DE4412764A1 - Lichtleitfaser-Kreisel - Google Patents
Lichtleitfaser-KreiselInfo
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Description
Die Erfindung befaßt sich mit einem Lichtleitfaser-Kreisel, und
insbesondere mit der Verminderung der bei einem Lichtleitfaser-
Kreisel einzusetzenden optischen Teile.
Eine Bauart eines üblichen Lichtleitfaser-Kreisels weist eine
Lichtquelle mit einer Laserdiode zur Abgabe eines Lichtsignals,
einen ersten Optokoppler mit Strich- und Kreuzzuständen für die
Lichtsignale, um einen oder zwei Ausgangsanschlüsse zu wählen,
einen; Polarisator zur Polarisierung der Lichtsignale und zur
Herabsetzung des Interfrenzrauschens der Lichtsignale, einen
zweiten Optokoppler, welcher die gleiche Funktion wie der erste
Optokoppler hat, eine Lichtleitfaser-Sensorschleife zur Aus
breitung der Lichtsignale in Uhrzeigerrichtung und Gegenuhrzei
gerrichtung, einen Phasenmodulator zur Modulation der Phasen der
Lichtsignale, welche sich durch die Sensorschleife ausbreiten,
einen Lichtempfänger einer Photodiode zum Empfangen eines
Lichtsignals, welches von dem ersten Optokoppler geliefert wird,
und eine Signalverarbeitungsschaltung zum Verarbeiten eines
elektrischen Signals auf, welches von dem Lichtempfänger
geliefert wird, um eine Rotationswinkelbeschleunigung nach
Maßgabe der nachstehend angegebenen Gleichung zu ermitteln:
Ω = Φ s/a
wobei "Ω" die Rotationswinkelgeschwindigkeit, "ψs" eine Sag
nac′sche Phasendifferenz ist, das heißt eine Phasendifferenz der
Lichtsignale, die sich durch die Sensorschleife in Uhrzeigerrich
tung und Gegenuhrzeigerrichtung ausgebreitet haben, und "a" durch
die nachstehend angegebene Gleichung definiert ist:
a = 4π Rl/λ c
wobei "R" der Radius der Sensorschleife ist, "l" die Länge der
Sensorschleife ist, "λ" die Wellenlänge des Lichtsignals ist, und
"c" die Lichtgeschwindigkeit ist.
Im Betriebszustand wird ein Lichtsignal von der Lichtquelle zur
Lieferung zu dem ersten Optokoppler abgegeben, und das Licht
signal wird dann über den Polarisator dem zweiten Optokoppler
zugeleitet. Somit wird das Lichtsignal zur Ausbreitung durch die
Sensorschleife in Uhrzeigerrichtung und Gegenuhrzeigerrichtung
unterteilt und dann zu dem zweiten Optokoppler zurückgeleitet.
Das zurückgeleitete Lichtsignal liegt in Gegenrichtung zum
Polarisator an dem ersten Optokoppler an, von dem aus das
Lichtsignal zu dem Lichtempfänger geleitet wird. Im Licht
empfänger wird das Lichtsignal in ein elektrisches Signal
umgewandelt, welches dann in der Signalverarbeitungsschaltung
verarbeitet wird. Somit wird eine Rotationswinkelgeschwindigkeit
eines sich drehenden Teils, an dem die Sensorschleife angebracht
ist, in der Signalverarbeitungsschaltung ermittelt. Bei diesem
üblichen Lichtleitfaser-Kreisel erhält man selbst dann, wenn eine
Lichtquelle ein weniger linear polarisiertes Lichtsignal ausgibt,
eine vorbestimmte Präzision bei der Ermittlung und der Erfassung
der Rotationswinkelgeschwindigkeit, da ein Polarisator eingesetzt
wird.
Bei dem üblichen Lichtleitfaser-Kreisel jedoch ist ein Nachteil
darin zu sehen, daß die Anzahl der optischen Teile groß ist,
wodurch sich die Kosten für die Herstellung hierfür vergrößern
und die Montage eines solchen Kreisels infolge dieser großen
Anzahl von optischen Teilen schwierig ist.
Aus diesem Grunde wurde eine weitere Bauart eines üblichen
Lichtleitfaser-Kreisels vorgeschlagen, bei dem eine Photodiode
integriert mit einer Laserdiode vorgesehen ist, so daß der
vorstehend genannte, erste Optokoppler entfallen kann, um die
Anzahl der optischen Teile herabzusetzen.
Jedoch wird der vorstehend genannte Nachteil bei dem letztgenann
ten, üblichen Lichtleitfaser-Kreisel nicht überwunden, da die
Herabsetzung der Anzahl von optischen Teilen nicht ausreichend
genug ist.
Die Erfindung zielt daher darauf ab, einen Lichtleitfaser-Kreisel
bereitzustellen, bei dem die Anzahl der optischen Teile her
abgesetzt ist, um die Kosten zur Herstellung desselben zu senken
und die Montage desselben zu erleichtern.
Ferner zielt die Erfindung darauf ab, einen Lichtleitfaser-
Kreisel bereitzustellen, bei dem man eine gesteigerte Zuver
lässigkeit entsprechend der Abnahme der Anzahl der optischen
Teile erhält.
Ferner soll nach der Erfindung ein Lichtleitfaser-Kreisel
bereitgestellt werden, bei dem eine kostengünstige Laserdiode
eingesetzt wird, da Einrichtungen zur Herabsetzung des Inter
ferenzrauschens vorhanden sind.
Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung
zeichnet sich ein Lichtleitfaser-Kreisel durch folgendes aus:
eine Lichtquelle zur Abgabe eines Lichtsignals;
einen Optokoppler zum Empfangen des Lichtsignals, um daßelbe in erste und zweite Lichtsignale zu unterteilen, und um dritte und vierte Lichtsignale zu empfangen, welche als ein kombiniertes Lichtsignal verknüpft sind;
eine Lichtleitfaser-Sensorschleife, welche erste und zweite Enden hat, die ersten und zweiten Lichtsignale optisch mit den ersten und zweiten Enden der Lichtleitfaser-Sensorschleife gekoppelt sind, um eine Ausbreitung durch die Lichtleitfaser- Sensorschleife in Uhrzeigerrichtung und Gegenuhrzeigerrichtung zu ermöglichen, und die ersten und zweiten Lichtsignale als dritte und vierte Lichtsignale von den ersten und zweiten Enden zuzuleiten;
einen Lichtempfänger zum Empfangen des kombinierten Lichtsignals, welches in ein elektrisches Signal umzuwandeln ist, wobei das kombinierte Lichtsignal durch die Lichtquelle über tragen wird und der Lichtempfänger hinter der Lichtquelle angeordnet ist; und
eine Signalverarbeitungsschaltung zum Verarbeiten des elektrischen Signals, um eine Rotationswinkelgeschwindigkeit eines sich drehenden Teils nach Maßgabe einer Phasendifferenz der dritten und vierten Lichtsignale zu erhalten, wobei das sich drehende Teil mit der Lichtleitfaser-Sensorschleife versehen ist;
wobei die Lichtquelle eine Schwächungsfaktor- oder Ver stärkungsfaktordifferenz zwischen zwei Lichtsignalen mit orthogonalen Polarisationen hat; und
die Lichtleitfaser-Sensorschleife eine die Polarisations ebene beibehaltende Lichtleitfaser ist.
eine Lichtquelle zur Abgabe eines Lichtsignals;
einen Optokoppler zum Empfangen des Lichtsignals, um daßelbe in erste und zweite Lichtsignale zu unterteilen, und um dritte und vierte Lichtsignale zu empfangen, welche als ein kombiniertes Lichtsignal verknüpft sind;
eine Lichtleitfaser-Sensorschleife, welche erste und zweite Enden hat, die ersten und zweiten Lichtsignale optisch mit den ersten und zweiten Enden der Lichtleitfaser-Sensorschleife gekoppelt sind, um eine Ausbreitung durch die Lichtleitfaser- Sensorschleife in Uhrzeigerrichtung und Gegenuhrzeigerrichtung zu ermöglichen, und die ersten und zweiten Lichtsignale als dritte und vierte Lichtsignale von den ersten und zweiten Enden zuzuleiten;
einen Lichtempfänger zum Empfangen des kombinierten Lichtsignals, welches in ein elektrisches Signal umzuwandeln ist, wobei das kombinierte Lichtsignal durch die Lichtquelle über tragen wird und der Lichtempfänger hinter der Lichtquelle angeordnet ist; und
eine Signalverarbeitungsschaltung zum Verarbeiten des elektrischen Signals, um eine Rotationswinkelgeschwindigkeit eines sich drehenden Teils nach Maßgabe einer Phasendifferenz der dritten und vierten Lichtsignale zu erhalten, wobei das sich drehende Teil mit der Lichtleitfaser-Sensorschleife versehen ist;
wobei die Lichtquelle eine Schwächungsfaktor- oder Ver stärkungsfaktordifferenz zwischen zwei Lichtsignalen mit orthogonalen Polarisationen hat; und
die Lichtleitfaser-Sensorschleife eine die Polarisations ebene beibehaltende Lichtleitfaser ist.
Gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform nach der
Erfindung zeichnet sich ein Lichtleitfaser-Kreisel durch
folgenden aus:
eine Lichtquelle zur Abgabe eines Lichtsignals;
eine Lichtleitfaser zur Ausbreitung des Lichtsignals zu einer vorbestimmten Position, wobei die Lichtleitfaser eine vorbestimmte Länge hat;
einen Optokoppler zum Empfangen des von der Lichtleitfaser zugeführten Lichtsignals zur Unterteilung in erste und zweite Lichtsignale und zum Empfangen von dritten und vierten Licht signalen, welche als ein kombiniertes Lichtsignal verknüpft sind;
eine Lichtleitfaser-Sensorschleife mit ersten und zweiten Enden, wobei die ersten und zweiten Lichtsignale optisch mit den ersten und zweiten Enden der Lichtleitfaser-Sensorschleife gekoppelt sind, um durch die Lichtleitfaser-Sensorschleife in Uhrzeigerrichtung und Gegenuhrzeigerrichtung sich ausbreiten zu können und all dritte und vierte Lichtsignale von den ersten und zweiten Enden zugeführt werden zu können;
einen Lichtempfänger zum Empfangen des kombinierten Lichtsignals, welches von der Lichtleitfaser zugeführt wird, um dieses in ein elektrisches Signal umzuwandeln, wobei das kombinierte Lichtsignal durch die Lichtquelle übertragen wird und der Lichtempfänger hinter der Lichtquelle angeordnet ist; und
eine Signalverarbeitungsschaltung zum Verarbeiten des elektrischen Signals, um eine Rotationswinkelgeschwindigkeit eines sich drehenden Teils nach Maßgabe einer Phasendifferenz der dritten und vierten Lichtsignale zu erhalten, wobei das sich drehende Teil mit der Lichtleitfaser-Sensorschleife versehen ist;
wobei die vorbestimmte Länge der Lichtleitfaser derart gewählt ist, daß ein Zusammenhang erfüllt ist, bei dem eine Abstandsdifferenz, welche durch die vorbestimmte Länge und eine Phasendifferenz der beiden orthogonal polarisierten Lichtstrahlen bestimmt ist, welche sich durch die Lichtleitfaser ausbreiten, größer als ein Interferenzabstand der Lichtquelle ist; und
die Lichtleitfaser und die Lichtleitfaser-Sensorschleife von einer eine Polarisationsebene beibehaltenden Lichtleitfaser gebildet werden.
eine Lichtquelle zur Abgabe eines Lichtsignals;
eine Lichtleitfaser zur Ausbreitung des Lichtsignals zu einer vorbestimmten Position, wobei die Lichtleitfaser eine vorbestimmte Länge hat;
einen Optokoppler zum Empfangen des von der Lichtleitfaser zugeführten Lichtsignals zur Unterteilung in erste und zweite Lichtsignale und zum Empfangen von dritten und vierten Licht signalen, welche als ein kombiniertes Lichtsignal verknüpft sind;
eine Lichtleitfaser-Sensorschleife mit ersten und zweiten Enden, wobei die ersten und zweiten Lichtsignale optisch mit den ersten und zweiten Enden der Lichtleitfaser-Sensorschleife gekoppelt sind, um durch die Lichtleitfaser-Sensorschleife in Uhrzeigerrichtung und Gegenuhrzeigerrichtung sich ausbreiten zu können und all dritte und vierte Lichtsignale von den ersten und zweiten Enden zugeführt werden zu können;
einen Lichtempfänger zum Empfangen des kombinierten Lichtsignals, welches von der Lichtleitfaser zugeführt wird, um dieses in ein elektrisches Signal umzuwandeln, wobei das kombinierte Lichtsignal durch die Lichtquelle übertragen wird und der Lichtempfänger hinter der Lichtquelle angeordnet ist; und
eine Signalverarbeitungsschaltung zum Verarbeiten des elektrischen Signals, um eine Rotationswinkelgeschwindigkeit eines sich drehenden Teils nach Maßgabe einer Phasendifferenz der dritten und vierten Lichtsignale zu erhalten, wobei das sich drehende Teil mit der Lichtleitfaser-Sensorschleife versehen ist;
wobei die vorbestimmte Länge der Lichtleitfaser derart gewählt ist, daß ein Zusammenhang erfüllt ist, bei dem eine Abstandsdifferenz, welche durch die vorbestimmte Länge und eine Phasendifferenz der beiden orthogonal polarisierten Lichtstrahlen bestimmt ist, welche sich durch die Lichtleitfaser ausbreiten, größer als ein Interferenzabstand der Lichtquelle ist; und
die Lichtleitfaser und die Lichtleitfaser-Sensorschleife von einer eine Polarisationsebene beibehaltenden Lichtleitfaser gebildet werden.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der nachstehenden Beschreibung von bevorzugten Aus
führungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung.
Darin zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht zur Verdeutlichung eines
Lichtleitfaser-Kreisels gemäß einer ersten bevorzugten
Ausführungsform nach der Erfindung,
Fig. 2 ein Diagramm zur Verdeutlichung eines Extinktions
verhältnisses relativ zu einem Strom für eine Laser
diode als eine Lichtquelle bei der ersten bevorzugten
Ausführungsform,
Fig. 3A und 3B Diagramme zur Verdeutlichung der statischen Trift-
und Temperaturaeristika in Zuständen, wenn kein
Polarisator wie bei dem Lichtleitfaser-Kreisel gemäß
der ersten bevorzugten Ausführungsform vorgesehen ist,
und wenn ein Polarisator wie bei einem üblichen
Lichtleitfaser-Kreisel vorgesehen ist,
Fig. 4 eine schematische Ansicht zur Verdeutlichung eines
Lichtleitfaser-Kreisels gemäß einer zweiten bevorzug
ten Ausführungsform nach der Erfindung,
Fig. 5 ein schematisches Diagramm zur Verdeutlichung eines
Kupplungszustandes zwischen einer Laserdiode und einer
Lichtleitfaser bei der zweiten bevorzugten Ausfüh
rungsform,
Fig. 6 eine schematische Ansicht zur Verdeutlichung eines
ersten, üblichen Lichtleitfaser-Kreisels, und
Fig. 7 eine schematische Ansicht zur Verdeutlichung einer
zweiten, üblichen Ausführungsform eines Lichtleitfa
ser-Kreisels.
Vor der Beschreibung eines Lichtleitfaser-Kreisels gemäß
bevorzugten Ausführungsformen nach der Erfindung sollen zu erst
die vorstehend genannten, üblichen Lichtleitfaser-Kreisel näher
erläutert werden.
Fig. 6 zeigt einen ersten, üblichen Lichtleitfaser-Kreisel,
welcher eine Lichtquelle 1 mit einer Laserdiode, erste und zweite
Optokoppler 2a und 2b, einen Polarisator 3, einen Phasenmodulator
4, eine Lichtleitfaser-Sensorschleife 5, einen Lichtempfänger 6
mit einer Photodiode, einen Vorverstärker 7 und eine Signalver
arbeitungsschaltung 8 aufweist.
Bei dem ersten, üblichen Lichtleitfaser-Kreisel ist der erste
Optokoppler 2a zwischen einer Lichtleitfaser 12B, welche mit der
Lichtquelle 1 gekoppelt ist, und dem Polarisator 3 vorgesehen,
und zwischen einer Lichtleitfaser 12B, welche mit dem Licht
empfänger 6 gekoppelt ist, und dem Polarisator 3 in einer solchen
Weise vorgesehen, daß ein von der Lichtquelle 1 abgegebenes
Lichtsignal über den ersten Optokoppler 2a dem Polarisator 3
zugeleitet wird, und ein über den ersten Optokoppler 2a von dem
Polarisator 3 zugeleitetes Lichtsignal zu dem Lichtempfänger 6
im Anschluß an die Ausbreitung durch die Sensorschleife 5
gelangt.
Wie sich aus der Darstellung des ersten, üblichen Lichtleitfaser-
Kreisels 6 ergibt, ist die Anzahl der optischen Bauteile groß.
Hierbei handelt es sich um den vorstehend angegebenen Nachteil,
welcher nochmals hierin näher erläutert wird, während die
Arbeitsweise nicht näher erläutert zu werden braucht.
Fig. 7 zeigt einen zweiten, üblichen Lichtleitfaser-Kreisel,
welcher eine Lichtquelle 10 mit einem Lichtempfänger aufweist,
in welchem eine Laserdiode und eine Photodiode auf einem
gemeinsamen Halbleitersubstrat integriert sind, ferner einen
Optokoppler 2, einen Polarisator 3, einen Phasenmodulator 4, eine
Lichtleitfaser-Sensorschleife 5, eine Signalverarbeitungs
schaltung 8 und einen Vorverstärker (nicht gezeigt) aufweist,
welcher in der vorderen Stufe der Signalverarbeitungsschaltung
8 vorgesehen ist.
Wie sich aus der Darstellung für den zweiten, üblichen Licht
leitfaser-Kreisel nach Fig. 7 ergibt, entfällt ein Optokoppler,
welcher dem ersten Optokoppler nach Fig. 6 entspricht, da die
Laserdiode und die Photodiode auf einem gemeinsamen Strahlengang
nach der Maßgabe der integrierten Herstellungsstruktur derselben
angeordnet sind.
Selbst bei dem zweiten, Lichtleitfaser-Kreisel wurden die
voranstehend beschriebenen Nachteile und Schwierigkeiten nicht
überwunden.
Nunmehr wird ein Lichtleitfaser-Kreisel gemäß einer ersten
bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung unter Bezugnahme
auf Fig. 1 erläutert.
Der Lichtleitfaser-Kreisel weist eine Lichtquelle 10, welche mit
einem Lichtempfänger integriert ist, eine Lichtkopplerlinse 9,
einen Optokoppler 2, einen Phasenmodulator 4, eine Lichtleitfa
ser-Sensorschleife 5 und eine Signalverarbeitungsschaltung 8 auf,
wobei die Lichtquelle 10 mit dem Lichtempfänger beispielsweise
dadurch integriert ist, daß eine GaAlAs-Laserdiode 21 zusammen
mit einer PIN-Photodiode 22 auf einem gemeinsamen Halbleitersub
strat hergestellt ist. Die Lichtleitfaser 12 und die Sensor
schleife 5 werden von einer eine Polarisationsebene beibehalten
den Lichtleitfaser gebildet. Bei dieser bevorzugten Ausführungs
form verhält sich die GaAlAs-Laserdiode 22 hinsichtlich des
Schwächungsfaktors oder Verstärkungsfaktors zwischen zwei
Lichtstrahlen unterschiedlich, welche orthogonale Polarisationen
haben, und sie ist mit der Signalverarbeitungsschaltung 8 über
eine Anode 21A und eine gemeinsame Elektrode 10A verbunden, und
die PIN-Photodiode 22 ist mit der Signalverarbeitungsschaltung
8 über eine Anode 22A und die gemeinsame Elektrode 10A verbunden.
Im Betriebszustand wird ein Vorspannungsstrom in einem Bereich
von 35 bis 45 aM an die GaAlAs-Laserdiode 21 angelegt, um ein
Lichtsignal abzugeben, welches mit einem Einfallsende der
Lichtleitfaser 12 über die Kopplungslinse 9 gekoppelt wird. Das
Lichtsignal breitet sich durch die Lichtleitfaser 12 aus, um an
den Optokoppler 2 angelegt zu werden, in welchem das Lichtsignal
in zwei Lichtsignale unterteilt wird, welche sich durch die
Sensorschleife 5 in Uhrzeigerrichtung und in Gegenuhrzeigerrich
tung ausbreiten, um durch den Phasenmodulator 4 hinsichtlich der
Phase moduliert zu werden. Die ausgebreiteten Lichtsignale kehren
zu dem Optokoppler 2 zurück, um zu einem kombinierten Lichtsignal
verknüpft zu werden, welches sich durch die Lichtleitfaser 2 in
Gegenrichtung ausbreitet, um mit der GaAlAs-Laserdiode 21
gekoppelt zu werden. Das empfangene Lichtsignal wird durch die
GaAlAs-Laserdiode 21 übertragen, um durch die PIN-Photodiode 22
empfangen zu werden, in welcher das Lichtsignal in ein elek
trisches Signal umgewandelt wird. Das elektrische Signal wird in
der Signalverarbeitungsschaltung 8 verarbeitet, um eine Rota
tionswinkelgeschwindigkeit nach Maßgabe der vorstehend genannten
Gleichung zu ermitteln.
Fig. 2 zeigt den Zusammenhang zwischen dem Vorspannungsstrom,
welcher an die GaAlAs-Laserdiode 21 angelegt wird, und dem
Extinktionsverhältnis, wobei das Extinktionsverhältnis e kleiner
wird, wenn der angelegte Strom größer wird, so daß das Polarisa
tionsverhältnis p nach Maßgabe der nachstehend angegebenen
Gleichung kleiner wird:
ε= log p
Bei dieser Gleichung ist p definiert durch py/px(p=py/py), wobei
Ps und Py Intensitäten der beiden Lichtstrahlen sind, welche
orthogonale Polarisationen haben.
Wie sich aus Fig. 2 ersehen läßt, ist der an die GaAlAs-
Laserdiode 21 angelegte Strom auf etwa 35 bis 45 aM eingestellt.
Folglich ist der Bereich des Extinktionsverhältnisses ε
-10dBε -2dB,
und
der Bereich des Polarisationsverhältnisses ρ, welcher dem
Extinktionsverhältnis p entspricht ist
0,1p0,63.
Wenn das Extinktionsverhältnis p größer als -2dB ist (das
Polarisationsverhältnis p ist größer als 0,63), tritt die
Polarisationstrift auf, bei der einer der beiden Lichtstrahlen
mit orthogonalen Polarisationen zu dem anderen Lichtstrahl
übertritt, woraus die Erzeugung von kombinierten Lichtstrahlen
resultiert, welche eine Phasendifferenz dazwischen haben, und
wenn das Extinktionsverhältnis ε kleiner als -10dB (das
Polarisationsverhältnis p ist kleiner als 0,1) ist, tritt ein
Interferenzrauschen auf, welches durch die Interferenz eines
Lichts erzeugt wird, welches von der Lichtquelle angegeben wird,
und eines Lichts, welches an einem Verbindungsknoten, wie einem
Optokoppler, usw., reflektiert wird, und welches häufig zum
Zeitpunkt des Betreibens der Lichtquelle erzeugt wird.
In diesem Bereich belaufen sich die geeignetsten Werte auf
ε = -5dB, und
p = 0,32 jeweils.
p = 0,32 jeweils.
In allgemeinen ist die Nullpunkttrift Δ Ω p gemäß der nach
stehenden Gleichung definiert
Δ Ω p180·ε (2ζ+4η)·p/π·a[°/s]
wobei "a" ein Normierungsfaktor eines Lichtleitfaser-Kreisels
ist, "ζ" ein optischer Wirkungsverlust einer eine Polarisations
ebene beibehaltender Lichtleitfaser ist, und "η" ein optischer
Wirkungsverlust eines Optokopplers ist, vorausgesetzt, daß "ε"
das Extinktionsverhältnis basierend auf dem Polarisations
schwächungs- oder Verstärkungseffekt einer Lichtquelle bei der
Erfindung ist, wenn kein Polarisator eingesetzt wird.
Bei der bevorzugten Ausführungsform ist das Extinktionsverhältnis
e klein, das heißt die Differenz bei dem Schwächungs- oder
Verstärkungsfaktor zwischen den orthogonalen Polarisationen der
GaAlAs-Laserdiode 21 ist groß, so daß die Nullpunkttrift klein
ist.
Die Fig. 3A und 3B zeigen den Vergleich der statischen Trift-
und Temperaturcharakteristika zwischen dem Fall, bei dem ein
Polarisator wie bei einem üblichen Lichtleitfaser-Kreisel
eingesetzt wird, und bei dem Fall, bei dem kein Polarisator
eingesetzt wird, aber die GaAlAs-Laserdiode 31 mit einer
Differenz bei dem Schwächungs- oder Verstärkungsfaktor zwischen
orthogonalen Polarisationen eingesetzt wird, wie dies vor
anstehend im Zusammenhang mit der ersten bevorzugten Ausführungs
form erläutert worden ist, wobei T die Temperatur und D die Trift
angibt.
Bei einem Experiment, bei dem man die Ergebnisse nach den Fig.
3A und 3B erhält, ändert sich die Temperatur in einem Bereich von
-30 bis 85°C.
Wie sich aus den vorstehend angegebenen Ergebnissen ersehen läßt,
tritt keine Trift, abgesehen von einem begrenzten Bereich der
Temperaturveränderung auf, wie dies in Fig. 3B gezeigt ist. Dies
bedeutet, daß sich ein Lichtleitfaser-Kreisel gemäß der ersten
bevorzugten Ausführungsform in zufriedenstellender Weise in der
Praxis einsetzen läßt.
Ein Lichtleitfaser-Kreisel gemäß der zweiten bevorzugten
Ausführungsform nach der Erfindung wird nunmehr unter Bezugnahme
auf die Fig. 4 und 5 näher erläutert, in denen gleiche oder
ähnliche Teile wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 mit
denselben Bezugszeichen versehen sind.
Bei dem Lichtleitfaser-Kreisel wird kein Polarisator eingesetzt,
und die Länge L einer Lichtleitfaser 12 von dem einer Kopplungs
linse 9 zugewandten Ende zu einem Optokoppler 2 wird mit größer
als 256,4 cm unter der Bedingung eingestellt, daß eine GaAlAs-
Laserdiode 2 mit einer PIN-Photodiode 22 für eine Lichtquelle 10
eingesetzt wird, wobei die die Polarisationsebene beibehaltende
Lichtleitfaser mit elliptischem Kern für die Lichtleitfaser 12
und eine Sensorschleife 5 eingesetzt wird, wobei eine Wellenlänge
der GaAlAs-Laserdiode 21 0,78 µm beträgt, eine Kopplungslänge der
die Polarisationsebene beibehaltenden Lichtleitfaser etwa 2 mm
beträgt, und ein Interferenzabstand der Lichtquelle etwa 1 mm
beträgt.
Bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform ist es nicht immer
erforderlich, daß die GaAlAs-Laserdiode 21 die vorstehend
angegebene Differenz hinsichtlich des Schwächungs- oder Ver
stärkungsfaktors zwischen zwei Lichtstrahlen mit orthogonalen
Polarisationen hat, da die Lichtleitfaser 2 mit einer vorbestimm
ten Länge vorgegeben ist, aber ein Lichtsignal, das von der
GaAlAs-Laserdiode 21 abgegeben wird, über die Kopplungslinsen 9
auf das Ende der Lichtleitfaser 12 trifft, welche einen ellipti
schen Kern 12A und eine Außenschicht 12B mit 45° relativ zu den
Eigenpolarisationsachsen hiervon ausweist, wie dies in Fig. 5
gezeigt ist.
Im allgemeinen hat eine Lichtquelle, die für einen Lichtleitfa
ser-Kreisel der Interferenzbauart eingesetzt wird, eine geringe
Kohärenz, und ein Abgabelicht von der Lichtquelle ist ein nicht
vollständig linear polarisiertes Licht. Aus diesem Grunde wird
ein Polarisator eingesetzt, um ein linear polarisiertes Licht zu
erhalten, so daß das Interferenzrauschen dadurch beseitigt wird,
daß die Differenz von nur einem polarisierten Licht erfaßt wird.
Bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform jedoch wird kein
Polarisator eingesetzt, und eine Abstandsdifferenz, welche größer
als ein Interferenzabstand von "λ²/Δλ" ist, welcher durch eine
Wellenlänge λ der Lichtquelle und einer halben Spektralbreite Δλ
bestimmt ist, welche zwischen den beiden polarisierten Licht
strahlen vorhanden ist, um eine wechselseitige kohärente Relation
zwischen denselben bereitzustellen, wodurch sich das Inter
ferenzrauschen beseitigen läßt.
Bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform wird die vorstehend
angegebene, vorbestimmte Länge der Lichtleitfaser 12 gemäß der
nachstehend angegebenen Gleichung ermittelt:
λ·L/Lb<λ²/Δλ
wobei "L" die vorbestimmte Länge der Lichtleitfaser 12 ist,
"λ" eine Wellenlänge des Lichtsignals ist, das von der GaAlAs-
Laserdiode 21 abgegeben wird, "Lb" eine Kopplungslänge der
Lichtleitfaser 12 ist, und "Δλ" die halbe Breite ist.
Bei der vorstehend angegebenen Gleichung ist die linke Seite
"λ·L/Lb" eine Ausbreitungsabstandsdifferenz zwischen zwei
Lichtstrahlen mit orthogonalen Polarisationen, welche sich durch
die Lichtleitfaser 12 ausbreiten, welche die Länge L hat, und die
rechte Seite "λ²2/Δλ" der vorstehend angegebenen Interferenz
abstand ist.
Bei den ersten und zweiten bevorzugten Ausführungsformen des
Lichtleitfaser-Kreisels sind diese nach dem Phasenmodulationsver
fahren mit offenem Wirkungskreis ausgelegt.
Natürlich läßt sich auch ein Lichtleitfaser-Kreisel mit ge
schlossenem Wirkungskreis in entsprechender Weise auslegen.
Ferner ist ein Vorverstärker, der normalerweise zwischen der PIN-
Photodiode 22 und der Signalverarbeitungsschaltung 8 eingesetzt
wird, bei den ersten und zweiten bevorzugten Ausführungsformen
nicht gezeigt.
Obgleich die Erfindung an Hand von bevorzugten Ausführungsformen
zur Erläuterung näher beschrieben worden ist, ist die Erfindung
natürlich nicht auf die dort beschriebenen Einzelheiten be
schränkt, sondern es sind zahlreiche Abänderungen und Modifika
tionen möglich, die der Fachmann im Bedarfsfall treffen wird,
ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen.
Claims (5)
1. Lichtleitfaser-Kreisel, gekennzeichnet durch:
eine Lichtquelle (10) zur Abgabe eines Lichtsignals;
einen Optokoppler (2) zum Empfangen des in erste und zweite Lichtsignale zu unterteilenden Lichtsignals und zum Empfang der dritten und vierten Lichtsignale, welche zu einem kombinierten Lichtsignal zu verknüpfen sind;
eine Lichtleitfaser-Sensorschleife (5), welche erste und zweite Enden hat, wobei die ersten und zweiten Licht signale optisch mit den ersten und zweiten Enden der Lichtleitfaser-Sensorschleife (5) zur Ausbreitung durch die Lichtleitfaser-Sensorschleife (5) in Uhrzeigerrichtung und Gegenuhrzeigerrichtung und zum Anlegen als dritte und vierte Lichtsignale von den ersten und zweiten Enden gekoppelt sind;
einen Lichtempfänger (22) zum Empfangen des kombinier ten Lichtsignals und zum Umwandeln in ein elektrisches Signal, wobei das kombinierte Lichtsignal durch die Licht quelle (10) übertragen wird und der Lichtempfänger (22) hinter der Lichtquelle (10) angeordnet ist; und
eine Signalverarbeitungsschaltung (8) zum Verarbeiten des elektrischen Signales, um eine Rotationswinkelgeschwin digkeit eines sich drehenden Teils nach Maßgabe einer Differenz der dritten und vierten Lichtsignale zu erhalten, wobei das sich drehende Teil mit der Lichtleitfaser-Sensor schleife (5) versehen ist;
wobei die Lichtquelle (10) eine Differenz hinsichtlich des Schwächungs- oder Verstärkungsfaktors zwischen den beiden Lichtsignalen mit orthogonalen Polarisationen hat; und
die Lichtleitfaser-Sensorschleife (5) eine die Polari sationsebene beibehaltende Lichtleitfaser ist.
eine Lichtquelle (10) zur Abgabe eines Lichtsignals;
einen Optokoppler (2) zum Empfangen des in erste und zweite Lichtsignale zu unterteilenden Lichtsignals und zum Empfang der dritten und vierten Lichtsignale, welche zu einem kombinierten Lichtsignal zu verknüpfen sind;
eine Lichtleitfaser-Sensorschleife (5), welche erste und zweite Enden hat, wobei die ersten und zweiten Licht signale optisch mit den ersten und zweiten Enden der Lichtleitfaser-Sensorschleife (5) zur Ausbreitung durch die Lichtleitfaser-Sensorschleife (5) in Uhrzeigerrichtung und Gegenuhrzeigerrichtung und zum Anlegen als dritte und vierte Lichtsignale von den ersten und zweiten Enden gekoppelt sind;
einen Lichtempfänger (22) zum Empfangen des kombinier ten Lichtsignals und zum Umwandeln in ein elektrisches Signal, wobei das kombinierte Lichtsignal durch die Licht quelle (10) übertragen wird und der Lichtempfänger (22) hinter der Lichtquelle (10) angeordnet ist; und
eine Signalverarbeitungsschaltung (8) zum Verarbeiten des elektrischen Signales, um eine Rotationswinkelgeschwin digkeit eines sich drehenden Teils nach Maßgabe einer Differenz der dritten und vierten Lichtsignale zu erhalten, wobei das sich drehende Teil mit der Lichtleitfaser-Sensor schleife (5) versehen ist;
wobei die Lichtquelle (10) eine Differenz hinsichtlich des Schwächungs- oder Verstärkungsfaktors zwischen den beiden Lichtsignalen mit orthogonalen Polarisationen hat; und
die Lichtleitfaser-Sensorschleife (5) eine die Polari sationsebene beibehaltende Lichtleitfaser ist.
2. Lichtleitfaser-Kreisel nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Lichtquelle (10) ein Extinktionsverhältnis
e hat, welches in einem Bereich
-10dBε-2dBliegt.
3. Lichtleitfaser-Kreisel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (10) ein Polarisations
verhältnis p in einem Bereich von
0,1p0,63hat.
4. Lichtleitfaser-Kreisel, gekennzeichnet durch:
eine Lichtquelle (10) zur Abgabe eines Lichtsignals;
eine Lichtleitfaser (12) zur Ausbreitung des Licht signals zu einer vorbestimmten Position, wobei die Licht leitfaser (12) eine vorbestimmte Länge hat;
einen Optokoppler (2) zum Empfangen des von der Lichtleitfaser (12) zugeführten Lichtsignals und zur Unterteilung in erste und zweite Lichtsignale und zum Empfangen der dritten und vierten Lichtsignale, welche als kombiniertes Lichtsignal zu verknüpfen sind;
eine Lichtleitfaser-Sensorschleife (5), welche erste und zweite Enden hat, wobei die ersten und zweiten Licht signale optisch mit den ersten und zweiten Enden der Lichtleitfaser-Sensorschleife (5) zur Ausbreitung durch die Lichtleitfaser-Sensorschleife (5) in Uhrzeigerrichtung und in Gegenuhrzeigerrichtung und zum Anlegen als dritte und vierte Lichtsignale von den ersten und zweiten Enden gekoppelt sind;
einen Lichtempfänger (22) zum Empfangen des kombinier ten, von der Lichtleitfaser (12) zugeführten Lichtsignals zur Umwandlung in ein elektrisches Signal, wobei das kombinierte Lichtsignal durch die Lichtquelle (10) üb ertragen wird, und der Lichtempfänger (22) hinter der Lichtquelle angeordnet ist; und
eine Signalverarbeitungsschaltung (8) zum Verarbeiten des elektrischen Signals, um eine Rotationswinkelgeschwin digkeit eines sich drehenden Teils nach Maßgabe einer Phasendifferenz der dritten und vierten Lichtsignale zu erhalten, wobei das sich drehende Teil mit der Lichtleitfa ser-Sensorschleife (5) versehen ist;
wobei die vorbestimmte Länge (L) der Lichtleitfaser (12) derart vorgegeben ist, daß ein Zusammenhang erfüllt wird, bei dem eine Abstandsdifferenz bestimmt durch die vor bestimmte Länge und eine Phasendifferenz der beiden or thogdnal polarisierten Lichtstrahlen, welche sich durch die Lichtleitfaser (12) ausgebreitet haben, größer als ein Interferenzabstand der Lichtquelle (10) ist; und
die Lichtleitfaser (12) und die Lichtleitfaser-Sensor schleife (5) von einer die Polarisationsebene beibehaltenden Lichtleitfaser gebildet werden.
eine Lichtquelle (10) zur Abgabe eines Lichtsignals;
eine Lichtleitfaser (12) zur Ausbreitung des Licht signals zu einer vorbestimmten Position, wobei die Licht leitfaser (12) eine vorbestimmte Länge hat;
einen Optokoppler (2) zum Empfangen des von der Lichtleitfaser (12) zugeführten Lichtsignals und zur Unterteilung in erste und zweite Lichtsignale und zum Empfangen der dritten und vierten Lichtsignale, welche als kombiniertes Lichtsignal zu verknüpfen sind;
eine Lichtleitfaser-Sensorschleife (5), welche erste und zweite Enden hat, wobei die ersten und zweiten Licht signale optisch mit den ersten und zweiten Enden der Lichtleitfaser-Sensorschleife (5) zur Ausbreitung durch die Lichtleitfaser-Sensorschleife (5) in Uhrzeigerrichtung und in Gegenuhrzeigerrichtung und zum Anlegen als dritte und vierte Lichtsignale von den ersten und zweiten Enden gekoppelt sind;
einen Lichtempfänger (22) zum Empfangen des kombinier ten, von der Lichtleitfaser (12) zugeführten Lichtsignals zur Umwandlung in ein elektrisches Signal, wobei das kombinierte Lichtsignal durch die Lichtquelle (10) üb ertragen wird, und der Lichtempfänger (22) hinter der Lichtquelle angeordnet ist; und
eine Signalverarbeitungsschaltung (8) zum Verarbeiten des elektrischen Signals, um eine Rotationswinkelgeschwin digkeit eines sich drehenden Teils nach Maßgabe einer Phasendifferenz der dritten und vierten Lichtsignale zu erhalten, wobei das sich drehende Teil mit der Lichtleitfa ser-Sensorschleife (5) versehen ist;
wobei die vorbestimmte Länge (L) der Lichtleitfaser (12) derart vorgegeben ist, daß ein Zusammenhang erfüllt wird, bei dem eine Abstandsdifferenz bestimmt durch die vor bestimmte Länge und eine Phasendifferenz der beiden or thogdnal polarisierten Lichtstrahlen, welche sich durch die Lichtleitfaser (12) ausgebreitet haben, größer als ein Interferenzabstand der Lichtquelle (10) ist; und
die Lichtleitfaser (12) und die Lichtleitfaser-Sensor schleife (5) von einer die Polarisationsebene beibehaltenden Lichtleitfaser gebildet werden.
5. Lichtleitfaser-Kreisel nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Lichtquelle (10) und die Lichtleitfaser
(12) derart angeordnet sind, daß das Lichtsignal auf die
Lichtleitfaser (12) in einer Polarisationsebene um 45°
relativ zu den Eigenachsen der Lichtleitfaser (12) trifft.
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