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DE4308419C2 - Werkzeugrevolver - Google Patents

Werkzeugrevolver

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Publication number
DE4308419C2
DE4308419C2 DE4308419A DE4308419A DE4308419C2 DE 4308419 C2 DE4308419 C2 DE 4308419C2 DE 4308419 A DE4308419 A DE 4308419A DE 4308419 A DE4308419 A DE 4308419A DE 4308419 C2 DE4308419 C2 DE 4308419C2
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DE
Germany
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tool
shaft
turret according
gear
tool turret
Prior art date
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DE4308419A
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DE4308419A1 (de
Inventor
Helmut Dipl Ing Thumm
Detlef Dieter Dr Ing Sahm
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Sauter Feinmechanik GmbH
Original Assignee
Sauter Feinmechanik GmbH
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Publication date
Application filed by Sauter Feinmechanik GmbH filed Critical Sauter Feinmechanik GmbH
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Priority to IT94TO000162A priority patent/IT1268048B1/it
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q39/00Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation
    • B23Q39/02Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation the sub-assemblies being capable of being brought to act at a single operating station
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23Q5/04Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles
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    • B23Q2220/002Tool turrets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Werkzeugrevolver, der die Merk­ male des Oberbegriffs des Patentanspruches 1 aufweist.
Vorbekannte Werkzeugrevolver gestatten eine Zustellung der Werkzeuge, die von der drehbaren und in wählbaren Winkelstel­ lungen verriegelbaren Werkzeughalterscheibe getragen werden, nur in axialer und radialer Richtung der Werkzeughalterscheibe. Dies gilt auch für einen Werkzeugrevolver der eingangs genannten Art (DE 39 30 787 C2), bei dem der Trägerteil mittels der Ver­ stellvorrichtung relativ zum Verbindungsteil in radialer Richtung verschiebbar ist. Zwar ist der Trägerteil auch schwenkbar, jedoch um eine parallel zur Längsachse des Träger­ teils vorgesehene Schwenkachse, um bei etwaigen Toleranzen der Aufnahmebohrungen die Werkzeugspindelachse exakt mittig ausrichten zu können. Eine Schwenk-Zustellbarkeit des Werk­ zeugs geht nicht hervor, so daß die Einsatzmöglichkeiten auf eine Verstellbewegung zwischen dem Revolverkopf und der Haupt­ spindeldrehachse in der Z- und der X-Achse und einer gerad­ linigen Verstellung des Werkzeugs in der Y-Achse beschränkt sind.
In der DE 40 27 687 C2 ist ein Werkzeughalter mit einem Winkel-Werkzeugkopf für Werkzeugrevolver offenbart, bei dem ein Zwischenteil um eine parallel zu der Längsachse des in eine der Aufnahmen des Werkzeugrevolvers einzusetzenden Grund­ halters verlaufende erste Schwenkachse und der Winkel-Werk­ zeugkopf um eine zur ersten Schwenkachse parallele zweite Schwenkachse relativ zum Zwischenteil in entgegengesetzter Richtung schwenkbar ist, wodurch die Achse des Werkzeuges aus einer mittig zentrierten Ausgangsposition in unterschiedliche, parallel dazu orientierte, leicht versetzte Positionen manuell verstellbar ist. Die Einsatzmäglichkeiten der Werkzeugrevolver werden hierdurch nicht wesentlich erweitert.
Durch die nicht vorveröffentlichte DE 41 31 036 A1 einer älteren Patentanmeldung ist ein Werkzeugkopf mit einem Spann­ schafthalter und einem gegenüber diesem schwenkbar gelagerten Werkzeughalter bekannt, bei dem das Verbindungselement zwi­ schen Spannschafthalter und Werkzeughalter zwei Schwenkachsen aufweist, welche parallel zueinander verlaufen. Für eine Verschwenkung um die eine und/oder die andere Schwenkachse steht kein Motor zur Verfügung, was die Einstellung des Werk­ zeughalters erheblich erschwert. Außerdem müssen Feststellvor­ richtungen, die den beiden Schwenkachsen zugeordnet sind, vor jeder Änderung der Einstellung gelöst und nach der Einstellung wieder festgezogen werden, was die Einsatzmöglichkeiten eines solchen Werkzeugkopfes noch weiter einschränkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Werkzeug­ revolver zu schaffen, der gegenüber den bekannten Werkzeug­ revolvern erweiterte Einsatzmöglichkeiten bietet und dennoch einfach ausgebildet ist.
Diese Aufgabe löst ein Werkzeug­ revolver mit den Merkmalen des Patentanspruches 1.
Infolge der Verschwenkbarkeit des Trägerteils um eine senk­ recht zur Längsachse des Schaftes verlaufende Schwenkachse kann die Drehachse des vom Trägerteil getragenen, antreibbaren Werkzeuges nicht nur in eine axiale oder eine radiale Lage bezüglich der Maschinenhauptspindelachse eingestellt werden, wie dies bei den bekannten Werkzeugrevolvern der Fall ist, sondern in jede beliebige Winkellage innerhalb oder außerhalb des durch die axiale und radiale Lage begrenzten Bereiches, so daß bei­ spielsweise schräge Bohrungen in ein Werkstück eingebracht oder schräge Flächen an dieses angefräst werden können. Außer­ dem kann der Schwenkbereich so gewählt sein, daß wahlweise eine axiale und eine radiale Lage eingestellt werden kann.
Für den Antrieb der Verstellvorrichtung kann ein Motor vorge­ sehen sein, der zusätzlich zu dem das Werkzeug antreibenden Motor vorhanden ist. Die Verstellvorrichtung läßt sich dann einfacher ausbilden.
Die Verstellvorrichtung kann eine parallel zur Zwischenwelle und im Abstand von dieser drehbar im Verbindung steil gelagerte Getriebewelle aufweisen, die zumindest auf einem Teil ihrer Länge in einer die Werkzeughalterscheibe parallel zu der den Schaft und der darin gelagerten Zwi­ schenwelle aufnehmenden Aufnahmebohrung durchdringenden Bohrung liegt und an ihrem gegen das Gehäuse weisenden Ende mit einem ersten Kupplungsglied versehen ist, mit dem ein zweites Kupplungsglied der Verstellvorrichtung kuppelbar ist, wenn die Zwischenwelle auf die Kupplungswelle ausgerichtet ist. Die Bohrung kann zusätzlich zu den Aufnahmebohrungen in der Werkzeughalterscheibe vorgesehen sein. Dies gilt vor allem dann, wenn die Zahl der Aufnahmebohrungen relativ gering ist. Ist eine größere Anzahl von Aufnahmebohrungen vorhanden, dann kann die Getriebewelle auch durch diejenige Aufnahmebohrung hin­ durchgeführt werden, welche der die Zwischenwelle aufnehmenden Aufnahmebohrung benachbart ist.
Zweckmäßigerweise ist in diesem Falle der Verbindungsteil nicht nur mit einem die Zwischenwelle aufnehmenden hohlen Schaft versehen, welcher in der zugeordneten Aufnahmebohrung festgelegt wird, sondern auch mit einem hohlen Schaft für die Getriebewelle, der in einer der Aufnahmebohrungen oder der zusätzlich zu diesen vorgesehenen Bohrung festlegbar ist.
Die Getriebewelle kann über einen vorzugsweise im Inneren des Verbindungsteils angeordneten ersten Riementrieb mit einem ihre Drehbewegung in die Schwenkbewegung des Trägerteils umsetzenden Getriebe und das zweite Kupplungsglied über einen zweiten Riementrieb mit einem zusätzlich zu dem die Kupplungs­ welle antreibenden Motor vorgesehenen Motor in Getriebever­ bindung stehen. Der Aufwand für die Verstellvorrichtung wird hierdurch gering gehalten.
Um problemlos und mit einfachen Mitteln die gewünschte Winkel­ lage des Trägerteils einstellen zu können, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Motor der Verstellvorrichtung ein Wechselstrom-Servomotor, der im folgenden als AC-Servo­ motor bezeichnet ist. Aber auch für den Antrieb des Werkzeuges wird vorteilhafterweise ein AC-Servomotor eingesetzt.
Damit das Gehäuse des Werkzeugrevolvers nicht vergrößert zu werden braucht, sind bei einer bevorzugten Ausführungsform der Motor der Verstellvorrichtung und der Motor für den Antrieb des rotierenden Werkzeuges außerhalb des Gehäuses neben diesem angeordnet.
Die Zwischenwelle ist mit der Abtriebswelle im Trägerteil vorteilhafterweise über ein Kegelradgetriebe verbunden, das gleichachsig mit der Schwenkachse des Trägerteils ein in diesem oder im Verbindungsteil drehbar gelagertes Kegelrad aufweist, mit dem zwei Kegelräder in Eingriff stehen, von denen das eine auf der Zwischenwelle und das andere auf der Abtriebswelle fest angeordnet ist.
Ist ein derartiges Getriebe vorgesehen, dann erübrigt sich nicht nur ein zusätzlicher Motor für den Antrieb der Verstell­ vorrichtung, sondern auch das die Drehbewegung der Motorwelle dieses Motors in eine Schwenkbewegung des Trägerteils um­ setzende Getriebe. Für eine Verschwenkung des Trägerteils brauchen dann nämlich nur die Abtriebswelle oder ihr Kegelrad blockiert oder das mit diesem kämmende, konzentrisch zur Schwenkachse des Trägerteils angeordnete Kegelrad drehfest mit dem Trägerteil verbunden zu werden. Die dann erzwungene Abwäl­ zung des letztgenannten Kegelrades auf dem Kegelrad der Zwi­ schenwelle ist nur unter Ausführung einer Schwenkbewegung des Trägerteils möglich. Die Vorteile einer solchen Ausführungs­ form bestehen nicht nur in der Einsparung des Aufwandes für den zusätzlichen Motor und das Getriebe sowie die damit be­ dingte Gewichtsreduzierung. Vorteilhaft ist auch der vermin­ derte Raumbedarf der Werkzeugaufnahme und die Belegung nur einer einzigen Aufnahme der Werkzeugscheibe, so daß alle übrigen Aufnahmen für andere Werkzeuge zur Verfügung stehen.
Um den Trägerteil in der gewählten Schwenklage feststellen zu können, kann man eine steuerbare Arretiervorrichtung vorsehen. Diese Arretiervorrichtung kann so ausgebildet sein, daß sie im wirksamen Zustand einen Formschluß zwischen dem Trägerteil und dem Verbindungsteil herstellt. Beispielsweise kann sie hierzu zwei gleichachsig zur Schwenkachse des Trägerteils angeordnete und relativ zum Trägerteil bzw. zum Verbindungsteil undrehbare Zahnkränze mit Planverzahnungen sowie einen in Richtung der Schwenkachse verschiebbaren Verriegelungsteil aufweisen, welcher mit einer Planverzahnung versehen ist, die in seiner wirksamen Stellung mit den beiden Zahnkränzen in Eingriff steht. Die Schwenkstellung des Trägerteils ist dann allerdings nur in Schritten veränderbar, die durch die Verzahnung festge­ legt sind, beispielsweise in Schritten von 5°.
Eine stufenlose Verstellung der Schwenklage ist beispielsweise dann möglich, wenn die Arretierungsvorrichtung als Reibungs­ bremse ausgebildet ist. Eine solche Reibungsbremse kann bei­ spielsweise einen in Richtung der Schwenkachse des Trägerteils verschiebbaren und relativ zum Trägerteil undrehbaren ersten Bremskörper aufweisen, der elektromagnetisch, hydraulisch oder pneumatisch betätigbar und mit einem relativ zum Verbindungs­ teil undrehbaren zweiten Bremskörper, im folgenden auch als Flanschbuchse bezeichnet, kraftschlüssig verbindbar ist. Dieser erste Bremskörper, bei dem es sich um einen Hydraulik­ kolben handeln kann, kann auch durch den Verriegelungsteil gebildet sein, wenn dessen der Planverzahnung abgekehrte Stirnseite an den zweiten Bremskörper anpreßbar ist. Man kann dann wahlweise den Trägerteil in Stufen oder stufenlos ver­ stellen, wobei allerdings die im Sinne einer Schwenkbewegung auf den Trägerteil von außen her einwirkenden Kräfte bei einer reibschlüssigen Arretierung in der Regel nicht so groß sein dürfen wie bei einer formschlüssigen Arretierung.
Sofern der Trägerteil über ein Getriebe mittels eines separa­ ten Motors schwenkbar ist, kann dieses Getriebe selbsthemmend ausgebildet sein. Beispielsweise kann konzentrisch zur Schwenkachse des Trägerteils mit diesem drehfest ein Schneckenrad verbunden sein, mit dem eine Schnecke in spiel­ freiem Eingriff steht. Dieses selbsthemmende Getriebe vermag auch den Trägerteil in der gewählten Schwenklage zu arretie­ ren, wobei eine stufenlose Verstellung möglich ist. Selbstver­ ständlich kann ein derartiges selbsthemmendes Getriebe zusätz­ lich zu einer formschlüssigen oder reibschlüssigen Arretier­ vorrichtung der beschriebenen Art vorhanden sein, beispiels­ weise um bei gelöster Arretiervorrichtung eine Änderung der Schwenklage des Trägerteils infolge seines Gewichtes zu ver­ hindern oder um bei einer reibschlüssigen Arretiervorrichtung die zulässige Belastung des Trägerteils im Sinne einer Ver­ schwenkung zu erhöhen.
Im folgenden ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispie­ len im einzelnen erläutert, von denen eines in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigen
Fig. 1 eine teilweise in Längsrichtung geschnitten darge­ stellte Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels,
Fig. 2 eine Stirnansicht dieses Ausführungsbeispiels,
Fig. 3 einen unvollständig und schematisch dargestellten Längsschnitt nach der Linie III-III der Fig. 2 durch den Werkzeughalter und den ihn tragenden Teil der Werkzeughalterscheibe.
Ein Werkzeugrevolver weist ein beispielsweise an einem Schlit­ ten einer Werkzeugmaschine befestigbares Gehäuse 1 auf, an dessen eine Stirnseite ein ringförmiges Antriebsgehäuse 2 angesetzt ist, das mit dem Gehäuse 1 verschraubt ist. Dieses Antriebsgehäuse 2 umgibt einen nicht dargestellten, da in bekannter Weise ausgebildeten Revolverkopf, der um die Längs­ achse 3 des Gehäuses 1 in diesem drehbar gelagert ist und mit­ tels eines Antriebsmotors 4 in wählbare Winkelstellungen drehbar ist. In diesen Winkelstellungen ist der Revolverkopf in üblicher Weise mit Hilfe von Stirnverzahnungen genau posi­ tionierbar und mit dem Gehäuse 1 formschlüssig verriegelbar.
Mit dem Revolverkopf ist eine Werkzeughalterscheibe 5, im folgenden kurz als Werkzeugscheibe bezeichnet, verbunden, welche sich an die dem Gehäuse 1 abgewandten Stirnseite des Antriebsgehäuses 2 anschließt. Im Ausführungsbeispiel ist die Werkzeugscheibe 5 mit acht, im folgenden kurz als Aufnahmen 6 bezeichneten, Aufnahmebohrungen für Werkzeughalter versehen, welche in Form von zylindrischen Bohrungen die Werkzeugscheibe 5 in axialer Richtung durchdringen und mit gleichem Abstand von der Längs­ achse 3 so angeordnet sind, daß in jeder wählbaren Winkelstel­ lung eine der Aufnahmen 6 sich in der Arbeitsposition befin­ det. In die Aufnahmen 6 können wahlweise Werkzeughalter für im Betrieb stillstehende Werkzeuge oder im Betrieb rotierende Werkzeuge eingesetzt werden. Außer den Aufnahmen 6 kann die Werkzeugscheibe 5 auch mit Aufnahmen versehen sein, welche von der Mantelfläche der Werkzeugscheibe 5 her in diese eindringen und die Aufnahme von Werkzeughaltern gestatten, die in radia­ ler Richtung von der Werkzeugscheibe 5 abstehen.
Ein in eine der Aufnahmen 6 einsetzbarer, als Ganzes mit 7 bezeichneter Werkzeughalter mit schwenk­ barem Spindelkopf weist einen Verbindungsteil 8 auf, dessen ebene Bodenplatte an der dem Gehäuse 1 abgewandten Stirnfläche der Werkzeugscheibe 5 anliegt, wie dies Fig. 1 zeigt. An die Bodenplatte sind zwei Hohlschäfte 9 bzw. 10 angeformt, die senkrecht von der Bodenplatte abstehen und so ausgebildet sind, daß sie in zwei benachbarte Aufnahmen 6 eingesetzt und in diesen festgelegt werden können. Nur aus Gründen einer einfa­ cheren Darstellungsmöglichkeit sind in Fig. 1 der Hohlschaft 10 und die ihn aufnehmende Aufnahme 6 radial innerhalb des Hohl­ schaftes 9 und der diesen aufnehmenden Aufnahme 6 dargestellt. Die räumlich richtige Lage zeigt Fig. 2. Es wäre allerdings auch möglich, für den Hohlschaft 10 eine zusätzlich zu den Aufnahmen 6 vorhandene Bohrung vorzusehen, welche, wie in Fig. 1 dargestellt, auch radial innerhalb einer der Aufnahmen 6 angeordnet sein könnte. Mit dem als Gehäuse ausgebildeten Verbindungsteil 8 ist schwenkbar ein Trägerteil 11 verbunden. Seine Schwenkachse 12 durchdringt im rechten Winkel die von der Längsachse 3 des Werkzeugrevolvers und der Längsachse der den Hohlschaft 9 aufnehmenden Aufnahme 6 definierte Ebene. Außerdem liegt die Schwenkachse 12 parallel zu der die Anlagefläche für den Verbindungsteil 8 bildenden Stirnseite der Werkzeugscheibe 5.
Wie Fig. 3 zeigt, bildet das mit dem Verbindungsteil 8 schwenk­ bar verbundene Ende des Trägerteils 11 zwei Wangen, die von einer in der Schwenkachse 12 liegenden Welle 13 durchdrungen sind, welche drehbar im Verbindungsteil 8 gelagert ist. An der Außenseite der einen Wange liegt ein von der Welle 13 lose durchdrungenes Schneckenrad 14 an, das fest, beispielsweise mittels Schrauben, mit dieser Wange verbunden ist, damit eine Drehung des Schneckenrades 14 eine entsprechende Schwenkbewe­ gung des Trägerteils 11 ergibt. An der Außenseite der anderen Wange ist ein erstes Verriegelungsglied 37 einer Arretiervorrichtung, beispielsweise mittels Schrauben, festgelegt, das eine von der Wange wegwei­ sende, zur Welle 13 konzentrische Ringfläche bildet, die mit einer Planverzahnung 37′ versehen ist. Diese Planverzah­ nung 37′ liegt innerhalb einer entsprechend ausgebildeten Planverzahnung 38′ eines fest mit dem Verbindungsteil 8 ver­ bundenen zweiten Verriegelungsgliedes 38 der Arretiervorrichtung. Ein konzentrisch zur Welle 13 angeordneter Hydraulikkolben 39 ist auf der gegen die beiden Planverzahnungen 37′ und 38′ weisenden Stirnseite mit einer entsprechenden Planverzahnung versehen, welche in Ein­ griff mit den Planverzahnungen 37′ und 38′ gebracht werden kann. In seiner Verriegelungsstellung, in der seine Verzahnung in Eingriff mit den Planverzahnungen 37′ und 38′ steht, ver­ riegelt deshalb der Hydraulikkolben 39 den Trägerteil 11 formschlüssig mit dem Verbindungsteil 8, wohingegen in seiner Freigabestellung eine Schwenkbewegung des Trägerteils 11 um die Schwenkachse 12 möglich ist. Die nicht dargestellten Hydraulikleitungen, die für den Hydraulikkolben 39 erforder­ lich sind, verlaufen durch den Verbindungsteil 8 und die Werkzeugscheibe 5 hindurch zum Revolverkopf sowie von diesem zu einer im Gehäuse 1 konzentrisch zur Längsachse 3 angeordne­ ten hohlen Säule.
Die von den beiden Verriegelungsgliedern 37 und 38 sowie dem Hydraulik­ kolben 39 gebildete Arretiervorrichtung für den Trägerteil 11 ist formschlüssig, wobei im Ausführungsbeispiel die Planver­ zahnung eine Verschwenkung in Schritten von 5° zuläßt. Sofern eine stufenlose Verstellbarkeit gewünscht wird, kann eine Arretiervorrichtung in Form einer Reibungsbremse vorgesehen werden. Im Ausführungsbeispiel bedarf es hierzu nur einer drehfesten Verbindung des Hydraulikkolbens 39 mit dem ihn übergreifenden Gehäuse 40, weil eine ihn tragende Flanschbuchse 41 drehfest mit dem Trägerteil 11 verbunden ist. Wenn der Hydraulikkolben vom Hydraulikmittel bei einer Blickrichtung gemäß Fig. 3 nach links gegen den Flansch der Flanschbuchse 41 bewegt und an diesen angepreßt wird, der Hydraulikkolben 39 also einen ersten Bremskörper und die Flanschbuchse 41 einen zweiten Bremskörper bilden, wirkt das dabei erzeugte Bremsmo­ ment im Sinne einer Arretierung des Trägerteils 11. Würde der Flansch der Flanschbuchse 41 fehlen, der Hydraulikkolben 39 also gegen das Gehäuse 40 gepreßt, dann müßte er drehfest mit der Flanschbuchse 41 verbunden sein.
Sofern man nicht wahlweise eine formschlüssige oder eine kraftschlüssige Arretierung des Trägerteils 11 benötigt, vielmehr eine reibschlüssige Arretierung ausreichend ist, könnte man selbstverständlich die Arretierungseinrichtung dadurch vereinfachen, daß man auf die beiden Verriegelungs­ glieder 37 und 38 sowie auf die Planverzahnung des Hydraulik­ kolbens 39 verzichtet.
Mit dem Schneckenrad 14 steht in spielfreiem Eingriff eine Schnecke 15, welche zusammen mit dem Schneckenrad 14 ein selbsthemmendes Getriebe bildet und auf einer im Verbindungs­ teil 8 gelagerten Welle 16 fest angeordnet ist, deren gegen die Werkzeugscheibe 5 weisendes Ende eine Riemenscheibe für einen ersten Zahnriemen 17 trägt. Dieser erste Zahnriemen 17 läuft außerdem über eine Riemenscheibe 18, die auf dem einen Endabschnitt einer Getriebewelle 19 fest angeordnet ist, welche im Verbindungsteil 8 und dessen Hohlschaft 10 drehbar gelagert ist. Eine Spannrolle 20 hält den ersten Zahnriemen 17 gespannt.
Das vom Verbindungsteil 8 weg weisende Ende ist mit einem Kupplungsglied 21 versehen, das im Ausführungsbeispiel als Keilnutwelle ausgebildet ist.
Im Hohlschaft 9 und dem Verbindungsteil 8 ist eine Zwischen­ welle 22 drehbar gelagert, welche wie die Getriebewelle 19 parallel zur Längsechse 3 verläuft und an dem vom Verbindungs­ teil 8 weg weisenden Ende mit einem Kupplungsglied 23 versehen ist, das im Ausführungsbeispiel ebenfalls als Keilnutwelle ausgebildet ist. Mit dem anderen Ende der Zwischenwelle 22 ist ein erstes Kegelrad 24 fest verbunden, welches mit einem drehbar im Verbindungsteil 8 gelagerten und lose von der Welle 16 durchdrungenen zweiten Kegelrad 25 in Eingriff steht. Mit letzterem kämmt ein drittes Kegelrad 26, das fest auf einer im Trägerteil 11 drehbar gelagerten Abtriebswelle 27 verbunden ist, über welche das in den Trägerteil 11 einge­ setzte Werkzeug 28 antreibbar ist.
Dank der Kupplung der Abtriebswelle 27 über die drei Kegel­ räder 24, 25 und 26 mit der Zwischenwelle 22 kann das Werk­ zeug 28 in jeder Schwenkstellung des Trägerteils 11 ange­ trieben werden, welche in dem Ausführungsbeispiel in einem Bereich von 90° liegt, der durch die beiden Stellungen be­ grenzt ist, in denen das Werkzeug 28 in axialer bzw. radialer Richtung von der Werkzeugscheibe 5 absteht.
Für den Antrieb der Zwischenwelle 22 ist im Antriebsgehäuse 2 eine Kupplungswelle 29 drehbar gelagert, mit der die Zwischen­ welle 22 fluchtet, wenn sich der Werkzeughalter 7 in der Arbeitsposition befindet. Die Kupplungswelle 29 ist mit einer auf das Kupplungsglied 23 aufschiebbaren Kupplungshülse verse­ hen. Die axiale Verschiebung der Kupplungshülse zum Zwecke des Kuppelns und Entkuppelns erfolgt elektromagnetisch, pneuma­ tisch oder hydraulisch. Die Kupplungshülse oder die Kupplungs­ welle 29 weisen ein Ritzel auf, das mit einem konzentrisch zur Längsachse 3 im Antriebsgehäuse 2 gelagerten Zahnring 30 kämmt. Mit diesem Zahnring 30 steht, im Ausführungsbeispiel diametral zur Kupplungswelle 29 angeordnet, ein Zahnrad 31 in Eingriff, das von einem ersten Wechselstrom-Servomotor 32, im folgenden auch als AC-Servomotor bezeichnet, angetrieben wird, der neben dem Gehäuse 1 an das Antriebsgehäuse 2 angeflanscht ist, wie Fig. 1 zeigt.
Wenn die Zwischenwelle 22 mit der Kupplungswelle 29 fluchtet, fluchtet auch die Getriebewelle 19 mit einem drehbar und axial verschiebbar im Antriebsgehäuse 2 gelagerten zweiten Kupplungsglied 33, das im Ausführungsbeispiel eine auf das Kupplungsglied 21 der Getriebewelle 19 aufschiebbare Hülse mit Keilnutinnenprofil aufweist. Das axial verschiebbare zweite Kupplungs­ glied 33 wird von einem zweiten Zahnriemen 34 angetrieben, der über eine Riemenscheibe auf der Welle eines zweiten Wechselstrom-Servo­ motors 35, im folgenden kurz als AC-Servomotor bezeichnet, geführt ist. Dieser zweite AC-Servomotor 35 ist neben dem Gehäuse 1 an das Antriebsgehäuse 2 angeflanscht, wie die Fig. 1 und 2 erkennen lassen.
Um in ein Werkstück beispielsweise eine zur Hauptspindel­ achse 36 schräge Bohrung einbringen zu können, wird in den Trägerteil 11 ein Bohrer eingesetzt, was je nach Ausbildung der Spannvorrichtung manuell oder automatisch erfolgen kann. Sodann wird die Werkzeugscheibe 5 in diejenige Winkelstellung gebracht, in welcher der Werkzeughalter 7 sich in seiner Arbeitsposition befindet. Für die nun erfolgende Einstellung der Winkellage des Trägerteils 11 wird zunächst dessen Verrie­ gelung gelöst. Dann wird der zweite AC-Servomotor 35 einge­ schaltet, wodurch, je nach der gewählten Drehrichtung, der Trägerteil 11 gegen die eine Endlage, in welcher seine Abtriebswelle 27 parallel zur Längsachse 3 verläuft, oder seine andere Endlage geschwenkt wird, in welcher die Abtriebswelle 27 radial zur Längsachse 3 und im Ausführungsbeispiel parallel zur Hauptspindelachse 36 verläuft. Nach dem Erreichen der gewünschten Schwenklage wird der Trägerteil 11 wieder verrie­ gelt. Das zweite Kupplungsglied 33 kann nunmehr von dem Kupp­ lungsglied der Getriebewelle 19 wieder abgekuppelt werden. Nun braucht nur noch die Kupplungswelle 29 mit der Zwischen­ welle 22 gekuppelt und der erste AC-Servomotor 32 eingeschal­ tet zu werden.
Der AC-Servomotor 35 und das die Drehbewegung seiner Welle in eine Schwenkbewegung des Trägerteils 11 umsetzende Getriebe sowie der zweite Hohlzapfen 10 des Verbindungsteiles 8 und der durch dieses Getriebe bedingte Teil desselben können entfal­ len, wenn der Abtriebswelle 27 im Trägerteil 11, deren Kegel­ rad 26 oder dem Kegelrad 25 eine steuerbare Blockiervorrich­ tung zugeordnet wird, die im wirksamen Zustand eine Drehbewe­ gung dieser Teile relativ zum Trägerteil 11 verhindert. Bei dieser Blockiervorrichtung kann es sich beispielsweise um eine mit Fremdenergie betätigbare Klemmvorrichtung handeln, welche unmittelbar an der Abtriebswelle 27 angreift und diese reib­ schlüssig festhält. In Frage kommen aber auch formschlüssige Blockiervorrichtungen. Sind die Abtriebswelle 27, ihr Kegelrad 26 und/oder das Kegelrad 25 mittels der steuerbaren Blockier­ vorrichtung drehfest mit dem Trägerteil 11 verbunden und wird dann die Zwischenwelle 22 angetrieben, dann erzwingt die Drehbewegung des Kegelrades 24 eine Abwälzung des Kegelrades 25 auf ihm. Diese Abwälzung ist aber nur in der Weise möglich, daß der Trägerteil 11 zusammen mit dem Kegelrad 25 um die Schwenkachse 12 verschwenkt wird. Wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel muß nach Erreichen der gewünschten Schwenklage des Trägerteiles 11 die Arretiervorrichtung wieder wirksam gemacht werden. Danach kann die Blockiervorrichtung gelöst und das Werkzeug 28 in Rotation versetzt werden.

Claims (19)

1. Werkzeugrevolver mit
  • a) einem Gehäuse (1),
  • b) einer in wählbare Winkelstellungen drehbaren sowie in diesen mit dem Gehäuse (1) verriegelbaren Werkzeughalterscheibe (5), die Aufnahmebohrungen (6) für Werkzeughalter aufweist, von denen jeweils eine sich in einer Arbeitsposition befindet,
  • c) einer mittels eines Motors (32) antreibbaren Kupplungswelle (29), auf welche die sich in der Arbeitsposition befindende Aufnahmeboh­ rung (6) ausgerichtet ist,
  • d) einem Werkzeughalter (7) mit einem in wenigstens eine der Auf­ nahmebohrungen (6) eingreifenden hohlen Schaft (9) eines Verbin­ dungsteils (8) mit einer mit der Kupplungswelle (29) kuppelbaren, im Schaft (9) koaxial gelagerten Zwischenwelle (22),
  • e) einem relativ zum Verbindungsteil (8) und zur Werkzeughalterschei­ be (5) schwenkbaren Trägerteil (11), in dem eine Abtriebswelle (27) gelagert ist, die in Getriebeverbindung mit der Zwischenwelle (22) steht und mit welcher ein in eine Werkzeugaufnahme des Trägerteils (11) eingesetztes, im Betrieb rotierendes Werkzeug (28) kuppelbar ist, und
  • f) einer motorisch antreibbaren Verstellvorrichtung (14 bis 21, 33 bis 35) für eine Bewegung des Trägerteils (11) relativ zum Verbindungs­ teil (8),
    dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerteil (11) im Verbindungsteil (8) um eine senkrecht zur Längsachse des Schaftes (9) verlaufende Schwenk­ achse (12) schwenkbar gelagert und die Verstellvorrichtung (14 bis 21, 33 bis 35) als Schwenkantrieb ausgebildet ist.
2. Werkzeugrevolver nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung (14 bis 21, 33 bis 35) als Antrieb einen zusätzlich zu dem die Kupplungswelle (29) antreiben­ den Motor (32) vorgesehenen Motor (35) aufweist.
3. Werkzeugrevolver nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Verstellvorrichtung (14 bis 21, 33 bis 35) eine parallel zur Zwischenwelle (22) und im Abstand von dieser drehbar im Verbindungsteil (8) gelagerte Getrie­ bewelle (19) aufweist, welche zumindest auf einem Teil ihrer Länge in eine die Werkzeughalterscheibe 5 parallel zu der Aufnahmebohrung (6) für den Schaft (9) des Verbindungsteils (8) durchdringenden Bohrung (6) liegt und an ihrem gegen das Gehäuse (1) weisen­ den Ende mit einem ersten Kupplungsglied (21) versehen ist, mit dem ein zweites Kupplungsglied (33) der Verstellvor­ richtung kuppelbar ist, wenn die Zwischenwelle (22) auf die Kupplungswelle (29) ausgerichtet ist.
4. Werkzeugrevolver nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (6) zusätzlich zu den Aufnahmebohrungen (6) der Werkzeughalterscheibe (5) vorgesehen oder durch eine der Aufnahmebohrungen (6) gebildet ist.
5. Werkzeugrevolver nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsteil (8) einen zweiten hohlen Schaft (10) für den Eingriff in die Aufnahmebohrungen (6) der Werkzeughalterscheibe (5) aufweist.
6. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebewelle (19) über einen ersten Riementrieb mit einem Zahnradgetriebe (14, 15) und das Kupplungsglied (33) über einen zweiten Riementrieb mit dem Motor (35) in Getriebeverbin­ dung steht.
7. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor der Verstellvor­ richtung ein Wechselstrom-Servomotor (35) ist.
8. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der Motor (32) für den Antrieb des rotierenden Werkzeuges (28) außerhalb des Gehäuses (1) neben diesem angeordnet ist.
9. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß gleichachsig mit der Schwenkachse (12) des Trägerteils (11) in diesem oder in dem Verbindungsteil (8) ein Kegelrad (25) gelagert ist, mit dem zwei Kegel­ räder (24, 26) in Eingriff stehen, von denen das eine auf der Zwischenwelle (22) und das andere auf der Abtriebs­ welle (27) fest angeordnet ist.
10. Werkzeugrevolver nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung durch die Zwischenwelle (22), die Kegelräder (24, 25, 26) sowie eine steuerbare Blockiervorrichtung (37, 38, 39) für die Abtriebswelle (27) und/oder das gleichachsig zur Schwenkachse (12) angeordnete Kegelrad (25) gebildet ist.
11. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerteil (11) mittels einer steuerbaren Arretiervorrichtung (37 bis 41) in jeder wählbaren Winkelstellung feststellbar ist.
12. Werkzeugrevolver nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die im wirksamen Zustand einen Formschluß zwischen dem Trägerteil (11) und dem Verbindungsteil (8) herstellende Arretiervorrichtung (37 bis 39) einen gleichachsig zur Schwenkachse (12) des Trägerteils (11) angeordneten, relativ zum Trägerteil (11) undrehbaren Zahnkranz (37′) und einen gleichachsig zur Schwenkachse (12) angeordneten, relativ zum Verbindungsteil (7) undrehbaren Zahnkranz (38′) mit Planverzahnung sowie einen in Richtung der Schwenkachse (12) verschiebbaren Verriegelungsteil (39) aufweist, welcher mit einer Planverzahnung versehen ist, die in seiner wirksamen Stellung mit den beiden Zahnkränzen (37′, 38′) in Eingriff steht.
13. Werkzeugrevolver nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung (39, 40) als Reibungsbremse ausgebildet ist.
14. Werkzeugrevolver nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungsbremse einen in Richtung der Schwenkachse (12) verschiebbaren und relativ zum einen der beiden zu arretierenden Teile undrehbaren ersten Bremskörper (39) aufweist, der elektromagnetisch, hydraulisch oder pneumatisch mit einem relativ zum anderen der zu arretierenden Teile undrehbaren zweiten Bremskörper (41) kraftschlüssig verbindbar ist.
15. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Bremskörper durch den Verriegelungsteil (39) gebildet ist und mit seiner der Planverzahnung abgekehrten Stirnseite mit dem zweiten Bremskörper (41) kraft­ schlüssig verbindbar ist.
16. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 2 bis 15, da­ durch gekennzeichnet, daß das die Drehbewegung des Motors (35) der Verstellvorrichtung auf dessen Abtriebselement (14) übertragende Getriebe (14 bis 19, 33, 34) mit selbst­ hemmenden Getriebeteilen (14, 15) ausgebildet ist.
17. Werkzeugrevolver nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsthemmenden Getriebeteile durch ein das Ab­ triebselement bildendes Schneckenrad (14) und eine mit ihm in Eingriff stehende Schnecke (15) gebildet sind.
18. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 1 bis 17, da­ durch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (12) des Trä­ gerteils (11) parallel zur Stirnseite der Werkzeughalterscheibe (5) liegt.
19. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 1 bis 18, da­ durch gekennzeichnet, daß der Trägerteil (11) zwischen einer Endstellung, in welcher die Drehachse des von ihm getragenen Werkzeuges (28) parallel zur Längsachse (3) des Gehäuses (1) verläuft, und einer Endstellung schwenkbar ist, in welcher die Drehachse des Werkzeuges (28) sich radial nach außen bezüglich der Längsachse (3) des Gehäu­ ses (1) erstreckt.
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