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DE4320473C2 - Ultraschallprüfvorrichtung - Google Patents

Ultraschallprüfvorrichtung

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DE4320473C2
DE4320473C2 DE19934320473 DE4320473A DE4320473C2 DE 4320473 C2 DE4320473 C2 DE 4320473C2 DE 19934320473 DE19934320473 DE 19934320473 DE 4320473 A DE4320473 A DE 4320473A DE 4320473 C2 DE4320473 C2 DE 4320473C2
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ultrasonic testing
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Volker Dr Schmitz
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Fraunhofer Gesellschaft zur Foerderung der Angewandten Forschung eV
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N29/00Investigating or analysing materials by the use of ultrasonic, sonic or infrasonic waves; Visualisation of the interior of objects by transmitting ultrasonic or sonic waves through the object
    • G01N29/36Detecting the response signal, e.g. electronic circuits specially adapted therefor
    • G01N29/40Detecting the response signal, e.g. electronic circuits specially adapted therefor by amplitude filtering, e.g. by applying a threshold or by gain control

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Description

Die Erfindung betrifft eine Ultraschallprüfvorrichtung zum Detektieren von Reflexionsstellen in einem Prüfkör­ per mit einem Prüfkopf zum Erzeugen eines Ultraschall­ wellenzuges, wobei der Ultraschallwellenzug in einen Öffnungswinkel zum Detektieren von in ihrer Raumlage verschiedenartigen Reflexionsstellen aussendbar ist, mit einer Echodetektionsvorrichtung zum Erfassen der Lauf­ zeiten von Echosignalen nach Aussenden des Ultraschall­ wellenzuges, mit einer Positionsdetektionsvorrichtung zum Erfassen der Position des Prüfkopfes, mit einer Speichereinheit zum Speichern der durch die Echodetek­ tionsvorrichtung und die Positionsdetektionsvorrichtung auf genommenen Laufzeit-Ortskurven und mit einer einer bildgebenden Vorrichtung vorgeschalteten Meßdaten­ verarbeitungsvorrichtung zum Verarbeiten der Laufzeit- Ortskurven.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE 36 44 363 A1 bekannt. Bei dieser Vorrichtung ist ausgehend von einer Meßsystemsteuerung über einen Impulsgenerator ein auf einen Prüfkörper aufgesetzter Prüfkopf mit Sendesignalen zum Erzeugen eines Ultraschallwellenzuges beaufschlag­ bar. Die Position des Prüfkopfes ist mit einer Positionsdetektionsvorrichtung erfaßbar. Nach Aussenden von Ultraschallwellenzügen sind die von Reflexionsstel­ len rückgeworfenen Echosignale einer Echodetektionsvor­ richtung einspeisbar, die einen Empfangsverstärker und einen Analog/Digital-Wandler aufweist. Der mit einer Sende-Empfangs-Zeitsteuerung verbundene Analog/Digital- Wandler digitalisiert die von dem Prüfkopf aufgenommenen Echosignale, wobei mit der auch den Impulsgenerator ansteuernden Sende-Empfangs-Zeitsteuerung der Startzeit­ punkt für den Analog/Digital-Wandler festlegbar ist.
Die von dem Analog/Digital-Wandler digitalisierten Echosignale sind einer Speichereinheit einspeisbar. Die Speichereinheit ist mit einer Bildwiedergabesteuerung verbunden, die das Abspeichern der von dem Analog/ Digital-Wandler der Speichereinheit zugeführten Meßdaten über Adreßvorgaben für die Laufzeit des Echosignales sowie die Zeitkoordinate und die Ortskoordinate für eine Laufzeit-Ortskurve steuert. An die Bildwiedergabe­ steuerung sind ein Laufzeit-Ortskurvenspeicher und ein Korrekturwertspeicher angeschlossen. In dem Laufzeit- Ortskurvenspeicher sind Daten zum Darstellen von Punkten auf einer abzubildenden Mittellinie des Öffnungswinkels des Prüfkopfes abgelegt. In dem Korrekturwertspeicher sind Daten zum Korrigieren der Abstandsabhängigkeit der Intensität der empfangenen Echosignale sowie zur Korrek­ tur der Strahlcharakteristik des Prüfkopfes abgespei­ chert.
Die in der Speichereinheit abgelegten Meßdaten sind über einen Addierer einem Eingang eines Multiplizierers einer Meßdatenverarbeitungsvorrichtung eingespeist, dessen zweiter Eingang mit Daten aus dem Korrekturwertspeicher entsprechend der abzubildenden Reflexionsstelle gespeist ist. Mit dem Multiplizierer sind alle von dem Addierer übergebenen Daten mit den zugehörigen Korrekturwerten aus dem Korrekturwertspeicher multiplizierbar. Das so gebildete Ausgangssignal des Multiplizierers ist einem Bildspeicher zusammen mit einer der zugehörigen Refle­ xionsstelle zugeordneten Adresse aus der Bildwieder­ gabesteuerung einem Bildspeicher einspeisbar. Der Spei­ cherinhalt des Bildspeichers ist mit einer an diesen angeschlossenen bildgebenden Vorrichtung darstellbar.
Mit einer derartigen Vorrichtung ist durch ein sequen­ tielles Einlesen der digitalisierten Echosignale in die Speichereinheit, einem gezielten Zugriff auf dessen Meßdaten über Adressierung durch die Bildwiedergabe­ steuerung sowie Korrektur sämtlicher von dem Multipli­ zierer dem Bildspeicher zugeführten Daten eine schnelle, wirklichkeitsgetreue Darstellung von Reflexionsstellen auf der Mittellinie des Öffnungswinkels des Prüfkopfes in Realzeit erreicht. Dabei sind sämtliche zu einem Rückwerfen von Echosignalen führende Störstellen, die beispielsweise die Strukturfestigkeit des Prüfkörpers herabsetzen, aber auch fertigungsbedingte Inhomogeni­ täten in dem Prüfkörper, wie beispielsweise Schweiß­ nähte, darstellbar. Eine derartige Überlagerung von einerseits von Störstellen, andererseits von fertigungs­ bedingten Reflexionsbereichen hervorgerufenen Refle­ xionssignalen führt jedoch nicht nur zu einem Anfall einer großen zu verarbeitenden Datenmenge, sondern auch zu einer äußerst aufwendig vorzunehmenden Interpretation des dargestellten Bildes zum Festlegen von beispiels­ weise die Strukturfestigkeit des Prüfkörpers nachteilig beeinflussenden Störstellen.
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ultra­ schallprüfvorrichtung zu schaffen, mit der eine schnel­ le, automatisierte Darstellung von Reflexionsstellen mit insbesondere für Strukturfehler signifikanten Echosig­ nalen durchführbar ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die der bildgebenden Vorrichtung vorgeschaltete Meßdatenver­ arbeitungsvorrichtung eine Filtervorrichtung aufweist, mit der auswählbare Anteile der abgespeicherten Ortskurven unterdrückbar sind.
Durch die eine Filtervorrichtung aufweisende Meßdaten­ verarbeitungsvorrichtung sind vor der rechenzeitauf­ wendigen, bildhaften Darstellung des Prüfkörpers aus der Gesamtheit der abgespeicherten Ortskurven durch eine Datenreduktion vorbestimmbare Anteile der abgespeicher­ ten Ortskurven unterdrückbar, so daß in der von der bildgebenden Vorrichtung erzeugten Darstellung des Prüfkörpers beispielsweise strukturschwächende Stör­ stellen überlagernde Echosignale unterdrückbar sind. Neben einer überlagerungsfreien Darstellung von Stör­ stellen ist weiterhin eine schnelle Bildaufarbeitung aufgrund einer bezüglich der angefallenen Ortskurven geringeren, durch die Filtervorrichtung reduzierten Datenmenge erreicht.
Die Filtervorrichtung weist vorteilhafterweise mehrere Filter auf. Mit einem Filter sind beispielsweise Lauf­ zeit-Ortskurven mit einer ortsunabhängigen, gleichblei­ benden Laufzeit von Echosignalen, wie sie beispielsweise durch eine dem Prüfkopf gegenüberliegende Rückwand des Prüfkörpers erzeugt ist, unterdrückbar. Mit einem weite­ ren Filter sind beispielsweise zusammenhängende, ge­ krümmt verlaufende Laufzeit-Ortskurven aus der Gesamt­ heit der auf genommenen Ortskurven herausfilterbar, die typischerweise punktförmigen Störstellen zuweisbar sind. Weiterhin kann die Filtervorrichtung Filter zum Unter­ drücken von Bereichen mit geringen und/oder vorbestimm­ baren Steigungswerten aus Laufzeit-Ortskurven aufweisen, so daß gezielt Teilabschnitte von Laufzeit-Ortskurven vor der Weiterverarbeitung unterdrückbar sind.
In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist als Prüfkopf ein fokussierender Prüfkopf vorgesehen, bei dem die Echosignale aus dem Fernfeld von in Einstrahlungs­ richtung jenseits des Fokuspunktbereiches detektierbar sind. Der Schallfeldöffnungswinkel jenseits des Fokus­ punktes beträgt etwa -45 Grad bis +45 Grad, so daß in einen Prüfbereich von insgesamt etwa 90 Grad einschall­ bar ist. Die aus dem Fokuspunktbereich stammenden Echo­ signale sind mit einem mit dem Aussenden des Sendesigna­ les synchronisierten Sperrschalter unterdrückbar, so daß der Dynamikbereich der Echodetektionsvorrichtung auf die verhältnismäßig schwachen Echosignale aus dem Fernfeld des Prüfkopfes einstellbar ist. Die Filtervorrichtung besteht aus drei hintereinander geschalteten Filtern, deren Filterwirkung so eingestellt ist, daß mit Filter­ setzern vorwählbare Bereiche der Laufzeit-Ortskurven nacheinander herausfilterbar sind. Die bildgebende Vorrichtung besteht aus vier Ausgabeeinheiten, wobei eine Ausgabeeinheit direkt die Laufzeit-Ortskurven darstellt und die drei anderen Ausgabeeinheiten mit vorgeschalteten Bildgebern die rekonstruierten Stör­ stellen anzeigen.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist als Prüfkopf ein Array-Prüfkopf mit geöffnetem Fernfeldbündel vor­ gesehen, bei dem mit drei Einstellungen in einen Prüf­ bereich von etwa 150 Grad einschallbar ist. Darüber hinaus sind bei der Verwendung eines Array-Prüfkopfes weiterhin ver­ schiedene Wellenarten einschallbar. In diesem Ausfüh­ rungsbeispiel weist das mittlere Schallfeld eine Longi­ tudinalwellencharakteristik auf, während die beiden seitlichen Schallfelder eine Tranversalwellencharak­ teristik haben.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgen­ den Figurenbeschreibung. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ultraschallprüfvorrichtung mit einem fokussierenden Prüfkopf und einer aus drei Filtern bestehenden Filtervorrichtung,
Fig. 2 in schematischer Weise einen Prüfkopf, der aus einer Vielzahl von einzelnen Ultraschallsendern gebildet ist und
Fig. 3 schematisch die Wirkungsweise der Filtervorrich­ tung mit drei einzelnen Filtern sowie die rekon­ struierten Störstellen.
Die Fig. 1 zeigt schematisch einen zu untersuchenden Prüfkörper 1 mit verschiedenen Störstellen sowie mit einer Zusammensetzung aus verschiedenen Materialien. Der Prüfkörper 1 weist als Störstellen einen Plattierungsriß 2, einen Zwickelfehler 3, einen Schlackeneinschluß 4, einen Wurzeldurchhang 5 und einen Bindefehler 6 auf. Der Prüfkörper 1 setzt sich aus einem Bereich mit ferriti­ schem Material 7, einem Pufferungsbereich 8, einer Schweißnaht 9 sowie einem Bereich aus Austenit 10 zu­ sammen. Auf der Oberfläche des Prüfkörpers 1 ist ein fokussierender Prüfkopf 11 unter Zwischenschaltung eines Wasservorlaufkörpers 12 aufgesetzt. Der Abstand des Fokuspunktes 13 des Prüfkopfes 11 ist so gewählt, daß der Fokuspunkt 13 geringfügig unterhalb der Oberfläche des Prüfkörpers 1 liegt. Das Ultraschallfeld breitet sich nach dem Fokuspunkt 13 im wesentlichen kegelförmig in den in Fig. 1 schraffiert dargestellten Prüfbereich 14 aus. Bei diesem Ausführungsbeispiel beträgt der Schallfeldöffnungswinkel nach dem Fokuspunkt 13 etwa 90 Grad.
Der Prüfkopf 11 ist an einem nicht dargestellten Mani­ pulator angebracht, mit dem er entlang der Oberfläche des Prüfkörpers 1 verschiebbar ist. Die Position des Prüfkörpers 1 ist mit einem Verschiebungsmesser 15 und einer Längenabgleichvorrichtung 16 bestimmbar.
Der Prüfkopf 11 ist mit Sendepulsen eines Ultraschall­ gebers 17 über Leitungen 18 zum Aussenden von Sende­ signalen beaufschlagbar. Die Ultraschallfrequenz ist im Bereich von wenigen Megahertz wählbar, und die Ultra­ schallimpulse haben eine Repetitionsrate von etwa 2 Kilohertz.
Die Echosignale der Störstellen 2, 3, 4, 5, 6 sowie zum Beispiel die der dem Prüfkopf 11 gegenüberliegenden Seite des Prüfkörpers 1 sind ebenfalls mit dem Prüfkopf 11 detektierbar und über eine Leitung 19 auf eine Echo­ detektionsvorrichtung 20 weiterleitbar. Mit der Echo­ detektionsvorrichtung 20 sind die Maxima der Echosignale in Stärke und Laufzeit nach Aussenden des Sendesignales bestimmbar. Die Amplitude und Laufzeit jedes Echo­ signales sind über eine Leitung 21 an eine Amplituden- Laufzeit-Ortskurven-Speichereinheit 22 übertragbar.
Über eine weitere Leitung 23 ist ein der Position des Prüfkopfes 11 entsprechender Meßwert des Verschiebungs­ messers 15 an die Speichereinheit 22 übertragbar. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist mit dem Manipulator der Prüfkopf 11 schrittweise um 1 Millimeter über der Ober­ fläche des Prüfkörpers 1 verschiebbar. In der Speicher­ einheit 22 sind die Laufzeiten sowie Amplituden der empfangenen Echosignale mit der zugeordneten Position des Prüfkopfes 11 abspeicherbar.
Damit nicht Echosignale aus dem Bereich um den Fokus­ punkt 13, die eine sehr hohe Signalstärke aufweisen, zur Auswertung gelangen, ist die Speichereinheit über einen an den Ultraschall­ geber 17 angeschlossenen Zeitgeber 24 mit nachgeordnetem Sperrschalter 25 über Leitungen 26 von der Datenaufnahme abtrennbar. Der Zeitgeber 24 sperrt über den Sperrschal­ ter 25 für die Laufzeit von Echosignalen aus dem Bereich um den Fokuspunkt 13 die Speichereinheit gegen die Datenaufnahme. Dadurch ist der Dynamikbereich der Echo­ detektionsvorrichtung 20 und der Speichereinheit 22 auf die geringen Signal stärken der aus dem Prüfbereich 14 stammenden Echosignale einstellbar, so daß auch sehr schwache Echosignale zuverlässig erfaßbar sind.
Nachdem der Prüfkopf 11 über die Meßstrecke auf der Oberfläche des Prüfkörpers 1 verfahren wurde, liegen in der Speichereinheit 22 die an jeder Position des Prüf­ kopfes 11 erfaßten Laufzeiten und Amplituden der Echo­ signale vor. Über die Speicherausgangsleitung 27 ist der Inhalt der Speichereinheit 22 zum einen direkt über eine Ausgabeeinheit 28 darstellbar, zum anderen einem ersten Filter 29 zuführbar. Das Filter 29 ist über einen ersten Filtersetzer 30 so eingestellt, daß aus der Schar von Laufzeit-Ortskurven diejenigen herausfilterbar sind, die über die gesamte Meßstrecke des Prüfkopfes 11 zu zusam­ menhängenden, gekrümmten Laufzeit-Ortskurven- geführt haben. Die gefilterten Daten aus dem ersten Filter 29 sind über einen Bildgeber 31 auf einer Ausgabeeinheit 32 darstellbar.
Die von dem ersten Filter 29 gefilterten Daten sind einem zweiten Filter 33 zuführbar, das über einen zwei­ ten Filtersetzer 34 so eingestellt ist, daß die Bereiche mit einem kleinen absoluten Steigungswert herausfilter­ bar sind. Die durch das zweite Filter 33 gefilterten Laufzeit-Ortskurven sind über einen zweiten Bildgeber 35 und einer Ausgabeeinheit 36 darstellbar.
Die durch das zweite Filter 33 gefilterten Daten sind in ein drittes Filter 37 einspeisbar, welches über einen dritten Filtersetzer 38 so einstellbar ist, daß Bereiche der Laufzeit-Ortskurven mit einem mittleren negativen Steigungsbereich herausfilterbar sind. Die durch das dritte Filter 37 gefilterten Daten sind über einen dritten Bildgeber 39 auf einer Ausgabeeinheit 40 dar­ stellbar.
Die Bildgeber 31, 35, 39 reproduzieren in an sich be­ kannter Weise aus den gefilterten Laufzeit-Ortskurven das zugehörige Bild der Störstellen 2, 3, 4, 6 in ihrer Lage in dem Prüfkörper 11. Durch die simultane Ausgabe sämtlicher Laufzeit-Ortskurven auf der Ausgabeeinheit 28 sowie der rekonstruierten, auf der Grundlage von aufein­ anderfolgenden, datenreduzierten Laufzeit-Ortskurven erzeugten Störstellenbilder sind die einzelnen Stufen der Filterung einzeln nachvollziehbar, so daß keine Information unterschlagen ist.
In Fig. 2 ist schematisch dargestellt, wie mit einem Array-Prüfkopf 41 ein Prüfbereich mit einem großen Öffnungswinkel erfaßbar ist. Die Sendepulse aus dem Ultraschallgeber 17 sind über Leitungen 18 auf einen Phasenschieber 42 übertragbar. Der Phasenschieber 42 gibt über Leitungen 43 die Sendepulse mit einer jeweils unterschiedlichen Phasenverschiebung auf in den Array- Prüfkopf 41 integrierte einzelne Ultraschallsender 44 weiter. Die Phasenverschiebungen sind so gewählt, daß ein geöffnetes Fernfeldbündel erzeugt ist.
Weiterhin ist die Ausbreitungsrichtung in drei Einstel­ lungen so wählbar, daß drei sich nicht überlappende Fernfeldbündel einen Prüfbereich von etwa 150 Grad überdecken. Ein in Richtung des Einfallslotes ausgerich­ tetes Longitudinalfeld 45 hat einen symmetrisch zu dem Einfallslot angeordneten Öffnungswinkel von insgesamt etwa 70 Grad.
Die in dem Longitudinalfeld 45 ausgesendeten Ultra­ schallwellen sind Longitudinalwellen. Beiderseits des Longitudinalfeldes 45 sind ein erstes Transversalfeld 46 und ein zweites Transversalfeld 47 abstrahlbar. Die Transversalfelder 46, 47 haben einen Öffnungswinkel von jeweils etwa 40 Grad. An jeder Position des Array-Prüf­ kopfes 41 ist der Ultraschall nacheinander in das erste Transversalfeld 46, das Longitudinalfeld 45 und das zweite Transversalfeld 47 einstrahlbar. Dadurch wird zum einen ein sehr großer Prüfbereich überdeckt, zum anderen sind durch die unterschiedlichen Ultraschallwellenarten in den drei Ausbreitungsrichtungen verschiedenartige Störstellen detektierbar.
Ähnlich wie in Fig. 1 ist über eine Leitung 26 ein Zeitgeber 24 ansteuerbar, sowie über eine Leitung 19 die Echosignale auf eine Echodetektionsvorrichtung 20 über­ tragbar.
In der Fig. 3 ist beispielhaft dargestellt, wie die Störstellen 2, 3, 4, 6 des Prüfkörper 1 ausgehend von einer in der Ausgabeeinheit 28 gezeigten Schar von Lauf­ zeit-Ortskurven 48 mit den Filtern 29, 33, 37 detektier­ bar sind.
Das erste Filter 29 verwirft alle im wesentlichen hori­ zontal verlaufenden sowie nur abschnittsweise vorliegen­ den Laufzeit-Ortskurven. Aus der Schar von Laufzeit- Ortskurven 48 werden demnach nur über die gesamte Meß­ strecke erfaßte, zusammengehörige und gekrümmte Lauf­ zeit-Ortskurven herausgefiltert, von denen eine bei­ spielhaft als Kurve 49 dargestellt ist. Eine Rekonstruk­ tion auf der Grundlage der zusammengehörigen Laufzeit- Ortskurven führt zu einem Fehlerbild 50 auf der Aus­ gabeeinheit 32, welches neben den teilweise verzerrt reproduzierten Störstellen 2, 3, 4, 6 noch weitere horizontal verlaufende Störungen 51 sowie eine geneigte Störlinie 52 aufweist.
Die durchgehenden Laufzeit-Ortskurven 49 sind im zweiten Filter 33 einer weiteren Filterung unterzogen, bei der die Bereiche mit geringen Steigungswerten unterdrückbar sind. Am Ausgang des zweiten Filters 33 liegen die seitlichen Äste der durchgehenden Laufzeit-Ortskurven vor, von denen beispielhaft ein Ast 53 mit negativer Steigung und ein Ast 54 mit positiver Steigung darge­ stellt ist. Das aus den Ausgangsdaten des Filters 33 rekonstruierte Fehlerbild 55 in der Ausgabeeinheit 36 zeigt die Störstellen 2, 3, 4, 6 ohne die horizontal verlaufenden Störungen 51 des Fehlerbildes 50. Die geneigte Störlinie 52 wird jedoch noch weiterhin ange­ zeigt.
Bei der Filterung in dem dritten Filter 37 wird der Bereich des Astes 53 mit absolut kleinen negativen Steigungswerten unterdrückt. Am Ausgang des dritten Filters 37 sind die Eingangsdaten auf die Astabschnitte 56 mit großer negativer Steigung sowie die Äste 54 mit positiver Steigung reduziert. Diese reduzierten Lauf­ zeit-Ortskurven führen zu einem Fehlerbild 57 in der Ausgabeeinheit 40, das als Ergebnis nur noch die in dem Prüfkörper 1 vorliegenden Störstellen 2, 3, 4, 6 ohne nicht interessierende, von Materialgrenzen herrührenden Störlinien 52 oder Störungen 51 in der Rekonstruktion zeigt.
In einem weiteren, nicht dargestellten Ausführungs­ beispiel sind zur zusätzlichen Filterung die Amplituden der Laufzeit-Ortskurven herangezogen. Dadurch sind sehr stark reflektierende Innenfehler wie der Zwickelfehler 3 oder der Schlackeneinschluß 4 unterdrückbar, indem ein Filter alle Laufzeit-Werte mit einer Amplitude im oberen Drittel des Dynamikbereiches unterdrückt. Wie den Fehlerbildern 50, 55 und 57 entnehmbar ist, sind diese Störstellen bei der Rekonstruktion vergrößert und können kleinere Störstellen überlagern, die nach Unterdrücken der hohen Amplituden der Echosignale jedoch wieder sichtbar werden.
Neben den beschriebenen Prüfköpfen ist ebenso ein Prüf­ kopf aus der Technik der elektromagnetischen Ultra­ schallerzeugung verwendbar, der sich durch eine sehr gute Ansteuerbarkeit auszeichnet.

Claims (12)

1. Ultraschallprüfvorrichtung zum Detektieren von Reflexionsstellen (2, 3, 4, 5, 6) in einem Prüf­ körper (1) mit einem Prüfkopf zum Erzeugen eines Ultraschallwellenzuges, wobei der Ultraschallwellen­ zug in einen Öffnungswinkel zum Detektieren von in ihrer Raumlage verschiedenartigen Reflexionsstellen (2, 3, 4, 5, 6) aussendbar ist, mit einer Echodetek­ tionsvorrichtung (20) zum Erfassen der Laufzeiten von Echosignalen nach Aussenden des Ultraschall­ wellenzuges, mit einer Positionsdetektionsvorrich­ tung (15) zum Erfassen der Position des Prüfkopfes (11, 41), mit einer Speichereinheit (22) zum Speichern der durch die Echodetektionsvorrichtung (20) und die Positionsdetektionsvorrichtung (15) aufgenommenen Laufzeit-Ortskurven (48) und mit einer einer bildgebenden Vorrichtung (28, 31, 32, 35, 36, 39, 40). vorgeschalteten Meßdatenverarbeitungs­ vorrichtung zum Verarbeiten der Laufzeit-Ortskurven, dadurch gekennzeichnet, daß die der bildgebenden Vorrichtung (28, 31, 32, 35, 36, 39, 40) vorgeschal­ tete Meßdatenverarbeitungsvorrichtung eine Filter­ vorrichtung (29, 30, 33, 34, 37, 38) aufweist, mit der auswählbare Anteile der abgespeicherten Ortskurven (49, 53, 54, 56) unterdrückbar sind.
2. Ultraschallprüfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtervorrichtung einen Filter (29) aufweist, mit dem im wesentlichen hori­ zontal verlaufende Laufzeit-Ortskurven unterdrückbar sind.
3. Ultraschallprüfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtervorrichtung einen Filter (29) aufweist, mit dem zusammenhängende, gekrümmt verlaufende Laufzeit- Ortskurven (49) herausfilterbar sind.
4. Ultraschallprüfvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtervorrichtung ein dem Filter (29) nachgeschaltetes Filter (33) zum Unterdrücken von Bereichen mit geringen Steigungswerten wenigstens einer Laufzeit- Ortskurve (49) aufweist.
5. Ultraschallprüfvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtervorrichtung einen Filter (37) aufweist, mit dem ein Steigungsbereich aus einer gekrümmt verlaufenden Laufzeit-Ortskurve (49) herausfilterbar ist.
6. Ultraschallprüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfkopf ein fokussierender Prüfkopf (11) mit einem in Ein­ strahlungsrichtung jenseits des Fokuspunktes (13) vorgesehenen Prüfbereich (14) ist.
7. Ultraschallprüfvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfkopf (11) mit einem Wasservorlaufkörper (12) an den Prüfkörper (1) angekoppelt ist, so daß der Fokuspunkt (13) gering­ fügig in Einstrahlungsrichtung jenseits der Ober­ fläche des Prüfkörpers (1) liegt.
8. Ultraschallprüfvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sperrschalter (25) zum Unterbinden der Datenaufnahme durch die Speichereinheit (22) während der Rücklaufzeit der aus dem Bereich bis zu dem Fokuspunktbereich stam­ menden Echosignale vorgesehen ist.
9. Ultraschallprüfvorrichtung, nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfkopf ein Array-Prüfkopf (41) mit wenigstens einem geöff­ neten Schallfeld (45, 46, 47) ist.
10. Ultraschallprüfvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß über einen Phasenschieber (42) drei Ausrichtungen der Schallfelder (45, 46, 47) einstellbar sind, so daß die Schallfelder (45, 46, 47) aneinandergrenzend einen zusammenhängenden Prüfbereich abdecken.
11. Ultraschallprüfvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das mittlere Schallfeld (45) im wesentlichen symmetrisch zu dem Einfallslot an­ geordnet ist und eine Longitudinalwellen­ charakteristik aufweist.
2. Ultraschallprüfvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden seitlichen Schall­ felder (46, 47) im wesentlichen symmetrisch zu dem mittleren Schallfeld (45) liegen und eine Trans­ versalwellencharakteristik aufweisen.
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