DE4328077C2 - Lager- und Transportsystem mit Gefäßen - Google Patents
Lager- und Transportsystem mit GefäßenInfo
- Publication number
- DE4328077C2 DE4328077C2 DE19934328077 DE4328077A DE4328077C2 DE 4328077 C2 DE4328077 C2 DE 4328077C2 DE 19934328077 DE19934328077 DE 19934328077 DE 4328077 A DE4328077 A DE 4328077A DE 4328077 C2 DE4328077 C2 DE 4328077C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- vessels
- pallets
- pallet
- projection
- projections
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 claims description 2
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 claims 1
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 9
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 5
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 5
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 206010061307 Neck deformity Diseases 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000013361 beverage Nutrition 0.000 description 1
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 239000006071 cream Substances 0.000 description 1
- 235000011850 desserts Nutrition 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 1
- 235000013305 food Nutrition 0.000 description 1
- 210000003734 kidney Anatomy 0.000 description 1
- 238000004321 preservation Methods 0.000 description 1
- 230000002265 prevention Effects 0.000 description 1
- 238000004064 recycling Methods 0.000 description 1
- 229920006300 shrink film Polymers 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 230000002792 vascular Effects 0.000 description 1
- 235000013618 yogurt Nutrition 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D71/00—Bundles of articles held together by packaging elements for convenience of storage or transport, e.g. portable segregating carrier for plural receptacles such as beer cans or pop bottles; Bales of material
- B65D71/70—Trays provided with projections or recesses in order to assemble multiple articles, e.g. intermediate elements for stacking
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D21/00—Nestable, stackable or joinable containers; Containers of variable capacity
- B65D21/02—Containers specially shaped, or provided with fittings or attachments, to facilitate nesting, stacking, or joining together
- B65D21/0209—Containers specially shaped, or provided with fittings or attachments, to facilitate nesting, stacking, or joining together stackable or joined together one-upon-the-other in the upright or upside-down position
- B65D21/0217—Containers with a closure presenting stacking elements
- B65D21/0219—Containers with a closure presenting stacking elements the closure presenting projecting peripheral elements receiving or surrounding the bottom or peripheral elements projecting from the bottom of a superimposed container
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D21/00—Nestable, stackable or joinable containers; Containers of variable capacity
- B65D21/02—Containers specially shaped, or provided with fittings or attachments, to facilitate nesting, stacking, or joining together
- B65D21/0209—Containers specially shaped, or provided with fittings or attachments, to facilitate nesting, stacking, or joining together stackable or joined together one-upon-the-other in the upright or upside-down position
- B65D21/023—Closed containers provided with local cooperating elements in the top and bottom surfaces, e.g. projection and recess
- B65D21/0231—Bottles, canisters or jars whereby the neck or handle project into a cooperating cavity in the bottom
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Stackable Containers (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Lager- und Transportsystem nach dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1.
Ein solches Lager- und Transportsystem ist insbesondere für die Abpackung und den
Transport von Gefäßen aus Kunststoff, wie Becher für Joghurt, Sahne, Süßspeisen oder
dergleichen bekannt, die mit einer siegelbaren Folie verschlossen sind. Für die Aufnahme
und Stapelung der Gefäße sind viereckige Paletten aus Pappe vorgesehen, die in einem
ebenen Bereich mit einer Mehrzahl von Ausnehmungen versehen sind, in die die Gefäße
so eingestellt werden, daß sie mit ihrem Rumpf unterhalb der Palettenebene liegen und
in den Ausnehmungen radial geführt sind. Zwei gegenüberliegende Ränder der Paletten
sind nach unten abgewinkelt. Dabei haben die Abwinklungen der Ränder eine Höhe die
sicherstellt, daß der Boden der Gefäße mit Abstand über den Gefäßen einer darunter
liegenden Palette bzw. den Boden eines die Palette aufnehmenden Karton liegen
(DE-OS 17 61 046).
Bei diesem bekannten System sind die Pappkartons und die Paletten nach Entnahme der
Gefäße Abfall, der entsorgt, bzw. der Wiederverwertung zugeführt werden muß. Die
Becher werden im Idealfall ebenfalls als Wertstoffe der Wiederverwertung zugeführt. Ein
solches System widerspricht damit der Politik der Abfallvermeidung. Diese Politik hat zum
Ziel, Verpackung in möglichst großem Umfang mehrfach zu verwerten.
Ein bekanntes Beispiel für eine möglichst konsequente Abfallminderung ist das in der
Getränkeindustrie übliche System, die Flaschen in Flaschenkästen abzupacken und zu
transportieren. Die Flaschen und die Flaschenkästen werden dabei erst nach mehr
fachem, unter Umständen bei den Flaschenkästen jahrelangem Gebrauch, der Wieder
verwertung zugeführt, wobei beide nahezu hundertprozentig wiederverwertbar sind.
Ein solches System fehlt für die Abpackung vieler anderer Güter. In Glasgefäßen ver
packte Güter werden heute noch überwiegend in Umkartons verpackt, wobei darin noch
Kleingebinde in Folien eingeschrumpft sein können. Sowohl die Umverpackung als
auch die Gefäße sind hierbei fast durchweg Einwegverpackungen, die selbst dann, wenn
sie vollständig der Wiederverwertung zugeführt werden, die Mengen, die dem Recycling-
Zyklus zugeführt werden, erheblich aufblähen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Lager- und Transportsystem der gattungsgemäßen Art
so auszugestalten, daß ein Mehrfachgebrauch sowohl der Gefäße als auch der die Ge
fäße aufnehmenden Verpackung ermöglicht wird, und damit zu einem Mehrfachgebrauch
der Gefäße zu gelangen, bei dem die Gefäße in einfacher Weise gehandhabt werden
können, und zwar von der Füllung im Abfüllbetrieb über den Transport und die
Zwischenlagerung bis zum Haushalt und damit ein System zu schaffen, über das mit
einem einfachen Pfandsystem ein Kreislauf erreichbar ist.
Diese Aufgabe wird gelöst bei ein und Transportsystem nach dem Oberbegriffe
des Patentanspruchs 1 gelöst durch die im Kennzeichen herausgestellten Merkmale.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen beschreiben die Unteransprüche.
Bei diesem neuen System sind die Ausnehmungen der Paletten zur Aufnahme der an
den Böden der Gefäße ausgebildeten Vorsprünge bestimmt. Die Gefäße selbst stehen
dabei direkt aufeinander. Der Vorsprung am
Behälterboden greift durch die Ausnehmungen der Palette hindurch,
so daß er in die radiale Führung am Deckel der Gefäße eingreifen
kann, die in einer darunterliegenden Ebene angeordnet sind. Die
Gefäße stehen also jeweils aufeinander, wobei die einzelnen Ge
fäßstapel durch die Palette gesichert sind. Die Palette dient da
bei gleichzeitig zur Handhabung und zum Transport der oberhalb der
Palette angeordneten Gefäße.
Zur leichteren Handhabung sind die Paletten vorzugsweise an zwei
gegenüberliegenden parallelen Längsrändern mit aus der Platten
ebene abgekröpften Führungen versehen. Damit werden Führungslei
sten gebildet, an denen die Paletten erfaßt werden, aber auch in
Schienenführungen eingesetzt werden können. Derartige Schienen
führungen können beispielsweise in Füll- und Verschließmaschinen
und Autoklaven bei der Abfüllung sein. Es können aber auch Füh
rungsschienen in Regalen oder auch Küchenschränken oder derglei
chen vorgesehen sein, in die die Paletten beim Händler oder beim
Verbraucher eingeschoben werden können.
Vorzugsweise sind die Paletten an der den Abkröpfungen der Längs
ränder entgegengesetzten Ebene in Bereichen außerhalb der von den
Vorsprüngen am Boden der Gefäße durchgriffenen Ausnehmungen der
Palettenplatten mit Vorsprüngen versehen, deren Höhe größer ist
als die Höhe der Vorsprünge am Boden der Gefäße. Auf diese Weise
wird ein Abfallen der Palette von den Gefäßen verhindert, wenn
eine Einzelpalette abgesetzt wird bzw. die Palette die unterste
Palette eines Palettenstapels ist.
Die Vorsprünge können dadurch gebildet werden, daß die Paletten an
den Querrändern zwischen den abgekröpften Längsrändern entgegen
den Abkröpfungen abgewinkelt sind. Es können aber auch in den Be
reichen zwischen den Ausnehmungen aus dem Material der Palette
gezogenen Vorsprünge vorgesehen sein, die zur Sicherung der Ent
wässerung mit einer Öffnung an ihrer tiefsten Stelle versehen
sind.
Die Paletten bestehen vorzugsweise aus nichtrostendem Stahlblech.
Als Gefäße sind vorzugsweise Glasgefäße vorgesehen. Es können aber
auch Gefäße aus Keramik oder Metall innerhalb des Systems vorge
sehen sein.
Das System gemäß der Erfindung ist in der Lage, einen wesentlichen
Beitrag zur Vermeidung von Abfall zu leisten.
Die Behälter und die Paletten können bei Abgabe an den Endverbrau
cher mit einem Pfand belegt und somit für die weitere Benutzung in
Umlauf gehalten werden. Glas und Stahl sind weiter vollständig
wiederverwertbar, so daß hier kein Abfall entsteht, der zu depo
nieren ist. Das System ermöglicht eine Handhabung beim Versand und
bei der Lagerung mit geringstmöglicher Umverpackung. Beim Versand
genügt auf Großpaletten aufgrund der durch das System erreichten
hohen Stabilität im allgemeinen eine einfache Schrumpffolie bzw.
eine Bandbefestigung. Auch kleinere Gebinde können in dieser Weise
zusammengehalten werden. Kartonverpackungen sind weitgehend un
nötig.
Das System erleichtert darüber hinaus wesentlich die Handhabung in
der Lebensmittelproduktion, da die Paletten mit den Gefäßen nach
der Vorreinigung der Gefäße zusammengestellt und in dieser Zusam
menstellung durch die Produktion bis zum Versand benutzt werden
können.
Auch für den Handel und den Endverbraucher ergeben sich wesent
liche Erleichterungen.
Die Gefäßdeckel bestehen vorzugsweise aus Glas und können bei der
Konservierung in Autoklaven mittels eines Gummirings dichtend au
dem Gefäß befestigt werden. Es können auch Deckel aus Metall oder
Kunststoff verwendet werden, wobei die Metalldeckel mit dem be
kannten Crimp-Verschluß versehen sein können, aber auch als
Schraubdeckel ausgebildet sein können. Kunststoffdeckel können als
Überstülpdeckel ausgebildet sein, die mit oder ohne Dichtung ver
wendet werden. Auch stabil ausgebildete Kunststoffdeckel sind mit
den Gefäßen mehrfach benutzbar und damit ebenfalls mit einem Pfand
belegbar.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht
und im nachstehenden im einzelnen anhand der Zeichnung beschrie
ben.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Palettenstapel mit
den erfindungsgemäß ausgebildeten Gefäßen.
Fig. 2 zeigt im Ausschnitt Boden und Hals einer Flasche, die
zur Verwendung in dem erfindungsgemäßen System ausge
bildet ist.
Fig. 3 zeigt im Querschnitt einen Deckel mit auf der Deckel
oberseite angeordneten radialen Führungsnocken, die in
einen ringförmigen Vorsprung am Boden der Gefäße ein
greifen.
Die in Fig. 1 im Schnitt dargestellten Paletten 2 sind aus ebenen
Blechen, vorzugsweise rostfreien Blechen, geformt. In einem ebenen
Mittelteil 4 ist eine Mehrzahl von Ausnehmungen 6 angeordnet, von
denen, wie in dem Ausführungsbeispiel dargestellt, zwei Reihen ne
beneinander und in jeder Reihe drei oder vier vorgesehen sein kön
nen. In Draufsicht sind die Paletten damit rechteckförmig.
An den parallelen Langseiten sind die Paletten mit nach oben ge
richteten Abkröpfungen 8 versehen, an denen die Paletten erfaßbar
sind und mit denen die Paletten in Führungsschienen einschiebbar
sind.
Bestandteil des Systems sind Gefäße 10, die vorzugsweise aus Glas
bestehen und mit einem Deckel 12 verschlossen sind. Der Quer
schnitt der Gefäße 10 ist vorzugsweise rund. Er kann aber auch als
Polyeder oder dergleichen ausgebildet sein. Wesentliches Merkmal
ist, daß am Boden des Gefäßes 10 ein Vorsprung 14 angeordnet ist,
der im Querschnitt kreisförmig ist und eine Höhe h hat, die größer
ist als die Dicke d der Palette. Der Vorsprung 14 durchgreift
also die Ausnehmung 6 in der Palette und steht unterhalb der Pa
lette vor.
Der Vorsprung 14 kann, wie in der Zeichnung links dargestellt, als
Vertiefung 16 im Boden des Gefäßes 10 ausgebildet sein. Es kann
aber auch, wie in Fig. 1 rechts unten dargestellt, an der Unter
seite des Gefäßes eine ringförmige Rippe 17 angeformt sein; auch
Rippenabschnitte oder auf einem Kreis angeordnete Nocken sind
möglich. Wesentlich ist für den Vorsprung 14, gleich in welcher
Ausführung, daß mit ihm die Gefäße in den Ausnehmungen 6 der Pa
lette radial gehalten und geführt sind und darüber hinaus selbst
verständlich, daß die Gefäße für sich auch eine hinreichende
Kippfestigkeit haben.
Der Deckel 12 des Gefäßes 10 ist ein Glasdeckel, der hier mittig
mit einer Vertiefung 20 versehen ist, deren Innendurchmesser D so
bemessen ist, daß der Vorsprung 16 des darüberliegenden Gefäßes
in diese Vertiefung eingreifen kann. Die Tiefe t der Vertiefung 20
ist größer als die Höhe h des Vorsprunges 16, 17 der Gefäße.
Der Deckel 20 kann in üblicher Weise gegen den Behälter 10 abge
dichtet werden. In der Zeichnung ist eine übliche Abdichtung mit
einer Gummidichtung 22 angedeutet, die auf einer Randschulter 24
des Gefäßes 10 aufliegt. Andere Verbindungen und Dichtungen sind
möglich.
Wie in der Zeichnung dargestellt, ist eine zweite Palette 2′ ober
halb des Gefäßes 10 angeordnet, und zwar derart, daß der Vor
sprung 16 am Boden des oberen Gefäßes 10 durch die Palettenaus
nehmung 6 hindurch in die Vertiefung des Deckels 20 des auf der
unteren Palette aufstehenden Gefäßes 10 eingreift. In gleicher
Weise können weitere Gefäßlagen aufgebracht werden. Das Gewicht
der Gefäße wird jeweils vom Boden 15 der Gefäße radial außerhalb
des Vorsprunges auf den Deckel des darunterliegenden Gefäßes
übertragen. Durch die Paletten 2, 2′ werden die Stapel überein
anderstehender Gefäße zusätzlich seitlich geführt und gegenein
ander abgestützt, so daß stabile Gebinde gebildet werden.
Um ein Aufstehen der untersten Gefäße auf dem Boden oder einer
Unterlage 26 zu vermeiden, sind die Paletten, wie in Fig. 1 bei
der unteren Palette dargestellt, mit nach unten gerichteten Vor
sprüngen, also den Abkröpfungen 8 entgegengesetzten Vorsprüngen
28, versehen. Diese Vorsprünge können kuppelartig oder aber auch
wulstartig aus dem Blech herausgedrückt sein. Ihre Höhe H ist
größer als die Höhe h der Vorsprünge minus der Dicke d der Palet
ten. Damit ruht das Gewicht des gesamten Gebindes über die Vor
sprünge 28 an der untersten Palette auf den Boden auf. Der Boden
der Gefäße berührt also den Boden 28 nicht. Anstelle der kuppel
förmigen oder wulstförmigen Vorsprünge 28 oder zusätzlich hierzu
können die Querränder der Palette nach unten abgewinkelt sein, die
dann zusätzlich oder für sich allein auch als Aufstandsflächen
dienen können.
Die kuppelförmigen Vorsprünge 28 sind vorzugsweise an ihrer Spitze
mit einer Öffnung versehen, damit Wasser aus diesen Öffnungen ab
fließen kann. In den Paletten können auch zusätzlich Ausnehmungen
vorgesehen werden, durch die beispielsweise bei einer Behandlung
in Autoklaven Dampf durchtreten und Wasser abfließen kann.
In Fig. 1 sind rechts Behälter 30 dargestellt, die in der oben be
schriebenen Weise am Boden mit Vorsprüngen und im Deckel mit Rück
sprüngen versehen sind. Diese Behälter, die eine geringere Höhe
als der links dargestellte Behälter haben, können in zwei, even
tuell auch in drei Schichten übereinander auf einer Palette ange
ordnet sein. Die nächste Palette liegt dann zwischen dem zweiten
und dritten Gefäß, wie in Fig. 1 rechts dargestellt. Auch hier ist
die Stabilität gesichert. Falls eine solche Stapelweise vorgesehen
sein sollte, muß die Tiefe der Vertiefungen im Deckel 20 minde
stens gleich der Höhe h des Vorsprungs 16 am Boden des Gefäßes
sein.
Die Abmessungen der Gefäße können dabei so aufeinander abgestimmt
sein, daß die Höhe von zwei Gefäßen 30 geringerer Höhe, wie sie
rechts in Fig. 1 dargestellt sind, genau der Höhe eines Gefäßes
10, wie es links in Fig. 1 dargestellt ist, entspricht. Damit sind
dann in einem Gebinde Gefäße unterschiedlicher Höhe und damit Ver
packungsvolumens unterbringbar.
Fig. 2 zeigt die Ausbildung einer Flasche, wie sie als Gefäß in
dem erfindungsgemäßen System verwendet werden kann. Dargestellt
ist unten das obere Ende einer Flasche 32 und oberhalb der Palette
2 der Boden einer darüber stehenden Flasche. Die Flasche 32 ist
als Kurzhalsflasche mit einer Schulter 34 ausgebildet. Die Öffnung
im Flaschenhals 36 ist durch einen Verschluß 36 verschlossen, der
beispielsweise als üblicher Schraubverschluß ausgebildet sein
kann. Am Boden der Flasche ist ein ringförmiger Vorsprung 40 mit
einem Außendurchmesser kleiner als der Flaschendurchmesser ausge
bildet. Innerhalb dieses ringförmigen Vorsprungs befindet sich im
Flaschenboden eine Vertiefung 42, die den Hals 36 der darunter
stehenden Flasche samt dem Verschluß 38 aufnehmen kann. Der sich
an die Schulter 34 anschließende Abschnitt 37 des Flaschenhalses
ist so bemessen, daß der Flaschenhals und das obere Ende der
Flasche radial im Vorsprung 40 bzw. im unteren Bereich der Vertie
fung 42 geführt ist. Der Vorsprung 40 durchgreift die Aufnehmung 6
der Palette 2 und mit diesem Vorsprung steht die darüber stehende
Flasche auf der Schulter 34 der darunter angeordneten Flasche auf.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Flasche ist das Führungsprinzip,
das bei Fig. 1 angewandt ist, umgekehrt. Es greift hier ein Vor
sprung auf der Oberseite des Gefäßes in eine den Vorsprung auf
nehmende radiale Führung an der Unterseite des Gefäßes ein. Das
Prinzip ist auch bei Gefäßen mit Deckeln nach Fig. 1 anwendbar.
Eine solche Ausführungsform ist in Fig. 3 dargestellt. Gefäß 44 ist
hier auf der Unterseite des Gefäßbodens 46 mit einem ringförmigen
Vorsprung 48 ausgebildet, wie er bereits bei dem Gefäß in Fig. 1
rechts dargestellt ist. Der Deckel 50 des Gefäßes hat hier eine
im wesentlichen ebene Deckelfläche 52, auf der achssymmetrisch
wenigstens drei Führungsnocken 54 angeordnet sind, die in den von
der Rippe 48 umschlossenen Raum eingreifen und das obere Gefäß auf
dem Deckel des unteren Gefäßes radial führen. Eine solche
Anordnung hat den Vorteil, daß keine Vertiefungen vorhanden sind,
in denen sich Feuchtigkeit oder Schmutz sammeln kann. Eine
Ausführungsform nach Fig. 3 ist insbesondere auch bei Verwendung
von Metalldeckeln zweckmäßig, bei denen die Nocken 54 bei der
Fertigung aus dem Blech herausgedrückt werden können.
Leere Gefäße werden in gleicher Weise wie gefüllte Gefäße auf die
Paletten gestellt und diese dann gestapelt. Die Leergut-Stapelung
kann auch ohne Deckel erfolgen. Die Vorsprünge an dem Gefäßboden
greifen dann in die Gefäßöffnungen ein. Das Gewicht der Gefäße
wird hierbei dann über die Paletten auf die darunter angeordneten
Gefäße übertragen. In den Leergut-Stapeln werden die Gefäße ge
schützt der Wiederbefüllung zugeleitet. Normgefäße und Paletten
ermöglichen einen vom Erstbefüller unabhängigen Umlauf.
Claims (12)
1. Lager- und Transportsystem mit einer Mehrzahl von Gefäßen, die mit einem abnehm
baren Deckel versehen sind, und viereckigen Paletten mit einer Mehrzahl von Aus
nehmungen zur Aufnahme und radialen Führung der Gefäße in einem im wesentlichen
ebenen Bereich der Paletten und mit unterhalb der Palettenebene in Bereichen
außerhalb der Ausnehmungen vorgesehenen Vorsprüngen, deren Höhe größer ist als
die Höhe der unter die Palettenebene vorstehenden Abschnitte der Gefäße,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gefäße (10, 30, 32, 40) am Boden mit einem zentrischen Vorsprung (14,17, 44, 48) mit einem Außendurchmesser kleiner als das Außenmaß der Gefäße oberhalb des Bodens und die Deckel auf ihrer Oberseite mit einer mit dem Vorsprung am Boden der Gefäße zusammenwir kenden radialen Führung (20, 37, 54) versehen sind,
daß die Ausnehmungen der Paletten zur Aufnahme und radialen Führung der Vorsprünge an den Böden der Gefäße ausgebildet sind,
daß die Paletten formstabil ausgebildet und an zwei gegenüberliegenden parallelen Längsrändern mit oberhalb der Palettenebene liegenden Führungsleisten (8) versehen sind, und
daß die Höhe der Vorsprünge (28) der Palette größer ist als die Höhe (h) der Vorsprünge (14,17, 40, 48) am Boden der Gefäße.
daß die Gefäße (10, 30, 32, 40) am Boden mit einem zentrischen Vorsprung (14,17, 44, 48) mit einem Außendurchmesser kleiner als das Außenmaß der Gefäße oberhalb des Bodens und die Deckel auf ihrer Oberseite mit einer mit dem Vorsprung am Boden der Gefäße zusammenwir kenden radialen Führung (20, 37, 54) versehen sind,
daß die Ausnehmungen der Paletten zur Aufnahme und radialen Führung der Vorsprünge an den Böden der Gefäße ausgebildet sind,
daß die Paletten formstabil ausgebildet und an zwei gegenüberliegenden parallelen Längsrändern mit oberhalb der Palettenebene liegenden Führungsleisten (8) versehen sind, und
daß die Höhe der Vorsprünge (28) der Palette größer ist als die Höhe (h) der Vorsprünge (14,17, 40, 48) am Boden der Gefäße.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit
dem Vorsprung (14, 17, 48) am Boden des Gefäßes (10, 30, 44)
zusammenwirkende radiale Führung am Deckel (17, 50) ausge
bildet ist.
3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Vorsprung durch eine nach außen gerichtete Vertiefung (16) im
Boden (14) des Gefäßes (10) ausgebildet ist.
4. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vor
sprung durch Rippen (17, 37, 48) unter dem Behälterboden ge
bildet ist.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rippen (17, 48) ringförmig ausgebildet sind.
6. System nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Deckel (12) mit einer den Vorsprung (14, 17) am Boden der
Gefäße (10, 30) aufnehmenden Vertiefung (20) versehen sind.
7. System nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß
auf der Deckeloberseite konzentrisch wenigstens drei Füh
rungsnocken (54) angeordnet sind, die mit dem inneren Umfang
der ringförmigen Rippen (78) am Gefäßboden zusammenwirken.
8. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gefäße als kurzhalsige Flaschen (32) ausgebildet sind, deren
Hals (36) mit einer radialen Schulter (34) versehen ist und
in deren Boden eine den Hals oberhalb der Schulter ein
schließlich Deckel aufnehmenden Vertiefung versehen ist, und
daß der Halsansatz (37) und die Vertiefung (42) so ausgebil
det sind, daß eine radiale Führung sichergestellt ist.
9. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Paletten (2, 2′) mit die Führungsleisten bildenden Abkröpfun
gen (8) der Längsränder versehen sind.
10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Pa
letten (2, 2′) an den Querrändern zwischen den abgekröpften
Längsrändern entgegen den Abkröpfungen (8) abgewinkelt sind.
11. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Pa
letten in den Bereichen zwischen den Ausnehmungen (6) mit aus
dem Material der Palette gezogenen kuppelförmigen Vorsprüngen
(28) versehen sind, die in der Kuppelspitze mit einer Öffnung
versehen sind.
12. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Paletten (2, 2′) aus einem nicht
rostenden Stahlblech bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934328077 DE4328077C2 (de) | 1993-08-20 | 1993-08-20 | Lager- und Transportsystem mit Gefäßen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934328077 DE4328077C2 (de) | 1993-08-20 | 1993-08-20 | Lager- und Transportsystem mit Gefäßen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4328077A1 DE4328077A1 (de) | 1995-02-23 |
| DE4328077C2 true DE4328077C2 (de) | 1996-05-30 |
Family
ID=6495666
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934328077 Expired - Fee Related DE4328077C2 (de) | 1993-08-20 | 1993-08-20 | Lager- und Transportsystem mit Gefäßen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4328077C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10245024A1 (de) * | 2002-09-25 | 2004-04-08 | Ritter Gmbh | Pack- und Stapelgitter für mit plastischen Massen befüllte Kartuschen |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1761046A1 (de) * | 1968-03-27 | 1971-03-11 | Hamac Hansella Gmbh | Sammelpackung und Verfahren zum Herstellen derselben |
| US3913741A (en) * | 1973-10-03 | 1975-10-21 | James E Pirie | Materials handling container |
| US4896774A (en) * | 1987-05-11 | 1990-01-30 | International Container Systems | Spacer tray for packaging containers |
| FR2609450A1 (fr) * | 1987-01-09 | 1988-07-15 | Ludi Jean Claude | Recipient pour liquides pliable, avec auto-blocage en position pliee |
-
1993
- 1993-08-20 DE DE19934328077 patent/DE4328077C2/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10245024A1 (de) * | 2002-09-25 | 2004-04-08 | Ritter Gmbh | Pack- und Stapelgitter für mit plastischen Massen befüllte Kartuschen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4328077A1 (de) | 1995-02-23 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69319086T2 (de) | Niedrige,ineinander spapelbare tragschale zur aufnahme von dosen oder dergleichen | |
| EP0459124A1 (de) | Weithalsgebinde | |
| DE202021103354U1 (de) | Mehrweg-Servier- und /oder -Transportverpackung für kreisförmige Nahrungsmittel | |
| DE3919835C2 (de) | ||
| DE69701851T2 (de) | Stapelbare metalldose | |
| DE202009010684U1 (de) | Deckelbehälter | |
| DE4328077C2 (de) | Lager- und Transportsystem mit Gefäßen | |
| DE19510084C1 (de) | Träger für Joghurtbecher und dergleichen | |
| EP2383189B1 (de) | Transport/Präsentier- Einheit mit wenigstens einem Transport/Präsentations- Träger für Behältnisse, vorzugsweise Getränkebehältnisse | |
| DE9312493U1 (de) | Lager- und Transportsystem mit Vorratsgefäßen | |
| DE4425569A1 (de) | Stapelkasten | |
| DE19514181C2 (de) | Lager- und Transportsystem mit Vorratsgefäßen | |
| CH679770A5 (en) | Closure piece for thermoplastic storage or portable container for waste - has lid on which are ridges pressed onto ridges on container rim | |
| DE19808013C2 (de) | Verpackungs- und Versandeinheit für Farben | |
| DE102023126276A1 (de) | Stapel-nestbares Mehrweggebinde | |
| DE4213396C2 (de) | Transporttablett für Behälter | |
| EP0361097B1 (de) | Verpackungstablett aus verschiedensten Materialien zur Verpackung und zum Transport von Lebensmitteln und Gütern aller Art in Behältnissen in Form von Bechern, Dosen, Flaschen und Gefässen aller Art | |
| DE202016105636U1 (de) | Mehrweg-Behälter zum Lagern und Transportieren von Lebensmitteln | |
| DE29602214U1 (de) | Stapelbare Verpackung, insbesondere in Form einer Falthülle, Faltkiste, Faltschachtel o.dgl. | |
| EP1037816B1 (de) | Dose, insbesondere für schuhcremes und dgl. | |
| DE202007006183U1 (de) | Vorrichtung zum Transport von Flaschen und/oder Gebinden | |
| DE4208775A1 (de) | Steige | |
| DE202024104749U1 (de) | Haltevorrichtung für Getränkedosen | |
| AT527667A4 (de) | Behälter zur Aufnahme, Aufbewahrung und/oder zum Transport von Waren | |
| DE1187991B (de) | Selbsttaetig entlueftende Verpackung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |