DE4335864C2 - Verfahren zur Herstellung einer Suprastruktur und Verbindung mit einem Implantat - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Suprastruktur und Verbindung mit einem ImplantatInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstel
lung eine Suprastruktur und Verbindung mit einem Implantat
für die dentalmedizinische Versorgung nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Es ist bekannt, bei der dentalmedizinischen Prothetik Im
plantate zu verwenden. Das aus einem körperverträglichen
Material, zum Beispiel Titan, bestehende Implantat wird in
den Kiefer inseriert und dort einwachsen gelassen. Das
Implantat weist einen Schaft auf, der durch eine entspre
chende Struktur und Oberflächenbeschaffenheit ein schnel
les und wirksames Einwachsen fördert. Das Implantat weist
ferner im marginalen (zum Zahnfleischrand hin) oder oralen
(zur Mundhöhle hin) Bereich eine Bohrung auf, in der zum
Beispiel ein Innengewinde geformt ist zur Befestigung der
Suprastruktur durch Schraubbefestigung.
Aus "Zahnärztliche Implantologie" Dr. K.H. Fallschüssel,
Quintessenz Verlag 1986, Seiten 276, 277, 355 ist bekannt
geworden, vor der Abnahme eines Abdrucks auf den einteilig
mit dem Implantat geformten Aufbau ein Transferkäppchen zu
setzen. Nach der Abformung wird ein Manipulierimplantat in
das Transferkäppchen eingesetzt und der Abdruck ausgegos
sen. Auf diese Weise wird eine Nachbildung von Aufbautei
len oder vom gesamten Aufbau und vom Implantatkragen er
halten.
Aus "Bonefit Original ITI-Dentalimplantate" Prothetische
Versorgung" Institut Straumann Dental, Straumann GmbH, Umkirch bei Freiburg, gedruckt 3.90, ist bekanntgeworden,
ein geeignetes Sekundärteil mit dem eingewachsenen Implan
tat zu verschrauben. Das Sekundärteil hat eine konische
Konfiguration und dient letztlich zur Aufnahme der Supra
struktur, welche mit dem Sekundärteil verschraubt wird.
Das Sekundärteil, oder auch "Pfeiler" genannt, kann ver
schiedene winklige Ausrichtungen einnehmen je nach Posi
tion des zu ersetzenden Zahns. Vor Abnahme des Abdrucks
wird in das Sekundärteil ein zylindrischer Stift vom
freien Ende her eingeschraubt als Gewindeplatzhalter. An
schließend wird in herkömmlicher Weise ein Abdruck vorge
nommen. Der Zylinderstift wird von dem Sekundärteil ent
fernt und zusammen mit einer Platzhalterhülse in die ent
sprechende Höhlung des Abdrucks reponiert. Anschließend
erfolgt ein Ausgießen mit Gips zur Herstellung des Mei
stermodells, ebenfalls in herkömmlicher Weise. Auf dem
Meistermodell erfolgt dann in herkömmlicher Weise die
Modellierung der Suprastruktur, welche dann anschließend
mit Hilfe der Verschraubung am Sekundärteil im Mund des
Patienten befestigt wird.
Das herkömmliche Verfahren ist mit einigen Nachteilen be
haftet. Während des Einwachsens des Implantats ist seine
nach außen freie Höhlung zum Beispiel durch eine Verschluß
schraube verschlossen. Ein entsprechend gefertigtes Pro
visorium überdeckt das Implantat. Nach dem Einsetzen des
Sekundärteils muß ein weiteres Provisorium gefertigt wer
den, weil das Sekundärteil im Implantat und damit im Mund
verbleibt.
Da die Zähne eine unterschiedliche Ausrichtung aufweisen,
ist ein entsprechendes Sekundärteil vom Arzt auszuwählen.
Der Dentalmediziner benötigt daher eine große Anzahl ver
schiedener Sekundärteile, die vorzuhalten sind.
Während des Einwachsens des Implantats ist nicht zu ver
meiden, daß sich Zahnfleisch über das marginale Stirnende
des Implantats legt. Vor der Maßnahme einer Abdrucknahme
ist das Zahnfleisch im Bereich des normalerweise konischen
marginalen Endes des Implantats chirurgisch zu entfernen.
Diese Maßnahme ist aufwendig und für den Patienten unan
genehm.
Das Aufmodellieren der Suprastruktur auf dem Meistermodell
erfolgt an einer Gipsreproduktion des Sekundärteils. Gips
ist bekanntlich ein relativ empfindliches Material und
kann daher während dieser Arbeiten beschädigt werden.
Außerdem findet bei der Herstellung des Meistermodells aus
Gips oder ähnlichem Material eine gewisse Abmessungsände
rung durch Schwundverhalten statt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
anzugeben, das die beschriebenen Nachteile vermeidet und
das den Aufwand in der Dentalpraxis verringert und weitere
Arbeiten in das Dentallabor verlagert bei gleichzeitig
erhöhter Genauigkeit bei der Anfertigung der Suprastruktur.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst.
Vor der Anfertigung des Abdrucks wird beim erfindungsge
mäßen Verfahren ein sogenannter Transferstift mit dem
inserierten Implantat verbunden, beispielsweise durch Ver
schraubung. Der Transferstift, auf dessen Aufbau weiter
unten noch eingegangen wird, kann ein Einheitsmaß aufwei
sen. Der Abdruck wird mit im Implantat sitzenden Transfer
stift vorgenommen. Anschließend wird der Transferstift
entfernt. Der Zahnarzt kann dann das bisher schon angewen
dete Provisorium wieder im Mund des Patienten einsetzen.
Der verwendete Transferstift oder ein identischer, wie er
in dem Dentallabor vorhanden ist, wird dort mit einem Ana
logimplantat verbunden, beispielsweise wieder über eine
Schraubverbindung. Das Analogimplantat besteht aus einem
weniger hochwertigen Material wie das Origi
nalimplantat und stimmt lediglich im marginalen Bereich
vollständig mit dem Originalimplantat überein. Die Einheit
aus Transferstift und Analogimplantat wird dann in die
beim Abdruck erzeugte Höhlung reponiert, und zwar in
orientierter Drehlage. Danach erfolgt die Herstellung
eines Meistermodells durch Ausgießen der Abdruckform mit
Gips. Anschließend wird der Transferstift vom Analogim
plantat entfernt. Vorzugsweise wird nach einer Ausgestal
tung der Erfindung die distale oder offene Stirnseite des
Analogimplantats vom Gips befreit, so daß diese völlig
frei liegt. Danach wird ein geeignetes Sekundärteil ausge
wählt. Die Lagerhaltung der Sekundärteile findet mithin im
Dentallabor statt. Mit dem auf dem Meistermodell ange
brachten Aufbau wird die Suprastruktur in herkömmlicher
Weise modelliert. Suprastruktur und Aufbau bzw. Sekundär
teil werden dann zum Dentalmediziner geliefert, der sie
nacheinander im Mund des Patienten anbringt.
Neben den bereits erwähnten Vorteilen kommt hinzu, daß das
erfindungsgemäße Verfahren keinen chirurgischen Eingriff
am Zahnfleischsaum um das Implantat herum vornehmen muß.
Bei einem Aufsetzen des Sekundärteils auf das Original im
plantat kann das Zahnfleisch mit Hilfe einer Verschraubung
der Suprastruktur am Sekundärteil weggequetscht werden.
Der weitere Vorteil besteht darin, daß Metallteile be
kanntlich genauer gearbeitet sein können als zum Beispiel
eine entsprechende Form im aus Gips bestehenden Meister
modell. Es läßt sich daher eine bessere Passung zwischen
Suprastruktur und Sekundärteil erzielen. Im Sinne eines
Baukastenmodells kann der Arzt die Suprastruktur unmittel
bar vom Meistermodell auf den Mund des Patienten über
tragen.
Wie schon erwähnt, ist das Analogimplantat nur im margina
len Bereich identisch mit dem Originalimplantat, während
es in seinem anderen Bereich lediglich so zu beschaffen
ist, daß es wirksam im Meistermodell eingebettet ist. In
diesem Bereich kann daher das Analogimplantat einen im
Querschnitt kreiszylindrischen Schaft aufweisen. Nach
einer Ausgestaltung der Erfindung ist dieser proximale Ab
schnitt des Analogimplantats mit einer achsparallelen Ab
flachung versehen. Es kann jedoch auch ein unrunder Schaft
vorgesehen werden. Auf diese Weise wird eine Verdrehung
des Analogimplantats im Meistermodell verhindert und damit
eine fehlerhafte Orientierung des Sekundärteils bei der
Verbindung des Sekundärteils mit dem Analogimplantat.
Auch der Transferstift kann eine beliebige Form haben und
rein zylindrisch sein. Er weist einen proximalen Abschnitt
auf, der in den entsprechenden Hohlraum des Original- und
des Analogimplantats passend einführbar ist. Nach einer
Ausgestaltung der Erfindung weist ein zylindrischer Ab
schnitt des marginalen Bereichs des Transferstift eine
achsparallele Abflachung auf. Die Abflachung dient dazu,
beim Einsetzen des Transferstiftes in den Abdruck wieder
in die passende Drehrichtung einzusetzen. Es versteht sich,
daß der entsprechende Abschnitt des Transferstiftes auch
mit einer anderen Formgebung für eine Ausrichtung oder
Orientierung in der Drehlage versehen sein kann.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß
ein zylindrischer Abschnitt des Transferstiftes mit einer
umlaufenden Umfangsnut nahe dem Bereich vorgesehen ist,
der in das Analogimplantat eingeführt wird. Die Nut sorgt
dafür, daß beim Einsetzen des Transferstiftes in den Ab
druck die Luft entweichen kann und der Transferstift anschließend
sicher im Abdruck fixiert ist.
Nachfolgend werden jeweils ein Ausführungsbeispiel für den
Transferstift und das Analogimplantat anhand von Zeich
nungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht eines Transferstiftes nach
der Erfindung,
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch ein Analogimplantat nach
der Erfindung,
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Darstellung nach Fig.
2 entlang der Linie 3-3,
Fig. 4 bis 6 zeigen einen Schlüssel für den Transferstift
in Draufsicht, Längsschnitt und Unteransicht.
Der Transferstift 10 nach Fig. 1 weist am proximalen Ende
einen Gewindezapfen 12 auf mit einer Abmessung, daß er in
eine entsprechende Gewindebohrung eines Original- bzw.
Analogimplantats gemäß Fig. 2 eingeschraubt werden kann.
Über eine Stufe schließt sich nach oben (in der Zeichnung)
bzw. marginal ein konischer Abschnitt 14 an, der in einen
entsprechenden konischen Abschnitt des Original- bzw. Ana
logimplantats gemäß Fig. 2 eingepaßt werden kann. An den
konischen Abschnitt 14 schließt sich ein zylindrischer Ab
schnitt 16 an. Der zylindrische Abschnitt 16 ist mit einer
achsparallelen Abflachung 18 versehen. Im unteren Bereich
der Abflachung ist eine Umfangsnut 20 eingeformt, die in
der Abflachung 18 endet.
Der Transferstift 10, der zur Abdrucknahme in ein implan
tiertes Originalimplantat eingeschraubt wird, dient im
Dentallabor zur Herstellung eines Meistermodells durch
Verbindung mit einem Analogimplantat, wie es beispiels
weise in Fig. 2 dargestellt ist. Das Analogimplantat 30
ist proximal mit einem zylindrischen Schaft 32 versehen,
der eine achsparallele Abflachung 34 aufweist, wie auch in
Fig. 3 zu erkennen. Nach oben ist der Schaft 32 konisch
erweitert, wie bei 36 gezeigt mit einer kegeligen Stirn
fläche 38. Das Implantat 30 weist eine Innengewindebohrung
40 auf zur Aufnahme zum Beispiel des Gewindezapfens 12 des
Transferstiftes 10. Nach oben geht die Gewindebohrung 40
in einen konischen Bohrungsabschnitt 42 über, der zum Bei
spiel den konischen Abschnitt 14 des Transferstifts 10
passend aufnimmt. Bei der Verschraubung der Teile nach
Fig. 1 und 2 ist daher der Abschnitt des Transferstifts 10
oberhalb des konischen Abschnitts 14 freiliegend und dient
dazu, zusammen mit dem Analogimplantat 30 in die entspre
chende Höhlung im Abdruck eingeführt zu werden. Hierbei
sorgt die Abflachung 18 dafür, daß der Transferstift 10
bezüglich seiner Drehlage genauso ausgerichtet wie bei der
Abdrucknahme eingesetzt wird. Die Nut 20 erleichtert das
Einsetzen und die Fixierung im Abdruck. Anschließend er
folgt, wie beschrieben, das Herstellen des Meistermodells,
wobei das Analogimplantat 30 in Gips eingebettet ist. Der
Transferstift 10 wird herausgeschraubt. Anschließend er
folgt das Einschrauben des nicht gezeigten Sekundärteils
oder Pfeilers, auf dem dann die Suprastruktur modelliert
wird. Damit das Analogimplantat 30 sich nicht beim Auf
schrauben des Sekundärteils verdreht, ist die Abflachung
34 vorgesehen, die eine Verdrehung entsprechend Widerstand
entgegensetzt. Die Abflachung 18 des Transferstiftes 10
hat auch den Vorteil, daß er mit Hilfe eines Schlüssels
eingedreht werden kann.
Ein geeigneter Schlüssel 50 ist in den Fig. 4 bis 6 ge
zeigt. Dieser hat an einem Ende eines Schaftes 52 eine
Aufnahme 54 für formschlüssige Aufnahme des Abschnittes
des Transferstiftes 10 mit der Abflachung 18. Am anderen
Ende hat der Schaft 52 einen Drehknopf 56 mit umfänglich
aufgerauhter Oberfläche. Der Drehknopf hat eine seitliche
Abflachung 58, die für eine Lageinformation auf die Abfla
chung 18 des eingesetzten Transferstiftes 10 ausgerichtet
ist.
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung einer Suprastruktur und Verbin
dung mit einem Implantat für die dentalmedizinische Ver
sorgung, mit folgenden Verfahrensschritten:
- a) In das ohne Sekundärteil inserierte Implantat wird ein Transferstift eingesetzt;
- b) Von der betroffenen Region einschließlich des Transfer stifts wird ein Abdruck hergestellt;
- c) Der Transferstift wird entfernt und mit einem Analogim plantat verbunden, das in seinem an den Transferstift angrenzenden Bereich innen und außen mit dem Original implantat identisch geformt ist;
- d) Die Kombination Transferstift und Analogimplantat wird in die Negativhöhlung des Transferstifts im Abdruck eingeführt;
- e) Der Abdruck wird mit Gips oder dergleichen ausgegossen zur Herstellung eines Meistermodells;
- f) Der Transferstift wird entfernt;
- g) Ein geeignetes Sekundärteil für die Suprastruktur wird ausgewählt und mit dem Analogimplantat verbunden;
- h) Die Suprastruktur wird auf das Sekundärteil aufmodel liert;
- i) Die Suprastruktur wird vom Sekundärteil entfernt; und
- k) Das aus dem Analogimplantat entfernte Sekundärteil wird mit dem Implantat und die Suprastruktur mit dem Sekun därteil verbunden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
vor dem Verbinden des Sekundärteils mit dem Analogim
plantat im Meistermodell die offene Stirnseite des Ana
logimplantats von Gips oder dergleichen befreit wird.
3. Analogimplantat zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sein
Schaft (32) unrund ist oder sein runder Querschnitt
eine achsparallele Abflachung (34) aufweist.
4. Transferstift zur Durchführung des Verfahrens nach An
spruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er einen
zylindrischen Abschnitt (16) aufweist mit einer achs
parallelen Abflachung (18).
5. Transferstift zur Durchführung des Verfahrens nach An
spruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er einen
zylindrischen Abschnitt (16) aufweist mit einer Umfangs
nut (20) nahe dem Bereich, der in das Analogimplantat
(30) eingeführt wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934335864 DE4335864C2 (de) | 1993-10-21 | 1993-10-21 | Verfahren zur Herstellung einer Suprastruktur und Verbindung mit einem Implantat |
| DE9320252U DE9320252U1 (de) | 1993-10-21 | 1993-10-21 | Vorrichtung zur Herstellung einer Suprastruktur und Verbindung mit einem Implantat |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19934335864 DE4335864C2 (de) | 1993-10-21 | 1993-10-21 | Verfahren zur Herstellung einer Suprastruktur und Verbindung mit einem Implantat |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4335864A1 DE4335864A1 (de) | 1995-04-27 |
| DE4335864C2 true DE4335864C2 (de) | 1996-10-24 |
Family
ID=6500636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
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|---|---|
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-
1993
- 1993-10-21 DE DE19934335864 patent/DE4335864C2/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4335864A1 (de) | 1995-04-27 |
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| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: FRIADENT GMBH, 68229 MANNHEIM, DE |
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Inventor name: BRAMANN, DIERK, 22305 HAMBURG, DE |
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