DE4411893A1 - Geschicklichkeitsspiel - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Geschicklichkeitsspiel mit
wenigstens einem, vorzugsweise als Rotationskörper, ausgebil
deten Spielmittel und einer das Spielmittel lediglich in Ab
hängigkeit von der Entrichtung eines Spielpreises freigeben
den Spieleinrichtung, insbesondere Tischfußballspiel, beste
hend aus einer umrandeten Spielfläche, einer Anzahl Spielfi
guren, wenigstens einem Spielball und einer in Abhängigkeit
von der Entrichtung des Spielpreises freigebbaren Ballaus
gabe, wobei einander gegenüberliegenden, Tore markierenden
Öffnungen in der Spielfläche oder deren Umrandung ein unter
halb der Spielfläche angeordneter Rücklauftrichter zugeordnet
ist, vermittels dessen die durch die die Tore markierenden
Öffnungen fallenden Bälle der Ballausgabe oder einer dieser
vorgeschalteten Sammelstelle zugeführt werden, und wobei die
Sammelstelle mittels einer durch einen Münzautomaten be
herrschten Vorrichtung mit der Ballausgabe verbindbar ist,
derart, daß eine vorbestimmte Anzahl von Bällen nur nach Ent
richtung des Spielpreises in die Ballausgabe gelangen kann.
Mit einer Kugel oder einem Ball spielbare Geschicklichkeits
spiele der vorgenannten Art sind vor allem in Form von Tisch
fußballspielen weit verbreitet und zeichnen sich in charakte
ristischer Weise dadurch aus, daß je Spielpreisentrichtung
bzw. je Münzeinwurf jeweils eine bestimmte, insbesondere un
gerade Anzahl von Bällen oder Kugeln freigegeben wird. In Ab
hängigkeit von der Spielpreisentrichtung fallen dabei die
Kugeln oder Bälle in eine an die Spieleinrichtung angeschlos
sene oder in die Spieleinrichtung integrierte Spielballausga
be, aus der sie dann von dem oder den Spielern nach belieben
oder Bedarf beliebig entnommen werden können. Bei einem
Tischfußballspiel der üblichen Bauart besteht die hierzu vor
gesehene Einrichtung im wesentlichen aus einem unterhalb des
Spielfeldes angeordneten Rücklauftrichter, vermittels dessen
die durch die die Tore des Spielfeldes markierenden Öffnungen
fallenden Bälle einer zentralen Sammelstelle zugeführt wer
den, wobei die Verbindung zwischen der Sammelstelle und der
Ballausgabe mittels einer schwenkbaren und mit Hilfe eines
Elektromotores sowie einer Antriebsübertragungeinrichtung
verstellbaren Klappe wechselweise sperr- und freigebbar ist.
Die Ansteuerung des die Klappe verstellenden Elektromotors
erfolgt dabei vermittels eines einem Münzprüfer nachgeschal
teten Schalters, so daß die Klappe ausschließlich bei korrekt
entrichtetem Spielpreis in die Freigabe Stellung verstellt
wird.
Die Spieldauer wird bei diesen herkömmlich ausgestatteten
Tischfußballspielen ausschließlich durch den Aufbrauch der je
Spielpreisentrichtung jeweils frei gegebenen Bälle bestimmt,
so daß dem Spiel der Anreiz jedweder zeitlichen Begrenzung
fehlt, die aber gerade bei Fußballspielen ein ganz gravieren
der Spielbestandteil ist, weshalb auch der Wunsch der Spie
ler an einem Tischfußballspiel nach möglichst wirklichkeits
nahen Angleichung der Spielbedingungen verständlich ist.
Dies umso mehr als bei herkömmlich gestalteten Spielein
richtungen die Spieldauer durch eingeschmuggelte zusätzliche
Bälle nahezu beliebig verlängert werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde bei einem Geschick
lichkeitsspiel, wie Ballspiel, insbesondere einem Tischfuß
ballspiel eine vorgebbare zeitliche Begrenzung der Spieldauer
je bezahltem Spiel zu schaffen und hierzu geeignete mit einem
möglichst geringen technischen und wirtschaftlichen Aufwand
realisierbare Wege und Vorrichtungen aufzuzeigen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im Wesentlichen dadurch
gelöst, daß der Sammelstelle oder der Ballausgabe eine von
einer durch Münzeinwurf aktivierbaren Zeitmeßeinrichtung
gesteuerte Verschlußeinrichtung zugeordnet ist.
Der der Erfindung zugrundeliegende Gedanke beruht darauf, daß
zwecks zeitlicher Begrenzung der Spieldauer ein für das Spie
len unerläßliches Teil des Spieles nach Ablauf einer vorgege
benen Zeitspanne blockiert und somit eine Fortsetzung des
Spieles unmöglich gemacht wird. Insbesondere sieht die Erfin
dung vor, daß das Spielmittel, im Falle eines Tischfußball
spieles der Ball, nur über eine vorgegebene Zeitspanne hin
verfügbar gehalten wird. Dies hat den Vorteil, daß die prak
tische Realisierung des Erfindungsgedankens mit einem ver
hältnismäßig geringen technischen und wirtschaftlichen Auf
wand möglich ist, da bei den üblichen Bauarten, von durch
Münzeinwurf in Betrieb nehmbaren Ballspielen, insbesondere
Tischfußballspielen, bereits eine Rücklauf- und gegebenen
falls Sammeleinrichtung für das Spielmittel, bei Tischfuß
ballspielen die Bälle, vorhanden ist, so daß eine erzwingbare
zeitliche Beendigung der Spieldauer in einfachster Weise
durch eine Verhinderung des Zugriffes auf das lose Spielmit
tel oder eine Unterbindung der Rückgabe des losen Spielmit
tels erreichbar ist.
Um dabei sicher zu stellen, daß die zeitliche Begrenzung der
Spieldauer je bezahlter Spielzeit von den Spielern nicht
durch Einführen zusätzlicher, wie auch immer erworbener Bäl
le, in den Spielkreislauf mehr oder minder beliebig ausge
dehnt werden kann, kann in weiterer Vervollständigung des
Erfindungsgedankens dabei noch vorgesehen sein, daß zusätz
lich zu einer mittels Zeitmeßeinrichtung gesteuerten Ver
schlußeinrichtung zwischen Sammelstelle und Ballausgabe eine
Spielmittel- bzw. Ballverwaltung zur Begrenzung der Anzahl der
insgesamt in den Spielkreislauf gelangenden Bälle vorgesehen
ist, derart, daß jeder die Anzahl der je Spielpreisentrich
tung freizugebenden Bälle übersteigende Ball unwiederbringlich
aus dem Spielkreislauf ausgeschieden wird. Bei einer dieser
art ausgestalteten bzw. vervollkommneten Ballverwaltung ist
es zwar immer noch möglich ein erstes bezahltes Spiel über
die durch die Spielzeitbegrenzung vorgegebene Spielzeit hi
naus auszudehnen, jedoch verhindert die unwiederbringliche
Rückhaltung jedes überzähligen Balles jedwede Wiederholung
einer derartigen, mißbräuchlichen Ausdehnung der Spielzeit, da
zu Beginn der nächsten bezahlten Spielzeit nur noch die vor
gesehene Anzahl von Bälle angegeben werden kann. Zugleich
hat die Einrichtung einer Spielmittel-bzw. Ballverwaltung
auch noch den Vorteil, daß jeder Anreiz für eine Entwendung
von Bällen aus dem einen oder anderen Spielgerät entfällt.
Die bevorzugte Verwirklichungsform der Erfindung sieht ferner
vor, daß das Spielmittel, insbesondere ein Ball, während der
Spieldauer jeweils einzeln zur Verfügung gestellt wird, ins
besondere, daß im Spielkreislauf jeweils lediglich ein einzi
ges Spielmittel vorhanden ist, welches lediglich während der
vorgegebenen Spieldauer immer wieder zurückgegeben, im übri
gen aber zurückgehalten wird.
Im Besonderen kann hierbei vorgesehen sein, daß bei ver
schluß- oder abdeckungsloser, ständig offener Spielmittel-,
insbesondere Ballausgabe, die an den Rücklauftrichter an
schließende Sammelstelle als Rücklaufkanal mit einer dem
Durchmesser eines Balles entsprechenden lichten Weite ausge
bildet und dessen ballausgabenseitige Mündung in Abhängigkeit
vom Ablauf einer vorgegebenen Spielzeit vermittels einer
elektromotorisch antreibbaren Verschließeinrichtung ver
schließbar ist. Bei dieser Verwirklichungsform steht über die
gesamte Spieldauer hin lediglich ein Spielmittel, wie Ball,
zur Verfügung, so daß dessen Rückhaltung notwendigerweise
einen Spielabbruch erzwingt. Dies zumal dann, wenn alle zu
sätzlich in den Spielkreislauf eingeführten Spielmittel, wie
Bälle, vor jedem erneuten Spielbeginn unwiederbringlich zu
rückgehalten, d. h. endgültig aus dem Spielkreislauf ausge
schieden, werden.
Der Übersichtlichkeit halber ist die bevorzugte Verwirkli
chungsform nachfolgend unter bezug auf die Verhältnisse bei
einer durch ein Tischfußballspiel gebildeten Spieleinrichtung
aufgezeigt, ohne daß sich daraus eine Beschränkung der An
wendbarkeit der Erfindung auf eine solche Spieleinrichtung
ergibt.
Um bei einer Verwirklichungsform, bei sich jeweils immer nur
ein Spielmittel im Spielkreislauf befindet, zu vermeiden, daß
die gesamte Spieleinrichtung unbenutzbar wird, wenn das ein
zige Spielmittel, insbesondere der Ball, aus welchen Gründen
auch immer, abhanden kommt, ist in weiterer Ausgestaltung der
Erfindung vorgesehen, daß die der ballausgabeseitigen Mündung
des Rücklaufkanales zugeordnete Verschließeinrichtung durch
ein Magazin gebildet ist, welches hinsichtlich seines einen
Endes vermittels eines elektromotorischen Antriebes und einer
diesem nachgeschalteten Antriebsverbindungseinrichtung wech
selweise in eine zur Kanalmündung fluchtende und eine die
Mündung des Rücklaufkanales freigebende Lage verstellbar ist.
Die Verwendung eines Magazines als Verschließeinrichtung er
möglicht die Bevorratung einer Anzahl von Reservebällen, die
bei einem eventuellen Verlust eines vorhergehend benutzten
Balles nacheinander an dessen Stelle treten können, jedoch in
der Weise, daß für den Spielbetrieb jeweils nur ein Ball zur
Verfügung steht.
In Verbindung mit einer solcherart mit einer Einzelausgabe
eines Balles ausgestatteten Spieleinrichtung wird zur Unter
bindung einer unredlichen Verlängerung der Spielzeit durch
zusätzliche in den Spielkreislauf eingeführte Bälle weiter
vorgeschlagen, daß dem Rücklaufkanal seiner ballausgabesei
tigen Mündung gegenüberliegend ein Sammelbehälter für über
zählige Bälle zugeordnet und der Rücklaufkanal seinerseits
als Rinne ausgebildet und zum Sammelbehälter hin kippbar im
Rücklauftrichter aufgehängt ist. Auf diese Weise können im
Sinne einer Ballverwaltung alle zusätzlich in den Spielkreis
lauf eingeführten Bälle vor jedem neuen Spielbeginn dadurch
aus dem Spielkreislauf ausgeschieden werden, daß sie in den
zumindest für den oder die Spieler unzugänglichen Sammelbe
hälter gefördert werden.
In bevorzugter Weise kann eine solche Ballverwaltung dadurch
realisiert werden, daß das Magazin durch eine kipp- oder
schwenkbar gelagerte, eine Anzahl von Bällen aufnehmende
Laufschiene gebildet und an ihrem ballausgabeseitigen Ende
mit einer jeweils nur einen Ball freigebenden Vereinzelungs
anordnung für die Bälle ausgestattet ist und daß zugleich
auch die den Rücklaufkanal bildende, zum Sammelbehälter hin
kippbar im Rücklauftrichter aufgehängte Rinne mit dem Maga
zin vermittels einer Mitnahmeeinrichtung in Antriebsverbin
dung steht, derart, daß eine Verschwenkbewegung des Magazines
in Richtung Ballfreigabe zugleich und zwangsweise auch zu
einem Ankippen der den Rücklaufkanal bildenden Rinne in Rich
tung auf den Sammelbehälter führt.
Im Einzelnen kann eine solcherart arbeitende Ballverwaltung
dadurch bewerkstelligt werden, daß die den Rücklaufkanal bil
dende Rinne um eine zur Schwenklagerachse des Magazines para
llele und im Bereich ihres sammelbehälterseitigen Endes ange
ordnete Achse kippbar im Rücklauftrichter aufgehängt ist und
daß die die Antriebsverbindung mit dem Magazin bildende Mit
nahmeeinrichtung einerseits durch einen am Magazin angeord
neten bzw. ausgebildeten Mitnehmeranschlag und andererseits
durch einen mit dem Mitnehmeranschlag zusammenwirkenden, an
der Rinne angelenkten Kipphebel gebildet ist. In einer zweck
mäßigen Einzelausgestaltung ist dabei weiter vorgesehen, daß
der Kipphebel um eine zu deren Kippachse parallele Achse
schwenkbar an der den Rücklaufkanal bildenden Rinne und zwar
dieser gegenüber außenliegend an deren einer Seitenwandung
gelagert ist und daß dem einen Hebelarm des Kipphebels ein
das Magazin seitlich überragender Mitnehmeranschlag zugeord
net ist, wobei zugleich dem anderen Hebelarm des Kipphebels
ein an der Seitenwandung der Rinne ausgebildeter bzw. ange
ordneter Stützanschlag zugeordnet ist. Dadurch ergibt sich
eine bis in den Bereich dessen maximaler Verschwenklage
starre Antriebsverbindung zwischen Magazin und Rinne. Der
Kipphebel ist zweckmäßigerweise unsymmetrisch ausgebildet ist,
derart, daß sein einer Hebelarm eine größere Masse und damit
größeres Eigengewicht aufweist als sein anderer Hebelarm, so
daß er außerhalb seiner Überdeckung mit dem magazinseitigen
Mitnehmeranschlag des Magazines ausschließlich unter Schwer
kraftwirkung zwischen einer die Mitnahmeverbindung zwischen
Magazin und Rinne auflösenden und wiederherstellenden Stel
lung hin und her pendelt. Da bei einer solchen Ausbildung der
Kipphebel in eine Leerstellung fällt, sobald er mit dem Mit
nehmeranschlag am Magazin außer Überdeckung gerät ist sein
einer Hebelarm an seiner Rückenseite mit einer mit der Unter
seite des magazinseitigen Mitnehmeranschlages zusammenwirken
den Verstellkurve versehen, die im Zusammenwirken mit der
Unterseite des magazinseitigen Mitnehmeranschlages bewirkt,
daß bei der Rückkehr des Magazines in seine Ausgangslage der
magazinseitige Mitnehmeranschlag den einen Kipphebelarm über
laufen kann und dieser dadurch wieder in eine Überdeckungslage
mit dem Mitnehmeranschlag gelangt.
In zweckmäßiger Einzelausgestaltung dieser Verwirklichungs
form kann weiter vorgesehen sein, daß das Magazin durch eine
kipp- oder schwenkbar gelagerte, eine Anzahl von Bällen auf
nehmende Laufschiene gebildet ist, welche an ihrem ballaus
gabeseitigen Ende mit einer jeweils nur einen Ball freigeben
den Vereinzelungsanordnung für die im Magazin befindlichen
Bälle ausgestattet ist. Das durch die Laufschiene gebildete
Magazin arbeitet nach dem Durchlaufprinzip in der Weise, daß
jeweils der dem ballausgabeseitigen Ende der Laufschiene
nächstliegende Ball freigegeben wird, während sich der nach
Ablauf der Spielzeit jeweils aus dem Spielbetrieb zurückkom
mende Ball hinten an die Reihe der im Magazin befindlichen
Bälle anschließt.
Die das Magazin bildende Laufschiene weist zweckmäßigerweise
einen C-förmigen Profilquerschnitt und eine dem Durchmesser
eines Balles entsprechende lichte Weite auf. Die lichte Höhe
der Laufschiene kann jedoch den Balldurchmesser übersteigen.
Im Zusammenhang mit einer solchen Ausgestaltung ist ferner
vorgesehen, daß die das Magazin bildende Laufschiene um eine
quer zu ihrer Längsachse gerichtete Achse in einer vertikalen
Ebene kippbar aufgehängt und vermittels eines im Bereich
ihres einen Endes angreifenden Koppelhebels durch eine vom
Elektromotor angetriebene Excenterscheibe oder einen Kurbel
arm antreibbar ist, angeordnet ist. Der die Excenterscheibe
oder den Kurbelarm antreibende und nacheinander zum einen
durch den Münzautomaten und zum anderen durch die Zeitmeß
einrichtung ansteuerbare Elektromotor ist dabei zweckmäßiger
weise als Schrittmotor ausgebildet. Eine konstruktiv einfache
und daher mit geringem Aufwand praktikable Gestaltung der am
ballausgabeseitigen Ende der Laufschiene angeordneten Verein
zelungseinrichtung wird darin gesehen, daß die dem ballausga
beseitigen Ende der Laufschiene zugeordnete Vereinzelungsein
richtung aus einer feststehenden und quer zum ballausgabesei
tigen Stirnende der Laufschiene ausgerichteten Rückhalteblen
de und einem feststehend und aufragend am Korpus des Tisch
fußballspieles angeordneten, eine Langlochausnehmung im Boden
der Laufschiene durchgreifenden Stift gebildet ist. Die axia
le Länge des in die Laufschiene eingreifenden Stiftes ent
spricht hierbei wenigstens annähernd der Hubhöhe der Excen
terscheibe bzw. des Kurbelarmes.
Zur Bildung einer Freigabeöffnung zwischen dem ballausgabe
seitigen Ende der Laufschiene und der Rückhalteblende ist
zweckmäßigerweise vorgesehen, daß die vertikale Höhe der
Rückhalteblende und das Längenverhältnis zwischen dem Angriff
des Koppelhebels an der Laufschiene und der Lage deren Kipp
achse derat aufeinander abgestimmt sind, daß beim Ankippen
der Laufschiene eine wenigstens dem Balldurchmesser entspre
chende Freigabeöffnung im Bereich des ballausgabeseitigen
Endes der Laufschiene entsteht. Insbesondere ist die Kippach
se der Laufschiene bezüglich der Laufschienenlänge außermit
tig und zu deren ballausgabeseitigem Ende hin verlagert ange
ordnet. Dadurch wird andererseits gleichzeitig auch eine aus
reichende Verstellhöhe bezüglich des rücklaufkanalseitigen
Endes der Laufschiene erzielt.
Um in ungünstigen Fällen, z. B. in dem Fall, daß der nach Ab
lauf der Spielzeit aus dem Rücklaufkanal zurückkommende Ball
nicht oder nicht rechtzeitig aus dem Bereich der Kanalmündung
wegläuft, eine Beschädigung des Verstellantriebes des durch
die Laufschiene gebildeten Magazines oder überhaupt eine Stö
rung der Spieleinrichtung auszuschließen ist weiter vorgese
hen, daß der mit seinem einen Ende an der Excenterscheibe
bzw. dem Kurbelarm angelenkte Koppelhebel an seinem anderen
Ende mittels eines an dieser seitlich auskragend angeordneten
Zapfens mit der Laufschiene verbunden ist und daß die dem
Zapfen zugeordnete Eingriffsausnehmung im Koppelhebel als
Langloch oder Schlitzausnehmung ausgebildet ist, wobei die
Länge der Langloch oder Schlitzausnehmung wenigstens der Hub
höhe der Excenterscheibe bzw. eines Kurbelarmes entspricht.
Schließlich ist noch vorgesehen, daß an die ballausgabesei
tige Mündung des Rücklaufkanales eine Abweisblende ange
schlossen ist, um einen ungehinderten Ballrücklauf bei in die
Freigabestellung gekippter Laufschiene zu gewährleisten.
In zusätzlicher Einzelausgestaltung der Erfindung umfaßt der
Münzautomat einen einem Münzprüfer nachgeschalteten elektri
schen Schalter, einen umsteuerbar elektrischen Antriebsmotor
und eine diesen mit der Verschlußeinrichtung verbindende An
triebsübertragungseinrichtung sowie eine vorzugsweise elek
tronische, die Energieversorgung des Elektromotores beherr
schende Zeitmeßeinrichtung.
Des weiteren ist ein von der Zeitmeßeinrichtung gesteuertes
Display vorgesehen, welches in abwärtszählender Weise die
Restspielzeit anzeigt. Darüberhinaus kann auch noch ein das
bevorstehende Ende der Spielzeit anzeigender Summer oder
dergl. akustisches Signal vorgesehen werden.
In einer weiteren Verwirklichungsform kann vorgesehen sein,
daß die Einrichtung zur Verhinderung des Zugriffes auf das
lose Spielmittel durch eine Verschlußeinrichtung für die
Spielmittelausgabe, insbesondere Ballausgabe gebildet ist,
wobei die einfachste Form einer Verschlußeinrichtung in einer
beweglichen, die Entnahmeöffnung der Ballausgabe verschließenden
oder freigebenden Abdeckung besteht und diese Abdec
kung vermittels einer Antriebsübertragung entweder mit einem
umsteuerbaren Elektromotor oder über eine eine Bewegungsum
kehr bewirkende Vorrichtung mit einem Schrittmotor gekoppelt
ist. Die die Spielmittel-, insbesondere Ballausgabe ver
schließende oder freigebende Abdeckung kann bei einer einfa
chen Ausgestaltungsform, z. B. durch eine schwenkbare Klappe
gebildet sein. Diese Verwirklichungsform ermöglicht es auch
bei herkömmlicher Bereitstellung einer Vielzahl von Bällen zu
Spielbeginn eine zeitliche Begrenzung der Spieldauer zu er
zwingen und eignet sich daher vor allem für die Nachrüstung
vorhandener Spieleinrichtungen.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung
anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei
spieles im Einzelnen beschrieben.
In der Zeichnung zeigt die
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung einer als Tischfuß
ballspiel ausgebildeten Spieleinrichtung;
Fig. 2 einen Schnitt durch das Tischfußballspiel nach Fig.
1;
Fig. 3 eine schematische schaubildliche Übersichtsdarstellung
einer erfindungsgemäß ausgestalteten Einrichtung
zur Spielzeitbegrenzung;
Fig. 4 eine Seitenansicht der Einrichtung zur Spielzeitbe
grenzung;
Fig. 5 eine Draufsicht zur Einrichtung nach Fig. 4;
Fig. 6 eine schematische schaubildliche Darstellung einer
Spielmittel-bzw. Ballverwaltung zum unwiederbring
lichen Rückhalten überzähliger Spielmittel in ihrer
Normalstellung;
Fig. 7 eine schematische schaubildliche Darstellung einer
Spielmittel- bzw. Ballverwaltung zum unwiederbring
lichen Rückhalten überzähliger Spielmittel in ihrer
Wirkstellung.
Im Korpus 1 einer als Tischfußballspiel ausgebildeten Spiel
einrichtung ist unterhalb einer in der Fig. 1 der Zeichnung
dargestellten, ein Spielfeld 2 samt Umrandung 3 und Toröff
nungen 4 sowie Spielerfiguren 5 umfassenden Spielanlage ein
Rücklauftrichter 11 für die durch die Toröffnungen 4 des
Spielfeldes 2 fallenden Bälle 6 angeordnet. An der tiefsten
Stelle des Rücklauftrichters 11 ist ein Rücklaufkanal 12 für
die Bälle 6 angeordnet, dessen lichte Weite dem Balldurchmes
ser entspricht und dessen ballausgabeseitige Mündung 13 an
schließend ein Magazin 14 angeordnet ist. Das Magazin 4 ist
durch eine Laufschiene mit C-förmigem Querschnittsprofil und
einer dem Balldurchmesser entsprechenden lichten Weite gebil
det. Die das Magazin bildende Laufschiene 14 ist um eine quer
zu ihrer Längsachse ausgerichtete Kippachse 15 in einer ver
tikalen Ebene kippbar aufgehängt, derart, daß ihr rücklaufka
nalseitiges Ende 16 zwischen einer zur Mündung 13 des Rück
laufkanales 12 fluchtenden, abgesenkten Stellung und einer
die Mündung 13 des Rücklaufkanales 12 freigebenden Stellung
hin und her geschwenkt werden kann. Der Schwenkantrieb der
das Magazin bildenden Laufschiene besteht aus einer durch
einen Schrittmotor 17 angetriebenen Excenterscheibe 18 und
einem an seinem einen Ende mit dieser gelenkig verbundenen
Koppelhebel 19, der an seinem anderen Ende vermittels eines
an dieser seitlich auskragend angeordneten Zapfens 20 mit der
Laufschiene 14 in Antriebsverbindung steht. Dem Zapfen 20 der
Laufschiene 14 ist dabei eine Langlochausnehmung 21 im Kop
pelhebel 19 zugeordnet. Für die Rückstellung der Laufschiene
14 in ihre zur Mündung 13 des Rücklaufkanales 12 fluchtende
Stellung ist eine am Zapfen 20 angreifende und am unteren
Ende des Koppelhebels 19 abgestützte Zugfeder 22 angeordnet.
Dem dem rücklaufkanalseitigen Ende 16 gegenüberliegenden
ballausgabeseitigen Ende 23 der das Magazin 14 bildenden
Laufschiene ist eine Vereinzelungseinrichtung für die im Ma
gazin 14 vorhandenen Bälle 6 zugeordnet. Die Vereinzelungs
einrichtung umfaßt im gezeigten Ausführungsbeispiel eine
feststehend angeordnete und quer zum ballausgabeseitigen Ende
23 der Laufschiene 14 angeordnete Rückhalteblende 24 und einen
feststehend und aufragend am Korpus 1 der Spieleinrichtung
angeordneten Stift 25, welchem eine Schlitzausnehmung 26 im
Boden der Laufschiene 14 zugeordnet ist. Der Stift 5 ist mit
einem einem Balldurchmesser entsprechenden Abstand zur Rück
halteblende 24 angeordnet und weist eine wenigstens annähernd
der Hubhöhe der Excenterscheibe 18 entsprechende axiale Länge
auf. Beim Ankippen der Laufschiene 14 in ihre die Mündung 13
des Rücklaufkanales 12 freigebende, in der Fig. 4 in ge
strichelten Linien angedeutete, Kipplage durchgreift der
Stift 25 die Schlitzausnehmung 26 im Boden der Laufschiene 14
und hindert so den zweiten Ball 6 an einem Austreten aus der
angekippten Laufschiene 14. Die Bildung einer wenigstens dem
Balldurchmesser entsprechenden Freigabeöffnung zwischen Rück
halteblende 24 und ballausgabeseitigem Ende 23 der Laufschie
ne 14 ist die Kippachse 15 deren Längsmitte gegenüber zum
ballausgabeseitigen Ende 23 der Laufschiene 14 hin versetzt
angeordnet, wodurch gleichzeitig auch eine zur völligen Frei
gabe der Mündung 13 des Rücklaufkanales 12 ausreichende Hub
höhe des rücklaufkanalseitigen Endes 16 der Laufschiene 14
gewährleistet ist. Der der Excenterscheibe 18 als Antrieb
zugeordnete Elektromotor 17 ist als Schrittmotor ausgebildet,
dessen Stromversorgung durch eine einstellbare elektronische
Zeitschalteinrichtung beherrscht ist, wobei die Stromversor
gung 35 der Zeitschalteinrichtung 29 wiederum von einem einem
Münzprüfer 30 nachgeschalteten mechanischen Schalter 31
durchgeschaltet wird, sobald ein dem Spielpreis entsprechen
des Geldstück in den Münzeinwurf des Münzprüfers 30 gesteckt
worden ist. Zur weiteren Ausstattung der Spieleinrichtung
gehören ferner ein Display 32, welches ausgehend von der
maximalen Spielzeit in abwärtszählender Weise die verblei
bende Restspielzeit anzeigt und gegebenenfalls ein akusti
scher Signalgeber 33, der zu einem vorgebbaren Zeitpunkt auf
eine verbleibende geringe Restspielzeit aufmerksam macht.
Schließlich ist noch vorgesehen, daß an die ballausgabeseiti
ge Mündung 13 des Rücklaufkanales 12 eine Abweisblende 40 an
geschlossen ist, um einen ungehinderten Ballrücklauf bei in
die Freigabestellung gekippter Laufschiene 14 zu gewährlei
sten.
In Verbindung mit einer durch eine kippbar gelagerte Lauf
schiene 14 gebildeten Einzel-Ballausgabe ist bei der in den
Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform weiter vorge
sehen, daß dem Rücklaufkanal 12 seiner ballausgabeseitigen
Mündung 13 gegenüberliegend ein Sammelbehälter 40 für Bälle
6 zugeordnet und der Rücklaufkanal 12 seinerseits als einen
U-förmigen Profilquerschnitt aufweisende Rinne 41 ausgebildet
und um eine Schwenkachse 42 zum Sammelbehälter 40 hin kippbar
im Rücklauftrichter 11 aufgehängt ist. Die Schwenkachse 42
ist dabei mit einem geringen Abstand zum sammelbehälterseiti
gen Ende 43 der Rinne 41 angeordnet und parallel zur Kippach
se 15 des Magazines 14 ausgerichtet. Die Rinne 41 nimmt alle
aus dem Spielbetrieb zurückkommenden Bälle 6, die im Magazin
14 keinen Platz mehr finden, auf und steht vermittels einer
Mitnahmeeinrichtung mit dem Magazin 14 in Antriebsverbindung,
derart daß die Rinne 41 um ihre Schwenkachse 41 zum Sammel
behälter 40 hin angekippt wird, sobald das Magazin 14 um
seine Kippachse 15 in Richtung Ballausgabe geschwenkt wird.
Die Mitnahmeeinrichtung besteht einerseits aus einem am Ma
gazin 14 angeordneten Mitnehmeranschlag 43 und andererseits
einen an der Rinne 41 angelenkten doppelarmigen Kipphebel 44.
Der Kipphebel 44 ist um eine zur Schwenkachse 42 parallele
Achse 45 schwenkbar an der einen Seitenwandung und dieser ge
genüber außenliegend an der Rinne 21 gelagert und steht bei
in der Ruhestellung befindlichem Magazin 14 über die Stirn
fläche 47 seines einen Hebelarmes 46 mit dem Mitnehmeran
schlag 43 des Magazines 14 in Überdeckung. Zugleich ist der
Kipphebel 44 über seinen anderen Hebelarm 48 an einem an der
Seitenwandung der Rinne 41 angeordneten Stützanschlag 49 ab
gestützt, derart, daß in dieser Stellung des Kipphebels 44
eine starre Antriebsverbindung zwischen dem Magazin 14 und
der Rinne 41 besteht. Der Kipphebel 44 ist ferner in einer
solchen Weise unsymmetrisch ausgebildet, daß sein einer Hebel
arm 46 eine größere Masse und damit ein größeres Gewicht auf
weist als sein anderer Hebelarm 48, mit der Folge, daß der
Kipphebel 44 allein durch Schwerkraftwirkung mit dem Mitneh
meranschlag 43 des Magazines 14 in Anlage gehalten ist und in
eine Lösestellung fällt, sobald das Stirnende 47 des Kipphe
belarmes 46 außer Überdeckung mit dem Mitnehmeranschlag 43
kommt. In dieser in der Fig. 7 dargestellten Stellung des
Kipphebels 44 fällt die Rinne 41 wieder in ihre den Rücklauf
kanal 12 bildende Grundstellung zurück. Der Hebelarm 46 des
Kipphebels 44 weist eine kurvenförmige Rückenfläche 50 auf,
vermittels derer er vom Mitnehmeranschlag 43 des Magazines 14
überlaufen werden kann, sobald auch das Magazin 14 in seine
Ausgangsstellung zurückkehrt. Um einen störungsfreien Betrieb
zu gewährleisten, insbesondere um ein Verklemmen von Bällen
6 im Bereich zwischen der den Rücklaufkanal 12 bildenden Rin
ne 41 und dem ballrücklaufseitigen Ende 16 des Magazines 14
auszuschließen ist eine teilweise in den Bereich des ball
rücklaufseitigen Endes 16 des Magazines 14 hineinragende und
am Korpus 1 fest stehend angeordnete Durchgangsbegrenzungs
blende 51 vorgesehen. Da eine Verstellbewegung des Magazines
14 in Richtung Ballfreigabe zugleich und zwangsweise auch zu
einem Ankippen der den Rücklaufkanal 12 bildenden Rinne 41 in
Richtung auf den Sammelbehälter 40 hin führt werden auf diese
Weise alle in irgendeiner Weise zusätzlich in den Spielkreis
lauf eingeführten Bälle 6 vor jedem neuen Spielbeginn aus dem
Spielkreislauf ausgeschieden. Im Zusammenwirken einerseits
mit dem Magazin 14 und andererseits dem für den Spieler unzu
gänglichen Sammelbehälter 40 bildet die den Rücklaufkanal 12
bildende Rinne 42 daher eine Ballverwaltung, die eine Rückga
be überzähliger Bälle ausschließt.
Claims (27)
1. Geschicklichkeitsspiel mit wenigstens einem, vorzugsweise
als Rotationskörper, ausgebildeten Spielmittel und einer
das Spielmittel lediglich in Abhängigkeit von der Ent
richtung eines Spielpreises freigebenden Kassiereinrich
tung, insbesondere Tischfußballspiel, bestehend aus einer
umrandeten Spielfläche, einer Anzahl Spielfiguren, wenig
stens einem Spielball und einer in Abhängigkeit von der
Entrichtung des Spielpreises freigebbaren Ballausgabe,
wobei einander gegenüberliegenden, Tore markierenden Öff
nungen in der Spielfläche oder deren Umrandung ein unter
halb der Spielfläche angeordneter Rücklauftrichter zuge
ordnet ist, vermittels dessen die durch die die Tore mar
kierenden Öffnungen fallenden Bälle der Ballausgabe oder
einer dieser vorgeschalteten Sammelstelle zugeführt wer
den, und wobei die Sammelstelle mittels einer durch einen
Münzautomaten beherrschten Vorrichtung mit der Ballaus
gabe verbindbar ist, derart, daß eine vorbestimmte Anzahl
von Bällen nur nach Entrichtung des Spielpreises in die
Ballausgabe gelangen kann dadurch gekennzeichnet, daß der
Sammelstelle (12) oder der Ballausgabe (7) eine von einer
durch Münzeinwurf aktivierbaren Zeitmeßeinrichtung (29)
gesteuerte Verschlußeinrichtung zugeordnet ist.
2. Geschicklichkeitsspiel nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zusätzlich zu einer mittels Zeitmeßeinrich
tung (29) gesteuerten Verschlußeinrichtung zwischen Sam
melstelle (12) und Ballausgabe eine Spielmittel- bzw.
Ballverwaltung zur Begrenzung der Anzahl der insgesamt in
den Spielkreislauf gelangenden Bälle (6) vorgesehen ist,
derart, daß jeder die Anzahl der je Spielpreisentrichtung
freizugebenden Bälle (6) übersteigende Ball (6) unwieder
bringlich aus dem Spielkreislauf ausgeschieden wird.
3. Geschicklichkeitsspiel nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Münzautomat einen einem Münzprü
fer. (30) nachgeschalteten elektrischen Schalter (31)
einen umsteuerbaren elektrischen Antriebsmotor oder einen
Schrittmotor (17) und eine diesen mit der Verschlußein
richtung verbindende Antriebsübertragungseinrichtung,
insbesondere Kurbel oder Excenterscheibe (18) , sowie eine
vorzugsweise elektronische, die Energieversorgung (35)
des Elektromotores (17) beherrschende Zeitmeßeinrichtung
(29) umfaßt.
4. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei ver
schluß- oder abdeckungsloser, ständig offener Ballausgabe
(7) die an den Rücklauftrichter (11) anschließende Sam
melstelle als Rücklaufkanal (12) mit einer dem Durchmes
ser eines Balles (6) entsprechenden lichten Weite ausge
bildet und dessen ballausgabeseitige Mündung (13) vermit
tels einer durch einen ansteuerbaren Elektromotor (17)
antreibbaren Verschließeinrichtung verschließbar ist.
5. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die der
ballausgabeseitigen Mündung (13) des Rücklaufkanales (12)
zugeordnete Verschließeinrichtung durch ein Magazin (14)
gebildet ist, welches vermittels eines elektromotorischen
Antriebes (17) und einer diesem nachgeschalteten An
triebsverbindungseinrichtung wechselweise in eine zur
Kanalmündung (13) fluchtende und eine die Kanalmündung
(13) freigebende Lage verstellbar ist.
6. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rück
laufkanal (12) seiner ballausgabeseitigen Mündung (13)
gegenüberliegend ein Sammelbehälter (40) für Bälle (6)
zugeordnet und der Rücklaufkanal (12) seinerseits als
Rinne (41) ausgebildet und zum Sammelbehälter (40) hin
kippbar im Rücklauftrichter (11) aufgehängt ist.
7. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin
(14) durch eine kipp- oder schwenkbar gelagerte, eine An
zahl von Bällen (6) aufnehmende Laufschiene (14) gebildet
und an ihrem ballausgabeseitigen Ende (23) mit einer je
weils nur einen Ball (6) freigebenden Vereinzelungsanord
nung für die Bälle (6) ausgestattet ist.
8. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die den
Rücklaufkanal (12) bildende, zum Sammelbehälter (40) hin
kippbar im Rücklauftrichter (11) aufgehängte Rinne (41)
mit dem Magazin (14) vermittels einer Mitnahmeeinrichtung
in Antriebsverbindung steht, derart, daß eine Verstellbe
wegung des Magazines (14) in Richtung Ballfreigabe zu
gleich und zwangsweise auch zu einem Ankippen der den
Rücklaufkanal (12) bildenden Rinne (41) in Richtung auf
den Sammelbehälter (40) führt.
9. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die den
Rücklaufkanal (12) bildende Rinne (41) um eine zur Kipp
achse (15) des Magazines (14) parallele Achse (42) kipp
bar im Rücklauftrichter (11) aufgehängt ist und daß die
die Antriebsverbindung mit dem Magazin (14) bildende Mit
nahmeeinrichtung einerseits durch einen am Magazin (14)
angeordneten bzw. ausgebildeten Mitnehmeranschlag (43)
und andererseits einen an der Rinne (41) angelenkten
doppelarmigen Kipphebel (14) gebildet ist.
10. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphe
bel (44) um eine zu deren Schwenkachse (42) parallele
Achse (45) schwenkbar an einer Seitenwandung und dieser
gegenüber außenliegend an der den Rücklaufkanal (12) bil
denden Rinne (41) gelagert ist.
11. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß dem einen
Hebelarm (46) des Kipphebels (44) ein das Magazin (14)
seitlich überragender Mitnehmeranschlag (43) und dem
anderen Hebelarm (48) des Kipphebels (44) ein an der Sei
tenwandung der Rinne (41) ausgebildeter bzw. angeordneter
Stützanschlag (49) zugeordnet ist, derart, daß bis zu
dessen maximaler Verschwenklage zwischen dem Magazin (14)
und der Rinne (41) eine starre Antriebskoppelung besteht.
12. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphe
bel (44) unsymmetrisch ausgebildet ist, derart, daß sein
einer Hebelarm (46) eine größere Masse bzw. ein größeres
Gewicht aufweist als sein anderer Hebelarm (48) und der
Kipphebel (44) daher außerhalb seiner Überdeckung mit dem
magazinseitigen Mitnehmeranschlag (43) ausschließlich un
ter Schwerkraftwirkung zwischen einer die Mitnahmeverbin
dung zwischen Magazin (14) und Rinne (41) auflösenden und
wiederherstellenden Stellung hin und her pendelt.
13. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der eine
Hebelarm (46) des Kipphebels (44) an seiner Rückenseite
eine mit der Unterseite des magazinseitigen Mitnehmeran
schlages (43) zusammenwirkende Verstellkurve (50) auf
weist.
14. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die das Ma
gazin bildende Laufschiene (14) einen C-förmigen Profil
querschnitt und eine dem Durchmesser eines Balles (6)
entsprechende lichte Weite aufweist.
15. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauf
schiene (14) eine dem Balldurchmesser gegenüber größere
lichte Höhe aufweist.
16. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die das
Magazin bildende Laufschiene (14) um eine quer zu ihrer
Längsachse gerichtete Achse (15) in einer vertikalen
Ebene kippbar aufgehängt und vermittels eines im Bereich
ihres einen Endes angreifenden Koppelhebels (19) durch
eine vom Elektromotor (17) angetriebene Excenterscheibe
(18) antreibbar ist.
17. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Elek
tromotor (17) als Schrittmotor ausgebildet ist.
18. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der mit
seinem einen Ende an der Excenterscheibe (18) oder einem
Kurbelarm angelenkte Koppelhebel (19) mittels eines an
dieser seitlich auskragend angeordneten Zapfens (20) mit
der Laufschiene (14) verbunden ist, wobei die dem lauf
schienenseitigen Zapfen (20) zugeordnete Eingriffsaus
nehmung (21) im Koppelhebel (19) als Langloch oder
Schlitzausnehmung ausgebildet ist und die Länge der Lang
loch oder Schlitzausnehmung (21) wenigstens der Hubhöhe
der Excenterscheibe (18) bzw. des Kurbelarmes entspricht.
19. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß an die
ballausgabenseitige Mündung (13) des Rücklaufkanales (12)
eine Abweisblende (40) angeschlossen ist.
20. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die dem
ballausgabenseitigen Ende (16) der Laufschiene (14) zuge
ordnete Vereinzelungseinrichtung aus einer feststehenden
und quer zum ballausgabeseitigen Ende (23) der Laufschie
ne (14) ausgerichteten Rückhalteblende (24) und einem
feststehend und aufragend am Korpus (1) des Tischfußball
spieles angeordneten, eine Langlochausnehmung (26) im Bo
den der Laufschiene (14) durchgreifenden Stift (25) ge
bildet ist.
21. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die deren
Schwenklagerung bildende Kippachse (15) bezüglich der
Laufschienenlänge außermittig und zu deren ballausgabe
seitigem Ende (23) hin verlagert angeordnet ist.
22. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge
des Stiftes (25) der Hubhöhe der Excenterscheibe (18)
bzw. des Kurbelarmes entspricht.
23. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die verti
kale Höhe der Rückhalteblende (24) und das Längenverhält
nis zwischen dem Angriff des Koppelhebels (19) an der
Laufschiene (14) und der Lage deren Kippachse (15) derart
aufeinander abgestimmt sind, daß beim Ankippen der Lauf
schiene eine dem Balldurchmesser entsprechende Freigabe
öffnung im Bereich des ballausgabeseitigen Endes (23) der
Laufschiene (14) entsteht.
24. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der
Zeitmeßeinrichtung (29) gesteuertes Display (32) vorgese
hen ist, welches in abwärtszählender Weise die Restspiel
zeit anzeigt.
25. Geschicklichkeitsspiel nach einem der voraufgehenden An
sprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß eine von
der Zeitmeßeinrichtung (29) gesteuerte, das bevorstehende
Ende der Spielzeit mittels akustischen Signales ankündi
gende Einrichtung (33), wie Summer oder dergl. vorgesehen
ist.
26. Geschicklichkeitsspiel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verschlußeinrichtung durch eine be
wegliche, die Entnahmeöffnung der Ballausgabe (7) ver
schließende oder freigebende Abdeckung gebildet und ver
mittels einer Antriebsübertragung mit dem Elektromotor
(17) gekoppelt ist.
27. Geschicklichkeitsspiel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die die Ballausgabe (7) verschließende
oder freigebende Abdeckung durch eine schwenkbare Klappe
gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4411893A DE4411893A1 (de) | 1994-03-22 | 1994-04-07 | Geschicklichkeitsspiel |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9404868U DE9404868U1 (de) | 1994-03-22 | 1994-03-22 | Geschicklichkeitsspiel |
| DE4411893A DE4411893A1 (de) | 1994-03-22 | 1994-04-07 | Geschicklichkeitsspiel |
Publications (1)
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|---|---|
| DE4411893A1 true DE4411893A1 (de) | 1995-09-28 |
Family
ID=6906354
Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE9404868U Expired - Lifetime DE9404868U1 (de) | 1994-03-22 | 1994-03-22 | Geschicklichkeitsspiel |
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Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9404868U Expired - Lifetime DE9404868U1 (de) | 1994-03-22 | 1994-03-22 | Geschicklichkeitsspiel |
Country Status (1)
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR3147510B1 (fr) * | 2023-04-06 | 2025-03-14 | Eurl Sulpie | Babyfoot et procédé de libération de balle correspondant |
-
1994
- 1994-03-22 DE DE9404868U patent/DE9404868U1/de not_active Expired - Lifetime
- 1994-04-07 DE DE4411893A patent/DE4411893A1/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE9404868U1 (de) | 1995-07-20 |
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