DE4324381A1 - Optischer Positionsgeber - Google Patents
Optischer PositionsgeberInfo
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- G06K7/10—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation
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Description
Die Erfindung betrifft einen optischen Positionsgeber zur Bestimmung der Längen-
oder Winkellage eines Körpers anhand der Auswertung einer Strichcodespur. Der
Positionsgeber ist aufgrund seiner hohen Auflösung und Redundanz insbesondere für
Bereiche mit hohen Zuverlässigkeitsanforderungen (z. B. Kfz-Technik, Luft- und
Raumfahrt, Bauindustrie etc.) geeignet.
Bei hohen Anforderungen an die Zuverlässigkeit von Positionsgebern werden über
wiegend digitale Systeme eingesetzt. In bekannten digitalen Systemen führen Bit
fehler häufig zu falschen Positionsangaben. Für die eindeutige Erkennung von 2n
Positionen werden üblicherweise n Lichtschranken und n Codespuren benötigt. Die
Lichtschranken, die im allgemeinen aus einer Lumineszenzdiode, einem Foto
transistor und dazwischen liegenden Blenden bestehen, sind entweder in Reihe oder
um eine oder mehrere Perioden des Codemusters in Bewegungsrichtung versetzt an
geordnet. Häufig wird ein einschrittiger Code, z. B. der Gray-Code, beim Übergang
von einer Position zur nächsten verwendet, wobei sich von einer Position zur
benachbarten immer nur ein Bit ändern darf.
Bei Verwendung einer Codescheibe mit n Spuren und n Schranken beträgt die Auf
lösung 2 n. Die Auflösung wird dabei stets vom kleinsten Modul des Codemusters
bestimmt, Zwischenpositionen können nicht erfaßt werden.
Um die zuverlässige Positionserkennung auch bei Fehlern in der Codespur zu ge
währleisten, ist in der DE-OS 40 24 983 eine Methode zur Erkennung von Fehlern
offenbart. Diese benutzt eine Feinstrukturierung des Codeträgers in den Feldern
(Modulen) geringer Transmission zur Überwachung der Funktionsfähigkeit der
Lichtschranken. Es könnte auch die Verschmutzung eines Moduls geringer Trans
mission als Fehlerquelle erkannt werden. Eine (teilweise) Verschmutzung eines
Moduls hoher Transmission führt jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit zu keiner
Fehlersignalausgabe, jedoch zur Bestimmung einer falschen Position.
In der DE-OS 38 33 115 ist eine Lösung angegeben, bei der Positionen durch lo
gische Verknüpfungen von positiven und negativen Beugungsordnungen ermittelt
werden. Dazu wird von einer Gitterspur mit einheitlicher Gitterkonstanten, aber
unterschiedlichem Verhältnis von lichtsperrenden und -durchlässigen Abschnitten
das Licht aus mehreren Beugungslichtstrahlen aufgenommen. Damit wird zwar der
Aufwand an Codespuren und Lichtschranken verringert, jedoch können Fehler in
den Codespuren nur bei Bewegung des Codeträgers und fehlerfreien Nachbar
bereichen erfaßt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zur Bestimmung der
Längen- oder Winkellage eines Körpers anzugeben, die bei auftretenden Fehlern in
der Codespurabtastung, bedingt durch Kontamination, Triggerpegelschwankungen,
Intensitätsschwankungen der Lichtquelle oder elektrische Störimpulse, die richtige
Position des Körpers zuverlässig ermittelt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einem optischen Positionsgeber mit einem
Codeträger, dessen Lage zu erfassen ist, einer optischen Lesevorrichtung zum Aus
lesen eines erfaßten Codeträgerabschnittes, die eine Lichtquelle, eine Einrichtung
zum Führen eines von der Lichtquelle erzeugten Strahlenbündels und eine Detek
tionseinheit enthält, wobei die Detektionseinheit Empfängersignale binarisiert aus
gibt, dadurch gelöst, daß der Codeträger eine Strichcodespur aufweist, bei der Ele
mente mit binär unterschiedlichem Reflexions- oder Transmissionsvermögen orts
abhängige Codemuster darstellen, die eineindeutig einem Ort des Codeträgers zu
geordnet sind, daß die Elemente der Strichcodespur jeweils ein ganzzahliges Viel
faches der Modulbreite eines elementaren Moduls sind, daß die Detektionseinheit
mindestens eine Empfängerzeile enthält, die in Bewegungsrichtung der Strichcode
spur angeordnet ist, daß ein innerhalb des erfaßten Codeträgerabschnittes liegendes
Codemuster derart auf die Empfängerzeile abgebildet wird, daß das Abbild jedes be
sagten Moduls in seiner Modulbreite mehrere Empfängerelemente überdeckt und
mindestens im Mittel eines durch die Empfängergeometrie vorgegebenen Zeilen
raster übereinstimmt, daß Mittel zum Verschieben des Codemusters relativ zum
Zeilenraster der Empfängerzeile vorhanden sind, wobei die Verschiebung derart er
folgt, daß das Zeilenraster wenigstens im Mittel mit den Binärübergängen des
Codemusters zur Deckung gebracht wird, und daß die Detektionseinheit Mittel zum
Vergleichen der von der Empfängerzeile erfaßten, binarisierten Codemuster mit den
für sämtliche mögliche Codeträgerpositionen gespeicherten Bitmustern aufweist,
wobei die Grundlage des Vergleichs ein Codespurabschnitt ist, der größer ist als ein
Fenster aus dem Produkt von Modulbreite und einer zur eindeutigen Ortsbe
stimmung notwendigen Anzahl von Modulen bei vorgegebener Zahl der Abtast
schritte des Positionsgebers.
Eine vorteilhafte Gestaltung der Detektionseinheit baut darauf auf, daß die Code
muster des erfaßten Codespurabschnittes so abgebildet werden, daß die Empfänger
zeile in zahlenmäßig gleiche, überlappungsfrei angeordnete Empfängergruppen ein
geteilt ist, die das Zeilenraster der Empfängerzeile darstellen und in ihrer Größe der
Breite eines abgebildeten Moduls entsprechen, wobei der Durchschnitt der Bitzu
stände innerhalb jeder Empfängergruppe den Ausschlag für die Bewertung des be
troffenen Moduls des Codemusters gibt.
Zweckmäßig beinhalten die Mittel zum Verschieben des Codemusters bezüglich des
Zeilenrasters ein der Empfängerzeile und einer Binarisierungseinrichtung nachge
ordnetes Schieberegister, wobei das binarisierte Codemuster dem Schieberegister
zugeführt und in diesem gegenüber dem vorgegebenen, mit dem Zeilenraster
korrespondierenden Datenabgriff um die durchschnittliche Differenz der Zustands
übergänge des Codemusters bezüglich der Grenzen der Empfängergruppen, maximal
um die Hälfte der abgebildeten Modulbreite, verschoben wird. Die Erfassung der
Größe der durchgeführten Verschiebung erfolgt vorzugsweise durch einen Zähler,
wobei dem Zählvorgang die Taktfrequenz der Empfängerzeile zugrunde gelegt wird.
Eine weitere vorteilhafte Gestaltung der Mittel zum Verschieben - in diesem Fall des
Zeilenrasters bezüglich des Codemusters - enthält einen Zähler zum Zählen der
empfängertaktsynchronen Bitzustände bis zur ersten Änderung des Bitzustandes,
dem ein Ablagespeicher zur Speicherung der Abweichung des Codemusters vom
Zeilenraster folgt, wobei der Zähler mit der Änderung des Bitzustandes zurückge
setzt wird und der Ablagespeicher über mindestens einen weiteren Zähler bei abwei
chenden Ablagen nachfolgender Bitzustandsänderungen korrigierbar ist.
Die Mittel zum Vergleichen sind zweckmäßig so ausgelegt, daß als Vergleichsbasis
jeweils ein definiertes Fenster des ausgelesenen Codemusters mit einer Fensterbreite
von F = k · P M verwendet wird, wobei M die elementare Modulbreite, P die Anzahl
der zur eindeutigen Positionszuordnung erforderlichen Module je Abtastschritt und
k eine Konstante sind, sowie Speichermittel und Komparatoren zum Vergleichen des
Fensters mit allen gespeicherten Bitmustern, soweit a-priori-Informationen über die
vorherige Position des Positionsgebers fehlen. Ist die Position aus den voran
gegangenen Abtastschritten bekannt, werden nur Bitmuster im maximalen Schritt
bereich des Positionsgebers zum Vergleich herangezogen. Es erweist sich als
zweckmäßig, daß die Mittel zum Vergleichen eine vorgeschaltete erste Stufe enthal
ten, die aus zwei gleichwertigen Teilen auf Basis der Auswertung zweier benach
barter, gleichgroßer Teilfenster zusammengesetzt ist, wobei jedes Teilfenster eine
Breite von P · M (mit der Modulbreite M und der Anzahl P der für die eineindeutige
Positionszuordnung erforderlichen Module je Abtastschritt) aufweist und einzeln
Gegenstand des Vergleichs mit den gespeicherten Bitmustern ist. Diese erste Stufe
des Vergleichens wird je nach dem Ergebnis des Vergleichs unterschiedlich ver
knüpft. Bei Fehlerfreiheit, d. h. bei einer im Abstand der Teilfenster (P · M) benach
barten Position der ausgewerteten Codemuster beider Teilfenster, werden Mittel zur
Ausgabe der auf eine gemeinsame Bezugskante (z. B. die Mitte des gesamten
Fensters) bezogene Position aktiviert, und bei Fehlerhaftigkeit, d. h. nicht korrespon
dierender Positionsbestimmung in den Teilfenstern, besteht eine Umschaltmöglich
keit zum Vergleich der erweiterten Fensterbreite F = k P M mit k < 2. Jede Erhö
hung von k bedeutet jeweils eine weitere Vergleichsstufe mit größerem Fenster und
eine höhere Redundanz. Man kann eine erhöhte Redundanz aber auch bei gering
fügig kleinerem Fenster mit k≲2 (z. B. k = 1,8 bei P = 10) erreichen. Die Größe der
Teilfenster betrüge dann 9 M, ihr Einzelvergleich mit den gespeicherten Bitmustern
würde jedoch wegen der Unterschreitung der minimalen Fensterbreite (10 M) sehr
hohe Ansprüche an die generierte Strichcodespur stellen, so daß nur der Vergleich
des Gesamtfensters sinnvoll ist. Die effiziente Größe von k hängt in entscheidendem
Maße von der Anzahl der Abtastschritte des Positionsgebers und der maximal zu
lässigen Fehlerzahl im Fenster, bei der die Position noch sicher erkannt wird, ab.
Beide Faktoren bestimmen auch die speziell zu generierenden Strichcodespur, die
wiederum die minimale Fensterbreite vorschreibt, mit der bei fehlerfreier Abtastung
der Ort des Positionsgebers eindeutig bestimmbar ist.
Für die Organisation der Speicher zum Vergleich der Codemuster mit den gespei
cherten Bitmustern ergeben sich zwei vorteilhafte Varianten. Einerseits ist es
zweckmäßig, für jeden möglichen Abtastschritt in der Schrittweite von einem Modul
das gesamte im jeweiligen Teilfenster ablesbare Codemuster als Bitmuster auf der
entsprechenden Positionsadresse zu speichern. Andererseits erweist es sich bei zu
nehmender Anzahl der Abtastschritte als sinnvoll, daß für jeden möglichen
Abtastschritt nur der Wert des ersten Moduls des ausgelesenen Teilfensters auf der
jeweiligen Positionsadresse abgelegt ist und für den Fenstervergleich die folgenden P
Adressen mit deren Einzelwert gleichzeitig abfragbar sind.
Die Grundidee der Erfindung basiert auf der Überlegung, daß bei Vorliegen einer
eineindeutigen Ortszuordnung der Codemuster einer Strichcodespur die Auflösung
und der Verfahrbereich eines Positionsgebers über die Größe des Abtastfensters be
liebig gesteigert werden kann, solange es gelingt, die Strichcodespur bei Abtast
schritten in der Größe eines Moduls für die entsprechende Fenstergröße ohne Wie
derholung von Codemustern zu gestalten. Eine steigende Anzahl von Abtastschritten
(Positionen) wird dabei zunehmend die binären kombinatorischen Möglichkeiten be
schränken. Für die Fenstergröße sind jedoch weiterhin die theoretisch möglichen 2P
Kombinationen als Codemuster maßgebend. Aus dem Exponenten P und der ele
mentaren Modulbreite der Strichcodespur ergibt sich die minimale Fenstergröße, die
ein signifikantes Codemuster ausmacht. Der erfindungsgemäße Einsatz einer
Empfängerzeile ermöglicht sowohl die hochgenaue Aufnahme des Codemusters als
auch die Erweiterung der Fenstergröße auf ein Mehrfaches der minimalen Fenster
größe, wodurch jeweils Abtastfelder unterdrückt werden und die Redundanz der
Positionsauswertung zunimmt.
Mit dem erfindungsgemäßen Positionsgeber ist es möglich, eine zuverlässige
Positionsbestimmung anhand nur einer Strichcodespur zu erreichen, wobei auf
tretende Abtastfelder - hervorgerufen durch Kontamination der Strichcodespur,
Triggerpegelschwankungen der Detektionseinheit, Intensitätsschwankungen der
Lichtquelle, elektrische Störimpulse etc. - die Positionsauswertung kaum beein
flussen. Insbesondere bei einer Kontamination der Strichcodespur - als häufigste
Fehlerquelle - kann bei Bedarf die Fehlerfeststellung durch die Auswertung von
Teilfenstern zur Ausgabe einer entsprechenden Fehlermeldung genutzt werden.
Die Erfindung soll anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Die
Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung der erfindungsgemäßen Anordnung zur geeigneten
Aufnahme einer Strichcodespur,
Fig. 2 eine faseroptische Ausgestaltung des Positionsgebers,
Fig. 3 die Gestaltungsmerkmale des Strichcodes und die Wahl der Größe der
Fenster,
Fig 4 eine von der Empfängerzeile gelieferte Abtastung eines Strichcodeab
schnittes mit den Folgeschritten Digitalisierung und elektronische Verschie
bung des Zeilenrasters,
Fig. 5 eine Ausführungsvariante der Detektionseinheit zur Realisierung von
Rasterverschiebung und Vergleich,
Fig. 6 eine Prinzipdarstellung des Fenstervergleichs zur Positionsermittlung bei
Vorliegen eines Fehlers.
Der erfindungsgemäße Positionsgeber besteht in seinem Grundaufbau aus einer
Lichtquelle, einer Einrichtung zum Führen des Beleuchtungsstrahles 2, einer Detek
tionseinheit mit Empfängerzeile 5, sowie einem Codeträger 3, dessen Position zu
erfassen ist. Während die bestimmenden Elemente, wie Codeträger 3 und
Detektionseinheit relativ unveränderlich sind, sind die Art der Führung des Beleuch
tungsstrahles und der Lichtquelle weitgehend variabel und vornehmlich durch den
Verwendungszweck des Positionsgebers geprägt.
Einen Positionsgeber für große Maßstabslängen (< 1 Meter) zeigt Fig. 1 in bezug
auf die Einrichtung zum Führen des Beleuchtungsstrahles 2, die in diesem Fall aus
einem Kollektor 21 vor und einer Abbildungsoptik 22 hinter dem Codeträger 3 zur
Abbildung der Codeträgerinformation auf eine Empfängerzeile 5 besteht. Mittels
einer der Abbildungsoptik 22 zugeordneten Öffnungsblende 23 werden Abbildungs
fehler reduziert.
Eine andersartige Lösung für die Führung des Beleuchtungsstrahles 2 und Auslesung
des Codeträgers 3 zeigt Fig. 2. Diese Variante eignet sich insbesondere für hohe
Anforderungen an Genauigkeit, Redundanz und Unanfälligkeit gegen verschiedenste
Störungen, wie sie beispielsweise in Luft- und Raumfahrt gestellt werden. Hier er
folgt die Führung des Lichtes der LED 1 in einer optischen Faser 24 zu einem als
Abtaster ausgelegten Glasblockgitter 25, das in Reflexion den Codeträger 3 ausliest
und dazu ein Gitter 27 auf einer gewölbten Oberfläche enthält. Das Licht wird vom
Gitter 27 spektral zerlegt, am Codeträger 3 reflektiert und danach vom Gitter 27 zu
sammengesetzt, um mittels einer weiteren Faser 24 auf ein identisch aufgebautes
Glasblockgitter 26 geleitet zu werden. Das Gitter 27 dieses Glasblockgitters 26 zer
legt das ankommende Licht erneut und projiziert somit ein Abbild der Codeträgerin
formation auf die Empfängerzeile 5.
Für den Codeträger 3, der im Beispiel vorzugsweise stets linear angeordnet und
translatorisch beweglich dargestellt ist, sind jedoch auch gekrümmte Strichcode
spuren 4 auf kreisförmigen Codeträgern 3 geeignet. Die Empfängerzeile 5 ist dann
tangential zur Bewegungsrichtung anzubringen.
Die erfindungsgemäße Auswertung der mittels der Empfängerzeile 5 aufgenomme
nen Abbilder der Codeträgerinformation soll im folgenden anhand von Fig. 3, 4 und
5 erläutert werden. Fig. 3 zeigt dazu die auf dem Codeträger 3 befindliche Strich
codespur 4, die aus Elementen 42 mit binär unterschiedlichem Transmissions- bzw.
Reflexionsvermögen besteht. Die Elemente 42 basieren auf einem elementaren
Modul 41, d. h. jedes Element 42 der Strichcodespur 4 ist ein ganzzahliges Viel
faches der Modulbreite M. Die Besonderheit der Strichcodespur 4 besteht erfin
dungsgemäß in ihrer eineindeutigen Zuordnung von Codemuster 43 und Ort auf dem
Codeträger 3, d. h. das im Abstand von einem Modul 41(= minimale Schrittweite
bzw. maximale Positioniergenauigkeit) fortgesetzte Codemuster 43 unterscheidet
sich von allen anderen Codemustern 43 um mindestens ein Bit. Um diesen Sach
verhalt realisieren zu können, ist es notwendig, den Zusammenhang zwischen Maß
stabslänge (maximaler Abtastweg des Positionsgebers) und gewünschter Positio
niergenauigkeit (Auflösung) einerseits sowie der minimalen Größe des Abtast
fensters andererseits herzustellen. Um beispielsweise bei einer Maßstabslänge von
einem Meter eine gewünschte Auflösung des Positionsgebers von 1 mm zu er
reichen, sind mindestens 2¹⁰ verschiedene Kombinationen von Modulen 41 mit der
Bitbelegung L oder 0 notwendig. Diese Voraussetzung erfordert die Festlegung der
minimalen Größe eines Abtastfensters, in die der Exponent zur Basis 2 und die
Modulbreite M eines Moduls 41 eingehen, um einen Ort auf dem Codeträger 3 an
hand des betrachteten Codemusters 43 eindeutig zu erkennen.
Diese minimale Fenstergröße geht in den erfindungsgemäßen Positionsgeber vor
zugsweise über die Definition von Teilfenstern 61 bzw. 62 ein, die jeweils die Teil
fensterbreite F₁ = F₂ = P · M aufweisen. Zur Erkennung und Bereinigung von Bit
fehlern bei der Auslesung der Codemuster 43 entlang der Codespur 4 werden min
destens zwei Teilfenster 61 und 62 dem Vergleich mit im Speicher 7 gespeicherten
Bitmustern 72 zugrunde gelegt. Dadurch kann zuverlässig ein im gesamten Fenster 6
enthaltener Fehler bemerkt und korrigiert werden, wenn die Fensterbreite
F = F₁ + F₂ = k · P M mit k = 2 ist. Für jede (rationale) Konstante k < 2 kann die
zulässige Fehlerzahl im Fenster größer sein. Für k ist aus Gründen der einfachen
Strichcodeerzeugung und der genauen optischen Abbildung der Bereich 2 k 4
sinnvoll. Es ist aber für kurze Maßstäbe mit geringen Auflösungs- und nicht allzu
hohen Redudanzanforderungen möglich, k auch geringfügig kleiner als zwei zu
wählen, beispielsweise k = 1,8. Dabei ist die erste Vergleichsstufe mit den zwei
Teilfenstern 61, 62 nahezu wirkungslos, da die minimale Fensterbreite F = P M
unterschritten wird. Der Gesamtvergleich des Fensters 6 erweist sich jedoch ggf. als
ausreichend redundant. Diese Aussage ist bei geeigneter Gestaltung der
Strichcodespur 4 (z. B. jedes Codemuster 43 unterscheidet sich um mehr als ein Bit
von jedem anderen) sogar soweit erweiterbar, daß genügende Redundanz auch
bereits bei Überschreitung der minimalen Fensterbreite F = P M um mehr als eine
Modulbreite M erreicht wird. Für die gängigen Anwendungen, die eine hohe
Redundanz erfordern, wird die Konstante k bei k 2 richtig anzusetzen sein.
Eine weitere Maßnahme, um den Einfluß von Bitfehlern bei der Abtastung einzu
schränken, ist in Fig. 4 schematisch dargestellt. Die erfindungsgemäßen dinglichen
Voraussetzungen liegen in der Wahl der Abbildungsbedingungen der Strichcodespur
4 auf die Empfängerzeile 5. Dabei wird jeder erfaßte Codespurabschnitt so abge
bildet, daß das Abbild eines elementaren Moduls 41 mit der Modulbreite M mehrere
Empfängerelemente überdeckt und mindestens im Mittel mit einem durch die
Empfängergeometrie vorgegebenen Zeilenraster 51 übereinstimmt. Das Zeilenraster
51 wird zweckmäßig durch die Einteilung der Empfängerzeile 5 in Empfänger
gruppen 52 angepaßt, wobei die Empfängergruppen 52 die gleiche Anzahl von
Empfängerelementen aufweisen und überlappungsfrei angeordnet sind. Das so ent
standene Zeilenraster 51, gebildet durch die Grenzen der Empfängergruppen 52, ist
in Fig. 4 dem binarisierten Signalverlauf aus der Empfängerzeile 5 unterlegt. Die
Empfängergruppen 52 beinhalten in diesem Beispiel zehn Empfängerelemente.
Fig. 4 zeigt im oberen Teil einen typischen Signalverlauf bei einer Auslesung der
Empfängerzeile 5. Die Einführung einer Schwelle 53 bei der Binarisierung der
Signalfolge in der Binarisierungseinrichtung 54 z. B. mittels eines Komparators mit
der festen Schwelle 53, unterdrückt die Einflüsse von Inhomogenitäten der Empfind
lichkeit der Empfängerelemente und des Transmissions-/Reflexionsvermögens der
Elemente 42 der Codespur 4. Im Ergebnis der Schwellbewertung steht die zweite
Signalfolge von Fig. 4 als binäres Codemuster 43 zur Verfügung, wobei zu erkennen
ist, daß das Codemuster 43 sich nicht mit dem aus rein geometrischen Gesichts
punkten der Empfängerzeile 5 festgelegten Zeilenraster 51 deckt. Zur Behebung die
ses Mangels erfolgt, wie Fig. 5 zu entnehmen ist, eine elektronische Verschiebung
der Signalfolge mittels eines Schieberegisters 55 solange, bis die größte durch
schnittliche Übereinstimmung mit dem Zeilenraster 51 besteht und in den Zwischen
speicher 58 übernommen wird, wobei der Zähler 56 jeweils die Lagen der 0/L-Über
gänge in den Empfängergruppen 52 ermittelt, die (gemittelt) die Größe der Ver
schiebung angeben.
Verschiebt man das Zeilenraster 51 gegenüber dem Codemuster 43 kann das
Schieberegister 55 entfallen, da der Zähler 56 explizit die Empfängerzeilentakte bis
zum ersten 0/L- oder L/0-Übergang des Codemusters 43 zählt, in einem Ablage
speicher speichert und dann zurückgesetzt wird (damit er wieder die Module aus
zählt). Der Ablagespeicher ist dabei durch einen weiteren Zähler, der die späteren
Bitübergänge auszählt (bezüglich des Zeilenrasters 51), korrigierbar.
Die Verschiebung im Schieberegister 55 erfolgt stets um maximal ± ½ Modulbreite
M. Mit dieser Verschiebung, die zwingend erforderlich ist, um Bitfehler in den
Empfängergruppen 52 bei der Bestimmung des Bitzustandes der Module 41 der
Strichcodespur 4 zu vermeiden, können gemäß Fig. 5 sowohl die Module 41 und
Elemente 42 exakt ausgezählt als auch Zwischenpositionen (< M) mittels Zähler 56
genau interpoliert werden. Der Zähler 57 nimmt danach die Anzahl der Bitzustände
(L oder 0) auf und ordnet den zum Zeilenraster 51 konform liegenden Empfänger
gruppen 52 den jeweils überwiegenden Bitzustand zu. Der Inhalt des Zwischen
speichers 58, der in Fig. 4 durch die dritte (unterste) Signalfolge dargestellt ist, wird
anschließend in Form des bereits oben erwähnten Fensters 6 mit den Bitmustern 72
aus dem Speicher 7 in einem Komparator 8 verglichen. Bei entsprechender Über
einstimmung, die weiter unten noch erläutert wird, gibt eine Positionsausgabeeinheit
9 die ermittelte Position an.
In Fig. 6 wird nochmals die Funktionsweise des Fenstervergleichs näher beleuchtet.
Um den Vergleichsaufwand zu minimieren, der sinnvollerweise auf dem Vergleich
des minimal notwendigen Fensters (Teilfenster 61, 62) basiert, werden in einer
ersten Vergleichsstufe zunächst die Teilfenster 61 und 62 getrennt mit den gespei
cherten Bitmustern 72 verglichen und bei "Übereinstimmung" (d. h. bei einem Ver
satz der Positionsadressen 71 um die Anzahl P [in Fig. 6: P = 6]) der Vergleichs
vorgang abgebrochen.
Fig. 6 zeigt jedoch den Negativfall, wenn die Positionsadressen 71 nicht
"benachbart" (um P = 6) sind.
In diesem Fall ergeben sich zwei Positionsadressen 71 aus dem Speicher 7, die nicht,
wie oben angegeben, zueinander "benachbart" sind, sondern die Positionsadressen
m und n (n ≠ m + P) aufweisen. Somit wird ein Fehler bemerkt, der eine zweite Ver
gleichsstufe initiiert, bei der das gesamte Fenster 6 der Fensterbreite
F = F₁ + F₂ = 2 P M (hier: F = 12 M mit k = 2 und P = 6) mit jeweils zwei
aufeinanderfolgenden Bitmustern 72 gleicher Größe verglichen wird. Dabei finden
sich im Speicher 7 an den zuvor schon ermittelten Positionsadressen m und n in der
Regel an einer der Positionen weniger Übereinstimmungen zwischen den
Codemustern 43 des Fensters 6 und den gespeicherten Bitmustern 72 als an der
anderen Position, so daß die Bitmuster 72 mit der größeren Übereinstimmung die
richtige Position des Positionsgebers ergeben. Sollte - was ein seltener Fall ist - dem
fehlerfreien Teilfenster 62 als Anschlußbitmuster aus der Zuordnung des fehlerhaften
Teilfensters 61 ein Bitmuster 72 auf der Positionsadresse n + 6 zugeordnet werden,
das sich um nur ein einziges Bit vom Bitmuster 72 auf der Positionsadresse m + 6
unterscheidet, so muß - weil beide Positionsadressen n und m sich von dem in der
Fensterbreite F = 2 P M enthaltenen Codemuster 43 ebenfalls um ein Bit
unterscheiden - die Fensterbreite F erweitert werden und ein dritter
Vergleichsprozeß einsetzen oder die Position mit Hilfe von a-priori-Informationen
aus der letzten Positionsbestimmung und der Kenntnis der maximalen
Verfahrgeschwindigkeit des Positionsgebers seit der letzten Positionsbestimmung
ermittelt werden.
Eine erweiterte Fensterbreite F = k P M mit k < 2 ist dann unumgänglich, wenn die
mögliche Fehlerdichte bei der Abtastung der Strichcodespur 4 größer als ein Fehler
in der Fensterbreite F = 2P M ist. Das mit dem Codemuster 43 die größte Überein
stimmung aufweisende Bitmuster 72 gibt dabei wiederum die richtige Positions
adresse 71 wieder. Auch hier gilt der Grundsatz, daß ein Vergleich mit allen gespei
cherten Bitmustern 72 nur dann notwendig ist, wenn Informationen über die letzte
Position und die Verfahrgeschwindigkeit des Positionsgebers nicht vorliegen.
Bezugszeichenliste
1 LED
2 Einrichtung zum Führen des Beleuchtungsstrahles
21 Kollektor
22 Abbildungsoptik
23 Öffnungsblende
24 Faser
25 Glasblockgitter
26 Glasblockgitter
26 Glasblockgitter
27 Gitter
3 Codeträger
41 Modul
42 Elemente
43 Codemuster
5 Empfängerzeile
51 Zeilenraster
52 Empfängergruppen
53 Schwelle
54 Binarisierungseinrichtung
55 Schieberegister
56 Zähler
57 Zähler
58 Zwischenspeicher
6 Fenster
61 Teilfenster
62 Teilfenster
7 Speichermittel
71 Positionsadressen
72 gespeichertes Bitmuster
8 Komparator
9 Positionsausgabeeinheit
F Fensterbreite
F₁ Teilfensterbreite
F₂ Teilfensterbreite
k Konstante
M Modulbreite
P Anzahl (von Modulen, die zur eindeutigen Ortsbestimmung notwendig sind)
2 Einrichtung zum Führen des Beleuchtungsstrahles
21 Kollektor
22 Abbildungsoptik
23 Öffnungsblende
24 Faser
25 Glasblockgitter
26 Glasblockgitter
26 Glasblockgitter
27 Gitter
3 Codeträger
41 Modul
42 Elemente
43 Codemuster
5 Empfängerzeile
51 Zeilenraster
52 Empfängergruppen
53 Schwelle
54 Binarisierungseinrichtung
55 Schieberegister
56 Zähler
57 Zähler
58 Zwischenspeicher
6 Fenster
61 Teilfenster
62 Teilfenster
7 Speichermittel
71 Positionsadressen
72 gespeichertes Bitmuster
8 Komparator
9 Positionsausgabeeinheit
F Fensterbreite
F₁ Teilfensterbreite
F₂ Teilfensterbreite
k Konstante
M Modulbreite
P Anzahl (von Modulen, die zur eindeutigen Ortsbestimmung notwendig sind)
Claims (11)
1. Optischer Positionsgeber mit einem Codeträger, dessen Lage zu erfassen ist,
einer optischen Lesevorrichtung zum Auslesen eines erfaßten Codeträger
abschnittes, die eine Lichtquelle, eine Einrichtung zum Führen eines von der
Lichtquelle erzeugten Strahlenbündels und eine Detektionseinheit enthält, wobei
die Detektionseinheit Empfängersignale binarisiert ausgibt, dadurch gekenn
zeichnet, daß
- a) der Codeträger (3) eine Strichcodespur (4) aufweist, bei der Elemente (42) mit binär unterschiedlichem Reflexions- oder Transmissionsvermögen orts abhängige Codemuster (43) darstellen, die eineindeutig einem Ort des Code trägers (3) zugeordnet sind,
- b) die Elemente (42) der Strichcodespur (4) jeweils ein ganzzahliges Vielfaches der Modulbreite (M) eines elementaren Moduls (41) sind,
- c) die Detektionseinheit mindestens eine Empfängerzeile (5) enthält, die in Be wegungsrichtung der Strichcodespur (4) angeordnet ist,
- d) ein innerhalb des erfaßten Codeträgerabschnittes liegendes Codemuster (43) derart auf die Empfängerzeile (5) abgebildet wird, daß das Abbild jedes be sagten Moduls (41) in seiner Modulbreite (M) mehrere Empfängerelemente überdeckt und mindestens im Mittel eines durch die Empfängergeometrie vorgegebenen Zeilenraster (51) übereinstimmt,
- e) Mittel zum Verschieben des Codemusters (43) relativ zum Zeilenraster (51) der Empfängerzeile (5) vorhanden sind, wobei die Verschiebung derart er folgt, daß das Zeilenraster (51) wenigstens im Mittel mit den Binärüber gängen des Codemusters (43) zur Deckung gebracht wird, und
- f) die Detektionseinheit Mittel zum Vergleichen der von der Empfängerzeile (5) erfaßten, binarisierten Codemuster (43) mit den für sämtliche mögliche Codeträgerpositionen gespeicherten Bitmustern (72) aufweist, wobei die Grundlage des Vergleichs ein Codespurabschnitt ist, der größer ist als ein Fenster (6) aus dem Produkt von Modulbreite (M)und einer zur eindeutigen Ortsbestimmung notwendigen Anzahl (P) von Modulen (41) bei vorgege bener Zahl der Abtastschritte des Positionsgebers.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Empfängerzeile (5) in zahlenmäßig gleiche, überlappungsfrei angeord
nete Empfängergruppen (52) eingeteilt ist, die das Zeilenraster (51) der Empfän
gerzeile (5) darstellen und in ihrer Größe der Breite eines abgebildeten Moduls (41)
entsprechen, wobei der Durchschnitt der Bitzustände innerhalb jeder
Empfängergruppe (52) den Ausschlag für die Bewertung des betroffenen
Moduls (41) des Codemusters (43) gibt.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Verschieben des Codemusters (43) bezüglich des
Zeilenrasters (51) ein der Empfängerzeile (5) und einer Binarisierungseinrichtung
(54) nachgeordnetes Schieberegister (55) beinhalten, wobei das aus der
Binarisierungseinrichtung (54) ausgegebene Codemuster (43) dem
Schieberegister (55) zugeführt und in diesem gegenüber dem vorgegebenen, mit
dem Zeilenraster (51) korrespondierenden Datenabgriff um die durchschnittliche
Differenz der Zustandsübergänge des Codemusters (43) bezüglich der Grenzen
der Empfängergruppen (52), maximal um ± ½ M, verschoben wird.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erfassung der Größe der durchgeführten Verschiebung mindestens ein
Zähler (56) vorgesehen ist, wobei dem Zähler (56) die empfängertaktsynchrone
Bitfolge der Empfängerzeile (5) zugrunde gelegt wird.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß ein weiterer Zähler (57) zur Zählung der in jeder Empfängergruppe (52)
auftretenden Bitzustände dem Schieberegister (55) zugeordnet ist, wobei ein
Zwischenspeicher (58) zur Übernahme des mit dem Zeilenraster (51) korrespon
dierenden Codemusters (43) nachgeordnet ist.
6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Verschieben des Zeilenrasters (51) bezüglich des Code
musters (43) einen Zähler (56) zur Zählung der empfängertaktsynchronen Bit
zustände bis zur ersten Änderung des Bitzustandes enthält, dem ein Ablage
speicher zur Speicherung der Ablage des Codemusters (43) gegenüber dem
Zeilenraster (51) folgt, wobei der Zähler (56) bei Änderung des Bitzustandes
zurückgesetzt wird und der Ablagespeicher über mindestens einen weiteren
Zähler aufgrund abweichender Ablagen nachfolgender Bitzustandsänderungen
korrigierbar ist.
7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Vergleichen als Vergleichsbasis ein Fenster (6) des
ausgelesenen Codemusters (43) mit einer Fensterbreite von F = k P M enthalten,
wobei M die elementare Modulbreite, P die Anzahl der zur eindeutigen
Positionszuordnung erforderlichen Module je Abtastschritt und k eine Konstante
sind, sowie Speicher (7) und Komparatoren zum Vergleichen des Fensters (6)
mit allen gespeicherten Bitmustern (72), soweit a-priori-Informationen über die
vorherige Position des Positionsgebers fehlen.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Vergleichen eine vorgeschaltete erste Stufe enthalten, die aus
zwei gleichwertigen Teilen auf Basis der Auswertung zweier benachbarter,
gleichgroßer Teilfenster (61, 62) zusammengesetzt ist, wobei jedes Teilfenster
(61, 62) eine Breite (F₁ , F₂) aufweist, die sich aus dem Produkt der elementaren
Modulbreite (M)und der Anzahl (P) der zur eindeutigen Positionszuordnung je
Abtastschritt erforderlichen Module (41) bestimmt, und einzeln mit den gespei
cherten Bitmustern (72) verglichen wird, daß die besagte erste Stufe mit Mitteln
zur Ausgabe der Positionsdaten in Verbindung steht, wenn für beide Teilfenster
(61, 62) bei Fehlerfreiheit der betreffenden Codespurabschnitte eine bezüglich
einer gemeinsamen Bezugskante übereinstimmende Position ermittelt wird, und
daß die besagte erste Stufe eine Verbindungsmöglichkeit zu einer zweiten Stufe
auf der Basis der erweiterten Fensterbreite (F) mit F = k P M bei k < 2 besitzt,
wenn bei mangelnder Positionsübereinstimmung der Teilfenster (61, 62) infolge
eines Fehlers in einem der Teilfenster (61, 62) die Positionsbestimmung unsicher
ist, wobei die Erhöhung von k bei Unsicherheit infolge eines Fehlers jeweils die
Aktivierung einer weiteren Vergleichsstufe bedeutet.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die gemeinsame Bezugskante der Teilfenster (61, 62) und die Bezugskante
der erweiterten Fensterbreite (F) jeweils die Mitte des gesamten Fensters (6) ist.
10. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Speicher für jeden möglichen Abtastschritt in der Schrittweite von einem
Modul (41) das gesamte im Teilfenster (61, 62) ablesbare Codemuster (43) als
Bitmuster (72) auf der jeweiligen Positionsadresse gespeichert haben.
11. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Speichern (7) für jeden möglichen Abtastschritt in der Schrittweite
von einem Modul (41) nur der Wert des ersten Moduls (41) auf der jeweiligen
Positionsadresse (71) gespeichert sind und für den Fenstervergleich die folgen
den k · P Positionsadressen (71) mit deren Einzelwerten gleichzeitig abfragbar
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934324381 DE4324381A1 (de) | 1993-07-21 | 1993-07-21 | Optischer Positionsgeber |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934324381 DE4324381A1 (de) | 1993-07-21 | 1993-07-21 | Optischer Positionsgeber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4324381A1 true DE4324381A1 (de) | 1995-01-26 |
Family
ID=6493302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934324381 Withdrawn DE4324381A1 (de) | 1993-07-21 | 1993-07-21 | Optischer Positionsgeber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4324381A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19705312A1 (de) * | 1997-02-13 | 1998-08-20 | Petri Ag | Adaptiver Lenkwinkelsensor für Fahrzeuge |
| DE19758104B4 (de) * | 1997-02-13 | 2010-04-15 | Takata-Petri Ag | Adaptiver absoluter Lenkwinkelsensor |
| DE102019203211A1 (de) * | 2019-03-08 | 2020-09-10 | Zf Friedrichshafen Ag | Sensoreinrichtung, Verfahren und Computer-Programm-Produkt zur sensorbasierten Positionsbestimmung eines Bauteils für ein Fahrzeug |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0490206A1 (de) * | 1990-12-10 | 1992-06-17 | Tesa S.A. | Positionskodierer für Linear- oder Winkelmessapparat |
| DE3824820C2 (de) * | 1988-07-21 | 1992-12-17 | Birkle Sensor Gmbh + Co, 7070 Schwaebisch Gmuend, De |
-
1993
- 1993-07-21 DE DE19934324381 patent/DE4324381A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
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| DE3824820C2 (de) * | 1988-07-21 | 1992-12-17 | Birkle Sensor Gmbh + Co, 7070 Schwaebisch Gmuend, De | |
| EP0490206A1 (de) * | 1990-12-10 | 1992-06-17 | Tesa S.A. | Positionskodierer für Linear- oder Winkelmessapparat |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| 8125 | Change of the main classification |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |