DE4420626C2 - Leistenförmige Betätigungseinrichtung für einen Fahrzeugsitz - Google Patents
Leistenförmige Betätigungseinrichtung für einen FahrzeugsitzInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine leistenförmige
Betätigungseinrichtung für einen Fahrzeugsitz gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer solchen bekannten Betätigungseinrichtung sind die
Konsolen mit dem Trägerorgan einstückig ausgebildet, so daß die
Variabilität der Anordnung der Betätigungselemente an den
Konsolen Wünsche offen läßt. Die Betätigungselemente sind bei
dieser bekannten Betätigungseinrichtung eng nebeneinander
vorgesehen, um einen gewünschten Bedienungskomfort zu
gewährleisten.
Aus der DE 38 27 090 C2 ist eine Schalterleiste bekannt, die
zur Steuerung von elektrischen Fensterhebern und Schiebedächern
in Kraftfahrzeugen vorgesehen ist. Diese Schalterleiste weist
mehrere Betätigungsorgane auf, die in einem gemeinsamen, eine
Grundplatte, einen Rahmen und eine Frontplatte aufweisenden
Gehäuse bewegbar gelagert sind. Über jedes Betätigungsorgan ist
zumindest ein beweglicher elektrischer Kontakt betätigbar, der
mit Festkontakten auf der Grundplatte zusammenwirkt. Diese
Schalterleiste weist außerdem eine im Gehäuse im Abstand zur
Grundplatte und zur Frontplatte angeordnete Zwischenplatte auf,
die mit Durchbrüchen zur Kopplung der Betätigungsorgane mit den
beweglichen Kontakten ausgebildet ist, und die dazu dient,
Licht von einer zentralen Lichtquelle zu Anzeigefenstern in der
Frontplatte oder den Betätigungsorganen zu leiten. Zu diesem
Zwecke sind an der Zwischenplatte einzelne Lichtleitstäbe
fixiert. Die Zwischenplatte besitzt zumindest einen erhöhten,
satteldachartig gestalteten Abschnitt, in dessen First sich
zumindest ein Durchbruch zur Kopplung eines Betätigungsorgans
mit einem beweglichen Kontakt befindet.
Die DE 35 38 847 A1 beschreibt einen Schalterblock für einen
elektrischen Scheibenheber eines Kraftfahrzeuges. Dieser
bekannte Schalterblock weist vier Kippschalter sowie einen
Drucktastenschalter zum gleichzeitigen Verriegeln der
Kippschalter auf. Die Kontaktmechanismen für die Kippschalter
und für den Drucktastenschalter sind in ihrem Aufbau
gleichartig, so daß alle diese Schalter bei Betätigung dasselbe
Betätigungsgefühl vermitteln.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Betätigungseinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei welcher die Variabilität der Anordnung der
Betätigungselemente vergleichsweise groß ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Betätigungseinrichtung der
eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Kennzeichenteiles des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte
Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Betätigungseinrichtung
sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Durch eine solche Ausbildung der Betätigungseinrichtung ergibt
sich der Vorteil, daß es möglich ist, Konsolen mit dem
länglichen Trägerorgan wunschgemäß zu kombinieren, d. h. die
Konsolen am Trägerorgan in passendenen Abständen anzuordnen, um
die Betätigungselemente der Betätigungseinrichtung eng
benachbart wunschgemäß kombinieren zu können. Ein weiterer
Vorteil der erfindungsgemäßen Betätigungseinrichtung besteht in
ihrem einfachen Aufbau. Die Aussparungen können zu einer
mittigen Symmetrielinie symmetrisch vorgesehen sein, so daß
eine Orientierung des länglichen Trägerorgans bezüglich Vorder-
und Rückseite eliminiert ist. Das ist unter
Montagegesichtspunkten vorteilhaft.
Die Schwenkachse, die sich durch sämtliche Konsolen
hindurcherstreckt und die folglich eine Längenabmessung
aufweist, die mindestens annähernd an die Längenabmessung des
länglichen Trägerorgans angepaßt ist, dient zur schwenkbaren
Lagerung bzw. zur Begrenzung der Schwenkbewegung der zu den
jeweiligen Konsolen zugeordneten Betätigungselemente. Das zur
Schwenkachse mindestens annähernd parallel orientierte
Stabelement kann hierbei ebenfalls als Schwenkachse bzw. zur
Begrenzung der Schwenkbewegung der einzelnen
Betätigungselemente bzw. zur Lagerung eines Endabschnittes
eines zugehörigen Federelementes für ein Betätigungselement
dienen.
Dadurch, daß jedes Betätigungselement ein durch einen Schlitz
beabstandetes Paar Wangen aufweist, wobei sich die
entsprechende Konsole in den Schlitz hineinerstreckt und die
beiden Wangen des jeweiligen Wangenpaares jeweils mit axial
fluchtenden ersten Löchern, durch die sich die Schwenkachse
hindurcherstreckt, und jeweils mit axial fluchtenden zweiten
Löchern, durch die sich das Stabelement hindurcherstreckt,
ausgebildet sind, ergibt sich eine axial spielfreie Lagerung
des jeweiligen Betätigungselementes an der zugehörigen Konsole,
wenn die lichte Breite des Schlitzes an die Dicke der Konsole
angepaßt ist.
Erfindungsgemäß können die Betätigungselemente mit einem
Befestigungsabschnitt für einen Nippel eines Seilzuges
ausgebildet sein. Der besagte Seilzug kann dann mit einem
entsprechenden Teil des Fahrzeugsitzes verbunden sein, um bspw.
die Sitzhöhe, die Neigung der Rückenlehne oder die Neigung der
Sitzplatte wunschgemäß durch Betätigung des entsprechenden
Betätigungselementes einstellen zu können.
Ein Ausführungsbeispiel wesentlicher Einzelheiten der
erfindungsgemäßen Betätigungseinrichtung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine räumliche Darstellung einer ersten Ausbildung
wesentlicher Teile der Betätigungseinrichtung in
Richtung des Pfeiles I in Fig. 2,
Fig. 2 eine räumliche Darstellung der
Betätigungseinrichtung gemäß Fig. 1 in
Blickrichtung des Pfeiles II in Fig. 1,
Fig. 3 eine räumliche Darstellung des Trägerorgans und der
Konsolen gemäß Fig. 1 in Kombination mit
zugehörigen Betätigungselementen,
Fig. 4 eine räumliche Darstellung der
Betätigungseinrichtung gemäß Fig. 3 in
Blickrichtung des Pfeiles IV,
Fig. 5 eine der Fig. 4 ähnliche räumliche Darstellung der
Betätigungseinrichtung, wobei im Unterschied zur
Fig. 4 hier auch die zu den Betätigungsorganen
zugehörigen Seilzüge bzw. eine
Entriegelungseinrichtung gezeichnet sind,
Fig. 6 eine Ansicht der Betätigungseinrichtung gemäß Fig.
5 in Blickrichtung des Pfeiles VI, d. h. in
Blickrichtung von oben,
Fig. 7 eine Darstellung der Betätigungseinrichtung gemäß
Fig. 5 in Blickrichtung des Pfeiles VII, d. h. in
Blickrichtung von unten,
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Schnittlinie VII-VII in
Fig. 7 zur Verdeutlichung einer ersten Ausbildung
eines Betätigungselementes,
Fig. 9 einen Schnitt entlang der Schnittlinie IX-IX in
Fig. 7 zur Verdeutlichung einer zweiten Ausbildung
eines Betätigungselementes,
Fig. 10 einen Schnitt entlang der Schnittlinie X-X in Fig. 7
zur Verdeutlichung einer dritten Ausführungsform
eines Betätigungselementes, und
Fig. 11 einen Schnitt entlang der Schnittlinie XI-XI in
Fig. 7 zur Verdeutlichung einer vierten
Ausführungsform eines Betätigungselementes der
Betätigungseinrichtung.
Die Fig. 1 und 2 zeigen in einer Ansicht von vorne und in
einer Rückansicht perspektivisch ein längliches Trägerorgan 10,
von welchem Konsolen 12 wegstehen. Zu diesem Zweck ist das
Trägerorgan 10 mit querverlaufenden und voneinander
beabstandeten Aussparungen 14 ausgebildet, die in ihrem
Querschnittsprofil Hinterschneidungen aufweisen. Bei dem in den
Fig. 1 und 2 gezeichneten Ausführungsbeispiel weisen die
Aussparungen ein rechteckig schwalbenschwanzartiges
Querschnittsprofil auf, selbstverständlich wäre es auch
möglich, die Aussparungen 14 mit einem keilförmigen
hinterschnittenen Querschnittsprofil oder beliebig anders zu
gestalten.
Jede der Konsolen 12 weist ein Fußteil 16 auf, das mit einem
Querschnittsprofil ausgebildet ist, das dem lichten
Querschnittsprofil der entsprechenden Aussparung 14 im
Trägerorgan 10 spielfrei entspricht, so daß es einfach und
zeitsparend möglich ist, am Trägerorgan 10 die Konsolen 12
wunschgemäß anzuordnen.
Die Fig. 1 zeigt ein längliches Trägerorgan 10 mit fünf
querverlaufenden Aussparungen. Es ist jedoch auch möglich, das
längliche Trägerorgan 10 mit einer beliebigen Anzahl
voneinander beabstandeter Aussparungen 14 auszubilden, um
bezüglich der Anordnung der Konsolen 12 variabler zu sein. Die
Aussparungen sind zweckmäßigerweise zu einer mittigen
Symmetrieachse symmetrisch vorgesehen.
Jede der Konsolen 12 weist ein erstes Durchgangsloch 18 auf.
Die ersten Durchgangslöcher 18 fluchten im mit dem Trägerorgan
10 zusammengebauten Zustand der Konsolen 12 axial miteinander,
so daß es möglich ist, durch die ersten Durchgangslöcher 18 der
Konsolen 12 eine gemeinsame stabförmige Schwenkachse 20 (sh.
die Fig. 3, 4 und 5) durchzustecken. Jede Konsole 12 weist
außerdem ein vom ersten Durchgangsloch 18 beabstandetes zweites
Durchgangsloch 22 auf, wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich
ist. Im mit dem länglichen Trägerorgan 10 zusammengebauten
Zustand der Konsolen 12 fluchten auch die zweiten
Durchgangslöcher 22 axial miteinander, so daß es möglich ist,
durch die zweiten Durchgangslöcher 22 ein Stabelement 24
durchzustecken. Dieses Stabelement 24 ist wiederum aus den
Fig. 3, 4 und 5 ersichtlich.
Die Konsolen 12 sind an ihrer von den Durchgangslöchern 18 und
22 abgewandten Rückseite jeweils mit einem
Befestigungsabschnitt 27 ausgebildet, der doppelseitig
gestaltet ist, wie bspw. aus Fig. 2 deutlich ersichtlich ist.
Der Befestigungsabschnitt 27 dient z. B. zum Widerlagern einer
Bowdenzug-Hülle eines Bowden- bzw. Seilzuges 29 (sh. Fig. 5),
der mit einem Nippel 28 versehen ist.
Die Konsolen 12 bzw. die sich durch die ersten Durchgangslöcher
18 in den Konsolen 12 hindurcherstreckende Schwenkachse 20 und
das sich durch die zweiten Durchgangslöcher 22 in den Konsolen
12 hindurcherstreckende Stabelement 24 dienen zur definiert
schwenkbaren Lagerung von Betätigungselementen 30, 32, 34 und
36 (sh. bspw. die Fig. 3 bis 7). Jedes der
Betätigungselemente 30, 32, 34 und 36 ist mit einem Paar Wangen
38, 40, 42 bzw. 44 ausgebildet, die voneinander durch einen
Schlitz 46 beabstandet sind. Die Breite jedes Schlitzes 46 ist
spielfrei an die Wanddicke der entsprechenden Konsole 12
angepaßt, so daß die Betätigungselement 30, 32, 34 und 36 an
der Betätigungseinrichtung 48 (sh. die Fig. 3 bis 7) axial
spielfrei angeordnet sind.
In den Fig. 1 bis 7 sind gleiche Einzelheiten jeweils mit
denselben Bezugsziffern bezeichnet, so daß es sich erübrigt, in
Verbindung mit diesen Figuren alle Einzelheiten jeweils
detailliert zu beschreiben.
Fig. 8 zeigt geschnitten das Trägerorgan 10, eine vom
Trägerorgan 10 wegstehende Konsole 12 sowie ein
Betätigungselement 30, dessen beide Wangen 38 jeweils mit einem
bogenförmigen Langloch 50 sowie jeweils mit einem kurzen
geradlinig verlaufenden Langloch 52 ausgebildet sind. Durch die
beiden bogenförmigen Langlöcher 50 erstreckt sich die
Schwenkachse 20 hindurch und durch die beiden kurzen geradlinig
verlaufenden Langlöcher 52 erstreckt sich das Stabelement 24
hindurch. Der Krümmungsmittelpunkt des bogenförmigen Langloches
50 ist durch das Stabelement 24 bestimmt. Jedes bogenförmige
Langloch 50 ist an seinem einen Endabschnitt 54 mit einer
Vertiefung 56 ausgebildet. Die beiden deckungsgleichen
Vertiefungen 56 der beiden Wangen 38 und die beiden
deckungsgleichen kurzen geradlinig verlaufenden Langlöcher 52
sind aneinander angepaßt, so daß ein solchermaßen ausgebildetes
Betätigungselement 30 zur Betätigung in einer Richtung und zur
Arretierung nach einer entsprechenden Betätigung mittels der
Vertiefungen 56 geeignet ist. Mit der Bezugsziffer 28 ist auch
in dieser Figur ein Nippel bezeichnet, der am Ende eines
Seilzuges 29 befestigt ist. Der Seilzug 29 ist Teil eines
Bowdenzuges 58, dessen Bowdenrohr-Hülle am
Befestigungsabschnitt 27 der Konsole 12 ein entsprechendes
Widerlager findet.
Fig. 9 zeigt in einer Schnittdarstellung das Trägerorgan 10 mit
einer vom Trägerorgan 10 wegstehenden Konsole 12. Durch die
Konsole 12 erstreckt sich die Schwenkachse 20 sowie das
Stabelement 24, die gemeinsam mit der zugehörigen Konsole 12
zur Lagerung eines Betätigungselementes 34 vorgesehen sind. Bei
diesem Betätigungselement 34 sind die beiden voneinander
beabstandeten seitlichen Wangen 42 mit einem bogenförmigen
Langloch 60 und mit einem kurzen geradlinigen Langloch 62
ausgebildet. Der Krümmungsmittelpunkt des bogenförmigen
Langloches 60 ist durch das Stabelement 24 festgelegt. Jedes
der beiden bogenförmigen Langlöcher 60 ist mit einer Kulisse 64
ausgebildet. Die Kulisse 64 ist insbes. an der dem Stabelement
24 zugewandten Randkante des Langloches 60 vorgesehen und
wellenartig ausgebildet, so daß die Schwenkachse 20 jeweils in
einer der Vertiefungen der Kulisse 64 einrasten kann. Zu diesem
Zweck ist zwischen der Schwenkachse 20 und dem
Betätigungselement 34 auf jeder Seite, d. h. seitlich neben den
beiden Wangen 42 je ein Zugfederelement 66 angeordnet (sh.
bspw. auch die Fig. 6 und 7). Mit der Bezugsziffer 28 ist
auch in Fig. 9 ein Nippel bezeichnet, der am freien Ende eines
Seilzuges 29 eines Bowdenzuges 58 fixiert ist. Zur Festlegung
des Nippels 28 ist das Betätigungselement 34 an seinen beiden
voneinander beabstandeten Wangen 42 jeweils mit einem
Befestigungsabschnitt 26 ausgebildet. Die Bowdenzughülle des
zugehörigen Bowdenzuges 58 ist wiederum an dem von der
entsprechenden Konsole 12 rückseitig wegstehenden
Befestigungsabschnitt 27 widergelagert.
Das in Fig. 9 gezeichnete Betätigungselement 34 ist insbes.
dazu vorgesehen, insbes. an einem Fahrzeugsitz wunschgemäß eine
Einstellfunktion mehrstufig bewerkstelligen zu können.
Fig. 10 zeigt geschnitten das Trägerorgan 10 mit einer vom
Trägerorgan 10 in Querrichtung wegstehenden Konsole 12, an
welcher ein Betätigungselement 32 gelagert ist. Das
Betätigungselement 32 weist zwei die Konsole 12 umgreifende
Wangen 40 auf. Jede der beiden voneinander beabstandeten Wangen
40 ist mit zwei einander zugewandten bogenförmigen Langlöchern
68 ausgebildet. Durch das eine Langloch 68 erstreckt sich die
Schwenkachse 20 und durch das andere Langloch 68 erstreckt sich
das Stabelement 24 hindurch. Die Krümmungsmittelpunkte der
beiden Langlöcher 68 ist durch die Schwenkachse 20 bzw. das
Stabelement 24 bestimmt. Von den beiden Wangen 40 steht jeweils
eine Nabe 70 weg, um welche jeweils ein Federelement 72
umgelenkt ist, das mit seinem einen Endabschnitt an der
Schwenkachse 20 und mit seinem zweiten Endabschnitt am
Stabelement 24 festgelegt ist. Eine derartige Ausbildung des
Betätigungselementes 32 dient zur Einstellung zweier
Einstellfunktionen an einem Fahrzeugsitz in zwei
voneinander abgewandten Seiten um die in Fig. 10 gezeichnete
Mittellage. Diese beiden einander entgegengesetzten
Einstellfunktionen um die Mittellage sind durch die beiden
voneinander abgewandten bogenförmigen Pfeile 74 angedeutet.
Jede der beiden seitlichen Wangen 40 ist wiederum mit einem
Befestigungsabschnitt 26 für einen Nippel 28 ausgebildet, der
am Ende eines zugehörigen Seilzuges 29 fixiert ist. Der Seilzug
29 ist Teil eines zugehörigen Bowdenzuges 58, dessen
Bowdenzughülle am Befestigungsabschnitt 27 widergelagert ist.
Fig. 11 zeigt ein Betätigungselement 36, das an einer vom
geschnitten gezeichneten Trägerorgan 10 wegstehenden Konsole 12
verschwenkbar angeordnet ist. Das Betätigungselement 36 ist dem
in Fig. 8 gezeichneten Betätigungselement 30 prinzipiell
ähnlich, d. h. es weist zwei Wangen 44 auf, die jeweils mit
einem bogenförmigen Langloch 74 und mit einem kurzen
geradlinigen Langloch 76 ähnlich den Langlöchern 50 und 52
gemäß Fig. 8 ausgebildet sind. Der einzige Unterschied zur
Ausbildung gemäß Fig. 8 besteht darin, daß das bogenförmige
Langloch 74 nicht mit einer eine Arretierung bewirkenden
Vertiefung ausgebildet ist. Jede der beiden Wangen 44 ist mit
einem Befestigungsabschnitt 26 für einen Nippel 28 versehen,
der am freien Ende eines Hakens 78 fixiert ist. Der Haken 78
ist mit einem Riegel 80 verbunden, der in einem rahmenförmigen
Gehäuse 82 linear beweglich geführt ist. Das Gehäuse 82 kann an
der Konsole 12 befestigt sein. Zwischen dem Gehäuse 82 und dem
Riegel 80 ist mindestens ein Federelement 84 mechanisch
vorgespannt vorgesehen (sh. auch die Fig. 4 und 5). Das
Betätigungselement 36 gemäß Fig. 11 dient insbes. zur
Realisierung einer Entriegelungsfunktion an einem Fahrzeugsitz.
Claims (3)
1. Leistenförmige Betätigungseinrichtung für einen
Fahrzeugsitz, mit einem länglichen Trägerorgan (10) und
mit Betätigungselementen (30, 32, 34, 36), die an einer
Schwenkachse (20) verschwenkbar gelagert sind, die an vom
Trägerorgan (10) wegstehenden, voneinander beabstandeten
Konsolen (12) zum Trägerorgan (10) parallel orientiert
angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägerorgan (10) mit voneinander beabstandeten
querverlaufenden Aussparungen (14) ausgebildet ist, die
in ihrem Querschnittsprofil Hinterschneidungen aufweisen,
und daß jede Konsole (12) mit einem Fußteil (16)
ausgebildet ist, dessen Querschnittsprofil an das
Querschnittsprofil der entsprechenden Aussparung (14)
angepaßt ist, daß die Konsolen (12) jeweils ein erstes
Durchgangsloch (18) aufweisen, durch welche sich die
stabförmig ausgebildete Schwenkachse (20) zur Lagerung
der Betätigungselemente (30; 32; 34; 36)
hindurcherstreckt, daß die Konsolen (12) jeweils ein vom
ersten Durchgangsloch (18) beabstandetes zweites
Durchgangsloch (22) aufweisen, durch welche sich ein
Stabelement (24) hindurcherstreckt, daß jedes
Betätigungselement (30; 32; 34; 36) ein durch einen
Schlitz (46) beabstandetes Paar Wangen (38; 40; 42; 44)
aufweist, wobei sich die entsprechende Konsole (12) in
den Schlitz (46) hineinerstreckt und die beiden Wangen
(38; 40; 42; 44) des jeweiligen Wangenpaares jeweils mit
axial fluchtenden ersten Löchern (52; 68; 62; 76), durch
welche sich die Schwenkachse (20) hindurcherstreckt, und
jeweils mit axial fluchtenden zweiten Löchern (50; 68;
60; 74), durch welche sich das Stabelement (24)
hindurcherstreckt, ausgebildet sind, und daß die ersten
und die zweiten Löcher als Langlöcher (50, 52; 68; 60,
62; 74, 76) ausgebildet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweiten Löcher (60) mit einer Kulisse (64)
ausgebildet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Betätigungselement (30; 32; 34; 36) mit einem
Befestigungsabschnitt (26) für einen Nippel (28) eines
Seilzuges (29) ausgebildet ist.
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1995
- 1995-05-16 US US08/441,801 patent/US5560263A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
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| US5560263A (en) | 1996-10-01 |
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