DE4408475A1 - Chirurgische Zange - Google Patents
Chirurgische ZangeInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer chirurgischen Zange mit einem
mittels einer Handhabe betätigbaren Zangenmaul zum Erfassen und
zur Übernahme von Gewebe in einer Körperhöhle, in welche die
Zange mit dem Zangenmaul und einem Teil eines Zangenschaftes
durch eine operativ geschaffene Öffnung einführbar und mit dem vom
Zangenmaul übernommenen Gewebe entfernbar ist.
Bei laparoskopischen Eingriffen stellt sich häufig das Problem der
Bergung von Gewebe aus dem Abdomen, zumal es erforderlich ist,
das Abdomen bei solchen Eingriffen durch Gasdruck zu dehnen, um
eine einwandfreie endoskopische Sicht während des Eingriffes zu
ermöglichen. Dabei besteht die Gefahr des Kollabierens der Kör
perhöhle durch Gasverlust wegen mangelhafter Abdichtung im Ein
führbereich des Instrumentes in das Abdomen, was zu einer Beein
trächtigung der Sicht beim Eingriff führt.
Eine der bislang bei einem derartigen Eingriff und beispielsweise bei
der Kolpozöliotomie genutzte Möglichkeit besteht darin, das hintere
Scheidengewölbe durch die Vagina hindurch operativ zu eröffnen und
die Gewebebergung mit einer Zange durch diese Öffnung hindurch
vorzunehmen. Um aber das Kollabieren des Pneumoperitoneums bei
einer derartigen Eröffnung des Peritoneums zu vermeiden, ist eine
zusätzliche Abdichtung der Öffnung bzw. der Vagina erforderlich,
was sich jedoch als sehr schwierig erweist. Bislang wurde versucht,
dies mittels Tamponage zu erreichen, doch führte auch diese Vor
gehensweise häufig zu Gasverlust.
Es soll deshalb eine Zange vorgeschlagen werden, mit der das eröff
nete Peritoneum sicher abgedichtet werden kann, so daß der Erhalt
des Pneumoperitoneums während der abdominalen Übernahme des
Gewebes mit der Zange sichergestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einer chirurgischen
Zange der eingangs beschriebenen Art auf den Zangenschaft ein
Dichtkegel geschoben ist, der eine sich distalwärts verjüngende
Mantelfläche hat und so bemessen ist, daß er bei eingeführter Zange
die erwähnte Öffnung zwischen deren Umfang und dem Umfang des
Zangenschaftes abdichtet. Dabei kann der Dichtkegel mit einer Hülse
verbunden sein, an der ein den Zangenschaft umfassendes Rohr
befestigt ist, dessen proximales Ende gegen einen ortsfesten Anschlag
der Zange liegt und den Abstand des Dichtkegels zum Zangenmaul
bestimmt, wobei der Dichtkegel und die Hülse lösbar miteinander
verbunden sein können.
Mit einer derartig ausgestalteten Zange ist es möglich, eine vaginal
seitige Abdichtung des Abdomens an der Eröffnungsstelle des Perito
neums zu erreichen. Dazu wird die Zange durch die Vagina hindurch
so weit durch die Öffnung des Peritoneums eingeführt, bis der Dicht
kegel in dieser Öffnung zur dichtenden Anlage kommt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch das Operations
gebiet mit verschiedenen an der Kolpozöliotomie betei
ligten Instrumenten,
Fig. 2 eine Ansicht der erfindungsgemäß ausgestalteten chi
rurgischen Zange und
Fig. 3 einen Teil der Zange im Bereich des Dichtkegels.
Die chirurgische Zange 1 gemäß Fig. 2 besteht im wesentlichen aus
einem Schaft 2, einer Handhabe 3 und einem Zangenmaul 4, das
spiegelbildlich zueinander bewegbare Zangenschenkel 5 hat, die in
bekannter Weise über den Schaft 2 durchlaufende, nicht gezeigte
Übertragungselemente mit der proximalseitig am Schaft 2 angebrach
ten Handhabe 3 wirkverbunden sind. Die Handhabe 3 besteht aus
einem Paar Griffhebel 6, deren bei Betätigung erzeugte Schwenkbe
wegung in bekannter Weise in eine Längsverschiebung der Über
tragungselemente im Schaft 2 zum Schließen und Öffnen des Zangen
maules 4 umgesetzt wird.
Der Zangenschaft 2 ist von einer Hülse 8 umgeben, deren proximales
Ende mit einem Rohr 7 eine fest verbundene Einheit bildet. Die
Hülse 8 weist ein Innengewinde 9 auf, an dessen proximalem Ende
ein Dichtring 10 angeordnet ist. Auf den Zangenschaft 2 ist von
dessen distalem Ende her bei geschlossenem Zangenmaul 4 ein Dicht
kegel 11 aufschiebbar, der eine sich distalwärts verjüngende Mantel
fläche 12 hat und proximal mit einem Gewindeteil 13 versehen ist,
so daß der Dichtkegel 11 in die Hülse 8 mit dem Rohr 7 einschraub
bar ist. Hierbei ergibt sich über den Dichtring 10 eine hermetische
Abdichtung zwischen Dichtkegel 11, Hülse 8 und Rohr 7, dessen
proximales Ende gegen das Zangenteil 1a anschlägt und so den
Abstand des Dichtkegels 11 zum Zangenmaul 4 bestimmt. Neben
dieser Verbindung ist das gesamte vorstehend beschriebene Instru
ment zum Zwecke der Reinigung und Pflege komplett zerlegbar.
Im übrigen können auch anders als vorher beschrieben die Teile 8
und 11 vormontiert und als Einheit über das Zangenmaul 4 auf den
Schaft 2 geschoben werden, bis das freie Ende des Rohres 7 gegen
den Zangenteil 1a stößt.
Die Zange wird bei der Kolpozöliotomie durch die Vagina eingeführt
und durch das eröffnete Peritoneum so weit in diese Öffnung einge
schoben, bis der Dichtkegel 11 mit seiner Mantelfläche 12 an dem
Umfang der Öffnung zur Anlage kommt. Ein eventuell noch auf
tretender Gasverlust ist äußerst gering und kann schnell ausgeglichen
werden, so daß eine Gewebeübernahme bei optimaler endoskopischer
Sicht erfolgen kann. Das mit dem Zangenmaul erfaßte Gewebe kann
dann durch Rückzug der Zange durch die erwähnte Öffnung hindurch
über die Vagina entfernt werden.
Nach vaginalseitigem Verschluß der Öffnung durch eine Naht kann
danach wieder ein Pneumoperitoneum erstellt und die endoskopische
Operation fortgesetzt werden. Bei einer solchen Operation kann
beispielsweise das in Fig. 1 dargestellte Instrumentarium zum Einsatz
kommen, das aus einem endoskopischen Schneidinstrument 14 mit
einer Optik zur Beobachtung des Eingriffes, aus einem endoskopi
schen Instrument 15 zum Halten des abgetrennten Gewebes und aus
der erfindungsgemäßen Zange 1 zur Übernahme und Entnahme des
abgetrennten Gewebes aus dem Abdomen besteht. Wie erkennbar
schmiegt sich der Dichtkegel 11 der Zange 1 in die in dem Perito
neum operativ geschaffene Öffnung und bildet dort einen gasdichten
Verschluß dieser Öffnung, so daß der in dem Abdomen durch Ein
leiten eines Stützgases gezielt erzeugte Überdruck während der Ge
webeübernahme gehalten werden kann.
Die erfindungsgemäße Lösung ist zwar besonders vorteilhaft bei
chirurgischen Zangen anwendbar, es ist aber auch möglich, den
Kegel mit Hülse und gegebenenfalls zusätzlich das Rohr zu im we
sentlichen gleichen Zwecken auf den Schaft eines Instrumentes zum
Schneiden von Gewebe zu schieben.
Claims (3)
1. Chirurgische Zange (1) mit einem mittels einer Handhabe (3)
betätigbaren Zangenmaul (4) zum Erfassen und zur Übernahme von
Gewebe in einer Körperhöhle, in welche die Zange (1) mit dem
Zangenmaul (4) und einem Teil eines Zangenschaftes (2) durch eine
operativ geschaffene Öffnung einführbar und mit dem vom Zangen
maul (4) übernommenen Gewebe entfernbar ist, dadurch gekennzeich
net, daß auf den Zangenschaft (2) ein Dichtkegel (11) geschoben ist,
der eine sich distalwärts verjüngende Mantelfläche (12) hat und so
bemessen ist, daß er bei eingeführter Zange (1) die erwähnte Öff
nung zwischen deren Umfang und dem Umfang des Zangenschaf
tes (2) abdichtet.
2. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dichtkegel (11) mit einer Hülse (8) verbunden ist, an der ein den
Zangenschaft (2) umfassendes Rohr (7) befestigt ist, dessen proxima
les Ende gegen einen ortsfesten Anschlag (1a) der Zange (1) liegt
und den Abstand des Dichtkegels (11) zum Zangenmaul (4) bestimmt.
3. Zange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dichtkegel (11) und die Hülse (8) lösbar miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944408475 DE4408475A1 (de) | 1994-03-14 | 1994-03-14 | Chirurgische Zange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944408475 DE4408475A1 (de) | 1994-03-14 | 1994-03-14 | Chirurgische Zange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4408475A1 true DE4408475A1 (de) | 1995-09-21 |
Family
ID=6512661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944408475 Ceased DE4408475A1 (de) | 1994-03-14 | 1994-03-14 | Chirurgische Zange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4408475A1 (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3817251A (en) * | 1972-10-04 | 1974-06-18 | H Hasson | Laparoscope cannula |
| US5176697A (en) * | 1989-04-06 | 1993-01-05 | Hasson Harrith M | Laparoscopic cannula |
| US5201752A (en) * | 1990-09-27 | 1993-04-13 | Pod, Inc. | Cholecystectomy dissector instrument |
| EP0537768A1 (de) * | 1991-10-18 | 1993-04-21 | United States Surgical Corporation | Externe Dichtung für Laparoskope |
| US5217466A (en) * | 1991-04-19 | 1993-06-08 | Hasson Harrith M | Guide for facilitating the performance of internal surgery |
| DE4216971A1 (de) * | 1992-05-22 | 1993-11-25 | Wolf Gmbh Richard | Zange zum Fassen und Halten von Gewebe oder dergleichen |
-
1994
- 1994-03-14 DE DE19944408475 patent/DE4408475A1/de not_active Ceased
Patent Citations (6)
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Legal Events
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