DE4411941C2 - Silo - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G65/00—Loading or unloading
- B65G65/30—Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
- B65G65/34—Emptying devices
- B65G65/40—Devices for emptying otherwise than from the top
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Landscapes
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Silo mit einem unteren Auslauftrichter und
einer horizontalen, rotierend antreibbaren, rechts- oder linksgängigen Austrage
schnecke, bei der sich die Schneckenwindungen in Austragerichtung vergrößern,
und bei dem oberhalb der Austrageschnecke plattenförmige Abdeckungen vorgese
hen sind.
Das in Rede stehende Silo ist normalerweise ortsfest und aufrecht stehend montiert.
Im Querschnitt sind derartige Silos rund oder viereckig. Insbesondere im Quer
schnitt viereckige Silos sind für viele Anwendungsfälle geeignet. Das aus dem Silo
abzuziehende Material wird mittels der Austrageschnecke aus dem Auslauftrichter
herausgefördert. Bei bestimmten Anwendungsfällen besteht die Forderung, daß das
Füllgut gleichmäßig abgesenkt wird, d. h., die obere Fläche des Füllgutes soll eine
planebene Horizontalfläche sein. Um diese Forderung zu erfüllen, ist es aus der
DE 8 71 424 bekannt, die Austrageschnecke derart konisch auszubilden, daß sich im
Bereich des Auslauftrichters der Außendurchmesser der Schneckenwindungen in
Förderrichtung vergrößert. Dadurch wurde schon ein gleichmäßigeres Absenken
des Füllgutspiegels erreicht, jedoch ist die obere Fläche noch nicht planeben oder
annähernd planeben. Für bestimmte Anwendungsfälle, beispielsweise bei einem
Absorbersystem zur Reinigung von Rauchgasen, muß sichergestellt sein, daß das
aus dem Silo kommende Material gleichmäßig dosiert wird, da ansonsten die Reini
gung nicht mehr hinreichend sichergestellt ist.
Aus der CH 664 946 ist eine dachförmige Abdeckung für eine Förderschnecke be
kannt. Der untere Bereich ist ein einstellbarer Blechstreifen. Dadurch soll erreicht
werden, daß die Zuflußmenge selbstregelnd dosiert wird bzw. bei Stillstand der
Förderschnecken soll der Zufluß selbsttätig gestoppt werden. Durch den einstellba
ren Blechstreifen ist es möglich, den Zufluß des Schüttgutes in Abhängigkeit von
der tatsächlich transportierten Menge zu regeln. Es können deshalb auch unregel
mäßig anfallende Schüttgutmengen kontinuierlich gefördert werden, ohne daß die
Gefahr der Verstopfung der Förderschnecke besteht. Es wird deshalb auch eine
Überlastung vermieden, so daß die Antriebsleistung auf die optimale Fördermenge
abgestimmt werden kann.
Die aus den beiden Entgegenhaltungen bekannten Maßnahmen reichen jedoch nicht
aus, um bei einem Silo mit einer Länge von beispielsweise 5 m und einer Breite von
3 m mit einer sich daraus ergebenden Schneckenlänge von ca. 5 m das Füllgut
gleichmäßig abzusenken. Bei den bislang bekannten Silos beträgt der Versatz des
Füllgutes in der oberen Fläche beispielsweise 1,5 m.
Ausgehend von einem durch die DE 8 71 424 vorbekannten Stand der Technik liegt
der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Silo der eingangs näher be
schriebenen Art so weiterzuentwickeln, daß bevorzugt bei Silos mit einem vierecki
gen Querschnitt das gleichmäßige Absenken des Materials erreicht wird. Sofern es
sich um ein Silo mit viereckigem Querschnitt handelt, soll das gleichmäßige Ab
senken in beiden sich kreuzenden Richtungen erreicht werden, so daß die vom Ma
terial gebildete obere Fläche als planeben angesehen werden kann.
Die gestellte Aufgabe wird gelöst, indem die plattenförmigen Abdeckungen aus
mehreren im Abstand zueinander in einer Horizontalebene liegenden Rückhalte
platten ausgebildet sind, die direkt über der Austrageschnecke 12 liegen und je nach
dem Verlauf der Schneckenwindungen an der links (bei rechtsgängiger Schnecke)
oder rechts (bei linksgängiger Schnecke) neben der Austrageschnecke 12 liegenden
Seitenwand des Auslauftrichters 11 befestigt sind, und daß die Rückhaltebleche 14
die zugewandte Hälfte der Austrageschnecke 12 teilweise abdecken.
Der Auslauftrichter wird durch die Drehachse der Förderschnecke in einen linken
und rechten Bereich unterteilt. Durch die einfachen, erfindungsgemäßen Maßnah
men wird erreicht, daß das im Silo befindliche Material sich gleichmäßig absenkt,
so daß die obere Fläche planeben bleibt. Durch die Rückhalteplatten wird erreicht,
daß das Material dosiert in die Schnecke einströmt, da sie sinngemäß auch wie eine
Abdeckung zu sehen sind. Die Rückhalteplatten liegen an der Seite der Förder
schnecke wo die auf die Drehachse bezogene Tangentialgeschwindigkeit der Ab
senkrichtung des Materials entgegengerichtet ist. Demzufolge wird durch die Rück
haltebleche und die sich drehende Förderschnecke ein sich in Drehrichtung der För
derschnecke verengender Keilspalt gebildet.
In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die der Austrageschnecke zugeord
neten freien Kanten der Rückhalteplatten in einem Versatz, bezogen auf den größ
ten Durchmesser der Austrageschnecke stehen, der kleiner ist als der abdeckende
Bereich. Der jeweilige Versatz ist bezogen auf den größten Außendurchmesser der
Schneckenwindungen relativ gering. Durch den jeweiligen Versatz wird das
gleichmäßige Absenken des Materials begünstigt. Der Abstand der Rückhaltebleche
zu den Schneckenwindungen mit den größten Außendurchmessern ist sehr klein.
Die Rückhalteplatten erstrecken sich außerdem vom Bereich der Förderschnecke
bis zur linken oder rechten Seitenwand des Auslauftrichters, je nach Drehrichtung
der Förderschnecke. Außerdem wird das Absenken des Materials noch verbessert,
wenn die Rückhalteplatten im Abstand zueinander angeordnet sind. Dabei ist
zweckmäßigerweise dieser Abstand geringer als die Länge der Rückhalteplatten.
Der Abstand der Rückhalteplatten ergibt sich aus dem vertikalen Abstand der
Rückhalteplatten zur Drehachse der Austrageschnecke und dem spezifischen
Schüttwinkel des Materials. Die Länge der Rückhalteplatten ist das Maß, welches
sich aus dem quer zu der Drehachse der Förderschnecke stehenden Kanten ergibt.
Im Zusammenwirken der Förderschnecke mit den Rückhalteplatten ist vorgesehen,
daß der kleinste Außendurchmesser der Schneckenwindungen an der dem Austra
geende gegenüberliegenden Antriebsseite im Bereich des Außendurchmessers der
Schneckenwelle liegt. An der Antriebsseite beginnen deshalb sinngemäß die
Schneckenwindungen mit dem Wert 0.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung noch
näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Silo in perspektivischer Dar
stellung rein schematisch,
Fig. 2 den Auslauftrichter in einer Draufsicht,
Fig. 3 das Silo gemäß der Fig. 1 in einer Stirnansicht.
Das in den Figuren als ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
dargestellte Silo 10 hat einen rechteckigen Querschnitt. Das
Silo 10 ist mit einem den unteren Bereich bildenden
Auslauftrichter 11 versehen, der sich nach unten hin ver
jüngt. Über die Länge des Auslauftrichters 11 erstreckt sich
eine Austrageschnecke 12, die in den Figuren vereinfacht
dargestellt ist. Über einen nicht näher dargestellten Antrieb
ist die Austrageschnecke 12 rotierend antreibbar. Der Antrieb
ist im dargestellten Ausführungsbeispiel so ausgelegt, daß
die Drehrichtung eine Rechtsdrehung ist, wenn man auf das
Austrageende der Austrageschnecke 12 schaut, wie durch den
Pfeil A angedeutet. Durch den Pfeil B ist angedeutet, daß das
aus dem Silo 10 abgezogene Material in Pfeilrichtung B
abgezogen wird. Der Antrieb liegt an der dem Austrageende 12
gegenüberliegende Ende. Aus den Figuren ergibt sich, daß die
Austrageschnecke 12 konisch ausgebildet ist. Sie vergrößert
sich in der Förderrichtung der Austrageschnecke 12, da die
Außendurchmesser der Schneckenwindungen 12a der Austrage
schnecke 12 zum Austrageende sich kontinuierlich vergrößern.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Austrageschnecke
12 so ausgelegt, daß die Außendurchmesser der dem Austrage
ende gegenüberliegenden Schneckenwindungen in etwa mit dem
Außendurchmesser der Schneckenwelle 13 übereinstimmen. Durch
die Drehachse 12b der Austrageschnecke wird der Auslauf
trichter 11 in einen linken Bereich 11a und einen rechten
Bereich 11b unterteilt. Diese Bestimmung ergibt sich wiederum
wenn auf das Austrageende der Austrageschnecke 12 geschaut
wird. Im linken Bereich 11a des Auslauftrichters 11 sind
mehrere Rückhalteplatten 14 in einer Reihe derart angeordnet,
daß sie sich über die gesamte Länge der Austrageschnecke 12
erstrecken. Diese Rückhalteplatten 14 liegen oberhalb der
Austrageschnecke 12, wobei der Abstand zu den Schnecken
windungen 12a verhältnismäßig klein ist. Die Rückhalteplatten
14 erstrecken sich von der linken Seitenwand des Auslauf
trichters 11 bis in den mittleren Bereich der Austrage
schnecke 12. Die Rechtsdrehung der Austrageschnecke 12 ist
durch die Pfeile C gekennzeichnet. Die der Austrageschnecke
12 zugeordneten inneren Längskanten der Rückhalteplatten 14
sind gegenüber der Drehachse 12b der Austrageschnecke 12 in
Richtung zu der linken Seitenwand versetzt, wobei der
Versatz, bezogen auf den Durchmesser der Austrageschnecke 12
verhältnismäßig klein ist. Ob die Rückhalteplatten 14 im
linken Bereich 11a oder im rechten Bereich 11b des Auslauf
trichters 11 angeordnet sind, hängt von der Drehrichtung der
Austrageschnecke 12 ab. Sie liegen immer dort, wo die
rechtwinklig zu den Rückhalteplatten 14 stehenden Komponenten
der Tangentialgeschwindigkeit auf die Rückhalteplatten 14
gerichtet sind, d. h. die Geschwindigkeitskomponeten sind der
Absenkbewegung des Materials entgegengerichtet. Wie insbe
sondere die Fig. 1 und 2 zeigen, stehen die Rückhalte
platten 14 in einem Abstand zueinander. Dieser Abstand ist
kleiner als die Länge dieser Rückhalteplatte 14. Die Fig. 3
zeigt noch, daß die Austrageschnecke 12 sich im wesentlichen
über die gesamte Länge des Auslauftrichters 11 erstreckt, d.
h. von einer Stirnwand zur anderen. Außerdem liegt sie in der
vertikalen Mittelebene des Silos 10. Demzufolge stehen die
inneren, der Austrageschnecke 12 zugeordneten Längskanten der
Rückhalteplatten 14 im Versatz zur vertikalen Mittelebene.
Die Längskanten verspringen demzufolge zu der Seitenwand des
Auslauftrichters 11 an der sie festgelegt sind.
Im Gegensatz zu den in der Fig. 1 bis 3 dargestellten Aus
führung können auch noch weitere Rückhalteplatten an der je
weils anderen Seite der Austrageschnecke 12 angeordnet
werden. Diese Rückhalteplatten stehen dann lückenversetzt zu
den Rückhalteplatten 14.
Claims (4)
1. Silo mit einem unteren Auslauftrichter und einer horizontalen, rotierend an
treibbaren, rechts- oder linksgängigen Austrageschnecke, bei der sich die
Schneckenwindungen in Austragerichtung vergrößern und bei dem oberhalb der
Austrageschnecke plattenförmige Abdeckungen vorgesehen sind, dadurch ge
kennzeichnet, daß die plattenförmigen Abdeckungen aus mehreren im Abstand
zueinander in einer Horizontalebene liegenden Rückhalteplatten (14) ausgebil
det sind, die direkt über der Austrageschnecke (12) liegen und je nach dem
Verlauf der Schneckenwindungen an der links (bei rechtsgängiger Schnecke)
oder rechts (bei linksgängiger Schnecke) neben der Austrageschnecke (12) lie
genden Seitenwand des Auslauftrichters (11) befestigt sind, und daß die Rück
haltebleche (14) die zugewandte Hälfte der Austrageschnecke (12) teilweise
abdecken.
2. Silo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einer Drehachse (12)
der Austrageschnecke (12) zugeordneten freien Kanten der Rückhalteplatten
(14) in einem Versatz, bezogen auf den größten Durchmesser der Austrage
schnecke (12) stehen, der kleiner ist als der abdeckende Bereich.
3. Silo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen den
Rückhalteplatten (14) geringer sind als die Längen der Rückhalteplatten (14).
4. Silo nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der kleinste Durchmesser der Schneckenwindungen (12a)
an der dem Austrageende gegenüberliegenden Antriebsseite der Austrage
schnecke (12) im Bereich des Außendurchmessers der Schneckenwelle (13)
liegt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19944411941 DE4411941C2 (de) | 1994-04-07 | 1994-04-07 | Silo |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19944411941 DE4411941C2 (de) | 1994-04-07 | 1994-04-07 | Silo |
Publications (2)
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| DE4411941A1 DE4411941A1 (de) | 1995-10-12 |
| DE4411941C2 true DE4411941C2 (de) | 2000-10-12 |
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ID=6514799
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19944411941 Expired - Fee Related DE4411941C2 (de) | 1994-04-07 | 1994-04-07 | Silo |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| SE525003C2 (sv) * | 2003-03-03 | 2004-11-09 | Kjell Nordstroem | Mataranordning vid ett bränsleförråd |
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-
1994
- 1994-04-07 DE DE19944411941 patent/DE4411941C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4411941A1 (de) | 1995-10-12 |
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