[go: up one dir, main page]

DE4321725A1 - Triebwerk für Raumflugkörper - Google Patents

Triebwerk für Raumflugkörper

Info

Publication number
DE4321725A1
DE4321725A1 DE4321725A DE4321725A DE4321725A1 DE 4321725 A1 DE4321725 A1 DE 4321725A1 DE 4321725 A DE4321725 A DE 4321725A DE 4321725 A DE4321725 A DE 4321725A DE 4321725 A1 DE4321725 A1 DE 4321725A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
engine
arc
cathode
housing
combustion chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE4321725A
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Steenborg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Erno Raumfahrttechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Erno Raumfahrttechnik GmbH filed Critical Erno Raumfahrttechnik GmbH
Priority to DE4321725A priority Critical patent/DE4321725A1/de
Priority to ITMI941331A priority patent/IT1271649B/it
Priority to JP6146755A priority patent/JPH07133757A/ja
Priority to US08/268,807 priority patent/US5485721A/en
Publication of DE4321725A1 publication Critical patent/DE4321725A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64GCOSMONAUTICS; VEHICLES OR EQUIPMENT THEREFOR
    • B64G1/00Cosmonautic vehicles
    • B64G1/22Parts of, or equipment specially adapted for fitting in or to, cosmonautic vehicles
    • B64G1/40Arrangements or adaptations of propulsion systems
    • B64G1/411Electric propulsion
    • B64G1/415Arcjets or resistojets
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K9/00Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof
    • F02K9/42Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof using liquid or gaseous propellants
    • F02K9/60Constructional parts; Details not otherwise provided for
    • F02K9/68Decomposition chambers
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05HPLASMA TECHNIQUE; PRODUCTION OF ACCELERATED ELECTRICALLY-CHARGED PARTICLES OR OF NEUTRONS; PRODUCTION OR ACCELERATION OF NEUTRAL MOLECULAR OR ATOMIC BEAMS
    • H05H1/00Generating plasma; Handling plasma
    • H05H1/24Generating plasma
    • H05H1/26Plasma torches
    • H05H1/32Plasma torches using an arc
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05HPLASMA TECHNIQUE; PRODUCTION OF ACCELERATED ELECTRICALLY-CHARGED PARTICLES OR OF NEUTRONS; PRODUCTION OR ACCELERATION OF NEUTRAL MOLECULAR OR ATOMIC BEAMS
    • H05H1/00Generating plasma; Handling plasma
    • H05H1/24Generating plasma
    • H05H1/26Plasma torches
    • H05H1/32Plasma torches using an arc
    • H05H1/34Details, e.g. electrodes, nozzles
    • H05H1/3484Convergent-divergent nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Plasma Technology (AREA)
  • Vehicle Waterproofing, Decoration, And Sanitation Devices (AREA)
  • Exhaust Gas After Treatment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Triebwerk, insbesondere ein thermisches Lichtbogen-Triebwerk für Raumflugkörper, bei dem zwischen einem als Anode und Expansionsdüse ausgebildeten Gehäuse sowie der Spitze einer in diesem angeordneten Kathode bei Gasströmung ein Lichtbogen gezündet wird, wobei die Kathode elektrisch isoliert in einer ersten, als Brennkammer ausgebildeten Ausnehmung des Gehäuses untergebracht ist und diese mit der Spitze mit kleinem Luftspalt beabstandet vor dem verengten Querschnitt der Expansionsdüse positioniert ist und wobei in die Brennkammer ein Treibmittel eingespritzt wird.
Thermische Lichtbogen-Triebwerke, die in der Fachwelt auch als Arcjets bezeichnet werden, sind unter anderem durch die Veröffentlichung "Cathode Erosion Tests for 30 kW Arcjets" von W. D. Deininger, A. Chopra und K. D. Goodfellow, A/AA 89-2264, bekanntgeworden, die aus Anlaß der Tagung A/AA/ASME/SAE/ASEE 25th Joint Propulsion Conference, Monterey, CA, July 10-12, 1989, erschienen ist. Darüber hinaus sind derartige Trieb­ werke durch die DE 39 31 733 A1 bzw. durch die US 3 759 734 bekanntgeworden. Als Treibgas dient bei diesen Triebwerken in der Regel entweder Ammoniak (NH₃) oder ein durch thermische und/oder katalytische Zer­ setzung von Hydrazin (N₂H₄) erzeugtes Gemisch aus Ammoniak, Stickstoff- (N₂) und Wasserstoffgas (H₂). Das Gas, das bei seinem Eintritt in die Brennkammer zunächst eine Temperatur in der Größenordnung von 500-600°C aufweist, erwärmt sich im Lichtbogen, der sich zwischen der Anode und der Kathode bildet, auf Temperaturen von 10-15 000°C, bevor es die Expan­ sionsdüse verläßt und dort den gewünschten Vortrieb erzeugt.
Der nach der Zündung bei Gasdurchströmung des Trieb­ werks sich aufbauende Lichtbogen, der sich von der Anode durch den Düsenhals bis zu der im allgemeinen konisch ausgebildeten Spitze der Kathode erstreckt, überträgt den größten Teil seiner kinetischen Energie an das Treibgas im Bereich des Düsenhalses (Constrictor). Dabei bildet sich der Lichtbogen genau auf der Mittelachse dieses Constrictors aus.
Thermische Lichtbogentriebwerke, bei denen Ammoniak als Treibmittel verwendet wird, sind dabei für nahezu alle Leistungsklassen im Einsatz. Dem Vorteil einer vergleichsweise unproblematischen Handhabung dieses Treibmittels im Vergleich zum Hydrazin steht auf der anderen Seite ein geringerer spezifischer Impuls gegenüber, der mit den bekannten ammoniakbetriebenen Lichtbogentriebwerken erzielt werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Triebwerk der eingangs genannten Art so auszubilden, daß es eine möglichst hohe Effektivität aufweist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch ein Triebwerk mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentan­ spruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungs­ gemäßen Triebwerkes, die geeignet sind, seine Leistungsfähigkeit und seine Standzeit noch weiter zu erhöhen, sind in den Unteransprüchen angegeben.
Dadurch, daß bei dem Triebwerk nach der Erfindung das Ammoniak vor seinem Eintritt in die Brennkammer über einen Katalysator geleitet und praktisch vollständig in die Gase Wasserstoff (H₂) und Stickstoff (N₂) dissozi­ iert wird, deren Austrittsgeschwindigkeit bei gleicher Brennkammertemperatur und gleichem Brennkammerdruck wesentlich höher als diejenige von Ammoniakdampf liegt, wird der Wirkungsgrad dieses Triebwerkes nachhaltig verbessert.
Als besonders geeignet für die Zersetzung bzw. Disso­ ziation des Ammoniaks haben sich dabei Katalysatoren erwiesen, wie sie auch in Hydrazintriebwerken einge­ setzt werden, also insbesondere Platin-, Iridium-, Palladium- und Rutheniumkatalysatoren. Diese Kataly­ satoren können dabei sowohl als Granulat, als Feinsieb oder in Form kleiner Kugeln aus Vollmaterial eingesetzt werden. Wichtig ist dabei in jedem Fall, daß die Ober­ fläche des Katalysators möglichst groß ist.
Um eine möglichst hohe Zerfallsrate des in die Brenn­ kammer eingespritzten Ammoniaks zu erzielen, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Triebwerkes ferner vorgesehen, daß der Katalysator­ bereich zusätzlich beheizt wird. Bei Triebwerken mit nur geringem Durchsatz kann es hingegen genügen, wenn, gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Triebwerkes nach der Erfindung, ein rohrförmig ausge­ bildeter Katalysator, der von dem zu zersetzenden Ammoniak durchströmt wird, das Triebwerksgehäuse wendelförmig umgeben.
Obwohl das erfindungsgemäße Triebwerk in erster Linie für den Einsatz von Ammoniak als Treibmittel geeignet ist, kann es auch mit Stickstoff (N₂), Argon (Ar), Wasserstoff (H₂) oder anderen Gasen betrieben werden. In diesem Fall ergibt sich seine leistungserhöhende Wirkung aus einer Aufheizung der Treibgase, bevor diese in die Brennkammer eingespritzt werden, wodurch es ebenfalls zu einer Steigerung des erreichbaren spezifischen Impulses kommt.
Nachfolgend soll die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erstes thermisches Lichtbogentriebwerk,
Fig. 2 einen Schnitt durch ein weiteres und
Fig. 3 einen Schnitt durch ein drittes thermi­ sches Lichtbogentriebwerk.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch ein Triebwerk, wie es unter anderem für die Bahn- und Lageregelung von Raumflugkörpern eingesetzt wird. Das Triebwerk umfaßt eine Zersetzungskammer 1, in der das Treibmittel kata­ lytisch in seine gasförmigen Komponenten umgewandelt wird, die als Treibgase einem Lichtbogentriebwerk 2, einem sogenannten Arcjet, zugeführt werden. Das Treib­ mittel, im vorliegenden Fall Ammoniak (NH₃), befindet sich in einem Vorratsbehälter 3, von wo aus es in gasförmiger Form über eine Zuleitung 4 sowie ein Ventil 5 in die Zersetzungskammer 1 gelangt.
Letztere ist im Fall des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels zylindrisch ausgebildet und umgibt das ebenfalls zylinderförmige Lichtbogentriebwerk 2 konzentrisch. Die Zersetzungskammer 1 ist mit einem Katalysator 6 gefüllt, das in diesem Fall aus mit Iridium dotierten Kugeln aus Aluminiumoxidkeramik (Al₂O₃) besteht. Die Katalysatorkugeln werden an den Endbereichen der Zersetzungskammer 1 jeweils von ringförmigen Siebzylindern 7 bzw. 8 in ihrer Position fixiert, wobei der im Eintrittsbereich der Zersetzungs­ kammer 1 angeordnete Siebzylinder 7 zugleich eine gleichförmige Verteilung des einströmenden Ammoniaks auf das Katalysatorbett 6 bewirkt. Im Endbereich der Zersetzungskammer 1 sind Durchgangsbohrungen 9 in das Gehäuse 10 des eigentlichen Lichtbogentriebwerkes 2 angeordnet, durch die das in seine Bestandteile Wasser­ stoff (H₂) und Stickstoff (N₂) dissoziierte Treibgas in einen Sammelraum 11 und von da aus in die Brennkammer 12 des Lichtbogentriebwerkes 2 eintritt.
Das Lichtbogentriebwerk 2 umfaßt neben dem im wesent­ lichen rotationssymmetrischen Gehäuse 10, in dem in zentrischer Anordnung der Sammelraum 11 sowie die Brennkammer 12 angeordnet sind, einen sich an die Brennkammer 12 anschließenden Düsenhals oder Constrictor 13 sowie eine Expansionsdüse 14.
Im Zentrum der Brennkammer 12 ist eine stabförmige, konisch zugespitzte Elektrode 15 angeordnet, die über einen zylindrischen Isolationseinsatz 16 gehaltert ist und die über eine Zuleitung 17 mit dem Minuspol einer hier nicht dargestellten elektrischen Energiever­ sorgungseinheit verbunden ist. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind dabei die Zersetzungskammer 1 und das Gehäuse 10 auf einer gemeinsamen Achse angeordnet und bilden eine sogenannte in-line-Anordnung.
Da wegen der unterschiedlichen Temperaturen und der daraus resultierenden, unterschiedlich großen thermi­ schen Ausdehnung des Gehäuses 10 und der Expansionsdüse 14 die Gefahr gegeben wäre, daß es zu einer mechani­ schen Beschädigung der Anordnung kommen könnte, ist die Expansionsdüse 14 nur mit dem Außenmantel 18 der Zersetzungskammer 1 fest verbunden, während sie mit dem Gehäuse 10 des Lichtbogentriebwerkes 2 eine Schiebe­ passung mit einem Luftspalt 19 bildet.
Das in Fig. 2 dargestellte Triebwerk unterscheidet von dem vorangehend beschriebenen dadurch, daß in diesem Fall die Zersetzungskammer aus einem Platinrohr 21 besteht, das das Gehäuse 30 des Lichtbogentriebwerkes 22 wendelförmig umgibt und das in diesem Fall mit der Außenwand des Gehäuses 30 verlötet ist. Das Rohr 21 ist mit Iridiumkugeln 26 als Katalysator gefüllt, die durch jeweils endseitig angeordnete Siebzylinder 27 und 28 in ihrer Einbaulage fixiert sind. Die Kugeln 26 werden dabei, um eine möglichst gleichmäßige Packungsdichte zu erzielen, in das bei der Herstellung zunächst gerade Rohr 21 gefüllt und durch Einvibrieren gleichmäßig verteilt, bevor das Rohr 21 dann anschließend um das Gehäuse 30 des Lichtbogentriebwerkes 22 gewickelt und mit seinem brennkammerseitigen Ende in die Wand des Gehäuses 30 eingelötet wird.
Diese Triebwerkskonzeption ist besonders für Licht­ bogentriebwerke mit geringeren Schubleistungen, etwa unterhalb 10 kW, und entsprechend geringem Durchsatz an Treibmittel geeignet. Aufgrund des thermischen Kontaktes des Rohres 21 mit dem Gehäuse 30 überträgt sich ein Teil der in der Brennkammer 32 erzeugten Wärme auf das Rohr 21 und beschleunigt dort den Zerfall des durch das Katalysatorbett strömenden Ammoniaks. Die Iridiumkugeln 26 bewirken dabei zugleich das Entstehen einer turbulenten Gasströmung.
Schließlich ist in Fig. 3 ein Triebwerk dargestellt, das neben der Verwendung von Ammoniak als Treibmittel auch besonders für den Einsatz anderer Gase wie Wasser­ stoff, Stickstoff oder Argon als Treibmittel geeignet ist. Dieses Triebwerk unterscheidet sich von dem in Fig. 2 dargestellten dahingehend, das in ein Platinrohr 41, ein Lichtbogentriebwerk 42 umgibt, ein Heizleiter 46 eingesetzt ist. Dieser Heizleiter 46, der über ein Heizelement 47 beheizbar ist, wird in das zunächst gerade Rohr 41 eingeschoben und anschließend mit diesem gemeinsam um das Gehäuse 50 des Lichtbogentriebwerkes 42 gewickelt. Der Endbereich des Rohres 41 wird dabei wieder mit dem Gehäuse 50 verlötet. Das gasförmige Treibmittel wird dabei über einen Ansatz 48 in das Rohr 41 geleitet und in diesem auf Temperaturen von bis zu 1200°C aufgeheizt, bevor es in die Brennkammer 52 strömt. Durch diese Vorwärmung des Treibmittels ergibt sich auch bei der Verwendung von Gasen, die nicht dissoziieren, ein deutlich höherer thermischer Wirkungsgrad bzw. ein größerer spezifischer Impuls des Triebwerkes.

Claims (7)

1. Triebwerk, insbesondere Lichtbogen-Triebwerk für Raumflugkörper, bei dem zwischen einem als Anode und Expansionsdüse ausgebildeten Gehäuse sowie der Spitze einer in diesem angeordneten Kathode bei Gasströmung ein Lichtbogen gezündet wird, wobei die Kathode elektrisch isoliert in einer ersten, als Brennkammer ausgebildeten Ausnehmung des Gehäuses untergebracht ist und diese mit der Spitze mit kleinem Luftspalt beabstandet vor dem verengten Querschnitt der Expansionsdüse positioniert ist und wobei in die Brennkammer ein Treibmittel einge­ spritzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennkammer (12, 32, 52) eine Einrichtung (1, 21, 41) zur katalytischen und/oder thermischen Zersetzung des eingespritzten Treibmittels vorgeschaltet ist.
2. Triebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung aus einem das Gehäuse (10) des Lichtbogentriebwerkes (2) konzentrisch umgebenden, mit einem Katalysator (6) befüllten Zer­ setzungskammer (1) besteht.
3. Triebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung aus einem das Gehäuse (30, 50) des Lichtbogentriebwerkes (22, 42) wendelförmigen Rohr (21, 41) besteht.
4. Triebwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (21) mit einem Katalysator (26) befüllt ist.
5. Triebwerk nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß in das Rohr (41) ein Heizleiter (46) eingesetzt ist.
6. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Katalysatorbett (6, 26) aus mit Iridium (Ir) dotierten Kugeln aus Aluminium­ oxidkeramik (Al₂O₃) besteht.
7. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibmittel aus Ammoniak (NH₃) besteht.
DE4321725A 1993-06-30 1993-06-30 Triebwerk für Raumflugkörper Ceased DE4321725A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4321725A DE4321725A1 (de) 1993-06-30 1993-06-30 Triebwerk für Raumflugkörper
ITMI941331A IT1271649B (it) 1993-06-30 1994-06-27 Propulsori per veicoli spaziali
JP6146755A JPH07133757A (ja) 1993-06-30 1994-06-28 宇宙飛行物体用推進装置
US08/268,807 US5485721A (en) 1993-06-30 1994-06-30 Arcjet for a space flying body

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4321725A DE4321725A1 (de) 1993-06-30 1993-06-30 Triebwerk für Raumflugkörper

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4321725A1 true DE4321725A1 (de) 1995-03-30

Family

ID=6491582

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4321725A Ceased DE4321725A1 (de) 1993-06-30 1993-06-30 Triebwerk für Raumflugkörper

Country Status (4)

Country Link
US (1) US5485721A (de)
JP (1) JPH07133757A (de)
DE (1) DE4321725A1 (de)
IT (1) IT1271649B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1694963A4 (de) * 2003-12-08 2015-03-04 Rafael Armament Dev Authority Triebwerk mit elektrothermischer schubverstärkung

Families Citing this family (23)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SE529056C2 (sv) 2005-07-08 2007-04-17 Plasma Surgical Invest Ltd Plasmaalstrande anordning, plasmakirurgisk anordning och användning av en plasmakirurgisk anordning
SE529058C2 (sv) 2005-07-08 2007-04-17 Plasma Surgical Invest Ltd Plasmaalstrande anordning, plasmakirurgisk anordning, användning av en plasmakirurgisk anordning och förfarande för att bilda ett plasma
SE529053C2 (sv) 2005-07-08 2007-04-17 Plasma Surgical Invest Ltd Plasmaalstrande anordning, plasmakirurgisk anordning och användning av en plasmakirurgisk anordning
US7928338B2 (en) * 2007-02-02 2011-04-19 Plasma Surgical Investments Ltd. Plasma spraying device and method
US8735766B2 (en) * 2007-08-06 2014-05-27 Plasma Surgical Investments Limited Cathode assembly and method for pulsed plasma generation
US7589473B2 (en) * 2007-08-06 2009-09-15 Plasma Surgical Investments, Ltd. Pulsed plasma device and method for generating pulsed plasma
RU2397848C2 (ru) * 2008-06-02 2010-08-27 Юрий Михайлович Агриков Способ плазменно-дуговой сварки металлов
RU2411112C2 (ru) * 2009-03-26 2011-02-10 Юрий Михайлович Агриков Способ микроплазменной сварки металлов
RU2431685C2 (ru) * 2009-12-18 2011-10-20 Общество с ограниченной ответственностью "АС и ПП" Способ обработки поверхности металлов нагреванием плазменной струей
US8613742B2 (en) * 2010-01-29 2013-12-24 Plasma Surgical Investments Limited Methods of sealing vessels using plasma
US9089319B2 (en) 2010-07-22 2015-07-28 Plasma Surgical Investments Limited Volumetrically oscillating plasma flows
EP2969773B1 (de) * 2013-03-15 2018-05-30 8 Rivers Capital, LLC Trägerrakete sowie system und verfahren für ökonomisch effizienten start
US10336475B1 (en) 2015-11-10 2019-07-02 Space Systems/Loral, Llc Flexible propulsion system
CN106939849A (zh) * 2016-01-01 2017-07-11 北京康华源科技发展有限公司 一种气动发动装置及其用途
JP6866570B2 (ja) * 2016-03-30 2021-04-28 株式会社Ihi 燃焼装置及びガスタービン
LU93056B1 (en) 2016-05-04 2017-11-07 Gradel S A R L Apparatus for generating a plasma jet, in particular for space propulsion
EP3554949A2 (de) 2016-12-13 2019-10-23 8 Rivers Capital, LLC Fahrzeugstartsystem und -verfahren
CA3054768A1 (en) 2017-03-02 2018-09-07 8 Rivers Capital, Llc Systems and methods for improving efficiency of electroantimagnetic launchers
CN111692061B (zh) * 2020-06-30 2021-09-07 北京卫星环境工程研究所 介质阻挡放电虚阴极电弧推进器
EP4205515A2 (de) 2020-08-28 2023-07-05 Plasma Surgical Investments Limited Systeme, verfahren und vorrichtungen zur erzeugung eines überwiegend radial expandierten plasmaflusses
US12291186B2 (en) 2021-10-08 2025-05-06 Eric Jason Crews Lift mechanism hydraulic fluid propulsion with magnetic lift assistance
WO2023205122A1 (en) * 2022-04-18 2023-10-26 Benchmark Space Systems, Inc. Integrated heaters having nonlinear passageways for heating fluids, and apparatuses incorporating same
CN114718765A (zh) * 2022-04-19 2022-07-08 南京理工大学 一种用于微纳卫星的电弧点火器

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3824160C2 (de) * 1988-07-16 1990-10-04 Erno Raumfahrttechnik Gmbh, 2800 Bremen, De
DE3931733A1 (de) * 1988-02-01 1991-04-04 Olin Corp Lichtbogen-strahl-schuberzeuger mit verbesserter leistungsfaehigkeit
DE4122756C2 (de) * 1991-07-10 1993-05-27 Erno Raumfahrttechnik Gmbh, 2800 Bremen, De

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3079755A (en) * 1955-12-27 1963-03-05 Thompson Ramo Wooldridge Inc Propelling device and method
US3303651A (en) * 1963-05-29 1967-02-14 Trw Inc Nuclear isotope monopropellant hydrazine engine
US3304719A (en) * 1964-07-28 1967-02-21 Giannini Scient Corp Apparatus and method for heating and accelerating gas
FR1597538A (de) * 1967-09-23 1970-06-29
BE793219A (fr) * 1971-12-22 1973-06-22 Westinghouse Electric Corp Rubans de frettage
US4805400A (en) * 1987-04-27 1989-02-21 Olin Corporation Non-erosive arcjet starting control system and method

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3931733A1 (de) * 1988-02-01 1991-04-04 Olin Corp Lichtbogen-strahl-schuberzeuger mit verbesserter leistungsfaehigkeit
DE3824160C2 (de) * 1988-07-16 1990-10-04 Erno Raumfahrttechnik Gmbh, 2800 Bremen, De
DE4122756C2 (de) * 1991-07-10 1993-05-27 Erno Raumfahrttechnik Gmbh, 2800 Bremen, De

Non-Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Römpps Chemie-Lexikon, Franckh'sche Verlags- handlung, Stuttgart 1987, Stichwort "Raketen- treibstoffe" *
Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry, VCH-Verlagsgesellschaft, Weinheim 1989, Bd. A13, S. 185-188 *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1694963A4 (de) * 2003-12-08 2015-03-04 Rafael Armament Dev Authority Triebwerk mit elektrothermischer schubverstärkung

Also Published As

Publication number Publication date
US5485721A (en) 1996-01-23
ITMI941331A0 (it) 1994-06-27
ITMI941331A1 (it) 1995-12-27
IT1271649B (it) 1997-06-04
JPH07133757A (ja) 1995-05-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4321725A1 (de) Triebwerk für Raumflugkörper
DE2164270C3 (de) Plasmastrahlgenerator
EP0535304B1 (de) Triebwerk für Raumflugkörper
DE3007826A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum erzeugen eines plasmas
DE3524729A1 (de) Vorrichtung zum reinigen von schwefel- und stickstoffhaltigen rauchgasen
DE2304422A1 (de) Rueckstosstriebwerk
DE4123153C2 (de) Lichtbogen-Strahl-Schuberzeuger und Anodenkörper
DE2842693C2 (de) Verfahren zum Unterwasser-Plasmaschneiden von Werkstücken, insbesondere Baustahl
DE2320838B2 (de) Verfahren und konverter zur katalytischen abgasentgiftung
DE112005002262T5 (de) Plasmaunterstützte NOx-Reduktion
DE3128735A1 (de) Triebwerk, insbesondere fuer raumflugkoerper
DE1751369B1 (de) Vorrichtung zur Entgiftung der Auspuffgase einer Brennkraftmaschine
DE69704036T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verringerung der Entstehung von Ozon beim Lichtbogen-Schutzgasschweissen
DE1539691C2 (de) Verfahren zur Inbetriebnahme des Lichtbogens eines Plasmastrahlerzeugers und Vorrichtung zu seiner Durchführung
DE2320081A1 (de) Laser-generator mit gasfoermigem fluss
DE69012657T2 (de) Verfahren zum Entfernen von NOx aus Abgas mit elektrischer Entladung.
DE10056536C2 (de) Brennstoffzellenanordnung
DE3903602C2 (de)
DE4310821C2 (de) Lichtbogen-Strahltriebwerk
DE1017421B (de) Reaktions-Kleinmotor
DE2606248A1 (de) Zuendkerze
DE3026164A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur entladungschemischen behandlung empfindlicher werkstuecke durch einsatz der glimmentladung
DE2823037C2 (de) Schweiß-, Schneid-, Heiz- oder Flämmbrenner
DE4310822A1 (de) Lichtbogen-Strahltriebwerk
DE1868776U (de) Plasmaquelle.

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: DAIMLER-BENZ AEROSPACE AKTIENGESELLSCHAFT, 80804 M

8131 Rejection