrieben werden, von welchen Fig. 9 eine Ansicht des Aufbaus
eines pneumatischen Schaltkreises darstellt.
Mit (52) ist eine Quelle eines Druck-Fluids bezeichnet, die von
dem Gehäuse (3) der Maschine aufgenommen wird, bei dem Ausfüh
rungsbeispiel ein Luftkompressor, der mit einem Druckluftre
servoir ausgerüstet ist, wie es für den Fachmann bekannt ist.
Die Quelle (52) ist geeignet, Druckluft einer Leitung (53) zu
zuführen, die zu einem Versorgungsanschluß (54) führt, der
ebenfalls von dem Gehäuse (3) der Maschine getragen wird und
der in Längsrichtung koaxial bezüglich des Lagerzapfens (7) des
Tragzylinders (1) angeordnet ist. In der Leitung (53) ist ein
Ventil (55) angeordnet, das es in alternativer Weise gesteuert
gestattet, die Leitung (35) entweder mit der Quelle (52) eines
Druck-Fluids oder mit einem Auslaß (56) zu verbinden, der in
die Umgebungsluft mündet, wenn das Druck-Fluid Druckluft ist,
wie es dargestellt ist.
Die Gestaltung des Versorgungsanschlusses (54) und sein Zusam
menwirken mit dem Lagerzapfen (7) ergeben sich in weiteren
Einzelheiten aus Fig. 8A und 8B, die zeigen, daß anstelle eines
Anschließens einer Drehkupplung an den Lagerzapfen (7), wodurch
eine fluidische Dauerverbindung sichergestellt wird, wie es
üblich ist, wenn eine sich um eine feste Achse drehende Vor
richtung ausgehend von einer stationären Quelle versorgt wird,
der Versorgungsanschluß (54) teleskopisch ist und nur eine
dichte fluidische Verbindung mit dem Lagerzapfen (7) herstellt,
wenn diese benötigt wird, um Druck-Fluid, insbesondere Druck
luft, dem in der Bohrung (12) angeordneten Balg (49) zuzuführen.
Wie es insbesondere in Fig. 8A und Fig. 8B dargestellt ist, ist
der Versorgungsanschluß (54) als ein einfaches Stellglied aus
gelegt.
Er weist einen rohrförmigen Körper (57) auf, der entlang der
Achse (2) gegenüber dem Lagerzapfen (7) des Tragzylinders (1)
angeordnet ist und der fest an dem Gehäuse (3) der Maschine an
gebracht ist, beispielsweise durch eine zu einem Ende einer
Leitung (58) koaxialen Verschraubung, die die Leitung (53) in
unmittelbarer Nähe des Anschlusses (54) begrenzt.
Bei beliebiger äußerer Form besitzt der rohrförmige Körper (57)
eine innere, zur Achse (2) zylindrische Umfangsfläche (59), die
sich einerseits in Längsrichtung in Richtung zu dem Rohr (58)
und unter Zwischenschalten einer koaxialen Kammer (60) an ein
koaxiales Gewinde (61) an, das auf das Rohr (58) schraubbar
ist, und andererseits in Längsrichtung gegenüber diesem Rohr
(58) über eine zur Achse (2) koaxiale und zur Leitung (58)
gewandte Ringschulter (62) an eine weitere innere, zur Achse
(2) zylindrische Umfangsfläche anschließt, die einen geringeren
Durchmesser als die innere Umfangsfläche (59) aufweist und die
in Richtung zu dem Lagerzapfen (7) zur Umgebungsluft mündet.
Im Inneren des Körpers (57) ist ein rohrförmiger Kolben (64)
angeordnet, der vollständig entlang der Achse (2) mit einem
Kanal (65) durchdrungen ist, der eine ständige fluidische Ver
bindung mit der Leitung (53) bildet und der beispielsweise eine
zur Achse (2) zylindrische innere Umfangsfläche (66) mit einem
gegenüber dem Durchmesser der inneren Umfangsfläche (63) klei
neren Durchmesser aufweist.
Sowohl auf der der dem Rohr (58) zugewandten als auch der abge
wandten Seite endet die innere Umfangsfläche (66) in ebenen
Stirnflächen (67, 68), die ringförmig zur Achse (2) verlaufen.
Die beiden Stirnflächen (67 und 68) sind gegenseitig in einem
Längsabstand angeordnet, der größer ist als die summierte Länge
der inneren Umfangsflächen (59 und 63) des Körpers (57) und der
geeignet ist, die Funktion zu gestatten, die nachstehend be
schrieben wird.
Jede der Stirnflächen (67, 68) verbindet die innere Umfangs
fläche (66) mit jeweils einer äußeren, zur Achse (2) zylindri
schen Umfangsfläche (69, 70). Die äußere Umfangsfläche (69),
die den Kolben (64) in Richtung des Entfernens von der Achse
(2) in dem dem Rohr (58) zugewandten Bereich begrenzt, besitzt
einen Durchmesser, der leicht geringer als derjenige der inne
ren Umfangsfläche (59) des Körpers (57) ist, mit welcher sie
dicht über eine zur Achse (2) ringförmige Dichtung (21) ver
bunden ist. Die äußere Umfangsfläche (70) besitzt einen Durch
messer, der leicht geringer als derjenige der inneren Umfangs
fläche (63) jedoch in der Nähe von dieser derart ist, daß sich
eine gegenseitige Gleitführung entlang der Achse (2) einstellt,
die einerseits zwischen den Flächen (69 und 59) mit Hilfe der
Dichtung (71) eine Dichtungsfunktion und andererseits zwischen
den Flächen (70 und 63) keine Dichtungsfunktion aufweist.
Die äußeren Umfangsflächen (69 und 70) sind miteinander im
Innern des Körpers (57) mittels einer ebenen, zur Achse (2)
ringförmigen Schulter (72) verbunden, der derart in Längsrich
tung der Schulter (62) des Körpers (57) gegenüberliegt, daß ein
ständiger Längsabstand unter den normalen Funktionsbedingungen
bestehen bleibt, einerseits weil die äußere Umfangsfläche (69)
eine Längsabmessung aufweist, die deutlich geringer als die
Längsabmessung der inneren Umfangsfläche (59) ist, und anderer
seits weil eine zur Achse (2) koaxiale Schraubenfeder (73) vor
handen ist, die um die äußere Umfangsfläche (70) zwischen die
ser und der inneren Umfangsfläche (59) gewickelt ist und die
zwischen den Schultern (72 und 62) in Längsrichtung zusammen
drückbar ist.
Bei Fehlen eines Zusammendrückens der Feder (73), wie dies in
Fig. 8A dargestellt ist, liegt die Stirnfläche (67) des Kolbens
(64) bündig zu der Kammer (60) und bei maximaler elastischer
Zusammendrückung der Feder (73), wie dies in Fig. 8B darge
stellt ist, ist die Stirnfläche (67) in Längsrichtung in Rich
tung von dem Rohr (58) und der Kammer (60) hinweg versetzt, was
einerseits einer zurückgezogenen Ruheposition des Körpers (64)
in dem Körper (57) und andererseits einer aktiven, vorspringen
den Position des Kolbens (64) aus dem Körper in Richtung zu dem
Lagerzapfen (7) entspricht, mit welchem sich dann ein dichter
Kontakt mit Hilfe einer ringförmigen, zur Achse (2) koaxialen
Dichtung (74) einstellt, die fest an der Stirnfläche (68)
angebracht ist.
Ein Fachmann wird leicht verstehen, daß dann, wenn die Leitung
(53) unter Atmosphärendruck steht, der Kolben (64), der einer
seits im Bereich der Stirnfläche (67) und andererseits im Be
reich der Stirnfläche (68) dem Atmosphärendruck ausgesetzt ist
und dessen Schulter (72) jedoch mit der Feder (73) belastet
ist, seine zurückgezogene Position einnimmt, jedoch dann, bei
einer geeigneten Auslegung der Feder (73), seine vorspringende
Position erreicht, wenn die Leitung (73) mit Druckluft von der
Quelle (52) versorgt wird, die auf die Stirnfläche (67) wirkt,
während der Atmosphärendruck weiterhin auf die Stirnfläche (68)
und die Schulter (72) einwirkt. Er wird folglich diese Position
beibehalten, so lange der Druck der Druckluft von der Quelle
(52) wirkt. Dabei wird der Atmosphärendruck auf den von der
Dichtung (74) umgebenen Bereich der Stirnfläche (68) aufgrund
der fluidischen Verbindung mit dem Inneren der Leitung (63) er
setzt, während der Atmosphärendruck weiterhin auf dem Rest der
Stirnfläche (68) und die Schulter (72) wirksam ist. Der Kolben
(64) nimmt seine zurückgezogene Position wieder ein, wenn der
Atmosphärendruck in der Leitung (53) wieder eingestellt wird.
In Längsrichtung bezüglich des Anschlusses (54), d. h. genauer
der mit der Dichtung (74) versehenen Stirnfläche (68), besitzt
der Lagerzapfen (7) eine zur Achse (2) koaxiale, ebene Ringflä
che (75), die an eine Mündung (76) einer Leitung (77) an
schließt, die entlang der Achse (2) in dem Lagerzapfen (7) vor
gesehen ist und die beispielsweise innen mit einer zur Achse
(2) zylindrischen Umfangsfläche begrenzt ist, deren Durchmesser
geringfügig kleiner als derjenige der inneren Umfangsfläche (66)
des Kolbens ist, deren Durchmesser selbst derart ist, daß
ihr Querschnitt geringfügig geringer ist als der Querschnitt
der Leitung (53).
Die Leitungen (53 und 77) sind somit in eine fluidische Verbin
dung gebracht worden, so daß die Leitung (77) mit Druckluft
versorgt wird, die von der Quelle (52) kommt, wenn der Kolben
(64) seine vorspringende Position einnimmt, die in Fig. 8B dar
gestellt ist, wobei sich die Dichtung (74) dicht gegen die
Fläche (75) des Lagerzapfens (7) um die Mündung (76) der Lei
tung (77) anlegt. Wie später noch deutlich wird, stellt sich
diese dichtende Beziehung ein aufgrund einer geeigneten Betäti
gung des Ventils (55) bei einem Anhalten des Tragzylinders (1)
oder während einer kurzen Phase seiner Rotation in Richtung
(10) um die Achse (2) bei reduzierter Geschwindigkeit, wenn auf
der Umfangsfläche (8) des Tragzylinders (1) eine Druckplatte
(9) angebracht wird. Die Rotation des Tragzylinders (1) führt
somit zu einem Gleiten der Dichtung (74) auf der Fläche (75)
des Lagerzapfens (7), wobei die dichte Beziehung zwischen die
sen aufrechterhalten wird. Der Kolben (64) nimmt jedoch seine
zurückgezogene, in Fig. 8A dargestellte Position gesteuert von
einer geeigneten Position des Ventils (55) ein, wenn der Trag
zylinder (1) rotiert um zu Drucken. Die Leitung (77) ist dann
zwischen der Dichtung (74) und der frontalen Fläche (75) direkt
zur Umgebungsluft offen.
Wie Fig. 9 zeigt, erstreckt sich die Leitung (77) in das Innere
des Tragzylinders (1) und verbindet sich dort dicht mit einer
Leitung (79), die im wesentlichen bezüglich der Achse (2) radi
al verläuft und die einen Querschnitt aufweist, der dem Quer
schnitt der Leitung (77) entspricht oder geringfügig geringer
als dieser ist.
Diese Leitung (79) mündet in Längsrichtung über einen recht
winkligen Anschluß in einem Hohlraum (80) eines Querflansches
(81). Der Querflansch (81), der fest an der Querfläche (5) des
Tragzylinders (1) zwischen dieser und dem Lager (188) für das
Gehäuse (3) verbunden ist, umgibt die Achse (2) ringförmig um
den Lagerzapfen (7) und trägt fest aber einstellbar eines der
Lager der Torsionsstange (32). Der Lagerzapfen (6) ist in glei
cher Weise mit einem Querflansch (82) umgeben, der ebenfalls
eine im wesentlichen zur Achse (2) koaxiale Ringgestalt auf
weist und der fest an der gegenüberliegenden Querfläche (4) des
Tragzylinders (1) angebracht ist und der ebenso fest aber ein
stellbar das andere Lager (33) der Torsionsstange (32) trägt.
Jeder der Flansche (81, 82) definiert mit der zugehörigen Quer
fläche (4, 5) des Tragzylinders (1) eine Aufnahme (83, 84) für
jeweils einen der Hebel (35, 36), die die Spannstange (28) und
die Stange (39) zwischen den beiden Bohrungen (11, 12) verbin
den.
Wie Fig. 9A und 9B zeigen, umgibt der Hohlraum (80) eine Längs
achse (85), die wenigstens annähernd mit der Achse (16) der
Bohrung (12) übereinstimmt. Sie mündet in Richtung zu der Quer
fläche (5) des Tragzylinders (1) in einer Querfläche (86) der
Aufnahme (83), die bezüglich des Hebels (36) gegenüber der
Querfläche (5) angeordnet ist. In Richtung von der Achse (85)
hinweg ist sie durch eine innere, zur Achse (85) zylindrische
Umfangsfläche (87) begrenzt, die einen Durchmesser aufweist,
der deutlich größer ist als der Durchmesser der Bohrung (12).
Die Fläche (87) verbindet mit der Fläche (86) eine querverlau
fende, ebene Bodenfläche (88), in welcher die gekrümmte Leitung
(79) wenigstens annähernd in der Achse (85) mündet.
Der Hohlraum (80) bildet somit einen Längszylinder, in dessen
Innerem sich ein Kolben (89) bewegen kann, um einen teleskopi
schen Versorgungsanschluß (95) zu bilden, der große Analogien
mit dem Versorgungsanschluß (54) aufweist, mit welchem er mit
Hilfe der Leitungen (77 und 79) in Serie geschaltet ist, um
eine Druckluftzuführung zu dem Balg (49) sicherzustellen, wenn
der Kolben (64) seine vorspringende Position einnimmt, die in
Fig. 8B dargestellt ist.
Der Kolben (89) ist in Richtung hinweg von der Achse (85) mit
einer äußeren zur Achse (85) zylindrischen Umfangsfläche (90)
begrenzt, die einen Durchmesser aufweist, der geringer als der
Innendurchmesser (87) ist, jedoch ausreichend zu diesem be
nachbart um einen gegenseitigen Führungskontakt mit Hilfe eines
Dichtungsringes (91) zu bilden, der fest auf der äußeren Um
fangsfläche (90) angebracht ist. Der Kolben (89) wird zu dem
Boden (88) des Hohlraums (80) und zur gegenüberliegenden Seite
mit zwei ebenen Querflächen (92, 93) begrenzt, die einen gegen
seitigen Abstand aufweisen, der geringer als die Längsabmessung
der inneren Umfangsfläche (87) des Hohlraums (80) ist.
Jeder der Flächen (92 und 93) verbindet die äußere Umfangsflä
che (90) des Kolbens (89) mit einer inneren Umfangsfläche (94)
des Kolbens (89), die zylindrisch bezüglich der Achse (85) ist
und einen Durchmesser aufweist, der gleich oder im wesentlichen
gleich zu dem Durchmesser der inneren Umfangsfläche (78) der
Leitung ist, um eine den Kolben (89) durchdringende Leitung
(102) entlang der Achse (85) zu schaffen, die in dichter Bezie
hung zu den Leitungen (77 und 79) steht.
Ein Fachmann versteht leicht, daß das Einführen von von der
Quelle (52) kommender Druckluft in den Hohlraum (80) versucht
den Kolben (89) in Längsrichtung in eine aktive Position aus
diesem Hohlraum (80) herauszutreiben, wenn die Fläche (93) an
fangs Atmosphärendruck ausgesetzt ist. Sobald der Hohlraum (80)
dem Atmosphärendruck mit Hilfe der Leitungen (77 und 79) ausge
setzt ist, insbesondere wenn der Versorgungsanschluß (54) sich
in der in Fig. 8A dargestellten Position befindet, wird der
Kolben (89) für eine Rückzugsbewegung in eine Ruheposition im
Inneren des Hohlraums (80) freigegeben, da seine Fläche (93)
mit einem über dem Atmosphärendruck liegenden Druck belastet
ist - zuerst nur in der Mitte und dann insgesamt - aufgrund der
noch zu beschreibenden Bedingungen.
Um zeitweise mit dem teleskopischen Versorgungsanschluß (95)
zusammenzuarbeiten, der mittels des Hohlraums (80) des Flan
sches (81) und des Kolbens (89) gebildet ist, ist der Balg (49)
mit einem Anschluß (96) versehen, der von einem Teil gebildet
wird, das in der Achse (41) fest auf dem Hebel (36) angeordnet
ist, der im übrigen starr die profilierte Stange (39) und mit
deren Hilfe den Balg (49) trägt.
Der Anschluß (96) besitzt gegenüberliegend der Fläche (93) des
Kolbens (89) eine zur Achse (41) ringförmige, ebene Querfläche
(97), die in eine innere, zur Achse (41) zylindrische Umfangs
fläche (98) übergeht und den Anschluß (96) durchdringt, um fest
mit einer gegenseitigen Dichtung, beispielsweise eines zur Ach
se (41) koaxialen Dichtungsringes (99), ein Rohr (100) zum Auf
blasen und Entlüften des Balges aufzunehmen, das einen Durch
trittsquerschnitt aufweist, der im wesentlichen mit dem der
Leitung (102) identisch ist. Alle geeigneten Durchgänge sind im
Innern der profilierten Stange (39) angebracht, um das Rohr
(100) in nicht dargestellter, jedoch für einen Fachmann leicht
verständlicher Weise aufzunehmen.
In Richtung hinweg von der Achse (41) schließt die Fläche (97)
des Anschlusses (96) an einen über die Fläche (97) vorspringen
den Rand (101) an, der eine zur Achse (41) ringförmige Form
aufweist und dessen Durchmesser derart ist, daß unabhängig da
von, welche Position die profilierte Stange (39) im Innern der
Bohrung während der normalen Funktionsbedingungen einnimmt, die
Leitung (102) des Kolbens innerhalb des Randes (101) mündet.
Eine für diese Funktion geeignete Abmessung des Randes (101)
liegt innerhalb der normalen Fähigkeiten eines Fachmanns.
In Richtung zu der Fläche (93) ist der Rand (101) mit einer
ebenen Kante (103) begrenzt, gegen welche sich die Fläche (93)
des Kolbens flach und dichtend anlegt, wenn von der Quelle (52)
kommende Druckluft den Kolben (89) aus dem Hohlraum (80) aus
treibt. Der Rand (101) bildet somit gleichzeitig eine Dichtung
und einen Anschlag, der sich dem Kolben (89) entgegenstellt,
daß dieser nicht aus dem Hohlraum (80) so weit ausgetrieben
werden kann, um seine Dichtung mit Hilfe des Dichtungsringes
(91) zu verlieren, wodurch eine kontinuierliche Übertragung für
Druckluft von der Quelle (52) mit Hilfe des dann seinen Zustand
nach Fig. 8B einnehmenden Versorgungsanschlusses (54) und des
dann seine Position nach Fig. 9A einnehmenden Versorgungsan
schlusses (95) erreicht wird, so daß der Balg (49) aufgeblasen
wird. Der Kolben (89) ist dabei dem Druck der von der Quelle
(52) kommenden Druckluft auf seiner gesamten Fläche (92) und
auf dem innerhalb des Randes (101) liegenden Teil seiner Fläche
(93) ausgesetzt, während der außerhalb des Randes (101) liegen
de Teil der Fläche (93) dem Atmosphärendruck ausgesetzt bleibt,
so daß die Position des Kolbens (89) während des Aufblasens
beibehalten bleibt. Das Aufblasen ist mit einer gewissen Verla
gerung der profilierten Stange (39) im Inneren der Bohrung (12)
begleitet, da jedoch der Rand mit seiner Kante (103) auf der
Fläche (93) des Kolbens (89) gleitet, wird die gegenseitige
Dichtheit aufrechterhalten, wobei die fluidische Verbindung
zwischen der internen Leitung (102) des Kolbens (89) und dem
Rohr (100) des Balges (49) aufgrund der bereits erwähnten Di
mensionierung des Randes (101) bestehen bleibt.
Wenn die Verbindung zwischen der Leitung (53) und der Quelle
(52) unterbrochen und die Leitung (53) anschließend mit dem
Auslaß (56) verbunden wird, nimmt der Versorgungsanschluß (54)
seine in Fig. 8A dargestellte Position unter der Wirkung der
Feder (73) ein, so daß der Hohlraum (80) mit der freien Luft
verbunden wird, d. h. die Fläche (92) des Kolbens (89) wird dem
Atmosphärendruck ausgesetzt. Seine Fläche (93) dagegen, die
ebenfalls in der Zone außerhalb des Randes (101) dem Atmosphä
rendruck ausgesetzt ist, ist innerhalb des Randes (101) dem
während des vorausgegangenen Aufblasens innerhalb des Balges
(49) erzeugten Überdruck ausgesetzt. Dieser Überdruck treibt
den Kolben (89) ins Innere des Hohlraums (80), so daß zwischen
der Kante (103) des Randes (101) und der Fläche (93) ein Spalt (104)
entsteht, der das Entweichen von in dem Balg (49) enthal
tener Druckluft zum Inneren der Aufnahme (83) ermöglicht, die
nicht dargestellte Austrittsöffnungen mit der Atmosphäre ver
binden. Der Balg (49) entleert sich somit so weit wie die
Torsionsstange (32), die in Richtung (34) auf die Spannstange
(28) über die Hebel (35, 36) wirkt, versucht, die profilierte
Stange (39) im Sinne eines Zusammendrückens des Balges (49) im
Innern der Bohrung (12) zu verlagern.
Die teleskopischen Versorgungsanschlüsse (54 und 95) bieten
sich insbesondere bei einer zeitweisen Zufuhr von Druckluft zu
dem Balg (49) an. Sie können auch andere Anwendungen finden,
insbesondere in dem Fall mit anderen Fluiden als Druckluft, wo
bei die Natur dieser Fluide einschließen könnte, daß das Aus
treten nicht in die Umgebungsluft, sondern in ein Reservoir mit
niedrigem Druck erfolgt, aus welchem die Quelle (52) für das
Druckmedium versorgt werden könnte.
Bei der beschriebenen Vorrichtung hat das zeitweise Aufblasen
des Balges (49) den Zweck, das Einhaken oder das Aushaken der
hinteren Endfalte (26) einer Druckplatte (9) zu gestatten, die
im übrigen mit ihrer vorderen Endfalte (24) auf einer Nase
gehalten ist, wobei das Entlüften des Balges (49) das Halten
der aufgewickelten Druckplatte (9) in gespanntem Zustand auf
der Außenfläche (8) des Tragzylinders (1) insbesondere während
des Druckvorganges sicherstellt.
Andere Mittel könnten jedoch für diesen Zweck benutzt werden,
von denen ein Ausführungsbeispiel in Fig. 15, 16, 16A, 16B dar
gestellt worden ist.
Diese Figuren stellen ein Stellglied (105) dar, das dazu be
stimmt ist, die aus der profilierten Stange (39) und dem Balg
(49) gebildete Baugruppe zu ersetzen.
Dieses Stellglied (105) enthält einen steifen Körper (106), der
dazu bestimmt ist, in einer Längserstreckung in der Bohrung
(12) angeordnet zu werden und mit den Hebeln (35 und 36) ver
bunden zu werden, um letztere fest miteinander durch nicht dar
gestellte aber für einen Fachmann leicht verwirklichbare Mittel
starr miteinander zu verbinden.
Der Körper (106) ist rohrförmig und besitzt innere und äußere,
zur Achse (41) zylindrische Umfangsflächen (107 und 108), wenn
man sich auf seine Montagelage bezüglich der Hebel (35 und 36)
bezieht. Die äußere Umfangsfläche (108) besitzt einen kleineren
Durchmesser als die innere Umfangsfläche (14) der Bohrung (12),
um die Möglichkeiten der Verschiebbarkeit in deren Innerem auf
rechtzuerhalten, die in bezug auf die profilierte Stange (39)
beschrieben worden sind und die einer Rotation um die Achse
(15) der aus der Spannstange (28), der profilierten Stange (39)
und den zwei sie gegenseitig verbindenden Hebeln (35, 36) ge
bildeten Anordnung entspricht.
Mit seiner inneren Umfangsfläche (107) begrenzt der Körper
(106) eine Längsaussparung (109), die einen aufblasbaren Balg
(110) umschließt, der insgesamt mit dem Balg (49) vergleichbar
ist. Dieser Balg (110) ist an einem Ende in unmittelbarer Nähe
des in der Zeichnung nicht dargestellten Hebels (35) mittels
eines in den Körper (106) eingeschraubten Stopfens (111) ver
schlossen, während sein anderes Ende sich dicht an ein Teil
(112) anschließt, das in das andere Ende des rohrförmigen Kör
pers (106) im Bereich des Hebels (36) eingeschraubt ist und
das fest den Anschluß (96) aufnimmt, der eventuell zu diesem
Zweck in seinen der Bohrung (12) zugewandten Teilen in einer
für den Fachmann leicht vorstellbaren Weise modifiziert ist.
Entlang einer Mittelebene, die entsprechend der bereits be
schriebenen Mittelebene (47) ausgerichtet ist und für die das
Bezugszeichen 47 beibehalten wurde, ist der Körper auf der
gleichen, in Richtung (34) bezüglich der Achse (15) gewandten
Seite mit mehreren länglichen Fenstern (113) durchbrochen, die
untereinander identisch und in gleichen Längsabständen ver
teilt angeordnet sind. Als Beispiel sind sechs derartiger Fen
ster (113) dargestellt, wobei jedoch darauf hingewiesen wird,
daß auch eine andere Anzahl verwirklicht werden kann.
In jedem dieser Fenster (113) ist radial zur Achse (41) glei
tend ein Einsatz (114) angeordnet, der sich im Innern des
rohrförmigen Körpers (106) auf dem aufblasbaren Balg (110) ab
stützt.
Ein Fachmann wird leicht verstehen, daß dann, wenn der Balg
(110) unter den identischen Bedingungen zum Aufblasen des Bal
ges (49) aufgeblasen wird, die Einsätze (114) nach außen aus
dem Körper (106) ausgetrieben werden, wie dies in Fig. 16B dar
gestellt ist. Dies verschiebt den Körper (106) im Innern der
Bohrung (12) und ruft eine Rotation der Spannstange (28) entge
gen der Richtung (34) mit einem Ansteigen der Belastung der
Torsionsstange (32) hervor, bis der Körper (106) sich entgegen
der Richtung (34) am Innern der Bohrung (12) abstützt. Danach,
unter den gleichen zu den in Verbindung mit dem Balg (49) be
schriebenen Bedingungen, wird der Balg (110) entlüftet, wie
dies in Fig. 16A gezeigt ist. Die Torsionsstange (32), die eine
Rotation der Spannstange (28) in Richtung (34) im Innern der
Bohrung (11) hervorruft, ruft ein Zurückziehen der Einsätze
(114), die sich gegen die innere Umfangsfläche (14) der Bohrung
(12) abstützen, in den Körper (106) hervor, bis sich die Hebel
(35 und 36) gegen die einstellbaren Anschläge (37) anlegen.
Selbstverständlich können auch alle anderen Stellglieder, ins
besondere, jedoch nicht ausschließlich, einfache pneumatische,
von dem Tragzylinder (1) getragene Stellglieder in Verbindung
mit einer zweitweisen Zuführung von Druckmedium, beispielsweise
Druckluft, mit den bereits beschriebenen Mitteln eingesetzt
werden, um alternativ die Spannstange in eine Ausrichtung ent
sprechend der Möglichkeit zum Einhaken oder Aushaken der hinte
ren End-Falte einer Druckplatte vorzusehen, oder eine Ausrich
tung, die diese aufgewickelte Druckplatte in einem gespannten
Zustand auf der äußeren Umfangsfläche (8) des Tragzylinders
(1) hält. Dies kann mit Hilfe von von der Spannstange (28) ge
tragenen Mitteln geschehen, die insbesondere in bezug auf Fig.
1, 2, 3A beschrieben werden, wobei ihre Funktion der in bezug
auf Fig. 3B, 4 bis 7, 10 bis 14 und in einer Variante in bezug
auf Fig. 17A, 17B beschrieben wird.
Diese Mittel sind teilweise fest und teilweise lösbar an der
Längsabflachung (30) der Spannstange (28) angebracht und ent
halten insbesondere eine Vielzahl von flachen, länglichen,
untereinander identischen und gleichmäßig über die Länge der
Spannstange (28) verteilten Blattfedern (115), die lösbar an
der Abflachung (30) der Spannstange (28) gehalten sind.
Die Abflachung (30) ist in Richtung (10) vor der Achse (15) an
geordnet und weist in allen Ausrichtungen der Spannstange (28)
bei den normalen Betriebsbedingungen, insbesondere in den End
ausrichtungen, vor der Achse (15) entgegen der Richtung (10).
Die Abflachung (30) besitzt zwei ebene, gleich ausgerichtete
Teile, zwischen welchen die Aufnahme (31) der Torsionsstange
(32) mündet, d. h. ein Teil (116) liegt bezüglich der Aufnahme
(31) auf der gleichen Seite wie der Anschlag (38), zu welchem
der Teil (116) in Richtung zu der Achse (15) zurückgesetzt ist.
Mit diesem Anschlag (38) ist der Teil (116) mittels einer eben
en Längsschulter (117) verbunden. Ein Teil (118) der Abflachung
ist zwischen der Aufnahme (31) und einer weiteren Längsschulter
(119) angeordnet, die diesen Teil (118) mit einem Längsanschlag
(120) verbindet, der das Ende der äußeren Umfangsfläche (29)
der Spannstange (28) entgegen der Richtung (34) bildet.
Die Teile (116 und 118) der Abflachung (30) sind parallel zu
einer gemeinsamen nicht bezeichneten geometrischen Ebene ange
ordnet, die durch die Anschläge (38 und 120) und parallel zu
der Achse (15) verläuft. Bezüglich dieser Ebene ist der Teil (116)
vorteilhaft gegenüber dem Teil (118) zur Achse (15) hin
zurückgesetzt. Gegenüber dieser Ebene besitzt der Teil (116)
eine in Richtung (34) vorspringende Nase (185), die von der
Schulter (117) und der äußeren Umfangsfläche (29) der Spann
stange (28) gebildet wird und deren Anschlag (38) das Ende in
Richtung (34) bildet.
Auf dem Teil (118) sind in gleicher Anzahl wie Blattfedern
(115) Platten (121) angebracht, die flach über ihre gesamte
Länge auf dem Teil (118) der Abflachung (30) ruhen und die in
zwei äußeren Endbereichen (122) die Aufnahme der Torsionsstange
überdecken, wobei sie bis in den Bereich des Teils (116) rei
chen. In einem Zwischenbereich (123), zwischen den beiden End
bereichen (122) überdecken die Platten teilweise die Aufnahme
(31), ohne bis zu dem Teil (116) zu reichen.
Die Platte (121) wird von zwei längsgerichteten, zueinander und
zu der Achse (15) parallelen Hauptflächen begrenzt, von denen
nur die der Achse (15) abgewandte Fläche (124) beschrieben
wird. Die Form der anderen Fläche, mit welcher die Platte (121)
eben auf dem Teil (118) der Abflachung (30) ruht, wie bereits
vorstehend angegeben wurde, leitet sich über den Parallelismus
von der Form dieser Fläche (124) ab.
Aufgrund einer geeigneten Dimensionierung liegt die Fläche
(124) der Platte (121) im wesentlichen in einer gemeinsamen
Ebene mit den Anschlägen (38 und 120) und schließt an diesen
Anschlag (120) über die gesamte Längserstreckung der Platte
(121) mit einem geradlinigen Längsrand (125) an. In den End
bereichen (122) schließt die Fläche (124) in Richtung (126)
von dem Anschlag (120) zu dem Anschlag (38) jeweils mittels
eines Längsrandes (127) an den Teil (116) der Abflachung (30)
jeweils mittels eines ebenen, rechteckigen Längsabschnittes
(129) an, der etwa um 45° bezüglich dem übrigen Teil der Fläche
(124) derart ausgerichtet ist, daß er sich in Richtung (126)
stetig dem Teil (116) der Abflachung annähert. In dem
Zwischenbereich (123) verläuft die Fläche (124) mit einem in
der gleichen Ebene des Teils (116) der Abflachung (30) ange
ordneten Längsrand (128) in Richtung zur Aufnahme (31) der Tor
sionsstange (32) mittels eines ebenen, rechteckigen Längsab
schnittes (130), der die gleiche Ausrichtung wie die Abschnitte
(129) aufweist, um sich stetig der Aufnahme (31) anzunähern.
In Längsrichtung ist die Fläche (124) mit Querrändern (131) der
Platte (121) begrenzt, die wechselseitig den Rand (125) und
einen Rand (127) verbinden. Die Fläche (124) ist ferner mittels
Querrändern (132) der Platte (121) begrenzt, die jeweils einen
Rand (127) mit einem U-förmigen Einschnitt (133) verbinden, der
annähernd mit dem Ende der Aufnahme (31) der Torsionsstange
(32) in Richtung (175) entgegen der Richtung (126) zusammen
fällt. Die U-förmigen Einschnitte (133) verbinden jeweils den
Rand (132) mit einem Querrand (134) der Platte (121), der an
den Rand (128) anschließt und dadurch den Abschnitt (130) in
Längsrichtung begrenzt.
Funktionell kann die Platte (121) als einteiliges Teil mit der
Spannstange (28) betrachtet werden, auf welcher sie mit der
gleich wie die Teile (116 und 118) der Abflachung (30) ausge
richteten Fläche (124) und mit den Anschlägen (38 und 120) eine
Abflachung bildet, die örtlich unterbrochen ist, d. h. zwischen
den Querrändern (132) der Endbereiche (122) und entlang des An
schlages (38), den man ebenfalls als von der Spannstange (28)
selbst dargestellt betrachten kann.
Die Platte (121) ist an dem Teil (118) der Abflachung (30), an
welchem sie flach anliegt, mittels Schrauben (135) befestigt,
hier drei in dem Zwischenbereich (123) und eine in den Endbe
reichen (122). Die Schrauben (135) sind jeweils in einer Achse
(136) lotrecht zu dem Teil (118) der Abflachung (30) einge
schraubt. Die Achsen (136) sind in der gleichen, zur Achse (15)
parallelen Ebene angeordnet und gleichmäßig in Längsrichtung
verteilt. Fünf dieser Schrauben sind als nicht beschränkendes
Beispiel dargestellt, wobei selbstverständlich andere Anzahlen
gewählt werden können.
Jede dieser Schrauben (135) besitzt einen dem Teil (118) der
Abflachung (30) gegenüberliegenden Kopf (137). In den Endzonen
(122) stützen sich die Köpfe direkt auf der Fläche (124) der
Platte (121) ab. In den Zwischenbereichen (123) stützen sich
die Köpfe (137) nicht direkt auf der Platte (121) ab, sondern
unter Zwischenfügen einer flachen Leiste (138) einer Blattfeder
(139), die eine noch später erläuterte Form aufweist. Die Lei
ste (138) ist in Kontakt mit den Köpfen (137) der betreffenden
Schrauben und Zwischenscheiben (140). Die Zwischenscheiben
(140) besitzen in Längsrichtung der Achse (136) für alle be
treffenden Schrauben (135) die gleiche Dicke, um zwischen der
Leiste (138) der Blattfeder (139) und der Fläche (124) der
Platte (121) in dem Bereich (123) eine längsgerichtete Führung
(141) zu bilden, die in Richtung parallel zu den Achsen (136)
der Schrauben (135) eine konstante Weite aufweist, d. h. lotrecht
zu der Leiste (138) und der Fläche (124) der Platte (121) in
dem Zwischenbereich (123). Diese Weite ist etwa gleich und
praktisch etwas größer als eine vorgegebene, konstante Dicke
der Blattfeder (115).
In Längsrichtung ist die Blattfeder (139) von Querrändern (142)
begrenzt, die zueinander in Längsrichtung einen Abstand aufwei
sen, der zwischen den Abständen zwischen den Querrändern (134)
der Platte (121) und den Querrändern (132) dieser Platte (121)
liegt, so daß die Querränder (142) den U-förmigen Einschnitten
(133) der Platte (121) gegenüberliegend angeordnet sind.
In Richtung (175) entgegen der Richtung (126) ist die Blattfe
der (139) mit einem Längsrand (143) seiner Leiste (138) be
grenzt. Die Lage dieses Randes (143) ist beliebig, so lange sie
eine geometrisch zylindrische Bahn um die Achse (15) mit einem
Durchmesser entsprechend der inneren Umfangsfläche (13) der
Bohrung (11) beschreibt. Dies gilt in gleicher Weise auch für
die Köpfe (137) der Schrauben (135). Dieser Rand (143) ist zu
rückgesetzt bezüglich des Randes (125) der Platte (121) bei dem
dargestellten Ausführungsbeispiel.
In Richtung (126), dem Rand (143) gegenüberliegend, schließt
die Leiste (138) der Blattfeder (139) über eine längsgerichtete
Falte (144) an eine weitere, ebene, längsgerichtete Leiste
(145) derart an, daß sie sich progressiv in Richtung (126) von
einer die Leiste (138) verlängernden Ebene hinweg bewegt, d. h.
auch von der Abflachung (30), in dem sie etwa um 45° bezüglich
der Leiste (138) ausgerichtet ist. Die Falte (144) ist in dem
Abschnitt (123) etwa gegenüber der Verbindung zwischen dem
Abschnitt (130) der Fläche (124) der Platte (121) mit dem Rest
dieser Fläche angeordnet.
Gegenüberliegend von ihrer Verbindung mit der Leiste (138) ent
lang der Falte (144) geht die Leiste (145) selbst durch eine
etwa halbzylindrische Längsfaltung (146) um 180° in eine Leiste
(147) über, die auf der der Abflachung (30) zugewandten Seite
parallel zu ihr ist. Die Längsfaltung (146) liegt ebenfalls
innerhalb der zylindrischen Umhüllung, die durch die innere Um
fangsfläche (13) der Bohrung (11) definiert ist. In Abwesenheit
einer Verformungsspannung der Blattfeder (139), d. h. bei Fehlen
der noch zu erläuternden Blattfeder (115), liegt die Leiste
(147) in Abstand zur Leiste (146).
Die flache Leiste (147) ist annähernd lotrecht zu dem Abschnitt
(130) ausgerichtet und endet dieser direkt gegenüberliegend mit
einem Längsanschlag (148). Bei Fehlen einer elastischen Verfor
mungskraft für die Blattfeder (139) ist der Längsanschlag (148)
von dem Abschnitt (130) um einen Abstand entfernt, der
annähernd der Dicke einer Blattfeder (115) entspricht, um mit
mit einer derartigen Blattfeder zusammenzuarbeiten, um diese
auf der Abflachung (30) der Spannstange (28) mit Hilfe der
Platte (121) bei den nachstehend beschriebenen Bedingungen zu
halten.
Vorteilhafterweise ist der Anschlag selbst in nicht dargestell
ter Weise durch eine Rückfaltung der Blattfeder (139) auf das
Niveau seiner Leiste (147) definiert.
Um einerseits mit der hinteren Endfalte (26) einer Druckplatte
(9) und andererseits mit der Spannstange (28), insbesondere mit
Hilfe der jeweiligen Blattfeder (139), zusammenzuarbeiten, be
sitzt jede Blattfeder (115) eine Gestalt, die jetzt beschrieben
werden wird.
Im wesentlichen ist diese Form der Blattfeder (115) eben und
rechteckig und wird durch zwei im wesentlichen ebene, zueinan
der parallele Flächen (149, 150) definiert, die zwischen sich
die bereits erwähnte Dicke der Blattfeder (115) festlegen. Wenn
die Blattfeder (115) an der Spannstange (28) befestigt betrach
tet wird, so weisen die Flächen (149 und 150) nach hinten und
nach vorne bezüglich der Richtung (10).
Die beiden Flächen (149, 150) werden von zwei Querrändern (151)
begrenzt, die in Längsrichtung einen gegenseitigen Abstand auf
weisen, der identisch mit dem Abstand der Ränder (131) der
Platte (121) ist, mit welchen sie jeweils zusammenfallen, wenn
die Blattfeder (115) auf der Spannstange (28) montiert ist. Sie
werden darüber hinaus von zwei Längsrändern (152,153) begrenzt,
von denen eine in Richtung (175) entgegen der Richtung (126)
und die andere in Richtung (126) weisen, wenn die Blattfeder
(115) auf der Spannstange (28) montiert ist. Der Rand (152)
fällt dann mit dem Rand (125) der Platte (121) und mit dem Rand
(143) der Leiste (138) der Blattfeder (139) zusammen.
Entlang des Randes (152) sind so viel Kerben (154) wie Schrau
ben (135) angebracht, mit einer Längsaufteilung entsprechend
der der Schrauben (135) und mit einer Abmessung, die in Funk
tion von derjenigen der Köpfe (137) der Schrauben (135) und der
Abstandsscheiben (140) derart gewählt ist, daß die Blattfeder
(115) in dem auf der Spannstange (28) montierten Zustand in
einem Randbereich (155) im Innern der Führung (141) aufgenommen
wird, und daß die Kerben jeweils auf die Köpfe (137) der
Schrauben (135) in den Endbereichen (122) der Platte (121) und
auf die Abstandsscheiben (140) im Zwischenbereich (123) derart
passen, daß sie sich gegen die Köpfe (137) und die Abstands
scheiben (140) sowohl in Längsrichtung in beiden Richtungen als
auch in Richtung (175) entgegen der Richtung (126) abstützen,
wodurch die Blattfeder (115) in beiden Längsrichtungen und in
Richtung (175) entgegen der Richtung (126) bezüglich der Spann
stange (28) fixiert ist. Eine Fixierung der Blattfeder (115) in
Richtung der Achsen (136) wird im übrigen durch die Dimensio
nierung der Führung (141) in Relation zu der Dicke der Blatt
feder (115) zwischen den Flächen (149 und 150) sichergestellt.
In einem Längsbereich (156), der sich entlang des Randbereiches
(155) erstreckt und der mit dem Abschnitt (130) der Fläche
(124) der Platte (121) und mit dem Anschlag (148) der Leiste
(147) der Blattfeder (139) zusammenfällt, besitzt die Blattfe
der (115) in ihrer Fläche (149) eine Längsrille (157), der eine
Rippe (148) der Fläche (150) mit der Dicke der Blattfeder (115)
zwischen den Flächen (149 und 150) etwa entspricht. Diese Rille
(157) und diese Rippe (158) erstrecken sich über eine Dimension
in Längsrichtung, die im wesentlichen der Dimension in Längs
richtung entspricht, die die Querränder (142) der Blattfeder
(139) trennt. Diese Rille (157) und diese Rippe (158)
erstrecken sich in einer Längsabmessung zwischen den jeweiligen
Querböden (159) von Längskerben (160), die in den Querrändern
(151) der Blattfeder (115) derart angebracht sind, daß die
Rippe (158) kein Hindernis bei dem Anbringen der Blattfeder
(115) mit ihrer Fläche (150) an der Fläche (124) der Platte
(121), insbesondere in den Endbereichen (122), bildet. Im übri
gen bildet die Rippe (158) auf der Fläche (150) der Blattfeder
einen Vorsprung mit einer Dicke, die im wesentlichen dem
Abstand entspricht, der die Fläche (124) der Platte (121) von
dem Teil (116) der Abflachung (30) trennt.
In Beziehung mit der Gestalt des Abschnittes (130), der etwa
45° bezüglich des Restes der Fläche (124) der Platte (121) ge
neigt ist, werden die Rille (157) und die Rippe (158) entlang
des Randbereiches (155) der Blattfeder (115) jeweils durch
einen ebenen Längsabschnitt (161, 162) mit rechteckigem Quer
schnitt definiert und bilden einen Absatz der etwa um 45° zu
dem Rest der entsprechenden zugehörigen Fläche (149, 150) in
dem Randbereich (155) der Blattfeder (115) ausgerichtet ist.
Wenn die Blattfeder (115) mit ihrem Randbereich (155) in die
Führung (141) eingesetzt ist und sich mit den Kerben (154)
insbesondere auf den Abstandsscheiben (140) abstützt, dann ruht
der Abschnitt (162) der Rippe (158) auf dem Abschnitt (130) der
Fläche (124) der Platte (121), oder befindet sich in unmittel
barer Nähe dieses Abschnittes (130). Dann stützt sich die Lei
ste (147) der Blattfeder (139) mit ihrem Anschlag (148) flach
auf dem Abschnitt (161) ab, wobei der Anschlag (148) mit annä
hernd 90° zu dieser ausgerichtet ist. Der Anschlag (148) bildet
dann für 31605 00070 552 001000280000000200012000285913149400040 0002004428109 00004 31486 die Blattfeder (115) eine Nocke in Richtung (126), wo
durch die Blattfeder (115) bezüglich der Spannstange (28) ver
riegelt ist.
Der Übergang der Abschnitte (161, 162) zu dem Rest der Flächen
(149 und 150) in Richtung (126) geschieht jeweils über einen
Abschnitt (163, 164), deren Form so gewählt ist, daß sie sich
dieser Verriegelung nicht entgegenstellt. Die beiden Abschnitte
(163, 164) besitzen beispielsweise eine ebene, rechteckige,
längliche Gestalt und sind beispielsweise lotrecht zu den Ab
schnitten (161, 162) ausgerichtet. Folglich verlaufen sie etwa
unter 45° zu dem Rest der Flächen (149 und 150).
Vorzugsweise ist der Abschnitt (164) bezüglich des Randes (152)
der Blattfeder (115) in der gleichen Weise versetzt wie die
Schulter (117) bezüglich des Anschlages (148) der Leiste (147)
der Blattfeder (139), was die Montage jeder Blattfeder (115)
auf der Spannstange (28) von der Mündung (20) her über den
Schlitz (19) erleichtert.
Zu diesem Zweck wird die Blattfeder (115) in Verlängerung des
Schlitzes (19) außerhalb von diesem derart dargeboten, daß sein
Rand (152) in Längsrichtung ausgerichtet ist und in Richtung
(175) entgegen der Richtung (126) weist, daß jede Kerbe (154)
in Richtung (126 und 175) mit den Abstandsscheiben (140) oder
den Köpfen (137) der Schrauben (135) ausgerichtet ist, welche
sie umgreifen sollen, wie dies in Fig. 3A dargestellt ist. Vor
zugsweise nimmt die Spannstange (28) ihre in Fig. 1 dargestell
te Endausrichtung ein, die dem entlüfteten Zustand des Balges
(49) entspricht und in der die Hebel (35, 36) in Richtung (34)
an den Anschlägen (37) anliegen.
Indem die Blattfeder (115) in unmittelbarer Nähe ihres Randes
(153) gehalten und dann in Richtung (175) bezüglich des Tragzy
linders (1) verschoben wird, wird der Randbereich (115) in den
Schlitz (119) eingeführt, der der Abflachung (30) gegenüber
liegt, wodurch der Rand (152) stetig zwischen die Leiste (147)
der Blattfeder (139) und der Fläche (124) der Platte (121) in
den Endbereichen (122) eingebracht wird. Dann im Laufe der
Weiterverschiebung läuft der Rand (152) gegen die Leiste (147)
der Blattfeder (139) an, wobei die Rippe (158) der Fläche (150)
der Blattfeder (115), die bereits den Anschlag (38) über
schritten hat, sich gegenüber dem Teil (116) der Abflachung
(30) befindet, wodurch es möglich ist, die Blattfeder (115)
flach mit ihrer Fläche (150) auf die Fläche (124) der Platte
(121) in dem Bereich (122) aufzulegen. Dann, indem von Hand auf
den Rand (153) der Blattfeder (115) ein Stoß in Richtung (175)
entgegen der Richtung (126) ausgeübt wird, wie dies die Fig. 3B
zeigt, wird ein elastisches Zurückweichen der Leiste (147) der
Blattfeder (139) hervorgerufen, deren Anschlag (148) sich dann
auf der Fläche (149) der Blattfeder (115) abstützt. Bei einem
weiteren Einführen des Randbereiches (155) der Blattfeder (115)
in die Führung (141) greift die Rippe (158) der Fläche (150)
zwischen die Querränder (132) der Endbereiche (122) der Platte
(121) ein, wobei die Kerben (154) mit den Abstandsscheiben (140)
oder den Schraubköpfen (137) in Eingriff kommen, bis sie
in Richtung (175) gegen diese zum Anschlag kommen.
Dann gelangt der Anschlag (148) der Leiste (147), der bis dahin
durch das Abstützen auf der Fläche (149) der Blattfeder (115)
zurückgehalten wurde, in den Bereich der Rille (157), wodurch
er freigegeben wird und sich unter etwa 90° auf dem Abschnitt
(161) aufgrund elastischer Entspannung der Blattfeder (139)
abstützt, wodurch das Verriegeln der Blattfeder (1159) in der
Endposition erreicht wird.
Ein Randbereich, der an den Rand (153) anschließt und der rück
wärts bezüglich der Richtung (10) in der Form eines hakenförmi
gen, von der Fläche (115) vorspringenden Längsrandes (165) ge
bogen ist, fluchtet dann etwa mit der zylindrischen, geometri
schen Umhüllung um die Achse (2) der äußeren Umfangsfläche (8)
des Tragzylinders (1), wie dies in Fig. 1 in einer oberen End
position dargestellt ist.
Es ist zu sehen, daß zum Verwirklichen des Zusammenwirkens der
Kerben (154) mit den Abstandsscheiben (140) und den Schraubköp
fen (137) zum exakten Ausrichten des Randbereiches (155) der
Blattfeder (115) am Ende des Einführens in die Führung (141)
eine Hilfe mittels eines Längsanschlages der Rippe (158) gegen
die die Endbereiche (122) der Platte (121) begrenzenden Quer
ränder (132) mittels der Böden (159) der Kerben (160) gebraucht
werden kann, die deshalb in Längsrichtung untereinander einen
Abstand aufweisen, der annähernd gleich und etwas geringer als
der Längsabstand der Ränder (132) ist. Ebenso ist ein Queran
schlag der gleichen Rippe (158) mittels ihres Abschnittes (162)
in Richtung (175) auf dem Abschnitt (130) des Bereiches (123)
der Platte (121) hilfreich.
Es ist zu sehen, daß die Montage einer Blattfeder (115) auf der
Spannstange (128) ausschließlich von der Mündung (20) des
Schlitzes (19) her geschieht, d. h. keine besonderen Arbeiten im
Bereich der Spannstange (28) erfordert. Jede Ausrichtung der
Spannstange (28) um ihre Achse (15) unter den normalen Be
triebsbedingungen ist geeignet, obwohl es bevorzugt wird, daß
die Spannstange (28) zu diesem Zweck in die Ausrichtung
gebracht wird, die dem entlüfteten Balg (49) entspricht.
Dies gilt ebenso für die Demontage der Blattfeder (115), die
mit Hilfe eines in Fig. 4 dargestellten Werkzeuges gemäß einem
in Fig. 5 bis 7 dargestellten Vorgehens geschieht.
Um die Blattfeder (115) zu demontieren, ist es notwendig, den
Abschnitt (161) der Rille (147) in Richtung (126) durch Wegbe
wegen des Anschlages (148) der Blattfeder (139) zu lösen.
Zu diesem Zweck kann irgendein flaches Werkzeug zwischen die
Fläche (149) der Blattfeder (115) und die stromaufwärtige
Flanke (21) des Schlitzes (19) eingebracht werden, um einen
Druck auf die längsgerichtete, ebene Fläche der Leiste (147)
der Blattfeder (139) auszuüben, die zwischen der Falte (146)
und dem Anschlag (148) liegt. Diese Fläche bildet eine Betäti
gungsfläche für die Blattfeder (139), wodurch die Leiste (147)
elastisch in Richtung der Leiste (145) zurückbewegt wird. Wenn
der Abschnitt (161) freigegeben ist, genügt es, eine Zugkraft
in Richtung (126) auf den Rand (153) der Blattfeder (115)
auszuüben, um die Blattfeder (115) herausziehen zu können.
Da das direkte Ergreifen des Randes (153) schwierig sein kann,
wird zu diesem Zweck ein Werkzeug (166) vorgesehen, das in Fig.
4 dargestellt ist und das auch in Fig. 5 bis 7 zu sehen ist.
Dieses Werkzeug (166) dient zum gleichzeitigen Freigeben des
Abschnittes (161) sowie zum Ergreifen des hakenförmigen Randes
(165) des Randes (153) der Blattfeder (115), um deren Heraus
ziehen zu erleichtern.
Das Werkzeug (166), das in einfacher Weise aus zwei zusammenge
schweißten Plättchen hergestellt werden kann, besitzt im we
sentlichen die Form einer flachen, rechteckigen Platte, die
genügend dünn ist, um über die Mündung (20) zwischen der Blatt
feder (115) und der stromaufwärtigen Flanke (21) des Schlitzes
(19) eingeführt werden zu können, jedoch auch genügend dick
ist, um fest zu sein.
Das Werkzeug (166) weist zwei im wesentlichen ebene, zueinander
parallele Flächen (167, 168) auf, die dazu bestimmt sind, wäh
rend der Benutzung stromaufwärts und stromabwärts bezüglich der
Richtung (10) zu weisen. Das Werkzeug (166) besitzt einen ge
radlinigen Einführungsrand (169), der dazu bestimmt ist, in
Längsrichtung ausgerichtet zu werden und sich an die Fläche der
Leiste (147) der Blattfeder (139) anzulegen, um von dem Ab
schnitt (161) der Fläche (149) der Blattfeder (115) den An
schlag (148) dieser Leiste (147) zu lösen.
Der Einführungsrand (169) des in Fig. 5 bis 7 in verschiedenen
Arbeitspositionen dargestellten Werkzeugs (166) besitzt eine
Längsabmessung, die im wesentlichen dem Längsabstand zwischen
den Rändern (142) der Blattfeder (139) entspricht. Der Einfüh
rungsrand (169) schließt mit seinen beiden Enden an einen eben
falls geradlinigen Querrand (170) an, die dazu bestimmt sind,
wenigstens annähernd mit den Rändern (142) zusammenzufallen.
Gegenüber ihrem Übergang zu dem Rand (169) sind die Ränder
(170) ebenso wie die Flächen (167 und 168) bis zu einem zum
Rand (169) parallelen Rand (171) gekrümmt, um einen Handgriff
(172) zu bilden. Dieser Handgriff (172) bleibt bei jeder Ar
beitsposition des Werkzeugs (166) außerhalb des Schlitzes (19)
in einem genügenden Abstand zu der Umfangsfläche (8) des Trag
zylinders (1), um eine einfache Handhabung des Werkzeuges (166)
zu gestatten. Die Bemessung dieses Abstandes liegt in den nor
malen Fähigkeiten eines Fachmannes, der ebenso wählen kann, den
Handgriff (172) durch andere Mittel zum Ergreifen des Werkzeugs
zu ersetzen.
Um das Herausziehen der Blattfeder (115) nach dem Befreien des
Abschnittes (161) von dem Anschlag (148) zu erleichtern, be
sitzt die Fläche (168) des Werkzeuges (166) einen festen, vor
springenden Längsrand (173), der eine Längsschulter (174) defi
niert, die in Richtung (126) weist. Bezüglich dieser Richtung
weist diese Schulter (174) zu dem Rand (179) einen Abstand auf,
der im wesentlichen dem Abstand in dieser Richtung entspricht,
den der hakenförmige Rand (165) der Blattfeder (115) zu dem
Übergang zwischen dem Abschnitt (161) und dem Randbereich (155)
aufweist, was die Funktion ermöglicht, die unter Bezugnahme auf
Fig. 5 bis 7 beschrieben werden wird.
Um die auf der Spannstange (28) befestigte Blattfeder (115) zu
lösen und über den Schlitz (19) herauszuziehen, wird das Werk
zeug (166) durch eine Bewegung in Richtung (175) entgegen der
Richtung (126) in den Schlitz eingeführt, wobei der Rand (169)
in Richtung (175) weist und die Fläche (168), die den Rand
(173) trägt, in Richtung (10) weist, wie dies in Fig. 5 darge
stellt ist. Die Spannstange (28) nimmt eine ihrer normalen Be
triebsausrichtungen ein, vorzugsweise die Ausrichtung entspre
chend einem Entlüften des Balges (49). Wenn während der Bewe
gung das Werkzeug (166), dessen Rand (169) fortschreitend die
Leiste (147) der Blattfeder (139) in Richtung zur Leiste (145)
durch Anlegen an die Betägigungsfläche zurückbewegt, beginnt
seinen Rand (169) zwischen den Anschlag (148) der Blattfeder
(139) und der Rille (157) der Fläche (149) der Blattfeder (115)
einzuführen, was den Anschlag (148) veranlaßt, sich elastisch
auf dem Anfangsbereich der Fläche (167) abzustützen, dann über
schreitet die Schulter (174) den Rand (143) der Blattfeder
(115) und verhakt sich mit dem hakenförmigen Rand (165), wie
das Fig. 6 zeigt.
Es genügt anschließend, wie das Fig. 7 zeigt, auf das Werkzeug
(166) in Richtung (126) eine Zugkraft auszuüben, um die Blatt
feder (115) herauszuziehen, wobei die Schulter (174) des Werk
zeuges (166) die so aufgebrachte Kraft auf den hakenförmigen
Rand (165) überträgt.
Sobald die Leiste (147) der Blattfeder (139) von dem Werkzeug
freigegeben wird, nimmt sie elastisch ihre zur Leiste (145)
parallele Ausrichtung wieder ein.
Die Einführung einer neuen Blattfeder (115) geschieht in der in
bezug auf Fig. 3B beschriebenen Weise.
Bei einer in Fig. 3A und 4 dargestellten Ausführungsvarianten
kann das Zusammenwirken des Werkzeuges (166) mit der Blattfeder
(115) zum Erleichtern ihres Herausziehens mit Hilfe eines Lo
ches (186) geschehen, das in der Blattfeder (115) mittig zwi
schen ihren Querrändern (115) und zwischen der Rille (157) und
dem Längsrand (153), beispielsweise ebenfalls mittig, angeord
net ist und mittels eines an dem Werkzeug (166) fest angebrach
ten Ansatzes (187) bewirkt werden, der den Längsrand (173) er
setzt und der einen Vorsprung von der Fläche (168) mittig zwi
schen seinen Querrändern (170) und einem derartigen Querniveau
bildet, daß der Ansatz (187) in das Loch (186) der Blattfeder
(115) eindringt, wenn das in der vorstehend beschriebenen Weise
eingeführte Werkzeug (166) in eine Position gelangt, daß der
Anschlag (148) auf einem an den Rand (169) anschließenden Rand
bereich der Fläche (167) ruht. Der Ansatz (187) bildet auf der
Fläche (168) des Werkzeuges (166) eine in Richtung (126) wei
sende Schulter und ist geeignet auf die Blattfeder (115) eine
Zugkraft zu übertragen, die in diese Richtung auf den Handgriff
(172) des Werkzeuges (166) ausgeübt wird, was ein Herausziehen
der Blattfeder (115) selbst dann gestattet, wenn ein Bruch des
hakenförmigen Längsrandes (165) aufgetreten sein sollte.
Die Blattfeder (115) ist in Richtung (126) derart bemessen, daß
bei einer Ausrichtung der Spannstange (28), die in Fig. 13 dar
gestellt ist und die einem teilweisen Aufblasen des Balges (49)
und einem wenigstens annähernden Zusammenfallen des Anschlages (18)
mit dem Übergang der stromabwärtigen Flanke (22) des
Schlitzes (19) zu der inneren Umfangsfläche (13) der Bohrung
(11) entspricht, der hakenförmige Rand mit der zur Achse (2)
zylindrischen Umfangsfläche (8) des Tragzylinders (1) in etwa
in der Mitte der Mündung (20) zusammenfällt. In diesem Zustand
ruht die Blattfeder (115) ohne Verformung mit ihrer Fläche
(150) auf der Fläche (124) der Platte (121), auf dem Anschlag
(38) und auf dem Übergang zwischen der stromabwärtigen Flanke
(22) des Schlitzes (19) und der inneren Umfangsfläche (13) der
Bohrung (11). Im übrigen hält die Blattfeder (115) einen Ab
stand zu der Flanke (22) des Schlitzes (19) ein, die entspre
chend ausgerichtet ist.
In der in Fig. 11 dargestellten End-Ausrichtung der Spannstange
(28), die durch maximales Aufblasen des Balges (19) erhalten
wird, d. h. wenn die profilierte Stange (39) an der inneren Um
fangsfläche (14) der Bohrung (12) anliegt, ist der Anschlag
(38) entgegen der Richtung (34) zu dem Übergang zwischen der
stromabwärtigen Flanke (22) des Schlitzes (19) und der Umfangs
fläche (13) der Bohrung (11) zurückgesetzt. Die Blattfeder
(115) stützt sich dann flach in elastisch verformten Zustand
auf der stromabwärtigen Flanke (22) des Schlitzes (19) ab, die
eine Anlagefläche bildet. Aufgrund des Drehens der Blattfeder
(115) um die Achse (15) ragt deren hakenförmiger Rand (165)
leicht aus der geometrischen Umhüllung der äußeren Umfangsflä
che (8) des Tragzylinders (1) mit einer stromaufwärtigen End
stellung in Richtung (10) heraus. Der so geformte Vorsprung
liegt in der Größenordnung von 1,0 bis 1,5 mm, wobei diese
Zahlenwerte nur beispielsweise jedoch nicht beschränkend ange
geben werden.
In der anderen, in Fig. 1 dargestellten Endausrichtung der
Spannstange (28) bezüglich der Achse (15) nimmt die Blattfeder
(115), wenn sie nicht unter Spannung gesetzt ist, eine Ausrich
tung in eine obere Position mit dem hakenförmigen Rand (165)
ein, in welcher dieser der stromaufwärtigen Flanke (21) des
Schlitzes (19) in dem Niveau der Mündung (20) folgt, wie dies
in Fig. 1 dargestellt ist. In dieser Endausrichtung der Spann
stange (28) ist ihr Anschlag (38) in Richtung (34) bezüglich
der mit Fig. 13 oder Fig. 11 beschriebenen Ausrichtung versetzt,
wobei der Anschlag (38) in die Mündung (18) des Schlitzes bis
annähernd in deren Mitte ragt.
Die zu diesem Zweck notwendige Bemessung der Blattfeder (115)
liegt in den normalen Fähigkeiten eines Fachmanns.
Es wird daran erinnert, daß die Torsionsstange (32) die Spann
stange (28) in Richtung (34) belastet, d. h. in Richtung der er
sten Endausrichtung, in welcher die Hebel (35, 36) sich auf den
Anschlagmitteln (37) abstützen, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist.
Unter diesen Bedingungen kann das Aufwickeln und Einhaken einer
Druckplatte (9) auf der äußeren Umfangsfläche (8) des Tragzy
linders (1) in einer halbautomatischen Weise durchgeführt wer
den, die nachstehend beschrieben wird.
Am Anfang ist der Balg (49) entlüftet, so daß die Spannstange
(28) und die Blattfeder (115) ihre in bezug auf Fig. 1 be
schriebenen Positionen einnehmen.
Während der Tragzylinder (1) stillsteht, wird auf die Nase die
vordere Endfalte (24) der Druckplatte (9) eingehängt. Dann wird
eine Rotation des Tragzylinders (1) in Richtung (10) um seine
Achse (2) bei einer deutlich langsameren Geschwindigkeit als
die für das Drucken benutzte Geschwindigkeit veranlaßt. Während
des Fortschreitens dieser Drehung stützt sich eine um eine
Querachse (177) drehbar an dem Gehäuse (3) angebrachte Längs
rolle (176) unter Zwischenfügen der Druckplatte (9) an der
äußeren Umfangsfläche (8) des Tragzylinders (1) ab und bewirkt
eine fortschreitende Aufwicklung der Druckplatte (9). Das ela
stische Andrücken der Rolle (176) kann aus ihrer Natur resul
tieren, beispielsweise wenn die Rolle aus einem elastisch zu
sammendrückbaren Material gebildet wird, in welchem Fall die
Achse (177) fest bezüglich des Gehäuses (3) angeordnet werden
kann, oder es kann aufgrund einer elastischen Anordnung der
Achse (177) auf dem Gehäuse (3) mittels den einem Fachmann be
kannten Mitteln resultieren.
In einer ebenfalls einem Fachmann bekannten Weise erlauben die
Mittel, mit denen die Rolle (176) auf dem Gehäuse (3) angeord
net ist, ihr Zurückbewegen um das Einhängen der vorderen End
falte (24) der Druckplatte (9) auf der Nase (23) zu ermögli
chen. Dann wird die Rolle (176) zur Anlage an der Druckplatte
(9) unmittelbar in Richtung (10) nach der Nase (23) gebracht.
Nach diesem Ansetzen der Rolle (176) wird das Drehen des Trag
zylinders (1) in Richtung (10) veranlaßt.
Der Balg (49) bleibt größtenteils während des Umlaufs in dem
entlüfteten Zustand, d. h. bis die Rolle (176) aufs Neue genü
gend nahe zu dem Schlitz (19) kommt, damit der hintere Rand
(27) der auf den Außenumfang (8) des Tragzylinders (1) aufge
wickelten Druckplatte (9) dazu tendiert, in den Schlitz (19)
einzudringen, wie dies Fig. 11 zeigt.
Der Balg (49) wird dann mittels der in bezug auf Fig. 8A, 8B,
9, 9A, 9B oder Fig. 15, 16, 16A, 16B beschriebenen Mittel auf
geblasen, wodurch der hakenförmige Rand (165) der Blattfeder
(115) in seine äußere Endposition gebracht wird, in welcher er
über den Schlitz (19) übersteht, wie dies in Fig. 11 gezeigt
ist.
Aufgrund einer geeigneten Bemessung der Druckplatte (9) zwi
schen ihren gefalteten Enden (24, 26) in bezug auf den Durch
messer der äußeren Umfangsfläche (8) des Tragzylinders (1) ei
nerseits und aufgrund einer ausreichend geringen Bemessung des
hakenförmigen Randes (165) in Berücksichtigung des gegenseiti
gen Abstandes der Flanken (21 und 22) des Schlitzes (19) ander
erseits, wird das äußere hintere Ende der Druckplatte (9) un
mittelbar nach dem hakenförmigen Rand (165) auf die Höhe der
Mündung (20) des Schlitzes (19) gebracht. Nachdem die Drehbewe
gung des Tragzylinders (1) so weit fortgesetzt ist, bis die
Mündung (20) des Schlitzes (19) sich gegenüber der Rolle (176)
befindet, die elastisch den hinteren Endrand (27) der Druck
platte (9) in den Schlitz (19) eintreten läßt, wird das Auf
blasen des Balges (49) veranlaßt, so daß gleichzeitig mit dem
Eindringen des Randes (27) der Druckplatte (9) in den Schlitz
(19) auch der hakenförmige Rand (165) auf seinem Weg zur zu
rückgezogenen Position in diesen Schlitz (19) eindringt, wie
dies in Fig. 12 gezeigt ist, und zwar zunächst durch eine
Gleitbewegung der Blattfeder (115) auf der eine Rampe bilden
den, stromabwärtigen Flanke (22) des Schlitzes (19), und dann
durch ein zunehmendes Hinwegbewegen der Blattfeder (115) von
der Flanke (22).
Bevor durch Drehen um die Achse (15) in Richtung (34) die
Spannstange (28) noch ihre rückwärtige Endausrichtung entspre
chend der eingezogenen Endstellung des hakenförmigen Randes
(165) erreicht hat, beginnt dieser sich auf der Falte des
hinteren Endes (26) der Druckplatte (9) abzustützen, so daß die
Fortsetzung der Drehung der Spannstange (28) in Richtung (34)
bis zu ihrer in Fig. 14 dargestellten Endausrichtung eine ela
stische Durchbiegung der Blattfeder (115) hervorruft, so daß
diese entgegen der Richtung (34) an ihrem hakenförmigen Rand
(165) im Innern der hinteren Endfalte der Druckplatte (9)
zurückgehalten wird, wobei diese durch ihre vordere Falte (24)
auf der Nase (23) zurückgehalten wird, wobei die Blattfeder
(115) zwangsweise in Richtung (34) von dem Anschlag (38) der
Spannstange (28) gedrückt wird, wie dies in Fig. 14 dargestellt
ist, nachdem die Spannstange (28) ihre Endausrichtung erreicht
hat.
Nachdem auf diese Weise einmal der Balg (49) entlüftet ist,
überträgt die Blattfeder (115) auf die auf die äußere Umfangs
fläche (8) des Tragzylinders (1) aufgewickelte Druckplatte (9)
eine Belastungsspannung in Umfangsrichtung zwischen den beiden
äußeren Falten (24 und 26) aufgrund der Torsionsstange (32).
Die Größe der Zugspannung ist eine Funktion der Einstellung der
Anschläge (37). Die Übertragung dieser Spannung zwischen der
Zugstange (28) und der hinteren Endfalte (26) der Druckplatte
(9) mittels der elastisch gebogenen Blattfeder (115) erlaubt
es, einen annähernd konstanten Wert für die an die Druckplatte
(9) angelegte Spannung aufrechtzuerhalten, selbst wenn diese
während des Druckvorganges sich aufgrund eines bekannten Phäno
mens leicht längen sollte.
Für das Drucken kann die Rolle (176) anschließend zurückgezogen
werden.
Das Entlüften des Balges (49) und das Bewegen der Spannstange
(28) in ihre in Fig. 14 dargestellte Endausrichtung können wäh
rend der langsamen Drehung des Tragzylinders (1), oder während
dieser stillgesetzt wurde, derart durchgeführt werden, daß die
Rolle (76), die dann immer noch gegenüber der Mündung (20) des
Schlitzes (19) angeordnet ist, eine Hilfe für den Verankerungs
vorgang sicherstellt, indem sie dazu elastisch tendiert, die
hintere Endfalte (26) der Druckplatte (9) in Richtung zu dem
Tragzylinder (1) zu drücken.
Für diesen Zweck können auch andere Mittel verwendet werden,
von denen eines als nicht beschränkendes Beispiel in Fig. 17A
und 17B dargestellt ist.
In Fall dieser Variante ist die Rolle (176) mit einem längli
chen Druckelement (178) ersetzt, das sich wie die Rolle (176)
über die gesamte Längsabmessung der äußeren Umfangsfläche (8)
des Tragzylinders (1) erstreckt.
Das Druckelement (178) ist starr, jedoch trägt es gegenüber der
äußeren Umfangsfläche (8) des Tragzylinders (1) eine Beschich
tung (179) aus einem elastischen, wie die Rolle (176) zusammen
drückbaren Material, beispielsweise aus Gummi.
In beiden Endbereichen geht das Druckelement (178) in jeweils
einen Hebel (180) über. Die beiden Hebel (180), die zueinander
identisch sind, sind auf dem Gehäuse (3) der Maschine um eine
gemeinsame Längsachse (181) schwenkbar, die in Umfangsrichtung
der Achse (2) gegenüber dem Druckelement (178) versetzt ange
ordnet ist.
An jedem der Hebel (180) ist um eine zur Achse (181) versetzte
Längsachse (182) schwenkbar die Stange eines Stellgliedes (183)
angeordnet, dessen Körper um eine Längsachse (184) gelenkig an
dem Gehäuse (3) der Maschine angebracht ist. Die Achsen (182
und 184) sind gemeinsam für die beiden Stellglieder (183).
Für eine geeignete Versorgung der Stellglieder (183) mit Druck
flüssigkeit, insbesondere mit Druckluft, kann das Druckelement
(178) in eine aktive Position gebracht werden, die in ausgezo
genen Linien in Fig. 17A dargestellt ist, in welcher es sich
elastisch mit seiner Beschichtung (179) an der äußeren Umfangs
fläche (8) des Tragzylinders (1) unter Zwischenlegen der Druck
platte (9) abstützt. Wenn die Zufuhr von Druckfluid unterbro
chen wird, wird das Druckelement (179) von dem Tragzylinder (1)
zurückbewegt, bis zu einer zurückgezogenen Position, die in
Fig. 17A strichpunktiert dargestellt ist, in welcher es weiter
von der Achse (2) des Tragzylinders (1) entfernt ist, als in
der aktiven Position.
Ein Fachmann wird leicht verstehen, daß dann, wenn während des
Aufwickelns der Druckplatte (9) auf die äußere Umfangsfläche
(8) des Tragzylinders (1) die Mündung (20) des Schlitzes (19)
und die hintere Endfalte (26) der Druckplatte (9) dem noch zu
rückgezogenen Druckelement (178) gegenüberliegen, durch Veran
lassen seiner Überführung in die aktive Position gleichzeitig
mit dem Steuern des Bewegens der Spannstange (28) in ihre End
ausrichtung entsprechend der unteren Position des hakenförmigen
Randes (165), das gemeinsame Bewegen des Eindringens des haken
förmigen Randes (165) und des hinteren Randes (27) der Druck
platte (9) in das Innere des Schlitzes (19) unter den in bezug
auf die Rolle (176) beschriebenen Bedingungen unterstützen
kann.
Nachdem das Verankern durchgeführt ist, wird das Druckelement
(178) in seine zurückgezogene Position zurückgeführt, die es
während des Druckens beibehält.
Natürlich wird ein Fachmann leicht verstehen, daß der techni
sche Zusammenhang, in welchem die vorliegende Erfindung be
schrieben worden ist, ebenso wie die Verwirklichung der Erfin
dung, die beschrieben wurde, nur nicht beschränkende Beispiele
bilden, gegenüber welchen zahlreiche Veränderungen vorgesehen
werden können, ohne daß dadurch der Rahmen der vorliegenden Er
findung verlassen wird.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Halten einer Druckplatte (9) auf einem
Tragzylinder (1) in einer Rotationsdruckmaschine, wobei der
Tragzylinder (1) eine zu seiner Drehachse (2) zylindrische,
äußere Umfangsfläche (8) besitzt und innen wenigstens eine
längsgerichtete Bohrung (11) enthält, die in der äußeren Um
fangsfläche (8) mit einem längsgerichteten Schlitz (19) mündet,
wobei Mittel vorgesehen sind, um wenigstens einen Rand (umge
bogener Rand 27) der in gespanntem Zustand auf die äußere Um
fangsfläche (8) des Tragzylinders gewickelten Platte (9) in den
Schlitz (19) zurückzuhalten, die enthalten
- - wenigstens ein längsgerichtetes Blatt (115), das in den Schlitz (19) eingesetzt ist und das einen ersten, radial bezüg lich der Drehachse (2) des Tragzylinders (1) inneren, in dessen Bohrung (11) angeordneten Randbereich (155) und einen zweiten, längsgerichteten Randbereich (umgebogener Rand 165) besitzt, der radial außen bezüglich der Drehachse (2) des Tragzylinders (1) ist und der bezüglich des Tragzylinders (1) zwischen einer das Ergreifen oder das Freigeben des Randes (umgebogener Rand 27) der Platte an dem zweiten Randbereich (umgebogener Rand 26) ermöglichenden Endposition und einer Endposition zum Zurückhal ten des Randes (umgebogener Rand 27) der Platte (9) bewegbar ist, und das zwei längsgerichtete Flächen (149, 150) besitzt, die in Umfangsrichtung bezüglich der Drehachse (2) einander gegenüberliegen,
- - eine längsgerichtete Spannstange (28), die in der Bohrung (11) des Tragzylinders (1) angeordnet ist und die zwischen den Endpositionen des zweiten Randbereiches (umgebogener Rand 165) des Blattes (115) entsprechenden Endpositionen beweglich ist, wobei die Spannstange (28) in Verlängerung des Schlitzes (19) eine längsgerichtete Abflachung (30, Platte 121) besitzt, die eine ebene Abstützung für eine erste (150) der längsgerichteten Flächen des Blattes (115) in ihrem ersten Randbereich (155) bildet und die Mittel (139) zum lösbaren Befestigen dieses ersten Randbereiches (155) enthält, insbesondere durch Anlegen in Richtung zur Abflachung (30, Blatt 121) auf der zweiten längsgerichteten Fläche (149) des Blattes (115),
- - Antriebsmittel (49, 105) um die Spannstange (28) gesteuert zwischen ihren Endpositionen bezüglich des Tragzylinders (1) hin- und herzubewegen, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite längsgerichtete Fläche (149) des Blattes (115) zwischen dem ersten und dem zweiten Randbereich (155, umgelegter Rand 165) eine Entriegelung (Rille 157) aufweist, die einen längsge richteten, entlang des ersten Randbereiches (155) verlaufenden Abschnitt (161) aufweist, und dadurch, daß die Mittel (139) zum lösbaren Befestigen enthalten:
- - fest an der Spannstange (28) angebrachte Mittel (138), um mit der Abflachung (30, Platte 121) eine Führung (141) für das Blatt (115) zu bilden, die lotrecht zur Abflachung (30, Blatt 121) eine Weite aufweist, die annähernd gleich aber größer als die Dicke des Blattes (115) zwischen seiner ersten Fläche (150) und seiner zweiten Fläche (149) ist,
- - Anschlagmittel (130, 132, 137, 140, 158), die fest an der Spannstange (28) angebracht sind, um einerseits jeder längsge richteten Verlagerung des ersten Randbereiches (155) in der Führung (141) und andererseits jeder Verlagerung des ersten Randbereiches (155) in der Führung (141) in einer ersten Rich tung (175) die parallel zur Abflachung (30, Platte 121) und von dem zweiten Randbereich (umgebogener Rand 165) zu dem ersten Randbereich (155) verläuft, einen Anschlag entgegenzusetzen,
- - einen Anschlag (147, 148), der auf der Spannstange (28) ela stisch bezüglich der zweiten, längsgerichteten Fläche (149) des Blattes (115) angebracht ist und der einen längsgerichteten, einem Abschnitt (161) zum Entriegeln (Rille 157) zugeordneten Riegel (148) und eine längsgerichtete Belastungsfläche (186) enthält, die der zweiten längsgerichteten Fläche (149) des Blattes (115) zugewandt ist und die sich von dieser ausgehend von dem Riegel (148) in einer zweiten Richtung (126) entfernt, die der ersten Richtung (175) entgegengerichtet ist, wobei der Anschlag (147, 148) derart elastisch an der Spannstange (28) angebracht ist, daß bei einem Belasten der Betätigungsfläche (186) in der ersten Richtung (175), insbesondere mit einem fla chen, in die Bohrung (11) über den Schlitz (19) eingeführten Werkzeug (166), der Riegel (148) ausreichend von dem Abschnitt (161) der Entriegelung (Rille 157) der zweiten Fläche (149) des Blattes (115) außer Eingriff bringbar ist, um das Herausziehen in der zweiten Richtung (126) des ersten Randbereiches (155) aus der Führung (141) zu ermöglichen, und daß der erste Randbe reich (155) in die Führung (141) mittels einer Bewegung in der ersten Richtung (175) einsetzbar ist, wobei die zweite Fläche (149) des Blattes (115) den Riegel (148) des Anschlags (147, 148) elastisch zurückstößt, bis dieser mit dem Riegel (148) auf dem Abschnitt (161) der Entriegelung dieser zweiten Fläche ein schnappen kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlag (147, 148) von einer flachen, längsgerichteten
Feder (139) gebildet ist, die wenigstens in drei längsgerichte
te Leisten gefaltet ist, von denen eine erste (147) den Riegel
(148) und die längsgerichtete Betätigungsfläche (186) defi
niert, die zweite (145) annähernd parallel zur ersten (147)
und gegenüberliegend zu dem Anschlag (148) durch eine Längsfal
te (146) mit der ersten (147) verbunden ist, und von welchen
die dritte (138) auf der gegenüberliegenden Seite zu der ersten
(147) mit einer Längsfalte (144) an die zweite (145) ange
schlossen ist und die parallel zur Abflachung (30, Platte 121)
verläuft, um die Führung mit dieser zu bilden und fest an der
Abflachung (30, Platte 121) angebracht ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagsmittel (130, 132, 137, 140, 158) aus Befesti
gungselementen (135, 145) der dritten Leiste (138) mit der Ab
flachung (30, Platte 121) gebildet sind, die die Führung (141)
lotrecht zur Abflachung (30, Platte 121) durchdringen und die
in Kerben (154) des ersten Randbereiches (155) des Blattes
(115) aufgenommen werden.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Fläche (150) des Blattes (115)
einen Vorsprung (158) entsprechend der Entriegelung (157) der
zweiten Fläche (149) aufweist, und daß die Abflachung (30,
Platte 121) eine örtliche Unterbrechung zur Aufnahme dieses
Vorsprungs (158) in einem ausreichenden Abstand von der Führung
(141) und in der zweiten Richtung (126) zum Ermöglichen des
Herausziehens oder des Einführens des ersten Randbereiches
(155) durch ebenes Gleiten der ersten Fläche (150) des Blattes
(115) gegen die Abflachung (30, Platte 121) bezüglich der Füh
rung (141) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagmittel (130, 132, 137, 140, 158) von dem Vor
sprung (158) der ersten Fläche (150) des Blattes (115) und von
Anschlagsgegenstücken (130, 132) gebildet werden, die die ört
liche Unterbrechung festlegen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß sie mehrere Blätter (115) aufweist, die in
Längsrichtung der Spannstange (28) verteilt angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Randbereich (umgebogener Rand
165) des Blattes (115) örtlich hakenförmig ausgebildet ist und
einen Vorsprung bezüglich der zweiten, längsgerichteten Fläche
(149) bildet.
8. Werkzeug zum Demontieren des Blattes (115) von der
Spannstange (28) in einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß es die Form einer Platte
(166) aufweist, die geeignet ist, über den Schlitz (19)
zwischen der zweiten Fläche (149) des Blattes (115) und dem
Anschlag (147, 148) eingeführt zu werden, um den Anschlag
wegzubewegen, und die zu diesem Zweck einen Einführungsrand
(169) und in einem diesem abgewandten Randbereich, der dazu
bestimmt ist, nach außen aus dem Schlitz (19) bezüglich der
äußeren Umfangsfläche (8) des Tragzylinders (11) vorzuspringen,
Griffmittel (172) besitzt.
9. Werkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Platte (166) zwischen ihrem Einführungsrand (169) und dem
gegenüberliegenden Randbereich (172) eine Verhakungsschulter
(174, 187) aufweist, die dem Einführungsrand (169) abgewandt
ist und die mit einem Gegenstück (165, 186) des Blattes (115)
in Eingriff kommt, wenn die Platte (166) zwischen dem Riegel
(148) des Anschlags (147, 148) und dem Blatt (115) eingeführt
wird.
10. Werkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verriegelungsschulter (174, 187) aus einem Ansatz (187) der
Platte (166) gebildet wird, der geeignet ist, in ein Loch (186)
des Blattes (115) einzugreifen, wenn die Platte (166) zwischen
den Riegel (148) des Anschlags (147, 148) und dem Blatt (115)
eingeführt wird.
11. Werkzeug nach einem der Ansprüche 8 und 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß im Fall einer Vorrichtung nach Anspruch 7 die
Platte (166) zwischen ihrem Einführungsrand und ihrem diesem
gegenüberliegenden Randbereich einen umgebogenen Verankerungs
haken (173) aufweist, der von dem Einführungsrand (169) abge
wandt und zu diesem parallel ist und der in einem derartigen Ab
stand von dem Einführungsrand (169) angeordnet ist, daß dieser
umgebogene Rand (173) mit dem Haken (165) des Blattes (115) in
Eingriff kommt, wenn die Platte (166) zwischen den Riegel (148)
des Anschlags (147, 148) und dem Blatt (115) eingeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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