DE4440967A1 - Eine zwischen einem Flügelrad und einem Pumpengehäuse angeordnete Gleitringdichtung für Pumpen, vorzugsweise für Pumpen bei Haushaltsgeräten - Google Patents
Eine zwischen einem Flügelrad und einem Pumpengehäuse angeordnete Gleitringdichtung für Pumpen, vorzugsweise für Pumpen bei HaushaltsgerätenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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- F04D29/126—Shaft sealings using sealing-rings especially adapted for liquid pumps
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gleitringdichtung nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei Dichtungen dieser Art sitzt der Gleitring in einer
Aufnahme im Pumpengehäuse und der Gegenring in einer
Aufnahme im Flügelrad. Die Aufnahmen im Pumpengehäuse
bzw. im Flügelrad müssen sehr genau gearbeitet sein, da
mit der Gleit- und der Gegenring in genauer Lage einge
preßt werden können. Der Gegenring muß genau eingebaut
werden, damit seine Dichtfläche senkrecht zur Achse der
Pumpenwelle liegt. Darum müssen die Aufnahmen sehr genau
gefertigt werden. Außerdem besteht die Gefahr, daß der
Gleitring und der Gegenring zurückwandern oder sich
schräg stellen, wodurch ihre Dichtfunktion beeinträch
tigt werden kann. Beim Einpreßvorgang sind außerdem
Gleitmittel erforderlich, die die Gleitflächen ver
schmutzen und zu einer Verklebung der Gleitpartner füh
ren können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Glei
tringdichtung dieser Art so auszubilden, daß sie einfach
und schnell montiert und kostengünstig hergestellt wer
den kann.
Diese Aufgabe wird bei einer Gleitringdichtung der gat
tungsbildenden Art erfindungsgemäß mit den kennzeichnen
den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung kann die Gleit
ringdichtung auf einfache Weise am Pumpen- bzw. Flügel
rad vormontiert werden. Für die Dichtung ist dabei kein
gesondertes Gehäuse erforderlich. Zur Herstellung können
Standardbauteile verwendet werden, so daß die Dichtung
preisgünstig hergestellt werden kann. Der Gegenring läßt
sich auf einfache Weise in das Pumpengehäuse einsetzen,
so daß zu seiner Montage ebenfalls kein Einpreßvorgang
erforderlich ist. Dadurch entfallen die beim Einpressen
auftretenden Probleme wie Schrägstellung oder Zurückwan
dern der Dichtungsteile. Auch die Halterungen für den
Gegenring und der Gleitring müssen, da diese nicht ein
gepreßt werden, nicht mit übermäßigen Toleranzen gefer
tigt werden, was die Herstellung weiter vereinfacht.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den wei
teren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den
Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher
beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Dichtung, die in eine
Pumpe zwischen deren Flügelrad und Pumpenge
häuse eingebaut ist, im Axialschnitt,
Fig. 2 die eine Hälfte der Dichtung nach Fig. 1 in
vergrößerter Darstellung und im Axialschnitt.
Die Dichtung ist für Pumpen vorgesehen, die vorzugsweise
in Haushaltsgeräten verwendet werden. Sie ist zwischen
einem Flügelrad 1 und einem Pumpengehäuse 2 zur Abdich
tung dieser Teile gegeneinander angeordnet. Die Dichtung
weist einen Gleitring 3 auf, der Teil einer Gleitring
dichtung 4 ist und auf dem Flügelrad 1 drehfest angeord
net ist. Dem Gleitring ist ein Gegenring 5 zugeordnet,
der unter Zwischenlage einer Verdrehsicherung 6 in einer
Öffnung 7 des Gehäuses 2 sitzt. Der Gleitring 3 dreht
mit dem Flügelrad 1, das auf einer Welle 10 sitzt, ge
genüber dem Gegenring 5.
Die Gleitringdichtung 4 weist einen Balg 8 als Sekundär
dichtung auf, der auf einen axialen, die Welle 10 mit
radialem Abstand umgebenden Ansatz 9 des Flügelrades 1
aufgezogen ist. Der Balg 8 weist eine radial nach innen
sich ersteckende Verformung 8a auf, die im Bereich zwi
schen dem Ansatz 9 und dem Gleitring 3 liegt. Außerdem
stützt sich der Balg 8 mit einem Ende an einer Schulter
11 zwischen dem Flügelrad 11 und dem Ansatz 9 und mit
seinem anderen Ende an einer Schulter 12 des Gleitringes
3 mit radial nach außen ragenden Flanschen 13 und 14 ab.
An diesen Flanschen stützt sich eine Druckfeder 15 der
Gleitringdichtung 4 mit ihren beiden Enden unter Zwi
schenlage jeweils eines Federtellers 16 bzw. 17 ab. Der
Gleitring 3 ist mit dem Balg 8 fest verbunden,
beispielsweise an ihm angeklebt.
Der Gegenring 5 sitzt in der als Ring ausgebildeten Ver
drehsicherung 6, die ihrerseits in der Öffnung 7 des Ge
häuses 2 liegt. Die Verdrehsicherung 6 hat einen napf
förmigen Stützkörper 18 mit einem zylindrischen Mantel
19, der koaxial zur Welle 10 liegt und am freien Ende
einen radial nach außen gerichteten Ringflansch 20 hat.
Der Stützkörper besteht vorzugsweise aus hartem Kunst
stoff, kann aber auch aus Metall bestehen. Die Innensei
te 22 des Mantels 19 und die Außenseite des Ringflan
sches 20 sind mit einer vorzugsweise aus gummielasti
schem Material bestehenden Ummantelung 21 versehen, die
sich bis etwa über die halbe radiale Breite der vom
Gleitring 3 abgewandten Innenseite 22 des Ringflansches
20 erstreckt. Der den Mantel 19 innenseitig umgebende
Ummantelungsabschnitt 23 weist eine über seine axiale
Länge rillenartige Profilierung 24 auf, mit der die Ver
drehsicherung 6 an der zylindrischen Außenseite des Ge
genringes 5 dichtend anliegt. Die Profilrillen 24 sind
vorteilhaft elastisch verformt, so daß eine zuverlässige
Abdichtung gewährleistet ist. Der Gegenring 5 liegt auf
dem Boden 25 des Stützkörpers 18 flächig auf. Der Boden
18 und der Mantel 19 des Stützkörpers 18 sind auf ihrer
vom Gegenring 5 abgewandten Außenseite 26, 26′ mit Ste
gen 21′ versehen, die über den Umfang des Stützkörpers
18 verteilt angeordnet sind. Die Stege 21′ haben im
Axialschnitt L-Form (Fig. 2) und erstrecken sich über
die ganze radiale Breite des Stützkörperbodens 25 und
über die ganze axiale Länge des Mantels 19 des Stützkör
pers 18. Die axial verlaufenden Abschnitte 21′′ der Stege
21′ bilden Nocken, die in zugehörige Nuten in der Be
grenzungswand der Öffnung 7 ragen. Auf diese Weise wird
einwandfrei verhindert, daß sich die Verdrehsicherung 6
gegenüber dem Gehäuse 2 verdrehen kann. Da der Gegenring
5 mit der Verdrehsicherung verdrehfrei im Gehäuse 2 ge
sichert ist, ist auf einfache Weise ein sicherer Halt
gewährleistet. Da der Gleitring 5 über die Verdrehsiche
rung 6 lose in der Gehäusebohrung 7 sitzt, kann er ein
fach und zusammen mit der Verdrehsicherung im Gehäuse
vormontiert werden.
Entsprechend läßt sich auch die Gleitringdichtung 4 auf
dem Flügelradansatz 9 durch einfaches Aufstecken montie
ren.
Die Verdrehsicherung 6 hintergreift den umlaufenden Rand
28 der Gehäuseöffnung 7 mit ihrem radial abstehenden
Schenkel 27. Dieser bildet mit seiner Ummantelung eine
Dichtlippe, mit der die Verdrehsicherung 6 axial dich
tend an einem radial sich ersteckenden Gehäuseteil an
liegt. Die Abdichtung der Gegenringaufnahme gegen den
Pumpengehäuseteil erfolgt damit nicht radial durch Preß
sitz.
Der Gleitring 3 umgibt mit Abstand eine Nabe 29 des Flü
gelrades 1, mit der das Flügelrad drehfest auf der Welle
10 sitzt. Auch der Gegenring 5 umgibt die Flügelradnabe
29 mit Abstand. Der Stützkörper 18 erstreckt sich mit
seinem Boden 25 radial nach innen bis in Höhe der inne
ren Mantelfläche 30 des Gegenringes 5. Die Nabe 29 ragt
axial über den Stützkörper 18 und trägt auf der vom Ge
genring 5 abgewandten Seite des Stützkörpers 18 eine
Scheibe 31, die bei montierter Pumpe mit Abstand vom
Stützkörper liegt.
Die Scheibe 31 liegt, wenn die Einheit aus Flügelrad 1,
Gleitringdichtung 4 und Gegenringaufnahme nicht in die
Pumpe eingebaut ist, unter der Kraft der Feder 15 axial
am Stützkörper 18 an. Die Scheibe 31 verhindert so ein
Auseinanderfallen der Teile Flügelrad, Gleitringdichtung
und Gegenringaufnahme. Da gleichzeitig der Gleitring 3
mit seiner Gleitfläche an der Gegenfläche des Gegenrin
ges unter der Kraft der Druckfeder 15 anliegt, wird ein
Eindringen von funktionsschädigendem Schmutz in den
durch die beiden Gleitflächen gebildeten Dichtspalt so
wie Beschädigungen der beiden Gleitflächen sicher ver
hindert.
Zur Montage der Gleitringdichtung 4 sind keine Einpreß
vorgänge erforderlich, so daß hierfür notwendige Gleit
mittel entfallen können. Dadurch können bei der Herstel
lung dieser Teile auch größere Toleranzen zugelassen
werden. Da der Gegenring 5 mit seiner Verdrehsicherung 6
und der Gleitring 3 in die zugehörigen Teile 2 bzw. 1
lose eingesetzt sind, wird auch ein Zurückwandern dieser
Teile durch einen ungenauen Sitz oder auch ein Schräg
stellen bei der Montage sicher vermieden. Die Gleitring
dichtung gewährleistet somit auf einfache Weise eine ho
he Dichtwirkung.
Claims (14)
1. Eine zwischen einem Flügelrad und einem Pumpengehäu
se angeordnete Gleitringdichtung für Pumpen, vor
zugsweise für Pumpen bei Haushaltsgeräten, mit einem
Gegenring und einem Gleitring sowie einer balgarti
gen Sekundärdichtung, die mit dem Gleitring verbun
den ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitringdichtung
(4) eine auf dem Flügelrad (1) vormontierte Bauein
heit ist.
2. Dichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitringdichtung
(4) auf einem koaxial zur Pumpenwelle liegenden An
satz (9) des Flügelrades (1) gehalten ist.
3. Dichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitringdichtung
(4) mit der Sekundärdichtung (8) auf dem Ansatz (9)
des Flügelrades (1) sitzt.
4. Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenring (5) über
eine Verdrehsicherung (6) in einer Öffnung (7) des
Pumpengehäuses (2) gehalten ist.
5. Dichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehsicherung (6)
mindestens ein, vorzugsweise mehrere Formschlußglie
der (21′′) aufweist, die in Formschlußöffnungen des
Pumpengehäuses (1) ragen.
6. Dichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Formschlußglieder
(21′′) durch radial vorstehende Nocken (21′) der Ver
drehsicherung (6) gebildet sind.
7. Dichtung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Formschlußglieder
(21′′) längs des Umfanges der Verdrehsicherung (6)
mit gleichem Abstand hintereinander angeordnet sind.
8. Dichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Formschlußöffnungen
durch Vertiefungen in der Wand der Öffnung (7) des
Pumpengehäuses (2) gebildet sind.
9. Dichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehsicherung (6)
dichtend in der Gehäuseöffnung (7) angeordnet ist.
10. Dichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehsicherung (6)
mindestens ein Dichtteil (27) aufweist, mit dem sie
dichtend an der Wandung des Pumpengehäuses (2) im
Bereich der Öffnung (7) anliegt.
11. Dichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtteil (27) eine
koaxial zur Achse der Dichtung liegende umlaufende
Dichtlippe ist.
12. Dichtung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtteil (27) an
einer Ummantelung (21) eines Stützkörpers (18) der
Verdrehsicherung (6) vorgesehen ist.
13. Dichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ummantelung (21)
aus gummielastischem Material besteht.
14. Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (4) eine
Nabe (29) des Flügelrades (1) umgibt, die drehfest
auf der Pumpenwelle (10) sitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944440967 DE4440967A1 (de) | 1994-11-17 | 1994-11-17 | Eine zwischen einem Flügelrad und einem Pumpengehäuse angeordnete Gleitringdichtung für Pumpen, vorzugsweise für Pumpen bei Haushaltsgeräten |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19944440967 DE4440967A1 (de) | 1994-11-17 | 1994-11-17 | Eine zwischen einem Flügelrad und einem Pumpengehäuse angeordnete Gleitringdichtung für Pumpen, vorzugsweise für Pumpen bei Haushaltsgeräten |
Publications (1)
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| DE4440967A1 true DE4440967A1 (de) | 1996-05-23 |
Family
ID=6533494
Family Applications (1)
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| DE19944440967 Ceased DE4440967A1 (de) | 1994-11-17 | 1994-11-17 | Eine zwischen einem Flügelrad und einem Pumpengehäuse angeordnete Gleitringdichtung für Pumpen, vorzugsweise für Pumpen bei Haushaltsgeräten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4440967A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8333575B2 (en) | 2005-09-24 | 2012-12-18 | Grundfos Management A/S | Pump assembly |
-
1994
- 1994-11-17 DE DE19944440967 patent/DE4440967A1/de not_active Ceased
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8333575B2 (en) | 2005-09-24 | 2012-12-18 | Grundfos Management A/S | Pump assembly |
| EP1767787B2 (de) † | 2005-09-24 | 2016-10-26 | Grundfos Management A/S | Pumpenaggregat |
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Legal Events
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