DE4336261C2 - Verfahren zum Herstellen von Pressfittings und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Pressfittings und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Zur schnellen und sicheren Verbindung von Rohrleitun
gen bzw. zum Abschluss derselben sind aus der Praxis
Pressfittings bekannt, die aus einem plastisch verform
baren Material, wie bspw. Stahl, bestehen. Ein derartiger
Pressfitting wird auf ein damit zu versehendes freies
Rohrende gesteckt und zusammengepresst, so dass eine dau
erhafte dichte Verbindung entsteht. Dabei wird der Press
fitting plastisch deformiert. Allerdings darf die plasti
sche Verformung nicht zu einer Schwächung der Materials
führen, da ansonsten Undichtigkeiten oder anderweitige
Schädigungen die Folge sein könnten. Deshalb ist anzustre
ben, dass die Pressfittings schon vor dem Zusammenpressen
relativ passgenau auf den betreffenden Rohrenden sitzen,
so dass keine allzugroße Verformung zur Herstellung der
Verbindung erforderlich ist.
Andererseits sind Pressfittings eine Massenware und
werden bei der Ausführung einer Rohrleitungsinstallation
in großer Stückzahl verwendet. Daraus leitet sich die
Anforderung ab, derartige Pressfittings möglichst
kostengünstig herstellen zu können.
An der Verbindungsstelle, an der der Pressfitting mit
dem zu verbindenden Rohr in Berührung steht, kann es
insbesondere, wenn das Rohr und das Fitting in der
Wasserinstallation verwendet werden, zur Ausbildung eines
korrosionsfördernden elektrischen Lokalelements kommen,
wenn das Rohr und das Fitting aus unterschiedlichen Metal
len gefertigt sind. Um dies zu vermeiden, ist das Press
fitting möglichst aus demselben Material herzustellen, aus
dem auch das verwendete Rohrmaterial besteht.
Aus der jeweils den Oberbegriff des Patentanspruchs 1
bzw. 6 offenbarenden US 3.220.098 sind ein Verfahren
und eine Vorrichtung zur Ausbildung von Lötfittings be
kannt. Die Vorrichtung weist eine zweigeteilte Matrize zur
Aufnahme eines Rohlings mit wenigstens einem rohrförmigen
Rohranschlussbereich auf. Die Matrize ist mit einer den
Rohranschlussbereich des Rohlings umgebenden Ringnut ver
sehen. Zu der Vorrichtung gehört außerdem ein in den Rohr
anschlussbereich des Rohlings einzuführender Dorn, der
zwei kraftbetätigt axial gegeneinander verschiebbare Teile
aufweist, zwischen denen eine Ringnut definiert ist. Diese
weist einen Ring aus Lot oder anderweitigem Dichtungs
material auf und lässt sich bei entsprechender Betätigung
der Teile des Dornes axial verengen.
Zur Ausbildung der Ringnut wird der Stempel in den
Rohranschlussbereich des von der Matrize aufgenommenen
Rohlings eingeführt, wobei der Stempel im Wesentlichen
glatt an der Innenwandung anliegt. Es wird dann die das
Lot enthaltende Ringnut axial zusammengepresst, so dass
das Lot sich plastisch deformierend radial nach außen
gegen die Rohrwandung gepresst wird und diese in die Ring
nut der Matrize hineintreibt.
Außerdem ist es aus der DE-PS 560 936 bekannt, zur
Ausbildung von mehreren Wulsten an aus Metallrohren herge
stellten Metallspulensockeln für Metallspulen der Textil
industrie ein Metallrohr mit einem abgestuften Durchmesser
in eine Öffnung einer Matrize einzusetzen und mehrfach
aufeinanderfolgend zu stauchen. Dazu wird zunächst ein in
seiner Außenkontur mit der Öffnung des Metallrohres über
einstimmender Dorn in dasselbe eingesetzt. Zum Stauchen
des Metallrohres ist ein rohrförmiger Stempel mit einer
Innenschulter vorgesehen. Mit seiner Innenschulter drückt
er auf die Stirnseite des Metallrohres und staucht dieses
unter Ausbildung einer äußeren, sich zwischen dem Stempel
und der Matrize ausbildenden Wulst axial. Im Anschluß an
diesen Stauchschritt wird der Dorn entfernt und zum Ab
stützen bei nachfolgenden Stauchschritten ein weiterer,
aus drei spreizbaren Schenkeln bestehender Spreizdorn in
das Rohrende des Metallrohres eingeführt und aufgespreizt.
Die Schenkel des Spreizdornes stützen das Rohr und die
bereits ausgeformte Wulst bei weiteren Stauchschritten ab.
Aus der DE 87 08 110 U1 ist es bekannt, Sicken an
dünnwandigen Blechteilen mittels zweier Sickenrollen aus
zubilden. Während eine Sickenrolle eine Umfangsnut auf
weist, ist die andere mit einer entsprechenden vorsprin
genden, sich in Umfangsrichtung erstreckenden Wulst verse
hen. Beidseits der Wulst sind federnd gelagerte Hohlzylin
der angeordnet, die zum Festklemmen des mit einer Sicke zu
versehenden Teiles noch vor dem eigentlichen Sickvorgang
dienen. Wenn die Walzen aufeinander zu bewegt werden,
geben die Hohlzylindrischen Teile nach und die Wulst der
einen Walze drückt einen Teil der Wandung des zu sickenden
Teiles in die Umfangsnut der anderen Walze ein. Das mit
seiner Wandung zwischen die Rollen geführte Teil wird
dadurch zwischen den gegenläufig rotierenden Walzen umge
formt.
Aus der eingangs genannten Problemstellung leitet
sich die Aufgabe ab, ein Verfahren zur Herstellung von
Pressfittings anzugeben, mit dem diese maßhaltig und
kostengünstig aus dem gewünschten Material hergestellt
werden können. Darüber hinaus ist es Aufgabe der Erfin
dung, eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu
schaffen.
Der obengenannte auf die Schaffung des Verfahrens
gerichtete Teil der Aufgabe wird durch ein Verfahren mit
den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Infolge der Teilung der Matrize in wenigstens zwei
Hälften ist es möglich, Fittings mit Außenkonturen herzu
stellen, die Hinterschneidungen aufweisen. Der Pressfit
ting wird während des Herstellungsvorganges von der Matri
ze ganz umschlossen, so dass dessen Außenkontur von der
Matrize definiert und begrenzt wird. Durch das Einführen
des Vorlaufdornes in die von außen zugängliche Öffnung des
Rohranschlussbereiches des Fittings wird der Pressfitting
für die weitere Bearbeitung auch nach innen hin fixiert.
Damit wird sichergestellt, dass der Innendurchmesser des
Rohranschlussbereiches bei den folgenden Bearbeitungsvor
gängen, insbesondere beim Stauchen, nicht verengt wird und
dass ein maßhaltiger Pressfitting entsteht.
Bei dem nachfolgenden Stauchvorgang kann sich somit
die Wandstärke des Rohranschlussbereiches nicht wesentlich
vergrößern und auch der Innen- sowie der Außendurchmesser
bleiben weitgehend unverändert. Jedoch fließt das in die
sem Arbeitsschritt zusammengestauchte Wandmaterial in die
in der Matrize vorgesehene Ringnut ein, wobei an der In
nenseite des Rohranschlussbereiches eine mehr oder weniger
ausgeprägte Sicke und an der Außenseite ein Wulst ent
stehen. Das Zusammenspiel des Vorlaufdornes und der den
Rohranschlussbereich stauchenden Nachlaufhülse mit einer
entsprechenden Bemessung deren Arbeitshubes stellt sicher,
dass im Bereiche der Ringnut genügend Material für den
sich anschließenden Ausformvorgang vorhanden ist, in dem
die Sicke fertig ausgeformt wird. Die Sicke weist dann
annähernd die gleiche Wandstärke wie der übrige Rohran
schlussbereich auf. Insbesondere wird infolge des vor dem
Ausformvorgang der Sicke ablaufenden Stauchvorganges
sichergestellt, dass die Wandstärke im Bereich der Sicke
nicht wesentlich geschwächt ist. Somit stellt die Sicke
keine Schwachstelle dar und das mit diesem Verfahren
hergestellte Pressfitting lässt eine gute Dichtigkeit und
Haltbarkeit erwarten.
Die Ausformung der Sicke aus der in dem Stauchvorgang
mittels der Nachlaufhülse ausgebildeten Wulst, in deren
Bereich die Wandstärke zunächst wenigstens geringfügig
vergrößert ist, wird auf einfache Weise mittels einer in
dem Rohranschlussstück exzentrisch umlaufenden Rolle
durchgeführt. Diese drückt dabei das zusammengestauchte
Wandmaterial in die Ringnut ein. Damit liegt das Wandmate
rial außen satt an der Ringnut an. An der Innenseite des
Rohranschlussbereiches bestimmt die Rolle die geometrische
Form der Sicke, so dass insbesondere dieser Bereich, in
dem später womöglich ein als Dichtung dienender O-Ring
eingelegt wird, eine sehr gute Maßhaltigkeit aufweist.
Dabei wird die ansonsten drehbar gelagerte Rolle über
mehrere Umläufe hinweg radial nach außen gedrückt, bis die
vorgesehene Sickenform erreicht ist.
Auch wenn, bspw. in Folge von Wärmedehnungen der mit
den Pressfittings verbundenen Rohre größere Axialkräfte
auftreten, halten die Pressfittings zuverlässig ohne
Rissbildung. Dadurch wird die Herstellung von Pressfit
tings aus Kupfer ermöglicht, mit denen Kupferrohre, die
einer starken Wärmedehnung unterliegen (50% größer als
Stahl), ohne Ausbildung von Lokalelementen miteinander
verbunden werden können.
Das Verfahren ist leicht automatisierbar. Die Press
fittings können somit vollautomatisch und folglich kosten
günstig hergestellt werden.
Bei einer einfachen Variante des Verfahrens wird der
Rohling nach dem Einlegen in die Matrize und vor dem Ein
fahren des Vorlaufdornes an dem zu stauchenden Rohran
schlussbereich abgelängt. Damit kann ein ansonsten schäd
licher Einfluß von Längentoleranzen der Rohlinge, die das
Ausmaß der Stauchung und somit die Wandstärke im Bereich
der Sicke beeinflussen könnten, sicher ausgeschaltet wer
den.
Ebenfalls der Maßhaltigkeit des fertigen Fittings
kommt es zugute, wenn der Rohling wenigstens während der
Verformung axial fixiert ist, so dass ein Verrutschen
während des Stauchvorganges sicher ausgeschlossen ist.
Der Eindrückvorgang ist dann beendet, wenn die Wand
stärke im Bereich der Sicke annähernd gleich der übrigen
Wandstärke des Rohranschlussbereiches ist. Insbesondere
wird sichergestellt, dass die Wandstärke der Sicke nur
unwesentlich geringer als die übrige Wandstärke ist, je
doch kann diese bei Bedarf auch etwas dünner als die übri
ge Wandstärke gehalten werden, wenn nämlich der entspre
chende Rohranschlussbereich nicht sehr stark gestaucht
worden und bei dem sich anschließenden Rollvorgang die
Wandstärke über das ursprüngliche Maß hinaus zurückgewalzt
worden ist.
Der obengenannte, sich auf die Schaffung einer Vor
richtung zur Durchführung des Verfahrens richtende Teil
der Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 6 gelöst.
Die Vorrichtung weist eine Matrize auf, die mehr
teilig, d. h. wenigstens zweiteilig ist, so dass Fittings,
die eine Sicke und somit Hinterschneidungen aufweisen,
hergestellt und aus der Matrize entnommen werden können.
Dabei ist eine zweiteilige Matrize noch relativ einfach
und kostengünstig herzustellen und zu betätigen, so dass
sich der konstruktive Aufwand in Grenzen hält. Die Matrize
weist Öffnungen bei den Mündungen der Rohranschlussberei
che auf, so dass diese von außen zugänglich sind. Das
ermöglicht die Bearbeitung und insbesondere die Ausformung
der bereits weiter oben genannten Sicke.
Zur Abstützung der zu stauchenden Wand des Rohran
schlussbereiches nach innen ist ein Vorlaufdorn vorgese
hen, der durch die Öffnung der Matrize in die Rohr
anschlussbereiche hineingefahren werden kann. Dieser ver
hindert insbesondere bei dem sich anschließenden Stauch
vorgang, dass zusammengestauchtes Wandmaterial in den
Rohrquerschnitt eintritt und diesen verengt. Die zur
Durchführung des Stauchvorganges vorgesehenen Nachlaufhül
se kann den Rohranschlussbereich mit einem einzigen Ar
beitshub in einem zeitlich schnell ablaufenden Vorgang
stauchen.
Die im weiteren vorgesehene in den Rohranschluss
bereich hinein- und herausfahrbare Rolleinrichtung kann
exzentrisch auf einer Kreisbahn bewegt werden, so dass die
vorgesehene Sicke in einem Roll- oder Walzvorgang ausge
bildet wird.
Die im Wesentlichen hohlzylindrische Ausbildung der
Nachlaufhülse ermöglicht, dass diese bei in den
Rohranschlussbereich eingeführtem Vorlaufdorn auf die
Stirnwand des Rohranschlussbereiches gleichmäßig einwirken
kann. Dabei ergibt sich, insbesondere wenn die Nachlauf
hülse an der der Matrize zugewandten Seite eine plane
Stirnfläche aufweist, eine gleichmäßige Druckverteilung
auf den Rohranschlussbereich.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Innendurchmesser
der Nachlaufhülse im Wesentlichen gleich dem Außendurch
messer des Vorlaufdornes und der Außendurchmesser der
Nachlaufhülse im Wesentlichen gleich dem Durchmesser der
Öffnung der Matrize ist. Nur dann wird nämlich der zum
Stauchen des Rohranschlussbereiches aufgewendete Druck auf
die gesamte Stirnfläche des Rohranschlussbereiches ausge
übt. Es besteht kein größerer Spalt zwischen der Nach
laufhülse und der Matrize bzw. der Nachlaufhülse und dem
Vorlaufdorn, so dass auch kein Wandmaterial des Press
fittings in einen etwaigen Spalt eintreten kann.
Wenn die Nachlaufhülse durch die Betätigungseinrich
tung axial zwangsgeführt ist, wird der von der Nachlauf
hülse auszuführende Arbeitshub von der Betätigungsein
richtung festgelegt und ein unvollständiges Stauchen ver
mieden.
Die seitliche Führung kann die Nachlaufhülse von der
Matrize und dem Vorlaufdorn erhalten. Damit sind insbeson
dere geringfügige seitliche Ungenauigkeiten bei der Ein
stellung der Matrize für die Arbeitsweise der gesamten
Vorrichtung unbeachtlich, ein Verkanten oder Verspannen
wird vermieden.
Die Rolleinrichtung kann in besonders einfacher Weise
einen Träger umfassen, an dessen Stirnseite eine Rolle
drehbar gelagert ist. Dieser Träger wird nach Herausfahren
des Vorlaufdornes und der Nachlaufhülse aus dem in der
Matrize befindlichen Rohranschlussbereich in diesen hin
eingefahren, wonach er mit einer Radialbewegung an dem
Bereich der Wandung, an dem die Sicke auszubilden ist,
angedrückt wird. Danach führt die Rolle die exzentrische
Rollbewegung aus, bei der die Sicke gewalzt wird.
Wenn die Rolle einen bogenförmigen Querschnitt auf
weist, dessen Radius um die Wandstärke kleiner ist als der
Radius der in der Matrize vorgesehenen Sicke, kann die
Wandstärke des Pressfittings über den gesamten Bereich der
Sicke im Wesentlichen konstant gehalten werden.
Wenn die Rolle einen Querschnitt nach Art einer
Glockenkurve aufweist, kann erreicht werden, dass die
Sicke nach Durchführung des Roll- oder Walzvorganges mit
einem glatten Bogen in die übrige Rohrwand übergeht.
Eine gleichmäßige symmetrische Ausbildung der Ringnut
wird erhalten, wenn der Träger im Wesentlichen achspar
allel zu der Längserstreckung des Rohranschlussbereiches
auf einer konzentrischen Bahn geführt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Herstellen von Pressfit
tings in einem ersten Verfahrensschritt, in
einer ausschnittsweisen und leicht schematisier
ten aufgebrochenen Darstellung,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 bei der Ausführung
eines zweiten Verfahrensschritts, in einer aus
schnittsweisen und leicht schematisierten aufge
brochenen Darstellung,
Fig. 3 die Vorrichtung nach den Fig. 1 und 2 bei einem
weiteren Verfahrensschritt, in einer aus
schnittsweisen, schematisierten aufgebrochenen
Darstellung,
Fig. 4 eine andere Ausführungsform der erfindungsgemä
ßen Vorrichtung zum Herstellen eines als Rohr
verzweigung ausgebildeten Pressfittings in einer
ausschnittsweisen schematisierten und aufgebro
chenen Darstellung, und
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemä
ßen Vorrichtung zur Herstellung eines Rohrkrüm
mers mit einseitigem Pressflansch in einer aus
schnittsweisen, schematisierten aufgebrochenen
Darstellung.
In Fig. 1 ist beispielhaft eine Vorrichtung 1 zur
Herstellung von Winkelfittings ausschnittsweise darge
stellt. Zu der Vorrichtung 1 gehört zunächst eine zweitei
lige Matrize 2, von der in Fig. 1 lediglich das an
geschnittene Unterteil schematisch dargestellt ist. Die
Matrize 2 weist einen Aufnahmeraum 3 auf, dessen Form mit
guter Genauigkeit der gewünschten Außenkontur des herzu
stellenden Pressfittings entspricht. Bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel, bei dem die Matrize 2 für einen
rechtwinkligen Pressfitting vorgesehen ist, hat auch der
Aufnahmeraum 3 die Form eines rechtwinkligen Pressfit
tings, die durch zwei im rechten Winkel zueinander stehen
de, über einen bogenförmigen Durchgang 4 verbundene Zylin
derbohrungen 5, 6 bestimmt ist. Im Bereiche der Zylinder
bohrungen 5, 6 ist um einen Abstand von einigen Milli
metern bis Zentimetern von der Mündung der jeweiligen
Zylinderbohrung 5, 6 entfernt jeweils eine Ringnut 7, 8
vorgesehen, die zu den jeweiligen mit 9 und 10 bezeich
neten Bohrungsachsen jeweils koaxial liegt.
In den Aufnahmeraum 3 ist ein Rohling 11 eingelegt,
aus dem der spätere Pressfitting zu fertigen ist. Der
Rohling 11 entspricht in seinen Außenabmessungen dem Auf
nahmeraum, so dass er satt in der Matrize 2 liegt. Die in
den Zylinderbohrungen 5, 6 liegenden Abschnitte des Roh
lings 11 sind sogenannte Rohranschlussbereiche 12, 13, die
zunächst noch hohlzylindrisch sind und nicht in den Ring
nuten 7, 8 liegen, d. h. die noch keine Sicke aufweisen.
Außerdem umfaßt die Vorrichtung 1 zwei rechtwinklig
zueinander stehende Staucheinrichtungen 14, 15, die
untereinander völlig gleich ausgebildet sind, so dass im
Folgenden lediglich die in Fig. 1 oben liegende Stauchein
richtung 14 beschrieben wird und die gleichen Bezugszei
chen, mit einen Apostroph versehen, für die Teile der
Staucheinrichtung 15 verwendet werden, ohne dass gesondert
darauf Bezug genommen wird.
Die Staucheinrichtung 14 weist einen an einer nicht
weiter dargestellten Vorschubeinrichtung befestigten
Druckstempel 16 auf, der an seiner der Matrize 2 zugewand
ten Seite hohlzylindrisch ausgebildet ist, um eine Nach
laufhülse 17 zu bilden. Diese Nachlaufhülse 17 hat einen
Außendurchmesser, der mit dem Innendurchmesser der Zylin
derbohrung 5 derart übereinstimmt, dass die Nachlaufhülse
17 mit einem sehr geringen Spiel in die Zylinderbohrung 5
hineinpasst, ohne mit dieser einen merklichen Spalt zu
begrenzen. Die Nachlaufhülse 17 ist durch eine Vorschu
beinrichtung axial und durch die Öffnung 5 der Matrize 2
in Querrichtung zwangsgeführt.
Die hohlzylindrische Nachlaufhülse 17 ist an der der
Matrize 2 zugewandten Seite offen, so dass von dort eine
Öffnung 18 zugänglich ist. In dieser Öffnung 18 sitzt
gleitend verschiebbar ein sogenannter Vorlaufdorn 19. Der
Vorlaufdorn 19 ist im Wesentlichen zylindrisch ausgebil
det, wobei er soweit aus der Öffnung 18 herausragt, dass
er den Rohranschlussbereich 12 des Rohlings 11 ausfüllt,
noch bevor die Nachlaufhülse 17 mit ihrer Stirnseite auf
der Stirnseite des Rohranschlussbereiches 12 aufsitzt. Der
Vorlaufdorn 19 ist darüber hinaus an seiner Spitze dem
bogenförmigen Durchgang 4 der Matrize 2 angepasst. Außer
dem ist an dem Vorlaufdorn 19 eine Anlagefläche vorgese
hen, mit der er sich an dem Vorlaufdorn 19' abstützt.
Von seinem in der Nachlaufhülse 17 sitzenden Ende her
ist der Vorlaufdorn 19 mit einer Sackbohrung 20 versehen,
in der ein mit dem Stempel 16 verbundenes Führungsteil 21
sitzt. Zwischen dem Führungsteil 21 und dem Boden der
Sackbohrung 20 ist eine Schraubenfeder 22 gespannt, die
den Vorlaufdorn möglichst weit aus der Öffnung 18 heraus
drückt. Durch nicht weiter dargestellte Mittel ist jedoch
ein gänzliches Herausfahren des Vorlaufdornes 19 aus der
Nachlaufhülse 17 gesperrt.
In Fig. 3 sind zwei zu der Vorrichtung 1 gehörige
jedoch in Fig. 1 nicht weiter dargestellte Rolleinrichtun
gen 25, 26 dargestellt, wobei die Rolleinrichtung 25 der
Zylinderbohrung 5 und die Rolleinrichtung 26 der
Zylinderbohrung 6 zugeordnet ist. Weil sich beide Rollein
richtungen 25, 26 lediglich durch ihre räumliche Anordnung
unterscheiden, ansonsten aber völlig baugleich sind, wird
im folgenden lediglich die Rolleinrichtung 25 beschrieben,
wobei die Teile der Rolleinrichtung 26 ohne weitere Nen
nung die zur Kenntlichmachung jeweils mit einem Apostroph
versehenen Bezugszeichen der Rolleinrichtung 25 erhalten.
Die Rolleinrichtung 25 weist einen an einer nicht
weiter dargestellten Führungs- und Betätigungseinrichtung
befestigten Grundkörper 27 auf, von dem aus ein Träger 28
in Richtung der Bohrungsachse 9 vorsteht. Der Träger 28
hat einen Außendurchmesser, der erheblich geringer als der
Innendurchmesser der Zylinderbohrung 6 ist und er weist
eine Länge auf, die größer als der Abstand der Ringnut 7
von der Mündung der Zylinderbohrung 6 ist. An dem in der
Zylinderbohrung 6 stehenden Ende, in Fig. 3 dem unteren
Ende des Trägers 28, ist eine Rolle 29 drehbar gelagert,
deren Durchmesser geringer als die lichte innere Weite des
Rohranschlussbereiches 12 des Rohlings 11 ist. Der Quer
schnitt der Rolle 29 ist dabei an der Außenseite der Rolle
29 leicht glockenförmig und zwar so, dass die Rolle 29 mit
der Ringnut 7 einen Spalt gleichbleibender Dicke begrenzt,
wenn die Rolle 29 in die Ringnut 7 hineingefahren ist.
Zur Durchführung dieser Bewegung ist der Grundkörper
27 von der nicht weiter dargestellten Führungs- und
Betätigungseinrichtung zum einen in Richtung des in Fig. 3
nach unten weisenden Pfeiles 30 axial in Richtung der
Bohrungsachse 9 bewegbar. Zusätzlich ist in dem Grundkör
per 27 eine Dreheinrichtung 31 vorgesehen, mit deren Hilfe
die Rolle 29 auf einer Kreisbahn bewegt werden kann, deren
Achse mit der Bohrungsachse 9 zusammenfällt. Der Träger 28
ist dann achsparallel zu der Zylinderbohrung 5 auf einer
konzentrischen Bahn geführt. Zum anderen ist die nicht
weiter dargestellte Führungs- und Betätigungseinrichtung
in der Lage, den Grundkörper 27 in radialer Richtung, d. h.
in Richtung des in Fig. 3 nach rechts weisenden Pfeiles 32
zu bewegen, so dass die Rolle 29 auf ihrer Kreisbahn an
allen Stellen radial nach außen gedrückt wird.
Die insoweit beschriebene Vorrichtung arbeitet nach
dem erfindungsgemäßen Verfahren wie folgt:
In einem ersten Verfahrensschritt wird der hier bspw.
aus Kupfer bestehende Rohling 11 in die Matrize 2 einge
legt, wonach diese geschlossen wird, so dass der Rohling
11 in der Matrize 2 festgehalten ist.
Bei Bedarf werden aus den Zylinderbohrungen 5, 6
herausschauende Teile des Rohlings 11 oder genauer der
Rohranschnittsbereiche 12, 13 abgeschnitten, so dass die
Stirnseiten der Rohranschnittsbereiche 12, 13 mit den
jeweiligen sich an die Zylinderbohrungen 5, 6 anschließen
den Außenflanken der Matrize 2 fluchten.
Danach werden in einem zweiten Verfahrensschritt die
Stempel 16, 16' in Richtung der in Fig. 1 ausgezeichneten
Pfeile, d. h. in Richtung der Bohrungsachsen 9, 10 jeweils
axial auf die Zylinderbohrungen 5, 6 zu gefahren, bis die
Vorlaufdorne 19, 19' in die Rohranschlussbereiche 12, 13
ganz eingetreten sind und mit ihren Anlageflächen anein
ander anliegen. Beim Eindringen in die Rohranschlussberei
che 12, 13 werden die Vorlaufdorne 19, 19' seitlich von
diesen geführt.
Ohne weiter abzusetzen werden die Stempel 16, 16'
weiter auf die Matrize 2 zu gefahren, wobei die Nachlauf
hülsen 17, 17' sich zunächst an die Stirnseiten der
Rohranschlussbereiche 12, 13 anlegen und danach diese in
die Zylinderbohrungen 5, 6 hineinstauchen, wie es auch in
Fig. 2 dargestellt ist. Die Nachlaufhülse 17, 17' gleitet
dabei auf dem jeweiligen Vorlaufdorn 19, 19', wobei die in
der Sackbohrung 20, 20' sitzende jeweilige Schraubenfeder
22, 22' zusammengedrückt wird. Die seitliche Führung er
halten die Nachlaufhülsen 17, 17' von den Zylinderbohrun
gen 5, 6.
Die Nachlaufhülse 17, 17' führt bei dem Stauchvorgang
einen definierten Hub aus, wobei sich das Material des
jeweiligen Rohranschlussbereiches 12, 13 im Bereiche der
Ringnut 7 zusammenstaucht und nach außen ausbeult. Es legt
sich dabei schon weitgehend in die jeweilige Ringnut 7, 8
ein, wobei jedoch bedingt durch den Stauchvorgang die
Wandstärke im Bereich der Ringnut etwas zunehmen kann.
Nach Beendigung des Arbeitshubes der Nachlaufhülse 17
wird der Stempel 16 soweit zurückgefahren, dass auch der
Vorlaufdorn 19 aus der Zylinderbohrung 5 herauskommt und
der Bereich vor der Mündung der Zylinderbohrung 5 freige
geben ist.
In einem dritten Verfahrensschritt wird die
Rolleinrichtung 25 vor der Zylinderbohrung 5 positioniert,
so dass die Rolle 29 unmittelbar vor deren Mündung steht.
Sodann wird die Rolle 29 mit einer Vorschubbewegung in
Richtung des Pfeiles 30 soweit in die Zylinderbohrung
hineingefahren bis die Rolle 29 genau im Bereiche der
Ringnut 7 steht. Im weiteren wird zur Ausbildung einer
maßhaltigen Sicke an dem Rohling 11 eine radiale Vorschub
bewegung der Rolle 29 in Richtung des Pfeiles 32 vorgenom
men, wobei die Drehachse der Rolle 29 parallel zu der
Bohrungsachse 9 versetzt wird. Zugleich wird begonnen, die
Rolle 29 auf einer Kreisbahn zu bewegen, die die Bohrungs
achse 9 konzentrisch umschließt. Damit wird die Sicke in
eine Art Walzvorgang von der Rolle 29 maßhaltig nach deren
Querschnittsgestalt ausgeformt, wobei die Rolle auf einer
Kreisbahn mit zunehmendem Durchmesser, also genau genommen
auf einer Spiralbahn geführt ist. Die Rolle 29 wird dabei
soweit radial nach außen geführt bis ein entsprechender
Anschlag erreicht wird, bei dem zwischen der Rolle 29 und
der Ringnut 7 auf dem gesamten Umfang ein Spalt verbleibt,
der gleich der übrigen Wandstärke des Rohranschlussberei
ches 12 ist.
Dieser Roll- oder Walzvorgang ist ein spanloser
Formgebungsvorgang, bei dem das innere Strukturgefüge des
Materials und damit die Festigkeit des Pressfittings er
halten bleiben.
In einem weiteren Verfahrensschritt wird die Rollein
richtung 25 aus der Zylinderbohrung 5 entfernt, wonach die
Matrize 2 geöffnet und das nunmehr mit einer Sicke ver
sehene Pressfitting entnommen werden kann.
Das vorstehend geschilderte Verfahren kann mit einer
entsprechend abgewandelten Vorrichtung auch zur Herstel
lung von Rohrabzweigungen verwendet werden. Eine dement
sprechende Vorrichtung 34 ist in Fig. 4 dargestellt, bei
der gerade der Stauchvorgang abgeschlossen ist. Die Vor
richtung ist mit der vorstehend beschriebenen Vorrichtung
1 weitgehend identisch. Deshalb wurden für übereinstimmen
de Teile gleiche Bezugszeichen verwendet. Die Unterschiede
zu der Vorrichtung 1 liegen darin, dass die Matrize 2
zusätzlich zu den Zylinderbohrungen 5, 6 eine weitere, mit
der Zylinderbohrung 5 fluchtende Zylinderbohrung 35 auf
weist. Dieser ist eine weitere Staucheinrichtung 36 zu
geordnet, die mit den Staucheinrichtungen 14, 15 im We
sentlichen baugleich ist. Deshalb sind gleiche, mit zwei
Apostrophe versehene Bezugszeichen verwendet. Im übrigen
sind lediglich abweichend die Vorlaufdorne aller drei
Staucheinrichtungen 14, 15, 36 an ihren jeweiligen Spitzen
gerade ausgebildet sowie mit Anlageflächen versehen, mit
denen sie aneinander anliegen.
Außerdem ist eine dritte, nicht dargestellte Rollein
richtung vorgesehen.
Das Verfahren kann auch zur Herstellung eines Rohr
krümmers mit einseitigem Pressflansch verwendet werden.
Eine Vorrichtung 40 dazu ist in Fig. 5 dargestellt. Die
Vorrichtung unterscheidet sich von der Vorrichtung 1 le
diglich darin, dass die Zylinderbohrungen 5, 6 nicht
rechtwinklig zueinander stehen und dass die Zylinderboh
rung 5 keine Ringnut aufweist. Demgemäß ist für die Zylin
derbohrung 5 auch keine Stauchvorrichtung, sondern le
diglich eine Haltevorrichtung 41 vorgesehen. Diese besteht
aus einem zylindrisch abgesetzten Haltedorn 42, der mit
einer Ringschulter 43 den Rohling 11 am Herausrutschen aus
der Matrize 2 hindert. Außerdem ist auch der in der Zylin
derbohrung 5 liegende, nicht zu stauchende Abschnitt des
Rohlings 11 durch einen Dorn 44 nach innen abgestützt.
Ebenso kann das Verfahren zum Herstellen von auf
zupressenden Rohrabschlusskappen angewendet werden.
Das Verfahren läuft einschließlich des Einlegens des
Rohlings 11 in die Matrize 2 und des Entnehmens des mit
der Sicke versehenen Pressfittings aus der Matrize 2 voll
automatisch ab. Weil nur wenige, wenig Zeit beanspruchende
Arbeitsschritte erforderlich sind, können mit einer Vor
richtung 1 in kurzer Zeit viele Pressfittings hergestellt
werden.
Claims (11)
1. Verfahren zum Herstellen von Pressfittings mit
einer ringförmigen Sicke aus plastisch verformbarem Mate
rial, insbesondere Kupfer, bei dem von einem Rohling (11)
mit wenigstens einem Rohranschlussbereich (12, 13) mit
kreisförmigem Querschnitt ausgegangen wird,
bei dem der Rohling (11) in eine ihn zumindest in dem Rohranschlussbereich (12, 13) außen umschließende Matrize (2) eingelegt wird,
bei dem anschließend der Rohranschlussbereich (12, 13) durch einen Dorn (19) nach innen abgestützt wird,
bei dem daraufhin der Rohling (11) in dem betreffen den Rohranschlussbereich (12, 13) verformt wird, wobei das Material des Rohlings (11) unter Ausbildung eines außen rund umlaufenden Wulstes zum Einfließen in eine in der Matrize (2) vorgesehene, den Rohranschlussbereich (12, 13) umschließende Ringnut (7, 8) gebracht wird, und
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rohling (11) wenigstens in dem betreffenden Rohranschlussbereich (12, 13) axial gestaucht wird, um Material des Rohlings (11) in die in der Matrize (2) vor gesehene Ringnut (7, 8) einfließen zu lassen, und
dass an das Herausfahren des Dornes (19) anschlie ßend, von innen her im Bereich der Ringnut (7, 8) ringsum mittels einer in dem Rohranschlussstück (12) exzentrisch umlaufenden Rolle (29) eine Sicke ausgeformt wird.
bei dem der Rohling (11) in eine ihn zumindest in dem Rohranschlussbereich (12, 13) außen umschließende Matrize (2) eingelegt wird,
bei dem anschließend der Rohranschlussbereich (12, 13) durch einen Dorn (19) nach innen abgestützt wird,
bei dem daraufhin der Rohling (11) in dem betreffen den Rohranschlussbereich (12, 13) verformt wird, wobei das Material des Rohlings (11) unter Ausbildung eines außen rund umlaufenden Wulstes zum Einfließen in eine in der Matrize (2) vorgesehene, den Rohranschlussbereich (12, 13) umschließende Ringnut (7, 8) gebracht wird, und
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rohling (11) wenigstens in dem betreffenden Rohranschlussbereich (12, 13) axial gestaucht wird, um Material des Rohlings (11) in die in der Matrize (2) vor gesehene Ringnut (7, 8) einfließen zu lassen, und
dass an das Herausfahren des Dornes (19) anschlie ßend, von innen her im Bereich der Ringnut (7, 8) ringsum mittels einer in dem Rohranschlussstück (12) exzentrisch umlaufenden Rolle (29) eine Sicke ausgeformt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Rohling (11) nach dem Einlegen in die Matrize (2)
und vor dem Einfahren des Dornes (19) an dem zu stauchen
den Rohranschlussbereich (12, 13) abgelängt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Rohling (11) wenigstens während des Verformvor
gangs axial fixiert ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Rohling (11) mittels einer den Dorn (19) umgeben
den Nachlaufhülse (17) soweit gestaucht wird, dass die
Wandstärke im Bereich der Ringnut (7, 8) und der sich da
rin ausbildenden Wulst vergrößert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rolle (29) über mehrere Umläufe hinweg radial
nach außen gedrückt wird, bis die vorgesehene Sickenform
erreicht ist.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der An
sprüche 1 bis 5,
mit einer geteilten ortsfesten Matrize (2), die einen Aufnahmeraum (3) für Rohlinge (11) aufweist, dessen Form der äußeren Form der herzustellenden Pressfittings ent spricht und die im Bereich von wenigstens einem an dem Pressfitting vorgesehenen Rohranschlussbereich (12, 13) der Öffnung (5, 6) aufweist,
mit einem axial und konzentrisch zu der in der Matri ze (2) vorgesehenen Öffnung (5, 6) ausgerichteten Dorn (19), der mittels einer Betätigungseinrichtung in die Öff nung (5, 6) hinein- und herausfahrbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine konzentrisch gegenüber dem Dorn (19) an geordnete, axial verschiebbare Nachlaufhülse (17) vorgese hen ist, die zum Stauchen des Rohlings (11) mit dessen Stirnseite in Anlage bringbar ist, und
dass wenigstens eine exzentrisch in dem Aufnahmeraum (3) umlaufende herein- und herausfahrbare Rolleinrichtung (25) vorgesehen ist, die eine an einem Träger gelagerte Rolle (29) aufweist.
mit einer geteilten ortsfesten Matrize (2), die einen Aufnahmeraum (3) für Rohlinge (11) aufweist, dessen Form der äußeren Form der herzustellenden Pressfittings ent spricht und die im Bereich von wenigstens einem an dem Pressfitting vorgesehenen Rohranschlussbereich (12, 13) der Öffnung (5, 6) aufweist,
mit einem axial und konzentrisch zu der in der Matri ze (2) vorgesehenen Öffnung (5, 6) ausgerichteten Dorn (19), der mittels einer Betätigungseinrichtung in die Öff nung (5, 6) hinein- und herausfahrbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine konzentrisch gegenüber dem Dorn (19) an geordnete, axial verschiebbare Nachlaufhülse (17) vorgese hen ist, die zum Stauchen des Rohlings (11) mit dessen Stirnseite in Anlage bringbar ist, und
dass wenigstens eine exzentrisch in dem Aufnahmeraum (3) umlaufende herein- und herausfahrbare Rolleinrichtung (25) vorgesehen ist, die eine an einem Träger gelagerte Rolle (29) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, dass die Nachlaufhülse (17) an der der Matrize (2)
zugewandten Seite eine plane Stirnfläche aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, dass die Nachlaufhülse (17) von der Öffnung (5) der
Matrize (2) und dem Vorlaufdorn (19) in Querrichtung
zwangsgeführt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, dass die Rolle (29) einen bogenförmigen Querschnitt
aufweist, dessen Radius um die Wandstärke kleiner als der
Radius der in der Matrize (2) vorgesehenen Ringnut (7)
ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, dass die Rolle (29) einen Querschnitt nach Art einer
Glockenkurve derart aufweist, dass die Rolle (29) mit der
Ringnut (7) einen Spalt von gleichmäßiger Dicke begrenzt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, dass der Träger (28) achsparallel zu der zu der Zy
linderbohrung (5) gehörigen Bohrungsachse (9) auf einer
konzentrischen Bahn geführt ist.
Priority Applications (12)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19934336261 DE4336261C2 (de) | 1993-10-23 | 1993-10-23 | Verfahren zum Herstellen von Pressfittings und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4336261A1 DE4336261A1 (de) | 1995-04-27 |
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ID=6500894
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934336261 Expired - Fee Related DE4336261C2 (de) | 1993-10-23 | 1993-10-23 | Verfahren zum Herstellen von Pressfittings und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE4336261C2 (de) |
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1993
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|---|---|
| DE4336261A1 (de) | 1995-04-27 |
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