DE4319724A1 - Vorrichtung zum Entleeren von insbesondere mit Pasten gefüllten Tuben - Google Patents
Vorrichtung zum Entleeren von insbesondere mit Pasten gefüllten TubenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entleeren von
insbesondere mit Pasten gefüllten Tuben wie Zahnpastatuben,
Farbtuben etc., bestehend aus einer auf die Tube aufschieb
baren und die Tube von gegenüberliegenden Seiten umgreifen
den Ausdrückeinrichtung.
Bei der Verwendung von Tuben, wie Zahnpastatuben, Farbtuben
etc., besteht das Problem, daß das Ausdrücken der darin
enthaltenen Paste häufig mit Schwierigkeiten verbunden ist,
da beim zusammendrücken der Tube die Paste nicht nur in
Richtung der Tubenöffnung, sondern auch in die entgegenge
setzte Richtung, d. h. nach hinten, gedrückt wird. Das Aus
drücken der Paste wird infolgedessen mit zunehmender Ent
leerung umständlicher und zeitaufwendiger. Weiterhin berei
tet es häufig Schwierigkeiten, die Tuben vollständig zu
entleeren und zu vermeiden, daß durch wiederholte Biegevor
gänge Undichtigkeiten in der Tubenwand auftreten.
Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten ist bereits eine Vor
richtung der eingangs genannten Art bekannt, bei der die
Tuben vom Ende her aufgewickelt und dabei gleichzeitig zu
sammengedrückt werden, so daß die Paste gleichzeitig in
Richtung der Tubenöffnung gedrückt wird. Problematisch ist
hierbei jedoch, daß diese bekannten Ausdrückvorrichtungen
nicht universell einsetzbar sind. Die Aufwickelwalze muß
auf die jeweilige Tube abgestimmt sein, damit das Ende der
Tube sicher mittels der Aufwickelwalze gehalten werden
kann. Außerdem ist diese bekannte Aufwickelvorrichtung un
praktisch, wenn ein sehr schnelles und vollständiges Ent
leeren einer Tube, beispielsweise Farbtube, gewünscht wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vor
richtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art
zu schaffen, die einfach und kostengünstig herstellbar so
wie universell einsetzbar ist, den Rückfluß von Paste in
bereits entleerte Tubenbereiche zuverlässig verhindert und
ein schnelles und einfaches Entleeren der Tube ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Er
findung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht die Ausdrück
einrichtung aus einem U- oder V-förmigen Quetschelement,
dessen gegenüberliegende Schenkel relativ zueinander beweg
lich sind und auf ihrer Innenseite die Tube mulden- oder
mäanderförmig verformende Druckflächen aufweisen, die in
Kontakteingriff mit der Tube gehalten sind.
Aufgrund der U- oder V-förmigen Ausbildung des Quetschele
mentes läßt sich dieses auf einfache Weise quer zur Tuben
längsachse auf die Tube schieben und kann dann in Richtung
der Tubenöffnung verschoben werden. Die beiden Schenkel des
Quetschelements drücken dabei von gegenüberliegenden Seiten
her auf die Tubenwand und pressen diese zusammen, so daß
die Paste nach vorne in Richtung Tubenöffnung gedrückt
wird. Der bereits ausgedrückte Bereich der Tube ist dagegen
entweder völlig oder zumindest im wesentlichen pastenfrei.
Von besonderem Vorteil ist, daß aufgrund der mulden- oder
mäanderförmigen Verformung der Tube die Ausdrückvorrichtung
sicher an der jeweiligen Stelle gehalten wird. Die mulden-
oder mäanderförmige Verformung wird im zusammengedrückten
Bereich der Tube quer zur Tubenlängsachse ausgebildet und
wirkt mit den Druckflächen des Quetschelements derart zu
sammen, daß eine Rückrutschsperre für die Ausdrückvorrich
tung gebildet wird. Weiterhin kann die erfindungsgemäße
Ausdrückvorrichtung sehr schnell vom Ende der Tube zur Tu
benöffnung hin vorgeschoben werden, so daß die Tube sehr
schnell entleert werden kann. Die Schenkel des Quetschele
ments können relativ weit gespreizt werden, so daß die er
findungsgemäße Ausdrückvorrichtung universell und insbeson
dere auch für dickwandige Tuben einsetzbar ist.
Vorteilhafterweise sind die Druckflächen zumindest teil
weise von auf der Innenseite der Schenkel angeordneten, in
Längsrichtung der Schenkel verlaufenden Quetschvorsprüngen
gebildet, wobei der Quetschvorsprung oder die Quetschvor
sprünge des einen Schenkels versetzt, in Längsrichtung der
Tube gesehen, zum Quetschvorsprung oder zu den Quetschvor
sprüngen des gegenüberliegenden Schenkels angeordnet ist
bzw. sind. Befinden sich beispielsweise auf der Innenseite
des einen Schenkels zwei in Längsrichtung der Tube beab
standete Quetschvorsprünge, so kann die muldenförmige Ver
formung der Tube auf einfache Weise dadurch erreicht wer
den, daß ein auf der Innenseite des gegenüberliegenden
Schenkels angeordneter Quetschvorsprung die Tube in den
Zwischenraum zwischen den beiden erstgenannten Quetschvor
sprüngen eindrückt.
Statt an dem einen Schenkel zwei beabstandete Quetschvor
sprünge vorzusehen, ist es auch ohne weiteres möglich, auf
der Innenseite dieses Schenkels lediglich eine Nut vor
zusehen, in die die Tube von einer Nase des gegenüberlie
genden Schenkels hineingedrückt wird.
Der Sperreffekt gegen ein Zurückrutschen der Ausdrückvor
richtung zum Tubenende hin kann noch dadurch verbessert
werden, daß die Vorderflanken der Quetschvorsprünge über
eine Kante in die rückseitigen Flanken übergehen.
Vorteilhafterweise werden die Druckflächen mittels eines
die beiden Schenkel des Quetschelements von gegenüberlie
genden Seiten her übergreifenden und zusammendrückenden
Druckelements an die Tube gepreßt. Dieses Druckelement be
steht dabei aus einer U-förmigen, auf das Quetschelement
aufschiebbaren oder fest mit diesem verbundenen Spange, die
beispielsweise aus Metall bestehen kann. Die Druckkraft,
die die beiden Schenkel der Spange auf die Schenkel des
Quetschelements ausüben, sollte dabei vorteilhafterweise
genügend groß sein, um ein vollständiges Zusammenpressen
der Tubenwandung zu gewährleisten.
Das Druckelement kann dabei derart ausgebildet sein, daß es
auf das Quetschelement aufgeschoben werden kann und in ei
ner entsprechend geformten Aussparung des Quetschelements
eingebettet ist.
Um zu gewährleisten, daß die beiden Schenkel des Quetsch
elements ihre gegenseitige Lage, in der der Rückfluß von
Paste in den bereits ausgedrückten Bereich der Tube verhin
dert wird, auch über lange Zeit zuverlässig aufrechterhal
ten, ist es vorteilhaft, wenn die freien Enden der Schenkel
des Quetschelements mittels einer Haltevorrichtung mitein
ander verriegelbar sind. Diese Haltevorrichtung kann zu
sätzlich zum Druckelement oder alternativ zu diesem vorge
sehen werden.
Für eine sehr feine Druckdosierung kann es vorteilhaft
sein, wenn am Quetschelement eine in den Zwischenraum zwi
schen den Schenkeln des Quetschelements ragende und mit der
Tube in Kontakteingriff tretende Vorschubwalze drehbar an
geordnet ist. Die Vorschubwalze liegt dabei im bereits zu
sammengedrückten Bereich der Tube an der Tubenwand an und
weist eine griffige Oberfläche auf, so daß beim Drehen der
Vorschubwalze die Ausdrückvorrichtung in Richtung der Tu
benöffnung bewegt wird.
Ein problemloses Öffnen und Schließen der beiden Schenkel
des Quetschelements läßt sich dadurch erreichen, daß diese
beiden Schenkel als getrennte Teile ausgebildet und an ei
nem Ende mittels einer Achse aneinander schwenkbar befe
stigt sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung bei
spielsweise näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der auf eine Tube aufgesetzten
erfindungsgemäßen Ausdrückvorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten
Vorrichtung und Tube von links, wobei ein Schen
kel der Ausdrückvorrichtung entlang der Linie A-A
von Fig. 1 geschnitten ist,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines das
Quetschelement übergreifenden Druckelements,
Fig. 4A eine Seitenansicht des Quetschelements,
Fig. 4B eine Seitenansicht des Quetschelements von Fig.
4A von links,
Fig. 4C eine Schnittdarstellung des Quetschelements ent
lang der Linie B-B von Fig. 4A,
Fig. 5A, 5B, 5C zwei Seitenansichten und eine Draufsicht einer
weiteren Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 6A, 6B, 6C zwei Seitenansichten und eine Draufsicht einer
dritten Ausführungsform der Erfindung, wobei die
in Fig. 6C gezeigte Draufsicht teilweise ge
schnitten dargestellt ist.
Aus den Fig. 1 und 2 ist eine Tube 1, beispielsweise
Zahnpastatube, ersichtlich, auf die eine Ausdrückeinrich
tung 2 zum Ausdrücken einer in der Tube 1 enthaltenen Paste
aufgeschoben ist. Die Ausdrückeinrichtung 2 besteht aus ei
nem U-förmigen Quetschelement 3 aus Kunststoff sowie aus
einem im wesentlichen U-förmigen Druckelement 4, das auf
das Quetschelement 3 aufgeschoben werden kann und die ge
genüberliegenden Schenkel 5, 6 des Quetschelements 3 zusam
mendrückt.
Das Druckelement 4 besteht aus einer federnden Metallspange
und weist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, zwei gegenüberlie
gende Schenkel 7, 8 auf, die an einem Ende mittels eines
Steges 9 miteinander verbunden sind. Zweckmäßigerweise be
steht das Druckelement 4 aus einem einzigen Metallstreifen,
der U-förmig gebogen wird. Die beiden Schenkel 7, 8 sind
dabei leicht zueinander geneigt, so daß sie an ihrem freien
Ende, das dem Steg 9 gegenüberliegt, einen geringeren Ab
stand aufweisen als im Bereich des Steges 9.
Im folgenden wird Aufbau und Funktion des U-förmigen
Quetschelements 3 anhand der Fig. 1, 2 sowie 4A-4C nä
her erläutert. Wie aus Fig. 4B hervorgeht, sind die beiden
Schenkel 5, 6 des Quetschelements 3 über einen Steg 10 fest
miteinander verbunden. Diese Verbindung und/oder die Schen
kel 5, 6 sind jedoch elastisch ausgebildet, so daß sie aus
einandergebogen und von gegenüberliegenden Seiten her auf
die Tube 1 aufgeschoben werden können. Hierbei ist das
Druckelement 4 auf das Quetschelement 3 aufgeschoben, wobei
der Schenkel 7 bzw. 8 des Druckelements 4 am Schenkel 5
bzw. 6 des Quetschelements 3 und der Steg 9 des Druckele
ments 4 am Steg 10 des Quetschelements 3 anliegt. Das
Druckelement 4 ist etwas kleiner dimensioniert als das
Quetschelement 3 und in einer an der Außenseite des
Quetschelements 3 vorgesehenen, umlaufenden Aussparung 11
eingebettet. Die Begrenzungsstege der Aussparung 11 ver
hindern zuverlässig ein ungewolltes Verschieben des Druck
elements 4 auf dem Quetschelement 3 quer zu seiner Längs
achse.
Das Druckelement 4 weist eine derartige Eigenspannung auf,
daß die Schenkel 5, 6 des Quetschelements 3 genügend fest
zusammengepreßt werden, um die gegenüberliegenden Wände der
Tube 1 aneinanderzudrücken. Beim Vorschieben der Ausdrück
einrichtung 2 in Richtung der Tubenöffnung befindet sich
der gesamte Tubeninhalt somit im Bereich zwischen der Tu
benöffnung und dem vordersten zusammengedrückten Bereich
der Tube 1, wie aus Fig. 2 deutlich ersichtlich. Das Ent
langgleiten der Ausdrückeinrichtung 2 entlang der Tubenwand
wird dadurch erleichtert, daß der vorderste Bereich 12 des
Quetschelement-Einführspaltes abgegerundet oder V-förmig
ausgebildet ist.
Auf ihrer Innenseite weisen die Schenkel 5, 6 des Quetsch
elements 3 Quetschvorsprünge 13, 14 bzw. 15 auf, die über
die gesamte Länge der Schenkel 5, 6 verlaufen. Diese
Quetschvorsprünge 13, 14, 15 befinden sich im vorderen Be
reich, d. h. im der Tubenöffnung zugewandten Bereich des
Quetschelements 3 und sind, senkrecht zur Längserstreckung
des Quetschelements 3 gesehen, gegeneinander versetzt
angeordnet. Der Quetschvorsprung 15 des Schenkels 6 liegt
damit einer Mulde 16 gegenüber (Fig. 4C), die zwischen den
beiden Quetschvorsprüngen 13, 14 des Schenkels 5 ausgebil
det ist. Auf diese Weise wird die Tube 1, nachdem sie durch
den vordersten Bereich 12 des Quetschelements 3 zusammenge
drückt worden ist, durch den Quetschvorsprung 15 des Schen
kels 6 in die Mulde 16 des gegenüberliegenden Schenkels 5
hineingedrückt, so daß eine muldenförmige Verformung der
zusammengedrückten Tube 1 stattfindet (siehe Fig. 2). Diese
muldenförmige Verformung der Tube 1 verhindert zuverlässig,
daß die Ausdrückeinrichtung 2 nach hinten gleitet, wenn der
noch gefüllte, vordere Bereich der Tube 1 zusammengedrückt
wird.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, verläuft die Tube ab dem hinte
ren Quetschvorsprung 13 in Richtung zu ihrem rückwärtigen
Ende mit Abstand zu den Schenkeln 5, 6 des Quetschelements
3 und geradlinig fluchtend zur Mittellängsachse der Tube 1,
was durch den Zug am hinteren Ende der Tube 1 bewirkt wird.
Es ist ohne weiteres möglich, statt drei Quetschvorsprüngen
13, 14, 15 mehr Quetschvorsprünge auf der Innenseite des
Quetschelements 3 vorzusehen, um im zusammengedrückten Be
reich der Tube nicht nur eine, sondern mehrere, mäanderför
mig verlaufende Vertiefungen auszubilden. Während im in
Fig. 2 dargestellten Beispiel die Mulde 16 dadurch geschaf
fen wird, daß die zwei Quetschvorsprünge 13, 14 über die
ansonsten ebene Innenfläche des Schenkels 5 hinausragen,
ist es auch ohne weiteres möglich, die Mulde 16 lediglich
durch eine Aussparung in der ansonsten ebenen Innenfläche
zu schaffen.
Wie aus den Fig. 2 und 4C hervorgeht, sind die vorderen,
d. h. der Tubenöffnung zugewandten Flanken der Quetschvor
sprünge 13, 14, 15 bogenförmig bzw. schräg ansteigend bis
hin zu einer am weitesten vorspringenden Kante ausgebildet
und gehen von dort in rückwärtige Flanken über, die senk
recht zur Innenfläche der Schenkel 5, 6 verlaufen. Die er
wähnten Kanten verhindern dabei zusätzlich das Zurückglei
ten der Ausdrückeinrichtung, da hierdurch ein Einkrallef
fekt erzielt wird.
Die Fig. 5A-5C zeigen eine alternative Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Ausdrückeinrichtung. Diese Ausfüh
rungsform weist zusätzlich zu der Ausführungsform der Fig. 4A-4C
im Bereich der freien Enden des Quetschelements
3 eine Haltevorrichtung 17 auf, mit deren Hilfe die beiden
Schenkel 5, 6 fest aneinandergehalten werden können. Die
Haltevorrichtung 17 besteht aus einem T-förmigen
Verriegelungselement 18, welches am freien Ende des Schen
kels 5 mittels einer Achse 19 schwenkbar gelagert ist. Die
Achse 19 verläuft parallel zur Längsachse der Tube 1, wenn
die Ausdrückeinrichtung 2 ordnungsgemäß auf die Tube aufge
schoben ist. Die Haltevorrichtung 17 kann über das freie
Ende des Schenkels 6 geschwenkt werden, so daß das Quer
stück des T-förmigen Verriegelungselements 18 den Schenkel
6 an seiner Außenfläche hintergreift.
In dieser Position liegt das Längsstück des T-förmigen Ver
riegelungselements 18 in einer Aussparung 20, die von der
oberen Stirnseite her mittig in die Schenkel 5, 6 einge
bracht ist, so daß das Verriegelungselement 18 nicht über
diese oberen Stirnseiten vorsteht.
Alternativ hierzu ist es auch ohne weiteres möglich, einen
Schnappverschluß vorzusehen, wobei statt einer Achse 19
auch irgendeine andere, beispielsweise flexible Verbindung
vorgesehen sein kann, die ein Verschwenken des Verschlusses
ermöglicht.
Mit Hilfe der Haltevorrichtung 17 ist es möglich, die bei
den Schenkel 5, 6 des Quetschelements 3 sicher in der ge
wünschten Position zu halten, so daß das Druckelement 4
keine großen Federkräfte aufweisen muß oder das Druckele
ment 4 ganz entfallen kann.
Wie aus den Fig. 6A-6C ersichtlich, weist die dort
dargestellte, alternative Ausführungsform zwei getrennte
Schenkel 5, 6 auf, wobei der Schenkel 5 im wesentlichen ge
radlinig und der Schenkel 6 L-förmig ausgebildet ist. Die
beiden Schenkel 5, 6 sind über eine Achse 21 schwenkbar
miteinander verbunden. Diese Ausführungsform weist zusätz
lich zu der in den Fig. 5A-5C gezeigten Ausführungs
form eine Vorschubwalze 22 auf, die parallel zur Längsachse
der Schenkel 5, 6 verläuft. Die Vorschubwalze 22 durch
dringt den abgewinkelten Teil des Schenkels 6, ist dort
drehbar gelagert und mittels eines Rändelrades 23 manuell
drehbar.
Die Vorschubwalze 22 ist am hinteren, d. h. zum Quetschvor
sprung 15 des Schenkels 6 entfernten Ende im Quetschelement
3 angeordnet und erstreckt sich in den Zwischenraum zwi
schen den Schenkeln 5, 6 des Quetschelements 3. Wenn die
Ausdrückeinrichtung 2 auf die Tube 1 aufgeschoben ist, wird
die äußere Umfangsfläche der Vorschubwalze 2 gegen die Tu
benwand gedrückt, so daß die Ausdrückeinrichtung durch Dre
hen der Vorschubwalze 22 sehr feinfühlig in Richtung der
Tubenöffnung verschoben werden kann. Damit zwischen Tuben
wand und Vorschubwalze 22 ein rutschfester Kontakt gewähr
leistet ist, ist die Umfangsfläche der Vorschubwalze 22 mit
Zacken oder Erhebungen 24 versehen.
Claims (18)
1. Vorrichtung zum Entleeren von insbesondere mit Pa
sten gefüllten Tuben, wie Zahnpastatuben, Farbtuben etc.,
bestehend aus einer auf die Tube aufschiebbaren und die
Tube von gegenüberliegenden Seiten her umgreifenden Aus
drückeinrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausdrückeinrichtung (2) aus einem U- oder V-förmi
gen Quetschelement (3) besteht, dessen gegenüberliegende
Schenkel (5, 6) relativ zueinander beweglich sind und auf
ihrer Innenseite die Tube (1) mulden- oder mäanderförmig
verformende Druckflächen aufweisen, die in Kontakteingriff
mit der Tube (1) gehalten sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckflächen zumindest teilweise von auf der Innen
seite der Schenkel (5, 6) angeordneten, in Längsrichtung
der Schenkel (5, 6) verlaufenden Quetschvorsprüngen (13,
14, 15) gebildet sind, wobei der Quetschvorsprung oder die
Quetschvorsprünge des einen Schenkels versetzt, in Längs
richtung der Tube (1) gesehen, zum Quetschvorsprung oder zu
den Quetschvorsprüngen des gegenüberliegenden Schenkels an
geordnet ist bzw. sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Druckflächen zumindest teilweise von ei
nem auf der Innenseite des einen Schenkels (5) vorgesehenen
Nutbereich (16) und einem auf der Innenseite des gegenüber
liegenden Schenkels (6) vorgesehenen, die Tube (1) in den
Nutbereich (16) drückenden Quetschvorsprung (15) gebildet
sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschvorsprünge (13, 14, 15)
auf ihrer der Tubenöffnung zugewandten Vorderseite ab
gerundete oder schrägverlaufende Vorderflanken aufweisen,
die über eine Kante in rückwärtige Flanken übergehen.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflächen in dem der Tu
benöffnung zugewandten Endbereich des Quetschelements (3)
angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Quetschelement (3) aus ei
nem Kunststoffteil, insbesondere Kunststoffspritzgußteil,
besteht.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflächen mittels eines
die beiden Schenkel (5, 6) des Quetschelements (3) von ge
genüberliegenden Seiten her übergreifenden und zusammen
drückenden Druckelement (4) an die Tube (1) gepreßt werden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckelement (4) aus einer im wesentlichen U-förmi
gen, auf das Quetschelement (3) aufschiebbaren oder fest
mit diesem verbundenen Spange besteht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Druckelement (4) in einer auf der Außen
seite des Quetschelements (3) vorgesehenen Aussparung (11)
eingebettet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß das Druckelement (4) aus Metall
besteht.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Schenkel (5, 6)
des Quetschelements (3) mittels einer Haltevorrich
tung (17) miteinander verriegelbar sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß die Haltevorrichtung (17) aus einem schwenkbar am
freien Ende des einen Schenkels (5) befestigten Verriege
lungselement (18) besteht, das in eine das freie Ende des
anderen Schenkels (6) hintergreifende Position bringbar
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (17) T-förmig ausge
bildet und um eine am freien Ende des einen Schenkels (5)
befestigte Achse (19) schwenkbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß am Quetschelement (3) eine in
den Zwischenraum zwischen den Schenkeln (5, 6) des
Quetschelements (3) ragende und mit der Tube (1) in Kon
takteingriff tretende Vorschubwalze (22) drehbar angeordnet
ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß sich die Vorschubwalze (22) im wesentlichen über
die gesamte Schenkellänge erstreckt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Vorschubwalze (22) mittels eines
stirnseitigen Rändelrades (23) drehbar ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, da
durch gekennzeichnet, daß die Vorschubwalze (22) in dem die
beiden Schenkel (5, 6) des Quetschelements (3) verbindenden
Quetschelement-Teil drehbar gelagert ist.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (5, 6) des
Quetschelements (3) als getrennte Teile ausgebildet und an
einem Ende mittels einer Achse (21) aneinander schwenkbar
befestigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934319724 DE4319724A1 (de) | 1993-06-15 | 1993-06-15 | Vorrichtung zum Entleeren von insbesondere mit Pasten gefüllten Tuben |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19934319724 DE4319724A1 (de) | 1993-06-15 | 1993-06-15 | Vorrichtung zum Entleeren von insbesondere mit Pasten gefüllten Tuben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4319724A1 true DE4319724A1 (de) | 1994-12-22 |
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|---|---|---|---|
| DE19934319724 Ceased DE4319724A1 (de) | 1993-06-15 | 1993-06-15 | Vorrichtung zum Entleeren von insbesondere mit Pasten gefüllten Tuben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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