DE4308419C2 - Werkzeugrevolver - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Werkzeugrevolver, der die Merk
male des Oberbegriffs des Patentanspruches 1 aufweist.
Vorbekannte Werkzeugrevolver gestatten eine Zustellung der
Werkzeuge, die von der drehbaren und in wählbaren Winkelstel
lungen verriegelbaren Werkzeughalterscheibe getragen werden, nur in
axialer und radialer Richtung der Werkzeughalterscheibe. Dies gilt
auch für einen Werkzeugrevolver der eingangs genannten Art
(DE 39 30 787 C2), bei dem der Trägerteil mittels der Ver
stellvorrichtung relativ zum Verbindungsteil in radialer
Richtung verschiebbar ist. Zwar ist der Trägerteil auch
schwenkbar, jedoch um eine parallel zur Längsachse des Träger
teils vorgesehene Schwenkachse, um bei etwaigen Toleranzen
der Aufnahmebohrungen die Werkzeugspindelachse exakt mittig
ausrichten zu können. Eine Schwenk-Zustellbarkeit des Werk
zeugs geht nicht hervor, so daß die Einsatzmöglichkeiten auf
eine Verstellbewegung zwischen dem Revolverkopf und der Haupt
spindeldrehachse in der Z- und der X-Achse und einer gerad
linigen Verstellung des Werkzeugs in der Y-Achse beschränkt
sind.
In der DE 40 27 687 C2 ist ein Werkzeughalter mit einem
Winkel-Werkzeugkopf für Werkzeugrevolver offenbart, bei dem
ein Zwischenteil um eine parallel zu der Längsachse des in
eine der Aufnahmen des Werkzeugrevolvers einzusetzenden Grund
halters verlaufende erste Schwenkachse und der Winkel-Werk
zeugkopf um eine zur ersten Schwenkachse parallele zweite
Schwenkachse relativ zum Zwischenteil in entgegengesetzter
Richtung schwenkbar ist, wodurch die Achse des Werkzeuges aus
einer mittig zentrierten Ausgangsposition in unterschiedliche,
parallel dazu orientierte, leicht versetzte Positionen manuell
verstellbar ist. Die Einsatzmäglichkeiten der Werkzeugrevolver
werden hierdurch nicht wesentlich erweitert.
Durch die nicht vorveröffentlichte DE 41 31 036 A1 einer
älteren Patentanmeldung ist ein Werkzeugkopf mit einem Spann
schafthalter und einem gegenüber diesem schwenkbar gelagerten
Werkzeughalter bekannt, bei dem das Verbindungselement zwi
schen Spannschafthalter und Werkzeughalter zwei Schwenkachsen
aufweist, welche parallel zueinander verlaufen. Für eine
Verschwenkung um die eine und/oder die andere Schwenkachse
steht kein Motor zur Verfügung, was die Einstellung des Werk
zeughalters erheblich erschwert. Außerdem müssen Feststellvor
richtungen, die den beiden Schwenkachsen zugeordnet sind, vor
jeder Änderung der Einstellung gelöst und nach der Einstellung
wieder festgezogen werden, was die Einsatzmöglichkeiten eines
solchen Werkzeugkopfes noch weiter einschränkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Werkzeug
revolver zu schaffen, der gegenüber den bekannten Werkzeug
revolvern erweiterte Einsatzmöglichkeiten bietet und dennoch
einfach ausgebildet ist.
Diese Aufgabe löst ein Werkzeug
revolver mit den Merkmalen des Patentanspruches 1.
Infolge der Verschwenkbarkeit des Trägerteils um eine senk
recht zur Längsachse des Schaftes verlaufende Schwenkachse
kann die Drehachse des vom Trägerteil getragenen, antreibbaren
Werkzeuges nicht nur in eine axiale oder eine radiale Lage
bezüglich der
Maschinenhauptspindelachse eingestellt werden, wie dies bei
den bekannten Werkzeugrevolvern der Fall ist, sondern in jede
beliebige Winkellage innerhalb oder außerhalb des durch die
axiale und radiale Lage begrenzten Bereiches, so daß bei
spielsweise schräge Bohrungen in ein Werkstück eingebracht
oder schräge Flächen an dieses angefräst werden können. Außer
dem kann der Schwenkbereich so gewählt sein, daß wahlweise
eine axiale und eine radiale Lage eingestellt werden kann.
Für den Antrieb der Verstellvorrichtung kann ein Motor vorge
sehen sein, der zusätzlich zu dem das Werkzeug antreibenden
Motor vorhanden ist. Die Verstellvorrichtung läßt sich dann
einfacher ausbilden.
Die Verstellvorrichtung kann eine parallel zur Zwischenwelle
und im Abstand von dieser drehbar im Verbindung steil gelagerte
Getriebewelle aufweisen, die zumindest auf einem Teil ihrer
Länge in einer die Werkzeughalterscheibe parallel zu der den Schaft und der darin gelagerten Zwi
schenwelle aufnehmenden Aufnahmebohrung durchdringenden
Bohrung liegt und an ihrem gegen das Gehäuse weisenden Ende
mit einem ersten Kupplungsglied versehen ist, mit dem ein
zweites Kupplungsglied der Verstellvorrichtung kuppelbar ist,
wenn die Zwischenwelle auf die Kupplungswelle ausgerichtet
ist. Die Bohrung kann zusätzlich zu den Aufnahmebohrungen in
der Werkzeughalterscheibe vorgesehen sein. Dies gilt vor allem dann,
wenn die Zahl der Aufnahmebohrungen relativ gering ist. Ist
eine größere Anzahl von Aufnahmebohrungen vorhanden, dann kann
die Getriebewelle auch durch diejenige Aufnahmebohrung hin
durchgeführt werden, welche der die Zwischenwelle aufnehmenden
Aufnahmebohrung benachbart ist.
Zweckmäßigerweise ist in diesem Falle der Verbindungsteil
nicht nur mit einem die Zwischenwelle aufnehmenden hohlen
Schaft versehen, welcher in der zugeordneten Aufnahmebohrung
festgelegt wird, sondern auch mit einem hohlen Schaft für die
Getriebewelle, der in einer der Aufnahmebohrungen oder der
zusätzlich zu diesen vorgesehenen Bohrung festlegbar ist.
Die Getriebewelle kann über einen vorzugsweise im Inneren des
Verbindungsteils angeordneten ersten Riementrieb mit einem
ihre Drehbewegung in die Schwenkbewegung des Trägerteils
umsetzenden Getriebe und das zweite Kupplungsglied über einen
zweiten Riementrieb mit einem zusätzlich zu dem die Kupplungs
welle antreibenden Motor vorgesehenen Motor in Getriebever
bindung stehen. Der Aufwand für die Verstellvorrichtung wird
hierdurch gering gehalten.
Um problemlos und mit einfachen Mitteln die gewünschte Winkel
lage des Trägerteils einstellen zu können, ist bei einer
bevorzugten Ausführungsform der Motor der Verstellvorrichtung
ein Wechselstrom-Servomotor, der im folgenden als AC-Servo
motor bezeichnet ist. Aber auch für den Antrieb des Werkzeuges
wird vorteilhafterweise ein AC-Servomotor eingesetzt.
Damit das Gehäuse des Werkzeugrevolvers nicht vergrößert zu
werden braucht, sind bei einer bevorzugten Ausführungsform der
Motor der Verstellvorrichtung und der Motor für den Antrieb
des rotierenden Werkzeuges außerhalb des Gehäuses neben diesem
angeordnet.
Die Zwischenwelle ist mit der Abtriebswelle im Trägerteil
vorteilhafterweise über ein Kegelradgetriebe verbunden, das
gleichachsig mit der Schwenkachse des Trägerteils ein in
diesem oder im Verbindungsteil drehbar gelagertes Kegelrad
aufweist, mit dem zwei Kegelräder in Eingriff stehen, von
denen das eine auf der Zwischenwelle und das andere auf der
Abtriebswelle fest angeordnet ist.
Ist ein derartiges Getriebe vorgesehen, dann erübrigt sich
nicht nur ein zusätzlicher Motor für den Antrieb der Verstell
vorrichtung, sondern auch das die Drehbewegung der Motorwelle
dieses Motors in eine Schwenkbewegung des Trägerteils um
setzende Getriebe. Für eine Verschwenkung des Trägerteils
brauchen dann nämlich nur die Abtriebswelle oder ihr Kegelrad
blockiert oder das mit diesem kämmende, konzentrisch zur
Schwenkachse des Trägerteils angeordnete Kegelrad drehfest mit
dem Trägerteil verbunden zu werden. Die dann erzwungene Abwäl
zung des letztgenannten Kegelrades auf dem Kegelrad der Zwi
schenwelle ist nur unter Ausführung einer Schwenkbewegung des
Trägerteils möglich. Die Vorteile einer solchen Ausführungs
form bestehen nicht nur in der Einsparung des Aufwandes für
den zusätzlichen Motor und das Getriebe sowie die damit be
dingte Gewichtsreduzierung. Vorteilhaft ist auch der vermin
derte Raumbedarf der Werkzeugaufnahme und die Belegung nur
einer einzigen Aufnahme der Werkzeugscheibe, so daß alle
übrigen Aufnahmen für andere Werkzeuge zur Verfügung stehen.
Um den Trägerteil in der gewählten Schwenklage feststellen zu
können, kann man eine steuerbare Arretiervorrichtung vorsehen.
Diese Arretiervorrichtung kann so ausgebildet sein, daß sie im
wirksamen Zustand einen Formschluß zwischen dem Trägerteil und
dem Verbindungsteil herstellt. Beispielsweise kann sie hierzu
zwei gleichachsig zur Schwenkachse des Trägerteils angeordnete
und relativ zum Trägerteil bzw. zum Verbindungsteil undrehbare
Zahnkränze mit Planverzahnungen sowie einen in Richtung der
Schwenkachse verschiebbaren Verriegelungsteil aufweisen,
welcher mit einer Planverzahnung versehen ist, die in seiner
wirksamen Stellung mit den beiden Zahnkränzen in Eingriff
steht. Die Schwenkstellung des Trägerteils ist dann allerdings
nur in Schritten veränderbar, die durch die Verzahnung festge
legt sind, beispielsweise in Schritten von 5°.
Eine stufenlose Verstellung der Schwenklage ist beispielsweise
dann möglich, wenn die Arretierungsvorrichtung als Reibungs
bremse ausgebildet ist. Eine solche Reibungsbremse kann bei
spielsweise einen in Richtung der Schwenkachse des Trägerteils
verschiebbaren und relativ zum Trägerteil undrehbaren ersten
Bremskörper aufweisen, der elektromagnetisch, hydraulisch oder
pneumatisch betätigbar und mit einem relativ zum Verbindungs
teil undrehbaren zweiten Bremskörper, im folgenden auch als
Flanschbuchse bezeichnet, kraftschlüssig verbindbar ist.
Dieser erste Bremskörper, bei dem es sich um einen Hydraulik
kolben handeln kann, kann auch durch den Verriegelungsteil
gebildet sein, wenn dessen der Planverzahnung abgekehrte
Stirnseite an den zweiten Bremskörper anpreßbar ist. Man kann
dann wahlweise den Trägerteil in Stufen oder stufenlos ver
stellen, wobei allerdings die im Sinne einer Schwenkbewegung
auf den Trägerteil von außen her einwirkenden Kräfte bei einer
reibschlüssigen Arretierung in der Regel nicht so groß sein
dürfen wie bei einer formschlüssigen Arretierung.
Sofern der Trägerteil über ein Getriebe mittels eines separa
ten Motors schwenkbar ist, kann dieses Getriebe selbsthemmend
ausgebildet sein. Beispielsweise kann konzentrisch zur
Schwenkachse des Trägerteils mit diesem drehfest ein
Schneckenrad verbunden sein, mit dem eine Schnecke in spiel
freiem Eingriff steht. Dieses selbsthemmende Getriebe vermag
auch den Trägerteil in der gewählten Schwenklage zu arretie
ren, wobei eine stufenlose Verstellung möglich ist. Selbstver
ständlich kann ein derartiges selbsthemmendes Getriebe zusätz
lich zu einer formschlüssigen oder reibschlüssigen Arretier
vorrichtung der beschriebenen Art vorhanden sein, beispiels
weise um bei gelöster Arretiervorrichtung eine Änderung der
Schwenklage des Trägerteils infolge seines Gewichtes zu ver
hindern oder um bei einer reibschlüssigen Arretiervorrichtung
die zulässige Belastung des Trägerteils im Sinne einer Ver
schwenkung zu erhöhen.
Im folgenden ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispie
len im einzelnen erläutert, von denen eines in der Zeichnung
dargestellt ist. Es zeigen
Fig. 1 eine teilweise in Längsrichtung geschnitten darge
stellte Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels,
Fig. 2 eine Stirnansicht dieses Ausführungsbeispiels,
Fig. 3 einen unvollständig und schematisch dargestellten
Längsschnitt nach der Linie III-III der Fig. 2
durch den Werkzeughalter und den ihn tragenden
Teil der Werkzeughalterscheibe.
Ein Werkzeugrevolver weist ein beispielsweise an einem Schlit
ten einer Werkzeugmaschine befestigbares Gehäuse 1 auf, an
dessen eine Stirnseite ein ringförmiges Antriebsgehäuse 2
angesetzt ist, das mit dem Gehäuse 1 verschraubt ist. Dieses
Antriebsgehäuse 2 umgibt einen nicht dargestellten, da in
bekannter Weise ausgebildeten Revolverkopf, der um die Längs
achse 3 des Gehäuses 1 in diesem drehbar gelagert ist und mit
tels eines Antriebsmotors 4 in wählbare Winkelstellungen
drehbar ist. In diesen Winkelstellungen ist der Revolverkopf
in üblicher Weise mit Hilfe von Stirnverzahnungen genau posi
tionierbar und mit dem Gehäuse 1 formschlüssig verriegelbar.
Mit dem Revolverkopf ist eine Werkzeughalterscheibe 5,
im folgenden kurz als Werkzeugscheibe bezeichnet, verbunden,
welche sich an die dem Gehäuse 1 abgewandten Stirnseite des
Antriebsgehäuses 2 anschließt.
Im Ausführungsbeispiel ist die Werkzeugscheibe 5 mit
acht, im folgenden kurz als Aufnahmen 6 bezeichneten,
Aufnahmebohrungen für Werkzeughalter versehen, welche in Form
von zylindrischen Bohrungen die Werkzeugscheibe 5 in axialer
Richtung durchdringen und mit gleichem Abstand von der Längs
achse 3 so angeordnet sind, daß in jeder wählbaren Winkelstel
lung eine der Aufnahmen 6 sich in der Arbeitsposition befin
det. In die Aufnahmen 6 können wahlweise Werkzeughalter für im
Betrieb stillstehende Werkzeuge oder im Betrieb rotierende
Werkzeuge eingesetzt werden. Außer den Aufnahmen 6 kann die
Werkzeugscheibe 5 auch mit Aufnahmen versehen sein, welche von
der Mantelfläche der Werkzeugscheibe 5 her in diese eindringen
und die Aufnahme von Werkzeughaltern gestatten, die in radia
ler Richtung von der Werkzeugscheibe 5 abstehen.
Ein in eine der Aufnahmen 6 einsetzbarer, als Ganzes mit 7 bezeichneter Werkzeughalter mit schwenk
barem Spindelkopf weist einen Verbindungsteil 8 auf, dessen
ebene Bodenplatte an der dem Gehäuse 1 abgewandten Stirnfläche
der Werkzeugscheibe 5 anliegt, wie dies Fig. 1 zeigt. An die
Bodenplatte sind zwei Hohlschäfte 9 bzw. 10 angeformt, die
senkrecht von der Bodenplatte abstehen und so ausgebildet sind,
daß sie in zwei benachbarte Aufnahmen 6 eingesetzt und in
diesen festgelegt werden können. Nur aus Gründen einer einfa
cheren Darstellungsmöglichkeit sind in Fig. 1 der Hohlschaft 10
und die ihn aufnehmende Aufnahme 6 radial innerhalb des Hohl
schaftes 9 und der diesen aufnehmenden Aufnahme 6 dargestellt.
Die räumlich richtige Lage zeigt Fig. 2. Es wäre allerdings
auch möglich, für den Hohlschaft 10 eine zusätzlich zu den
Aufnahmen 6 vorhandene Bohrung vorzusehen, welche, wie in Fig. 1 dargestellt, auch radial
innerhalb einer der Aufnahmen 6 angeordnet sein könnte. Mit
dem als Gehäuse ausgebildeten Verbindungsteil 8 ist schwenkbar
ein Trägerteil 11 verbunden. Seine Schwenkachse 12 durchdringt im
rechten Winkel die von der Längsachse 3
des Werkzeugrevolvers und der Längsachse der den Hohlschaft 9
aufnehmenden Aufnahme 6 definierte Ebene. Außerdem liegt die Schwenkachse 12
parallel zu der die Anlagefläche für den Verbindungsteil 8
bildenden Stirnseite der Werkzeugscheibe 5.
Wie Fig. 3 zeigt, bildet das mit dem Verbindungsteil 8 schwenk
bar verbundene Ende des Trägerteils 11 zwei Wangen, die von
einer in der Schwenkachse 12 liegenden Welle 13 durchdrungen
sind, welche drehbar im Verbindungsteil 8 gelagert ist. An der
Außenseite der einen Wange liegt ein von der Welle 13 lose
durchdrungenes Schneckenrad 14 an, das fest, beispielsweise
mittels Schrauben, mit dieser Wange verbunden ist, damit eine
Drehung des Schneckenrades 14 eine entsprechende Schwenkbewe
gung des Trägerteils 11 ergibt. An der Außenseite der anderen
Wange ist ein erstes Verriegelungsglied 37 einer Arretiervorrichtung, beispielsweise
mittels Schrauben, festgelegt, das eine von der Wange wegwei
sende, zur Welle 13 konzentrische Ringfläche bildet, die mit
einer Planverzahnung 37′ versehen ist. Diese Planverzah
nung 37′ liegt innerhalb einer entsprechend ausgebildeten
Planverzahnung 38′ eines fest mit dem Verbindungsteil 8 ver
bundenen zweiten Verriegelungsgliedes 38 der Arretiervorrichtung. Ein konzentrisch zur
Welle 13 angeordneter Hydraulikkolben 39 ist auf der gegen die
beiden Planverzahnungen 37′ und 38′ weisenden Stirnseite mit
einer entsprechenden Planverzahnung versehen, welche in Ein
griff mit den Planverzahnungen 37′ und 38′ gebracht werden
kann. In seiner Verriegelungsstellung, in der seine Verzahnung
in Eingriff mit den Planverzahnungen 37′ und 38′ steht, ver
riegelt deshalb der Hydraulikkolben 39 den Trägerteil 11
formschlüssig mit dem Verbindungsteil 8, wohingegen in seiner
Freigabestellung eine Schwenkbewegung des Trägerteils 11 um
die Schwenkachse 12 möglich ist. Die nicht dargestellten
Hydraulikleitungen, die für den Hydraulikkolben 39 erforder
lich sind, verlaufen durch den Verbindungsteil 8 und die
Werkzeugscheibe 5 hindurch zum Revolverkopf sowie von diesem
zu einer im Gehäuse 1 konzentrisch zur Längsachse 3 angeordne
ten hohlen Säule.
Die von den beiden Verriegelungsgliedern 37 und 38 sowie dem Hydraulik
kolben 39 gebildete Arretiervorrichtung für
den Trägerteil 11 ist formschlüssig, wobei im Ausführungsbeispiel die Planver
zahnung eine Verschwenkung in Schritten von 5° zuläßt. Sofern
eine stufenlose Verstellbarkeit gewünscht wird, kann eine
Arretiervorrichtung in Form einer Reibungsbremse vorgesehen
werden. Im Ausführungsbeispiel bedarf es hierzu nur einer
drehfesten Verbindung des Hydraulikkolbens 39 mit dem ihn
übergreifenden Gehäuse 40, weil eine ihn tragende Flanschbuchse
41 drehfest mit dem Trägerteil 11 verbunden ist. Wenn der
Hydraulikkolben vom Hydraulikmittel bei einer Blickrichtung
gemäß Fig. 3 nach links gegen den Flansch der Flanschbuchse 41
bewegt und an diesen angepreßt wird, der Hydraulikkolben 39
also einen ersten Bremskörper und die Flanschbuchse 41 einen
zweiten Bremskörper bilden, wirkt das dabei erzeugte Bremsmo
ment im Sinne einer Arretierung des Trägerteils 11. Würde der
Flansch der Flanschbuchse 41 fehlen, der Hydraulikkolben 39
also gegen das Gehäuse 40 gepreßt, dann müßte er drehfest mit
der Flanschbuchse 41 verbunden sein.
Sofern man nicht wahlweise eine formschlüssige oder eine
kraftschlüssige Arretierung des Trägerteils 11 benötigt,
vielmehr eine reibschlüssige Arretierung ausreichend ist,
könnte man selbstverständlich die Arretierungseinrichtung
dadurch vereinfachen, daß man auf die beiden Verriegelungs
glieder 37 und 38 sowie auf die Planverzahnung des Hydraulik
kolbens 39 verzichtet.
Mit dem Schneckenrad 14 steht in spielfreiem Eingriff eine
Schnecke 15, welche zusammen mit dem Schneckenrad 14 ein
selbsthemmendes Getriebe bildet und auf einer im Verbindungs
teil 8 gelagerten Welle 16 fest angeordnet ist, deren gegen
die Werkzeugscheibe 5 weisendes Ende eine Riemenscheibe für
einen ersten Zahnriemen 17 trägt. Dieser erste Zahnriemen 17
läuft außerdem über eine Riemenscheibe 18, die auf dem einen
Endabschnitt einer Getriebewelle 19 fest angeordnet ist,
welche im Verbindungsteil 8 und dessen Hohlschaft 10 drehbar
gelagert ist. Eine Spannrolle 20 hält den ersten Zahnriemen 17
gespannt.
Das vom Verbindungsteil 8 weg weisende Ende ist mit einem
Kupplungsglied 21 versehen, das im Ausführungsbeispiel als
Keilnutwelle ausgebildet ist.
Im Hohlschaft 9 und dem Verbindungsteil 8 ist eine Zwischen
welle 22 drehbar gelagert, welche wie die Getriebewelle 19
parallel zur Längsechse 3 verläuft und an dem vom Verbindungs
teil 8 weg weisenden Ende mit einem Kupplungsglied 23 versehen
ist, das im Ausführungsbeispiel ebenfalls als Keilnutwelle
ausgebildet ist. Mit dem anderen Ende der Zwischenwelle 22 ist
ein erstes Kegelrad 24 fest verbunden, welches mit einem
drehbar im Verbindungsteil 8 gelagerten und lose von der
Welle 16 durchdrungenen zweiten Kegelrad 25 in Eingriff steht.
Mit letzterem kämmt ein drittes Kegelrad 26, das fest auf
einer im Trägerteil 11 drehbar gelagerten Abtriebswelle 27
verbunden ist, über welche das in den Trägerteil 11 einge
setzte Werkzeug 28 antreibbar ist.
Dank der Kupplung der Abtriebswelle 27 über die drei Kegel
räder 24, 25 und 26 mit der Zwischenwelle 22 kann das Werk
zeug 28 in jeder Schwenkstellung des Trägerteils 11 ange
trieben werden, welche in dem Ausführungsbeispiel in einem
Bereich von 90° liegt, der durch die beiden Stellungen be
grenzt ist, in denen das Werkzeug 28 in axialer bzw. radialer
Richtung von der Werkzeugscheibe 5 absteht.
Für den Antrieb der Zwischenwelle 22 ist im Antriebsgehäuse 2
eine Kupplungswelle 29 drehbar gelagert, mit der die Zwischen
welle 22 fluchtet, wenn sich der Werkzeughalter 7 in der
Arbeitsposition befindet. Die Kupplungswelle 29 ist mit einer
auf das Kupplungsglied 23 aufschiebbaren Kupplungshülse verse
hen. Die axiale Verschiebung der Kupplungshülse zum Zwecke des
Kuppelns und Entkuppelns erfolgt elektromagnetisch, pneuma
tisch oder hydraulisch. Die Kupplungshülse oder die Kupplungs
welle 29 weisen ein Ritzel auf, das mit einem konzentrisch zur
Längsachse 3 im Antriebsgehäuse 2 gelagerten Zahnring 30
kämmt. Mit diesem Zahnring 30 steht, im Ausführungsbeispiel
diametral zur Kupplungswelle 29 angeordnet, ein Zahnrad 31 in
Eingriff, das von einem ersten Wechselstrom-Servomotor 32, im
folgenden auch als AC-Servomotor bezeichnet, angetrieben wird,
der neben dem Gehäuse 1 an das Antriebsgehäuse 2 angeflanscht
ist, wie Fig. 1 zeigt.
Wenn die Zwischenwelle 22 mit der Kupplungswelle 29 fluchtet,
fluchtet auch die Getriebewelle 19 mit einem drehbar
und axial verschiebbar im Antriebsgehäuse 2 gelagerten zweiten
Kupplungsglied 33, das im Ausführungsbeispiel eine auf das
Kupplungsglied 21 der Getriebewelle 19 aufschiebbare Hülse mit
Keilnutinnenprofil aufweist. Das
axial verschiebbare zweite Kupplungs
glied 33 wird von einem zweiten Zahnriemen 34 angetrieben, der
über eine Riemenscheibe auf der Welle eines zweiten Wechselstrom-Servo
motors 35, im folgenden kurz als AC-Servomotor bezeichnet, geführt ist. Dieser zweite AC-Servomotor 35 ist
neben dem Gehäuse 1 an das Antriebsgehäuse 2 angeflanscht, wie
die Fig. 1 und 2 erkennen lassen.
Um in ein Werkstück beispielsweise eine zur Hauptspindel
achse 36 schräge Bohrung einbringen zu können, wird in den
Trägerteil 11 ein Bohrer eingesetzt, was je nach Ausbildung
der Spannvorrichtung manuell oder automatisch erfolgen kann.
Sodann wird die Werkzeugscheibe 5 in diejenige Winkelstellung
gebracht, in welcher der Werkzeughalter 7 sich in seiner
Arbeitsposition befindet. Für die nun erfolgende Einstellung
der Winkellage des Trägerteils 11 wird zunächst dessen Verrie
gelung gelöst. Dann wird der zweite AC-Servomotor 35 einge
schaltet, wodurch, je nach der gewählten Drehrichtung, der
Trägerteil 11 gegen die eine Endlage, in welcher seine
Abtriebswelle 27 parallel zur Längsachse 3 verläuft, oder
seine andere Endlage geschwenkt wird, in welcher die Abtriebswelle
27 radial zur Längsachse 3 und im Ausführungsbeispiel parallel
zur Hauptspindelachse 36 verläuft. Nach dem Erreichen der
gewünschten Schwenklage wird der Trägerteil 11 wieder verrie
gelt. Das zweite Kupplungsglied 33 kann nunmehr von dem Kupp
lungsglied der Getriebewelle 19 wieder abgekuppelt werden. Nun
braucht nur noch die Kupplungswelle 29 mit der Zwischen
welle 22 gekuppelt und der erste AC-Servomotor 32 eingeschal
tet zu werden.
Der AC-Servomotor 35 und das die Drehbewegung seiner Welle in
eine Schwenkbewegung des Trägerteils 11 umsetzende Getriebe
sowie der zweite Hohlzapfen 10 des Verbindungsteiles 8 und der
durch dieses Getriebe bedingte Teil desselben können entfal
len, wenn der Abtriebswelle 27 im Trägerteil 11, deren Kegel
rad 26 oder dem Kegelrad 25 eine steuerbare Blockiervorrich
tung zugeordnet wird, die im wirksamen Zustand eine Drehbewe
gung dieser Teile relativ zum Trägerteil 11 verhindert. Bei
dieser Blockiervorrichtung kann es sich beispielsweise um eine
mit Fremdenergie betätigbare Klemmvorrichtung handeln, welche
unmittelbar an der Abtriebswelle 27 angreift und diese reib
schlüssig festhält. In Frage kommen aber auch formschlüssige
Blockiervorrichtungen. Sind die Abtriebswelle 27, ihr Kegelrad
26 und/oder das Kegelrad 25 mittels der steuerbaren Blockier
vorrichtung drehfest mit dem Trägerteil 11 verbunden und wird
dann die Zwischenwelle 22 angetrieben, dann erzwingt die
Drehbewegung des Kegelrades 24 eine Abwälzung des Kegelrades
25 auf ihm. Diese Abwälzung ist aber nur in der Weise möglich,
daß der Trägerteil 11 zusammen mit dem Kegelrad 25 um die
Schwenkachse 12 verschwenkt wird. Wie bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel muß nach Erreichen der gewünschten
Schwenklage des Trägerteiles 11 die Arretiervorrichtung wieder
wirksam gemacht werden. Danach kann die Blockiervorrichtung
gelöst und das Werkzeug 28 in Rotation versetzt werden.
Claims (19)
1. Werkzeugrevolver mit
- a) einem Gehäuse (1),
- b) einer in wählbare Winkelstellungen drehbaren sowie in diesen mit dem Gehäuse (1) verriegelbaren Werkzeughalterscheibe (5), die Aufnahmebohrungen (6) für Werkzeughalter aufweist, von denen jeweils eine sich in einer Arbeitsposition befindet,
- c) einer mittels eines Motors (32) antreibbaren Kupplungswelle (29), auf welche die sich in der Arbeitsposition befindende Aufnahmeboh rung (6) ausgerichtet ist,
- d) einem Werkzeughalter (7) mit einem in wenigstens eine der Auf nahmebohrungen (6) eingreifenden hohlen Schaft (9) eines Verbin dungsteils (8) mit einer mit der Kupplungswelle (29) kuppelbaren, im Schaft (9) koaxial gelagerten Zwischenwelle (22),
- e) einem relativ zum Verbindungsteil (8) und zur Werkzeughalterschei be (5) schwenkbaren Trägerteil (11), in dem eine Abtriebswelle (27) gelagert ist, die in Getriebeverbindung mit der Zwischenwelle (22) steht und mit welcher ein in eine Werkzeugaufnahme des Trägerteils (11) eingesetztes, im Betrieb rotierendes Werkzeug (28) kuppelbar ist, und
- f) einer motorisch antreibbaren Verstellvorrichtung (14 bis 21, 33 bis
35) für eine Bewegung des Trägerteils (11) relativ zum Verbindungs
teil (8),
dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerteil (11) im Verbindungsteil (8) um eine senkrecht zur Längsachse des Schaftes (9) verlaufende Schwenk achse (12) schwenkbar gelagert und die Verstellvorrichtung (14 bis 21, 33 bis 35) als Schwenkantrieb ausgebildet ist.
2. Werkzeugrevolver nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstellvorrichtung (14 bis 21, 33 bis 35) als Antrieb
einen zusätzlich zu dem die Kupplungswelle (29) antreiben
den Motor (32) vorgesehenen Motor (35) aufweist.
3. Werkzeugrevolver nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verstellvorrichtung (14 bis 21, 33 bis
35) eine parallel zur Zwischenwelle (22) und im Abstand von
dieser drehbar im Verbindungsteil (8) gelagerte Getrie
bewelle (19) aufweist, welche zumindest auf einem Teil
ihrer Länge in eine die Werkzeughalterscheibe 5 parallel zu
der Aufnahmebohrung (6) für den Schaft (9) des Verbindungsteils (8) durchdringenden
Bohrung (6) liegt und an ihrem gegen das Gehäuse (1) weisen
den Ende mit einem ersten Kupplungsglied (21) versehen ist,
mit dem ein zweites Kupplungsglied (33) der Verstellvor
richtung kuppelbar ist, wenn die Zwischenwelle (22) auf die
Kupplungswelle (29) ausgerichtet ist.
4. Werkzeugrevolver nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bohrung (6) zusätzlich zu den Aufnahmebohrungen (6) der Werkzeughalterscheibe
(5) vorgesehen oder durch eine der Aufnahmebohrungen (6)
gebildet ist.
5. Werkzeugrevolver nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verbindungsteil (8) einen zweiten hohlen
Schaft (10) für den Eingriff in die Aufnahmebohrungen (6) der
Werkzeughalterscheibe (5)
aufweist.
6. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Getriebewelle (19) über einen
ersten Riementrieb mit einem Zahnradgetriebe (14, 15) und
das Kupplungsglied (33) über einen zweiten Riementrieb mit
dem Motor (35) in Getriebeverbin
dung steht.
7. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Motor der Verstellvor
richtung ein Wechselstrom-Servomotor (35) ist.
8. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest der Motor (32) für den Antrieb
des rotierenden Werkzeuges (28) außerhalb des Gehäuses (1)
neben diesem angeordnet ist.
9. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß gleichachsig mit der Schwenkachse (12)
des Trägerteils (11) in diesem oder in dem Verbindungsteil
(8) ein Kegelrad (25) gelagert ist, mit dem zwei Kegel
räder (24, 26) in Eingriff stehen, von denen das eine auf
der Zwischenwelle (22) und das andere auf der Abtriebs
welle (27) fest angeordnet ist.
10. Werkzeugrevolver nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstellvorrichtung durch die Zwischenwelle (22), die
Kegelräder (24, 25, 26) sowie eine steuerbare Blockiervorrichtung
(37, 38, 39) für die Abtriebswelle (27) und/oder das gleichachsig
zur Schwenkachse (12) angeordnete Kegelrad (25) gebildet ist.
11. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Trägerteil (11) mittels
einer steuerbaren Arretiervorrichtung (37 bis 41) in jeder
wählbaren Winkelstellung feststellbar ist.
12. Werkzeugrevolver nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
im wirksamen Zustand einen Formschluß zwischen dem Trägerteil (11)
und dem Verbindungsteil (8) herstellende Arretiervorrichtung (37 bis 39)
einen gleichachsig zur Schwenkachse (12) des Trägerteils (11) angeordneten,
relativ zum Trägerteil (11) undrehbaren Zahnkranz (37′) und einen
gleichachsig zur Schwenkachse (12) angeordneten, relativ zum Verbindungsteil
(7) undrehbaren Zahnkranz (38′) mit Planverzahnung sowie
einen in Richtung der Schwenkachse (12) verschiebbaren Verriegelungsteil
(39) aufweist, welcher mit einer Planverzahnung versehen ist, die in
seiner wirksamen Stellung mit den beiden Zahnkränzen (37′, 38′) in
Eingriff steht.
13. Werkzeugrevolver nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Arretiervorrichtung (39, 40) als Reibungsbremse
ausgebildet ist.
14. Werkzeugrevolver nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Reibungsbremse einen in Richtung der Schwenkachse
(12) verschiebbaren und relativ zum einen der beiden zu
arretierenden Teile undrehbaren ersten Bremskörper
(39) aufweist, der elektromagnetisch,
hydraulisch oder pneumatisch mit einem relativ zum anderen
der zu arretierenden Teile undrehbaren zweiten Bremskörper
(41) kraftschlüssig verbindbar ist.
15. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Bremskörper durch
den Verriegelungsteil (39) gebildet ist
und mit seiner der Planverzahnung abgekehrten Stirnseite
mit dem zweiten Bremskörper (41) kraft
schlüssig verbindbar ist.
16. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 2 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß das die Drehbewegung des Motors
(35) der Verstellvorrichtung auf dessen Abtriebselement
(14) übertragende Getriebe (14 bis 19, 33, 34) mit selbst
hemmenden Getriebeteilen (14, 15) ausgebildet ist.
17. Werkzeugrevolver nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die selbsthemmenden Getriebeteile durch ein das Ab
triebselement bildendes Schneckenrad (14) und eine mit ihm
in Eingriff stehende Schnecke (15) gebildet sind.
18. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 1 bis 17, da
durch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (12) des Trä
gerteils (11) parallel zur Stirnseite der Werkzeughalterscheibe
(5) liegt.
19. Werkzeugrevolver nach einem der Ansprüche 1 bis 18, da
durch gekennzeichnet, daß der Trägerteil (11) zwischen
einer Endstellung, in welcher die Drehachse des von ihm
getragenen Werkzeuges (28) parallel zur Längsachse (3) des
Gehäuses (1) verläuft, und einer Endstellung schwenkbar
ist, in welcher die Drehachse des Werkzeuges (28) sich
radial nach außen bezüglich der Längsachse (3) des Gehäu
ses (1) erstreckt.
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