DE4327544C1 - Dosiersystem - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
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-
- D—TEXTILES; PAPER
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Landscapes
- Coating Apparatus (AREA)
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- Medicines Containing Plant Substances (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein Dosiersystem entsprechend dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Solche Dosiersysteme
werden hauptsächlich für die Beschichtung von Bahnen aus
Papier oder Karton benutzt, was in diesem Fall ebenso
vorgesehen ist.
Vielfach werden als Rollrakelstäbe bezeichnete bzw.
ausgebildete Rakeln zur Beschichtung oder Dosierung von
Streichmasse auf Bahnen aus Papier oder Karton benutzt
(siehe z. B. DE-AS 21 50 906). Dabei ist dem Rakelstab im
allgemeinen eine die Papierbahn führende Walze zugeordnet.
Dabei ist oft auch vorgesehen, daß die zur Beschichtung
dienende Streichmasse von einer Kammer her durch eine
Mündung zugeführt wird, die als Begrenzungswand die
Einspannwand hat, an der der Halter des den Rollrakelstab
aufnehmenden Rakelbetts festgelegt, z. B. angepreßt ist.
Im Wege des Flusses der Streichmasse von der Mündung zur
Walze bzw. dem Rollrakelstab entstehen nun im allgemeinen
Kanten oder Querschnittsänderungen des Strömungskanals, die
sich nachteilig auf den Strich auswirken können. Ein
solcher Absatz entsteht insbesondere auch an dem Übergang
zwischen der genannten Einspannwand und dem Halter des
Rakelbetts.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, das
Dosiersystem so auszubilden, daß möglichst wenig Kanten und
Sprünge im Strömungsweg, d. h. entsprechende
Querschnittserweiterungen oder -verengungen auf demselben
auftreten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst. Die
erfindungsgemäße Lösung ermöglicht es, die Verstellbewegung
der Rakelhalterung ohne eine größere Behinderung
durchzuführen und dabei zumindest an der Seite der
Rakelhalterung einen glatten Strömungsweg zu erzeugen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beigefügten
Figuren erläutert, die Ausführungsbeispiele im Querschnitt
vereinfacht darstellen.
In Fig. 1 ist der Rollrakelstab mit 1 und das ihn
aufnehmende, im allgemeinen aus Kunststoff ausgebildete
Bett mit 2 sowie der mit dem Bett 2 einstückig ausgeführte
Halter mit 3 bezeichnet. Der Rollrakelstab 1 liegt im
allgemeinen an einer die Bahn W führenden Gegenwalze C an,
wobei entweder die Streichmasse direkt zur Bahn W oder
zunächst nur zur Walze C geführt wird und dann später in
einem Bereich auf die Bahn W übertragen wird, wo diese die
Walze C umschlingt oder berührt. Letzteres ist dann im
allgemeinen der Fall, wenn ein Preßspalt zwischen zwei
Bahnführungswalzen gebildet ist und dort die Übertragung
der Streichmasse auf die Bahn W erfolgt.
Die Zuführung der Streichmasse erfolgt durch den Kanal 4,
der auf einer Seite von einer Einspannwand 8 begrenzt ist,
an der der Halter 3 mittels einem hydraulisch oder
pneumatisch arbeitenden Druckelement 13 - im allgemeinen
ausgeführt als Druckschlauch - angepreßt wird. Als
Fixierung dient dabei ein Vorsprung 12 des Halters 3. Der
Halter 3 hat nun einen Dickensprung im Bereich des Endes
der Einspannwand 8, wobei ein Fortsatz 6 des Halters 3
gebildet ist, der eine Schräge aufweist, die an einer
entsprechenden Schräge 9 der Stirnwand der Einspannwand 8
anliegt. Der Winkel, den die Schräge des Fortsatzes 6 mit
der entsprechenden Seitenwandfläche des Halters 3 bildet,
beträgt zwischen 15 und 55°. Praktisch ist nach Fig. 1 der
Fortsatz von einer Spitze 7 ausgebildet, so daß sich ein
glatter Übergang zwischen der Einspannwand 8 und dem Halter
3 ergibt und somit sich eine relativ verlustarme Strömung
aus dem Kanal 4 heraus ergibt.
Für eine freie Beweglichkeit des Halters 3 ist eine
Hohlkehle 11 beim Übergang zwischen dem Fortsatz 6 und dem
Ende des Halters 3 vorgesehen. Diese Beweglichkeit ist nötig,
damit das Rakelbett 2 und damit der Rakelstab 1 in Richtung auf
die Walze C geschoben werden kann. Dies erfolgt im
allgemeinen auch durch einen pneumatisch wirkenden
Druckschlauch 14.
In Fig. 2 ist die Anordnung ähnlich mit einem ähnlichen
Fortsatz 6′, der jedoch nicht in einer Spitze endet,
sondern abgerundet ist. Es kann ein ganz minimaler Spalt
zwischen einer entsprechenden Hohlkehle der Einspannwand 8′
vorliegen. Auch hierdurch sind die Strömungsverhältnisse
günstig, und es ist die freie Beweglichkeit des Halters 3
im erforderlichen Maß gegeben.
In Fig. 3 ist eine Variante dargestellt, bei welcher der
Fortsatz 6′′ des Halters 3′′ relativ lang und schlank
ausgebildet ist. Auch in diesem Fall fluchtet seine von dem
Einspannteil des Halters 3′′ entfernte
Seitenbegrenzungsfläche mit der entsprechenden
Seitenbegrenzungsfläche der Einspannung 8′′. Hier ist der
Winkel der Schrägung der Einspannung und des Fortsatzes
etwa 70° relativ groß ausgebildet und daher an sich nicht
so günstig wie ein kleinerer Winkel. Es ist nämlich
günstig, wenn der Fortsatz relativ leicht auf der
entsprechenden Wand der Einspannung 8′′ bei Verbiegung des
Halters 3′′ gleiten kann.
In Fig. 4 ist ein relativ kurzer Fortsatz 6′′′ des Halters
3′′′ dargestellt, der in einer kleinen abgerundeten Spitze
endet und mit dieser an der entsprechenden Gegenfläche der
Einspannung 8′′′ anliegt.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Anordnung ist ein anderer
Weg beschritten worden, um den Fortsatz auszubilden und den
glatten Strömungskanal bis zum Rakelbett herzustellen. Hier
weist der Halter 23 bei 29 einen weiteren Dickensprung auf
und bildet an dieser mit relativ geringem Querschnitt
ausgebildete, relativ geschwächten Stelle einen Drehpunkt
für das Rakelbett. Dabei stützt sich der Vorsprung 26 auf
der Einspannwand 28 der Rakelhalterung ab. Diese ist etwa
rechtwinklig zu der Wand angeordnet, an der die
Streichmasse entsprechend dem eingetragenen Pfeil
entlangströmt. Hier ist also die Schräge der Einspannwand 28
wie bei anderen Figuren nicht mehr vorhanden. Dies ist insofern
- ebenso wie eine Schräge mit zu geringer Neigung, d. h.
Winkel größer als 55° - für den Fall ungünstig, daß man das
Rakelbett samt Halter ersetzt durch eine Streichklinge.
Man hat dann keinen so strömungsgünstigen Verlauf des
Kanals bis zur Warenbahn oder Gegenwalze bzw. Streichkante
des Rakelelements mehr.
Claims (5)
1. Dosiersystem mit einem als Rakelstab ausgebildeten
Rakelelement zur Beschichtung von Warenbahnen, die
über mindestens eine Walze geführt sind, die dem
Rakelelement zugeordnet ist, wobei das Rakelelement
(1) in einem Bett (2) aufgenommen ist, das von einem
Halter (3, 23) getragen ist, der mit dem Bett (2)
einstückig ausgebildet ist und der an einer Wand (8, 28)
einer Einspannung gehalten ist, die gleichzeitig die
eine Begrenzungswand des Mündungskanals (4) für die
Beschichtungsmasse ist, wobei der Halter (3, 23) an seinem
Ende an seiner der Einspannwand (8, 28) gegenüberliegenden
Seite eine Klemm- oder Spannfläche aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich des Endes der den
Zufuhrkanal (4) begrenzenden Einspannwand (8, 28) der
Halter (3, 23) einen Dickensprung und dort an seiner der
genannten Klemm- oder Spannfläche gegenüberliegenden
Seite einen Fortsatz (6, 26) aufweist, dessen auf der der
Klemm- oder Spannfläche des Halters (3, 23) abgewandte
Seite mit der entsprechenden Seitenbegrenzungsfläche
des Halters (3, 23) sowie mit der entsprechenden
Seitenbegrenzungsfläche der Einspannwand (8, 28) fluchtet.
2. Dosiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fortsatz (6) mit einer Schräge ausgebildet
ist, die mit der Begrenzungswand des Halters (3), der
sich an der der Klemm- oder Spannfläche
gegenüberliegenden Seite befindet, einen Winkel
zwischen 15 und 55° bildet.
3. Dosiersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einspannwand (8) an ihrem dem Fortsatz (6)
zugewandten Ende der Schrägung desselben angepaßt ist
und die entsprechende Neigung aufweist, so daß der
schräge Wandteil des Fortsatzes (6) ganz an der
Einspannwand (8) anliegt.
4. Dosiersystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fortsatz (6) des Halters (3) als eine Spitze
(7) ausgebildet ist.
5. Dosiersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Hohlkehle (11) beim Übergang
zwischen dem Fortsatz (6) und der der Klemm- oder
Spannfläche benachbarten Seite des Halters (3)
vorgesehen ist.
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