DE4406394A1 - Sperreinrichtung für einen Werkzeughalter einer Handwerkzeugmaschine - Google Patents
Sperreinrichtung für einen Werkzeughalter einer HandwerkzeugmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sperreinrichtung für einen Werkzeug
halter einer Handwerkzeugmaschine nach der Gattung des Anspruchs
1. Am Markt erhältliche Handwerkzeugmaschinen haben den Nach
teil, daß sie nicht gegen unbefugte Inbetriebnahme oder Dieb
stahl geschützt sind. Der Bediener ist gezwungen, die Handwerk
zeugmaschine entweder stets mit sich zu führen oder diese an ei
nem sicheren Ort zu verwahren, was insbesondere bei kurzfristi
ger Abwesenheit vom Arbeitsplatz sehr umständlich ist.
Die erfindungsgemäße Sperreinrichtung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, die
Handwerkzeugmaschine wirksam gegen unbefugte Inbetriebnahme oder
Diebstahl zu schützen. Durch die Blockierung der Werkzeugaufnah
me eines Werkzeughalters bei aufgesetzter Sperreinrichtung wird
das Einsetzen eines Werkzeugs verhindert, so daß die Handwerk
zeugmaschine dann unbrauchbar ist.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind
vorteilhafte Weiterbildungen der im Anspruch 1 angegebenen
Sperreinrichtung möglich. Besonders vorteilhaft ist es, die
Sperreinrichtung mit einem Schloß zu versehen, das mittels eines
Schlüssels entriegelbar ist. Die Sperreinrichtung läßt sich dann
besonders kompakt herstellen, so daß sie beispielsweise in die
Werkzeugaufnahme eines Bohrhammers einsetzbar ist. Durch die
Ausbildung der Sperreinrichtung mit Mitteln zur optischen Erken
nung wird die Blockierung des Werkzeughalters nach außen hin
deutlich signalisiert. In Verbindung mit einer Kette bzw. einem
Drahtseil läßt sich die mit Sperreinrichtung versehene Handwerk
zeugmaschine an einem beliebigen ortsfesten Körper anbinden.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläu
tert.
Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfin
dungsgemäßen Sperreinrichtung,
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausfüh
rungsbeispiel einer Sperreinrichtung und die
Fig. 3 und 4
zeigen jeweils einen Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 2.
In Fig. 1 ist ein Schnitt durch den vorderen, werkzeugseitigen
Teil eines handelsüblichen Bohrhammers dargestellt. Der Bohrham
mer weist einen Werkzeughalter 10 auf, der zur Aufnahme von
Werkzeugen mit zylindrischem Nutenschaft ausgebildet ist. Der
Werkzeughalter 10 ragt aus einem Gehäuse 11 des nicht näher dar
gestellten Bohrhammers heraus und ist mit einer hohlzylindri
schen Führungshülse 12 ausgestattet. Innerhalb der Führungshülse
12 ist einerseits ein Schlagkörper 13 eines nicht näher darge
stellten Schlagwerks axial hin- und hergehend geführt, anderer
seits bildet die Führungshülse 12 eine Aufnahmeöffnung 14 zur
Aufnahme des Werkzeuges mit Nutenschaft. Bei dem dargestellten
Bohrhammer ist die Führungshülse 12 mit nicht weiter gezeigten
Mitteln, z. B. Wälzlager, im Gehäuse 11 drehbar gelagert und über
einen Antriebsmotor in bekannter Weise drehend antreibbar. Bei
reinen Schlaghämmern entfällt diese Möglichkeit des Drehan
triebs.
Innerhalb der Aufnahmeöffnung 14 sind Drehmitnehmer 15 für den
Werkzeugschaft vorgesehen, die als sich axial erstreckende Dreh
mitnahmeleisten ausgebildet sind. Darüber hinaus sind im Werk
zeughalter 10 zwei einander gegenüberliegende Verriegelungskör
per 16 angeordnet, die bei eingestecktem Werkzeugschaft in be
kannter Weise in eine Verriegelungsnut des Werkzeugschafts ein
greifen und dabei das Werkzeug axial in Grenzen verschiebbar in
der Aufnahmeöffnung 14 haltern. Die Verriegelungskörper 16
sitzen jeweils in einem in der Führungshülse 12 angeordneten
Durchbruch 17 und werden von einer Schließfeder 34 über einen
Schließring 19 nach axial vorn mit Kraft beaufschlagt. Dabei
werden sie in einer Verriegelungsstellung gehalten. Durch Betä
tigung einer Entriegelungshülse 18 entgegen der Federkraft 34
sind die Verriegelungskörper nach axial hinten verschiebbar, wo
bei sie entlang einer Treppenkurve nach radial außen gleiten und
dabei die Aufnahmeöffnung 14 bzw. den Nutenschaft freigeben.
Der Werkzeughalter 10 ist durch eine Sperreinrichtung 20
blockiert. Die Sperreinrichtung 20 weist einen Sperrkörper 21
auf, der axial in die Aufnahmeöffnung 14 eingesteckt ist. Der
Sperrkörper 21 ist mit einem Sperrelement 22 versehen, das als
radial versetzbarer Vorsprung 23 ausgebildet ist. Der Vorsprung
23 ragt radial in eine in der Aufnahmeöffnung 14 ausgebildete
Sperrausnehmung 24 hinein und bildet mit dieser einen Formschluß
gegen axiales Versetzen des Sperrkörpers 21. Die Sperrausnehmung
24 ist als umlaufende Ringnut 25 ausgebildet. Das Sperrelement
22 ist an einem drehbaren Schloßzylinder 26 angeformt, der in
einem Grundkörper 27 des Sperrkörpers 21 exzentrisch zur Längs
achse des Werkzeughalters 10 angeordnet ist und in dessen Wan
dung ein Fenster zum Durchgriff des Sperrelements 22 vorgesehen
ist. Grundkörper 27 und Schloßzylinder 26 bilden zusammen ein
Zylinderschloß 47. Nach dem Einsetzen eines passenden Schlüssels
28 in das Zylinderschloß 47 ist der Schloßzylinder 26 im Grund
körper 27 um seine Längsachse schwenkbar, wobei dann der Vor
sprung 23 radial außer Eingriff mit der Ringnut 25 gelangt. Der
Sperrkörper 21 ist dann entriegelt, so daß die Sperreinrichtung
20 vom Werkzeughalter 10 entfernbar ist.
Im Grundkörper 27 befindet sich eine axiale Durchgangsbohrung
30, in der ein Drahtseil 31 angeordnet ist. Das Drahtseil 31 ist
an seinem im Sperrkörper 21 liegenden Ende mit einer Klemmhülse
32 versehen, die gegenüber der Durchgangsbohrung 30 einen ver
größerten Außendurchmesser hat. Die Klemmhülse 32 sitzt in einer
Ausnehmung 33 im Grundkörper 27 und sichert das Drahtseil 31 ge
gen Herausziehen aus dem Sperrkörper 21. Das Drahtseil 31 weist
an seinem anderen Ende eine Schlaufe 35 auf, durch die hindurch
der Sperrkörper 21 durchfädelbar ist, wobei die Schlaufe 35
mittels einer Drahtklemme 36 befestigt ist. Auf diese Weise läßt
sich die Sperreinrichtung 20 durch Bildung einer Befestigungs
schlaufe 37 an einem ortsfesten Körper, beispielsweise einer
Stange 38 anbinden. Schloßzylinder 26, Grundkörper 27 und Draht
seil 31, sowie Drahtklemme 36 sind vorteilhafterweise aus gehär
tetem Stahl gefertigt. Nach Abziehen des Schlüssels 28 aus dem
Zylinderschloß in der Sperrstellung des Sperrelements 22 ist der
Werkzeughalter 10 gegen Einsetzen eines Werkzeuges blockiert.
Der angebundene Bohrhammer ist zusätzlich gegen Diebstahl gesi
chert. Das Drahtseil 31 bildet dabei ein wirksames Mittel zur
optischen Erkennung der Sperreinrichtung 20, das auf den einge
setzten Sperrkörper 21 hinweist.
Das in Fig. 2 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel einer er
findungsgemäßen Sperreinrichtung 20 unterscheidet sich vom er
sten Ausführungsbeispiel in erster Linie dadurch, daß als
Sperrausnehmung 24 einer der Durchbrüche 17 für die Verriege
lungskörper 16 dient. Gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel
gleiche und gleichwirkende Teile sind durch die gleichen Bezugs
zeichen gekennzeichnet. Der Sperrkörper 21 hat eine dermaßen
lange axiale Erstreckung, daß durch ihn die Verriegelungskörper
16 entgegen der Kraft der Feder 34 beim Einsetzen des Sperrkör
pers 21 axial nach hinten versetzt werden. Dies geschieht analog
zum bekannten Einsetzen eines Werkzeugschaftes. In den freige
wordenen Durchbruch 17 greift das Sperrelement 22 radial ein. Es
ist auch möglich, den Sperrkörper 21 mit entsprechend kleinerem
Außendurchmesser und entsprechend lang auszubilden, so daß das
Sperrelement 22 axial hinter dem Verriegelungskörper 16 in den
Durchbruch 17 eingreift (siehe hierzu auch Fig. 1).
Das Sperrelement 22 ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 als
radial verschiebbarer Sperrstift ausgebildet, der an seinem
radial außen liegenden Ende 40 eine Konusspitze hat und an sei
nem radial innen liegenden, als Bund ausgebildeten Ende 41 abge
flacht ist. Das abgeflachte Ende 41 ist zum Zusammenwirken mit
einer Steuerkurve 42 vorgesehen, die am Schloßzylinder 26 dreh
fest ausgebildet ist.
An einer außen liegenden Stirnseite des Sperrkörpers 21 ist
oberhalb des Schloßzylinders 26 ein Stahlbügel 44 vorgesehen,
der zu einer in Umfangsrichtung vollständig geschlossenen Öse 45
gebogen ist. Die Öse 45 dient dabei zum Anbinden des Bohrhammers
beispielsweise mittels einer Kette und eines zusätzlichen Vor
hängeschlosses. An die Öse 45 kann sich auch direkt eine Kette
anschließen, von der in Fig. 2 ein Kettenglied 39 angedeutet
ist. Das Zylinderschloß 47 ist dermaßen ausgebildet, daß nach
Abziehen des Schlüssels 28 dessen Schloßzylinder 26 gegen Ver
drehen gesichert ist. Das Sperrelement 22 wird dann in seiner
Verriegelungsposition im Eingriff mit dem Durchbruch 17 gehal
ten, so daß ein axiales Entfernen der Sperreinrichtung 20 aus
dem Werkzeughalter 10 unmöglich ist.
Die Fig. 3 und 4 zeigen jeweils einen Schnitt durch den Werk
zeughalter 10 aus Fig. 2 in Höhe des Sperrelementes 22. In
Fig. 3 ist dabei dieses in entriegelter Stellung, in Fig. 4 in
seiner Sperrstellung gezeigt. In beiden Schnitten ist die Auf
nahmeöffnung 14 mit den darin ausgebildeten Drehmitnehmern 15
deutlich zu erkennen. Der in der Aufnahmeöffnung 14 eingesetzte
Sperrkörper 21 weist an seiner Außenseite entsprechende Ausneh
mungen 48 für die Drehmitnehmer 15 auf. Die Steuerkurve 42 ist
über drei Viertel des Umfangs des Schloßzylinders 26 zylindrisch
ausgebildet und trägt einseitig eine Abflachung 51. Stehen sich
die Abflachung 51 und das Sperrelement 22 radial gegenüber, kann
das Sperrelement 22 nach radial innen entweichen. Die Sperrein
richtung 20 nimmt dann ihre Entriegelungsstellung ein und der
Sperrkörper 21 ist dann aus der Werkzeughalterung 10 entnehm
bar. Aufgrund der Neigung seiner Kegelspitze 40 wird das Sperr
element 22 beim Herausziehen des Sperrkörpers 21 aus dem Werk
zeughalter 10 nach radial innen gedrückt.
In Fig. 4 ist der Schloßzylinder 26 gegenüber der Fig. 3 um 90
Grad verdreht gezeigt. Der zylindrische Teil der Steuerkurve 42
liegt dann dem Sperrelement 22 gegenüber, so daß das Sperrele
ment 22 radial nach außen mit seiner Kegelspitze 40 in den
Durchbruch 17 hineingreift und somit den Sperrkörper 21 gegen
axiales Entnehmen aus der Werkzeughalter 10 sichert.
Es kann sich insbesondere auch als vorteilhaft erweisen, die
Mittel zur optischen Erkennung des eingesetzten Sperrkörpers 21
an einem bei eingesetztem Sperrkörper 21 aus der Aufnahmeöffnung
14 herausragenden Teil des Grundkörpers 27, beispielsweise an
einem Bund auszubilden. Der Bund kann sich dann pilzförmig vor
dem Werkzeughalter 10 erstrecken, wodurch das Einsetzen bzw.
Herausziehen der Sperreinrichtung 20 erleichtert wird. Durch
farbige Markierung des herausragenden Teils kann zusätzlich auf
die Unbrauchbarkeit des erfindungsgemäß gesicherten Werkzeughal
ters 10 hingewiesen werden. Das Sperrelement 22 kann auch mit
tels eines Kombinationsschlosses, beispielsweise eines Zahlen
schlosses, entriegelbar sein.
Die Erfindung ist nicht auf Bohr- und/oder Schlaghämmer be
schränkt, sondern kann bei sämtlichen Handwerkzeugmaschinen Ver
wendung finden, bei denen die Werkzeugaufnahme eines Werkzeug
halters gegen Einsetzen eines Werkzeuges blockiert werden soll.
Claims (10)
1. Sperreinrichtung für einen Werkzeughalter einer Handwerkzeug
maschine, insbesondere eines Bohr- und/oder Schlaghammers, da
durch gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtung (20) mit dem
Werkzeughalter (10) der Handwerkzeugmaschine verbindbar ist und
in dieser Stellung mittels eines verschlüsselt entriegelbaren
Sperrkörpers (21) gegen unerwünschtes Entfernen sicherbar ist,
wobei die mit der Handwerkzeugmaschine verbundene Sperreinrich
tung (20) den Werkzeughalter (10) der Handwerkzeugmaschine gegen
Einsetzen eines Werkzeuges blockiert.
2. Sperreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Sperrkörper (21) ein Schloß aufweist, das mittels eines
Schlüssels (28) entriegelbar ist.
3. Sperreinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Sperrkörper (21) in eine Aufnahme
öffnung (14) des Werkzeughalters (10) axial einsetzbar ist und
wenigstens ein Sperrelement (22) zum Verriegeln des Sperrkörpers
(21) in der Aufnahmeöffnung (14) aufweist.
4. Sperreinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Sperrkörper (21) etwa zylindrisch ist und einen dem Innen
durchmesser der Aufnahmeöffnung (14) etwa entsprechenden Durch
messer hat, wobei der Sperrkörper (21) an seinem Außenumfang mit
Längsausnehmungen (48) versehen ist, die mit entsprechenden
Drehmitnehmern (15) im Werkzeughalter (10) korrespondieren.
5. Sperreinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich
net, daß das wenigstens eine Sperrelement (22) bei in die Auf
nahmeöffnung (14) eingesetztem Sperrkörper (21) in dessen Sperr
stellung formschlüssig in eine in der Aufnahmeöffnung (14) ange
ordnete Sperrausnehmung (24) eingreift.
6. Sperreinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sperrausnehmung (24) von wenigstens einem im Werkzeughalter
(10) ausgebildeten Durchbruch (17) für einen Verriegelungskörper
(16) einer Werkzeugverriegelung gebildet wird.
7. Sperreinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sperrausnehmung (24) von einer in der Innenwand der Aufnah
meöffnung 14 ausgebildeten Ringnut (25) gebildet wird.
8. Sperreinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Sperrkörper (21) mit Mitteln zur optischen Erkennung der in
den Werkzeughalter (10) eingesetzten Sperreinrichtung (20) ver
sehen ist.
9. Sperreinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Sperrkörper (21) mit Mitteln zum
ortsfesten Anbinden des Sperrkörpers (21) versehen ist.
10. Sperreinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum ortsfesten Anbinden des Sperrkörpers (21) ein
Drahtseil (31) oder eine Kette (39) aufweisen.
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