DE4308710A1 - Entfernung von Zuschnitt-Abfallstücken aus Stanzmessern - Google Patents
Entfernung von Zuschnitt-Abfallstücken aus StanzmessernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entfernen von Zu
schnitt-Abfallstücken aus den Stanzmessern an der rotierenden
Stanztrommel einer Rotationsstanze für die Herstellung von Zu
schnitten aus Wellpappe oder einem ähnlichen Material, sowie
eine Rotationsstanze mit einer Vorrichtung zum Entfernen von
Zuschnitt-Abfallstücken aus Stanzmessern der Rotationsstanze.
Je nach Art des auf einer Rotationsstanze hergestellten Zu
schnittes aus Wellpappe oder einem ähnlichen Material gehören
zu den Stanzmessern, die an der Stanztrommel der Rotations
stanze dem Zuschnitt entsprechend angebracht sind, einige
Stanzmesser mit meist geschlossener Schneidlinie, die in dem
Zuschnitt kleine Aussparungen, Löcher, Schlitze oder derglei
chen ausschneiden. Die entsprechenden, beim Stanzen entstehen
den Zuschnitt-Abfallstücke oder -Reste bleiben regelmäßig im
Stanzmesser stecken und müssen deshalb aus dem Stanzmesser bei
rotierenden Stanztrommel wieder entfernt werden.
Es ist bekannt, zum Entfernen der Abfallstücke in dem vom je
weiligen Stanzmesser umschlossenen Raum ein Federelement, z. B.
ein Gummistück anzuordnen, welches während des Stanzvorgangs
durch das entstehende Abfallstück zusammengedrückt wird und
dieses im Anschluß an den Stanzvorgang aus dem Stanzmesser wie
der herausdrückt. Der Zeitpunkt des Herausdrückens oder Entfer
nens des Abfallstückes läßt sich auf diese Weise nicht steuern.
Die Folge ist ein unkontrolliertes Ausstreuen der ausgeworfenen
Abfallstücke in der Rotationsstanze.
Es ist auch schon bekannt, die Abfallstücke aus den Stanzmes
sern in einer bestimmten Winkelstellung der Stanztrommel ge
zielt zu entfernen. Dazu ist der Stanztrommel eine Stachelwalze
zugeordnet, welche mit wegstehenden Stacheln in die von den
Stanzmessern umschlossenen Räume eingreift, die Abfallstücke
erfaßt und herauszieht. Anschließend müssen die "aufgespießten"
Abfallstücke von der Stachelwalze entfernt werden. Insgesamt
ist die Konstruktion mechanisch äußerst aufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und
eine Vorrichtung zum Entfernen von Zuschnitt-Abfallstücken aus
den Stanzmessern an einer rotierenden Stanztrommel anzugeben,
die mit vergleichsweise einfachen Mitteln zu verwirklichen sind
und eine sichere, gezielte Entfernung der Abfallstücke gestat
ten.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gemäß durch das im Anspruch 1
gekennzeichnete Verfahren und durch die im Anspruch 6 gekenn
zeichnete Rotationsstanze gelöst, wobei sich vorteilhafte Aus
gestaltungen aus den jeweils anschließenden Unteransprüchen er
geben.
Bei der Erfindung werden die Abfallstücke aus ihrem Stanzmesser
durch einen Druckluftstoß entfernt, der unmittelbar in den Raum
eingeleitet wird, der vom Stanzmesser und den im Stanzmesser
sitzenden Abfallstück umschlossen ist. Dieser Raum ist prak
tisch soweit abgedichtet, daß der kurze Druckluftstoß aus
reicht, das Abfallstück nach außen wegzublasen. Mit der
"unmittelbaren" Einleitung des Druckluftstoßes ist gemeint, daß
die in den Raum eintretende Druckluft ohne Zwischenschaltung
eines Bauelementes auf das Abfallstück einwirkt. Durch entspre
chende Steuerung der Druckluftstöße ermöglicht die Erfindung
ein gezieltes Entfernen der Abfallstücke. Wegen der unmittelba
ren Einwirkung der Druckluft auf die Abfallstücke sind die er
findungsgemäßen Maßnahmen mit vergleichsweise einfachen Mitteln
zu verwirklichen.
Eine bevorzugte Ausgestaltung des neuen Verfahrens geht aus An
spruch 2 hervor. Weil bei dieser Ausgestaltung alle Abfall
stücke in einer bestimmten, gleichen Winkelstellung ihrer
Stanzmesser aus denselben entfernt, d. h. in radialer Richtung
ausgeblasen werden, können sie mit einfachen Mitteln aufgefan
gen und abgeführt werden.
Im allgemeinen bleiben die ausgestanzten Abfallstücke von al
leine in den Stanzmessern hängen, wenn sie nicht positiv ent
fernt werden. Um jedoch sicherzustellen, daß alle Abfallstücke
tatsächlich nur in der vorbestimmten Winkelstellung, d. h. der
Auswerfstellung entfernt werden und nicht vorher unkontrolliert
die Stanzmesser verlassen, können die Abfallstücke gemäß An
spruch 3 ab dem Stanzvorgang bis zum Erreichen der Auswerfstel
lung zusätzlich mit mechanischen und/oder pneumatischen Mitteln
festgehalten werden. Als mechanisches Mittel kommt am einfach
sten ein Haltestift in Betracht, auf dem sich das Abfallstück
beim Stanzen aufspießt. Der Druckluftstoß ist in jedem Falle
ausreichend, auch die Haltekraft dieses Haltestiftes zu über
winden. Alternativ können die Abfallstücke zum Beispiel mit ei
nem Unterdruck festgehalten werden, der in dem geschlossenen
Raum innerhalb des Stanzmessers bis zur Einleitung des Druck
luftstoßes aufrechterhalten wird.
Die Druckluftstöße müssen bei Drehen der Stanztrommel erzeugt
werden. In besonders einfacher Weise geschieht dies dadurch,
daß man das Innere der entsprechend abgedichteten Stanztrommel
als Druckluftspeicher oder -quelle benutzt, wobei das Innere
der Stanztrommel über eine Dreheinführung an einen Kompressor
angeschlossen ist, der die bei jedem Ausblasen eines Abfall
stückes entweichende Druckluft nachliefert.
Es hat sich gezeigt, daß eine Druckluftquelle mit einem Luft
druck von 2 bis 10 bar, vorzugsweise 4 bis 8 bar und ganz be
vorzugt von ca. 6 bar ausreichend und gut geeignet ist, die Ab
fallstücke sicher zu entfernen.
Bei der erfindungsgemäßen, an einer Rotationsstanze ausgebilde
ten Vorrichtung zum Entfernen der Abfallstücke aus den Stanz
messern sind in der Halterungsplatte für die Halterung der
Stanzmesser an der Stanztrommel Druckluftleitungen verlegt, die
seitlich in den vom jeweiligen Stanzmesser umschlossenen Raum
münden und jeweils an ein steuerbares Ventil angeschlossen
sind, über welches die Druckluftleitung und damit der Raum in
nerhalb des Stanzmessers jeweils kurzzeitig mit einer gemeinsa
men Druckluftquelle verbindbar ist.
Wenn die Druckluftquelle durch das Innere der Stanztrommel ge
bildet ist, sind die steuerbaren Ventile vorzugsweise ebenfalls
im Inneren der Stanztrommel angeordnet und in geeigneter Weise,
z. B. über Druckluftschläuche mit Luftanschlüssen verbunden, die
im Mantel der Stanztrommel vorgesehen sind. Die Luftanschlüsse
befinden sich am besten in einem schmalen Winkelbereich des
Mantels, in dem sich niemals eine Halterungsplatte befindet.
Einen solchen freien Winkelbereich gibt es an jeder Rotations
stanze, weil aus verschiedenen, hier nicht näher zu erläutern
den Gründen die Länge der herstellbaren Zuschnitte auf einen
Wert begrenzt ist, der etwas kleiner als der Umfang der Stanz
trommel ist.
Die Halterungsplatten mit den Stanzmessern sind an den Stanz
trommeln natürlich auswechselbar angebracht, um die Herstellung
verschiedener Zuschnitte zu ermöglichen. Beim Umrüsten der Ro
tationsstanze auf einen anderen Zuschnitt müssen natürlich auch
andere Verbindungen zwischen der Druckluftquelle und den Stanz
messern hergestellt werden, die eine Entfernung von Abfallstüc
ken benötigen. Das ist in besonders einfacher und günstiger
Weise bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung nach Anspruch 10
möglich, vorzugsweise in Verbindung der Ausgestaltung nach An
spruch 9. Auch wenn für einen längeren Zuschnitt zwei Halte
rungsplatten mit Stanzmessern an der Stanztrommel angebracht
werden, lassen sich bei dieser Ausgestaltung alle notwendigen
Stanzmesser-Räume an die Druckluftquelle anschließen, indem man
die Schläuche der einen Halterungsplatte an der in Drehrichtung
der Stanztrommel hinteren Kante derselben und die Schläuche der
anderen Halterungsplatte an ihrer vorderen Kante austreten
läßt, wobei die Luftanschlüsse im Mantel der Stanztrommel zwi
schen der Vorder- und der Hinterkante der beiden Halterungs
platten liegen.
Das Auswerfen oder Ausblasen der Abfallstücke in einer für alle
Stanzmesser gleichen Winkelstellung, der Auswerfstellung, wird
am besten mit den Maßnahmen nach Anspruch 11 und 12 verwirk
licht. Dabei gibt es für jede Zuschnitt-Art ein bestimmtes Pro
gramm in der Steuereinrichtung, welches die zeitliche Lage der
Druckstöße entsprechend der räumlichen Lage der Stanzmesser am
Umfang der Stanztrommel und der gewünschten Auswerfstellung
festlegt. Die Steuereinrichtung berücksichtigt außerdem die je
weilige Drehzahl der Stanztrommel zur Kompensation des Winkel
bereiches, den die Stanztrommel durchläuft in der Zeitspanne
vom Öffnen des Ventils bis zum Ankommen des Druckstoßes am
Stanzmesser. Die in der bestimmten Auswerfstellung ausgebla
senen Abfallstücke werden am besten mit einer Auffang- und Ab
fördereinrichtung gemäß Anspruch 13 abtransportiert. Mit der
Steuereinrichtung kann auch die Zeitdauer des einzelnen Druck
luftstoßes variiert werden, z.B je nach Größe des vom Stanzmes
ser umschlossenen Raumes. Außerdem kann die Drehzahl der Stanz
trommel zur Modifizierung der Winkelstellung herangezogen wer
den, in welcher der Druckluftstoß erfolgt, um sicherzustellen,
daß die Flugbahn des ausgeblasenen Abfallstückes unbeschadet
der unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeit der Stanztrommel
genau an der Auffang- und Abfördereinrichtung endet.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Ein
zelheiten anhand eines schematisch dargestellten Ausführungs
beispiels näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine stark vereinfachte Schrägansicht einer
Rotationsstanze für die Herstellung von
Wellpappe-Zuschnitten,
Fig. 2 eine Schrägansicht der Stanztrommel der Ro
tationsstanze nach Fig. 1 mit angebrachten
Stanzmessern,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Halterungsplatte
für die Stanzmesser im Bereich eines Stanz
messers nach der Linie 3-3 in Fig. 2.
Die in Fig. 1 gezeigte Stanztrommel dient zur Herstellung von
Wellpappe-Zuschnitten. Sie umfaßt ein Maschinengestell 1, in
welchem zwei zusammenwirkende Stanztrommeln 2 und 3 drehbar ge
lagert sind. Die beiden Stanztrommeln werden durch einen nicht
sichtbaren Antrieb angetrieben. Am Mantel 4 der oberen Stanz
trommel werden, was in Fig. 1 und Fig. 2 nur ganz schematisch
gezeigt ist, mehrere Stanzmesser 5 angebracht. Die Form, Anord
nung und Zahl der Stanzmesser, d. h. ihre Konfiguration ent
spricht dem jeweils hergestellten Zuschnitt. Die untere Stanz
trommel 3 hat einen gummibeschichteten Mantel 6, der als Aufla
ger für die Wellpappe-Bögen dient, aus denen im Spalt zwischen
den beiden Stanztrommeln 2 und 3 die Zuschnitte gestanzt wer
den. Solche Rotationsstanzen sind in vielen Bauformen bekannt,
weshalb auf die Darstellung weiterer Einzelheiten verzichtet
wird.
Die Stanzmesser 5 sind am Mantel 4 der oberen Stanztrommel 2
mittels zweier Halterungsplatten 10 und 11 angebracht, die aus
Holz bestehen, entsprechend dem Mantel der Stanztrommel ge
krümmt sind und mittels nicht gezeigter Spanneinrichtungen an
der Stanztrommel 2 festgehalten werden. Die Stanzmesser 5 sind
in die Halterungsplatten eingelassen, vgl. Fig. 3. Einige der
Stanzmesser, und nur solche sind der Einfachheit halber in Fig.
2 gezeigt, dienen zum Ausstanzen kleiner Öffnungen oder
Schlitze. Sie haben eine entsprechend geschlossene Schneidli
nie. Diese Stanzmesser erzeugen kleine Zuschnitt-Abfallstücke
12, die sich innerhalb des jeweiligen Stanzmessers festsetzen.
Die Stanztrommel 2 ist hohl. Ihr Inneres ist druckdicht abge
schlossen und steht über eine Dreheinführung 13 und eine Druck
luftleitung 14 mit einem Druckluft-Kompressor 15 in Verbindung.
Dieser hält im Inneren der Stanztrommel 2 ständig einen Luft
druck von ca. 6 bar aufrecht, so daß die Stanztrommel 2 auch
als Druckluftbehälter angesprochen werden kann.
Im Inneren der Stanztrommel 2 sind 24 elektrisch steuerbare
Ventile angeordnet, die auf der einen Seite mit dem Inneren der
Stanztrommel in Verbindung stehen und auf der anderen Seite,
d. h. nach außen weisend jeweils mit einem im Mantel 4 versenkt
liegenden Kupplungsanschluß 16 verbunden sind. Die 24 Kupp
lungsanschlüsse 16 sind auf einer axialen Linie angeordnet, die
zwischen der, bezogen auf die Drehrichtung der Stanztrommel 2,
Hinterkante 17 der Halterungsplatte 10 und der Vorderkante 18
der Halterungplatte 11 liegt.
In den Halterungsplatten 10 und 11 sind jeweils mehrere Druck
luftschläuche 20 verlegt, die aus ihrer Halterungsplatte an der
Hinterkante 17 bzw. der Vorderkante 18 austreten und am freien
Ende mit einem Kupplungsstück versehen sind, das sich mit dem
Kupplungsanschluß 16 der Ventile lösbar kuppeln läßt. Die
Schläuche 20 verlaufen jeweils zu einem der Stanzmesser 5 und
enden, durch einen Schlitz im Stanzmesser 5 hindurchtretend, in
dem vom Stanzmesser 5 seitlich umschlossenen Raum 21, vgl. Fig.
3.
Die elektrisch steuerbaren Ventile vor den Kupplungsanschlüssen
16 sind über eine Schleifring-Bürsten-Anordnung 25 an dem einen
Stirnende der Stanztrommel 2 an eine programmierbare Steuerein
richtung 26 angeschlossen. Die programmierbare Steuereinrich
tung 26 erzeugt in einer der jeweiligen Drehzahl angepaßten
Winkelstellung der Stanztrommel 2 für ein bestimmtes Ventil
einen Steuerimpuls, durch welchen das betreffende Ventil für
eine kurze Zeitspanne geöffnet wird. Auch die Dauer dieser
Zeitspanne wird durch die Steuereinrichtung 26 bestimmt. Durch
die Öffnung des Ventils wird ein kurzer Druckluftstoß über den
entsprechenden Druckluftschlauch 20 in den durch das Abfall
stück 12 geschlossenen Raum 21 innerhalb des Stanzmessers 5 ge
leitet. Der Druckluftstoß hat zur Folge, daß das Abfallstück 12
aus dem Stanzmesser herausgedrückt und weggeblasen wird. Die
zeitliche Abstimmung ist so getroffen, daß die Druckluftstöße
für die einzelnen Stanzmesser dann den Raum 21 erreichen, wenn
das jeweilige Stanzmesser im Zuge der Drehung der Stanztrommel
2 eine bestimmte Winkelstellung, die Auswerfstellung, einnimmt,
wobei diese Auswerfstellung für alle Stanzmesser die gleiche
ist. Die Steuereinrichtung ist programmierbar und wird jeweils
mit einem anderen Programm betrieben, wenn die Halterungsplat
ten 10 und 11 gegen andere Halterungsplatten für einen anderen
Zuschnitt, d. h. mit einer anderen Stanzmesser-Konfiguration,
ausgewechselt werden.
Neben der Stanztrommel 2, vgl. Fig. 1, ist eine Auffang- und
Abfördereinrichtung 27 angeordnet, die in Fig. 1 nur ganz sche
matisch angedeutet ist. Die Auswerfstellung ist so festgelegt,
und zwar auch zusätzlich in Abhängigkeit von der Drehzahl der
Stanztrommel 2, daß die Flugbahn der aus den Stanzmessern 5
herausgedrückten und weggeblasenen Abfallstücke 12 in der Auf
fang- und Abfördereinrichtung 27 endet. Diese transportiert
dann die aufgefangenen Abfallstücke parallel zur Längserstrec
kung der Stanztrommeln 2 und 3 aus der Rotationsstanze heraus.
Damit einzelne Abfallstücke 12 ihr Stanzmesser 5 nicht vorzei
tig, d. h. vor Erreichen der geplanten Auswerfstellung verlassen
können, ist in dem vom Stanzmesser 5 umschlossenen Raum 21 ein
Haltestift 22 vorgesehen, der in der Halterungsplatte 10 bzw.
11 verankert ist, parallel zum Stanzmesser 5 nach außen weist
und die gleiche Höhe wie dieses hat. Der Haltestift läuft am
freien Ende spitz zu, so daß sich das ausgestanzte Abfallstück
12 auf dem Haltestift 22 aufspießt und dadurch gehalten wird.
Die Druckluftstöße reichen ohne weiteres aus, auch die Halte
kraft des Haltestiftes 22 zu überwinden. Der Haltestift kann
von einem zusammendrückbaren Gummistück 23 umgeben sein, wel
ches verhindert, daß das Abfallstück 12 beim Ausstanzen bündig
auf der Halterung 10 zu liegen kommt und dadurch unter Umstän
den den Auslaß des Druckluftschlauches versperrt.
Claims (15)
1. Verfahren zum Entfernen von Zuschnitt-Abfallstücken (12) aus
den Stanzmessern (5) an der rotierenden Stanztrommel (2) einer
Rotationsstanze für die Herstellung von Zuschnitten aus Well
pappe oder einem ähnlichen Material,
dadurch gekennzeichnet,
daß man unmittelbar in den vom Stanzmesser (5) seitlich um
schlossenen und nach außen durch das Abfallstück (12) abge
schlossenen Raum (21) einen kurzen Druckluftstoß einleitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß man den Druckluftstoß in einer bestimmten, festgelegten
Winkelstellung (Auswerfstellung) des jeweiligen Stanzmessers
(5) einleitet, die für alle Stanzmesser gleich ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Abfallstücke (12) in den Stanzmessern (5) ab dem
Stanzvorgang bis zum Erreichen der Auswerfstellung mit mechani
schen und/oder pneumatischen Mitteln zusätzlich zu der Fixie
rung durch das Stanzmesser (5) festhält.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Druckluft für die Druckluftstöße aus dem Inneren
der Stanztrommel (2) in die von Stanzmessern (5) umschlossenen
Räume (21) leitet.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet,
daß man mit einem Luftdruck von 2-10 bar, vorzugsweise 4-8 bar,
und ganz bevorzugt von ca. 6 bar arbeitet.
6. Rotationsstanze für die Herstellung von Zuschnitten aus Well
pappe oder einem ähnlichen Material mit einer Stanztrommel (2),
an welcher mehrere Stanzmesser (5) in einer dem jeweiligen Zu
schnitt entsprechenden Konfiguration gehalten sind mittels min
destens einer gekrümmten, am Mantel der Stanztrommel anliegen
den Halterungsplatte (10; 11), und
mit einer Vorrichtung zum Entfernen von Zuschnitt-Abfallstücken (12) aus einem oder mehreren der Stanzmesser (5) an der rotie renden Stanztrommel (2),
gekennzeichnet
durch eine Druckluftquelle und
durch eine oder mehrere Druckluftleitungen (20), die in der Halterungsplatte (10; 11) verlegt sind, die jeweils unmittelbar in den von einem Stanzmesser (5) seitlich umschlossenen Raum (21) münden, und
die jeweils über ein steuerbares Ventil (16) jeweils kurzzeitig mit der Druckluftquelle verbindbar sind.
mit einer Vorrichtung zum Entfernen von Zuschnitt-Abfallstücken (12) aus einem oder mehreren der Stanzmesser (5) an der rotie renden Stanztrommel (2),
gekennzeichnet
durch eine Druckluftquelle und
durch eine oder mehrere Druckluftleitungen (20), die in der Halterungsplatte (10; 11) verlegt sind, die jeweils unmittelbar in den von einem Stanzmesser (5) seitlich umschlossenen Raum (21) münden, und
die jeweils über ein steuerbares Ventil (16) jeweils kurzzeitig mit der Druckluftquelle verbindbar sind.
7. Rotationsstanze nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckluftquelle durch das Innere der Stanztrommel (2)
gebildet ist, das über eine Dreheinführung (13), an einen Kom
pressor (14) angeschlossen ist.
8. Rotationsstanze nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die steuerbaren Ventile im Inneren der Stanztrommel (2)
vorgesehen und an Luftanschlüsse (16) im Mantel (4) der Stanz
trommel angeschlossen sind.
9. Rotationsstanze nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Luftanschlüsse (16) in einem bestimmten Winkelbereich
des Mantels (4), vorzugsweise auf einer axialen Linie, angeord
net sind.
10. Rotationsstanze nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckluftleitungen (20) durch Schläuche gebildet sind,
die jeweils mittels einer Kupplung lösbar mit einem der Luftan
schlüsse (16) im Mantel (4) verbunden sind.
11. Rotationsstanze nach einem der Ansprüche 7-10,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine programmierbare Steuereinrichtung (26) für die steuer
baren Ventile (16) vorgesehen ist, welche das einzelne Ventil
(16) jeweils kurzzeitig in einer von der Drehzahl der Stanz
trommel (2) abhängigen Winkelstellung des über die angeschlos
sene Druckluftleitung (20) zugeordneten Stanzmessers (5) öff
net, so daß der Druckluftstoß alle Stanzmesser (5) jeweils bei
gleicher Winkelstellung, der Auswerfstellung, erreicht.
12. Rotationsstanze nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ventile (16) elektrisch steuerbar sind und über eine
Schleifring-Bürsten-Anordnung (25) oder eine drahtlose Sende-
Empfänger-Strecke an die stationäre Steuereinrichtung (26) an
geschlossen sind.
13. Rotationsstanze nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß neben der Stanztrommel (2) im Winkelbereich der Auswerf
stellung eine Auffang- und Abfördereinrichtung (27) für die
weggeblasenen Abfallstücke (12) vorgesehen ist.
14. Rotationsstanze nach Anspruch 11, 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß den Stanzmessern (5) mechanische und/oder pneumatische Mit
tel zugeordnet sind zum Festhalten der Abfallstücke (12) in den
Stanzmessern (5) ab dem Stanzvorgang bis zum Erreichen der Aus
werfstellung.
15. Rotationsstanze nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltemittel für jedes Stanzmesser (5) durch einen Hal
testift (22) in dem vom Stanzmesser (5) umschlossenen Raum (21)
gebildet sind, der parallel zum und im Abstand vom Stanzmesser
(5) angeordnet ist, die Höhe des Stanzmessers (5) hat und am
freien Ende spitz zuläuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934308710 DE4308710A1 (de) | 1992-03-18 | 1993-03-18 | Entfernung von Zuschnitt-Abfallstücken aus Stanzmessern |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4208734 | 1992-03-18 | ||
| DE19934308710 DE4308710A1 (de) | 1992-03-18 | 1993-03-18 | Entfernung von Zuschnitt-Abfallstücken aus Stanzmessern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4308710A1 true DE4308710A1 (de) | 1993-10-28 |
Family
ID=25912962
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19934308710 Withdrawn DE4308710A1 (de) | 1992-03-18 | 1993-03-18 | Entfernung von Zuschnitt-Abfallstücken aus Stanzmessern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4308710A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20104247U1 (de) * | 2001-03-12 | 2001-09-06 | Offsetdruck Nürnberg GmbH & Co. Papierverarbeitungs-KG, 90411 Nürnberg | Stanzanordnung |
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-
1993
- 1993-03-18 DE DE19934308710 patent/DE4308710A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |