DE4415360C2 - Chirurgisches Instrument - Google Patents
Chirurgisches InstrumentInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein chirurgisches Instrument zum
Halten und Manipulieren eines Tupfers mit einer Absaug-
Vorrichtung im Bereich des Tupfers, die mit einer Ab
saugleitung in dem chirurgischen Instrument in Verbin
dung steht.
Zur atraumatischen Gewebestrukturpräparation werden in
der konventionellen offenen Chirurgie und in zunehmen
dem Maße auch in der minimalinvasiven Chirurgie Präpa
riertupfer verwendet. Es handelt sich dabei beispiels
weise um aus reiner Baumwolle hergestellte runde Tup
fer, die von einem Mullnetz umfaßt werden und die in
verschiedenen Durchmessern eingesetzt werden. Die ge
bräuchlichste Größe ist 10 mm. Diese Tupfer werden
auch als Nußtupfer bezeichnet.
Sie werden insbesondere zur Lösung von Adhäsionen so
wie zur stumpfen Präparation und Darstellung von Gefä
ßen, Hohlorganen, Zysten etc. eingesetzt. Außerdem
nehmen diese Tupfer austretendes Sekret und Blut auf.
So werden sie beispielsweise zur Blutstillung von
kleinen Gefäßen eingesetzt und ermöglichen dadurch bei
der Chirurgie eine gute Sicht für nachfolgende chirur
gische Eingriffe.
Es ist üblich, diese Tupfer in Faßzangen zu halten und
sie mit diesen Faßzangen an den Einsatzort zu trans
portieren.
Voraussetzung für eine gute Wirkung der Tupfer zu den
angegebenen Zwecken ist, daß sie trocken sind. Ein
vollgesaugter Tupfer gleitet leichter vom Gewebe ab
und bringt nicht die gewünschte Reibung auf, die zum
Präparieren und zur Darstellung von Körperorganen not
wendig ist. Es ist daher notwendig, die Tupfer häufig
zu wechseln, dies ist mit einem erheblichen Zeitver
lust verbunden, und insbesondere bei der minimalinva
siven Chirurgie, bei der die Faßzange durch einen Tro
kar in den Körper eingeführt wird, auch mit einem Gas
verlust, da das Körperinnere bei diesen Operation
stechniken mit einem unter leichtem Überdruck stehen
den Gas gefüllt ist.
Ein gattungsgemäßer Tupfer ist beispielsweise aus der
DE 27 45 015 A1 bekannt. Dieser Tupfer ist mit einem
integrierten Saugrohrteil verbunden, dieses integrier
te Saugrohrteil kann auf ein Saugrohr aufgesetzt wer
den, so daß es möglich wird, Flüssigkeit aus dem Be
reich des Tupfers abzusaugen. Voraussetzung für diese
Konstruktion ist aber eine ganz spezielle Ausgestal
tung des Tupfers, da der Tupfer immer mit einem inte
grierten Saugrohrteil verbunden werden muß, d. h. Tup
fer und Saugrohrteil müssen dauerhaft miteinander ver
bunden werden.
Ausgehend von einem solchen Stand der Technik ist es
Aufgabe der Erfindung, ein chirurgisches Instrument
mit einer Tupferabsaugung so auszugestalten, daß in
einfachster Weise ein Auswechseln des Tupfers möglich
ist.
Diese Aufgabe wird bei einem chirurgischen Instrument
der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß an dem chirurgischen Instrument ein lösba
res Greifwerkzeug für den Tupfer angeordnet ist.
Bei einer solchen Ausgestaltung werden also eine Ab
saugung für den Tupfer und ein lösbares Greifwerkzeug
kombiniert, so daß es einerseits möglich ist, herkömm
liche Tupfer zu verwenden und in dem Instrument aus
wechselbar zu halten, während andererseits sicherge
stellt ist, daß durch die Absaugung der Tupfer nahezu
trocken bleibt. Dies erhält der Tupferoberfläche die
erforderliche Rauhigkeit, außerdem können auf diese
Weise größere Mengen von Blut und Sekret aus dem Ope
rationsgebiet entfernt werden, und trotzdem können
konventionelle Tupfer verwendet werden, die für die
Absaugung nicht in spezieller Weise angepaßt werden
müssen.
Bei einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vor
gesehen, daß die Absaugvorrichtung ein Rohrstück ist, wel
ches sich in das Innere des Tupfers erstreckt. Dieses kann
in seinem in den Tupfer eintretenden Teil Wanddurch
brechungen aufweisen.
Vorteilhaft ist es dabei, wenn das Rohrstück und die sich
daran anschließende Absaugleitung im Innern eines Rohr
schaftes angeordnet sind, an welchem das Greifwerkzeug ge
halten ist. Vorzugsweise stehen dabei das Greifwerkzeug
und das Rohrstück aus dem Rohrschaft hervor. Dadurch wird
der Tupfer teilweise in den Rohrschaft eingezogen und er
fährt eine Stabilisierung und Abdeckung nach außen, die
den Absaugvorgang durch das Rohrstück besonders effektiv
gestaltet.
Bei einer anderen Ausführungsform kann vorgesehen werden,
daß die Absaugvorrichtung und die daran anschließende Ab
saugleitung durch einen Rohrschaft gebildet werden, an
welchem das Greiferwerkzeug gehalten ist. In diesem Falle
ist kein separates Rohrstück notwendig, sondern die Ab
saugfunktion wird von dem Rohrschaft selbst übernommen.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn das Greifwerkzeug teilweise
aus dem Rohrschaft hervorsteht. Dadurch taucht der Tupfer
teilweise in den Rohrschaft ein, so daß in diesem Bereich
eine besonders wirksame Absaugung möglich wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Rohrschaft
gegenüber einer Halterung des Greifwerkzeuges axial ver
schieblich. Dadurch kann die Überdeckung des Tupfers durch
den Rohrschaft unterschiedlich gewählt werden. An der Hal
terung kann bei einer Ausführungsform mit einem Rohrstück
als Absaugvorrichtung auch dieses Rohrstück oder auch die
daran anschließende Absaugleitung festgelegt sein.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfaßt das
Greifwerkzeug mindestens zwei Federkrallen, die an der In
nenwand des Rohrschaftes anliegen und die bei zurückgezo
genem Rohrschaft elastisch aufgespreizt und bei vorgescho
benem Rohrschaft gegen ihre innere Federkraft elastisch
zusammengebogen sind. Durch die Verschiebung des Rohr
schaftes relativ zum Greifwerkzeug erfolgt somit ein Öff
nen und Schließen des Greifwerkzeuges, so daß in geöffne
tem Zustand ein Tupfer ausgewechselt werden kann, der im
geschlossenen, zusammengebogenen Zustand der Federkrallen
an dem Rohrschaft sicher fixiert ist. Eine zusätzliche Be
tätigung des Greifwerkzeuges ist dann nicht mehr notwendig.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Halterung mit einem Be
tätigungselement verbunden ist, welches am hinteren Ende
aus dem Rohrschaft herausragt, insbesondere ist der Rohr
schaft am hinteren Ende gegenüber dem Betätigungselement
abgedichtet. Mittels dieses Betätigungselementes kann das
Werkzeug relativ zum Rohrschaft axial verschoben werden,
so daß das Öffnen und Schließen des Greifwerkzeuges ermög
licht wird.
Insbesondere kann das Betätigungselement durch die rohr
förmige Absaugleitung gebildet werden, so daß kein zusätz
liches Betätigungselement erforderlich ist.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorge
sehen, daß das Greifwerkzeug eine übliche Rohrschaftzange
mit zwei gegeneinander bewegbaren Griffteilen ist und daß
auf dem Schaft eine diesen umgebende, auf diesem am hinte
ren Ende abgedichtete, die Absaugvorrichtung bildende Hül
se längsverschieblich gelagert ist, die im vorgeschobenen
Zustand den an der Rohrschaftzange gehaltenen Tupfer teil
weise in sich aufnimmt und deren Innenraum mit der Absaug
leitung in Verbindung steht.
Es wird also eine herkömmliche Rohrschaftzange zum Halten
des Tupfers dadurch umgerüstet, daß auf ihr eine hülsen
förmige Absaugvorrichtung längsverschieblich gelagert
wird. Dadurch kann der Tupfer in der üblichen Weise von
der Rohrschaftzange erfaßt werden, anschließend wird die
hülsenförmige Absaugvorrichtung so weit nach vorne gescho
ben, daß der in der Rohrschaftzange gehaltene Tupfer teil
weise in die Absaugvorrichtung eintaucht, um die Absaug
wirkung zu verbessern.
Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsfor
men der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung
der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1: eine schematische Darstellung eines teilweise
aufgeschnittenen chirurgischen Instrumentes
mit einer herkömmlichen Rohrschaftzange und
einer darauf angeordneten Absaugvorrichtung;
Fig. 2: eine perspektivische Ansicht eines weiteren
bevorzugten Ausführungsbeispiels eines chirur
gischen Instrumentes mit einer durch einen
Rohrschaft gebildeten Absaugvorrichtung und
Fig. 3: eine perspektivische Ansicht eines weiteren
bevorzugten Ausführungsbeispieles eines chi
rurgischen Instrumentes mit einer Absaugvor
richtung in Form eines selbständigen Rohr
stückes.
In Fig. 1 ist ein chirurgisches Instrument in Form einer
an sich bekannten Rohrschaftzange 1 dargestellt. Diese um
faßt einen Rohrschaft 2, der an seinem vorderen Ende zwei
gegeneinander verschwenkbare Zangenbacken 3 trägt und der
am hinteren Ende fest mit einer ersten Griffbranche 4 ver
bunden ist. An dieser ersten Griffbranche 4 ist eine zwei
te Griffbranche 5 gelenkig gelagert, so daß die beiden
Griffbranchen 4 und 5 gegeneinander verschwenkbar sind.
Diese zweite Griffbranche 5 ist gelenkig mit einer Schub-
und Zugstange 6 verbunden, die im Inneren des Rohrschaftes
2 bis zu den Zangenbacken 3 führt und diese bei ihrer Ver
schiebung öffnet und schließt.
Diese Rohrschaftzange 1 dient dazu, zwischen den Zangen
backen 3 einen Tupfer 7 zu halten.
Auf dem Rohrschaft 2 ist eine diesen umgebende Hülse 8
längsverschieblich gelagert, die am vorderen, dem Tupfer 7
zugewandten Ende offen ist und im vorgeschobenen Zustand
die Zangenbacken 3 teilweise in sich aufnimmt, so daß auch
der Tupfer 7 mit seinem hinteren Ende teilweise in das In
nere der Hülse 8 eingezogen ist. Am hinteren, den Griff
branchen 4 und 5 zugewandten Ende ist die Hülse 8 gegen
über dem Rohrschaft 2 abgedichtet, ihr Innenraum 9 steht
mit einer Absaugleitung 10 in Verbindung.
Im Betrieb wird zunächst bei zurückgezogener Hülse 8 mit
der Rohrschaftzange 1 in an sich bekannter Weise ein
Tupfer 7 zwischen den Zangenbacken 3 erfaßt und festgehal
ten. Die Zangenbacken 3 können in dieser Festhalteposition
durch eine Sperre 11 an den Griffbranchen 4 und 5 fixiert
werden. Anschließend wird die Hülse 8 nach vorne gescho
ben, so daß ein Teil des Tupfers 7 in das Innere der Hülse
8 hineingezogen wird. Dadurch ergibt sich eine gute Saug
verbindung zwischen dem Tupfer 7 und dem Innenraum 9 der
Hülse 8, so daß über die Absaugleitung 10 Sekrete und Blut
aus dem Tupfer 7 wirksam abgesaugt werden können. Dadurch
lädt sich der Tupfer im Betrieb trockenhalten, die Ober
fläche des Tupfers behält ihre Rauhigkeit bei.
Zum Auswechseln des Tupfers 7 genügt es, die Hülse 8 auf
dem Rohrschaft 2 zurückzuschieben und die Griffbranchen 4
und 5 wieder zu lösen.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel um
faßt das Instrument einen hülsenförmigen Rohrschaft 12,
der an seiner Vorderseite offen ist und auf seiner Rück
seite abgedichtet ein stabförmiges Betätigungselement 13
umgibt. Dieses Betätigungselement 13 ist mit einer ring
förmigen Halterung 14 am vorderen Ende des Rohrschaftes 12
verbunden, an der in Umfangsrichtung jeweils um 120° ver
setzt drei Federkrallen 15 gehalten sind. Die Halterung 14
ist über das Betätigungselement 13 im Rohrschaft 12 axial
verschieblich gelagert, so daß beim Vorschieben der Hal
terung 14 im Rohrschaft 12 die Federkrallen 15 unter ihrer
eigenen Elastizität elastisch nach außen gebogen werden,
beim Zurückziehen der Halterung 14 liegen die Federkrallen
15 jedoch an der Innenwand des Rohrschaftes 12 an und wer
den dadurch elastisch nach innen gebogen. Man erhält da
durch die Möglichkeit, allein durch axiale Verlagerung der
Halterung 14 die Federkrallen zu öffnen und zu schließen,
so daß in geöffnetem Zustand ein Tupfer 7 eingelegt wer
den kann, der in geschlossenem Zustand dann festgehalten
wird und dabei teilweise in den Rohrschaft 12 eintaucht.
Die axiale Positionierung der Halterung im Rohrschaft 12
kann durch in der Zeichnung nicht dargestellte Fixiermit
tel oder Rastmittel festgelegt werden.
Der Innenraum 16 des Rohrschaftes 12 steht mit einer Ab
saugleitung 17 in Verbindung, so daß bei vorgeschobenem
Rohrschaft 12 eine effektive Absaugung von Blut und Sekret
aus dem Tupfer 7 möglich ist.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist ähnlich aufgebaut
wie das der Fig. 2, einander entsprechende Teile tragen
daher dieselben Bezugszeichen. Im Unterschied zum Ausfüh
rungsbeispiel der Fig. 2 ist das Betätigungselement 13
beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2 nicht als Stab ausge
bildet, sondern als Rohrstück 18, welches nach vorne aus
dem Rohrschaft hervorsteht und in den Tupfer 7 eintaucht.
In diesem Bereich ist das Rohrstück 8 in seinem Wandbe
reich mit Durchbrechungen 19 versehen. Das Rohrstück 18
ist an seinem-auf der Rückseite aus dem Rohrschaft 12 her
vorstehenden Ende mit der Absaugleitung 17 verbunden. Da
durch erfolgt die Absaugung bei diesem Ausführungsbeispiel
nicht durch den Rohrschaft 12, sondern durch das zentrale
Rohrstück 18, das direkt im Inneren des Tupfers 7 absaugt.
In Fig. 3 ist außerdem schematisch eine Möglichkeit dar
gestellt, wie der Rohrschaft 12 gegenüber der Halterung 14
axial verschieblich ausgebildet sein kann. In diesem Falle
trägt nämlich die Halterung 14 ein Außengewinde 20, auf
welches der Rohrschaft 12 aufgeschraubt ist. Durch gegen
seitige Verdrehung läßt sich eine axiale Verschiebung her
stellen.
Claims (14)
1. Chirurgisches Instrument zum Halten und Manipulieren
eines Tupfers mit einer Absaugvorrichtung im Bereich
des Tupfers, die mit einer Absaugleitung in dem chi
rurgischen Instrument in Verbindung steht, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem chirurgischen Instrument
ein lösbares Greifwerkzeug (3; 15) für den Tupfer
(7) angeordnet ist.
2. Chirurgisches Instrument nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Absaugvorrichtung (18) ein
Rohrstück ist, welches sich in das Innere des
Tupfers (7) erstreckt.
3. Chirurgisches Instrument nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rohrstück in seinem in das
Rohrstück (7) eintretenden Teil Wanddurchbrechungen
(19) aufweist.
4. Chirurgisches Instrument nach einem der Ansprüche 2
oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrstück
und die sich daran anschließende Absaugleitung (17)
im Innern des Rohrschaftes (12) angeordnet sind, an
welchem das Greifwerkzeug (15) gehalten ist.
5. Chirurgisches Instrument nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Greifwerkzeug (15) und das
Rohrstück aus dem Rohrschaft (12) hervorstehen.
6. Chirurgisches Instrument nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Absaugvorrichtung und die
daran anschließende Absaugleitung durch einen Rohr
schaft (12) gebildet werden, an welchem das Greif
werkzeug (15) gehalten ist.
7. Chirurgisches Instrument nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Greifwerkzeug (15) teilweise
aus dem Rohrschaft (12) hervorsteht.
8. Chirurgisches Instrument nach einem der Ansprüche 4
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrschaft
(12) gegenüber einer Halterung (14) des Greifwerk
zeuges (15) axial verschieblich ist.
9. Chirurgisches Instrument nach einem der Ansprüche 4
oder 5 und nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Halterung (14) auch das Rohrstück (18)
und/oder die Absaugleitung (10) festgelegt sind.
10. Chirurgisches Instrument nach einem der Ansprüche 8
oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Greifwerk
zeug mindestens zwei Federkrallen (15) umfaßt, die
an der Innenwand des Rohrschaftes (12) anliegen und
die bei zurückgezogenem Rohrschaft (12) elastisch
aufgespreizt und bei vorgeschobenem Rohrschaft (12)
gegen ihre innere Federkraft elastisch zusammengebo
gen sind.
11. Chirurgisches Instrument nach einem der Ansprüche 8
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung
(14) mit einem Betätigungselement (13; 18) verbunden
ist, welches am hinteren Ende aus dem Rohrschaft
(12) herausragt.
12. Chirurgisches Instrument nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rohrschaft (12) am hinteren
Ende gegenüber dem Betätigungselement (13; 18) abge
dichtet ist.
13. Chirurgisches Instrument nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement
durch die rohrförmige Absaugleitung (18) gebildet
wird.
14. Chirurgisches Instrument nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Greifwerkzeug eine übliche
Rohrschaftzange (1) mit zwei gegeneinander bewegba
ren Griffteilen (4, 5) ist und daß auf dem Schaft
(2) eine diesen umgebende, auf diesem am hinteren
Ende abgedichtete, die Absaugvorrichtung bildende
Hülse (8) längsverschieblich gelagert ist, die im
vorgeschobenen Zustand den an der Rohrschaftzange
(1) gehaltenen Tupfer (7) teilweise in sich aufnimmt
und deren Innenraum (9) mit der Absaugleitung (10)
in Verbindung steht.
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