DE4322689C2 - Verriegelungsvorrichtung - Google Patents
VerriegelungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verriegelungsvorrichtung zum selbsttägigen Öffnen und
Schließen eines Deckels, insbesondere eines Kofferraumdeckels eines Kraftfahrzeuges,
mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Patentanspruch 1.
Zur Erläuterung der Erfindung wird nun zuerst eine aus der JP 4-302683 A bekannte
kraftbetriebene Deckelschließ- und Deckelverriegelungsvorrichtung beschrieben, die in
den Fig. 28 bis 31 gezeigt ist.
Die bekannte Deckelschließvorrichtung weist eine Motorhalteplatte 1 und eine Abdeck
grundplatte 2 auf, welche einander zugewandt sind, um dazwischen einen Raum zu bil
den. Eine Rastgrundplatte 3 ist in dem Raum angeordnet und besitzt ein Ende, welches
drehbeweglich gelagert ist. Die Motorhalteplatte 1 trägt einen Elektromotor 4 und ein Ge
schwindigkeitsuntersetzungsgetriebe 5. Eine Abtriebswelle 5a des Geschwindigkeitsun
tersetzungsgetriebes 5 ragt in den Raum zwischen der Motorhalteplatte 1 und der Ab
deckgrundplatte 2. Die Abtriebswelle 5a weist an einem vorderen Ende einen Verbin
dungsbolzen 5b auf. Die Abdeckgrundplatte 2 ist in der Nähe der Abtriebswelle 5a des
Geschwindigkeitsuntersetzungsgetriebes 5 mit einer Abtriebswelle 7 einer Antriebsein
richtung 6 versehen, mittels welcher die Einrastgrundplatte 3 verdreht wird. Ein vorderes
Ende der Abtriebswelle 7 ist mit einer Eingriffsausnehmung 7a versehen, mit welcher der
Verbindungsbolzen 5b der Abtriebswelle 5a in Eingriff kommt. Somit können sich die Ab
triebswelle 5a und die weitere Abtriebswelle 7 als Einheit drehen. Aufgrund dieser soge
nannten
"Verbindungseinrichtung", welche von dem Verbindungsbolzen 5b und
der Eingriffsausnehmung 7a gebildet wird, läßt sich die Verbin
dung der Abtriebswelle 5a mit der Abtriebswelle 7 auf einfache
Weise erzielen. Selbst wenn eine geringfügige Verschiebung
zwischen den beiden Abtriebswellen 5a und 7 bei der Montage
vorhanden ist, läßt sich eine Betriebsverbindung zwischen
denselben erzielen. Wie aus der Fig. 30 zu ersehen ist, hat die
Abtriebswelle 5a des Geschwindigkeitsuntersetzungsgetriebes 5
eine Sektornocke 8, welche fest mit dieser verbunden ist. Ein
Grenzschalter 9 ist an der Motorhalteplatte 1 angebracht, welcher
einen Detektionsarm 9a hat, welcher gleitbeweglich in Eingriff
mit einer Nockenfläche 8 der Sektornocke 8 ist. Somit läßt sich
die Winkelposition der Abtriebswelle 5a des Geschwindigkeitsun
tersetzungsgetriebes 5 mit Hilfe des Grenzschalters 9 erfassen.
Nach Maßgabe von Informationssignalen, die von dem Grenzschalter
9 abgegeben werden, wird das Arbeiten des Elektromotors 4
gesteuert.
Jedoch ist bei der vorstehend beschriebenen bekannten Deckelschließvorrichtung die
Verbindungseinrichtung mit dem Verbindungsbolzen 5b und der Eingriffsausnehmung 7a
übermäßig lang, wodurch eine beträchtliche Dicke der bekannten Deckelschließeinrich
tung eine sperrige Konstruktion resultiert. Ferner treten bei der bekannten Vorrichtung
aufgrund der Verbindungseinrichtung unerwünschte Geräusche auf. Überdies ist die
Deckelanzugskraft nahezu konstant und über den ganzen Schließhub für den Deckel
hinweg relativ groß. Wenn daher die Hand oder die Finger einer Bedienungsperson ver
sehentlich durch den Deckel eingeklemmt werden, kann die Bedienungsperson die Hand
bzw. Finger nicht mehr auf einfache Weise herausziehen.
Eine Verriegelungsvorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der DE 36 38 305 A1
bekannt. Diese offenbart einen Schließmechanismus, der entweder manuell oder durch
einen Schlüssel bedient werden oder mit Hilfe eines Motorantriebs geöffnet oder verrie
gelt werden kann. Im Entriegelungsfall wird der Schließkloben eines Kofferraumdeckels
durch eine Federkraft des Schließmechanismus leicht nach oben angehoben. Bei einem
hohen Gewichtsdruck auf den Kofferraumdeckel kann dieser durch die Feder nicht an
gehoben werden. Vielmehr muß der Kofferraumdeckel zur Reaktivierung des Schließ
mechanismus von Hand angehoben werden.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Verriegelungsvorrichtung
zum selbsttätigen Öffnen und Schließen eines Deckels nach dem Oberbegriff des An
spruches 1 zu schaffen, die ein zuverlässiges Öffnen des Deckels auch unter Last er
möglicht und gleichzeitig eine unabhängige Funktion des Ver- und Entriegelns einerseits
und des Zuziehens und Anhebens des Deckels andererseits erlaubt.
Diese Aufgabe wird durch eine Verriegelungsvorrichtung mit den Merkmalen des Patent
anspruches 1 gelöst.
Durch die Anbringung des Verriegelungsmechanismus im Kopplungsorgan des Deckels,
das die Ver- und Entriegelfunktion umfaßt, ist es möglich, den Schließmechanismus, der
die Zuzieh- und Anhebefunktion umfaßt, unabhängig vom Verriegelungsmechanismus
auszuführen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der nachstehenden Beschreibung von bevorzugten Ausfüh
rungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung. Darin
zeigt:
Fig. 1 eine auseinandergezogene Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Verriege
lungsvorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Rückansicht eines Personenkraftwagens mit der Verriegelungsvorrichtung
nach Fig. 1,
Fig. 3 eine auseinandergezogene Darstellung einer elektrischen Antriebseinheit der
Verriegelungsvorrichtung,
Fig. 4 eine Rückansicht der elektrischen Antriebsein
heit im montierten Zustand,
Fig. 5 eine Vorderansicht der montierten elektrischen
Antriebseinheit,
Fig. 6 eine Schnittansicht entlang der Linie 6-6 in
Fig. 4.
Fig. 7 eine Vorderansicht der montierten elektrischen
Antriebseinheit, wobei ein Abdeckteil aus Über
sichtlichkeitsgründen bei der Zeichnung entfernt
ist,
Fig. 8 bis 11 Vorderansichten eines Drehschalters in
der elektrischen Antriebseinheit, welcher in
unterschiedlichen Arbeitsstellungen jeweils
gezeigt ist,
Fig. 12 eine auseinandergezogene Darstellung einer
Übertragungseinrichtung, welche bei der elektri
schen Antriebseinheit zum Einsatz kommt,
Fig. 13 bis 17 Vorderansichten der Übertragungseinrich
tung im montierten Zustand, wobei aber unter
schiedliche Arbeitsstellungen jeweils gezeigt
sind,
Fig. 18 eine Vorderansicht der von Teilen der Verriegelungsvorrichtung,
Fig. 19 eine Rückansicht der Verriegelungsvorrichtung,
Fig. 20 eine Seitenansicht der Verriegelungsvorrichtung,
Fig. 21 bis 24 Ansichten zur Verdeutlichung von Teilen der Verriegelungsvorrichtung in
unterschiedlichen Arbeitsstellungen,
Fig. 25 und 26 schematische Ansichten zur Verdeutlichung der positionsmäßigen Zu
ordnung zwischen einer Nockenausnehmung und einem Übertragungslied,
Fig. 27 ein Diagramm zur Verdeutlichung einer Deckelanzugskraft,
Fig. 28 eine perspektivische Vorderansicht einer bekannten Verriegelungsvorrichtung,
Fig. 29 eine perspektivische Teilschnittdarstellung der bekannten Verriegelungsvorrich
tung,
Fig. 30 eine perspektivische Vorderansicht der bekannten Verriegelungsvorrichtung,
wobei aus Übersichtlichkeitsgründen einige Teile weggelassen sind, und
Fig. 31 eine perspektivische Ansicht einer Abdeckgrundplatte der bekannten Verriege
lungsvorrichtung.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 27 der Zeichnung wird das Ausführungsbeispiel
im Zusammenhang mit einer Kofferraumdeckelkonstruktion eines Personenkraftwagens
nachstehend näher erläutert.
Die rückwärtige Kofferraumkonstruktion weist einen Kofferraum 11 auf, welcher von ei
nem hinteren Teil der Fahrzeugkarosserie und
einem Kofferraumdeckel 10 gebildet wird, welcher drehbeweglich
bzw. schwenkbeweglich mit der Fahrzeugkarosserie verbunden ist,
um den Kofferraum 11 zu öffnen und zu schließen. Obgleich in der
Zeichnung nicht dargestellt ist, verläuft ein übliches Dichtband
entlang des Umfangs 5 der Mündungsöffnung des Kofferraums 11.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, hat der Kofferraumdeckel 10 an seinem vorderen Randteil ein
Kopplungsorgan 15 als Verschlußeinrichtung, welches an diesem angebracht ist, und die
Fahrzeugkarosserie hat einen Schließmechanismus 20a zum Anziehen eines Deckels,
welcher an dieser angebracht ist. Wie sich aus der nachstehenden Beschreibung noch
ergibt, erfaßt die Verschlußeinrichtung 15 einen Mitnehmer 45 des Schließmechanismus
20a, wenn der Kofferraumdeckel 10 in eine nahezu geschlossene Stellung nach unten
geschwenkt wird, und anschließend zieht der Schließmechanismus 20a den Koffer
raumdeckel 10 in die vollständige Schließstellung mittels der elektrischen Energie nach
unten.
Wie aus Fig. 18 zu ersehen ist, weist die Verschlußeinrichtung
15 eine Verschlußgrundplatte 16 auf, welche fest am Kofferraum
deckel 10 angebracht ist. Die Verschlußgrundplatte 16 ist an
ihrem unteren Teil mit einer im allgemeinen dreieckförmig
ausgebildeten Ausnehmung 16a versehen, in welche der Mitnehmer
bzw. die Aufpralleinrichtung 45 der Deckelanzugseinrichtung 20a
beim Schließen des Kofferraumdeckels 10 eingeführt wird. Eine
Einrastplatte 17 und eine Verschlußplatte 18 sind drehbeweglich
mit der Verschlußgrundplatte 16 verbunden. Eine Zugfeder 19
erstreckt sich zwischen der Einrastplatte 17 und der Verschluß
platte 18, um dieselben in Gegenrichtungen vorzubelasten. Wie
sich aus der nachstehenden Beschreibung noch näher ergibt, kann
die Einrastplatte 17 in eine Einraststellung gedreht werden, um
den Mitnehmer 45 des Schließmechanismus 20a zu verriegeln,
und die Verschlußplatte 18 kann zwischen einer Verschlußstel
lung, in welcher die Verschlußplatte 18 in Eingriff mit der
Einrastplatte 17 ist, um dieselbe in der Verriegelungsstellung
zu sperren, und einer Entriegelungsstellung verdreht werden, in
welcher die Verschlußplatte 18 von der Einrastplatte 17 außer
Eingriff ist, um zu ermöglichen, daß hierbei der Mitnehmer
freigegeben wird. Die Zugfeder 19 belastet die Einrastplatte 17
und die Verschlußplatte 18 in die Richtungen vor, daß man den
Eingriffszustand zwischen denselben erhält. Die Verschlußplatte
18 hat ein unteres Ende 18a, welches abgerundet ist.
Wie sich aus Fig. 19 ersehen läßt, ist ein Schalter 100 fest an
der Verschlußgrundplatte 16 angebracht. Der Schalter 100 hat
einen Schaltknopf 102, welcher durch die Verschlußplatte 18
beaufschlagt wird. Dies bedeutet, daß, wenn der Schaltknopf 102
durch die Verschlußplatte 18 niedergedrückt wird, der Schalter
100 seinen AUS-Zustand einnimmt, während dann, wenn der Schalt
knopf 102 von der Verschlußplatte 18 freikommt, der Schalter 100
seinen EIN-Zustand einnimmt.
Wie sich aus den Fig. 1 und 18 ersehen läßt, weit der Schließmechanismus 20a ein
Grundplattenteil 20 auf, welches fest an
einer inneren Verkleidung des Kofferraums 11 angebracht ist,
eine Motorhalteplatte 30, welche über dem Grundplattenteil 20
angeordnet ist, und eine Aufprallgrundplatte 40, welche in einem
Zwischenraum angeordnet ist, welcher zwischen dem Grundplatten
teil 20 und der Motorhalteplatte 30 gebildet wird. Das Grund
plattenteil 20 und die Motorhalteplatte 30 bilden eine Trag
grundkonstruktion.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, verläuft ein Drehzapfen 21
zwischen dem Grundplattenteil 20 und der Motorhalteplatte 30,
mittels welchem ein Ende der Aufprallgrundplatte 40 drehbeweg
lich um den Drehzapfen 21 zwischen einer Anzugsbeginnstellung,
welche in Fig. 21 gezeigt ist, und in der das freie Ende der
Platte 40 angehoben ist, und einer Anzugsstoppstellung drehbar
ist, welche in Fig. 23 gezeigt ist und in welcher das freie Ende
der Platte 40 abgesenkt ist. Die Aufprallgrundplatte 40 ist
einteilig mit dem vorstehend angegebenen Mitnehmer 45 ausgebil
det. Wie gezeigt weist der Mitnehmer 45 ein gebogenes Teil 46
der Platte 40 auf, welche mit einer Eingriffsöffnung 47 ausge
bildet ist.
Wie am deutlichsten aus Fig. 1 zu ersehen ist, ist eine An
triebseinrichtung 50 an dem anderen Endteil des Grundplatten
teils 20 angebracht, welcher dazu dient, die vorstehend angege
bene Einrastplatte 17 der Verschlußeinrichtung 15 mit Hilfe des
Mitnehmers anzuziehen oder niederzuziehen. Die Antriebseinrich
tung 50 weist einen bogenförmigen Doppelschlitz 41 auf, welcher
am freien Endteil der Aufprallgrundplatte 40 ausgebildet ist,
sowie eine Antriebsscheibe 55, welche drehbeweglich mit einem
Ende der Motorhalteplatte 30 verbunden ist. Die Abtriebsscheibe
55 hat an einem Ende ein Übertragungsglied bzw. eine Nockennach
laufeinrichtung 56, welche gleitbeweglich mit dem Nockenschlitz
bzw. Steuerschlitz 40 zusammenarbeitet.
Wenn, wie nachstehend noch näher beschrieben wird, infolge der
Funktion einer kraftbetriebenen Einheit die Abtriebsscheibe 55
in der Einrichtung gedreht wird, bewegt sich das Übertragungs
glied 56 gemäß einer Gleitbewegung in dem bogenförmigen Nocken
schlitz 41, und die Aufprallgrundplatte 40 wird um den Drehzap
fen 21 zwischen der Anzugsanfangsstellung (Fig. 21) und der
Anzugsstoppstellung (Fig. 23) gedreht.
Der bogenförmigen Nockenschlitz 41 ist derart ausgebildet, daß
bei der Drehbewegung der Abtriebsscheibe 55 mit einer konstanten
Geschwindigkeit bewirkt wird, daß die Aufprallgrundplatte 40
ausgehend von der Anzugsanfangsstellung in Richtung der Anzugs
stoppstellung nach unten gedreht wird, wobei sich die Drehge
schwindigkeit der Aufprallgrundplatte 40 ändert. Dies bedeutet,
daß in einer Anfangsstufe der Deckelanzugsbewegung die Drehge
schwindigkeit der Aufprallgrundplatte 40 relativ hoch ist und
somit die Deckelanzugskraft relativ klein ist, und daß in einer
Endstufe der Deckelanzugsbewegung die Drehgeschwindigkeit der
Aufprallgrundplatte 40 relativ klein ist und somit die Deckelan
zugskraft relativ groß ist. Um eine derartige Bewegung zu
erzeugen, hat der bogenförmige Nockenschlitz 41 einen Krümmungs
radius, welcher geringfügig größer als jener ist, welcher von
dem Übertragungsglied 56 auf der Abtriebsscheibe 55 durchlaufen
wird.
Wie am deutlichsten aus den Fig. 1 und 18 zu ersehen ist, ist
ein Öffnungshebel 60 drehbeweglich an seinem unteren Ende mit
der Aufprallgrundplatte 40 verbunden. Der Öffnungshebel 60
arbeitet derart, daß er zur Anlage gegen das untere, abgerundete
Ende 18a der Verschlußplatte 18 des Kopplungsorgans 15
kommt, um die Verschlußplatte 18 ausgehend von der Verschluß
stellung in die entriegelte Stellung zu verdrehen.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, ist der Öffnungshebel 16 an
seinem oberen Ende mit einem Ausgangsteil 61 versehen, welches
in Eingriff mit dem unteren Ende 18a der Verschlußplatte 18
bringbar ist. Eine Feder 62 verläuft zwischen der Aufprallgrund
platte 40 und dem Öffnungshebel 60, so daß der Öffnungshebel 60
in eine Richtung von dem unteren Ende 18a der Verschlußplatte 18
weg vorbelastet ist.
Der Öffnungshebel 60 ist an seinem Mittelteil mit einem Ein
gangsteil 63 versehen. Wenn die Aufprallgrundplatte 40 ausgehend
von der Anzugsstoppstellung zu der Anzugsanfangsstellung zurück
bewegt wird, arbeitet das Eingangsteil 63 derart, daß der
Öffnungshebel 60 in die Stellung gedreht wird, daß er mit dem
unteren Ende 18a der Verschlußplatte 18 in Eingriff kommt. Unter
dieser Bedingung bedeutet dies, daß das Übertragungsglied 56 der
Abtriebsscheibe 55 das Eingangsteil 63 des Öffnungshebels 60 mit
einer Druckkraft beaufschlagt. Wie sich aus Fig. 18 ersehen
läßt, verläuft das Eingangsteil 63 in Richtung zu einem Ende des
bogenförmigen Nockenschlitzes 41, so daß dann, wenn das Übertra
gungsglied 56 das Ende des Schlitzes 41 erreicht, das Eingangs
teil 63 durch das Übertragungsglied 56 mit einer Druckkraft
beaufschlagt wird.
Ferner ist der Öffnungshebel 60 am Eingangsteil 61 mit einem
geringfügig gekrümmten Schubteil 65 versehen. Unter gegebenen
Verhältnissen drückt das Schubteil 65 das untere Ende 18a der
Verschlußplatte 18 in Richtung nach oben, wodurch der Koffer
raumdeckel 10, ausgehend von der vollständigen Schließstellung
geringfügig angehoben wird. Hierdurch wird ein kleiner Zwischen
raum zwischen dem Umfang 12 der Kofferraumöffnung 11 und dem
Kofferraumdeckel 10 erzeugt, welcher derart bemessen ist, daß
die Hand einer Bedienungsperson aufgenommen werden kann, um den
Kofferraumdeckel 10 in die völlig offene Stellung zu bringen.
Dies bedeutet, daß beim Arbeiten das Schubteil 65 in Eingriff
mit dem unteren Ende 18a der Verschlußplatte 18 gebracht wird,
um dieselbe in die entriegelte Stellung zu verdrehen, und daß
dann anschließend das Schubteil 65 das untere Ende 18a der
Verschlußplatte 18 nach oben drückt. Während dieses Vorgangs
wird das untere Ende 18a der Verschlußplatte 18 gezwungen, daß
es auf und entlang des geringfügig gekrümmten Schubteils 65
gleitet.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, ist das Mittelteil der Abtrieb
scheibe 65 mit einer viereckförmigen bzw. rechteckförmigen
Öffnung versehen, mit der ein viereckförmiges bzw. rechteckför
miges Ende einer Eingangswelle 57 in Eingriff ist. Das andere
Ende der Eingangswelle 57 ist mit einem viereckförmigen bzw.
rechteckförmig Keil 58 versehen, welcher durch die Motorhalte
platte 30 in eine Seite ragt, auf welcher sich eine Antriebsein
heit 70 befindet. Die Antriebseinheit 70 ist auf einer Rückseite
der Motorhalteplatte 30 angebracht.
Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, hat die Antriebseinheit 70 ein
Gehäuse 71, welches von zwei miteinander verbindbaren Hälften
gebildet wird. In dem Gehäuse 71 sind ein Elektromotor 75 und
ein Geschwindigkeitsuntersetzungsgetriebe 80 vorgesehen. Wie
gezeigt, hat der Elektromotor 75 eine Abtriebswelle (kein
Bezugszeichen), welche axial im Gehäuse 71 verläuft. Ein Schnec
kenrad 76 ist fest mit der Abtriebswelle des Motors 75 verbunden
und dreht sich mit derselben. Das Schneckenrad 76 ist über zwei
leerlaufende Zahnräder 81 und 82 mit einem Stirnrad 83 wirkver
bunden.
Wie aus den Fig. 3 und 7 bis 11 zu ersehen ist, ist das Stirnrad
83 auf seiner Rückseite mit einer kreisförmigen Nockenausnehmung
84 versehen, welche exzentrisch bezüglich des Drehmittelpunkts
des Stirnrades 83 vorgesehen ist. In dem Gehäuse 71 ist ferner
ein Drehschalter 78 eingebaut, welcher einen drehbeweglichen
Schalthebel 79 hat, welcher in die exzentrische Nockenausnehmung
84 des Stirnrads 83 eingebaut ist. Dies bedeutet, daß der
Schalthebel 79 an seinem vorderen Ende einen Vorsprung (kein
Bezugszeichen) hat, welcher gleitbeweglich in Eingriff mit der
Nockenausnehmung 84 ist. Aufgrund der Exzentrizität der Ausneh
mung 84 bewirkt die Drehbewegung des Stirnrades 83 einen EIN-
AUS-Schaltvorgang des Drehschalters 78.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, ist bei der Montage der kraftbe
triebenen Deckelschließvorrichtung nach der Erfindung das
Stirnrad 83 derart angeordnet, daß die Achse desselben senkrecht
zu der Motorhalteplatte der Deckelanzugseinrichtung 20a ist.
Wie aus den Fig. 6 und 12 bis 17 zu ersehen ist, ist das Stirn
rad 83 an seiner Vorderseite mit einer kreisförmigen Ausnehmung
85 versehen, in welcher eine Übertragungsscheibe 90 aufgenommen
ist. Der Durchmesser der kreisförmigen Ausnehmung 85 ist etwas
größer als jener der Übertragungsscheibe 90, so daß die Scheibe
90 in der Ausnehmung 85 mit Spiel aufgenommen ist. Die Übertra
gungsscheibe 90 ist an ihrem Umfangsteil mit einem gebogenen Arm
91 versehen. Der gebogene Arm 91 ist mit einem Gleitteil 92
versehen, um eine ruckfreie Bewegung des gebogenen Arms 91
relativ zur radial verlaufenden Ausnehmung 86 zu erzielen. Bei
der Montage ist ein Dämpfungsteil 92 gleitbeweglich in einer
radial verlaufenden Ausnehmung 86 aufgenommen, welche in der
vorderen Seite des Stirnrads 83 ausgebildet ist. Die radial
verlaufende Ausnehmung 86 und die kreisförmige Ausnehmung 85
gehen ineinander über. Natürlich ist die radial verlaufende
Ausnehmung 86 tiefer als die kreisförmige Ausnehmung 85. Mit
dieser Verbindung zwischen dem Stirnrad 83 und der Übertragungs
scheibe 90 kann sich die Übertragungsscheibe 90 in einer radia
len Richtung aber geringfügig in der kreisförmigen Ausnehmung
85 des Stirnrads 83 bewegen. Infolge der Abmessungsunterschiede
zwischen der kreisförmigen Ausnehmung 85 und der Übertragungs
scheibe 90 ist die letztgenannte Ausnehmung 85 mit Spiel aufge
nommen. Dies bedeutet, daß die Kraftübertragung von dem Stirnrad
83 auf die Übertragungsscheibe 90 ruckfrei erfolgt, und zugleich
ein Radialspiel der Scheibe 90 in der kreisförmigen Ausnehmung
85 zugelassen ist.
Wie am deutlichsten aus Fig. 12 zu ersehen ist, ist die Übertra
gungsscheibe 90 an ihrem Mittelteil mit einer mit einem Hund
versehenen Keilöffnung 94 versehen. Der Bund ist mit dem Bezugs
zeichen 93 versehen. Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, nimmt die
mit einem Bund versehenen Keilöffnung 94 eng sitzend darin das
andere Ende 58 (bzw. den viereckförmigen Keil) der Eingangswelle
57 auf. Somit drehen sich die Ausgangsscheibe 55, die Eingangs
welle 57 und die Übertragungsscheibe 90 zusammen miteinander.
Nachstehend wird die Arbeitsweise der kraftbetriebenen Deckel
verschlußvorrichtung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher
erläutert.
Zum vereinfachten Verständnis wird bei der Beschreibung mit einem Zustand begonnen,
bei dem der Kofferraumdeckel 10 vollständig geöffnet ist, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. In
diesem Zustand nimmt das Kopplungsorgan 15, das hier an dem Kofferraumdeckel an
gebracht ist, seine Offenstellung ein, und der Schließmechanismus 20a nimmt den Zu
stand ein, der in Fig. 21 gezeigt ist. Dies bedeutet (siehe Fig. 18), daß in dem Kopp
lungsorgan 15 ein Vorsprung 17a der Einrastplatte 17 in Eingriff mit einem ausgenom
menen Teil 18b der Verschlußplatte ist, wodurch bewirkt wird, daß die Verschlußplatte
18 den
Schaltknopf 102 des Schalters 100 (siehe Fig. 19) niederdrückt.
In der Deckelanzugseinrichtung 20a ist die Aufprallgrundplatte
40 angehoben und nimmt die Anzugsanfangsstellung ein, und der
Schalthebel 79 des Drehschalters 78 nimmt eine Winkelstellung
ein, wie dies in Fig. 9 gezeigt ist, wobei man einen AUS-Zustand
des Schalters 78 erhält. Wie ferner in Fig. 21 gezeigt ist,
nimmt das Übertragungsglied 56 der Ausgangsscheibe 55 eine
allgemeine Mittelstellung in dem bogenförmigen Nockenschlitz 41
ein.
Wenn der Kofferraumdeckel 10 nach unten zu einer nahezu geschlossenen Stellung ge
dreht wird, ergreift die Einrastplatte 17 des Kopplungsorgans 15 den Mitnehmer 45 der
Aufprallgrundplatte 40 des Schließmechanismus 20a und nimmt somit die
Einraststellung ein. Zugleich kommt die Verschlußplatte 18 in
Eingriff mit der Einrastplatte 17, um dieselbe in der Verriege
lungsstellung zu sperren. Infolge dieser Bewegung wird die
Verschlußplatte 18 von dem Schaltknopf 102 des Schalters 100
getrennt, so daß derselbe einen EIN-Zustand einnimmt. Dann wird
der Elektromotor 75 der Antriebseinheit 70 eingeschaltet, so daß
nach Fig. 7 das Stirnrad 83 in eine vorgegebene Richtung gedreht
wird und somit durch das Stirnrad 76 und die leerlaufenden
Zahnräder 81 und 82 auch die Übertragungsscheibe 90 (siehe Fig.
3) in die gleiche Richtung in Drehung versetzt wird. Infolge
dieser Drehung der Übertragungsscheibe 90 wird die Abtriebschei
be 55 gedreht, um die Antriebseinrichtung 50 der Deckelanzugs
einrichtung 20a zu beaufschlagen.
In Abhängigkeit von der in Gegenuhrzeigerrichtung gerichteten
Drehbewegung der Abtriebsscheibe 55 wird das Übertragungsglied 56
(siehe Fig. 21), welches von der Abtriebsscheibe 55 getragen
wird, in den bogenförmigen Nockenschlitz 41 von der Mittelstel
lung in Richtung zum linken Ende des Schlitzes 41 nach unten
bewegt, wie dies in Fig. 22 gezeigt ist.
Aufgrund der bogenförmigen Gestalt des Nockenschlitzes 41
bewirkt diese Bewegung des Übertragungsglieds 56 in dem Schlitz
41, daß eine relativ große Drehbewegung der Auftreffgrundplatte
40 in Richtung nach unten ausgeführt wird. Somit wird in einer
ersten Stufe der Drehbewegung ausgehend von der Anzugsanfangs
stellung der Kofferraumdeckel 10 nach unten mit einer relativ
hohen Geschwindigkeit gedreht. Wenn der Nockenschlitz 41 eine
gerade Gestalt hat, kann man keine derartig hohe Drehgeschwin
digkeit erzielen.
Es ist noch zu erwähnen, daß in vorteilhafter Weise eine derar
tig hohe Drehgeschwindigkeit des Kofferraumdeckels 10 bis zu
einer gewissen Winkelstellung in der ersten Stufe dazu führt,
daß eine relativ geringe Zugkraft durch die Antriebseinrichtung
50 erzeugt wird. Diese Erscheinung läßt sich leicht aus dem
Diagramm nach Fig. 27 ersehen, wie es im Zusammenhang zwischen
dem Abstand (D) ausgehend von der Deckelanzugsanfangsstellung
und der Zug- oder Druck-Kraft (F) gezeigt ist, welche von der
Antriebseinrichtung 50 erzeugt wird. Wie mit einer in durchgezo
genen Linien dargestellten Kurve erhält man mit Hilfe des
bogenförmigen Nockenschlitzes 41 einen entsprechenden Zusammen
hang, während man bei einem gerade verlaufenden Nockenschlitz
einen Zusammenhang erhält, welcher mit einer Kurve in gebroche
nen Linien verdeutlicht ist. Wie aus dem Diagramm zu ersehen
ist, ist die Zugkraft, die durch die Antriebseinrichtung 50 in
der ersten Stufe der Drehbewegung des Kofferraumdeckels 10
erzeugt wird, im Vergleich zu jener sehr klein, die man bei
einem gerade verlaufenden Nockenschlitz erhält. Selbst wenn
daher bei der Erfindung die Hände einer Bedienungsperson unbeab
sichtigt zwischen dem Kofferraumdeckel 10 und dem Umfang des
Kofferraums 11 eingeklemmt sind, kann die Bedienungsperson diese
Hände wieder leicht herausziehen.
Wenn infolge der fortgesetzten Drehbewegung der Abtriebsscheibe
55 das Übertragungsglied 56 von dem linken Ende des Nocken
schlitzes 41 in Fig. 22 zu der Mittelstellung nach Fig. 23 in
Richtung nach oben bewegt wird, wird die Aufprallgrundplatte 40
nach unten in die Anzugsstoppstellung gedreht, und der Koffer
raumdeckel 10 wird entgegen der Gegenkraft nach unten gezogen,
die von dem Dichtungsstreifen am Umfang des Kofferraums 11
erzeugt wird. Währen dieser Bewegung wird der Schalthebel 79
(siehe Fig. 10) des Drehschalters 78 zwangsläufig derart bewegt,
daß er eine Gleitbewegung in der exzentrischen Nockenausnehmung
84 des Stirnrads 83 ausführt (insbesondere wird das Stirnrad 83
gedreht und zugleich wird der Gleiteingriff mit dem Schalthebel
79 aufrechterhalten). Wenn der Kofferraumdeckel 10 vollständig
geschlossen ist, wird bewirkt, daß der Schalthebel 79 eine
Winkelstellung einnimmt, welche in Fig. 11 gezeigt ist. Der
Drehschalter 78 ist AUS-geschaltet und somit wird der Elektromo
tor 75 der Antriebseinheit 70 abgeschaltet.
Wenn sich nach dem Diagramm in Fig. 27 der Kofferraumdeckel 10
in dem Zustand befindet, in welchem er gegen den Dichtungsstrei
fen des Kofferraums 11 angedrückt wird, ist die Zugkraft, die
von der Antriebseinrichtung 50 erzeugt wird, im Vergleich zu
jener bei einem gerade verlaufenden Nockenschlitz groß. Dies
bedeutet, daß der Kofferraumdeckel 10 vollständig geschlossen
werden kann und eine zuverlässige Abdichtung gewährleistet ist.
Wenn der Kofferraumdeckel 10 vollständig geschlossen ist, nimmt
der Schließmechanismus 20a den in Fig. 23 gezeigten Zustand ein.
Die Fig. 25 und 26 sind schematische Ansichten zur Verdeutli
chung jeweils der Wege, welche von dem Übertragungsglied 56 der
Abtriebsscheibe 55 zurückgelegt werden, wenn der Nockenschlitz 41
bogenförmig ausgelegt ist und geradelinie ausgelegt ist. In der
Zeichnung entspricht der Vektor "F2" der Kraft, mit der der
Kofferraumdeckel 10 angezogen wird.
Wenn nach den Fig. 21 und 22 die Aufprallgrundplatte 40 ausge
hend von der Anzuganfangsstellung nach Fig. 21 zu der Anfang
stoppstellung nach Fig. 23 gedreht wird, ist der Öffnungshebel
60 frei, d. h., dieser ist in einem Abstand vom unteren Ende 18a
(siehe Fig. 18) der Verschlußplatte 18 angeordnet, und das
Übertragungsglied 56 ist von dem Eingangsteil 63 des Öffnungshe
bels 60 getrennt.
Um den Kofferraumdeckel 10 zu öffnen, sind folgende Arbeits
schritte auszuführen.
Wenn, wie vorstehend beschrieben worden ist, der Kofferraumdeckel 10 vollständig ge
schlossen ist, nimmt der Schließmechanismus 20a den in Fig. 23 gezeigten Zustand ein.
Wenn ein Öffnungsschalter (nicht gezeigt), welcher in einem
Fahrgastraum des Fahrzeugs angebracht ist, EIN-geschaltet wird,
wird der Elektromotor 75 der Antriebseinheit 70 eingeschaltet.
Hiermit wird die Abtriebsscheibe 55 in die gleiche Richtung
gedreht, d. h. in Gegenuhrzeigerrichtung, und somit wird das
Übertragungsglied 56 in dem bogenförmigen Nockenschlitz 41 zu
einem rechten Ende des Schlitzes 41 nach oben bewegt, wie dies
in Fig. 24 gezeigt ist. Hierbei beaufschlagt das Übertragungs
glied 56 das Eingangsteil 63 des Öffnungshebels 60 mit einer
Druckkraft, wodurch bewirkt wird, daß der Öffnungshebel 60
(insbesondere das Ausgangsteil 61 desselben) das untere Ende 18a
der Verschlußplatte 18 (siehe Fig. 18) mit einer Druckkraft
beaufschlagt. Somit wird die Verschlußplatte 18 in die entrie
gelte Stellung gedreht, um die Einrastplatte 17 zu entriegeln.
Somit gibt die Verschlußeinrichtung 15 an dem Kofferraumdeckel
10 den Mitnehmer 45 des Schließmechanismus 20a frei.
Wenn anschließend durch eine weitere Drehbewegung der Abtrieb
scheibe 55 eine Weiterbewegung erfolgt, drückt das Schubteil 65
des Öffnungshebels 60 das untere Ende 18a der Verschlußplatte
18 nach oben, und der Kofferraumdeckel 10 wird geringfügig
angehoben. Dies bedeutet, daß der Kofferraumdeckel 10 gezwungen
wird, daß er nach oben verdreht wird, um eine geringfügig offene
Stellung selbst dann einzunehmen, wenn eine gewisse Belastung
von außen auf den Kofferraumdeckel 10 beispielsweise infolge des
Vorhandenseins von Schnee darauf und/oder eines Einfrierens des
Kofferraumdeckels 10 an der Fahrzeugkarosserie ausgeübt wird.
Anschließend läßt sich dann der Kofferraumdeckel 10 von Hand in
die vollständig offene Stellung durch eine Bedienungsperson
bringen.
Während dieses Vorganges wird der Schalthebel 79 (siehe Fig. 8)
des Drehschalters 78 gezwungen, eine Gleitbewegung in der
exzentrischen Nockenausnehmung 84 des Stirnrads 83 auszuführen.
Wenn der Schalthebel 79 die in Fig. 9 gezeigte Position ein
nimmt, wird der Drehschalter 78 AUS-geschaltet, und der Elektro
motor 75 der Antriebseinheit 70 wird abgeschaltet. Die Aufprall
grundplatte 40 des Schließmechanismus 20a wird in die Anzugsanfangsstellung zurück
geführt, welche in Fig. 21 gezeigt ist.
Nachstehend werden die Vorteile nach der Erfindung näher erläu
tert.
Da zum einen die Antriebseinheit 70 kompakte Abmessungen hat,
läßt sich die Gesamtkonstruktion der kraftbetriebenen Deckel
schließvorrichtung in kompakter Weise auslegen. Dies bedeutet,
daß in Abweichung von der üblichen Vorrichtung gemäß der JP-A-
4-302683 keine Notwendigkeit besteht, eine sogenannte "längliche
Verbindungseinrichtung" bei der Erfindung vorzusehen. Auf diese
Weise läßt sich die Dicke der Vorrichtung reduzieren. Bei der
Auslegung, bei der die Achse des Stirnrads 83 senkrecht zu der
Motorhalteplatte 30 ist, ist es von Bedeutung, daß sich die
Dicke der Gesamtkonstruktion der kraftbetriebenen Deckelschließ
vorrichtung vermindern läßt. Ferner trägt der Einsatz des
Stirnrads 83 zusammen mit dem Schalthebel 79 des Drehschalters
78 und der Übertragungsscheibe 90 dazu bei, daß sich die Abmess
ungen der kraftbetriebenen Deckelschließvorrichtung nach der
Erfindung reduzieren lassen.
Da zum anderen die Übertragungsscheibe 90 eng sitzend in der
kreisförmigen Ausnehmung 85 des Stirnrads 83 aufgenommen ist,
wird die Dicke der Gesamtdickenabmessungen der Einheit umfassend
das Stirnrad 83 und die Scheibe 90 reduziert, wodurch man auch
einen Beitrag zur Verkleinerung der Abmessungen der Deckel
schließvorrichtung erhält.
Da zum Dritten die Übertragungsscheibe 90 radial beweglich in der kreisförmigen Aus
nehmung 85 des Stirnrads 83 aufgenommen ist, erhält man auf einfache Weise eine
Verknüpfung der Antriebseinheit 70 mit dem Schließmechanismus 20a, ohne daß man in
spezieller Weise die wechselseitigen Positionierungen zu berücksichtigen braucht. Dies
bedeutet, daß selbst dann, wenn eine Verlagerung zwischen der Antriebseinheit 70 und
dem Schließmechanismus 20a vorhanden ist, die Energieübertragung von der An
triebseinheit 70 auf den Schließmechanismus 20a durch die radial bewegliche Übertra
gungsscheibe 90 zuverlässig sichergestellt ist.
Da zum Vierten der Nockenschlitz 41 bogenförmig ausgebildet ist,
erfolgt die Abwärtsbewegung des Kofferraumdeckels 10 in einer
ersten Stufe durch den Schließmechanismus 20a mit einer
kleineren Zugkraft. Selbst wenn daher die Hand oder die Hände
einer Bedienungsperson in unbeabsichtigter Weise von dem sich
nach unten bewegenden Kofferraumdeckel 10 erfaßt werden, kann
die Bedienungsperson die Hände leicht wieder herausziehen.
Zum Fünften ist noch zu erwähnen, daß die Abwärtsbewegung des
Kofferraumdeckels 10 in der abschließenden Stufe durch
den Schließmechanismus 20a mit einer größeren Zugkraft vorge
nommen wird, was auf die Eigenheit des bogenförmigen Nocken
schlitzes 41 zurückzuführen ist. Hierdurch erhält man ein
zuverlässiges Zusammendrücken des Dichtungsstreifens am Koffer
raum 11 durch den Kofferraumdeckel 10.
Da zum Sechsten der Öffnungshebel 60 derart arbeitet, daß die
Verschlußplatte 18 nach oben gedrückt wird, nachdem der Verrie
gelungszustand der Einrastplatte 17 aufgehoben wird, wird der
Kofferraumdeckel 10 sicher in eine geringfügig geöffnete Stel
lung selbst dann angehoben, wenn eine gewisse Belastung von
außen auf den Kofferraumdeckel 10 infolge des Vorhandenseins von
Schnee darauf oder des Einfrierens des Kofferraumdeckels 10 an
der Fahrzeugkarosserie einwirkt.
Claims (21)
1. Verriegelungsvorrichtung zum selbsttätigen Öffnen und
Schließen eines Deckels (10), insbesondere eines Kofferraumdec
kels eines Kraftfahrzeugs, mit einem an einem stationären Teil
angebrachten Schließmechanismus (20a), der durch eine An
triebseinheit (70) betätigt wird, und mit einem am Deckel (10)
vorgesehenen Kopplungsorgan (15), das in Schließstellung mit
dem Schließmechanismus (20a) in Eingriff steht, wobei zum
Schließen bei Anlage des Kopplungsorgans (15) an den Schließme
chanismus (20a) das Kopplungsorgan (15) durch den Schließmecha
nismus (20a) selbsttätig in die Schließstellung gezogen wird,
und beim Öffnen der Deckel (10) zumindest geringfügig in Öff
nungsrichtung angehoben wird, und das Kopplungsorgan (15) des
Deckels (10) einen Verriegelungsmechanismus (17, 18) aufweist,
der mit dem Schließmechanismus (20a) des stationären Teils zu
sammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließmechanismus
(20a) ein Schubelement (60, 65) aufweist, das zum Öffnen des
Deckels (10) in Anlage gegen das Kopplungsorgan (15) bringbar
ist und das derart in kraftübertragender Weise mit der An
triebseinheit (70) verbunden ist, daß beim Öffnen die Antriebs
kraft der Antriebseinheit (70) auf das Kopplungsorgan (15)
durch das Schubelement (60, 65) übertragen wird.
2. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schließmechanismus (20a) umfaßt: eine stationäre Motorhalteplatte (30), eine
Aufprallgrundplatte (40), die drehbewegbar mit der Motorhalteplatte (30) verbunden
ist, und eine Abtriebsscheibe (55), die die Aufprallgrundplatte (40) mit einer Drehung
verschwenkt, wobei die Aufprallgrundplatte (40) einen Mitnehmer (45) aufweist, der
mit dem Kopplungsorgan (15) in Eingriff bringbar ist.
3. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Drehübertragungseinrichtung mit Axialausgleich zum Übertragen der Drehbewe
gung eines Stirnrades (83) der Antriebseinheit (70) auf die Abtriebsscheibe (55) zwi
schen denselben angeordnet ist.
4. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehübertragungseinrichtung aufweist: eine kreisförmige Ausnehmung (85) in ei
ner Seite des Stirnrades (83), eine radial verlaufende Ausnehmung (86) in einer Seite
des Stirnrades (83), eine Übertragungsscheibe (90), die radial bewegbar in der kreis
förmigen Ausnehmung (85) aufgenommen ist, wobei die Übertragungsscheibe (90) an
ihrem Umfang einen gebogenen Arm (91) aufweist, der gleitbewegbar in Eingriff mit
der radial verlaufenden Ausnehmung (86) ist, und eine Eingangswelle (57), die jeweils
die Mitte der Übertragungsscheibe (90) und er Ausgangsscheibe (55) verbindet.
5. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die kreisförmige Ausnehmung (85) des Stirnrades (83) und die radial verlaufende
Ausnehmung (6) desselben ineinander übergehen.
6. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Tiefe der radial verlaufenden Ausnehmung (86) tiefer als jene der kreisförmigen
Ausnehmung (85) ist.
7. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der gebogene Arm (91) der Übertragungsscheibe (90) mit einem Gleitteil (92) verse
hen ist, um eine gleichmäßige Bewegung des gebogenen Arms (91) relativ zur radial
verlaufenden Ausnehmung (6) zu erzielen.
8. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Eingangswelle (57) sich durch eine Öffnung erstreckt, die in der Motorhalteplatte
(30) ausgebildet ist, und daß die Eingangswelle (57) zwei rechteckförmig ausgebildete
Enden aufweist, die unbeweglich in rechteckförmigen Öffnungen (94) aufgenommen
sind, die in der Mitte der Übertragungsscheibe (90) und der Abtriebsscheibe (5) aus
gebildet sind.
9. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die rechteckförmige Öffnung (94) der Übertragungsscheibe (90) mit einem Bund ver
sehen ist.
10. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Antriebseinheit (70), die an dem festen Teil angebracht ist, ei
nen Elektromotor (75) und ein Geschwindigkeitsreduktionsgetriebe (80) umfaßt, wel
che in einem Gehäuse (71) untergebracht sind, das an der Motorhalteplatte (30) be
festigt ist, wobei das Geschwindigkeitsuntersetzungsgetriebe (80) ein Stirnrad (83)
umfaßt, dessen Achse im wesentlichen senkrecht zu der Motorhalteplatte (30) ist.
11. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
eine exzentrische Nockenausnehmung in einer Seite des Stirnrades (83) ausgebildet
ist, und daß ein Drehschalter (78) mit einem Drehschaltarm elektrisch mit einem Elek
tromotor (75) der Antriebseinheit (70) verbunden ist, wobei der Schaltarm einen Vor
sprung aufweist, der gleitbewegbar in Eingriff mit der exzentrischen Nockenausneh
mung steht.
12. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
das Geschwindigkeitsreduktionsgetriebe (80) aufweist:
ein Schneckenrad (76), das an einer Abtriebswelle des Elektromotors (75) angebracht ist, und
zwei wechselweise in Eingriff befindliche leerlaufende Zahnräder (81, 82), die jeweils in Kämmeingriff mit dem Schneckenrad (76) und dem Stirnrad (83) sind.
ein Schneckenrad (76), das an einer Abtriebswelle des Elektromotors (75) angebracht ist, und
zwei wechselweise in Eingriff befindliche leerlaufende Zahnräder (81, 82), die jeweils in Kämmeingriff mit dem Schneckenrad (76) und dem Stirnrad (83) sind.
13. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Schließmechanismus (20a) aufweist:
ein Übertragungsglied (56), das von der Abtriebsscheibe (55) getragen wird, wobei das Übertragungsglied (56) gleitbewegbar in Eingriff mit einem bogenförmigen Nockenschlitz (41) der Aufprallgrundplatte (40) steht derart, daß bei einer Drehbewe gung der Abtriebsscheibe (55) eine Bewegung des Übertragungsgliedes (56) in dem bogenförmigen Nockenschlitz (41) bewirkt wird, wodurch die Aufprallgrundplatte (40) dreht.
ein Übertragungsglied (56), das von der Abtriebsscheibe (55) getragen wird, wobei das Übertragungsglied (56) gleitbewegbar in Eingriff mit einem bogenförmigen Nockenschlitz (41) der Aufprallgrundplatte (40) steht derart, daß bei einer Drehbewe gung der Abtriebsscheibe (55) eine Bewegung des Übertragungsgliedes (56) in dem bogenförmigen Nockenschlitz (41) bewirkt wird, wodurch die Aufprallgrundplatte (40) dreht.
14. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
der bogenförmige Nockenschlitz (41) derart ausgebildet ist, daß bei der Drehung der
Abtriebsscheibe (55) die Aufprallgrundplatte (40) von einer Mittelstellung in eine tiefste
Stellung nach unten gedreht wird, wobei durch die Aufprallgrundplatte (40) eine Zug
kraft erzeugt wird, die allmählich größer wird.
15. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
der bogenförmige Nockenschlitz (41) derart ausgebildet ist, daß die Längsenden hier
von bezüglich des stationären Teils nach oben weisen, mit dem der Deckel (10)
schwenkbar verbunden ist.
16. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Schubelement des Schließmechanismus (20a) einen Öff
nungshebel (60) aufweist, der drehbewegbar mit der Aufprallgrundplatte (40) verbun
den ist, wobei der Öffnungshebel (60) einen Verschlußzustand des Schließmecha
nismus (20a) aufhebt, wenn dieser durch das Übertragungsglied (56) bewegt wird.
17. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
der Öffnungshebel (60) aufweist:
ein Hauptteil, welches drehbewegbar mit der Aufprallgrundplatte (40) verbun den ist,
ein Eingangsteil (63), gegen welches das Übertragungsglied (56) anliegt, wenn das Übertragungsglied (56) ein äußeres Ende des bogenförmigen Nockenschlit zes (41) erreicht, und
ein Abtriebsteil (61), das gegen das Kopplungsorgan (15) anliegt, um den Sperrzustand des Kopplungsorgans aufzuheben, wenn das Hauptteil in eine gegebe ne Richtung durch die Anlage des Übertragungsgliedes (56) gegen das Eingangsteil (63) gedreht wird.
ein Hauptteil, welches drehbewegbar mit der Aufprallgrundplatte (40) verbun den ist,
ein Eingangsteil (63), gegen welches das Übertragungsglied (56) anliegt, wenn das Übertragungsglied (56) ein äußeres Ende des bogenförmigen Nockenschlit zes (41) erreicht, und
ein Abtriebsteil (61), das gegen das Kopplungsorgan (15) anliegt, um den Sperrzustand des Kopplungsorgans aufzuheben, wenn das Hauptteil in eine gegebe ne Richtung durch die Anlage des Übertragungsgliedes (56) gegen das Eingangsteil (63) gedreht wird.
18. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
das Ausgangsteil (61) des Öffnungshebels (60) mit einem Schubteil (65) versehen ist,
das Schubteil (65) ein unteres Ende des Kopplungsorgans (15) mit einer Druckkraft
beaufschlagt, um den Deckel (10) von dem stationären Teil abzuheben, wenn das
Hauptteil in eine gegebene Richtung durch das Übertragungsglied (56) gedreht wird.
19. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schubteil (65) gleichmäßig gekrümmt ist.
20. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Kopplungsorgan (15) aufweist:
eine Verschlußgrundplatte (16), die an dem Deckel (10) befestigt ist,
eine Einrastplatte (17), die drehbewegbar mit der Verschlußgrundplatte (16) verbunden ist, wobei die Einrastplatte (17) den Mitnehmer (45) der Aufprallgrundplatte (40) verriegeln kann, wenn sie gegeneinander zur Anlage kommen, und
eine Verschlußplatte (18), die drehbewegbar mit der Verschlußgrundplatte (16) verbunden ist, wobei die Verschlußplatte (18) in Eingriff mit der Einrastplatte (17) bringbar ist, um die Einrastplatte (17) in einem verriegelten Zustand zu sichern.
eine Verschlußgrundplatte (16), die an dem Deckel (10) befestigt ist,
eine Einrastplatte (17), die drehbewegbar mit der Verschlußgrundplatte (16) verbunden ist, wobei die Einrastplatte (17) den Mitnehmer (45) der Aufprallgrundplatte (40) verriegeln kann, wenn sie gegeneinander zur Anlage kommen, und
eine Verschlußplatte (18), die drehbewegbar mit der Verschlußgrundplatte (16) verbunden ist, wobei die Verschlußplatte (18) in Eingriff mit der Einrastplatte (17) bringbar ist, um die Einrastplatte (17) in einem verriegelten Zustand zu sichern.
21. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrastplatte (17) und die Verschlußplatte (18) durch eine Feder (19) in Gegenrich
tungen vorbelastet werden.
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