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DE4323269C2 - Vakuum-Raffrohr für geraffte Naturdarm-Wursthüllen - Google Patents

Vakuum-Raffrohr für geraffte Naturdarm-Wursthüllen

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Publication number
DE4323269C2
DE4323269C2 DE19934323269 DE4323269A DE4323269C2 DE 4323269 C2 DE4323269 C2 DE 4323269C2 DE 19934323269 DE19934323269 DE 19934323269 DE 4323269 A DE4323269 A DE 4323269A DE 4323269 C2 DE4323269 C2 DE 4323269C2
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • A22C11/02Sausage filling or stuffing machines
    • A22C11/0227Supplying casings to the stuffing device

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Raffrohr gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und dient dem erleichterten Aufziehen von Naturdärmen auf einen Darmträger.
Sowohl in Groß- als auch in Kleinbetrieben zur Wurstherstellung werden Füllmaschinen verwendet, mit denen das Wurstfüllen automatisch durchgeführt wird. Diese Maschinen besitzen eine Fülltülle, auf die der Darm, bestehend aus mehreren Darmabschnitten, aufgezogen wird. Das Aufziehen auf die Fülltülle erfolgt durch das Übertragen des Darmes von einem Darmträger auf die Tülle.
Das Herstellen eines beliebig langen Darmes, bestehend aus mehreren Darmabschnitten, war bis heute mit einem großen Arbeitsaufwand verbunden. Um ein beliebig langes Stück Darm zu erhalten, müssen mehrere Darmabschnitte mittels gegenseitigem Überlappen aneinandergefügt werden und auf einen Darmträger übertragen werden.
Das Überlappen stellt einen schwierigen und arbeitsintensiven Arbeitsgang dar.
Bis heute war es der darmkonfektionierenden Industrie nicht gelungen, diesen schwierigen Arbeitsgang durch technische Hilfsmittel zu erleichtern. Dies hatte zur Folge, daß qualifizierte Arbeitskräfte für die Produktion nötig waren.
Aus der DE 36 37 185 A1 geht ein Raffrohr hervor, dem eine kegelige Kappe an seinem freien Ende zugeordnet ist. Diese Kappe erfüllt die Funktion eines Aufdehnkörpers, der eine künstliche Hülle, vor Beginn des Raffvorganges, auf ein sogenanntes Spreizkaliber aufdehnen soll. Die Hülle wird von einer Vorratsrolle abgezogen und so dem Raffrohr kontinuierlich zugeführt.
Die Funktion und Ausbildung des Raffrohrs unterscheidet sich somit grundlegend vom Anmeldungsgegenstand.
Dieser sieht vor, Darmabschnitte, wie sie bei Naturdärmen üblich sind, schonend miteinander zu verbinden und sie anschließend auf einen Darmträger aufzuziehen.
Die DE 36 37 185 A1 gibt dazu weder in ihrer Aufgabenstellung noch in deren Lösung irgendeine Anregung.
Die DE 33 40 669 A1 zeigt und beschreibt eine Vorrichtung zum Vorbereitung und Bereitstellen von Naturdärmen. Die Vorrichtung besteht aus einem rohrförmigen Aufziehwerkzeug. Auf das Rohr desselben werden Naturdarmabschnitte aufgezogen und überlappt. Anschließend wird der so zusammengesetzte Darm auf eine Hülle aufgebracht, die sich zuvor in dem rohrförmigen Werkzeug befand.
Mit keinem Wort wird dabei auf die Problematik sich überlappender Darmabschnitte eingegangen. Anregungen zur Lösung der Aufgabenstellung, die dem Anmeldungsgegenstand zugrunde liegt, können somit auch aus dieser Druckschrift nicht entnommen werden.
Mit der nun im folgenden beschriebenen Erfindung wurde das Ziel verfolgt, die Produktion eines beliebig langen Stück Darms auf einem Darmträger so weit zu erleichtern, daß
  • a) die Produktionszeiten erheblich sinken,
  • b) kein in dem Maße qualifiziertes Fachpersonal nötig ist,
  • c) eine höhere und konstantere Qualität des Darms durch schonendere Bearbeitung möglich ist.
Aufgabe ist es nun, bei einem gattungsgemäßen Raffrohr Verschiebungen, Faltenwürfe oder Beschädigungen der Naturdarmabschnitte beim Überlappen von Darmabschnitten, die eine Verbindung zwischen den Därmen darstellt, zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Naturdarmabschnitte werden von Hand auf eine kegelige Kappe aufgezogen.
Ist das Aufziehen von Hand so weit erfolgt, daß ein ca. 70 mm langes Stück Darm die Kappe bedeckt, wird der Rest des sich noch vor der Kappe befindlichen Darmab­ schnittes maschinell auf und über die Kappe auf den Darmträger geschoben. Dies erfolgt durch ein von einem Elektromotor angetriebenes Kunststoffrad. Dieses schiebt bei Kontakt durch seine radiale Bewegung den Darmabschnitt nach hinten.
Der Darmabschnitt wird so weit auf den Darmträger aufgezogen, bis das Ende des Darmabschnittes die Bohrungen in der hinteren Hälfte der Kappe erreicht hat. Das Ende des Darmabschnittes wird mit Hilfe von einem Vakuum auf der Kappe fixiert, das sich über Bohrungen im Raffrohr bis an die Oberfläche der kegeligen Kappe durch die radialen Bohrungen in derselben ausbreiten kann.
Nun wird ein zweiter Darmabschnitt, wie zuvor beschrieben, auf die Kappe aufgezogen. Dieser wird nun über den auf der Kappe fixierten ersten Darmabschnitt gezogen (30 mm). Nach dem Überlappen kann das Vakuum gelöst werden und das Aufziehen der Darmabschnitte auf den Darmträger, so lange fortgesetzt werden, bis der Darm die benötigte Länge erreicht hat.
Diese einfache Art, die Darmabschnitte zu überlappen, war zuvor nicht möglich, da das Aufnahmerohr für den Darmträger nur in einfacher zylindrischer Form existierte. Dadurch mußte zum Überlappen der Darmabschnitte der sich auf dem Darmträger befindende Darmabschnitt ca. 20 mm über das Rohrende vorhängen. Nun mußte der neue Darmabschnitt über das hervorhängende Darmende auf das Rohr aufgezogen werden. Dies erforderte sehr viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung, damit die überlappte Stelle frei von Fehlern, wie z. B. Verschiebungen des inneren Darmab­ schnittes an der Überlappung war.
Ein Beispiel einer Ausführung wird in den Fig. 1 bis 3 gezeigt.
Fig. 1 zeigt ein Raffrohr (2) mit aufgeschraubter Kappe (1). Eine Bohrung (7) verbindet das Raffrohr (2) mit einer externen Vakuumquelle. Auf dem Raffrohr (2) ist das Darmträgerband (3) angedeutet.
Fig. 2 zeigt das Raffrohr ohne Kappe mit dem am Rohr durch Verschweißen befestigten Gewindestück (5).
Fig. 3 zeigt die Kappe mit den Bohrungen (4), durch welche der Naturdarm mittels Unterdruck angesaugt wird.
Durch die Bohrungen (6) und die Axialbohrung (10) gelangt ein Gleitmittel an die Innenseite des Naturdarmes, um die Gleitfähigkeit des Darmes zu erhöhen.

Claims (5)

1. Raffrohr für das Aufziehen von Naturdärmen auf einen Darmträger mit der Anordnung einer kegelig ausgebildeten Kappe an seinem freien Ende, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Kappe radiale Bohrungen angebracht sind, die mit einem vakuumführenden Kanal in Verbindung stehen, der über einen Vakuumanschluß mit einer Vakuumquelle verbindbar ist.
2. Raffrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radial angeordneten Bohrungen der kegeligen Kappe in dem Bereich angebracht sind, der die kegeligen Kappe mit dem Raffrohr verbindet.
3. Raffrohr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kegelige Kappe in der vorderen Hälfte mit Bohrungen versehen ist, welche eine durchgehende Schmierung des Darmes mit Flüssigkeit während des Aufziehens desselben, ermöglichen.
4. Raffrohr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Schmiermittel über ein dünnes Rohr zur vorderen Hälfte der kegeligen Kappe geführt wird und ein Ventil die Zufuhr steuert.
5. Raffrohr nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Raffrohr einen ovalen Querschnitt aufweist.
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