DE4440944A1 - Vorrichtung zur Einstellung der Höhenlage und bzw. oder der Winkellage einer dem Siebband einer Anlage zur Papiererzeugung zugeordneten Leiste - Google Patents
Vorrichtung zur Einstellung der Höhenlage und bzw. oder der Winkellage einer dem Siebband einer Anlage zur Papiererzeugung zugeordneten LeisteInfo
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Description
Die gegenständliche Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur
Einstellung der Höhenlage und bzw. oder der Winkellage einer
dem Siebband einer Anlage zur Papiererzeugung zugeordneten
Leiste, welche sich quer zur Bewegungsrichtung des Siebbandes
erstreckt, mit einem Schlitten, welcher längs einer gestell
festen Führungsschiene verschiebbar ist, wodurch die Höhenlage
und bzw. oder die Winkellage der Leiste einstellbar sind.
Es ist bekannt, in einer Anlage zur Papiererzeugung an der
Unterseite des Siebbandes mehrere in der Bewegungsrichtung des
Siebbandes zueinander versetzte Leisten anzuordnen. Der Zweck
dieser Leisten besteht einerseits darin, das aus dem Papierbrei
austretende und das Siebband durchsetzende Wasser abzustreifen.
Andererseits wird durch diese Leisten an deren in Bewegungs
richtung des Siebbandes vorderen Enden ein Luftstau bewirkt,
durch welchen die Fasern des Papierbreis verwirbelt werden, wo
durch die Struktur des Papieres verändert bzw. die Qualität der
erzeugten Papiere verbessert wird.
Es ist weiters bekannt, Siebbänder doppellagig auszubilden, wo
bei sich der Papierbrei zwischen den beiden Siebbändern befin
det, und sowohl der Unterseite als auch der Oberseite der
beiden Siebbänder derartige Leisten zuzuordnen. Zur Erzielung
der angestrebten technischen Wirkungen müssen dabei die Höhen
lagen der Leisten genau einstellbar sein. Hierbei kann es auch
vorteilhaft sein, wenn das mindestens eine Siebband durch die
an dieses anliegenden Leisten in einer geringfügig gewellten
Bahn geführt wird.
Es ist weiters bekannt, die Leisten gegenüber dem mindestens
einen Siebband in Winkellagen anzuordnen. Dabei liegen die in
Bewegungsrichtung des Siebbandes ersten Leisten an das Siebband
flächig an. Demgegenüber sind die in Bewegungsrichtung des
Siebbandes vorgesehenen weiteren Leisten so angeordnet, daß
diese mit dem Siebband einen spitzen Winkel in der Größe bis zu
5° einschließen. Durch die sich zwischen dein Siebband und den
Leisten ausbildenden keilförmigen Spalte wird auf den auf dem
Siebband bzw. zwischen zwei Siebbändern befindlichen Papierbrei
ein Unterdruck ausgeübt, durch welchen in diesem enthaltenes
Wasser abgesaugt wird. Für die Absaugung des Wassers sind zudem
Vakuumkästen vorgesehen.
Unter Berücksichtigung dessen, daß die technischen Gegebenhei
ten von der Art der Papiere, welche hergestellt werden, abhän
gen, besteht dabei das Erfordernis, die Höhenlagen und die
Winkellagen der Leisten in einfacher Weise genau einstellen und
zudem leicht ändern zu können.
Eine Vorrichtung, mittels welcher die Winkellage der Leisten
jederzeit einstellbar ist, ist aus der EP-A2 539 027 bekannt.
Diese bekannte Vorrichtung weist eine gestellfeste Führungs
schiene auf, welche sich quer zur Bewegungsrichtung des Sieb
bandes erstreckt und längs welcher ein Schlitten verschiebbar
ist. Der Schlitten bildet dabei den Träger für eine an seiner
Oberseite angeordnete Abstreifleiste. Um die Winkellage dieser
Leiste verstellen zu können, ist die Führungsschiene in ihrer
Längsrichtung mit mehreren längsverlaufenden Nuten ausgebildet,
in welche vom Schlitten bzw. vom Träger für die Leiste ab
ragende Bolzen einragen. Da diese Führungsnuten zur Bewegungs
richtung des Schlittens geneigt verlaufen und da die auf unter
schiedlichen Seiten vorgesehenen Nuten unterschiedlich geneigt
sind, wird durch eine Verschiebung des Schlittens gegenüber der
Führungsschiene dessen Winkellage geändert, wodurch auch die
Winkellage der dem Siebband gegenüber liegenden Oberseite der
Leiste verändert wird.
Diese bekannte Vorrichtung ist jedoch insofern nachteilig, als
die Länge der Leiste der Breite des Siebbandes zuzüglich der
Länge der Führungsnuten entsprechen muß. Unter Berücksichtigung
dessen, daß derartige Leisten aus einem hochwertigen kerami
schen Material gefertigt sind, bedingt dies einen hohen Kosten
aufwand. Zudem besteht bei der bekannten Vorrichtung der Nach
teil, daß es Schwierigkeiten bedingt, die einzelnen Bauteile
gegenüber dem Eintritt des abgestreiften Wassers zu schützen.
Hierfür sind zwar Dichtungsleisten vorgesehen, jedoch sind
diese nur unvollständig wirksam.
Aus der DE 40 19 921 A1 ist weiters eine Vorrichtung bekannt,
welche mit einer dem Siebband zugeordneten Leiste ausgebildet
ist, die auf ihrer einen Seite verschwenkbar gelagert ist und
welcher auf der anderen Seite eine quer zum Siebband
verschiebbare Keilleiste zugeordnet ist. Durch Verschiebung der
Keilleiste kann die Winkellage der Leiste gegenüber dem
Siebband verstellt werden, ohne daß hierdurch die Leiste selbst
verschoben wird.
Diese bekannte Vorrichtung entspricht jedoch deshalb nicht den
Erfordernissen, da die Leiste nur in ihrer Winkellage verstellt
werden kann, wogegen deren Verstellung in der Höhenlage nicht
möglich ist.
Der gegenständlichen Erfindung liegt demnach die Aufgabe zu
grunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mittels welcher die
Leiste in Abhängigkeit von der Ausbildung des Schlittens und
eines diesem zugeordneten Trägers für die Leiste sowohl in
ihrer Winkellage als auch in ihrer Höhenlage gegenüber dem
Siebband verstellt werden kann. Dies wird erfindungsgemäß da
durch erzielt, daß der Schlitten zwischen der Führungsschiene
und einem unverschiebbaren Träger für die Leiste angeordnet ist
und daß der Träger für die Leiste an seinen beiden Seiten
flächen mit Nuten ausgebildet ist, in welche im Schlitten ange
ordnete Führungselemente, insbesondere Kugeln, einragen, wobei
die Nuten zur Bewegungsrichtung des Schlittens in Winkeln
zwischen 0,5° und 5° geneigt verlaufen bzw. daß im Schlitten
entsprechend geneigt verlaufende Nuten vorgesehen sind, in
welche im Träger vorgesehene Führungselemente, insbesondere
Kugeln, einragen, wodurch der Träger in seiner Höhenlage und
bzw. oder in seiner Winkellage einstellbar ist.
Da hierdurch die Leiste gegenüber dem Siebband nicht verschoben
zu werden braucht, reicht es hin, daß ihre Länge der Breite des
Siebbandes gleich ist, wodurch der Materialaufwand und der Her
stellungsaufwand minimiert werden. Zudem können diejenigen Bau
teile, welche zur Einstellung der Höhenlage bzw. der Winkellage
der Leiste dienen, mit einer Abdeckung versehen werden, wodurch
ein wirksamer Schutz gegen den Eintritt von Wasser erzielbar
ist.
Vorzugsweise ist der Schlitten in der Führungsschiene mittels
Kugeln oder Walzen gelagert. Hierfür kann der Schlitten in
seinen Seitenwänden mit längsverlaufenden Nuten ausgebildet
sein, in welche in der Führungsschiene gelagerte Kugeln ein
ragen. Dabei können die Kugeln in der Führungsschiene mittels
Kugelspannschrauben gehalten sein.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist der Schlitten in an
sich bekannter Weise mittels einer Stellspindel verschiebbar,
wobei der Stellspindel eine Maßskala zugeordnet ist, von wel
cher die Höhenlage bzw. die Winkellage der Leiste ablesbar ist.
Sofern in an sich bekannter Weise der Neigungswinkel der
jenigen Nut, welche sich auf der der Vorderkante der Leiste zu
gewandten Seite befindet, geringer ist als der Neigungswinkel
derjenigen Nut, welche sich auf der der Vorderkante der Leiste
abliegenden Seiten befindet, wird durch Verstellung des Schlit
tens die Winkellage der Leiste verstellt.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Träger
für die Leiste zweiteilig ausgebildet, wobei sich zwischen den
beiden Teilen, welche miteinander starr verbunden sind, eine
die Führungsschiene, den Schlitten und einen ersten Teil des
Trägers umschließende Hülle aus einem elastischen Material,
z. B. aus Gummi oder aus Kunststoff, befindet. Hierdurch wird
ein vollkommen wirksamer Schutz gegenüber dein Eintritt von
Wasser erzielt.
Vorzugsweise ist die Leiste am Träger lösbar befestigt. Hierfür
kann die Leiste mit einer Nut ausgebildet sein, welche auf
einen im Querschnitt T-förmigen Teil des Trägers aufschiebbar
ist. Weiters ist vorzugsweise der Schlitten mit längsverlaufen
den Ausnehmungen ausgebildet, welche von in der Führungsschiene
verankerten Bolzen durchsetzt sind, wobei die freien Enden der
Bolzen in Ausnehmungen, welche im Träger für die Leiste ange
ordnet sind, einragen. Hierdurch ist der Träger unverschiebbar
gehalten, jedoch kann er gegenüber dem Schlitten sowohl in
seiner Höhenlage als auch in seiner Winkellage verstellt
werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher er
läutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer Leiste,
im Schnitt,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in einer geänderten Win
kellage der Leiste, im Schnitt nach der Linie II-II
der Fig. 3,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Vor
richtung, in gegenüber den Fig. 1 und 2 verkleinertem
Maßstab,
Fig. 4 ein Detail dieser Vorrichtung, in Seitenansicht,
Fig. 4a eine Variante dieses Details und
Fig. 5 und 6 Schnitte nach den Linien V und VI der Fig. 4a.
Wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich ist, besteht eine erfin
dungsgemäße Vorrichtung aus einer gestellfesten Führungsschiene
1, welche im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist, wobei sich
in ihren seitlich nach oben abragenden Schenkeln 11 nach innen
ragende Kugelspannschrauben 12 befinden. In der Führungsschiene
1 ist ein Schlitten 2 geführt, welcher mit einer mittig ver
laufenden Leiste 23 ausgebildet ist, welche zwischen die beiden
Schenkel 11 der Führungsschiene 1 einragt, und welche gleich
falls mit zwei seitlichen, nach oben abragenden Schenkeln 21
ausgebildet ist, in welchen nach innen ragende Kugelspann
schrauben 22 angeordnet sind.
Die mittige Leiste 23 ist an ihren beiden Seitenwänden mit
Nuten 24 ausgebildet, in welche die Kugeln der Kugelspann
schrauben 12 einragen. Hierdurch wird der Schlitten 2 in der
Schiene 1 geführt.
Dem Schlitten 2 ist ein Träger 3 für eine Leiste 4, welche sich
unterhalb des Siebbandes 5 einer Anlage zur Papiererzeugung be
findet, zugeordnet. Der Träger 3 besteht aus einem ersten Teil
31, welcher zwischen die beiden Schenkel 21 des Schlittens 2
einragt. Die beiden Seitenwände dieses ersten Teiles 31 sind
mit mehreren Sätzen von Nuten 34 und 34a ausgebildet, in welche
die Kugeln der Kugelspannschrauben 22 einragen. Weiters besteht
der Träger 3 aus einem zweiten Teil 32, welcher mit dem ersten
Teil 31 mittels Schrauben 33 verbunden ist. Der zweite Teil 32
ist im Querschnitt T-förmig ausgebildet, wodurch auf ihn die
mit einer gegengleichen Nut 44 ausgebildete Leiste 4 aufschieb
bar ist. Die Leiste 4 besteht aus einem ersten Teil 41, welcher
aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt ist, und aus
einem auf diesem mittels formschlüssiger Klammern befestigten
zweiten Teil 42, welcher aus einem hochwertigen keramischen
Material hergestellt ist und welcher die eigentliche, dem Sieb
band 5 zugeordnete Leiste darstellt.
Die Führungsschiene 1, der Schlitten 2 und der erste Teil 31
des Trägers 3 sind von einer Hülle 6 aus elastischem Material
umgeben, welche sich zwischen den beiden Teilen 31 und 32 er
streckt. Zudem sind in der Führungsschiene 1 Bolzen 13 ver
schraubt, welche im Schlitten 2 vorgesehene, sich längser
streckende Ausnehmungen 26 durchsetzen und welche in nach unten
offene, im ersten Teil 31 des Trägers 3 vorgesehenen
schlitzartige Ausnehmungen 36 einragen, welche sich quer zur
Bewegungsrichtung des Schlittens 2 erstrecken.
Die im ersten Teil 31 des Trägers 3 vorgesehenen Nuten 34, 34a
schließen mit der Bewegungsrichtung des Schlittens 2 einen
Winkel von etwa 3° ein.
Wie weiters aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist der Führungsschiene
1 eine Stelleinrichtung 7 zugeordnet, welche aus einer Hand
kurbel 71 und einer in der Führungsschiene 1 verschraubbar ge
lagerten Stellspindel 72 besteht, wobei der Schlitten 2 mit dem
freien Ende der Stellspindel 72 mittels einer Scheibe 73 auf
Mitnahme gekuppelt ist. Zudem ist die Stelleinrichtung 7 mit
einer Maßskala 74 ausgebildet.
Gemäß einer in Fig. 4 dargestellten ersten Ausführungsform
weisen die Nuten 34 und 34a, welche an den beiden Seitenwänden
des ersten Teiles 31 vorgesehen sind, die gleiche Neigung auf.
Soferne der Schlitten 2 mittels der Stelleinrichtung 7
verstellt wird, rollen die Kugeln der Kugelspannschrauben 12 in
den Nuten 24 ab. Zudem rollen die Kugeln der
Kugelspannschrauben 22 in den Nuten 34 und 34a ab. Hierdurch
wird eine Verstellung der Höhenlage des Trägers 3 und damit
auch eine Verstellung der Höhenlage der Leiste 4 gegenüber dem
Siebband 5 bewirkt. Eine Verschiebung des Trägers 3 wird
mittels der in die Ausnehmungen 36 einragenden Bolzen 13
verhindert. Da jedoch die Nuten 34 und 34a gegenüber der
Stellrichtung des Schlittens 2 in einem Winkel von etwa 3°
geneigt sind, erfolgt hierdurch eine Änderung der Höhenlage des
Trägers 3 und mit diesem der Leiste 4. Das Ausmaß der
Verstellung kann auf einer Maßskala abgelesen werden.
Mittels dieser Vorrichtung kann somit in einfacher Weise die
Höhenlage der Leiste 4 genau eingestellt werden.
Wie dies aus den Fig. 4a, 5 und 6 ersichtlich ist, verlaufen
demgegenüber gemäß einer zweiten Ausführungsform die Nuten 34
und 34a gegenüber der Bewegungsrichtung des Schlittens 2 in
unterschiedlichen Winkeln, wobei der Winkel der der Vorderkante
45 der Leiste 4 näher liegenden Nuten 34 kleiner ist als der
Winkel der abliegenden Nuten 34a.
In Fig. 1 ist diejenige Lage der Leiste 4 dargestellt, bei
welcher deren Oberseite 46 vollflächig an die Unterseite des
Siebbandes 5 anliegt. Soferne die Nuten 34 und 34a die gleiche
Neigung aufweisen, erfolgt durch eine Verschiebung des
Schlittens 2 nur eine Höhenverstellung der Leiste 4.
In Fig. 2 ist demgegenüber eine Schwenklage der Leiste 4 darge
stellt, welche dann durch eine Verschiebung des Schlittens 2
bewirkt wird, sofern die Nuten 34 und 34a unterschiedlich
geneigt sind. Durch diese Schwenklage wird zwischen der
Unterseite des Siebbandes 5 und der Oberseite 46 der Leiste 4
ein keilförmiger Spalt 40 gebildet. Durch diesen Spalt 40 wird
infolge der Bewegung des Siebbandes 5 in Richtung des Pfeiles A
ein Unterdruck erzeugt, durch welchen aus dem am Siebband 5
befindlichen Papierbrei 50 Wasser abgesaugt wird.
Durch entsprechende Auswahl der unterschiedlichen Winkel der
Nuten 34 und 34a wird gewährleistet, daß bei einer Verschwen
kung der Leiste 4 deren Vorderkante 45 auf exakt der gleichen
Höhenlage gehalten wird. Dies kann deshalb von Bedeutung sein,
da zur Vermeidung eines zu großen Verschleißes der Leisten 4
bzw. von zusätzlichen Belastungen des Siebbandes 5 die Leisten
4 in ihren Lagen genau positioniert sein müssen.
Durch die Bolzen 13, welche in die im Träger 3 befindlichen
Ausnehmungen 36 einragen, ist gewährleistet, daß sich der
Träger 3 nicht verschieben kann. Gleichzeitig ist jedoch die
Verstellbarkeit des Trägers 3 zur Einstellung der Höhenlage und
bzw. oder der Schwenklage nicht behindert.
Anstelle der Führung des Schlittens 2 in der Schiene 1 mittels
Kugeln kann auch eine Gleitführung vorgesehen sein. Zudem kann
der Träger 3 für die Abstreifleisten 4 mit Kugeln ausgebildet
sein, welche in schräg verlaufenden Nuten, welche im Schlitten
2 vorgesehen sind, geführt sind. Zudem kann auch eine andere
gegenseitige Führung zwischen dem Schlitten 2 und dem Träger 3
vorgesehen sein. Wesentlich ist, daß der Träger 3 für die
Leiste 4 unverschiebbar aber höhenverstellbar bzw. verschwenk
bar ist, wobei durch die Verschiebung des Schlittens 2, welcher
in einer gestellfesten Schiene 1 geführt ist, dessen Höhenlage
und bzw. oder dessen Verschwenklage einstellbar sind.
In der Zeichnung ist eine solche Anlage dargestellt, welche nur
ein einziges Siebband aufweist, auf dessen Oberseite sich der
Papierbrei befindet und an dessen Unterseite die Leisten,
welche zur Erzeugung eines Luftstromes oder zum Abstreifen des
das Siebband durchsetzenden Wassers dienen, angeordnet sind.
Erfindungsgemäße Vorrichtungen können jedoch auch bei solchen
Anlagen zur Papiererzeugung angeordnet werden, bei welchen zwei
Siebbänder vorgesehen sind, zwischen welchen sich der Papier
brei befindet, wobei die beschriebenen Leisten an der
Unterseite und gegebenenfalls auch an der Oberseite der beiden
Siebbänder angeordnet sind.
Zudem können zur Verstärkung der angestrebten Wirkungen
Saugkästen vorgesehen sein, durch welche der Papierbrei der
Wirkung von Unterdrücken unterworfen wird. Weiters können die
Höhenlagen der einzelnen Leisten so gewählt werden, daß das
mindestens eine Siebband längs derselben in einem
wellenförmigen Verlauf geführt wird.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Einstellung der Höhenlage und bzw. oder
der Winkellage einer dem Siebband einer Anlage zur Papierer
zeugung zugeordneten Leiste, welche sich quer zur Bewegungs
richtung des Siebbandes erstreckt, mit einem Schlitten, welcher
längs einer gestellfesten Führungsschiene verschiebbar ist, wo
durch die Höhenlage und bzw. oder die Winkellage der Leiste
einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (2)
zwischen der Führungsschiene (1) und einem unverschiebbaren
Träger (3) für die Leiste (4) angeordnet ist und daß der Träger
(3) für die Leiste (4) an seinen beiden Seitenflächen mit Nuten
(34, 34a) ausgebildet ist, in welche im Schlitten (2) vorge
sehene Führungselemente (22), insbesondere Kugeln, einragen,
wobei die Nuten (34, 34a) zur Bewegungsrichtung des Schlittens
(2) in Winkeln zwischen 0,5° und 5° geneigt verlaufen bzw. daß
im Schlitten (2) entsprechend geneigt verlaufende Nuten (34,
34a) vorgesehen sind, in welche im Träger (3) vorgesehene Füh
rungselemente, insbesondere Kugeln, einragen, wodurch der Trä
ger (3) in seiner Höhenlage und bzw. oder in seiner Winkellage
einstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitten (2) in der Führungsschiene (1) mittels Kugeln
oder Walzen gelagert ist.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitten (2) in seinen Seitenwänden mit längsverlau
fenden Nuten (24) ausgebildet ist, in welche in der Führungs
schiene (1) gelagerte Kugeln einragen.
4. Vorrichtung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kugeln in der Führungsschiene (1) mittels Kugelspann
schrauben (12) gehalten sind.
5. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß der Schlitten (2) in an sich
bekannter Weise mittels einer Stellspindel (7) verschiebbar
ist, wobei der Stellspindel (7) eine Maßskala (74) zugeordnet
ist, von welcher die Höhenlage bzw. die Winkellage der Leiste
(4) ablesbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der Neigungs
winkel derjenigen Nut (34), welche sich auf der der vorderen
Kante (45) der Leiste (4) zugewandten Seite befindet, kleiner
ist als der Neigungswinkel derjenigen Nut (34a), welche sich
auf der der vorderen Kante (45) abliegenden Seite befindet.
7. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß der Träger (3) für die Leiste (4)
zweiteilig ausgebildet ist, wobei sich zwischen den beiden Tei
len (41, 42), welche miteinander starr verbunden sind, eine die
Führungsschiene (1), den Schlitten (2) und einen ersten Teil
(31) des Trägers (3) umschließende Hülle (6) aus einem
elastischen Material, z. B. aus Gummi oder aus Kunststoff, be
findet.
8. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß die Leiste (4) am Träger (3) in an
sich bekannter Weise lösbar befestigt ist.
9. Vorrichtung nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leiste (4) mit einer Nut (44) ausgebildet ist, welche
auf den im Querschnitt T-förmigen zweiten Teil (32) des Trägers
(3) aufschiebbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schlitten (2) mit längsverlaufenden
Ausnehmungen (26) ausgebildet ist, welche von in der Füh
rungsschiene (1) verankerten Bolzen (13) durchsetzt sind, wobei
die freien Enden der Bolzen (13) in zur Unterseite des Trägers
(3) hin offene, sich quer zur Bewegungsrichtung des Schlittens
(2) erstreckende Ausnehmungen (36) einragen.
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