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DE4407812A1 - Trommelmähmaschine - Google Patents

Trommelmähmaschine

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DE4407812A1
DE4407812A1 DE19944407812 DE4407812A DE4407812A1 DE 4407812 A1 DE4407812 A1 DE 4407812A1 DE 19944407812 DE19944407812 DE 19944407812 DE 4407812 A DE4407812 A DE 4407812A DE 4407812 A1 DE4407812 A1 DE 4407812A1
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transmission
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/412Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters
    • A01D34/63Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a vertical axis
    • A01D34/64Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a vertical axis mounted on a vehicle, e.g. a tractor, or drawn by an animal or a vehicle
    • A01D34/66Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a vertical axis mounted on a vehicle, e.g. a tractor, or drawn by an animal or a vehicle with two or more cutters
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B73/00Means or arrangements to facilitate transportation of agricultural machines or implements, e.g. folding frames to reduce overall width
    • A01B73/02Folding frames
    • A01B73/06Folding frames foldable about a vertical axis
    • A01B73/065Folding frames foldable about a vertical axis to a position essentially forward of the axis, in relation to the direction of travel

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Trommelmähmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Mähmaschinen, die quer zur Fahrtrichtung des sie schiebenden oder ziehenden Schleppers angeordnet sind, erlauben je nach Anzahl oder Größe der am Mähwerksbalken angeordneten Mähwerkzeuge eine relativ große Fläche zu mähen. Die Arbeitsbreite ist für die Flächenleistung entscheidend und steht in Zusammenhang mit der zulässigen Transportbreite und der möglichen Bodenanpassung. Um eine den zulässigen Vorschriften entsprechende Transportbreite zu erhalten, werden die Mäh- oder Tragbalken verschwenkt oder angehoben, oder gekoppelte Mäheinheiten quer zur Fahrtrichtung hoch- und eingeschwenkt.
Sie weisen allesamt den Nachteil auf, daß die Arbeitsbreite durch Schwenken von pendelnden Armen nicht variierbar ist und die Transportbreite bei sehr großen Schnittbreiten nicht auf die gesetzlich vorgeschriebene Breite gebracht werden kann, oder die Mähmaschine abgehängt und auf einem Fahrzeug transportiert werden muß.
Eine Mähmaschine dieser Art ist beispielsweise in der DE OS 4106811 beschrieben worden. Um eine geringe Transportbreite zu erhalten, werden äußere Mähtrommeln, an Hilfsrahmen gelagert, nach oben und quer zur Fahrtrichtung hin verschwenkt.
Die Maschine ist mit dem Nachteil behaftet, daß die Transportbreite nur geringfügig kleiner als die Arbeitsbreite ist und die Arbeitsbreite nicht variiert werden kann.
Weiterhin ist eine Scheibenmähmaschine DE P 3034213.3 bekannt, deren Mähbalken mit dem oberen Tragarm über eine vertikale Achse nach hinten in eine Transportstellung quer zur Fahrtrichtung geschwenkt werden kann, während der innere Tragarm, verbunden mit dem Heckdreipunktrahmen, in seiner Lage verbleibt.
Die Maschine, die aus nur einem Mähbalken besteht, hat den Nachteil, daß die Arbeitsbreite lediglich innerhalb der vorgegebenen, zulässigen Transportbreite liegt, zum Verändern der Arbeitsbreite nicht vorgesehen ist und darüber hinaus nicht vergrößert werden kann.
Ein Mähmaschinenantrieb DE P 4217701 ist bekannt, der rechts und links je zwei starr im Mähkreiselträger gelagerte Mähkreisel von einem kombinierten Kegel-Stirnrad-Getriebe aus über Zahnriemen antreibt. Die Antriebe des Getriebes liegen auf zwei nebeneinander liegenden Achsmitten.
Die Maschine hat den Nachteil, daß die Arbeitsbreite durch die in dem Träger starr gelagerten Mähkreisel festgelegt ist.
Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß die Abtriebe des Getriebes nicht auf gleicher Mitte liegen und eine Drehrichtungsumkehr im Antriebseingang durch Wechsel gleichlanger Zahnriemen nicht möglich ist.
Weiterhin ist der hohe Aufwand des Getriebes durch die Kombination von Kegel- und Stirnradgetriebe nachteilig.
Eine dem Gelände anpaßbare Mähmaschine DE OS 2143315 ist bekannt, die aus einem durch Gelenkpunkte versehenes Rahmenteil besteht, an dessen Unterseite sich Mäheinheiten befinden, die in einer oder beiden Richtungen gelenkig gelagert sind.
Die Maschine hat den Nachteil, daß der Rahmen oder Teile des Rahmens nicht horizontal über eine senkrecht stehende Achse eingeschwenkt werden können, um eine variable Transport- und Arbeitsbreite zu erhalten.
Wird nach Ausheben der Mähmaschine mittels Schlepperdreipunktrahmen oder eines Fahrwerkes der Antrieb abgeschaltet und fällt die Drehzahl der Mähkreisel ab, tritt ein weiterer Nachteil durch nachlassende Kreiselstabilität auf und damit ein Instabilwerden der Mähkreisel um ihre Aufhängung.
Eine Mähmaschine mit Mähkreiselpendelstabilisierung DE P 4404824.6 ist bekannt, deren Stabilisierung, automatisch beim Ausheben der Mähmaschine, bei Entfallen des Bodenkontaktes der Gleitkufen, bei Drehzahlabfall, Unwucht der Bauteile oder im Stillstand der Mähkreisel wirkt. Die Stabilitätseinrichtung besteht aus Sperr,- Feder- oder Dämpferkomponenten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mähmaschine zu schaffen, die mit großer Arbeisbreite eine hohe Flächenleistung erzielt, sich den verschiedenen Geländeverhältnissen anpaßt, die Arbeitsbreite variiert, auf einfache Weise in eine Transportstellung geschwenkt werden kann, sowie die vorstehend beschriebenen Nachteile weitgehend beseitigt.
Diese Aufgabe wird an einer Trommelmähmaschine der eingangs beschriebenen Gattung durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Hauptanspruches gelöst.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel befindet sich die Mähmaschine, als Frontmähwerk mit vier Trommeln, in einer Draufsicht dargestellt in Arbeitsstellung, die in der Breite durch Einschwenken der äußeren gekoppelten Mäheinheiten variiert werden kann. Die äußeren Mäheinheiten sind zusätzlich über Armgelenke höhenbeweglich pendelbar. Die geringste Arbeitsbreite ist gleichzeitig die Transportbreite. Maschinenmittig sind die Kreiselschnittkreise überdeckt, nach außen jedoch nicht.
Eine vorteilhafte Lösung ergibt sich durch Verbreiterung des Mähwerkes unter Hinzufügen mehrerer Mähkreisel an den verlängerten Armen. Auch hier ist die kleinste Arbeitsbreite gleichzeitig Transportbreite.
Weitere Vorteile sind in der besonders einfachen Ausbildung des Hauptantriebes mit Drehrichtungswechsel und Transmissionsstrang­ spannbarkeit, sowie der verschiedenen Gelenkarten zum Koppeln von Basismähbalken und den Armen, die mit oder ohne Antriebsdurchführung ausgebildet sind, der Kombination einschwenkbarer Rahmen mit mähkreisel­ stabilisierenden Mäheinheiten dargestellt. Die Unteransprüche beinhalten weitere Merkmale.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der weiteren Beschreibungen und der Zeichnungen näher erläutert.
Figuren:
Fig. 1 zeigt die Draufsicht eines Frontmähwerkes mit variabler Breite.
Fig. 2 zeigt die gestreckt dargestellte Vorderansicht eines Mähwerkes, die Koppelung des Basismähwerkes mit den Armen und die Kreiselantriebe der Mäheinheiten.
Fig. 3 zeigt die Draufsicht eines gezogenen und verbreiterten Mähwerkes mit Doppelschwadablage in Arbeitsstellung mit Anpassung der Arbeitsbreite bei Hindernissen und in der Transportstellung.
Fig 4 zeigt ein Pendelschwenkgelenk mit senkrechter Schwenk- und horizontaler Pendelachse, das Basismähbalken und Pendelschwenkarm verbindet und dessen Pendelachse durch den Mittelpunkt des Antriebskreuz­ gelenkes führt, das oberhalb mit einem im Pendelschwenkrarm gelagerten Gelenkzapfen und unterhalb mit der Mähwerkswelle verbunden ist.
Fig. 5 zeigt die Draufsicht eines gegenüber dem Basismähbalken geschwenkten Pendelschwenkgelenkes, das mit dem Pendelschwenkarm in Achse (g-g) gelenkig verbunden ist.
Fig. 6 zeigt ein Pendelschwenkgelenk, mit senkrechter Schwenk- und horizontaler Pendelachse, das Basismähbalken und Pendelschwenkarm verbindet und dessen Pendelachse durch den Mittelpunkt des Pendelantriebs­ gelenkes führt, dessen Außenteil aus einer im Pendelschwenkarm gelagerten Transmissionsscheibe besteht und dessen Innenteil mit der Mähwerkswelle verbunden ist.
Fig. 7 zeigt ein Zwischengelenk, bei dem die Pendelachse außerhalb der Schwenkachse (f-f) liegt und die Lagerung der Mähkreiselwelle innerhalb (f-f) oder außerhalb der Schwenkachse (e-e) liegen kann.
Fig. 8 zeigt einen Transmissionsantrieb mit Transmissionsscheiben gegenläufiger Drehrichtung auf einer Wirkmitte, der durch Umlegen der Transmissionsstränge von Ebene (1) auf (H) und von Ebene (H) auf (I) eine geänderte Drehrichtung im Getriebeeingang aufweist.
Fig. 9 zeigt einen Transmissionsantrieb, dessen Transmissionsstränge durch Verstellung innerhalb des Abstandes (53) gespannt werden.
Fig. 10 zeigt den Schnitt (A-A) durch die Arme eines sich in Transport­ stellung befindlichen Mähwerkes (Fig.3), dessen Mäheinheiten mit einer Mähkreisel-pendelstabilisierung ausgebildet sind.
Fig. 11 zeigt den Schnitt (A-A) durch die Arme eines sich in Transport­ stellung befindlichen Mähwerkes, dessen Schutzrahmen starr, aber in unter­ schiedlicher Höhe angebracht sind.
Fig. 12 zeigt den Schnitt (A-A) durch die Arme eines sich in Transport­ stellung befindlichen Mähwerkes, dessen Schutzrahmen geteilt und Teile davon nach oben klappbar ausgebildet sind.
Fig. 13 zeigt den Schnitt durch ein Pendelschwenkgelenk, dessen Pendelachse durch die Mitte eines Pendelelastik- Antriebsgelenkes führt.
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Frontmähwerk besteht aus einem Basismäh­ balken (1), der mit einem nicht dargestellten Frontdreipunktrahmen pendelnd verbunden ist. Der Basismähbalken nimmt das Kegelradgetriebe auf und an den Enden die Lagerung der Mähkreisel (4, 5), deren Mitten gleichzeitig die symbolisch dargestellten Gelenkmitten (9, 10) der äußeren Arme (2, 3) sind.
Die Schnittkreise der Basismähkreisel (4, 5) überdecken sich, während der Schnittkreis des Außenmähkreisels (6) mit dem des Basismähkreisels (4), im Beispiel auch für die rechte Seite geltend, ohne Überdeckung ausgebildet ist. Die Arme (2, 3) mit linker und rechter Mäheinheit (6, 7) lassen sich in oder entgegen der Fahrtrichtung (F) um einen Winkel (α) mittels einer mechanisch einstellbaren Einstellstange (8) oder eines hydraulischen Stellgliedes (8′), vom Schleppersitz aus betätigt, so einstellen, daß eine veränderliche Arbeitsbreite oder die Transportbreite (T) erzielt wird. Die Einstellstange (8) oder das Stellglied (8′) können mit einer nicht dargestellten Anfahr- oder Abreißsicherung ausgebildet sein.
Der Antrieb der Mähkreisel erfolgt über Transmissionselemente und ein Kegelradgetriebe (11), das ein Tellerrad (46) und zwei Ritzel beinhaltet. Das Ritzel (44) ist mit einer Innenwelle (48) verbunden, deren unteres Ende mit einer Transmissionsscheibe (13) verkeilt ist. Das Ritzel (45) ist als Hohlwelle ausgebildet und trägt am unteren Ende eine Transmissionsscheibe (12). Die Abtriebe (12) und (13) drehen entgegengesetzt herum und weisen die gleiche Mitte (x-x) auf. In Fig. 3 ist eine über eine Deichsel (35) gezogene Mähmaschine mit Fahrwerk (34) in einer Arbeits- und Transportstellung dargestellt mit der Möglichkeit, die Arme (2, 3) zu schwenken, um im Feld liegenden Hindernissen (H) auszuweichen. Die Drehrichtung des Mähkreisels (31) ist den gleichsinnig drehenden Mähkreiseln (4 und 6) entgegengerichtet. Die rechte Mähmaschinenseite verhält sich entgegengesetzt. Dadurch ergibt sich maschinenmittig eine Schwadteilung und außen ein Doppelschwad (33, 33′). Die Arme (2′, 3′) lassen sich, über Stellglieder (8, 8′), dargestellt in Fig. 1, schwenken und einstellen.
Um in Transportstellung hinter den Schlepper zu gelangen wird das Fahrwerk (34) heruntergefahren, die Arme (2′, 3′) zusammengeschwenkt (T) und die Deichsel (35) über nicht dargestellte Stellglieder in die Schlepperspur bei gleichzeitiger Vorwärtsfahrt des Schleppers geschwenkt.
Das Pendelantriebsgelenk (36′′′′) ist als Elastikscheibe oder Hülse ausgebildet und läßt radiale und axiale Längen-, Winkelversatz- und Winkeländerungen zu und wirkt dämpfend. Die Zentrierung zur Pendelarmmitte (g-g) kann mit großer Toleranz ausgelegt werden.
Bezugszeichenliste
1 Basismähbalken
2 Arm, links
2′ Arm, links- verlängert
3 Arm, rechts
3′ Arm, rechts- verlängert
3′′ Pendelschwenkarm
3′′′ Pendelschwenkarm mit Scheibenführung
3′′′′ Pendelarm
4 Basismähkreisel, links
5 Basismähkreisel, rechts
6, 7 Außenmähkreisel
8, 8′ Stellglieder, mechanisch oder hydraulisch
9 Arm- Gelenkmitte
10 Arm- Gelenkmitte
10′ Pendelgelenkmitte, Kreuz- oder Pendelantriebsgelenk
11 Kegelradgetriebe
12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21 Transmissionsscheiben
22, 23 Transmissionsstränge
22′, 23′ Transmissionsstränge ungespannt
22′′, 23′′ Transmissionsstränge gespannt
24, 25 Transmissionsstränge
26 Mittenschwad
27, 28 Arme, verlängert
29, 30 Transmissionsstränge, gekreuzt
31, 32 Außenmähkreisel an verlängerten Armen
33, 33′ Außenschwad
34 Fahrwerk
35 Deichsel
36 Mähkreiselwelle
36′ Gelenkzapfen
36′′ Pendelantriebsgelenk
36′′′ Kreuzgelenk
36′′′′ Pendelelastik- Antriebsgelenk
37 Pendelschwenkgelenk
38 Armpendelmitte, außerhalb der Schwenkachse f-f
39 Transmissionspendelantriebsscheibe
40 Führungslager
41 Zwischengelenk
42 Schwenklager
43 Stelleinrichtung
44 Ritzel
45 Hohlwellenritzel
46 Tellerrad
47 Antriebszapfen
48 Mähkreiselwelle
49 Getriebegehäuse
50 Flansch
51, 52 Achsabstand
53 Spannweg
54 Pendelstabilisierung
55, 55, Schutztuch
56, 56′ Schutzrahmen
57 Pendelgelenk
58 Pendelantriebsscheibe
α maximaler Schwenkwinkel
β Pendelbewegung des Armes
γ Schwenkwinkel in eine veränderte Arbeitsstellung
A-A Schnitt durch die Arme, die in (T) stehen
K-K′ Schutzrahmenhöhe
C Feldbegrenzung
F Fahrtrichtung
H Hindernis
T Transportbreite
c-c Schwenkachse=Mähkreiselmittellinie
d-d Schwenkachse=Mähkreiselmittellinie
e-e Mähkreiselmitte außerhalb der Schwenkachse
f-f Schwenkachse=Mähkreiselmittellinie
g-g Pendelarmmitte
z-z Außenmähkreiselmitte
I Transmissionsebene, oben
Π Transmissionsebene, unten

Claims (18)

1. Trommelmähmaschine für landwirtschaftliches Halmgut, in Front-, Heck- oder gezogener Bauart mit einem Basismähbalken (1), der an seiner Unterseite mindestens zwei gegenläufig gerichtete Basismähkreisel (4, 5) mit Schnittkreisüberdeckung trägt, über Verbindungselemente mit einem Dreipunktrahmen oder einer Deichsel (35) mit dem Schlepper verbunden ist, Transmissionsantriebe und Getriebe (11) aufnimmt, mindestens mit einem an einem Ende schwenkbaren und pendelnden Arm (3) verbunden ist, an dessen Unterseite ein oder mehrere Außenmähkreisel (7, 32) angebracht sind, der über Stellglieder (8, 8′) zur Anpassung an die Arbeitsbreite, Transportbreite und das Gelände verfügt, dadurch gekennzeichnet, daß der Basismähbalken (1) an seiner Unterseite zwei oder mehrere gegenläufig gerichtete Basismähkreisel (4, 5) mit Schnittkreisüberdeckung trägt und an seinen Enden mindestens ein Arm (3) angelenkt hat, der schwenkbar und pendelnd ausgebildet ist und an dessen Unterseite sich mindestens ein Außenmähkreisel (7) befindet.
2. Trommelmähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arm (3) um die Mähkreiselmitte (c-c) schwenkbar und über die Pendelarmmitte (g-g) pendelbar, ein anderer Arm (2) nur um eine Mähkreiselmitte schwenkbar ist.
3. Trommelmähmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (3) und der Basismähbalken (1) über ein Zwischengelenk (41) oder Pendelschwenkgelenk (37) miteinander verbunden sind und daß die Mähkreiselmitte (f-f) auch in (e-e) liegen kann.
4. Trommelmähmaschine nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die äußeren Arme (2, 3) relativ zum Basismähbalken (1) in verschiedene Stellungen über Stellglieder (8, 8′) bewegen und um den maximalen Winkel (α) von 220 Grad schwenken lassen.
5. Trommelmähmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder (8, 8′) als mechanisch verstellbare Streben oder als Hydraulik­ zylinder ausgebildet sind und mit einer Abreiß- oder Anfahrsicherung versehen sein können.
6. Trommelmähmaschine nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Arme (2, 3) über Stelleinrichtungen (43), bestehend aus handelsüblichen Elementen wie Federn, Dämpfer oder speichergepufferte Hydrozylinder abgestützt sind, die die Arme entlasten oder die Pendelbewegung der Arme sperren.
7. Trommelmähmaschine nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Mähkreisel gleichgroß, kleiner oder größer als die der Basismähkreisel ausgebildet sind.
8. Trommelmähmaschine nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechsel der Transmissionsstränge (22, 23) von Ebene (I) in (Π) und von Ebene (Π) in (I) eine geänderte Drehrichtung am Getriebeeingangszapfen (47) erlaubt und daß der Antrieb der Basismähkreisel (4, 5) von einem maschinenmittig liegenden Zentralgetriebe (11) ausgeht, dessen gegenläufig gerichtete, sich um eine Mitte drehende Abtriebe mit Transmissionsscheiben (12, 13) verbunden sind.
9. Trommelmähmaschine nach Anspruch 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß durch Wechsel der Transmissionsstränge auf die Transmissionsebene (I) oder (Π) die Drehrichtung am Getriebeeingang (47) gewechselt werden kann.
10. Trommelmähmaschine nach Anspruch 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Transmissionsstränge (22, 23, 24, 25, 29, 30) wahlweise als Rollen- oder Zahnketten, als Zahn- oder Keilriemen ausgebildet sein können.
11. Trommelmähmaschine nach Anspruch 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verschieben des Getriebes (11) um den Spannweg (53) die Transmissionsstränge (22′, 23′) in einen gespannten Zustand (22′′, 23′′) gelangen.
12. Trommelmähmaschine nach Anspruch 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die Transmissionsscheiben mit einer Überlastkupplung ausgebildet sind.
13. Trommelmähmaschine nach Anspruch 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitte des Pendelantriebsgelenkes (36′′), des Kreuzgelenkes (36′′′) oder des Pendelelastik- Antriebsgelenkes (3′′′′), das als Elastikhülse- oder Scheibe ausgebildet ist in axialer-, radialer- und Umfangsrichtung Längen- oder Winkeländerungen zuläßt und dämpfend wirkt, gleichzeitig die Mitte (10,g-g) des Armgelenkes ist.
14. Trommelmähmaschine nach Anspruch 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Außenmähkreisel (6, 7) jeweils über eine Transmissionsscheibe (18) erfolgt, die mit einem Gelenkzapfen (36′) verbunden ist, der am unteren Ende in ein Kreuzgelenk (36′′) mündet und am oberen Ende im Arm (3′′) gelagert ist.
15. Trommelmähmaschine nach Anspruch 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Außenmähkreisel (6, 7, 31, 32) jeweils über Pendelantriebsscheiben (39 oder 58) erfolgt, die den Pendelbewegungen der Arme folgen und mit den Armen über geeignete Lager (40) verbunden sind.
16. Trommelmähmaschine nach Anspruch 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzrahmen (56, 56′) der Mähmaschine im Überdeckungsbereich auf verschiedener Höhe (K, K′) liegen oder sich um Gelenk (L, L′) teilweise hochschwenken lassen, insbesondere in der Stellung (T).
17. Trommelmähmaschine nach Anspruch 1-16, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwad als Mittelschwad (26) oder in Verbindung mit einer anderen Antriebsführung als Außenschwad (33, 33′) abgelegt wird.
18. Trommelmähmaschine nach Anspruch 1-17, dadurch gekennzeichnet, daß in Kombination mit gelenkigen und schwenkbaren Armausführungen die Mähkreisel (4, 5, 6, 7, 31, 32) mit einer Pendelstabilisierung (54) ausgebildet sind, um das Pendelgelenk (57) zu versteifen.
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