DE4407525C1 - Vorrichtung zum Trennen von Feststoffen aus einer Flüssigkeit - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trennen von
Feststoffen aus einer Feststoffe aufweisenden Flüssig
keit, mit einer rotierend angetriebenen Förderwendel oder
dergleichen, die zumindest in Teilbereichen in einem der
Außenkontur der Förderwendel oder dergleichen entspre
chenden Siebmantel angeordnet ist und mit einem Ende in
ein mit der Flüssigkeit befüllten Behälter, beispielswei
se einem Gerinne ragt und an ihrem gegenüberliegenden En
de einen Austrag aufweist, über den die ausgetragenen
Feststoffe einem Transportbehälter, einer Absackvorrich
tung oder dergleichen zuführbar sind.
Derartige Vorrichtungen sind aus dem Stand der Technik
bekannt. Beispielsweise ist aus der DE 39 39 880 A1 eine Siebschnecke mit integrier
ter Siebgutpresse vorbekannt, bei welcher eine Förder
wendel in einem zylindrischen Siebmantel angeordnet ist,
die mit ihrem einen Ende in einem Gerinne endet, in wel
chem eine Flüssigkeit mit Feststoffen fließt, wobei die
Feststoffe durch den Siebmantel aus der Flüssigkeit her
ausgetrennt und über die Förderwendel abgefördert werden.
Diese vorbekannte Siebschnecke hat an ihrem dem Gerinne
gegenüberliegenden Ende einen Antriebsmotor, mit dem die
Förderwendel angetrieben wird. Zwischen dem Ende der För
derwendel und dem Antriebsmotor ist eine Siebgutpresse
mit nachgeschaltetem Austrag angeordnet.
Demzufolge ist diese vorbekannte Siebschnecke mit inte
grierter Siebgutpresse in einem Gerinne angeordnet, wel
ches von Abwasser durchströmt ist und wobei die Siebflä
che die Schwimm- und Schwebestoffe sowie größere
Sinkstoffe aus dem Abwasser zurückhält und anschließend
mittels der Förderwendel herausfördert. Hierzu ist die
Förderwendel unter einem Winkel geneigt zur Horizontalen
angeordnet, so daß die Förderwendel an ihrem dem Gerinne
gegenüberliegenden Ende eine bestimmte Höhe relativ zum
Boden erreicht, die es erlaubt, unterhalb des nach unten
gerichteten Austrages einen Aufnahmebehälter bzw. eine
Absackvorrichtung anzuordnen, mittels der die ausgetrage
nen Feststoffe entsorgt, d. h. einem Weitertransport zu
geführt werden. Der Austrag der in der Siebgutpresse ver
dichteten Feststoffe erfolgt dadurch, daß kontinuierlich
zugeförderte Feststoffe einen Druck in der Siebgutpresse
erzeugen, wodurch die im Bereich des Austrages angeordne
ten Feststoffe ausgeschoben und mittels der Schwerkraft
in die Absackvorrichtung oder einen Transport- bzw. Depo
niebehälter fallen.
Nachteil dieser vorbekannten Vorrichtungen ist es, daß
durch einen begrenzten Neigungswinkel der Förderwendel
ein langer Transportweg notwendig ist, um eine ausrei
chende Höhe des Austrages zu erzielen, die die Anordnung
der Absackvorrichtung bzw. geeigneter Aufnahmebehälter
unter dem Austrag erlauben. Demzufolge nehmen diese Vor
richtungen in ihrer Längserstreckung einen großen Raum in
Anspruch, wodurch diese Vorrichtungen nur in entsprechend
dimensionierten Gebäuden einsetzbar sind.
Ferner ist aus der WO 93/01000 A1 ein Verfahren und ei
ne Vorrichtung zur Verbesserung der Aufbereitung von
Abwasser-Feststoffen, Sand, Müll oder dergleichen be
kannt. Diese vorbekannte Vorrichtung ist zur Aufberei
tung von in Abwässern enthaltenen Feststoffen, Sand,
Müll und dergleichen, insbesondere für schadstoff- und
feuchtigkeitsreduzierte Deponierung und/oder Verbren
nung oder dergleichen Entsorgung bekannt, wobei eine
mechanische Trennung der Feststoffe aus einem Fest
stoff-Flüssigkeits-Gemisch durchgeführt wird, bei der
zum Zwecke einer möglichst guten Deponierfähigkeit und
Verbrennung nach Feuchtigkeits- und Schadstoffgehalt
eine Verwirblungseinrichtung vorgesehen ist, mit deren
Hilfe an den Feststoffen haftende organische Stoffe ge
löst und mit der Flüssigkeit entfernt werden, vorzugs
weise in Richtung einer biologischen weiteren Abwasser
aufbereitung, soweit es sich um die Behandlung schmutz
behafteter Abwässer handelt. Bei dieser vorbekannten
Vorrichtung ist in einem Mantel eine Förderwendel ent
halten, wobei diese Vorrichtung jedoch keinen tangen
tialen Austrag der Feststoffe vorsieht. Vielmehr ist
bei dieser Vorrichtung vorgesehen, daß der Austrag in
Richtung der Schwerkraft erfolgt, so daß eine bestimmte
Hubhöhe der Förderwände notwendig ist, um die Feststof
fe beispielsweise im Container zu fördern.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfin
dung die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemä
ße
Vorrichtung derart weiterzubilden, daß sie eine kurze
Baulänge aufweist und gleichzeitig einen verbesserten
Austrag der Feststoffe zur Seite oder nach oben hin er
möglicht.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung sieht bei einer
gattungsgemäßen Vorrichtung vor, daß im Endbereich der
Schneckenförderstrecke oder auf diese folgend eine
rotierend angetriebene Austragseinrichtung zum
seitlichen Austragen der Feststoffe angeordnet ist, die
aus einer Welle
und zumindest einem dazu radial angeordneten
Austragselement besteht, mit dem die in der
Verdichtungszone verdichteten Feststoffe
radial zur Förderwendel gefördert werden.
Eine nach dieser Lehre ausgebildete Vorrichtung hat den
Vorteil, daß annähernd an jeder beliebigen Stelle der
Schneckenförderstrecke eine Abfuhr des Feststoffes erfol
gen kann, und zwar vorzugsweise im Bereich einer
Verdichtungszone zur Seite oder auch nach oben hin
gerichtet, so daß eine raumsparende Anordnung der
gesamten Einrichtung erreicht werden kann und
insbesondere teure Gebäudekosten eingespart werden. Dies
wird dadurch erzielt, daß ein Austrag der Feststoffe in
vom Boden gemessen relativ geringer Höhe zur Seite hin
erfolgen kann. Hierzu wirkt das Austragselement in Form
eines Paddels, welches die in der Verdichtungszone
verdichteten Feststoffe beispielsweise über einen
seitlich angeordneten Austrag aus der Förderwendel
ausschiebt. Denkbar ist aber auch, daß beispielsweise
zwei diametral gegenüberliegende Paddel an der zy
lindrisch ausgebildeten Welle angeordnet sind, so daß ei
ne Erhöhung der Austragsleistung erzielbar ist. Hiermit
geht jedoch eine geringere Verdichtung und damit Entwäs
serung der Feststoffe einher, da der zeitliche Verbleib
der Feststoffe in der Verdichtungszone verkürzt wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen,
daß das Austragselement plattenförmig mit im wesentlichen
dreieckförmigem Querschnitt ausgebildet ist. Vorzugsweise
ist das Austragselement gemäß einem weiteren Merkmal der
Erfindung im wesentlichen parallel zur Längsachse der
Welle angeordnet. Es hat sich gezeigt, daß mit diesen
Ausgestaltungen besonders gute Austragsleistungen in Ver
bindung mit einer zufriedenstellenden Verdichtung und
Entwässerung der Feststoffe erzielbar sind.
Eine weitere Verbesserung der Austragsleistung sowie der
Verdichtungsleistung wird in einfacher Weise dadurch er
zielt, daß die Summe des Radius der Welle und der radia
len Höhe des Austragselementes dem halben Innendurchmes
ser des hohlzylindrischen Mantels entsprechen. Durch
diese Ausgestaltung wird darüberhinaus der Vorteil er
zielt, daß das Austragselement gleichzeitig dazu dient,
die Innenflächen des hohlzylindrischen Mantels zu reini
gen, da das Austragselement bei dieser Ausgestaltung mit
seiner der Welle abgewandten Kante auf der Fläche des
hohlzylindrischen Mantels aufliegt und demzufolge in Form
eines Schabers wirkt, der an der Innenfläche des hohlzy
lindrischen Mantels anhaftende Feststoffe mitnimmt und
zum Austrag fördert. Schließlich ist es bei dieser Ausge
staltung vorteilhaft, daß das Austragselement bis in den
Austrag reicht, welcher zwangläufig durch einen Flächen
abschnitt des hohlzylindrischen Mantels gebildet ist.
Eine weitere Verbesserung der erfindungsgemäßen Vorricht
ung wird dadurch erzielt, daß im Bereich des Austrags ei
ne im wesentlichen tangential zum hohlzylindrischen Man
tel verlaufende Ausleitvorrichtung angeordnet ist, die
beispielsweise gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung
aus einem Rohrabschnitt besteht. Diese Ausleitvorrichtung
dient dazu, die aus der Verdichtungszone mittels des Aus
tragselementes ausgestoßenen Feststoffe beispielsweise
einer Absackvorrichtung zuzuführen, die am Ende der Aus
leitvorrichtung angeordnet sein kann. Darüberhinaus kann
die Ausleitvorrichtung derart ausgebildet sein, daß sie
unter einem Winkel zum hohlzylindrischen Mantel der För
derwendel verläuft, so daß ein gerichteter Austrag der
Feststoffe beispielsweise nach oben oder zur Seite hin in
einfacher Weise ermöglicht ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Welle zumindest bis in den Bereich des oberen En
des der Förderwendel reicht. Durch diese Ausgestaltung
wird insbesondere eine Verbesserung der Verdichtungswir
kung in der Verdichtungszone erzielt, da die Wendel an
die Welle angeschlossen ist, so daß ein definierter Ver
dichtungsraum gebildet ist, der in Form eines Ringraumes
zwischen der Welle und der Innenfläche des hohlzylindri
schen Mantels besteht. Die über die Wendel geförderten
Feststoffe werden zwangsläufig in diesen Ringraum ge
drückt. Hierbei hat es sich als besonders vorteilhaft er
wiesen, daß die Förderwendel mit der Welle verbunden,
vorzugsweise verschweißt ist und daß Förderwendel und
Welle von einem Antrieb mit gleicher Geschwindigkeit
gleichsinnig angetrieben sind. Zum einen wird hierdurch
eine kostengünstige Konstruktion bereitgestellt, da nur
ein Antriebsmotor und ein Antriebsgetriebe notwendig sind
und zum anderen ist die durch die Verbindung zwischen der
Welle und der Förderwendel gebildete Konstruktion sehr
stabil, so daß die Übertragung des Drehmoments des An
triebsmotors von der Welle auf die Förderwendel problem
los erfolgen kann.
Eine gute Entwässerung des auszutragenden Feststoffes
wird dadurch erzielt, daß die Förderwendel als Siebwendel
ausgebildet ist. Somit kann die den Feststoffen anhaften
de Flüssigkeit nicht nur über den Siebmantel, sondern
auch über die Siebwendel abfließen, was insbesondere im
Bereich des Übergangs von der Förderwendel in die Ver
dichtungszone von Vorteil ist, wenn die Welle bis zumin
dest in den letzten Schraubengang der Förderwendel
reicht, da ansonsten die ausgepreßte Flüssigkeit nur in
begrenztem Maße aus der Verdichtungszone abfließen kann.
Alternativ kann bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung
vorgesehen sein, daß die Welle die Förderwendel über ihre
gesamte Länge durchsetzt, so daß die Welle praktisch die
Seele der Förderwendel bildet.
Schließlich ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
vorgesehen, daß das Austragselement bis in den Bereich
des letzten Schraubengangs der Förderwendel reicht.
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nach
folgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der
eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 das obere Ende einer rotierend angetriebenen
Förderwendel mit einer Verdichtungszone in
perspektivischer Ansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Verdichtungszone gemäß
Fig. 1 und
Fig. 3 eine Ansicht der Verdichtungszone gemäß Fig.
2 entlang der Linie III-III in Fig. 2.
In Fig. 1 ist das obere Ende einer Vorrichtung zum Tren
nen von Feststoffen aus einer Feststoffe aufweisenden
Flüssigkeit dargestellt, welches eine rotierend angetrie
bene Förderwendel 1 aufweist, die in einem nicht darge
stellten, der Außenkontur der Förderwendel 1 entsprechen
den Siebmantel angeordnet ist und mit einem Ende in ein
mit Flüssigkeit befüllten, in Fig. 1 nicht dargestellten
Behälter, nämlich ein Gerinne ragt. In diesem Gerinne be
findet sich mit Feststoffen belastete Flüssigkeit, wobei
die Feststoffe über den Siebmantel aus der Flüssigkeit
herausgesiebt und über die Förderwendel 1 ausgetragen
werden.
In der Fig. 1 ist das obere Ende der Vorrichtung darge
stellt, welches eine Verdichtungszone 2 aufweist, die aus
einem hohlzylindrischen Mantel 3 besteht, in dessen In
nenraum eine rotierend angetriebene Austragseinrichtung 4
in Form einer zylindrisch ausgebildeten Welle angeordnet
ist. Demzufolge wird zwischen der Innenfläche des hohlzy
lindrischen Mantels 3 und der Außenfläche der Austrags
einrichtung 4 ein Verdichtungsraum gebildet, in welchen
die ausgetragenen Feststoffe über die Förderwendel 1 ge
fördert und gegen eine die Verdichtungszone 2 begrenzende
Abschlußplatte 5 gedrückt werden. Hierdurch werden die
Feststoffe komprimiert und entwässert.
Die Förderwendel 1 ist mit der als Welle ausgebildeten
Austragseinrichtung 4 verschweißt, wobei Förderwendel 1
und Austragseinrichtung 4 mittels eines gemeinsamen An
triebs 6 mit gleicher Drehzahl und gleichsinnig angetrie
ben werden. Der Antrieb 6 ist am austragsseitigen Ende
der Vorrichtung angeordnet und besteht aus einem An
triebsmotor mit angeflanschtem Getriebe. Die Abtriebs
welle des Getriebes durchgreift hierbei die Abschlußplat
te 5 und ist mit der als Welle ausgebildeten Austragsein
richtung 4 drehfest verbunden.
Die Verdichtungszone 2 hat in ihrem hohlzylindrischen
Mantel 3 eine seitlich angeordnete Austragsöffnung, die
als Flächenabschnitt des hohlzylindrischen Mantels 3 aus
gebildet ist und an der eine Ausleitvorrichtung 7 in Form
eines Rohrabschnittes befestigt ist. Über diese Ausleit
vorrichtung 7 werden die durch die Austragsöffnung ausge
schobenen Feststoffe beispielsweise einer Absackvorrich
tung oder einer sonstigen Einrichtung zur Entsorgung der
entwässerten Feststoffe zugeführt. Die Ausleitvorrichtung
7 kann hierbei unter einem Winkel zur Längsachse der För
derwendel 1 bzw. der Austragseinrichtung 4 angeordnet
sein.
Darüberhinaus weist die Austragseinrichtung 4 ein radial
dazu angeordnetes Austragselement 8 auf, mit dem die in
der Verdichtungszone 2 verdichteten Feststoffe im wesent
lichen radial zur Förderwendel 1 bzw. zur Austragsein
richtung 4 in Richtung der Ausleitvorrichtung 7 gefördert
bzw. ausgeschoben werden. Das Austragselement 8 ist plat
tenförmig ausgebildet und hat einen im wesentlichen drei
eckförmigen Querschnitt, wie es insbesondere in Fig. 3
dargestellt ist. Mittels dieses Austragselementes 8 wird
bei jeder Umdrehung der Austragseinrichtung 4 ein Teil
des in der Verdichtungszone 2 angeordneten Feststoffes
über die Austragsöffnung in die Ausleitvorrichtung 7 aus
geschoben, von wo aus die Feststoffe beispielsweise über
eine Absackvorrichtung in Säcke abgefüllt und anschlie
ßend abtransportiert werden. Es ist aber auch denkbar,
daß die Feststoffe über einen Stetigförderer einer Depo
nierung zugeführt werden.
Wie insbesondere aus der Fig. 2 zu erkennen ist, ist das
Austragselement parallel zur Längsachse der als Welle
ausgebildeten Austragseinrichtung 4 angeordnet, wobei die
Summe des Radius der Welle und die radiale Höhe des Aus
tragselementes 8 dem halben Innendurchmesser der hohlzy
lindrischen Mantels 3 entsprechen, so daß das Austrags
element 8 mit seiner der Austragseinrichtung 4 abgewand
ten Kante 9 auf der Innenfläche 10 des hohlzylindrischen
Mantels 3 aufliegt und die dort angesammelten Feststoffe
abkratzt und in Richtung auf die Ausleitvorrichtung 7
hinzufördert.
Es ist insbesondere aus der Fig. 2 zu erkennen, daß die
als Welle ausgebildete Austragseinrichtung 4 bis in den
Bereich des oberen Endes der Förderwendel 1 reicht und
daß das Austragselement 8 zwischen der Abschlußplatte 5
und dem letzten Schraubengang der Förderwendel 1 angeord
net ist, so daß sich das Austragselement 8 praktisch über
die gesamte Länge der Verdichtungszone 2 erstreckt.
Mittels des im Austragsbereich an der Austragseinrichtung
4 angeordneten paddelförmigen Austragselementes 8 wird
somit erreicht, daß das zu fördernde Material, nämlich
die Feststoffe am Ende der Förderstrecke im Bereich der
Verdichtungszone 2 umgelenkt und quer zur ursprünglichen
Förderrichtung der Förderwendel 1 verdrängt wird. Über
die angeschlossene Ausleitvorrichtung 7, die beispiels
weise auch als Rohrleitungs- oder Schachtsystem ausgebil
det sein kann, kann das Material dann ohne zusätzlichen
Antrieb über mehrere Meter hinweg weiter geschoben wer
den. Der Quertransport der Feststoffe kann hierbei unter
einem Winkel von 90° aber auch in einem spitzen oder
stumpfen Winkel zur Längsachse der Förderwendel 1 erfol
gen. Somit ist sowohl eine waagerechte wie auch eine nach
oben oder unten gerichtete Abwurfrichtung möglich, so daß
bei etwa gleichen Abwurfbedingungen in Abfüllanlagen für
Säcke, Container oder dergleichen der Raum des Gerinne
verlaufes bzw. der Ebene, in der die Förderstrecke trans
portiert, ausgenutzt werden kann. Hierdurch besteht eine
hervorragende Möglichkeit, den Feststoff in seiner räum
lichen Führung zu gestalten.
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Trennen von Feststoffen aus einer
Feststoffe aufweisenden Flüssigkeit, mit einer rotierend
angetriebenen Förderwendel (1), die zumindest in Teilbe
reichen in einem der Außenkontur der Förderwendel (1)
entsprechenden Siebmantel angeordnet ist und mit einem
Ende in ein mit der Flüssigkeit befüllten Behälter, bei
spielsweise einem Gerinne ragt und an ihrem gegenüberlie
genden Ende einen Austrag aufweist, über den die ausge
tragenen Feststoffe einem Transportbehälter, einer Ab
sackvorrichtung oder dergleichen zuführbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Endbereich der Schneckenförderstrecke bzw. auf
diese folgend eine rotierend angetriebene Austragsein
richtung (4) zum seitlichen
Austragen der Feststoffe
angeordnet ist, die aus einer
Welle und zumindest einem dazu radial ange
ordneten Austragselement (8) besteht, mit dem die in der
Verdichtungszone (2) verdichteten Feststoffe
radial zur Förderwendel (1) gefördert werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Austragselement (8) plattenförmig
ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Austragselement (8) parallel zur
Längsachse der Welle angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Summe des Radius der Welle und der radialen Höhe
des Austragselementes (8) dem halben Innendurchmesser des
hohlzylindrischen Mantels (3) entspricht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich des Austrags eine tangen
tial zum hohlzylindrischen Mantel verlaufende Ausleitvor
richtung (7) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausleitvorrichtung (7) als Rohrabschnitt ausge
bildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Welle zumindest bis in den Bereich des oberen En
des der Förderwendel (1) reicht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Förderwendel (1) mit der Welle verbunden
ist und daß Förderwendel (1) und
Welle von einem Antrieb (6) mit gleicher Geschwindigkeit
gleichsinnig angetrieben sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Förderwendel (1) als Siebwendel ausge
bildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Welle die Förderwendel (1) über ihre ge
samte Länge durchsetzt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Austragselement (8) bis in den Bereich
des letzten Schraubengangs der Förderwendel (1)
reicht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Welle zylinderisch ausgebildet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Austragselement (8) im Querschnitt drei
eckförmig ausgebildet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Förderwendel (1) mit der Welle ver
schweißt ist.
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