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DE4319724A1 - Vorrichtung zum Entleeren von insbesondere mit Pasten gefüllten Tuben - Google Patents

Vorrichtung zum Entleeren von insbesondere mit Pasten gefüllten Tuben

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Publication number
DE4319724A1
DE4319724A1 DE19934319724 DE4319724A DE4319724A1 DE 4319724 A1 DE4319724 A1 DE 4319724A1 DE 19934319724 DE19934319724 DE 19934319724 DE 4319724 A DE4319724 A DE 4319724A DE 4319724 A1 DE4319724 A1 DE 4319724A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
legs
squeeze
leg
squeezing
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19934319724
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Braunert
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE4319724A1 publication Critical patent/DE4319724A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D35/00Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor
    • B65D35/24Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor with auxiliary devices
    • B65D35/28Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor with auxiliary devices for expelling contents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entleeren von insbesondere mit Pasten gefüllten Tuben wie Zahnpastatuben, Farbtuben etc., bestehend aus einer auf die Tube aufschieb­ baren und die Tube von gegenüberliegenden Seiten umgreifen­ den Ausdrückeinrichtung.
Bei der Verwendung von Tuben, wie Zahnpastatuben, Farbtuben etc., besteht das Problem, daß das Ausdrücken der darin enthaltenen Paste häufig mit Schwierigkeiten verbunden ist, da beim zusammendrücken der Tube die Paste nicht nur in Richtung der Tubenöffnung, sondern auch in die entgegenge­ setzte Richtung, d. h. nach hinten, gedrückt wird. Das Aus­ drücken der Paste wird infolgedessen mit zunehmender Ent­ leerung umständlicher und zeitaufwendiger. Weiterhin berei­ tet es häufig Schwierigkeiten, die Tuben vollständig zu entleeren und zu vermeiden, daß durch wiederholte Biegevor­ gänge Undichtigkeiten in der Tubenwand auftreten.
Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten ist bereits eine Vor­ richtung der eingangs genannten Art bekannt, bei der die Tuben vom Ende her aufgewickelt und dabei gleichzeitig zu­ sammengedrückt werden, so daß die Paste gleichzeitig in Richtung der Tubenöffnung gedrückt wird. Problematisch ist hierbei jedoch, daß diese bekannten Ausdrückvorrichtungen nicht universell einsetzbar sind. Die Aufwickelwalze muß auf die jeweilige Tube abgestimmt sein, damit das Ende der Tube sicher mittels der Aufwickelwalze gehalten werden kann. Außerdem ist diese bekannte Aufwickelvorrichtung un­ praktisch, wenn ein sehr schnelles und vollständiges Ent­ leeren einer Tube, beispielsweise Farbtube, gewünscht wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vor­ richtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zu schaffen, die einfach und kostengünstig herstellbar so­ wie universell einsetzbar ist, den Rückfluß von Paste in bereits entleerte Tubenbereiche zuverlässig verhindert und ein schnelles und einfaches Entleeren der Tube ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Er­ findung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht die Ausdrück­ einrichtung aus einem U- oder V-förmigen Quetschelement, dessen gegenüberliegende Schenkel relativ zueinander beweg­ lich sind und auf ihrer Innenseite die Tube mulden- oder mäanderförmig verformende Druckflächen aufweisen, die in Kontakteingriff mit der Tube gehalten sind.
Aufgrund der U- oder V-förmigen Ausbildung des Quetschele­ mentes läßt sich dieses auf einfache Weise quer zur Tuben­ längsachse auf die Tube schieben und kann dann in Richtung der Tubenöffnung verschoben werden. Die beiden Schenkel des Quetschelements drücken dabei von gegenüberliegenden Seiten her auf die Tubenwand und pressen diese zusammen, so daß die Paste nach vorne in Richtung Tubenöffnung gedrückt wird. Der bereits ausgedrückte Bereich der Tube ist dagegen entweder völlig oder zumindest im wesentlichen pastenfrei. Von besonderem Vorteil ist, daß aufgrund der mulden- oder mäanderförmigen Verformung der Tube die Ausdrückvorrichtung sicher an der jeweiligen Stelle gehalten wird. Die mulden- oder mäanderförmige Verformung wird im zusammengedrückten Bereich der Tube quer zur Tubenlängsachse ausgebildet und wirkt mit den Druckflächen des Quetschelements derart zu­ sammen, daß eine Rückrutschsperre für die Ausdrückvorrich­ tung gebildet wird. Weiterhin kann die erfindungsgemäße Ausdrückvorrichtung sehr schnell vom Ende der Tube zur Tu­ benöffnung hin vorgeschoben werden, so daß die Tube sehr schnell entleert werden kann. Die Schenkel des Quetschele­ ments können relativ weit gespreizt werden, so daß die er­ findungsgemäße Ausdrückvorrichtung universell und insbeson­ dere auch für dickwandige Tuben einsetzbar ist.
Vorteilhafterweise sind die Druckflächen zumindest teil­ weise von auf der Innenseite der Schenkel angeordneten, in Längsrichtung der Schenkel verlaufenden Quetschvorsprüngen gebildet, wobei der Quetschvorsprung oder die Quetschvor­ sprünge des einen Schenkels versetzt, in Längsrichtung der Tube gesehen, zum Quetschvorsprung oder zu den Quetschvor­ sprüngen des gegenüberliegenden Schenkels angeordnet ist bzw. sind. Befinden sich beispielsweise auf der Innenseite des einen Schenkels zwei in Längsrichtung der Tube beab­ standete Quetschvorsprünge, so kann die muldenförmige Ver­ formung der Tube auf einfache Weise dadurch erreicht wer­ den, daß ein auf der Innenseite des gegenüberliegenden Schenkels angeordneter Quetschvorsprung die Tube in den Zwischenraum zwischen den beiden erstgenannten Quetschvor­ sprüngen eindrückt.
Statt an dem einen Schenkel zwei beabstandete Quetschvor­ sprünge vorzusehen, ist es auch ohne weiteres möglich, auf der Innenseite dieses Schenkels lediglich eine Nut vor­ zusehen, in die die Tube von einer Nase des gegenüberlie­ genden Schenkels hineingedrückt wird.
Der Sperreffekt gegen ein Zurückrutschen der Ausdrückvor­ richtung zum Tubenende hin kann noch dadurch verbessert werden, daß die Vorderflanken der Quetschvorsprünge über eine Kante in die rückseitigen Flanken übergehen.
Vorteilhafterweise werden die Druckflächen mittels eines die beiden Schenkel des Quetschelements von gegenüberlie­ genden Seiten her übergreifenden und zusammendrückenden Druckelements an die Tube gepreßt. Dieses Druckelement be­ steht dabei aus einer U-förmigen, auf das Quetschelement aufschiebbaren oder fest mit diesem verbundenen Spange, die beispielsweise aus Metall bestehen kann. Die Druckkraft, die die beiden Schenkel der Spange auf die Schenkel des Quetschelements ausüben, sollte dabei vorteilhafterweise genügend groß sein, um ein vollständiges Zusammenpressen der Tubenwandung zu gewährleisten.
Das Druckelement kann dabei derart ausgebildet sein, daß es auf das Quetschelement aufgeschoben werden kann und in ei­ ner entsprechend geformten Aussparung des Quetschelements eingebettet ist.
Um zu gewährleisten, daß die beiden Schenkel des Quetsch­ elements ihre gegenseitige Lage, in der der Rückfluß von Paste in den bereits ausgedrückten Bereich der Tube verhin­ dert wird, auch über lange Zeit zuverlässig aufrechterhal­ ten, ist es vorteilhaft, wenn die freien Enden der Schenkel des Quetschelements mittels einer Haltevorrichtung mitein­ ander verriegelbar sind. Diese Haltevorrichtung kann zu­ sätzlich zum Druckelement oder alternativ zu diesem vorge­ sehen werden.
Für eine sehr feine Druckdosierung kann es vorteilhaft sein, wenn am Quetschelement eine in den Zwischenraum zwi­ schen den Schenkeln des Quetschelements ragende und mit der Tube in Kontakteingriff tretende Vorschubwalze drehbar an­ geordnet ist. Die Vorschubwalze liegt dabei im bereits zu­ sammengedrückten Bereich der Tube an der Tubenwand an und weist eine griffige Oberfläche auf, so daß beim Drehen der Vorschubwalze die Ausdrückvorrichtung in Richtung der Tu­ benöffnung bewegt wird.
Ein problemloses Öffnen und Schließen der beiden Schenkel des Quetschelements läßt sich dadurch erreichen, daß diese beiden Schenkel als getrennte Teile ausgebildet und an ei­ nem Ende mittels einer Achse aneinander schwenkbar befe­ stigt sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung bei­ spielsweise näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der auf eine Tube aufgesetzten erfindungsgemäßen Ausdrückvorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung und Tube von links, wobei ein Schen­ kel der Ausdrückvorrichtung entlang der Linie A-A von Fig. 1 geschnitten ist,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines das Quetschelement übergreifenden Druckelements,
Fig. 4A eine Seitenansicht des Quetschelements,
Fig. 4B eine Seitenansicht des Quetschelements von Fig. 4A von links,
Fig. 4C eine Schnittdarstellung des Quetschelements ent­ lang der Linie B-B von Fig. 4A,
Fig. 5A, 5B, 5C zwei Seitenansichten und eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 6A, 6B, 6C zwei Seitenansichten und eine Draufsicht einer dritten Ausführungsform der Erfindung, wobei die in Fig. 6C gezeigte Draufsicht teilweise ge­ schnitten dargestellt ist.
Aus den Fig. 1 und 2 ist eine Tube 1, beispielsweise Zahnpastatube, ersichtlich, auf die eine Ausdrückeinrich­ tung 2 zum Ausdrücken einer in der Tube 1 enthaltenen Paste aufgeschoben ist. Die Ausdrückeinrichtung 2 besteht aus ei­ nem U-förmigen Quetschelement 3 aus Kunststoff sowie aus einem im wesentlichen U-förmigen Druckelement 4, das auf das Quetschelement 3 aufgeschoben werden kann und die ge­ genüberliegenden Schenkel 5, 6 des Quetschelements 3 zusam­ mendrückt.
Das Druckelement 4 besteht aus einer federnden Metallspange und weist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, zwei gegenüberlie­ gende Schenkel 7, 8 auf, die an einem Ende mittels eines Steges 9 miteinander verbunden sind. Zweckmäßigerweise be­ steht das Druckelement 4 aus einem einzigen Metallstreifen, der U-förmig gebogen wird. Die beiden Schenkel 7, 8 sind dabei leicht zueinander geneigt, so daß sie an ihrem freien Ende, das dem Steg 9 gegenüberliegt, einen geringeren Ab­ stand aufweisen als im Bereich des Steges 9.
Im folgenden wird Aufbau und Funktion des U-förmigen Quetschelements 3 anhand der Fig. 1, 2 sowie 4A-4C nä­ her erläutert. Wie aus Fig. 4B hervorgeht, sind die beiden Schenkel 5, 6 des Quetschelements 3 über einen Steg 10 fest miteinander verbunden. Diese Verbindung und/oder die Schen­ kel 5, 6 sind jedoch elastisch ausgebildet, so daß sie aus­ einandergebogen und von gegenüberliegenden Seiten her auf die Tube 1 aufgeschoben werden können. Hierbei ist das Druckelement 4 auf das Quetschelement 3 aufgeschoben, wobei der Schenkel 7 bzw. 8 des Druckelements 4 am Schenkel 5 bzw. 6 des Quetschelements 3 und der Steg 9 des Druckele­ ments 4 am Steg 10 des Quetschelements 3 anliegt. Das Druckelement 4 ist etwas kleiner dimensioniert als das Quetschelement 3 und in einer an der Außenseite des Quetschelements 3 vorgesehenen, umlaufenden Aussparung 11 eingebettet. Die Begrenzungsstege der Aussparung 11 ver­ hindern zuverlässig ein ungewolltes Verschieben des Druck­ elements 4 auf dem Quetschelement 3 quer zu seiner Längs­ achse.
Das Druckelement 4 weist eine derartige Eigenspannung auf, daß die Schenkel 5, 6 des Quetschelements 3 genügend fest zusammengepreßt werden, um die gegenüberliegenden Wände der Tube 1 aneinanderzudrücken. Beim Vorschieben der Ausdrück­ einrichtung 2 in Richtung der Tubenöffnung befindet sich der gesamte Tubeninhalt somit im Bereich zwischen der Tu­ benöffnung und dem vordersten zusammengedrückten Bereich der Tube 1, wie aus Fig. 2 deutlich ersichtlich. Das Ent­ langgleiten der Ausdrückeinrichtung 2 entlang der Tubenwand wird dadurch erleichtert, daß der vorderste Bereich 12 des Quetschelement-Einführspaltes abgegerundet oder V-förmig ausgebildet ist.
Auf ihrer Innenseite weisen die Schenkel 5, 6 des Quetsch­ elements 3 Quetschvorsprünge 13, 14 bzw. 15 auf, die über die gesamte Länge der Schenkel 5, 6 verlaufen. Diese Quetschvorsprünge 13, 14, 15 befinden sich im vorderen Be­ reich, d. h. im der Tubenöffnung zugewandten Bereich des Quetschelements 3 und sind, senkrecht zur Längserstreckung des Quetschelements 3 gesehen, gegeneinander versetzt angeordnet. Der Quetschvorsprung 15 des Schenkels 6 liegt damit einer Mulde 16 gegenüber (Fig. 4C), die zwischen den beiden Quetschvorsprüngen 13, 14 des Schenkels 5 ausgebil­ det ist. Auf diese Weise wird die Tube 1, nachdem sie durch den vordersten Bereich 12 des Quetschelements 3 zusammenge­ drückt worden ist, durch den Quetschvorsprung 15 des Schen­ kels 6 in die Mulde 16 des gegenüberliegenden Schenkels 5 hineingedrückt, so daß eine muldenförmige Verformung der zusammengedrückten Tube 1 stattfindet (siehe Fig. 2). Diese muldenförmige Verformung der Tube 1 verhindert zuverlässig, daß die Ausdrückeinrichtung 2 nach hinten gleitet, wenn der noch gefüllte, vordere Bereich der Tube 1 zusammengedrückt wird.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, verläuft die Tube ab dem hinte­ ren Quetschvorsprung 13 in Richtung zu ihrem rückwärtigen Ende mit Abstand zu den Schenkeln 5, 6 des Quetschelements 3 und geradlinig fluchtend zur Mittellängsachse der Tube 1, was durch den Zug am hinteren Ende der Tube 1 bewirkt wird.
Es ist ohne weiteres möglich, statt drei Quetschvorsprüngen 13, 14, 15 mehr Quetschvorsprünge auf der Innenseite des Quetschelements 3 vorzusehen, um im zusammengedrückten Be­ reich der Tube nicht nur eine, sondern mehrere, mäanderför­ mig verlaufende Vertiefungen auszubilden. Während im in Fig. 2 dargestellten Beispiel die Mulde 16 dadurch geschaf­ fen wird, daß die zwei Quetschvorsprünge 13, 14 über die ansonsten ebene Innenfläche des Schenkels 5 hinausragen, ist es auch ohne weiteres möglich, die Mulde 16 lediglich durch eine Aussparung in der ansonsten ebenen Innenfläche zu schaffen.
Wie aus den Fig. 2 und 4C hervorgeht, sind die vorderen, d. h. der Tubenöffnung zugewandten Flanken der Quetschvor­ sprünge 13, 14, 15 bogenförmig bzw. schräg ansteigend bis hin zu einer am weitesten vorspringenden Kante ausgebildet und gehen von dort in rückwärtige Flanken über, die senk­ recht zur Innenfläche der Schenkel 5, 6 verlaufen. Die er­ wähnten Kanten verhindern dabei zusätzlich das Zurückglei­ ten der Ausdrückeinrichtung, da hierdurch ein Einkrallef­ fekt erzielt wird.
Die Fig. 5A-5C zeigen eine alternative Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ausdrückeinrichtung. Diese Ausfüh­ rungsform weist zusätzlich zu der Ausführungsform der Fig. 4A-4C im Bereich der freien Enden des Quetschelements 3 eine Haltevorrichtung 17 auf, mit deren Hilfe die beiden Schenkel 5, 6 fest aneinandergehalten werden können. Die Haltevorrichtung 17 besteht aus einem T-förmigen Verriegelungselement 18, welches am freien Ende des Schen­ kels 5 mittels einer Achse 19 schwenkbar gelagert ist. Die Achse 19 verläuft parallel zur Längsachse der Tube 1, wenn die Ausdrückeinrichtung 2 ordnungsgemäß auf die Tube aufge­ schoben ist. Die Haltevorrichtung 17 kann über das freie Ende des Schenkels 6 geschwenkt werden, so daß das Quer­ stück des T-förmigen Verriegelungselements 18 den Schenkel 6 an seiner Außenfläche hintergreift.
In dieser Position liegt das Längsstück des T-förmigen Ver­ riegelungselements 18 in einer Aussparung 20, die von der oberen Stirnseite her mittig in die Schenkel 5, 6 einge­ bracht ist, so daß das Verriegelungselement 18 nicht über diese oberen Stirnseiten vorsteht.
Alternativ hierzu ist es auch ohne weiteres möglich, einen Schnappverschluß vorzusehen, wobei statt einer Achse 19 auch irgendeine andere, beispielsweise flexible Verbindung vorgesehen sein kann, die ein Verschwenken des Verschlusses ermöglicht.
Mit Hilfe der Haltevorrichtung 17 ist es möglich, die bei­ den Schenkel 5, 6 des Quetschelements 3 sicher in der ge­ wünschten Position zu halten, so daß das Druckelement 4 keine großen Federkräfte aufweisen muß oder das Druckele­ ment 4 ganz entfallen kann.
Wie aus den Fig. 6A-6C ersichtlich, weist die dort dargestellte, alternative Ausführungsform zwei getrennte Schenkel 5, 6 auf, wobei der Schenkel 5 im wesentlichen ge­ radlinig und der Schenkel 6 L-förmig ausgebildet ist. Die beiden Schenkel 5, 6 sind über eine Achse 21 schwenkbar miteinander verbunden. Diese Ausführungsform weist zusätz­ lich zu der in den Fig. 5A-5C gezeigten Ausführungs­ form eine Vorschubwalze 22 auf, die parallel zur Längsachse der Schenkel 5, 6 verläuft. Die Vorschubwalze 22 durch­ dringt den abgewinkelten Teil des Schenkels 6, ist dort drehbar gelagert und mittels eines Rändelrades 23 manuell drehbar.
Die Vorschubwalze 22 ist am hinteren, d. h. zum Quetschvor­ sprung 15 des Schenkels 6 entfernten Ende im Quetschelement 3 angeordnet und erstreckt sich in den Zwischenraum zwi­ schen den Schenkeln 5, 6 des Quetschelements 3. Wenn die Ausdrückeinrichtung 2 auf die Tube 1 aufgeschoben ist, wird die äußere Umfangsfläche der Vorschubwalze 2 gegen die Tu­ benwand gedrückt, so daß die Ausdrückeinrichtung durch Dre­ hen der Vorschubwalze 22 sehr feinfühlig in Richtung der Tubenöffnung verschoben werden kann. Damit zwischen Tuben­ wand und Vorschubwalze 22 ein rutschfester Kontakt gewähr­ leistet ist, ist die Umfangsfläche der Vorschubwalze 22 mit Zacken oder Erhebungen 24 versehen.

Claims (18)

1. Vorrichtung zum Entleeren von insbesondere mit Pa­ sten gefüllten Tuben, wie Zahnpastatuben, Farbtuben etc., bestehend aus einer auf die Tube aufschiebbaren und die Tube von gegenüberliegenden Seiten her umgreifenden Aus­ drückeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdrückeinrichtung (2) aus einem U- oder V-förmi­ gen Quetschelement (3) besteht, dessen gegenüberliegende Schenkel (5, 6) relativ zueinander beweglich sind und auf ihrer Innenseite die Tube (1) mulden- oder mäanderförmig verformende Druckflächen aufweisen, die in Kontakteingriff mit der Tube (1) gehalten sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflächen zumindest teilweise von auf der Innen­ seite der Schenkel (5, 6) angeordneten, in Längsrichtung der Schenkel (5, 6) verlaufenden Quetschvorsprüngen (13, 14, 15) gebildet sind, wobei der Quetschvorsprung oder die Quetschvorsprünge des einen Schenkels versetzt, in Längs­ richtung der Tube (1) gesehen, zum Quetschvorsprung oder zu den Quetschvorsprüngen des gegenüberliegenden Schenkels an­ geordnet ist bzw. sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Druckflächen zumindest teilweise von ei­ nem auf der Innenseite des einen Schenkels (5) vorgesehenen Nutbereich (16) und einem auf der Innenseite des gegenüber­ liegenden Schenkels (6) vorgesehenen, die Tube (1) in den Nutbereich (16) drückenden Quetschvorsprung (15) gebildet sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschvorsprünge (13, 14, 15) auf ihrer der Tubenöffnung zugewandten Vorderseite ab­ gerundete oder schrägverlaufende Vorderflanken aufweisen, die über eine Kante in rückwärtige Flanken übergehen.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflächen in dem der Tu­ benöffnung zugewandten Endbereich des Quetschelements (3) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Quetschelement (3) aus ei­ nem Kunststoffteil, insbesondere Kunststoffspritzgußteil, besteht.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflächen mittels eines die beiden Schenkel (5, 6) des Quetschelements (3) von ge­ genüberliegenden Seiten her übergreifenden und zusammen­ drückenden Druckelement (4) an die Tube (1) gepreßt werden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckelement (4) aus einer im wesentlichen U-förmi­ gen, auf das Quetschelement (3) aufschiebbaren oder fest mit diesem verbundenen Spange besteht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Druckelement (4) in einer auf der Außen­ seite des Quetschelements (3) vorgesehenen Aussparung (11) eingebettet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, da­ durch gekennzeichnet, daß das Druckelement (4) aus Metall besteht.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Schenkel (5, 6) des Quetschelements (3) mittels einer Haltevorrich­ tung (17) miteinander verriegelbar sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich­ net, daß die Haltevorrichtung (17) aus einem schwenkbar am freien Ende des einen Schenkels (5) befestigten Verriege­ lungselement (18) besteht, das in eine das freie Ende des anderen Schenkels (6) hintergreifende Position bringbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (17) T-förmig ausge­ bildet und um eine am freien Ende des einen Schenkels (5) befestigte Achse (19) schwenkbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Quetschelement (3) eine in den Zwischenraum zwischen den Schenkeln (5, 6) des Quetschelements (3) ragende und mit der Tube (1) in Kon­ takteingriff tretende Vorschubwalze (22) drehbar angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich­ net, daß sich die Vorschubwalze (22) im wesentlichen über die gesamte Schenkellänge erstreckt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Vorschubwalze (22) mittels eines stirnseitigen Rändelrades (23) drehbar ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, da­ durch gekennzeichnet, daß die Vorschubwalze (22) in dem die beiden Schenkel (5, 6) des Quetschelements (3) verbindenden Quetschelement-Teil drehbar gelagert ist.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (5, 6) des Quetschelements (3) als getrennte Teile ausgebildet und an einem Ende mittels einer Achse (21) aneinander schwenkbar befestigt sind.
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