DE4309719C2 - Vorrichtung zum Entfernen bzw. Beseitigen von Stäuben beim Herstellen von Elektroden - Google Patents
Vorrichtung zum Entfernen bzw. Beseitigen von Stäuben beim Herstellen von ElektrodenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen
bzw. Beseitigen von Stäuben beim Herstellen von Elektro
den aus nichtmetallischen Werkstoffen, z. B. Graphit für
Funkenerosionsmaschinen, insbesondere auf Fräsmaschinen
mit einem das Fräswerkzeug im Abstand umfassenden oben
offenen Gehäuse, das mit der unteren Stirnseite mit einer
Aufspannplatte für das Werkstück verbunden, eine Abdec
kung mit Durchführungsöffnung für das Fräswerkzeug für
die offene obere Stirnseite aufweist und mit einer Ent
nahmeöffnung für die Absaugung der Stäube versehen ist.
Bei einer bekannten Vorrichtung (US 4,798,505) hat ausge
hend von der Absaugung trockener Stäube das Problem der
Entfernung und Beseitigung von Stäuben durch einen Flüs
sigkeitsvorhang um den Bearbeitungsbereich bzw. um das
Fräswerkzeug eine Lösung gefunden. Abgesehen davon, daß
bei der Vorrichtung die Bildung und Beibehaltung des
Flüssigkeitsvorhanges bauaufwendig ist, ist die Abführung
des Schlamms als Sondermüll auch umständlich.
Bei einer ebenfalls bekannten Vorrichtung (US 4,813,462)
ist der Arbeitsbereich und das Fräswerkzeug durch ein an
der Aufspannplatte der Fräsmaschine befestigtes Gehäuse
umfaßt, dessen obere Stirnseite durch eine frei auflie
gende starre Platte abgedeckt ist, die eine Öffnung zur
Durchführung des Fräswerkzeugs aufweist. Zur beweglichen
Führung des Fräswerkzeugs ist im Bereich der Durchfüh
rungsöffnung ein umlaufender Ringspalt erforderlich, über
den unkontrollierbar Staubaustritte aus dem Gehäuse mög
lich sind, die nur mit hohem Unterdruck im Gehäuse und
über den gesamten Bearbeitungszeitraum zu verhindern
sind.
Bei einer nachveröffentlichten Vorrichtung (DE 42 23 480
A1) mit älterem Zeitrang, ist der Arbeitsbereich durch
einen Kasten umfaßt, dessen obere Stirnseite durch einen
ersten Faltenbalg abgedeckt und dieser durch einen quer
verschieblichen Schlitten mit einem zweiten Faltenbalg
übergriffen ist. Der Kasten und der Schlitten erfordern
einen erheblichen baulichen Aufwand mit komplizierter
Ausbildung, wobei die Faltenbälge die Frässpindel nicht
dicht umfassen, wodurch Staubaustritte möglich sind und
die Vorrichtung unsicher arbeitet.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung von Maßnahmen zur
sicheren Entfernung und Beseitigung von Graphitstaub aus
der Bearbeitungszone auf Fräsmaschinen.
Gemäß der Erfindung hat diese Aufgabe dadurch eine Lösung
gefunden, daß das Gehäuse durch einen kreisringförmigen
Zylinder mit durch die Aufspannplatte verschlossenen un
teren Stirnseite gebildet ist, die obere Stirnseite des
Zylinders durch einen ringförmigen Dichtkörper aus einem
federnd elastischen oder flexiblen Werkstoff übergriffen
ist, der mit den Randflächen einer als Durchführungsöff
nung für das Fräswerkzeug dienenden Mittelöffnung mittel- oder
unmittelbar an der Fräsmaschinenspindel und mit den
äußeren Randflächen am Zylinder dicht anliegt. Hierdurch
ist das Fräswerkzeug und der Arbeitsbereich durch eine
allseitig dicht verschlossene Kammer umfaßt, die den Gra
phitstaub aufnimmt und einbehält und aus der der Gra
phitstaub periodisch wahlweise durch Absaugung entnehmbar
ist. Die Nachgiebigkeit des Dichtkörpers erlaubt dabei
unter Beibehaltung der Abdichtung behinderungsfreie Bewe
gungen des Fräswerkzeugs zu Arbeitsvorgängen. Die Anbrin
gung der Vorrichtung an Fräsmaschinen kann fernerhin ein
fach und kurzfristig erfolgen und aufwendige Schlammbe
seitigungen bzw. Absaugevorrichtungen mit hohen Leistun
gen erübrigen sich.
In Ausgestaltung der Vorrichtung ist der Zylinder kreis
ringförmig aus einem transparenten oder durchscheinenden
Werkstoff gebildet, so daß das Werkstück und das Fräs
werkzeug behinderungsfrei einsehbar sind. Es besteht
darüberhinaus die Möglichkeit, den Zylinder durch Plan
flächen zu begrenzen. Ein dieser Art ausgeführter Zylin
der kann, z. B. im Querschnitt quadratisch oder mehreckig
ausgeführt sein.
In weiterer Ausbildung der Vorrichtung ist vorgesehen,
den Dichtkörper durch einen ebenen Folienring zu bilden.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, als Dichtkörper
einen Formteil aus einem flexiblen oder federnd elasti
schen Werkstoff, z. B. Kunststoff, Gummi od. dgl. vorzu
sehen. Hierbei kann der Dichtkörper selbst über seine
Breitenausdehnung flach ausgeführt sein oder eine An
zahl, z. B. zickzackförmig zueinander sich erstreckende
konzentrische Faltungen aufweisen. Ein solcher ziehhar
monikaförmig ausgebildeter Dichtkörper erlaubt beliebige
Querbewegungen der Fräsmaschinenspindel.
Gemäß bevorzugter Ausbildung weist der Dichtkörper einen
ringförmigen Teil aus einem flexiblen oder federnd elas
tischen Werkstoff auf, dessen äußere Randkante an einem
am Zylinder fixierbaren Halterahmen umlaufend und dessen
Randfläche der Mittelöffnung an einem Adapterring fest
gelegt ist. Durch Halterahmen und Adapterring ist der
Dichtkörper zwischen Zylinder und Fräsmaschinenspindel
einspannbar. Die Fixierung der Randflächen des ringförm
igen Teils des Dichtkörpers am Halterahmen kann durch
einen Spannring, z. B. aus einem federnd elastischen
Werkstoff, beispielsweise ein Gummiring, bewirkt werden.
Das gleiche gilt für die Fixierung der Randfläche der
Mittelöffnung am Adapterring. Es besteht aber auch die
Möglichkeit, die Randflächen des Dichtkörpers an Adap
terring und Halterahmen in beliebig anderer Weise vorzu
nehmen, z. B. durch Eingreifen der Randflächen in umlauf
ende Nuten.
Weiter ist vorgesehen, den Halterahmen durch am Zylinder
oder am Halterahmen angelenkte Clips am Zylinder festzu
legen. Gleiches gilt für die Ausbildung einer lösbar
festen Verbindung von Zylinder und Aufspannplatte. Fer
nerhin ist vorgesehen, den Adapterring mechanisch, z. B.
durch einen Gewindebolzen, Stift od. dgl. an der Fräsma
schinenspindel festzulegen. Die Festlegung des Adapter
rings kann auch in anderer Weise, z. B. durch Abstützen
desselben auf ein im Adapterring angeordneten Sprengring
erzielt sein.
Ferner ist vorgesehen, den Adapter wahlweise mit ver
schließbaren Bohrungen zur Verbindung von Zylinderin
nenraum und Außenluft zu versehen. Die verschließbaren
Bohrungen lassen geöffnet einen freien Luftaustausch
zwischen Außenluft und Zylinderinnenraum zur Vermeidung
eines störenden Vakuums im Zylinderinnenraum zu. Das
Entfernen des Graphitstaubs aus der Vorrichtung über
eine Entnahmeöffnung im Zylinder, insbesondere über die
Dauer der Arbeitsvorgänge, ist durch an den Bohrungen
anlegbaren Druckluftleitungen unterstützbar.
Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispiels in
der Zeichnung verdeutlicht. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform,
im Schnitt,
Fig. 2 eine Vorrichtung der Fig. 1 im Schnitt nach der
Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 eine Vorrichtung in abgewandelter Ausführung,
im Schnitt.
In den Figuren ist mit 1 eine Aufspannplatte für Werkstücke
(nicht gezeigt) bezeichnet, die vermittels T-förmigen
Nuten 2 das Aufspannen erleichtert. Die Aufspannplatte 1
ist zusätzlich mit einer umlaufenden Ringnut 3 versehen,
die als Sammelraum für Graphitstaub verwendbar ist. Auf
der Aufspannplatte 1 ist ein ringförmiger Zylinder 4
aufstellbar und vermittels Clips 5 festlegbar. Der Zy
linder 4 ist vorzugsweise aus einem durchsichtigen Werk
stoff, z. B. im Handel unter der Bezeichnung Plexiglas,
gebildet und bevorzugt im Durchmesser mit 450 mm und
einer Höhe von 200 mm ausgeführt. Die Offenseite des Zy
linders 4 ist durch einen Dichtkörper 6 übergriffen, der
beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 durch einen Folien
ring 6′ gebildet ist, der mit seiner äußeren Randfläche
6′ vermittels eines Spannrings 7 an einem Halterahmen 8
dicht gehalten ist, der durch Clips 5 mit dem Zylinder 1
verbunden ist. Der Folienring 6′ ist mit der Randfläche
6′′′ der Mittelöffnung 6′′′′ an einem Adapterring 9
durch einen Spannring 10 gehalten. Der Adapterring 9 ist
auf der Fräsmaschinenspindel 11 aufgeschoben und auf
dieser durch eine Klemmschraube 12 mit Klemmstück 13
fixiert. Die Verwendung eines Folienringes 6′ als obere
Abdichtung für den Zylinder 1 gewährleistet volle Beweg
ungsfreiheit der Fräsmaschinenspindel 11 mit Fräswerk
zeug 13 bei Bearbeitungsvorgängen des Werkstücks (nicht
gezeigt).
Beim Ausführungsbeispiel ist der Zylinder 1 mit einem
Anschlußstutzen 14 zur Absaugung des Staubes ausgerü
stet. Außerdem sind im Adapterring 9 Bohrungen 15 einge
arbeitet, die den Innenraum 4′ des Zylinders 4 mit der
Außenluft verbinden und so die Entstehung eines stör
enden Vakuums im Zylinderinnenraum ausschließen. Ein
Vakuum würde den Folienring 6′ störend nach innen ein
ziehen bzw. anderweitig verformen. An den Bohrungen 15
können, wie in Fig. 1 gezeigt, ein Anschluß 16 einer
Druckluftleitung 17 anliegen. Der Anschluß 16 kann ein
Ventil aufweisen. Die Aufspannplatte ist auf einen Fräs
maschinentisch (nicht gezeigt) aufbringbar und auf die
sem festlegbar.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist bei an sich
gleichem Aufbau als Dichtkörper 18 ein Ringteil 18′ in
Anwendung gebracht, das aus einer Vielzahl konzentri
scher Faltungen 17 gebildet ist. Die Faltungen 17 ge
währleisten eine behinderungsfreie Beweglichkeit der
Fräsmaschinenspindel 11 und einen stabilen oberen Ab
schluß für den Zylinder 4. Es versteht sich, daß die
Ausbildung des Dichtkörpers 18 auch in beliebig anderer
Weise bewirkt werden kann. Der Ringkörper 18 ist mit
Randflächen 18′′′ der Mittelöffnung 18′′′′ am Adapter
ring 9 und mit der äußeren Randfläche 18′′ am Halte
rahmen 8 dicht anliegend gehalten.
Es besteht die Möglichkeit, die Vorrichtung auch zur
Entsorgung von anderweitigen Stäuben, z. B. solchen aus
Kunststoffen zum Einsatz zu bringen. Auch ist infolge
der geschlossenen Ausbildung der Einsatz der Vorrichtung
bei zu bearbeitenden gesundheitsschädigenden Stoffen
denkbar.
Claims (15)
1. Vorrichtung zum Entfernen bzw. Beseitigen von Stäu
ben beim Herstellen von Elektroden aus nichtmetallischen
Werkstoffen, z. B. Graphit für Funkenerosionsmaschinen,
insbesondere auf Fräsmaschinen mit einem das Fräswerk
zeug im Abstand umfassenden oben offenen Gehäuse, das
mit der unteren Stirnseite mit einer Aufspannplatte für
das Werkstück verbunden, eine Abdeckung mit Durchführ
ungsöffnung für das Fräswerkzeug für die offene obere
Stirnseite aufweist und mit einer Entnahmeöffnung für
die Absaugung der Stäube versehen ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gehäuse durch einen kreisringförmigen
Zylinder (4) mit durch die Aufspannplatte verschlossenen
unteren Stirnseite gebildet ist, die obere Stirnseite
des Zylinders (4) durch einen ringförmigen Dichtkörper
(6,18) aus einem federnd elastischen oder flexiblen
Werkstoff übergriffen ist, der mit den Randflächen
(6′′′, 18′′′) einer als Durchführungsöffnung für das
Fräswerkzeug dienenden Mittelöffnung (6′′′′, 18′′′′)
mittel- oder unmittelbar an der Fräsmaschinenspindel
(11) und mit den äußeren Randflächen (6′′, 18′′) am
Zylinder (4) dicht anliegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zylinder (4) aus einem transparenten oder durch
scheinenden Werkstoff gebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zylinder (4) aus einem transparenten oder durch
scheinenden Werkstoff gebildet und durch Planflächen be
grenzt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dichtkörper (6) durch einen ebenen Folienring
(6′) gebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dichtkörper (6) durch einen Formteil aus einem
flexiblen oder federnd elastischen Werkstoff, z. B.
Kunststoff, Gummi od. dgl. gebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Dichtkörper (18) einen Ringteil (18′)
mit einer Anzahl zickzackförmig zueinander sich erstrec
kende konzentrische Faltungen (17) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, 4, 5 und 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Dichtkörper (6, 18) einen ringförm
igen Teil (6′, 18′) aus einem flexiblen oder federnd
elastischen Werkstoff aufweist und daß der ringförmige
Teil (6′, 18′) mit seiner äußeren Randfläche (6′′, 18′′) an
einem am Zylinder (4) fixierbaren Halterahmen (8) umlau
fend und mit der Randfläche (6′′′, 18′′′) der Mittelöff
nung (6′′′′, 18′′′′) an einem auf der Fräsmaschinenspin
del (11) angeordneten Adapterring (9) festgelegt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Randflächen (6′′, 18′′; 6′′′, 18′′′) des ringförm
igen Teils (6′, 18′) des Dichtkörpers (6, 18) durch Spann
ringe (7), z. B. aus einem federnd elastischen Werkstoff,
insbesondere Gummi, an Halterahmen (8) und Adapterring
(9) pressend gehalten sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Halterahmen (8) durch am Zylinder (4) oder am
Halterahmen (8) angelenkte Clips (5) am Zylinder (4)
lösbar festlegbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Adapterring (9) mechanisch, z. B. durch einen Ge
windebolzen (12), Stift od. dgl. an der Fräsmaschinen
spindel (11) festlegbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zylinder (4) und die Aufspannplatte (1) durch
Klemmglieder, z. B. Clips (5), lösbar fest verbunden
sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Adapterring (9) wahlweise verschließ
bare Bohrungen (15) zur Verbindung von Zylinderinnenraum
(4′) und Außenluft aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß an den verschließbaren Bohrungen (15) Druck
luftleitungen anlegbar sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zylinder (4) und/oder die Aufspannplatte (1) mit
einer Entnahmeöffnung und Anschlußstutzen (14) für Staub
versehen sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß an der Entnahmeöffnung mit Anschlußstutzen (14)
eine Absaugvorrichtung für Staub anschließbar ist.
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