DE4327670C2 - Vorrichtung zum Herstellen von Streckmaterial zur anschließenden Herstellung von homogenen Kugeln - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von Streckmaterial zur anschließenden Herstellung von homogenen KugelnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung entsprechend dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE 38 14 448 A1
bekannt. Um ein kontinuierliches Zusammenwirken von
Schneideinheit und Streckeinheit zu gewährleisten, müssen
deren Umlaufgeschwindigkeiten aufeinander abgestimmt werden.
Eine Einheit zum Formen der Kugeln ist aus der DE 38 16 792 A1
bekannt.
Kugeln aus Streckmetall, welches aus dünner Alu
miniumfolie etc. hergestellt werden, werden beispielsweise als Ex
plosionsschutz in Treibstofftanks etc. gefüllt. Die Herstellung der
Kugeln erfolgt durch vielfaches Einschneiden des Aluminiumbandes in
Längsrichtung, Querstrecken, grobes Zusammendrücken der Bänder
aus Streckmetall in Querrichtung, Ablängen einzelner Abschnitte
und Zusammendrücken der Abschnitte zu Kugeln.
Um einerseits einen möglichst reibungslosen Ablauf und
andererseits einen Dauerbetrieb solcher Vorrichtungen, und
zwar
auch bei hohen Geschwindigkeiten bis zu 3 m/sec. bei einem so
schwer zu handhabenden Material wie 70 µm dünner
Aluminiumfolie zu gewährleisten, sind jedoch Detailprobleme zu
überwinden, wenn die Kugeln einen vernachlässigbar geringen
Ausschuß haben sollen. Ausschuß entsteht dann, wenn die
Materialverteilung innerhalb der Kugeln zu ungleichmäßig ist, und
dadurch der Explosionsschutz nicht mehr gewährleistet wäre.
Das Problem liegt einerseits darin, daß die verwendete
Aluminiumfolie von i.d.R. unter 1/10 mm Dicke bei den
angestrebten Geschwindigkeiten bereits schwer zu handhaben ist,
und zusätzlich nach dem Schneiden und Querstrecken die
Handhabung noch labiler wird, da das fertige Streckmaterial
während seiner Querstreckung eine Längenverkürzung um ca. 10%
durchmacht, und genau diese Längenverkürzung durch Zug
belastung in Längsrichtung wieder rückgängig gemacht werden
kann.
Dadurch würde jedoch einerseits die Gewebestruktur unzulässig
verändert und andererseits verändert jede nach dem Querstrecken
durchgeführte Längung des Materials die Durchlaufgeschwindigkeit
der Anlage.
Da zusätzlich die Querstreckung zu einer teilweise elastischen
Materialverformung führt, verhält sich das quergestreckte Material
bei Ausübung von Längskräften nicht nur wie ein dehnbares,
sondern auch wie ein in Längsrichtung federndes Material.
Dadurch wird das Erzielen von hohen Durchlaufgeschwindigkeiten
und die damit verbundene exakte Geschwindigkeitssteuerung der
einzelnen Antriebe, also der Schneid- und Anpreßwalzen der
Streckeinheit, der Reinigungseinheiten und der aufwickelnden
Endhaspel zu einem großen Problem, da schon geringfügige
Überschreitungen der zulässigen Zugbelastung entweder zu einer
Rückverformung des Materials oder zu einem Abriß des Bandes
führen. Ebenso darf das Aufwickeln auf die Endhaspel selbst nicht
mit einem zu starken Zug durchgeführt werden, da sonst die
aufeinanderliegenden Lagen des Streckmaterials sich gegenseitig
wieder flachdrücken würden.
Dies addiert sich mit der Tatsache, daß bei durchgehender
Verarbeitung eines Bandes die Anforderungen an Drehzahlregelung
hinsichtlich Geschwindigkeit der Regelung und deren Genauigkeit
prinzipiell beim letzten Antrieb am größten sind, wenn am Beginn
der Vorrichtung mit einer konstanten Eingangsgeschwindigkeit
gearbeitet wird, da sich alle im Verlauf der Vorrichtung
auftretenden - auch kurzfristigen - Änderungen der
Bearbeitungsgeschwindigkeit zum Ende hin aufaddieren, und dabei
sowohl ein Aufschaukeln als auch ein einfaches Saldieren zu einem
sehr unregelmäßigen, sich schnell ändernden Geschwindigkeitsprofil
führen können.
Zusätzlich muß das Material für die einzelnen Bearbeitungsstationen
unter einer gewissen Mindest-Spannung in Längsrichtung stehen,
um ein Falten - betrachtet in der Seitenansicht - bzw. Auflaufen vor
einer Station zu verhindern, was sofort zu einer Zerstörung des
Aluminiumbandes führt.
Aus diesem Grund ist es grundsätzlich bekannt, bei der Hand
habung laufender Bänder Spannrollen einzusetzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung der
eingangs genannten Art so auszubilden, daß trotz der
unterschiedlichen Arbeitsgeschwindigkeiten, die die einzelnen
Bearbeitungsprozesse erfordern, ein reibungsloser Betrieb
ermöglicht wird.
Die Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen
Vorrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Um eine möglichst genaue Drehzahlregelung des Motors für die
Endhaspel zu ermöglichen, ist dieser mit einer Drehzahl-Überwachungsvorrichtung,
z. B. einem optoelektrischen Sensor
versehen, der auf eine Inkremental-Drehscheibe gerichtet ist,
die drehfest mit der Motorwelle gekoppelt ist.
Diese Ist-Drehzahl wird erhöht bzw. erniedrigt je nach Zustand der
letzten vorangehenden Spannrolle, die sich nach der Streckeinheit
und i.d.R. auch nach der dieser nachgeschalteten
Reinigungsvorrichtung befindet. Dabei wird als Spannrolle eine
nicht angetriebene Spannrolle benutzt, die durch ihr Eigengewicht in
einer nach oben offenen Schlaufe des Bandes liegt, wobei diese
Spannrolle in im wesentlichen senkrecht verlaufenden Führungen
bewegbar ist.
Wenn die Endhaspel gegenüber der letzten Arbeitseinheit vor der
Spannrolle zu schnell läuft, wird die Spannrolle in ihren Führungen
nach oben wandern bis zu einem vorgegebenen Endanschlag. Die
Höhenlage der Spannrolle zwischen oberen und unteren
Endanschlägen wird jedoch durch eine Lichtschranke ständig
kontrolliert, die von oben auf die Spannrolle oder einen fest mit ihr
verbundenen Reflektor gerichtet ist, und damit jederzeit die
momentane Höhenlage dieser Spannrolle messen kann. Der Motor
der Endhaspel wird durch eine Steuerelektronik so beschleunigt
oder verlangsamt, daß die Spannrolle in einem mittleren Bereich
und vorzugsweise in Ruhe gehalten wird.
Damit der notwendige Drehzahlbereich - es muß stufenlos von 0
hochgefahren werden können bei Anlauf der Maschine - leichter
steuerungstechnisch realisiert werden kann, ist der Motor der
Endhaspel zusätzlich mit einem Vorschaltgetriebe mit bei
spielsweise vier aufeinanderfolgenden Drehzahlstufen ausge
stattet. Wenn die Spannrolle einen berührungslosen oberen
Endanschlag durchläuft, schaltet das Getriebe den Motor in die
nächst langsamere Getriebestufe, und bei Erreichen des unteren
Endanschlages in die nächst schnellere Getriebestufe.
Zusätzlich werden kurzfristige Geschwindigkeitsänderungen, die
sich sehr leicht aufschaukeln, zwischen der Streckeinheit und der
eben beschriebenen Spannrolle ausgeglichen, indem das
Streckmaterial dazwischen über zwei Reinigungsbürsten S-förmig
läuft, die so lange und elastische Borsten besitzen, daß die
Elastizität der Borsten die kurzfristigen Unterschiede der
Zugspannung des Streckmaterials weitgehend ausgleichen.
Um die Nachregelung der Endhaspel-Geschwindigkeit nicht weiter
zu erschweren, wird die Streckeinheit mit konstanter Drehzahl
angetrieben, und statt dessen die Geschwindigkeit der
vorhergehenden Schneideinheit geregelt.
Dies geschieht wiederum mittels einer zwischen der Schneideinheit
und der Streckeinheit angeordneten ersten Spannrolle, die analog
der oben beschriebenen zweiten Spannrolle funktioniert, jedoch die
Drehzahl der Schneideinheit bzw. der vorangehenden Vorratshaspel
nur in einem geringen Bereich variieren soll. Daher wird entweder
die Bremskraft der Endhaspel oder die Geschwindigkeit der
Schneideinheit oder beides gemeinsam entweder nur beim Erreichen
der oberen oder unteren Sensoren verändert, oder durch die
Lichtschranke entsprechend der Höhenlage der Spannrolle.
Die an der Vorratshaspel am Anfang der Anlage angesetzte
Bremskraft variiert dabei im wesentlichen nicht nach der be
absichtigten momentanen Geschwindigkeit der Schneideinheit,
sondern nach der noch auf der Vorratshaspel vorhandenen Masse
und dadurch bedingten Trägheit gegen Geschwindigkeits
veränderungen.
Zusätzlich kann bei den beabsichtigten hohen Verarbeitungs
geschwindigkeiten auch die Herstellung der Kugeln aus dem
Streckmaterial nicht wie bei den bisher bekannten Lösungen mittels
eines sternförmig ausgebildeten, schrittweise rotierenden Form-
Sternes erfolgen, in den die Abschnitte des Streckmaterials auf der
einen Seite eingebracht, dann zu Kugeln verdichtet und auf der
anderen Seite wieder aus dem Stern herausfallen, da bei der
beabsichtigten Laufgeschwindigkeit die Fliehkraft den ganzen
Prozeß nachteilig und schwer vorhersehbar beeinflußt.
Wie bekannt, wird das Streckmaterial-Band zunächst grob seitlich
zusammengeschoben, indem es durch eine Kalibrieröffnung
gezogen wird, wodurch in Längsrichtung ein wellenförmiges
Aufwerfen des Bandes erfolgt. Dieses zusammengeschobene Band
wird anschließend in bestimmten Längen abgeschnitten, und die so
erhaltenen Abschnitte werden durch Negativ-Formen zu Kugeln
verformt.
Bekannt war es dabei auch, bei einer solchen Kugel-Einheit, die aus
mehreren Arbeitseinheiten nebeneinander besteht, das Abschneiden
durch zwei aneinander anliegende, quer relativ zueinander
verschiebbare Messer zu realisieren, die im wesentlichen runde, z. T.
birnenförmige, fluchtende Öffnungen aufweisen. Der Relativversatz
zueinander verkleinert die Fluchtung der birnenförmigen Öffnungen,
und bei um 180° gedrehter Anordnung der Birnenformen
zueinander ergibt sich bei der Verlagerung in die eine Richtung ein
zuletzt kleiner, kreisförmiger Freiraum, während bei der Verlagerung
in die andere Richtung ein großer, senkrechter, linsenförmiger und
immer schmaler werdender Freiraum entsteht, der zum Abscheren
führt, wenn die Dicke der Linse gegen Null geht.
Bei der vorliegenden Erfindung wird zum einen das Klemmen der
durch die Kalibrieröffnung zusammengeschobenen Bänder an einer
anderen Stelle und mit separaten Vorrichtungen vollzogen als das
Abschneiden.
Der wesentliche Punkt besteht darin, daß das vordere, freie Ende
des noch nicht abgelenkten Folienbandes in die zylindrische
Stempelführung in einem Stempelblock eingebracht wird, die auf
beiden Stirnseiten offen ist. Beim Einbringen, spätestens jedoch
beim Verformen zu den Kugeln, ist die hintere Öffnung der
Stempelführung durch einen Endstempel mit halbrunder konkaver
Stirnseite verschlossen. Das Ablängen des vorderen Abschnittes
erfolgt am Beginn und vorzugsweise noch innerhalb der
Stempelführung mittels gegeneinander verfahrbarer Messer, die
vorzugsweise direkt im Stempelblock geführt werden. Nach dem
Zurückfahren des freien Endes des endlosen Folienbandes wird
auch von der Vorderseite her ein Vorderstempel in die
Stempelführung eingebracht, und damit die Kugel zwischen
Vorderstempel und Endstempel innerhalb der Stempelführung
geformt.
Dabei sind - bei mehreren nebeneinander angeordneten
Arbeitsstationen - z. B. die Vorderstempel in einer Reihe
nebeneinander angeordnet, und zwar auf einem von zwei relativ
zueinander beweglichen Messer, auf dem alle Vorderstempel
aufgebracht sind. In den Positionen zwischen den Vorderstempeln
sind in den Messern Schneidöffnungen offengelassen, deren
Querschnitt durch Gegeneinanderverschieben der Messer verringert
werden kann, um das Folienband festzuklemmen und dadurch auch
in Längsrichtung taktweise z. B. in die Stempelführung hinein
transportieren zu können.
Um dies auch mit der notwendigen Ablaufgeschwindigkeit durch
führen zu können, ist der Stempelblock bezüglich der Messer für
das Klemmen und Weitertransportieren des Streckmaterials und
damit auch gegenüber den Vorderstempeln, die auf diesem Messer
montiert sind, in Querrichtung verschiebbar. Dadurch können die
Stempelführungen des Stempelblockes im einen Arbeitsschritt mit
den Stempeln fluchten und im anderen Arbeitsschritt mit den
Öffnungen in der Klemmvorrichtung, über welche das
Streckmaterial in die Stempelführungen zugeführt wird.
Vorzugsweise wird dabei der Stempelblock bewegt, während das
Messer mit den Vorderstempeln in Ruhe bleibt. Vorderstempel und
Endstempel sind selbstverständlich in axialer Richtung in die
Stempelführung hinein und wieder heraus verfahrbar.
Zum Austragen der geformten Kugeln aus dem Stempelblock wird
der Endstempel entfernt, und der Vorderstempel mit Druckluft
beaufschlagt, wodurch die Kugel ausgeblasen wird.
Für das Klemmen in der Ebene vor den Vorderstempel und das
tatsächliche Abschneiden innerhalb des Stempelblockes werden im
Prinzip die gleichen, jeweils paarweise angeordneten und
gegeneinander verschiebbaren Messer benutzt, die in der Ebene der
Vorderstempel nur zum Klemmen und zum axialen Weitertransport
benutzt werden, innerhalb des Stempelblockes jedoch zum
tatsächlichen Abschneiden.
Eine Ausführungsform gemäß der Erfindung ist im folgenden
beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht der Streckmaterial-Einheit und
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Kugelform-Einheit.
Fig. 1 zeigt in der Seitenansicht die Herstellung eine auf einer
Endhaspel 7 aufgewickelten, im wesentlichen endlosen Streck
materials, welches dann mit der Vorrichtung in Fig. 2 von der Endhaspel 7
weg zu Kugeln verarbeitet wird.
Dabei ist links im Bild Rohmaterial in Form einer auf einer
Vorratshaspel 2 aufgewickelten Rolle vorhanden, das während des
Durchlaufes des Folienbandes 1 durch zunächst eine
Schmiereinheit, dann die Schneideinheit 6, die Streckeinheit 5 und
die Absaugeinheit 42 zu einem in Querrichtung verbreiterten und in
Längsrichtung verkürzten Streckmaterial verarbeitet wird.
Durch die verschiedenen Bearbeitungsprozesse wird das Folienband
1 unterschiedlichen Längs-Geschwindigkeiten unterworfen. Zu
diesem Zweck ist zwischen der Schneideinheit 6 und der
Streckeinheit 5 eine erste Spannrolle 8 und zwischen der
Streckeinheit 5 und der Endhaspel 7 eine zweite Spannrolle 9
angeordnet.
Um die sich addierenden Geschwindigkeitsänderungen nicht zu
schnell werden zu lassen, und dadurch die Anpassung der Antriebs-
Drehzahlen an den einzelnen Einheiten zusätzlich zu erschweren,
wird die Streckeinheit 5 - nach Anlauf der Maschine - mit
konstanter Geschwindigkeit gefahren. Dabei laufen zwei
Zahnriemen 43 mit ihren gezahnten Seiten in an sich bekannter Art
und Weise gegeneinander und halten jeweils eine Außenkante des
Folienbandes 1 zwischen sich fest.
Gleichzeitig läuft das Folienband 1 dabei auf einen Auflaufkörper oder
ein Auflaufband 45 auf, so daß sich die Querabmessungen des
Folienbandes 1 trotz paralleler Anordnung der Ränder des
Folienbandes 1 im Verlauf des Auflaufkörpers 45 vergrößern.
Unmittelbar vor der Streckeinheit 5 wird durch zwei Umlenkrollen
38, 39 eine nach unten gerichtete und nach oben offene Schlaufe
des Folienbandes 1 gebildet, in deren tiefstem Punkt die
Umlenkrolle 8 auf dem Folienband 1 aufliegt. Das Eigengewicht
dieser Spannrolle 8 bestimmt die Spannung des Folienbandes 1
zwischen der Schneideinheit 6 und der Streckeinheit 5 und muß
deshalb dem zu verarbeitenden Material (Dicke, Zugfestigkeit)
angepaßt werden.
Die Geschwindigkeit der Schneideinheit 6, die im wesentlichen aus
gegeneinanderlaufender Schneidwalze 3 und Anpreßwalze 4
besteht, ist nur theoretisch gleich der Durchlaufgeschwindigkeit
durch die Streckeinheit 5, da momentane
Geschwindigkeitsunterschiede durch die Eigenelastizität und
Federwirkung des Folienbandes 1 entstehen können. Dies kann
entweder durch Regelung der Antriebsgeschwindigkeit der
Schneideinheit 6 und/oder die Verstärkung oder Abschwächung der
Ablaufbremse an der Vorratshaspel 2 geschehen, die ebenfalls
durch einen regelbaren Elektromotor realisiert ist.
Die Regelung der Schneideinheit 6 bzw. der Bremswirkung an der
Vorratshaspel 2 wird in Abhängigkeit von der Höhenlage der ersten
Spannrolle 8 vorgenommen. Wenn die Spannrolle 8 den oberen
oder unteren Sensor 11′ oder 12′ erreicht bzw. durchläuft, wird die
Geschwindigkeit der vorangehenden Einheiten schrittweise,
beispielsweise in 1%-Schritten, erhöht bzw. erniedrigt, bis sich die
Spannrolle 8 wieder im Bereich zwischen den Sensoren 11′ und 12′
befindet. Die Sensoren 11′ und 12′ sind über eine Steuerung
elektrisch mit der Antriebssteuerung der vorangehenden Einheiten
gekoppelt.
Hinter der Streckeinheit 5 ist als schwierigste Stelle der Anlage die
Endhaspel 7 zu berücksichtigen. Die Drehzahl eines Motors 10 der
Endhaspel 7 hängt nicht nur von der Arbeitsgeschwindigkeit der
vorangehenden Einheiten und den sich addierenden
Geschwindigkeitsänderungen aufgrund Längsdehnung etc. ab,
sondern auch von dem momentanen Durchmesser der Endhaspel 7.
Dieser Durchmesser ist jedoch nur am Anfang einigermaßen eine
Kreiskontur, während mit zunehmendem Durchmesser und
ungleichmäßiger Ineinanderpressung der einzelnen Lagen des
Streckmaterials die Außenkontur immer unrunder wird und damit
selbst im Verlauf einer einzigen Umdrehung der Endhaspel 7 bei
gleichbleibender Winkelgeschwindigkeit unterschiedliche
Geschwindigkeiten des Folienbandes 1 vorliegen.
Zum Ausgleich sowohl der kurzfristigen als auch der längerfristigen
Schwankungen der Durchlaufgeschwindigkeit zwischen der
Streckeinheit 5 und der Endhaspel 7 wird das Folienband 1 nach
der Streckeinheit 5 zunächst über wenigstens eine, vorzugsweise
zwei oder mehr Reinigungsbürsten 16 z. B. S-förmig geführt, und
anschließend über eine zweite Spannrolle 9, bevor vom Folienband 1
bei der Staubabsaugung 42 kleine Restteile absaugt und vor den
Umlenkrollen 35/36 bei voller Endhaspel 7 das Ablängen mit dem
Ablängmesser 41 möglich ist.
Die Reinigungsbürsten 16 entfernen nicht nur Feststoffteilchen,
sondern die Bürsten 16 sind hinsichtlich Borstenstabilität in ihrer
Längsrichtung (radial) nach Material, Dicke und Länge so gewählt,
daß durch jede der Bürsten 16 eine Dämpfung der kurzfristigen
Geschwindigkeitsänderungen erreicht wird. Bei 70 µm dicker
Aluminiumfolie mittlerer Qualität handelt es sich um Bürsten 16 von
etwa 10 cm Durchmesser bei einer freien Borstenlänge von etwa 3
cm.
Da sich in diesem hinteren Bereich der Vorrichtung die
Geschwindigkeit des Folienbandes 1 schneller verändern kann als
im vorderen Bereich, wird eine Regelung der Drehzahl des Motors
10 der Endhaspel 7 nicht nur dann vorgenommen, wenn einer der
oberen oder unteren Sensoren 11 oder 12 durchlaufen wird,
sondern auch im dazwischen liegenden Bereich.
Zu diesem Zweck ist an der Spannrolle 9 ein Reflektor 15 befestigt,
der von einer etwa senkrecht darüber montierten Lichtschranke 14
beleuchtet wird. Die Lichtschranke 14 kontrolliert damit ständig die
Höhenlage der Spannrolle 9 und steht über eine Steuerung mit der
Drehzahl-Regeleinrichtung des Motors 10 in Verbindung. Der Motor
10 wird zusätzlich ständig hinsichtlich seiner Ist-Drehzahl überprüft,
indem eine optoelektronische Abtastung einer mit der Motorwelle
drehenden inkrementalen Tachometerscheibe vorgenommen wird.
Die lst-Drehzahl wird ebenfalls ständig an die Drehzahl-
Regeleinrichtung weitergegeben.
Zusätzlich besitzt der Motor 10 ein Stufen-Getriebe mit
Drehzahlbereichen, die sich aneinander anschließen und nicht oder
nur sehr wenig überlappen. Erreicht trotz dieser beschriebenen
Feinregelung diese zweite Spannrolle den oberen oder unteren
Sensor 11 oder 12, so wird in diesem Fall der Motor 10 in die
nächstschnellere oder -niedrigere Getriebestufe geschaltet,
innerhalb derer die Feinregulierung der Drehzahl dann wieder mittels
der Lichtschranke 14 vorgenommen wird.
Fig. 2 zeigt die Kugelform-Einheit, deren Durchlaufrichtung von
links nach rechts mit Pfeil eingezeichnet ist.
Das Band aus Streckmaterial wird von einer nicht dargestellten
Vorratshaspel bzw. einer entsprechenden Anzahl der nebeneinander
realisierten Arbeitseinheiten von mehreren Vorratshaspeln über die
Kalibrieröffnungen 34 der Kalibrierschiene 20, die einen stark
gerundeten Einlauf aufweisen, gezogen, und dadurch in
Querrichtung stark zusammengeschoben zu einem in etwa runden
Querschnitt. Dieses Grundmaterial wird durch die überlappende
Öffnung der Schneidöffnungen 28 der beiden ersten Messer 26 und
27 geführt, die relativ zueinander beweglich sind, und dadurch ihren
freien Durchgang verändern können, um das hindurchgeführte
Grundmaterial weiter zusammenzudrücken oder auch gänzlich
abzuschneiden.
Mit den Messern 26 und 27 ist ein vollständiges Abschneiden nicht
beabsichtigt, sondern lediglich ein Zusammendrücken, wodurch
auch ein Ziehen des Grundmaterials in Pfeilrichtung und zurück,
also in Längsrichtung, möglich ist. Ein tatsächliches Abschneiden
findet mit den identisch ausgebildeten Messern 26′, 27′ statt, die
sich innerhalb des Stempelblockes 24 befinden.
Die Schneidöffnungen 28 sind nicht kreisförmig, sondern weisen an
einer Stelle eine kleinere, zusätzliche Ausbuchtung als Halbrund 29
auf, wobei das Halbrund 29 der Schneidöffnungen 28 der beiden
Messer 26, 27 entgegengesetzt angeordnet sind.
Dadurch ist bei den ersten Messern 26, 27 bei einer Bewegung,
wie mit den durchgezeichneten Pfeilspitzen eingezeichnet,
gegeneinander eine Verringerung des Querschnittes auf die beiden
Halbrunde 29 möglich, wodurch der hindurchgeführte Strang auf
etwa 1/4 seines Durchmessers zusammengedrückt und dadurch an
einer Stelle geklemmt wird. Durch gemeinsame Längsbewegung der
beiden Messer 26 und 27 in Richtung des Pfeiles 46 wird der darin
festgeklemmte Strang in eine mit den Öffnungen 28 bzw. 29
fluchtende Stempelführung 25 eingeführt durch Annäherung der
Messer 26, 27 relativ zum Stempelblock 24.
Nach Einführen des freien Endes des Stranges wird über die Messer
26′, 27′ durch Relativbewegung zueinander in Richtung der
gestrichelten Pfeilspitzen ein vollständiges Abschneiden erreicht,
so daß ein Abschnitt 34 in der Stempelführung 25 liegen bleibt. Je
nach Arbeitsgeschwindigkeit kann das rechte, hintere Ende der
Stempelführung 25 dabei offen oder durch einen davorgesetzten
Endstempel 23 verschlossen sein. Nach dem Abschneiden des
Abschnittes 34 wird der Stempelblock 24 in Querrichtung des
Pfeiles 47 um den Abstand zwischen den Schneidöffnungen 28 zu
den Vorderstempeln 22 verfahren.
Damit fluchten die Stempelführungen nunmehr mit den Vorder
stempeln 22 und den Endstempeln 23, und gleichzeitig mit den
Schneidöffnungen 28 in den Messern 26′, 27′, so daß durch Ein
fahren der Stempel 22, 23 aus dem Abschnitt 34 eine Kugel
geformt wird. Diese wird aus der Stempelführung 25 entfernt,
indem der Endstempel 23, der mit den anderen Endstempeln der
anderen Arbeitsstationen auf einer Stempelplatte befestigt ist, in
Richtung des Pfeiles 48 wieder aus der Stempelführung 25
zurückgezogen wird und gleichzeitig von dem tiefsten Punkt der
stirnseitigen, halbkugeligen Ausnehmung der Vorderstempel 22
Druckluft über den Druckluftanschluß 30 zugeführt und dadurch die
Kugel aus dem Stempelblock ausgeblasen wird.
Der Vorteil der Bewegung des Stempelblockes 24 in Querrichtung
und der bis auf die Klemmbewegung Stillstand des Messers 27 in
Querrichtung und nicht umgekehrt liegt darin, daß hierdurch die
Zuführung des Streckmetall-Bandes durch immer gleichbleibende
Zuführpositionen und Unbeweglichkeit der Kalibrierschiene 20
erleichtert wird.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Herstellen von
Streckmaterial zur anschließenden Herstellung von homogenen
Kugeln, wobei das Streckmaterial wiederum aus Folienbändern
erzeugt wird, insbesondere aus Aluminiumfolie mit weniger als
0,1 mm Dicke, mit
- - einer Vorratshaspel (2) mit zu einer Rolle gewickeltem Folienband,
- - einer kontinuierlich mittels Schneidwalze (3) und An preßwalze (4) arbeitenden Schneideinheit (6),
- - einer kontinuierlich in Querrichtung streckenden Streckeinheit (5),
- - wenigstens einer Endhaspel (7) für das fertige Streckmaterial,
- - wenigstens einer dazwischen angeordneten Spannrolle (8, 9) und
- - wenigstens einer Kugelformeinheit,
dadurch gekennzeichnet, daß eine erste und zweite Spannrolle (8, 9) zwischen der Schneideinheit (6) und der Streckeinheit (5) sowie zwischen der Streckeinheit (5) und der Endhaspel (7) in etwa senkrechten Führungen (13) zwischen einem oberen Sensor (11, 11′) und einem unteren Sensor (12, 12′) als verschiebbare Rollen ausgebildet sind, deren Gewicht in Abhängigkeit des Materials, der Festigkeit und der Dicke der Folie gewählt wird und - - zur Regelung der Geschwindigkeit der Endhaspel (7) ein drehzahlregelbarer Motor (10) vorhanden ist, der bei Erreichen des oberen Sensors (11, 11′) durch die Spannrollen (8, 9) verlangsamt und bei Erreichen des unteren Sensors (12, 12′) beschleunigt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Sensoren (11, 11′, 12, 12′) als berührungslose
Endschalter ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Höhenlage der zweiten Spannrolle (9) durch eine im wesentlichen
senkrecht gerichtete Lichtschranke (14) am Gehäuse der
Vorrichtung und einem Reflektor (15) an der zweiten Spannrolle (9)
gemessen wird.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Höhenlage der zweiten Spannrolle (9) zur Regelung des Motors
(10) verwendet wird.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Motor (10) der Endhaspel (7) mittels eines Getriebes in
mehreren Geschwindigkeitsstufen betreibbar ist, und bei Erreichen
des oberen bzw. unteren Sensors (11 bzw. 12) durch
die zweite Spannrolle (9) in die nächstschnellere bzw. -langsamere
Getriebestufe des Motors (10) geschaltet wird.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Streckeinheit (5) mit konstanter Geschwindigkeit betrieben
wird und die Geschwindigkeit der Schneideinheit (6)
wenigstens in Stufen variierbar ist und verändert wird bei
Erreichen des oberen bzw. unteren Sensors (11′ bzw. 12′) der
ersten Spannrolle (8).
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das quergestreckte Folienband (1) zwischen der Streckeinheit
(5) und der zweiten Spannrolle (9) über wenigstens eine
Reinigungsbürste (16) läuft, deren Borsten ausreichend lang
und elastisch sind, um kurzfristige Änderungen der Spannung
im Folienband (1) in diesem Abschnitt durch die Elastizität
der Borsten auszugleichen.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
als Motor (10) an der Endhaspel (7) ein Gleichstrommotor
verwendet wird.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Motor (10) in vier Geschwindigkeitsstufen zwischen Null
und 160 m/min betreibbar ist.
10. Vorrichtung insbesondere nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, bei der die Kugelformeinheit, die aus in
Querrichtung zusammengeschobenen, in der passenden Länge mit Messer
abgeschnittenen Abschnitten (34) von Streckmaterial mittels
halbkugeliger Formen Kugeln formt, und die Kugeln in einer
etwa zylindrischen Stempelführung (25) durch
gegeneinandergerichtetes Bewegen von an den Stirnseiten etwa
halbkugelförmig konkav ausgebildeten Stempeln (22, 23)
entstehen,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der aus der Zufuhrrichtung des Streckmaterials einwirkende Stempel (22) auf dem zweiten Messer (27) befestigt ist,
- - wobei zwischen den einzelnen Stempeln (22), die für die einzelnen Arbeitsstationen auf dem zweiten Messer (27′) nebeneinander befestigt sind, zwischen den Stempeln (22) Schneidöffnungen (28) angeordnet sind,
- - ein erstes Messer (26) parallel eng anliegend am zweiten Messer (27) relativ zu diesem verschieblich geführt ist und ein Stempelblock (24), in dem die Stempelführungen (25) ausgebildet sind, quer zur Durchlaufrichtung des Materials und der Hauptbewegungsrichtung der Stempel (22, 23) von einer fluchtenden Lage der Stempelführungen (25) zu den Stempeln (22, 23) in eine fluchtende Lage zu den Schneidöffnungen (28) verschiebbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorderstempel (22) einen Druckluftanschluß (30) aufweisen,
der im hinteren Bereich der konkaven, stirnseitigen
Ausnehmung mündet.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein erstes Messer (26′) und ein zweites Messer (27′) mit
Schneidöffnungen (28) im Stempelblock (24) quer zur Durch
gangsrichtung der Stempelführungen (25) relativ zueinander
verschiebbar angeordnet sind.
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