DE4404442A1 - Polarisiertes elektromagnetisches Relais - Google Patents
Polarisiertes elektromagnetisches RelaisInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein polarisiertes elektromagnetisches
Relais mit folgenden Merkmalen:
- - auf einem Grundkörper ist eine Spule mit einem Eisen-Kern angeordnet und beide Enden des Kerns sind außerhalb der Spule mit je einem Polschuh verbunden,
- - neben der Spule ist ein Dauermagnet angeordnet, der an den beiden Polschuhen je einen gleichnamigen Pol und in einem Mittelbereich zwischen beiden Polschuhen einen dazu ungleichnamigen Mittelpol erzeugt,
- - ein Wippanker ist in der Nähe des Mittelpols schwenkbar gelagert und bilden mit den beiden Polschuhen je einen Arbeitsluftspalt und
- - mit dem Anker ist eine Kontaktfeder fest gekoppelt, wel che mit ihrem kontaktgebenden Ende mit mindestens einem im Grundkörper verankerten Gegenkontaktelement zusammen wirkt.
Derartige polarisierte Relaissysteme sind beispielsweise in
der EP-A-197 391 oder in der EP-A-423 834 gezeigt. Es handelt
sich dort um Miniaturrelais zum Schalten von mehreren
Schwachstromkontakten. Dabei sind die Kontaktfedern über eine
isolierende Umhüllung jeweils mit dem Anker verbunden, wobei
Torsionsstege als Verlängerung von jeweils einer Kontaktfeder
sowohl die Stromzuführung als auch die Ankerhalterung bilden.
Diese Systeme sind für Einsatzzwecke mit extrem geringem
Platz ausgelegt und dementsprechend aufwendig in der Herstel
lung. Außerdem sind die dortigen Leiterquerschnitte der Kon
taktfedern und der Stromzuführungen nicht für stärkere Ströme
geeignet.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, das eingangs genannte
Relais mit dem hochwirksamen polarisierten Magnetsystem für
den Einsatz zum Schalten höherer Ströme verfügbar zu machen,
also ein polarisiertes, bistabiles oder monostabiles, mit we
nigen einfachen Teilen und mit einfachen Arbeitsgängen her
stellbares Relais zu schaffen, das insbesondere auch große
Ströme zu schalten und zu führen vermag. Besonders soll die
ses Relais für den Einsatz in Kraftfahrzeugen oder derglei
chen geeignet sein.
Erfindungsgemäß besitzt das eingangs genannte Relais zur Er
reichung dieses Zieles die folgenden zusätzlichen Merkmale:
- - die Kontaktfeder ist unmittelbar mit dem Anker verbunden und
- - eine Verlängerung der Kontaktfeder bildet einen Lagerab schnitt zur Lagerung des Ankers an der durch die Pol schuhe und den Dauermagneten gebildeten Einheit.
Durch die unmittelbare Befestigung der Kontaktfeder an dem
Anker werden Aufbau und Herstellung wesentlich vereinfacht.
Wegen der mangelnden Isolierung zu den Eisenteilen des Ma
gnetsystems kann zwar nur eine Kontaktfeder geschaltet wer
den, doch kann diese dann in ihrem Querschnitt zum Schalten
hoher Ströme ausgelegt werden. Sie wird mit dem Anker durch
Vernieten oder Verschweißen etwa in dessen Mittelteil verbun
den und bildet in ihrer Verlängerung einen Lagerabschnitt,
der beispielsweise den Anker seitlich umgreift und mit zwei
Lagerschenkeln entweder am Dauermagneten oder an einem der
Polschuhe befestigt ist. In einer zweckmäßigen Ausgestaltung
wird ein dreipoliger Dauermagnet verwendet, der stabförmig
bzw. plattenförmig parallel zur Spulenachse angeordnet ist
und an seinen Enden jeweils mit einem der Polschuhe verbun
den, beispielsweise verschweißt, wird. Der Wippanker, der
vorzugsweise zwei zueinander V-förmig abgewinkelte Flügel be
sitzt, rollt somit an dem Mittelpol des Dauermagneten ab, wo
bei der Lagerabschnitt der Kontaktfeder bei Bedarf als auch
Polblech oder als Trennblech verwendet werden kann.
In einer anderen Ausgestaltung kann der Lagerabschnitt der
Kontaktfeder auch bogenförmig den der Kontaktfeder abgewand
ten Ankerflügel umgreifen und an dem benachbarten Polschuh
befestigt sein. Eine weitere Verlängerung der Kontaktfeder
könnte mit einem Anschlußelement verbunden oder auch selbst
als Anschlußelement ausgebildet sein. Zum Schalten sehr hoher
Ströme ist es allerdings zweckmäßig, das kontaktgebende Ende
der Kontaktfeder direkt über eine Litze mit einem entspre
chenden Anschlußelement zu verbinden.
Beim Schalten hoher Ströme ist es außerdem erwünscht, die
Kontakte möglichst nahe am Sockel anzuordnen, um die Leiter
abschnitte zwischen den Anschlußelementen und den Schaltkon
takten möglichst kurz zu halten. Zu diesem Zweck ist in einer
vorteilhaften Ausführungsform der Grundkörper als flacher
Sockel ausgebildet, an welchem Anschlußelemente bzw. die Ge
genkontaktelemente senkrecht stehend verankert sind, wobei
die Spule mit ihrer Achse parallel zur Sockel ebene auf dem
Sockel befestigt ist und der Dauermagnet und der Anker neben
der Spule derart angeordnet sind, daß der Anker seine Schalt
bewegung in einer zur Sockelebene parallelen Ebene ausführt.
In einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung steht die von
einem Spulenkörper getragene Spule mit ihrer Achse senkrecht
zu der Anschlußebene des Relais, wobei dann der Dauermagnet
und der Anker annähernd senkrecht zur Anschlußebene stehend
neben der Spule angeordnet sind, derart, daß der Anker eine
Schaltbewegung um eine zur Anschlußebene parallele Achse aus
führt. Sockel und Spulenkörper können in beiden Fällen auch
einstückig ausgebildet sein.
Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen an
hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 und 2 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Re
lais in einer Draufsicht und einer Seitenansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Sockel des Relais von Fig.
1,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der Kontakt- und An
schlußelemente des Relais von Fig. 1,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Metallteile des Ma
gnetsystems für ein Relais gemäß Fig. 1 und
Fig. 6 eine abgewandelte Ausführungsform im Schnitt.
Das in den Fig. 1 und 2 gezeigte Relais besitzt einen fla
chen Sockel 1, auf welchem eine Spule mit einem isolierenden
Spulenkörper 2 und einer Wicklung 3 in nicht näher gezeigter
Weise so aufgesetzt ist, daß die Spulenachse 4 parallel zur
Sockelebene liegt. Im Spulenkörper ist in einer axialen Öff
nung ein Kern 5 angeordnet, dessen Enden 5a und 5b jeweils
mit einem Polschuh 6 bzw. 7 verbunden sind. Zu diesem Zweck
besitzen die Polschuhe jeweils Bohrungen 6a bzw. 7a zur Auf
nahme des Kerns; das Kernende 5b und entsprechend die Bohrung
7a sind im Querschnitt etwas vergrößert, um das Einstecken
des Kerns bei der Montage von der Seite des Polschuhes 7 her
zu erleichtern. Die Kernenden können in bekannter Weise ver
kerbt werden, um den Festsitz in den Polschuhen zu verbes
sern.
Die beiden Polschuhe besitzen außerdem nach unten angeformte
Zapfen 8 und 9, die in entsprechende, nicht dargestellte Ta
schen des Sockels 1 passen und eine genaue Plazierung des Ma
gnetsystems gegenüber dem Sockel gewährleisten (siehe auch
Fig. 5). Der Polschuh 6 besitzt außerdem einen rechtwinkelig
abgebogenen zweiten Schenkel 6b mit an der Ober- und Unter
seite jeweils vorstehenden Haltenasen 6c und 6d für die noch
zu beschreibenden Anker-Lagerschenkel.
Zwischen die Enden der beiden Polschuhe 6 und 7 ist ein
Dauermagnet 10 eingefügt, der dreipolig aufmagnetisiert wird,
so daß er mit beiden Enden gleichnamige Pole an den Polschu
hen erzeugt und in seiner Mitte einen dazu ungleichnamigen
Mittelpol aufweist. Der Anker wird beispielsweise durch La
serschweißen mit den beiden Polschuhen verbunden.
Vor dem Mittelpol des Dauermagneten ist ein Wippanker 11 ab
rollbar angeordnet, der durch zwei V-förmig gegeneinander ab
gewinkelte Ankerflügel 11a und 11b gebildet wird. An dem An
kerflügel 11a ist ein Zapfen 12 geprägt, an welchem eine Kon
taktfeder 13 vernietet wird. Diese Kontaktfeder 13 ragt mit
ihrem kontaktgebenden Ende 13a über den Ankerflügel 11a hin
aus und trägt dort zwei Mittelkontaktstücke 14 und 15. In ih
rer Verlängerung bildet die Kontaktfeder außerdem zwei Lager
stege 13b und 13c, welche mit ihren Enden an den Haltenasen
6c und 6d des Polschuhschenkels 6b eingerastet werden. Damit
wird der Anker 11 in der richtigen Position gegenüber dem Ma
gnetsystem gehalten. Die Haltenasen 6c und 6d können zur bes
seren Fixierung der Kontaktfeder auch verstemmt werden.
Im Sockel 1 sind außerdem zwei Gegenkontaktelemente 16 und 17
verankert, die mit der Kontaktfeder einen Umschaltkontakt
bilden. Weiterhin trägt der Sockel 1 einen Anschlußwinkel 18
für die Kontaktfeder 13, wobei eine Litze 19 den Anschlußwin
kel 18 direkt mit den Kontaktstücken 14 und 15 verbindet. Auf
diese Weise können hohe Ströme geschaltet werden, ohne daß
die Kontaktfeder selbst belastet wird. Diese kann in ihrem
Querschnitt somit allein nach den Federeigenschaften bemessen
werden; insbesondere können die Lagerschenkel 13b und 13c mit
relativ geringem Querschnitt geformt werden, um möglichst we
nig Torsionskraft auf den Anker auszuüben; denn bei dem bi
stabilen System werden die Haltekräfte in jeder der beiden
Ankerpositionen primär durch den Dauermagneten erzeugt.
Fig. 3 zeigt in Draufsicht den Sockel 1 mit Stecköffnungen
20, 21, 22, 23 und 24. In diese Stecköffnungen werden die in
Fig. 4 noch einmal gezeigten Kontakt- bzw. Anschlußelemente
eingesetzt, also das Gegenkontaktelement 16 mit seinem An
schlußelement 16a in die Stecköffnung 20, das Gegenkontakt
element 17 mit seinem Anschlußelement 17a in die Öffnung 21
und das Anschlußelement 18 mit seinem Steckanschluß 18a in
die Öffnung 22. Außerdem besitzt der Sockel noch zwei Öffnun
gen 23 und 24 zur Aufnahme der Spulenanschlußelemente 25a und
26a, die als Fortsätze der Wicklungsanschlüsse 25 und 26 aus
gebildet sind (Fig. 4). Diese Wicklungsanschlüsse 25 und 26
werden zum Wickeln der Spule bereits in die Flansche des Spu
lenkörpers 2 eingesteckt, so daß die Enden des Wicklungsdrah
tes direkt angeschlossen werden können. Nach dem Wickeln der
Spule werden die Wicklungsanschlüsse 25 und 26 weiter in
Richtung auf die Spulenmitte eingeschoben, womit eine Zugent
lastung des Wicklungsdrahtes erreicht wird. Beim Aufsetzen
des Magnetsystems auf den Sockel 1 werden dann die Anschluß
elemente 25a und 26a in die Öffnungen 23 und 24 des Sockels
eingesteckt; durch Verbiegen von Rastlappen oder auf ähnliche
Weise können diese Spulenanschlüsse ebenso wie die übrigen
Anschlüsse fixiert werden.
Durch das polarisierte Magnetsystem ergibt sich für das Re
lais ein bistabiles Schaltverhalten; doch ist wahlweise auch
eine monostabile Charakteristik möglich. In der in Fig. 1
gezeigten Position liegt der Anker 11 mit seinem Flügel 11b
an der Polfläche 27 des Polschuhs 7 an. Legt man nun einen
Erregerstrom in einer bestimmten Polarität an die Spulenwick
lung 3, so schaltet der Anker 11 um und legt sich mit seinem
Flügel 11a an die Polfläche 28 des Polschuhs 6. Die jeweilige
Position bleibt - bei symmetrischer Gestaltung des Magnetsy
stems - auch nach Abschalten der Erregung bestehen. Der Anker
schaltet also erst nach Anlegen einer Gegenerregung in die
Lage gemäß Fig. 1 zurück. Allerdings wäre es auch möglich,
durch entsprechende unsymmetrische Aufmagnetisierung des
Dauermagneten und/oder durch einseitig wirkende Rückstell
kräfte der Ankerlagerfeder ein monostabiles Schaltverhalten
zu erreichen.
Durch die Abwinkelung des Polschuhs 6 wird ein kompakter Auf
bau des Relais gewährleistet. Denn auf diese Weise ist die
Polfläche 28 vom Spulenende zur Mitte hin versetzt, wodurch
das über den Ankerflügel 11a hinausreichende kontaktgebende
Ende 13a der Kontaktfeder 13 und die zugehörigen Gegenkon
taktelemente 16 und 17 noch Platz neben dem Magnetsystem fin
den.
In Fig. 6 ist eine etwas abgewandelte Ausführungsform im
Schnitt gezeigt. Auf einem Sockel 31 steht eine Spule mit ei
nem Spulenkörper 32 und einer Wicklung 33. Der Spulenkörper
32 kann dabei mit dem Sockel 31 in einem Stück hergestellt
werden. Die Teile des Magnetsystems, also der Kern 5, die
Polschuhe 6 und 7, der Dauermagnet 10 sowie der Anker 11 ent
sprechen dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel. Allerdings
stehen der Dauermagnet 10 und der Anker 11 ebenso wie die
Spulenachse 34 senkrecht zur Sockelebene. Die Kontaktfeder 35
ist im Bereich ihres kontaktgebenden Endes 35a wie im vorher
gehenden Beispiel ausgebildet, doch steht sie ebenfalls annä
hernd senkrecht zur Sockelebene bzw. zur Anschlußebene des
Relais. Die Gegenkontaktelemente 36 und 37 sind senkrecht
stehend in dem Sockel verankert. Dadurch ergibt sich eine
sehr kurze Stromführungslänge von den Anschlußsteckern 36a
und 37a zur jeweiligen Kontaktstelle. Ein Anschlußelement 38
dient zum Anschluß der Kontaktfeder über eine Litze 39.
Zur Lagerung des Ankers 11 besitzt die Kontaktfeder 35 zwei
Lagerabschnitte 35b, die den Ankerschenkel 11b seitlich um
greifen und an dem Polschuh 7 beispielsweise über einen
Schweißpunkt 40 befestigt ist. Denkbar wäre auch eine bogen
förmig oberhalb des Ankers verlaufende Lagerfeder. Je nach
Anwendungsfall könnte die Kontaktfeder auch eine Verlängerung
41 als Anschlußelement besitzen (strichpunktiert gezeichnet),
welches anstelle der Litze 39 die Stromzuführung zur Kontakt
feder bilden könnte.
Weitere Kombinationen der in den Ausführungsbeispielen ge
zeigten Elemente bzw. Abwandlungen sind durchaus denkbar. So
könnte der Anker auch über zwei seitliche Lagerschenkel gemäß
Fig. 1 auch an dem Polschuh 7 oder an dem Dauermagneten 10
durch Einhängen befestigt werden. Weiterhin wäre es denkbar,
Brückenkontakte vorzusehen, um eine Stromzufuhr zu der Kon
taktfeder völlig zu erübrigen. In diesem Fall wären also je
weils zwei Gegenkontaktelemente 16 oder 36 bzw. 17 oder 37 in
einer Ebene nebeneinander angeordnet, so daß sie wahlweise
durch breitere Kontaktstücke 14 oder 15 der Kontaktfeder je
nach Schaltstellung überbrückt werden könnten. Wie in Fig. 2
zu sehen ist, kann auf den Sockel 1 eine Kappe 29 gesetzt
werden, so daß ein geschlossenes Gehäuse entsteht.
Claims (11)
1. Polarisiertes elektromagnetisches Relais mit folgenden
Merkmalen:
- - auf einem Grundkörper (1; 31) ist eine Spule (2, 3; 32, 33) mit einem Eisen-Kern (5) angeordnet, und beide Enden (5a, 5b) des Kerns sind außerhalb der Spule mit je einem Polschuh (6, 7) verbunden,
- - neben der Spule (2, 3; 32, 33) ist ein Dauermagnet (10) angeordnet, der an den beiden Polschuhen (6, 7) je einen gleichnamigen Pol (S) und in einem Mittelbereich zwischen den beiden Polschuhen einen dazu ungleichnamigen Mittel pol (N) erzeugt,
- - ein Wippanker (11) ist in der Nähe des Mittelpols schwenkbar gelagert und bildet mit den beiden Polschuhen (6, 7) je einen Arbeitsluftspalt (27, 28) und
- - mit dem Anker (11) ist eine Kontaktfeder (13; 35) fest
gekoppelt, welche mit ihrem kontaktgebenden Ende (13a;
35a) mit mindestens einem im Grundkörper (1) verankerten
Gegenkontaktelement zusammenwirkt,
gekennzeichnet durch folgende zusätzliche Merkmale: - - die Kontaktfeder (13; 35) ist unmittelbar mit dem Anker (11) verbunden und
- - eine Verlängerung der Kontaktfeder (11) bildet einen La gerabschnitt (13b, 13c; 35b) zur Lagerung des Ankers an der durch die Polschuhe (6, 7) und den Dauermagneten (10) gebildeten Einheit.
2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
dreipoliger Dauermagnet (10) parallel zur Spulenachse (4; 34)
angeordnet und mit seinen beiden Endpolen (S) an je einen
Polschuh (6, 7) gekoppelt ist und daß der Wippanker (11) vor
seinem Mittelpol (N) gelagert ist.
3. Relais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Lagerabschnitt der Kontaktfeder (13) über Lagerschenkel
(13b, 13c) an Haltenasen (6c, 6d) eines der Polschuhe (6) be
festigt ist.
4. Relais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
der Kontaktfeder (13; 35) benachbarte Polschuh (6) in eine
zur Spulenachse parallele Richtung gebogen ist, wobei der ab
gebogene Abschnitt (6b) eine Polfläche (28) für den Anker
(11) und seitlich angeformte Nasen (6c, 6d) zur Befestigung
der Lagerschenkel (13b, 13c) bildet.
5. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß Lagerabschnitte (35b) der Kontaktfeder (35) den
von der Kontaktfeder abgewandten Ankerflügel (11b) umgreift
und an dem benachbarten Polschuh (7) befestigt sind.
6. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Verlängerung der Kontaktfeder als Stromzu
führung (41) mit einem Anschlußelement verbunden ist.
7. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine flexible Anschlußleitung, insbesondere ei
ne Litze (19; 39) die Kontaktfeder (13; 35) mit einem An
schlußelement (18; 38) verbindet.
8. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das kontaktgebende Ende der Kontaktfeder als
Kontaktbrücke wahlweise zwei Gegenkontaktelemente miteinander
verbindet.
9. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Grundkörper einen Sockel (1) bildet, in
welchem Anschlußelemente bzw. Gegenkontaktelemente (16a, 17a,
18a, 19a, 25a, 26a) senkrecht stehend verankert sind, daß die
Spule (2, 3) mit ihrer Achse (4) parallel zur Sockelebene auf
dem Sockel befestigt ist und daß der Dauermagnet (10) und der
Anker (11) neben der Spule derart angeordnet sind, daß der
Anker (11) seine Schaltbewegung um eine zur Sockelebene senk
rechte Achse ausführt.
10. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Grundkörper (31) eine Anschlußebene mit
senkrecht in ihm verankerten Anschlußelementen bzw. Gegenkon
taktelementen (36a, 37a, 38a) definiert, daß die von einem
Spulenkörper (32) getragene Spule (33) mit ihrer Achse (34)
senkrecht zu der Anschlußebene steht und daß der Dauermagnet
(10) und der Anker (11) annähernd senkrecht zur Anschlußebene
stehend neben der Spule angeordnet sind, derart, daß der An
ker (11) eine Schaltbewegung um eine zur Anschlußebene paral
lele Achse ausführt.
11. Relais nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sockel (31) und der Spulenkörper (32) einstückig sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944404442 DE4404442A1 (de) | 1994-02-11 | 1994-02-11 | Polarisiertes elektromagnetisches Relais |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944404442 DE4404442A1 (de) | 1994-02-11 | 1994-02-11 | Polarisiertes elektromagnetisches Relais |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4404442A1 true DE4404442A1 (de) | 1995-08-17 |
Family
ID=6510085
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944404442 Withdrawn DE4404442A1 (de) | 1994-02-11 | 1994-02-11 | Polarisiertes elektromagnetisches Relais |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4404442A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0780870A3 (de) * | 1995-12-21 | 1998-10-07 | Siemens Aktiengesellschaft | Elektromagnetisches, monostabiles Kleinrelais |
| EP0768693A3 (de) * | 1995-10-09 | 2000-04-12 | Tyco Electronics Logistics AG | Elektromagnetisches Relais und Verfahren zu dessen Herstellung |
| WO2010023116A1 (en) * | 2008-08-26 | 2010-03-04 | Tyco Electronics Amp Gmbh | Contact assembly for a relay and relay with contact assembly |
-
1994
- 1994-02-11 DE DE19944404442 patent/DE4404442A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
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| WO2010023116A1 (en) * | 2008-08-26 | 2010-03-04 | Tyco Electronics Amp Gmbh | Contact assembly for a relay and relay with contact assembly |
| US8487723B2 (en) | 2008-08-26 | 2013-07-16 | Tyco Electronics Amp Gmbh | Contact assembly for a relay and relay with contact assembly |
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| Date | Code | Title | Description |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |