DE4400184C2 - Ausgangsleistungs-Regelvorrichtung und -Regelverfahren für Laseroszillatoren - Google Patents
Ausgangsleistungs-Regelvorrichtung und -Regelverfahren für LaseroszillatorenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ausgangsleistungs-
Regelvorrichtung für einen Laseroszillator gemäß Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 sowie ein Verfahren zur Regelung der
Ausgangsleistung der von einem Laseroszillator abgegebenen
Laserstrahlung.
Eine derartige Ausgangsleistung-Regelvorrichtung für einen Laseroszillator
ist aus der EP 0 429 652 A1 bekannt. Der bekannte
Laseroszillator ist ein Hochfrequenz-Gasentladungs-
Laseroszillator und weist über den Detektor für die
Überwachung des Laserausgangssignals, also des Laserstrahls,
hinaus einen weiteren Detektor auf, nämlich eine Fotodiode,
welche das von der Entladung in dem Laser ausgesandte
Entladungslicht überwacht. Um eine schnelle Umschaltung
zwischen den beiden Zuständen des Laseroszillators zu
erreichen, in welchem dieser eine Laserstrahlung
aussendet bzw. nicht aussendet, wird mit Hilfe der Fotodiode
das Entladungslicht überwacht in dem Zustand des
Laseroszillators, in welchem dieser keine Laserstrahlung
abgibt. In diesem Zustand des Laseroszillators wird die
Entladung über das von der Fotodiode erfaßte Entladungslicht
so geregelt, daß die Erregungsleistung, also die Leistung der
Entladung, gerade unterhalb des Schwellenwerts für
Laseroszillation gehalten wird.
In der JP 4-123483(A), in: Patent Abstracts of Japan, Section E,
Band 16 (1992), Nr. 381(E-1248), ist ein Laseroszillator mit
einer Ausgangsleistungs-Regelvorrichtung für das
Laserausgangssignal beschrieben, bei welchem ein von einem
Detektor festgestellter Istwert der Intensität des
Laserausgangssignals mit einem entsprechenden Sollwert
verglichen wird. Wenn der Istwert schnell ansteigt, so wird
dann, wenn der Istwert beispielsweise 80% des Sollwertes
erreicht hat, eine Umschaltung auf eine Stromregelung des
Lasers vorgenommen, um ein Überschwingen der Regelung zu
verhindern.
In der JP 1-143479(A), in: Patent Abstracts of Japan, Section
E, Band 14 (1990), Nr. 387(E-967), ist ein Excimer-Lasersystem
beschrieben, bei welchem Zustandsdaten bezüglich der
Laseroszillation, die von einem als Detektor dienenden
Fotosensor erfaßt werden, in einem nicht-flüchtigen Speicher
gespeichert werden, und zwar nach Durchführung einer
Mittelung, so daß aus diesen gemittelten Daten die
"Vorgeschichte" des Lasersystems festgestellt werden kann.
Gleichzeitig werden aktuelle Rohdaten in Bezug auf den
Zustand der Laseroszillation in einem zweiten, nicht-
flüchtigen Speicher abgelegt. Beim Auftreten eines nicht
normalen Zustands können die Daten in den beiden nicht-
flüchtigen Speichern verglichen werden, und zwar durch
Anzeige auf einer Monitor-Anzeigevorrichtung, um so die
Analyse eines aufgetretenen Fehlers zu erleichtern.
In G. Hostache et al., Couples thermoélectriques à définition
spatiotemporelle fine, in FR-Z: Revue Générale de Thermique,
Nr. 299, 1986, Seite 539-543, wird die Untersuchung der
Verbindungsstellen von Nickel/Chrom-Nickel-Thermoelementen
mit Hilfe eines auf die Verbindungsstelle gerichteten
Laserstrahls beschrieben. Durch eine kontrollierte Abtastung
der Verbindungsstelle des Thermoelements durch den
Laserstrahl kann die Verbindungsstelle kontrolliert erwärmt
werden, um so die Zeitkonstante des betreffenden
Thermoelements zu ermitteln.
Die EP 0 328 656 A1 beschreibt, wie bereits ihrer
Zusammenfassung zu entnehmen ist, ein Verfahren, bei welchem
eine Korrekturvorrichtung Korrekturkoeffizienten festlegt,
die dazu dienen sollen, daß ein Befehlswert für die
Ausgangsleistung eines Lasers mit der tatsächlichen
Ausgangsleistung des Lasers übereinstimmt, wenn der Laser in
Betrieb genommen wird. Zur Messung der Ausgangsleistung ist
ein Detektor vorgesehen. Im einzelnen werden in dieser
Druckschrift drei Ausführungsformen vorgeschlagen. Bei der
ersten Ausführungsform wird, wenn der Laser in Betrieb
genommen wird, also schon Laserstrahlung abgibt, die
tatsächliche Ausgangsleistung der Laserstrahlung gemessen und
durch Vergleich mit dem Befehlswert ein Korrekturkoeffizient
bestimmt. Bei der zweiten Ausführungsform wird im Betrieb des
Lasers die Ausgangsleistung der Laserstrahlung in bestimmten
Zeitabständen periodisch gemessen und die Ausgangsleistung so
geregelt, daß sie dem Befehlswert entspricht. Bei der dritten
Ausführungsform werden die Maßnahmen der ersten und zweiten
Ausführungsform kombiniert.
Eine Betriebsstörung wird bei dem in dieser Druckschrift
geschilderten Verfahren dadurch festgestellt, daß überwacht
wird, ob der wie voranstehend geschildert bestimmte
Korrekturkoeffizient einen bestimmten Grenzwert
überschreitet bei Überschreitung des Grenzwertes wird der
Laser abgeschaltet, erfolgt eine Alarmanzeige, und wird der
Laser gesperrt, so daß er nicht wieder in Betrieb genommen
werden kann. Auf ähnliche Weise wird vorgegangen, wenn
aufgrund eines zu großen Unterschiedes zwischen dem
Befehlswert und der gemessenen Ausgangsleistung auf eine
Betriebsstörung des Lasers erkannt wird.
Bei dem in dieser Druckschrift vorgeschlagenen Verfahren wir
daher bei einer Betriebsstörung, die entweder aufgrund des
Korrekturkoeffizienten oder einer Abweichung zwischen
Sollwert und Istwert der Ausgangsleistung festgestellt wird,
der Laser abgeschaltet.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nachstehend deren
technischer Hintergrund kurz erläutert.
Fig. 7 ist ein Blockschaltbild der Anordnung einer
Ausgangsleistungsregel- oder Steuervorrichtung für einen allgemein
bekannten Laseroszillator. In Fig. 7 wird ein Teil
eines Laserausgangssignal 3, das von einem Ausgangsspiegel 2a
in einem Laseroszillator 1 zur Verfügung gestellt wird, von
einem hinteren Spiegel 2b im Laseroszillator 1 abgezogen und
einem Detektor 4 zugeführt, der durch ein Thermoelement
gebildet wird, um die Intensität des Laserausgangssignals 3
zu ermitteln. Eine Steuer- oder Regelschaltung 5 vergleicht
und verstärkt ein Fehlersignal zwischen dem Wert einer
gewünschten Intensität des Laserausgangssignals, vorgegeben
durch einen Laserausgangsleistungs-Befehlswert 6, und dem
Wert des Ausgangssignals (proportional zur Intensität des
Laserausgangssignals 3) des Detektors 4, und stellt das
Ergebnis einem Energieversorgungsgerät 8 als einen
Leistungsbefehlswert 7 zur Verfügung. Abhängig von dem
Leistungsbefehlswert 7 versorgt das Energieversorgungsgerät 8
den Laseroszillator 1 mit Erregungsleistung, wodurch eine
Laseroszillation durchgeführt wird. Eine
Laserausgangsleistungs-Konstantregelung oder -steuerung wird
durch Erhöhen oder Verringern der Eingangsleistung
(Erregungsleistung) des Laseroszillators durchgeführt, so daß
das Laserausgangssignal 3, welches erfaßt und zurückgekoppelt
wird, gleich dem Laserausgangsleistungs-Befehlswert 6 ist.
Es ist allgemein bekannt, daß bei der
Ausgangsleistungsregelvorrichtung für einen CO2-
Gaslaseroszillator der Detektor zur Erfassung des
Laserausgangssignals häufig durch ein Thermoelement gebildet
wird, dessen physikalische Eigenschaften sich im Verlauf der
Zeit ändern. Weiterhin zeigt die Erfahrung, daß die zeitliche
Änderung des Wertes nicht linear ist, und daß die
Eigenschaften sich abrupt ändern, wenn die Änderung einen
vorbestimmten Wert überschreitet.
Allerdings ist die konventionelle Ausgangsleistungs-
Regelvorrichtung für den Laseroszillator nicht mit einer
Einrichtung zum Messen der Werte oder der relevanten
physikalischen Eigenschaften des Detektors versehen. Ändert
sich daher eine wesentliche Eigenschaft des Detektors
plötzlich, und nimmt in extremen Fällen dessen
Detektorausgangswert den Wert Null an, beispielsweise beim
Schneiden eines Werkstücks mit Hilfe des Laseroszillators, so
wird die Laserausgangsleistungs-Konstantregelung außer
Betrieb gesetzt, was dazu führt, daß alle nachfolgenden
Werkstücke Fehler aufweisen. Ein derartiger Fehler, der im
unbemannten Langzeitbetrieb auftritt, wie häufig bei Nacht,
stellt für den Benutzer des Laseroszillators ein
schwerwiegendes Problem dar.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
derartige Schwierigkeiten zu überwinden. Die Aufgabe wird
durch einen Laseroszillator gemäß Anspruch 1 bzw. ein
Verfahren gemäß Anspruch 5 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß verhindert wird,
daß Werkstücke fehlerhaft werden, wenn die Eigenschaften des
Detektors sich plötzlich ändern und sich dessen
Detektorausgangswert abrupt ändert.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Ausgabe
eines Alarmsignals, wenn sich die Eigenschaften des Detektors
plötzlich geändert haben, wodurch der Zeitpunkt der Änderung
des Detektors festgelegt wird.
Wenn bei der Ausgangsleistungsregelvorrichtung für den
Laseroszillator gemäß der vorliegenden Erfindung der
Widerstandswert des Laserausgangsleistungsdetektors einen
vorgegebenen Wert überschritten hat, arbeitet die Steuer-
oder Regelschaltung so, daß sie automatisch von einer
Laserausgangsleistungs-Konstantregelung auf
Konstantleistungsregelung umschaltet. Vorzugsweise wird dann
ein Alarmsignal an die NC-Steuervorrichtung ausgegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus
welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild der Anordnung einer
Ausgangsleistungs-Regelvorrichtung für einen
Laseroszillator gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 ein Blockschaltbild mit Einzelheiten eines Teils,
welches durch eine gestrichelte Linie in Fig. 1
umschlossen ist;
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer Konstantleistungs-
Regelung eines Laseroszillators gemäß der
Erfindung, und Fig. 3b eine Erläuterung einer
gespeicherten Eingangs-Ausgangscharakteristik;
Fig. 4 ein Flußdiagramm der Schritte zur Erfassung der
Verschlechterung der Eigenschaften eines Detektors
für einen Laseroszillator gemäß der Erfindung;
Fig. 5 ein Blockschaltbild der Anordnung einer
Ausgangsleistungsregelvorrichtung für einen
Laseroszillator gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 6 ein Blockschaltbild von Einzelheiten eines Teils,
welches in Fig. 5 durch eine gestrichelte Linie
umgeben ist; und
Fig. 7 ein Blockschaltbild der Anordnung einer
Ausgangsleistungs-Regelvorrichtung für einen
bekannten Laseroszillator.
In Fig. 1 veranlaßt in einem Laseroszillator 1 die von einem
Energieversorgungsgerät 8 zugeführte Energie das Auftreten
einer Entladung 1c zwischen einem Paar von Elektroden 1a und
1b, wodurch ein Lasermediumgas 1d angeregt wird, welches den
Laseroszillator 1 füllt. Zur Ausbildung eines optische
Resonators, wodurch Laseroszillation erzeugt wird, ist ein
Ausgangsspiegel 2a auf einer Seite und ein hinterer Spiegel
2b auf der entgegengesetzten Seite angeordnet, wobei sich das
angeregte Lasermediumgas 1d dazwischen befindet.
Ein Laserstrahl als Laserausgangssignal 3 wird von dem
Ausgangsspiegel 2a nach außen des Laseroszillators 1
ausgegeben. Ein Überwachungsausgangssignal 3a, welches einen
Teil des Laserausgangssignals 3 bildet, wird von dem hinteren
Spiegel 2b des Laseroszillators 1 abgezogen und einem
Detektor 4 zugeführt, der durch ein Thermoelement gebildet
wird, wodurch die Intensität des Laserausgangssignals 3
erfaßt wird. Eine Regelschaltung 5 empfängt den Wert eines
Laserausgangsleistungs-Befehlswertes 6 zur Vorgabe der
gewünschten Intensität des Laserausgangssignals sowie den
Wert des Ausgangssignals des Detektors 4, vergleicht und
verstärkt ein Fehlersignal zwischen diesen beiden Werten, und
gibt das Ergebnis an ein Energieversorgungsgerät 8 als einen
Leistungsbefehlswert 7 ab.
Hierbei wird ein konventionelles Verfahren zur Anregung durch
eine stille Hochfrequenzentladung verwendet, um das
Lasermediumgas 1d zu erregen. Durch ordnungsgemäße Auswahl
der Entladungsspaltentfernung, des Mediumgasdrucks und des
Anteilverhältnisses des Mediumgases wird die
Entladungsspannung annähernd konstant gehalten.
Ein wohlbekannter mathematischer Ausdruck für die
Entladungsleistung ist nachstehend angegeben:
(Entladungsleistung = Entladungsspannung ×
Entladungsstrom)
Daher ist der Wert der Entladungsleistung proportional dem
Entladungsstromwert der Entladung 1c. Daher ist ein
Stromdetektor 8a auf einer Energieversorgungsleitung
vorgesehen, welche das Energieversorgungsgerät 8 mit den
Elektroden 1a, 1b verbindet, um den Entladungsstromwert der
Entladung 1c zu erfassen und zurückzukoppeln. Auf diese Weise
kann ein Leistungspegel proportional zum Wert des
Leistungsbefehlswertes 7 dem Laseroszillator 1 zugeführt
werden. Die Vorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform
führt nämlich dadurch eine Laserausgangsleistungs-
Konstantregelung durch, daß sie das Laserausgangssignal 3
erfaßt und rückkoppelt, und auf solche Weise die Leistung dem
Laseroszillator zuführt, daß der ermittelte und
rückgekoppelte Laserausgangsleistungswert gleich dem
Laserausgangsleistungs-Befehlswert 6 ist. Mit anderen Worten
wird eine Laserausgangsleistungs-Konstantregelung dadurch
durchgeführt, daß der Leistungsbefehlswert 7 erhöht bzw.
verringert wird.
In Fig. 1 ist eine Meßvorrichtung 9 an den Detektor 4
angeschlossen, um den Widerstandswert des Detektors 4 zu
messen. Diese Meßvorrichtung 9 ist weiterhin an die
Regelschaltung 5 angeschlossen und gibt an diese ein
Spannungssignal proportional zum gemessenen Widerstandswert
des Detektors 4 aus.
Eine Speichereinrichtung 10 ist an die Regelschaltung 5
angeschlossen, und ihre Eingangsleitung und Ausgangsleitung
sind mit der Regelschaltung 5 verbunden. Die
Speichereinrichtung 10 speichert die
Eingangs/Ausgangscharakteristiken (die Beziehung zwischen dem
Entladungsstrom Id und der Laserausgangsleistung Wr) des
Laseroszillators 1 und arbeitet so, daß sie ein
Ausgangssignal 10b an die Regelschaltung 5 ausgibt, welches
einen Leistungsbefehlswert darstellt. Dieser Wert entspricht
dem Eingangssignal 10a, welches einen gewünschten
Laserausgangsleistungswert darstellt, von der Regelschaltung
5.
Fig. 2 zeigt die Einzelheiten eines Teils, welches in Fig. 1
von einer gestrichelten Linie umschlossen ist. In Fig. 2 ist
mit der Bezugsziffer 4a ein Dämpfungsglied zum proportionalen
Verringern des Überwachungsausgangssignals 3a auf einen
geeigneten Ausgangspegel bezeichnet, und mit 4b ein Detektor
oder Leistungssensor, der das Ausgangssignal des
Dämpfungsgliedes 4a empfängt und durch ein Thermoelement
gebildet wird. Ein erster Signalselektor 9a ist an die
Ausgangsleitungen des Detektors 4b angeschlossen und arbeitet
so, daß er wahlweise die Ausgangsleitungen des Detektors 4b
entweder mit einem ersten Verstärker 5a verbindet (der später
beschrieben wird), oder mit einer (nachstehend beschriebenen)
Brückenschaltung, und zwar unter der Steuerung des
Ausgangssignals eines Puffers 51 (der später beschrieben
wird). Wenn das Ausgangssignal des Puffers 51 den Wert "1"
aufweist, werden daher die Ausgangsleitungen des Detektors 4b
mit der nachstehend bestehenden Brückenschaltung verbunden.
Alternativ werden, wenn das Ausgangssignal des Puffers 51 den
Wert "0" aufweist, die Ausgangsleitungen des Detektors 4b an
den nachstehend beschriebenen ersten Verstärker 5a
angeschlossen. Die Brückenschaltung wird durch Widerstände
9b, 9c und 9d sowie eine Gleichspannungsquelle 9e gebildet,
welche eine Spannung an die Brückenschaltung anlegt. Wenn
durch den voranstehend beschriebenen Betrieb des ersten
Signalselektors 9a die Ausgangsleitungen des Detektors 4b mit
der Brückenschaltung verbunden sind, ergibt sich der
Widerstandswert r des Detektors 4b aus dem nachstehenden
Ausdruck:
r = R(E - 2E0)/(E + 2E0) (Ω) (1)
(hierbei ist E ≧ 2E0, r ≦ R)
r bezeichnet den Widerstandswert des Detektors 4b (Ω)
R den Widerstandswert der Widerstände 9b, 9c und 9d (Ω),
E gibt den Spannungswert der Gleichspannungsquelle 9e (V) an, und
E0 ist der Spannungswert, der zwischen 9f und 9g der Brückenschaltung erzeugt wird (V).
r bezeichnet den Widerstandswert des Detektors 4b (Ω)
R den Widerstandswert der Widerstände 9b, 9c und 9d (Ω),
E gibt den Spannungswert der Gleichspannungsquelle 9e (V) an, und
E0 ist der Spannungswert, der zwischen 9f und 9g der Brückenschaltung erzeugt wird (V).
Wenn daher die Werte von R und E bekannt sind, und der Wert
von E0 berechnet werden kann, stellt eine entsprechend
Ausdruck (1) durchgeführte Operation den Widerstandswert r
des Detektors 4b zur Verfügung.
Nachstehend wird das Innere der Regelschaltung 5 beschrieben.
Wenn in Fig. 2 die Ausgangsleitungen des Detektors 4b durch
den voranstehend beschriebenen Betrieb des ersten
Signalselektors 9a an den ersten Verstärker 5a angeschlossen
wurden, verstärkt der erste Verstärker 5a eine sehr kleine
Ausgangsspannung, die von dem Thermoelement erzeugt wird,
welches den Detektor 4b bildet. Diese sehr kleine
Ausgangsspannung ist proportional zur Ausgangsintensität des
Laserausgangssignals 3. 5b ist eine Operatorschaltung, welche
eine zwischen zwei Punkten 9f und 9g in der Brückenschaltung
entwickelte Spannung empfängt, und eine Operation
entsprechend dem voranstehenden Ausdruck (1) durchführt, um
den Widerstandswert r des Detektors 4b zu ermitteln. 5c
bezeichnet einen Komparator, welcher das Ausgangssignal der
Operatorschaltung 5b empfängt sowie ein Bezugsspannungssignal
5d. Ist der Ausgangssignalwert der Operatorschaltung 5b
größer oder gleich dem Bezugsspannungssignalwert 5d, so gibt
der Komparator 5c ein Signal "1" aus. Wenn im Gegensatz
hierzu der Ausgangssignalwert der Operatorschaltung 5b
kleiner als der Bezugsspannungssignalwert 5d ist, so gibt der
Komparator 5c ein Signal "0" aus. 5e bezeichnet eine bekannte
UND-Schaltung. Mit 5f ist eine Zwischenspeicherschaltung
bezeichnet, welche das Ausgangssignal der UND-Schaltung 5e
empfängt. Im Anfangszustand weist der Ausgang der
Zwischenspeicherschaltung 5f den Wert "0" auf, sobald jedoch
das Eingangssignal den Wert "1" angenommen hat, arbeitet die
Zwischenspeicherschaltung 5f so, daß sie das Ausgangssignal
auf dem Wert "1" hält, bis sie zurückgesetzt wird. 5g
bezeichnet einen zweiten Signalselektor, der an die
Ausgangsleitung der Zwischenspeicherschaltung 5f
angeschlossen ist, und so ausgelegt ist, daß er als den
Leistungsbefehlswert 7 wahlweise entweder den Ausgang eines
Fehlerverstärkers 5i, der später beschrieben wird, oder den
Ausgang der Speichereinrichtung 10 an das
Energieversorgungsgerät 8 anschließt, unter der Steuerung des
Ausgangssignals der Zwischenspeicherschaltung 5f. Wenn das
Ausgangssignal der Zwischenspeicherschaltung 5f den Wert "1"
aufweist, so ist die Ausgangsleitung 10b der
Speichereinrichtung 10 an das Energieversorgungsgerät 8 als
der Leistungsbefehlswert 7 angeschlossen. Wenn andererseits
das Ausgangssignal der Zwischenspeicherschaltung 5f den Wert
"0" hat, so ist die Ausgangsleitung des Fehlerverstärkers 5i
an das Energieversorgungsgerät 8 als der Strombefehlswert 7
angeschlossen. 5i bezeichnet den Fehlerverstärker, der an den
zweiten Signalselektor 5g ein verstärktes Signal ausgibt,
welches von einem Vergleich zwischen dem Wert des
Laserausgangsleistungs-Befehlswertes 6 und dem Wert des
Ausgangssignals des ersten Verstärkers 5a herrührt. 5h
bezeichnet einen Schalter, der in Fig. 1 nicht dargestellt
ist, und so ausgelegt ist, daß er eine Auswahl zwischen
"EIN/AUS" des Laserausgangssignals 3 des Laseroszillators 1
trifft. Ist der Schalter 5h "geschlossen", so wird eine
Leistung, die nicht kleiner als der "Schwellenwert" für die
Laseroszillation ist, von dem Energieversorgungsgerät 8 an
den Laseroszillator 1 geliefert, um das Laserausgangssignal 3
zur Verfügung zu stellen. Dieser Zustand wird nachstehend als
"Strahl EIN" bezeichnet. Ist im Gegensatz hierzu der Schalter
5h "offen", so wird eine Leistung unterhalb des
"Schwellenwertes" für die Laseroszillation von dem
Energieversorgungsgerät 8 an den Laseroszillator 1 geliefert,
und daher tritt keine Laseroszillation auf, so daß das
Laserausgangssignal 3 nicht bereitgestellt wird. Dieser
Zustand wird nachstehend als "Strahl AUS" bezeichnet. 5j
bezeichnet eine Steuerenergieversorgung der Regelschaltung 5,
und mit 5k ist eine Masse der Steuerstromversorgung 5j
bezeichnet. Mit 51 ist die bekannte Pufferschaltung
bezeichnet, deren Eingang an den Schalter 5h angeschlossen
ist, und deren Ausgang den Wert "0" im Zustand "Strahl EIN"
aufweist, und den Wert "1" in dem Zustand "Strahl AUS".
Auf der Grundlage der Anordnung gemäß Fig. 1 und 2 und des
Flußdiagramms von Fig. 4 wird nachstehend der Betriebsablauf
gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben. Ursprünglich
wird zu Beginn (Schritt S-1) eine Ermittlung durchgeführt, ob
der Strahl EIN oder AUS ist (Schritt S-2). Im eingeschalteten
Zustand wird der Detektorvorgang nicht durchgeführt (Schritt
S-3) ist der Strahl ausgeschaltet, so wird der
Detektorvorgang durchgeführt.
Ist der Schalter 5h "geschlossen" oder in dem Zustand "Strahl
EIN", so wird Leistung nicht unterhalb des "Schwellenwertes"
für die Laseroszillation von dem Energieversorgungsgerät 8,
wie voranstehend beschrieben, dem Laseroszillator 1
zugeführt, wodurch die Laseroszillation hervorgerufen und das
Laserausgangssignal 3 zur Verfügung gestellt wird. Da durch
den Betrieb des ersten Signalselektors 9a die
Ausgangsleitungen des Detektors 4b an den ersten Verstärker
5a angeschlossen sind, gibt zu diesem Zeitpunkt die
Regelschaltung 5 an den zweiten Signalselektor 5g das Signal
aus, welches von dem Fehlerverstärker 5i verstärkt wurde,
nach einem Vergleich zwischen dem Wert des
Laserausgangsleistungs-Befehlswertes 6 entsprechend der
gewünschten Laserausgangsleistung und dem Wert des
Ausgangssignals des ersten Verstärkers 5a entsprechend der
Intensität des Laserausgangssignals 3. Da zu diesem Zeitpunkt
das Ausgangssignal der Zwischenspeicherschaltung 5f den Wert
"0" hat, hat der zweite Signalselektor 5g so gearbeitet, daß
er die Ausgangsleitung des Fehlerverstärkers 5i mit dem
Energieversorgungsgerät 8 als Leistungsbefehlswert 7 (also
Entladungsstrombefehlswert) verbunden hat. In dem Zustand
"Strahl EIN" wird daher eine Laserausgangsleistungs-
Konstantregelung durchgeführt, durch Erhöhen oder Verringern
der Eingangsleistung (mit anderen Worten: des
Entladungsstroms) des Laseroszillators, so daß das erfaßte
und rückgekoppelte Laserausgangssignal 3 gleich dem
Laserausgangsleistungs-Befehlswert 6 ist.
Nachstehend wird der Betrieb in dem Zustand "Strahl AUS"
beschrieben, der auf den Schritt S-2 folgt. In dem Zustand
"Strahl AUS" wird eine Leistung unterhalb des
"Schwellenwertes" für Laseroszillation von dem
Energieversorgungsgerät 8, wie voranstehend beschrieben, dem
Laseroszillator 1 zugeführt, so daß keine Laseroszillation
auftritt und das Laserausgangssignal 3 nicht vorhanden ist.
Zu diesem Zeitpunkt sind die Ausgangsleitungen des Detektors
4b mit der Brückenschaltung durch den Betrieb des ersten
Signalselektors 9a (Schritt S-5) verbunden. Zwischen den
Punkten 9f und 9g der Brückenschaltung wird eine Spannung
erzeugt (Schritt S-6). Durch die Operatorschaltung 5b wird
mit dieser Spannung eine Operation vorgenommen, um den
Widerstandswert r des Detektors 4b zu ermitteln (Schritt S-
7). Der Komparator 5c vergleicht das Ausgangssignal der
Operatorschaltung 5b, also den Spannungswert, welcher dem
Widerstandswert des Detektors 4b entspricht, mit dem Wert des
Bezugsspannungssignals 5d, welcher als Bezugswert zur
Ermittlung der Verschlechterung der Eigenschaften des
Detektors 4b dient (Schritt S-8). Ist der Ausgangssignalwert
der Operatorschaltung 5b größer oder gleich dem
Bezugsspannungssignalwert 5d, so gibt der Komparator 5c ein
Signal "1" aus. Wenn im Gegensatz hierzu der
Ausgangssignalwert der Operatorschaltung 5b kleiner als der
Bezugsspannungssignalwert 5d ist, so gibt der Komparator 5c
ein Signal "0" aus (Schritt S-9). Dies führt dazu, daß die
UND-Schaltung 5e ein Ausgangssignal "0" erzeugt (Schritt
S-10) und am Ausgang der Zwischenspeicherschaltung 5f immer
noch der Wert "0" anliegt (Schritt S-11). Dann wird als
Leistungsbefehlswert 7 die Ausgangsleitung des
Fehlerverstärkers 5i an das Energieversorgungsgerät 8
angeschlossen (Schritt S-12). Wenn daraufhin der Zustand
"Strahl EIN" auftritt, wird ein solcher Vorgang durchgeführt,
daß, wie voranstehend beschrieben, eine
Laserausgangsleistungs-Konstantregelung durchgeführt wird.
Wenn im Gegensatz hierzu im Schritt S-8 ermittelt wird, daß
der Ausgangssignalwert der Operatorschaltung 5b größer oder
gleich dem Bezugsspannungssignalwert 5d ist, so liegt am
Ausgang des Komparators 5c der Wert "1" an (Schritt S-13),
und im Zustand "Strahl AUS" weist auch der Ausgang der
Pufferschaltung 51 den Wert "1" auf. Daher ist das
Ausgangssignal der UND-Schaltung 5e "1" (Schritt S-14), und
das Ausgangssignal der Zwischenspeicherschaltung 5f ändert
sich auf den Wert "1" und wird zwischengespeichert (Schritt
S-15).
Wenn daraufhin der Zustand "Strahl EIN" auftritt, arbeitet
der zweite Signalselektor 5g so, daß er die Ausgangsleitung
10b der Speichereinrichtung 10 mit dem
Energieversorgungsgerät 8 als Leistungsbefehlswert 7 (also
als Entladungsstrombefehlswert) verbindet, wie voranstehend
erläutert. Im Zustand "Strahl EIN" wird nämlich der
Leistungsbefehlswert 7 (Entladungsstrombefehlswert)
entsprechend den gewünschten Laserausgangsleistungs-
Befehlswert 6 auf der Grundlage der
Eingangs/Ausgangscharakteristik (welche die Beziehung
zwischen der Laserausgangsleistung Wr und dem Entladungsstrom
1d repräsentiert) des Laseroszillators 1, die vorher in der
Speichereinrichtung 10 gespeichert wurde, ausgegeben, wodurch
eine Konstantleistungsregelung durchgeführt wird. Sobald das
Ausgangssignal der Zwischenspeicherschaltung 5f eine Änderung
auf den Wert "1" erfahren hat, bleibt es auf diesem Wert, bis
es zurückgesetzt wird (Schritt S-15), und daher wird die
Konstantleistungsregelung auch in dem nachfolgenden Zustand
"Strahl EIN" durchgeführt (Schritt S-16).
Fig. 3a ist ein Blockschaltbild zur Erläuterung des Falles,
in welchem bei der vorliegenden Erfindung, wie voranstehend
erläutert, eine Konstantleistungsregelung durchgeführt wird.
Nachstehend wird der Betriebsablauf beschrieben.
Die Regelschaltung 5 empfängt den Wert eines
Laserausgangsleistungs-Befehlswertes 6 (also einen
gewünschten Laserausgangsleistungswert) und gibt ihn als
Eingangssignal 10a an die Speichereinrichtung 10 aus.
Andererseits gibt die Speichereinrichtung 10 an die
Regelschaltung 5 ein Ausgangssignal 10b aus, welches dem
Eingangssignal 10a entspricht, und zwar dadurch, daß sie
dieses Signal auf der Grundlage einer vorher gespeicherten
Eingangs/Ausgangscharakteristik des Laseroszillators ausgibt.
Die gespeicherte Eingangs/Ausgangscharakteristik ist in
Fig. 3b dargestellt und kann entweder auf der Beziehung
zwischen der Laserausgangsleistung Wr und dem Entladungsstrom
1d oder auf der Beziehung zwischen Wr und der
Entladungsleistung 1d beruhen. In Reaktion auf das Signal 10b
gibt die Regelschaltung 5 ein Ausgangssignal an das
Energieversorgungsgerät 8 als einen Strombefehlswert 7 (oder
einen Leistungsbefehlswert) aus. Das Energieversorgungsgerät
8 liefert Energie an die Elektroden 1a und 1b und koppelt
gleichzeitig den Entladungsstrom 1d über den Stromdetektor 8a
zurück, und führt eine solche Regelung aus, daß der
Entladungsstrom 1d (oder die Entladungsleistung Wd) gleich
dem Strombefehlswert 7 (oder dem Leistungsbefehlswert) ist.
Unter Bezugnahme auf Fig. 5 wird nachstehend eine weitere
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben, wobei
mit der Bezugsziffer 11 eine NC-Steuervorrichtung zum Steuern
bzw. Regeln eines gesamten Laserschneidsystems bezeichnet ist
(Oszillator, Kühlung, Antriebstisch, Schneidkopf usw.).
Fig. 6 zeigt die Einzelheiten eines Teils, welches in Fig. 5
von einer gestrichelten Linie umschlossen ist. In Fig. 6 ist
mit 5f eine Zwischenspeicherschaltung bezeichnet, welche das
Ausgangssignal der UND-Schaltung 5e empfängt, und mit 5m ist
ein Ausgangssignal der Zwischenspeicherschaltung 5f
bezeichnet, welches an die NC-Steuervorrichtung 11
angeschlossen ist. Die Bezugsziffer 6 bezeichnet einen von
der NC-Steuervorrichtung 11 an die Regelschaltung 5
ausgegebenen Laserausgangsleistungs-Befehlswert, und 5h
bezeichnet einen EIN/AUS-Strahlschalter, der von der NC-
Steuervorrichtung 11 an die Regelschaltung 5 ausgegeben wird.
Mit 11a ist ein Anzeigeabschnitt oder Anzeigegerät
(beispielsweise eine Kathodenstrahlröhre) bezeichnet, welches
auf der NC-Steuervorrichtung 11 vorgesehen ist.
Auf der Grundlage der Fig. 5 und 6 wird nachstehend der
Betriebsablauf gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Wie im Betrieb der ersten Ausführungsform wird, wenn der
Schalter 5h "geschlossen" ist, sich also in dem Zustand
"Strahl EIN" befindet, Leistung nicht unterhalb des
"Schwellenwertes" für die Laseroszillation von dem
Energieversorgungsgerät 8, wie voranstehend beschrieben, an
den Laseroszillator 1 ausgegeben, wodurch die
Laseroszillation hervorgerufen und das Laserausgangssignal 3
zur Verfügung gestellt wird. Zu diesem Zeitpunkt sind die
Ausgangsleitungen des. Detektors 4b durch den Betrieb des
ersten Signalselektors 9a an den ersten Verstärker 5a
angeschlossen, wodurch die Regelschaltung 5 an den zweiten
Signalselektor 5g das Signal ausgibt, welches vom
Fehlerverstärker 5i Verstärkt wurde, nach einem Vergleich
zwischen dem Wert des Laserausgangsleistungs-Befehlswertes 6
entsprechend der gewünschten Laserausgangsleistung und dem
Wert des Ausgangssignals des ersten Verstärkers 5a
entsprechend der Intensität des bereitgestellten
Laserausgangssignals 3. Da das Ausgangssignal der
Zwischenspeicherschaltung 5f den Wert "0" hat, hat zu diesem
Zeitpunkt der zweite Signalselektor 5g so gearbeitet, daß er
die Ausgangsleitung des Fehlerverstärkers 5i mit dem
Energieversorgungsgerät 8 als Leistungsbefehlswert 7
(Entladungsstrombefehlswert) verbunden hat. In dem Zustand
"Strahl EIN" wird nämlich eine Laserausgangsleistungs-
Konstantregelung dadurch durchgeführt, daß die
Eingangsleistung (der Entladungsstrom) des Laseroszillators
erhöht bzw. verringert wird, so daß das erfaßte und
rückgekoppelte Laserausgangssignal 3 gleich dem
Laserausgangsleistungs-Befehlswert 6 ist. Da das
Ausgangssignal 5m der Zwischenspeicherschaltung 5f den Wert
"0" hat, also "der Detektor normal arbeitet", stellt zu
diesem Zeitpunkt das auf der NC-Steuervorrichtung 11
angebrachte Anzeigegerät keine Anzeige bezüglich des
Detektors zur Verfügung.
Nachstehend wird der Betriebsablauf in dem Zustand "Strahl
AUS" beschrieben. In dem Zustand "Strahl AUS" wird eine
Leistung unterhalb des "Schwellenwertes" für die
Laseroszillation von dem Energieversorgungsgerät 8, wie
voranstehend beschrieben, dem Laseroszillator 1 zugeführt, so
daß keine Laseroszillation auftritt, und das
Laserausgangssignal 3 nicht zur Verfügung gestellt wird. Zu
diesem Zeitpunkt sind durch den Betrieb des ersten
Signalselektors 9a die Ausgangsleitungen des Detektors 4b an
die Brückenschaltung angeschlossen, und die zwischen den
Punkten 9f und 9g der Brückenschaltung erzeugte Spannung
erfährt eine Operation durch die Operatorschaltung 5b, um den
Widerstandswert des Detektors 4b zu ermitteln. Der Komparator
5c vergleicht das Ausgangssignal der Operatorschaltung 5b,
also den Spannungswert entsprechend dem Widerstandswert des
Detektors 4b, mit dem Wert des Bezugsspannungssignals 5d,
welcher als Indikator für die Verschlechterung der
Eigenschaften des Detektors 4b dient. Ist der
Ausgangssignalwert der Operatorschaltung 5b größer oder
gleich dem Bezugsspannungssignalwert 5d, so gibt der
Komparator 5c ein Signal "1" aus. Ist im Gegensatz hierzu der
Ausgangssignalwert der Operatorschaltung 5b kleiner als der
Bezugsspannungssignalwert 5d, so gibt der Komparator 5c ein
Signal "0" aus.
Wenn nunmehr der Ausgangssignalwert der Operatorschaltung 5b
kleiner als der Bezugsspannungssignalwert 5d ist, so bleibt
der Ausgang der Zwischenspeicherschaltung 5f auf dem Wert
"0". Tritt daher daraufhin der Zustand "Strahl EIN" auf, so
wird ein solcher Betrieb durchgeführt, daß, wie voranstehend
beschrieben, eine Laserausgangsleistung-Konstantregelung
erfolgt.
Ist im Gegensatz hierzu der Ausgangssignalwert der
Operatorschaltung 5b größer oder gleich dem
Bezugsspannungssignalwert 5d, so liegt am Ausgang des
Komparators 5c der Wert "1" an, und auch am Ausgang der.
Pufferschaltung 51 liegt der Wert "1" an. Daher weist der
Ausgang der UND-Schaltung 5e den Wert "1" auf, und das
Ausgangssignal der Zwischenspeicherschaltung 4f ändert sich
auf den Wert "1" und wird zwischengespeichert. Da das
Ausgangssignal 5m der Zwischenspeicherschaltung 5f den Wert
"1" aufweist, also "der Detektor fehlerhaft ist", zeigt zu
diesem Zeitpunkt das auf der NC-Steuervorrichtung 1
angebrachte Anzeigegerät den "Änderungszeitpunkt des
Detektors" an. Wenn daraufhin der Zustand "Strahl EIN"
auftritt, arbeitet daher der zweite Signalselektor 5g so, daß
er die Ausgangsleitung 10b der Speichereinrichtung 10 an das
Energieversorgungsgerät 8 als den Leistungsbefehlswert 7
(Entladungsstrombefehlswert) anschließt. In dem Zustand
"Strahl EIN" wird daher der Leistungsbefehlswert 7
(Strombefehlswert) entsprechend dem gewünschten
Laserausgangsleistungs-Befehlswert 6 ausgegeben, auf der
Grundlage der Eingangs/Ausgangscharakteristik (welche die
Beziehung zwischen der Laserausgangsleistung Wr und dem
Entladungsstrom 1d repräsentiert) des Laseroszillators 1,
welche vorher in der Speichereinrichtung 10 gespeichert
wurde, wodurch eine Konstantleistungsregelung durchgeführt
wird. Sobald sich das Ausgangssignal der
Zwischenspeicherschaltung 5f auf den Wert "1" geändert hat,
bleibt es auf diesem Wert, bis die Schaltung zurückgesetzt
wird, wodurch die Konstantleistungsregelung auch in dem
darauffolgenden Zustand "Strahl EIN" durchgeführt wird.
Entsprechend zeigt das auf der NC-Steuervorrichtung 11
angebrachte Anzeigegerät weiterhin den "Änderungszeitpunkt
des Detektors" an.
Wenn bei der Ausgangsleistungs-Regelvorrichtung für den
Laseroszillator gemäß der vorliegenden Erfindung der
Widerstandswert des Detektors, der durch die Meßeinrichtung
gemessen wird, einen vorbestimmten Wert überschritten hat,
schaltet die Regelschaltung automatisch von
Laserausgangsleistungs-Konstantregelung auf
Konstantleistungsregelung um. Wenn sich daher die
Eigenschaften des Detektors plötzlich ändern, sein
Detektorausgangswert den Wert "0" annimmt, und die
Laserausgangsleistungs-Konstantregelung während des
Schneidens eines Werkstückes durch den Laseroszillator außer
Betrieb gesetzt wird, verhindert daher die Erfindung, daß
sämtliche Werkstücke defekt werden.
Bei der Ausgangsleistungsregelvorrichtung für den
Laseroszillator gemäß der zweiten Ausführungsfarm ist die
Regelschaltung an die NC-Steuervorrichtung zum Steuern des
gesamten Laserschneidsystems angeschlossen, und wenn der
Widerstandswert des Detektors, der durch die Meßeinrichtung
gemessen wird, einen vorbestimmten Wert überschritten hat,
schaltet die Regelschaltung automatisch die
Laserausgangsleistungs-Konstantregelung auf die
Konstantleistungsregelung um, auf der Grundlage der
Eingangs/Ausgangscharakteristik des Laseroszillators, die in
der Speichereinrichtung gespeichert ist, und gibt weiterhin
ein Alarmsignal an die NC-Steuervorrichtung aus, wodurch eine
Anzeige auf dem Anzeigegerät der NC-Steuervorrichtung zur
Verfügung gestellt wird. Wie bei der ersten Ausführungsform
verhindert daher auch die zweite Ausführungsform, daß
sämtliche Werkstücke Defekte aufweisen, und macht darüber
hinaus deutlich, zu welchem Zeitpunkt sich die Eigenschaften
des Detektors geändert haben, was den Benutzern der
Laserschneidvorrichtung die Wartung erleichtert.
Claims (8)
1. Ausgangsleistungs-Regelvorrichtung für einen
Laseroszillator (1), mit:
- - einem Energieversorgungsgerät (8) zur Anregung des laseraktiven Mediums (1d);
- - einer an das Energieversorgungsgerät (8) angeschlossenen Regelschaltung (5) zur Ausgabe eines Leistungsbefehlswerts (7) an das Energieversorgungsgerät (8), entsprechend einem externen Laserausgangsleistungs-Befehlswert (6), welcher eine gewünschte Laserausgangsleistung vorgibt; und
- - einem Detektor (4) zum Erfassen der Leistung der Laserstrahlung (3a) und zur Ausgabe eines entsprechenden Detektorausgangssignals an die Regelschaltung (5);
- - eine Speichereinrichtung (10), die an die Regelschaltung (5) angeschlossen ist und in der die Eingangs/Ausgangscharakteristik des Laseroszillators (1) gespeichert ist;
- - eine an den Detektor (4) angeschlossene Meßeinrichtung (9) zur Messung des Widerstandswertes (r) des Detektors (4) in einem Zustand des Laseroszillators (1), in welchem dieser keine Laserstrahlung abgibt, und zur Ausgabe eines entsprechenden Meßsignals an die Regelschaltung (5);
- - wobei die Regelschaltung (5) so ausgebildet ist, dass sie in Reaktion auf den Laserausgangsleistungs-Befehlswert (6) und auf das Detektorausgangssignal eine Laserausgangsleistungs- Konstantregelung durchführt und automatisch von der Laserausgangsleistungs-Konstantregelung auf eine Steuerung der Anregungsleistung umschaltet, wenn der Widerstandswert (r) des Detektors (4), der durch die Meßeinrichtung (9) gemessen wird, einen vorbestimmten Wert überschritten hat, wobei die Leistung der Laserstrahlung (3, 3a) auf der Grundlage der Eingangs/Ausgangscharakteristik des Laseroszillators (1), die in der Speichereinrichtung (10) gespeichert ist, einstellbar ist.
2. Ausgangsleistungs-Regelvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das
Energieversorgungsgerät (8) so ausgebildet ist, dass es
dem Laseroszillator (1), wenn dieser keine
Laserstrahlung (3, 3a) ausgibt, Anregungsleistung
unterhalb des Schwellenwertes für die Laseroszillation
zuführt.
3. Ausgangsleistungs-Regelvorrichtung nach Anspruch 1 oder
2,
dadurch gekennzeichnet, dass ein
Anzeigegerät (11a) zur Anzeige der Änderung des
Widerstandswertes (r) des Detektors (4) vorgesehen ist.
4. Ausgangsleistungs-Regelvorrichtung nach Anspruch 3
dadurch gekennzeichnet, dass der
Änderungszeitpunkt des Widerstandswertes (r) des
Detektors (4) anzeigbar ist.
5. Verfahren zur Regelung der Ausgangsleistung der von
einem Laseroszillator (1) abgegebenen Laserstrahlung (3,
3a), deren Leistung von einem Detektor (4) überwacht
wird, der ein Detektorausgangssignal abgibt, mit
folgenden Schritten:
- a) Speichern der Eingangs/Ausgangscharakteristik des Laseroszillators (1);
- b) Regeln des Laseroszillators (1) auf konstante Ausgangsleistung der Laserstrahlung (3, 3a) auf der Grundlage des Detektorausgangssignals;
- c) Messen des Widerstandswertes (r) des Detektors (4) in einem Zustand des Laseroszillators (1), in welchem dieser keine Laserstrahlung (3, 3a) abgibt; und
- d) wenn die Messung des Widerstandswerts (r) des Detektors (4) ergibt, dass der Widerstandswert einen vorbestimmten Wert überschritten hat, automatisches Umschalten von der Ausgangsleistungs- Konstantregelung auf eine Steuerung der Ausgangsleistung auf der Grundlage der gespeicherten Eingangs/Ausgangscharakteristik.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der
Änderungszeitpunkt des Widerstandwertes (r) des
Detektors (4) festgestellt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass der
Änderungszeitpunkt auf einem Anzeigegerät (11a)
angezeigt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass dem
Laseroszillator (1) in dessen Zustand, in welchem keine
Laserstrahlung (3, 3a) abgegeben wird, Anregungsleistung
unterhalb des Schwellenwerts für die Laseroszillation
zugeführt wird.
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