DE4443571A1 - Rotorvorrichtung - Google Patents
RotorvorrichtungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
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- B02C18/06—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
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- B02C18/18—Knives; Mountings thereof
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rotorvorrichtung zur Bearbeitung von
Holz, Kunststoff, Gummi, Textil, Pappe, Papier, Metall oder dergleichen
sowie aus diesen Materialien, auch in verschiedenen Zusammenset
zungen, bestehenden Gegenständen.
Diese Rotorvorrichtungen werden dazu verwendet um Materialien
oder Gegenstände zu zerkleinern, um sie aufzulockern, aufzureißen
oder in anderer Weise für eine Weiterverarbeitung aufzubearbei
ten. Ein wesentlicher Anwendungsbereich ist das Recycling zur
Rückgewinnung verwertbarer Ausgangsmaterialien und Überführung
nicht mehr verwertbarer Rückstände in eine deponiefähige Form.
Die Rotorvorrichtung besteht hauptsächlich aus einem Rotorgrund
körper, der insbesondere von zylindrischer Form ist und an dessen
Mantelfläche die Bearbeitungswerkzeuge befestigt sind. Diese
Bearbeiten die Materialien oder Gegenstände entweder allein oder
im Zusammenwirken mit stationären Gegenwerkzeugen.
Die Werkzeuge sind mit dem Rotorgrundkörper fest verbunden, vor
zugsweise durch eine Schweißverbindung. Bei einer verschleißbe
dingt notwendigen Erneuerung der Werkzeuge entsteht ein großer
Aufwand und die Rotorvorrichtung fällt für den Reparaturzeitraum
aus. Wenn bei Wechsel des zu bearbeitenden Materials auch eine
Anpassung der Bearbeitungsbedingungen durch den Einsatz anderer
Werkzeuge geraten scheint, muß der ganze Rotorgrundkörper mit den
mit ihm fest verbundenen Werkzeugen ausgewechselt werden. Daraus
resultiert die unbefriedigende Alternative entweder eine Vielzahl
von Rotorgrundkörpern mit den jeweiligen Bearbeitungsbedingungen
angepaßten Werkzeugen bereitzuhalten oder mit einem oder mit
wenigen Elementen den jeweiligen optimalen Bearbeitungsbedingun
gen nicht oder nicht im möglichen Maße entsprechen zu können.
Aus der DE-OS 42 00 796 ist eine Holzzerkleinerungsvorrichtung
bekannt, bei der jedes Messerelement an einem mit der Oberfläche
der Rotorvorrichtung fest verbundenen Messerträgerelement lösbar
mittels einer Befestigungsschraube befestigt ist.
Um die Vielzahl der einzelnen Messerelemente auszuwechseln und
den jeweiligen Bearbeitungsbedingungen anzupassen, ist ein großer
Aufwand erforderlich. Die Messerträgerelemente unterliegen einem
hohen Verschleiß während der Arbeit der Holzzerkleinerungsvor
richtung. Ihre verschleißbedingt notwendige Erneuerung ist zeit- und
kostenaufwendig. Abgesehen vom Ersatz verschleißbedingt abge
rundeter Kanten der Messerelemente, lassen sich die Bearbeitungs
eigenschaften der Holzzerkleinerungsvorrichtung nur unzulänglich
den Anforderungen anpassen.
Das Problem, das der Rotorvorrichtung zur Bearbeitung, insbesondere
zum Schneiden, von Holz, Kunststoff, Gummi, Textil, Metall oder der
gleichen sowie aus diesen Materialien, auch in verschiedener
Zusammensetzung, bestehenden Gegenständen zugrunde liegt besteht
darin, in einfacher Weise und mit geringem Aufwand den jeweiligen
Bearbeitungsanforderungen entsprechende Werkzeuge an dem Rotor
grundkörper zu befestigen, die selbst die Bearbeitungsbedingungen
verbessern und außerdem einem geringen Verschleiß und allen damit
im Zusammenhang stehenden Nachteilen unterliegen.
Das genannte Problem wird durch die in Anspruch 1 angegebene
erfindungsgemäße Rotorvorrichtung gelöst.
Die auf den Werkzeugleisten befestigten Werkzeuge lassen sich
einfach und schnell zusammen mit diesen auswechseln. Dadurch ist
eine optimale Anpassung der Werkzeugformen und -winkelstellungen
an die Bearbeitungsbedingungen der jeweiligen Materialien und
Gegenstände möglich. Die Nuten in dem Rotorgrundkörper sind ein
fach herstellbar.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden durch
die Spanleisten vor den Werkzeugen veränderbare Freiräume gebil
det, die die Bearbeitungsbedingungen beeinflussen und an die zu
verarbeitenden Materialien und Gegenstände anpassen lassen.
Indem die Werkzeuge teilweise von den Spanleisten überdeckt
werden, erhalten sie eine zusätzliche Sicherung.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist ferner darin zu
sehen, daß die Befestigungsschrauben der Werkzeuge verschleißge
schützt abgedeckt und damit stets leicht auswechselbar angeordnet
sind.
Schließlich besteht eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung
auch darin, daß mit einer Winkelstellung der Vorderfläche der
Werkzeuge die Bearbeitungsbedingungen den Erfordernissen angepaßt
werden können.
Nachfolgend soll die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert werden.
In der zugehörigen Zeichnung stellen dar:
Fig. 1: Querschnitt eines Rotorgrundkörpers mit Werkzeug,
teilweise gebrochen,
Fig. 2: Draufsicht gemäß Fig. 1.
Die in Fig. 1 ausschnittsweise dargestellte Rotorvorrichtung wird
zur Bearbeitung, insbesondere zum Schneiden, von
Holz, Kunststoff, Gummi, Textil, Pappe, Papier, Metall oder dergleichen
sowie aus diesen unterschiedlichen Materialien bestehenden Gegen
ständen, insbesondere im Recycling, verwendet. Sie arbeitet mit
nicht gezeigten Gegenmessern zusammen. Am Umfang des zylindrisch
ausgebildeten Rotorgrundkörpers 1 sind, gegebenenfalls sich über
die ganze Breite des Rotorgrundkörpers 1 erstreckende, nach außen
hin offene Nuten 4 angeordnet. Diese sind leicht herstellbar. Sie
besitzen Anlageflächen 9; 10 für die Werkzeugleisten 3 und eine
Anlagefläche 11 für die Spanleisten 6. Durch die Spannschrauben 7
werden die Spanleisten 6 innerhalb der Nut 4 gegen den Rotor
grundkörper 1 und die Werkzeugleisten 3 verspannt. Dabei pressen
die Spanleiste 6 über ihre keilförmige Anpreßfläche 13 und die
entsprechende keilförmige Anpreßfläche 12 der Werkzeugleiste 3
letztere an die Anlageflächen 9; 10 des Rotorgrundkörpers 1. Die
Werkzeugleisten 3 besitzen an ihrer Vorderseite Anlageflächen 14
für die Werkzeuge 2. Letztere werden von der Rückseite der Werk
zeugleisten 3 mit Hilfe von Befestigungsschrauben 8 befestigt. Da
die Köpfe der Befestigungsschrauben 8 sich innerhalb der Nuten 4
befinden und von dem Rotorgrundkörper 1 abgedeckt werden, unter
liegen sie keinerlei Verschleiß während der Arbeit der Rotorvor
richtung. Dementsprechend leicht lassen sich die Werkzeuge 2
auswechseln, beispielsweise wenn eine andere Werkzeugform den zu
bearbeitenden Materialien besser entspricht. An der Vorderseite
der Werkzeuge 2 werden diese teilweise von den Spanleisten 6
überdeckt und sichern dadurch zusätzlich deren Sitz. Die gebilde
ten Freiräume 5 direkt vor den Werkzeugen 2, in Umlaufrichtung
des Rotorgrundkörpers 1 gesehen, beeinflussen die Bearbeitungsbe
dingungen und können dementsprechend gestaltet werden. Von erheb
licher Bedeutung für die Beeinflussung der Bearbeitungsbedingun
gen ist weiterhin die Winkelstellung der Werkzeuge 2. Sie kann
beeinflußt werden durch entsprechende Gestaltung der Anlageflä
chen 14 der austauschbaren Werkzeugleisten 3. In der Zeichnung
nicht dargestellt ist eine weitere Möglichkeit der Erzielung der
Winkelstellung, nämlich wenn der Querschnitt der Werkzeuge 2
trapezförmig gestaltet ist. Dann kann trotz gleichbleibender
Winkelstellung der Anlageflächen 14, das heißt bei unveränderten
Werkzeugleisten 3, durch den Einsatz entsprechend geformter Werk
zeuge 2 der gewünschte Effekt gleichfalls erzielt werden.
Bezugszeichenliste
1 Rotorgrundkörper
2 Werkzeug
3 Werkzeugleiste
4 Nut
5 Freiraum
6 Spanleiste
7 Spannschraube
8 Befestigungsschraube
9 Anlagefläche
10 Anlagefläche
11 Anlagefläche
12 Anpreßfläche
13 Anpreßfläche
14 Anlagefläche
2 Werkzeug
3 Werkzeugleiste
4 Nut
5 Freiraum
6 Spanleiste
7 Spannschraube
8 Befestigungsschraube
9 Anlagefläche
10 Anlagefläche
11 Anlagefläche
12 Anpreßfläche
13 Anpreßfläche
14 Anlagefläche
Claims (6)
1. Rotorvorrichtung zur Bearbeitung, insbesondere zum Schneiden, von
Holz, Kunststoff, Gummi, Textil, Metall oder dergleichen sowie aus
diesen Materialien, auch in verschiedener Zusammensetzung, beste
henden Gegenständen, umfassend einen vorzugsweise zylinderförmigen
Rotorgrundkörper mit an dessen Umfang angeordneten Werkzeugen,
dadurch gekennzeichnet, daß
am Umfang des Rotorgrundkörpers (1) sich in axialer Richtung nach
außen hin offene Nuten (4) erstrecken, die Anlageflächen (9; 10)
für Werkzeugleisten (3) mit darauf befestigten Werkzeugen (2) und
eine Anlagefläche (11) für Spanleisten (6) haben und die Spanlei
sten (6) keilförmige, an entsprechenden Anpreßflächen (12) der
Werkzeugleisten (3) anliegende, Anpreßflächen (13) sowie mit dem
Rotorgrundkörper (1) verbindend Spannschrauben (7) besitzen.
2. Rotorvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Spanleisten (6) und die Werkzeugleisten (3) an der Vordersei
te der Werkzeuge (2) innerhalb der Nuten (4) Freiräume (5) bil
den.
3. Rotorvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Spanleisten (6) die Werkzeuge (2) an deren Vorderseite teil
weise überdecken.
4. Rotorvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Werkzeugleisten (3) vorderseitig Werkzeuganlageflächen (14)
für die Werkzeuge (2) und rückseitig, von den Anlageflächen (9)
der Nuten (4) abgedeckte Befestigungsschrauben (8) für die
Werkzeuge (2) besitzen.
5. Rotorvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ebene der Anlagefläche (14) des Werkzeuges (2) zu der radial
en Ebene durch die Rotationsachse des Rotorgrundkörpers (1) und
den Schnittpunkt der Mittelnormalen des Werkzeuges (2) mit der
Anlagefläche (14) eine Winkelstellung einnimmt, die von 0° ab
weicht.
6. Rotorvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Werkzeuge (2) trapezförmigen Querschnitt mit einer Winkelstel
lung ihrer Vorderfläche zu ihrer Rückfläche ungleich 0° besitzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944443571 DE4443571A1 (de) | 1994-12-07 | 1994-12-07 | Rotorvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944443571 DE4443571A1 (de) | 1994-12-07 | 1994-12-07 | Rotorvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4443571A1 true DE4443571A1 (de) | 1996-06-13 |
Family
ID=6535170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944443571 Withdrawn DE4443571A1 (de) | 1994-12-07 | 1994-12-07 | Rotorvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4443571A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102029212A (zh) * | 2009-10-01 | 2011-04-27 | 株式会社近畿 | 破碎机用旋转刀刃的安装结构以及单轴破碎机 |
| CN103495478A (zh) * | 2013-09-22 | 2014-01-08 | 芜湖万向新元环保科技有限公司 | 一种碎胶机转子系统 |
| CN106000584A (zh) * | 2016-06-28 | 2016-10-12 | 广东隽诺环保科技股份有限公司 | 夹装式动刀安装结构和刀辊 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2827391C2 (de) * | 1978-06-22 | 1984-09-13 | Alpine Ag, 8900 Augsburg | Rotor für eine Zerkleinerungsvorrichtung |
| US5044570A (en) * | 1990-05-09 | 1991-09-03 | Montgomery Industries International Inc. | Shaver rotor assembly |
| DE4200796A1 (de) * | 1992-01-15 | 1993-05-27 | Dieter Knauss | Holzzerkleinerungsvorrichtung und messerelement fuer eine holzzerkleinerungsvorrichtung |
-
1994
- 1994-12-07 DE DE19944443571 patent/DE4443571A1/de not_active Withdrawn
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| CN103495478B (zh) * | 2013-09-22 | 2015-11-04 | 芜湖万向新元环保科技有限公司 | 一种碎胶机转子系统 |
| CN106000584A (zh) * | 2016-06-28 | 2016-10-12 | 广东隽诺环保科技股份有限公司 | 夹装式动刀安装结构和刀辊 |
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Legal Events
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