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DE4324812A1 - Rotierende Zusatzeinrichtung an Schneidwerken - Google Patents

Rotierende Zusatzeinrichtung an Schneidwerken

Info

Publication number
DE4324812A1
DE4324812A1 DE19934324812 DE4324812A DE4324812A1 DE 4324812 A1 DE4324812 A1 DE 4324812A1 DE 19934324812 DE19934324812 DE 19934324812 DE 4324812 A DE4324812 A DE 4324812A DE 4324812 A1 DE4324812 A1 DE 4324812A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
additional device
rotor
additional
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19934324812
Other languages
English (en)
Inventor
Gerd Prof Dr Ing Bernhardt
Christian Noack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Case Harvesting Systems GmbH
Original Assignee
MAEHDRESCHERWERKE AG 02692 SINGWITZ DE
MAEHDRESCHERWERKE AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAEHDRESCHERWERKE AG 02692 SINGWITZ DE, MAEHDRESCHERWERKE AG filed Critical MAEHDRESCHERWERKE AG 02692 SINGWITZ DE
Priority to DE19934324812 priority Critical patent/DE4324812A1/de
Publication of DE4324812A1 publication Critical patent/DE4324812A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/06Combines with headers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/12Details of combines
    • A01D41/14Mowing tables

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine rotierende Zusatz­ einrichtung an Schneidwerken für einen nach dem Hoch­ schnittverfahren arbeitenden Mähdrescher mit einem höhen­ einstellbaren Schneidwerk, das die oberen Halmteile des Erntegutes mit den Fruchtständen abschneidet und diese über Fördereinrichtungen der Dresch- und Trenneinrichtung zuführt und bei dem die unteren Halmteile kurz über dem Feldboden mit einer Zusatzeinrichtung abgeschnitten und auf dem Feld abgelegt werden.
Derartige Zusatzeinrichtungen, die dem Schneidwerk nachge­ ordnet sind, sind bereits in verschiedenen Ausführungen und Anordnungen bekannt.
So ist beispielsweise in der DD-PS 1 17 584 ein Mähdrescher zur wahlweise kombinierbaren oder einzeln durchführbaren Strohbergung und Strohdüngung mit einem höhenverstellbaren Haupt- und Zusatzschneidwerk beschrieben. Das Hauptschneid­ werk schneidet dabei die oberen Teile mit den Fruchtständen des Halmfruchtbestandes ab und führt diese der Dresch- und Trenneinrichtung zu. Danach wird das ausgedroschene Erntegut in einem Schwad abgelegt oder mit einem Strohhäcksler zer­ kleinert und breitgestreut. Das Zusatzschneidwerk schneidet die unteren restlichen Halmteile ab und legt diese in Form eines Strohteppichs oder über eine Querfördereinrichtung in einem gemeinsamen Strohschwad ab, wobei der Strohschwad anschließend durch Strohbergungsmaschinen aufgenommen und verarbeitet und der auf dem Feld verbleibende Strohteppich von Bodenbearbeitungs­ geräten in den Boden eingearbeitet wird. Das Zusatzschneidwerk ist bei diesem Mähdrescher entweder direkt mit dem Hauptschneid­ werk verbunden oder als Zwischenachsschneidwerk oder als Nach­ läufervariante hinter dem Mähdrescher angeordnet. Dieses Ernte­ verfahren erfordert auf Grund des notwendigen zusätzlichen Häckslers größere Kosten und einen höheren Energieaufwand bzw. es ergeben sich bei der Schwadablage der nicht gehäckselten Stoppeln Nachteile bei der sich anschließenden Bodenbearbeitung, da kein vollständiges Unterpflügen der langen Stoppeln möglich ist, wodurch sich der Verrottungsprozeß verzögert.
Die gleichen Nachteile treten auch bei dem aus der DE 36 06 030 A1 bekannten Mähdrescher auf, mit dessen hocheingestelltem Haupt­ schneidwerk nur die Ähren mit einem kurzen Halmabschnitt und in einem weiteren Arbeitsgang die unteren Halmteile abgeschnitten und auf dem Feld in Schwaden oder ausgebreitet abgelegt werden. Das Abschneiden der unteren Halmteile erfolgt mittels eines hinter dem Hauptschneidwerk angeordneten bodengeführten Anbaugerätes, das mit in horizontaler Ebene rotierenden Messerkörpern versehen ist. Die Messerkörper werden in einer die abgeschnittenen Halme zur Mitte weiterleitenden Drehrichtung oder paarweise in entgegengesetzter Drehrichtung angetrieben. Die Messerkörper ermöglichen hierbei jedoch nur einen Schnitt, aber kein zusätzliches Zerkleinern der Halmteile.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zusatzeinrichtung für Schneidwerke von Mähdreschern zu entwickeln, die mit einem geringen Herstellungsaufwand eine Senkung der landwirtschaftlichen Produktions­ kosten ermöglicht und durch eine vorteilhafte Stoppelbearbeitung günstige Voraussetzungen für die sich an die Ernte anschließende Bodenbearbeitung schafft.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch gelöst, daß die im Bereich zwischen dem Schneidwerk und der Vorderachse angeordnete, sich über die gesamte Breite des Schneidwerkes erstreckende, Zusatzeinrichtung als kombi­ nierte Schneid- und Zerkleinerungseinrichtung ausgebildet ist, die aus einer starren Leitvorrichtung für die stehenden unteren Halmteile und aus einem nachgeordneten, mit Schneidelementen versehenen Schneid­ rotor mit horizontal angeordneter Drehachse besteht.
Nach weiteren Merkmalen der Erfindung besteht die Leitvorrichtung aus schräg zur Fahrtrichtung oder kurvenförmig verlaufenden, mit Abstand zueinander angeordneten Führungsschienen. Am Umfang des Schneidrotors sind jeweils in einer vertikalen Ebene mehrere Schneid­ messer an einem scheibenförmigen Messerträger angeordnet. Die Messer­ träger am Schneidrotor sind über dessen gesamte Länge im Abstand der Führungsschienen der Leitvorrichtung nebeneinander angeordnet. Den umlaufenden Schneidmessern ist jeweils eine feststehende Gegenschneide zugeordnet. Sowohl die Leitvorrichtung als auch der Schneidrotor sind über die Schnittbreite ein- oder mehrteilig ausgebildet. Die Leitvorrichtung und der Schneidrotor sind mit dem Schneidwerk oder mit dem Maschinenrahmen schwenkbar und höheneinstellbar verbunden und in einer Arbeitsstellung oder in einer Außer­ betriebsstellung festlegbar. Die Schnitthöhen des Schneidwerkes und des Schneidrotors sind unabhängig voneinander einstellbar.
Durch die erfindungsgemäße Zusatzeinrichtung werden die beim Ährendrusch stehenbleibenden langen Stoppeln abgeschnitten und gleichzeitig zerkleinert. Das dabei entstehende kurze Häckselgut wird bei einer nachfolgenden Bodenbearbeitung problemlos unter­ gepflügt und dient so als Strohdüngung, wobei die biologischen Zersetzungsprozesse der Strohteile im Boden durch die aufge­ spleißte und zerfaserte Rohrstruktur beschleunigt wird. Die Zu­ satzeinrichtung besitzt nur eine geringe Masse, weist eine ein­ fache Bauweise auf und erfordert nur einen geringen Leistungs­ bedarf. Mit ihr ist eine Reduzierung der landwirtschaftlichen Produktionskosten und durch eine einfache Umstellung sowohl Ähren­ drusch als auch Normaldrusch möglich.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Leitvorrichtung und des Schneidrotors in einer Seitenansicht,
Fig. 2 die Draufsicht nach Fig. 1,
Fig. 3 die Einzelheit A nach Fig. 1,
Fig. 4 die Ansicht B nach Fig. 3.
Zwischen dem Schneidwerk und der Vorderachse eines nicht darge­ gestellten Mähdreschers ist eine Zusatzeinrichtung für das Schneiden und Zerkleinern der nach dem Ährendrusch stehengebliebenen hohen Stoppeln angeordnet. Die Zusatzeinrichtung erstreckt sich über die gesamte Breite des Schneidwerkes. Sie besteht aus einer Leitvor­ richtung 1 und aus einem Schneidrotor 2. Die Leitvorrichtung 1 ist mit schräg zur Fahrtrichtung F angeordneten Führungsschienen 3 ver­ sehen, die an einem Rahmen 4 befestigt sind. Zwischen den Führungs­ schienen 3 werden die Stoppeln schräg zur Fahrtrichtung F geneigt und kurz über der Bodenoberfläche zu dem Schneidrotor 2 geführt. Am Umfang des Schneidrotors 2 sind an scheibenförmigen Messer­ trägern 5 vier Schneidmesser 6 gleichmäßig verteilt in einer ver­ tikalen Ebene angeordnet. Durch die mehrfache Anordnung von Schneid­ messern 6 wird neben dem Abschneiden der Stoppeln auch deren Zer­ kleinerung erreicht. Die Messerträger 5 sind im Abstand der Füh­ rungsschienen 3 nebeneinander angebracht. Den Schneidmessern 6 ist jeweils eine feststehende Gegenschneide 7 zugeordnet, die am Ende der Führungsschienen 3 befestigt ist. Die Gegenschneide 7 besteht aus ebenfalls in vertikaler Richtung an Messerhaltern 8 befestigten Messerklingen 9. Bei der Drehbewegung des Schneidrotors 2 werden die Schneidmesser 6 und die Messerklingen 9 aneinander vorbei bewegt. Der Messerhalter 8 ist dabei als Führungselement ausgebildet. In dem Schneidspalt werden die Schneidmesser 6 beiderseitig geführt. Durch die formschlüssige Verbindung zwischen den Schneidmessern 6 und der Gegenschneide 7 wird eine exakte Zuordnung der Schnitt­ werkzeuge und ein minimaler Schneidspalt erzielt. Die Schneidmesser 6 und die Messerklingen 9 sind so angeordnet, daß die resultierende Schnittkraft in Richtung zur Drehachse 10 des Schneidrotors 2 weist. Der Antrieb des Schneidrotors 2 erfolgt vorzugsweise über einen Hydraulikmotor. Die Leitvorrichtung 1 und der Schneidrotor 2 ist mit dem Schneidwerk oder mit dem Maschinenrahmen des Mähdreschers schwenk­ bar verbunden und in einer Arbeitsstellung oder in einer Außerbe­ triebsstellung feststellbar, so daß mit dem Mähdrescher auch bei einem Nichtgebrauch der Zusatzeinrichtung der Normaldrusch mit abge­ senktem Schneidwerk möglich ist.
Bezugszeichenliste
1 Leitvorrichtung
2 Schneidrotor
3 Führungsschienen
4 Rahmen
5 Messerträger
6 Schneidmesser
7 Gegenschneide
8 Messerhalter
9 Messerklingen
10 Drehachse
F Fahrtrichtung

Claims (8)

1. Zusatzeinrichtung an Schneidwerken für einen nach dem Hochschnittverfahren arbeitenden Mähdrescher mit einem höheneinstellbaren Schneidwerk, das die oberen Halmteile des Erntegutes mit den Fruchtständen abschneidet und diese über Fördereinrichtungen der Dresch- und Trenneinrichtung zuführt und bei dem die unteren Halmteile kurz über dem Feldboden mit einer Zusatzeinrichtung abgeschnitten und auf dem Feld abgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich zwischen dem Schneidwerk und der Vorderachse angeordnete, sich über die gesamte Breite des Schneidwerkes erstreckende, Zusatzeinrichtung als kombinierte Schneid- und Zerkleinerungseinrichtung ausgebildet ist, die aus einer starren Leitvorrichtung (1) für die stehenden unteren Halmteile und und aus einem nachgeordneten, mit Schneidelementen versehenen Schneidrotor (2) mit horizontal angeordneter Drehachse (10) besteht.
2. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitvorrichtung (1) aus schräg zur Fahrtrichtung (F) oder kurvenförmig verlaufenden, mit Abstand zueinander angeordneten Führungsschienen (3) besteht.
3. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang des Schneidrotors (2) jeweils in einer vertikalen Ebene mehrere Schneidmesser (6) an einem scheibenförmigen Messerträger (5) angeordnet sind.
4. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerträger (5) am Schneidrotor (2) über dessen gesamte Länge im Abstand der Führungsschienen (3) der Leitvorrichtung (1) nebeneinander angeordnet sind.
5. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeich­ net, daß den umlaufenden Schneidmessern (6) jeweils eine fest­ stehende Gegenschneide (7) zugeordnet ist.
6. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Leitvorrichtung (1) und der Schneid­ rotor (2) über die Schnittbreite ein- oder mehrteilig aus­ gebildet ist.
7. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Leitvorrichtung (1) und der Schneid­ rotor (2) mit dem Schneidwerk oder mit dem Maschinenrahmen schwenkbar und höheneinstellbar verbunden und in einer Ar­ beitsstellung oder in einer Außerbetriebsstellung festlegbar ist.
8. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schnitthöhen des Schneidwerkes und des Schneidrotors (2) unabhängig voneinander einstellbar sind.
DE19934324812 1993-07-23 1993-07-23 Rotierende Zusatzeinrichtung an Schneidwerken Withdrawn DE4324812A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005025319B4 (de) * 2005-06-02 2014-05-22 Deere & Company Zusatzschneideinrichtung zur Verwendung an einem Hochschnittmodus betriebenen Mähdrescher
DE102023107613A1 (de) 2023-03-27 2024-10-02 Deere & Company Erntevorsatz für einen Mähdrescher zur Ernte von Erntegut mit an Halmen wachsenden Körnern
EP4588333A1 (de) 2024-01-19 2025-07-23 Deere & Company Erntemaschinenvorrichtung mit konditionierlaufrad mit häckselfunktion

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005025319B4 (de) * 2005-06-02 2014-05-22 Deere & Company Zusatzschneideinrichtung zur Verwendung an einem Hochschnittmodus betriebenen Mähdrescher
DE102023107613A1 (de) 2023-03-27 2024-10-02 Deere & Company Erntevorsatz für einen Mähdrescher zur Ernte von Erntegut mit an Halmen wachsenden Körnern
EP4464147A1 (de) 2023-03-27 2024-11-20 Deere & Company Erntevorsatz für einen mähdrescher zur ernte von erntegut mit an halmen wachsenden körnern
EP4588333A1 (de) 2024-01-19 2025-07-23 Deere & Company Erntemaschinenvorrichtung mit konditionierlaufrad mit häckselfunktion

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Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: MDW MAEHDRESCHERWERKE GMBH, 02692 SINGWITZ, DE

8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: CASE HARVESTING SYSTEMS GMBH, 01844 NEUSTADT, DE

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